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Forum > Deutschland > Hypo Real - Kurssturz verprellt Investoren

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HYPO REAL ESTATE HOLDING AG INHABER-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 16.05.2008 19:49)
Letzter Kurs: 22,09 EUR WKN: 802770 HYPO REAL ESTATE HOLDING AG INHABER-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: -0,01 EUR Symbol: HRX
Veränd. in %: -0,05 % ISIN: DE0008027707
Volumen 19.807 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 0,000 Ask 0,000
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Thema: Hypo Real - Kurssturz verprellt Investoren

Thema Nr. 41772  
Thema eröffnet von:  mastertrader Beiträge: 42 Bewertung (0):
am: 16.01.08 00:00 Gelesen gesamt: 511    
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Von  Illuminati Erstellt am: 17.01.08 20:47 Beitrag Nr.: 91.005 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Threadbeitrag Nr. 90845 von wirthsald - 17.01.08 17:55:30 Uhr

"Unvorstellbar, dass der HRE-Vorstand nichts wusste" Die Rechtsanwaltskanzlei Nieding und Barth prüft, ob Anleger Schadensersatzansprüche gegen die Hypo Real Estate geltend machen können. Klaus Nieding verrät im Interview mit boerse.ARD.de, wohin sich geprellte Aktionäre wenden können.boerse.ARD.de: Herr Nieding, was genau werfen Sie dem HRE-Vorstand und -Aufsichtsrat vor?

wie immer NEIN , die Anwälte wollen doch nur Werbung

 

Von birgit schiemann Erstellt am: 18.01.08 10:00 Beitrag Nr.: 91.304 Weitere Beiträge
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Nachspiel für Hypo Real Estate

Liebe Leser,

mein Unverständnis über die Vorgänge bei der Hypo Real Estate habe ich in der gestrigen Ausgabe bereits kurz zum Ausdruck gebracht. Jetzt hat sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der Sache angenommen und eine Untersuchung eingeleitet. Es geht um die Frage, ob die Unternehmensführung die Öffentlichkeit über den anscheinend so plötzlich aufgetauchten Abschreibungsbedarf rechtzeitig informiert hat.

Zuvor hatte die Hypo Real Estate stets behauptet, nicht von der Hypothekenkrise betroffen zu sein. Am Dienstag kündigte sie überraschend an, Wertberichtigungen im Umfang von 390 Mio. Euro vornehmen zu müssen - eben wegen der Hypothekenkrise. Natürlich stellt sich da die Frage, wie dieser Abschreibungsbedarf quasi über Nacht in den Büchern auftauchen konnte.

Eine mögliche Erklärung halten Aktionärsschützer parat: Die werfen dem Unternehmen vor, mit der Veröffentlichung der Abschreibungen absichtlich solange gewartet zu haben, bis die Übernahme der Depfa-Bank in trockenen Tüchern war. Die Hypo Real Estate hatte den Kaufpreis zum Teil mit eigenen Aktien bezahlt. Zum Zeitpunkt der Transaktion notierte die Aktie noch doppelt so hoch wie heute.

Ob an solchen Spekulationen etwas dran ist, vermag ich nicht zu sagen. Die BaFin wird hoffentlich alles aufklären. In jedem Fall bleibt ein schwerer Imageschaden - nicht nur für die Hypo Real Estate, sondern für die gesamte Finanzbranche. Davon wird sich die Aktie nicht so schnell erholen. Die Unternehmensführung hält den Kursabschlag von über 30% übrigens für übertrieben. Ihrer Meinung nach wäre ein Abschlag von einem Euro (statt wie geschehen 12 Euro) gerechtfertigt. Offenbar hat da jemand vergessen, seine rosarote Brille abzusetzen.

 

Von birgit schiemann Erstellt am: 18.01.08 10:01 Beitrag Nr.: 91.305 Weitere Beiträge
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Anlegerschützer fordern, dass der Vorstand der Immobilienbank Hypo Real Estate geht

POTSDAM - Nach den hohen Abschreibungen bei der Münchener Immobilienbank Hypo Real Estate und ihrem dramatischen Kurseinbruch fordern Aktionärsschützer die Ablösung des Vorstands. Monatelang zu behaupten, nicht von der US-Finanzkrise betroffen zu sein, und dann plötzlich eine Abschreibung in dreistelliger Millionenhöhe bekanntzugeben, sei ein skandalöser Vorgang, sagte gestern Lothar Gries von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SDK). „Gipfel der Unverfrorenheit“ sei es, wenn sich dann die Vorstände nach dem Kursabsturz am selben Tag im großen Stil mit Aktien eindeckten, kritisierte Gries: „So springt man nicht mit dem Geld der Anleger um.“Die Hypo Real Estate hatte am Dienstag eingeräumt, im Zuge der Hypothekenkrise in den Vereinigten Staaten 390 Millionen Euro abschreiben zu müssen, was auch das Ergebnis für 2007 verhagelte (MAZ berichtete). Zuvor hatte die Bank stets betont, von der Schieflage auf dem US-Immobilienmarkt nicht betroffen zu sein. So sagte Finanzvorstand Markus Fell noch bei der Vorstellung der Zahlen zum dritten Quartal 2007, die Bank sehe die Vorgänge in den USA „extrem gelassen“.Am Dienstag war die Aktie daraufhin zeitweise um mehr als 35 Prozent abgestürzt. Wie aus mehreren Pflichtmitteilungen hervorgeht, nutzten daraufhin Vorstandsmitglieder die niedrigen Kurse, um sich einzudecken. So kaufte Vorstandschef Georg Funke Aktien im Wert von rund 440000 Euro. Analysten sprechen nun von einem Vertrauensbruch. „Die unerwarteten Abschreibungen haben die Glaubwürdigkeit des Managements klar beschädigt“, sagte etwa Konrad Becker von der Privatbank Merck Fink.Bankchef Funke hingegen sagte am Dienstag, Hypo Real Estate habe sich in der Immobilienkrise „super geschlagen“ und stehe im Vergleich zu Konkurrenten gut da, der Vorstand habe keine Fehler gemacht. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht will nun mögliche Verstöße gegen die Veröffentlichungspflicht prüfen.Die von der Kreditkrise heftig belastete US-Investmentbank Merrill Lynch meldete gestern im vierten Quartal einen Rekordverlust von rund 10 Milliarden Dollar (6,8 Milliarden Euro). Die Bank muss nochmals 11,5 Milliarden Dollar (7,8 Milliarden Euro) wegen fauler Hypothekenpapiere abschreiben. Die Ergebnisse seien völlig inakzeptabel, sagteMerrill Lynch-Chef John Thain in New York.

 

Von birgit schiemann Erstellt am: 18.01.08 10:03 Beitrag Nr.: 91.308 Weitere Beiträge
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HRE-Aufsichtsratschef Kurt Viermetz

„Wir sind Vorreiter“

17. Januar 2008Die Finanzkrise hat bei der Münchner Hypo Real Estate Bank zu hohen Abschreibungen und einem Kurssturz der Aktie geführt. Aufsichtsratschef Kurt Viermetz nimmt im Gespräch mit der F.A.Z. den Vorstand in Schutz.

Herr Viermetz, ist die Kritik am Vorstand Ihrer Bank gerechtfertigt?

Überhaupt nicht. Ich kann es nicht nachvollziehen, wenn uns vorgehalten wird, wir hätten zu spät über die Wertberichtigungen informiert. Wir sind die erste deutsche Bank, die überhaupt Zahlen für 2007 genannt hat. Wir hatten gehofft, dies würde honoriert. Zyniker würden sagen, wir wurden abgestraft, weil wir die Ersten waren.

Warum ging es nicht früher?

Als wir am 7. November unsere Neunmonatszahlen veröffentlichten, war der Abschreibungsbedarf definitiv noch nicht absehbar. Der zeichnete sich erst ab, als zwei Wochen später die Ratingagenturen die betroffenen Papiere massiv zurückgestuft haben. Das war beispiellos und konnte so von niemandem vorhergesehen werden.

Sie hätten dann handeln und die Anleger informieren können.

Hätten wir sagen sollen, dass wir einen Betrag X abschreiben, aber das sei noch nicht sicher? Nein, denken Sie allein an die deutschen Ad-hoc-Vorschriften. Wir haben uns entschieden, zuerst belastbare Zahlen zu ermitteln und mit diesen so schnell wie möglich an die Öffentlichkeit zu gehen. Früher als Dienstag war dies aber nicht möglich. Sie brauchen Zeit, um Klarheit zu bekommen.

Andere Finanzkonzerne haben noch im November hohe Abschreibungen auf ähnliche Papiere bekanntgegeben.

Wäre unser Quartalsbericht später veröffentlicht worden, dann hätten auch wir mit Sicherheit auf die Risiken hingewiesen. Am 7. November, als wir veröffentlicht haben, war das Ausmaß des Wertberichtigungsbedarfs so nicht zu erkennen. Im Übrigen bitte ich zu berücksichtigen, dass viele Marktteilnehmer - Landesbanken etwa und auch börsennotierte Banken - bis heute noch gar keine Zahlen genannt haben. Wir sind in Sachen Transparenz einer der Vorreiter.

Haben Sie stillschweigend gehofft, der Markt werde sich erholen und Sie um die Abschreibungen herumkommen?

Nein. Uns war nach der drastischen Ratingkorrektur klar, dass dieses Thema nicht in ein paar Wochen erledigt sein kann.

Drohen weitere Hiobsbotschaften?

Unsere Bewertungen sind sehr konservativ. Aber ausschließen lässt sich ein weiterer Wertberichtigungsbedarf für die Zukunft nicht. Die Märkte sind nun einmal weiterhin sehr labil.

Hat Sie der massive Kursverlust Ihrer Aktie überrascht?

Ja, und ich halte das Ausmaß der Korrektur für völlig überzogen. Das ist irrational. Wir haben ja trotz der Abschreibungen von 390 Millionen Euro im vierten Quartal noch einen kleinen Gewinn verbucht. Wir haben ein gutes Jahr hinter uns und stehen im Vergleich mit anderen Banken sehr ordentlich da.

Das Management hat also überhaupt nichts falsch gemacht?

Wir haben schon zu Beginn der Krise im August darauf hingewiesen, dass wir in dem betroffenen sogenannten CDO-Geschäft mit damals 1,5 Milliarden Euro engagiert waren. Man kann uns also nicht vorwerfen, wir hätten etwas verheimlicht. Wenn wir im Sommer gewusst hätten, dass sich die Kreditmarktkrise so zuspitzen würde, hätten wir damals darauf sicherlich stärker hingewiesen.

Haben alle Vorstandsmitglieder noch das Vertrauen des Aufsichtsrats?

Ja. Der Vorstand hat weiter unser uneingeschränktes Vertrauen.

Haben die nun drohenden Schadenersatzklagen Aussicht auf Erfolg?

Ich kann den Ärger der Aktionäre nachvollziehen, und wir werden uns das gegebenenfalls sorgfältig anschauen. Aber ich bin mir sicher, dass sich Vorstand und Aufsichtsrat korrekt verhalten haben.

Das Gespräch führte Marcus Theurer.

 

Von birgit schiemann Erstellt am: 18.01.08 10:05 Beitrag Nr.: 91.312 Weitere Beiträge
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Der Kommentar......

Der Absturz der Hypo Real Estate

Kursverluste, wie sie die Münchner Hypo Real Estate Group (HRE) am Dienstag erlitt, haben unter den Börsenschwergewichten des Deutschen Aktienindex (Dax) Seltenheitswert. Binnen Stunden brach der Kurs der HRE-Aktie um rund 35 Prozent ein.

Die HRE reiht sich damit in die Schlange der Großbanken rund um den Globus ein, die der Kreditmarktkrise Tribut zollen müssen. Die ungewöhnlich harte Reaktion der Börse ist Beleg dafür, dass die Wertberichtigungen der HRE auf amerikanische Kreditderivate die Anleger völlig überraschend traf.

Nicht ausreichend für die Risiken sensibilisiert

Natürlich kann sich kein Kreditinstitut der weitreichenden Finanzkrise entziehen. Doch der HRE-Vorstand muss sich ankreiden lassen, dass er die Öffentlichkeit nicht ausreichend für die Risiken sensibilisiert hat. Stattdessen malte das Management noch vor zwei Monaten - schon mitten im Kreditmarkt-Sturm - ein, wie sich nun herausstellt, viel zu rosiges Bild.

Dass HRE-Chef Georg Funke angesichts dessen behauptet, das Management habe sich „super geschlagen“, ist ein schlechter Scherz. Bei der HRE haben sich am Dienstag mehr als 2 Milliarden Euro Marktkapitalisierung in Luft aufgelöst. Was muss eigentlich noch passieren, damit ein Vorstand Demut zeigt?

 

Von  patare71 Erstellt am: 18.01.08 10:08 Beitrag Nr.: 91.316 Weitere Beiträge
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Höhepunkt noch nicht erreicht

Wirtschaftsweise: Finanzkrise wird noch schlimmer

Nach den überraschenden Abschreibungen bei dem Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate rechnen die Wirtschaftsweisen Peter Bofinger und Wolfgang Franz damit, dass der Höhepunkt der Finanzmarktkrise längst noch nicht erreicht ist.

„Den Höhepunkt der Finanzkrise erwarte ich erst für Mitte des Jahres“, sagte Bofinger der „Berliner Zeitung“. Zu den jetzt bekanntwerdenden Ausfällen sagte er: „Mich überrascht das nicht. Die Zinsanpassungen für die Käufer von US-Immobilien kommen jetzt erst so richtig zum Tragen und das erhöht ständig den Druck auf die Immobilienmärkte“.

„Noch nicht über den Berg“

Pessimistisch äußerte sich auch Franz: „Ich fürchte, dass wir bei der Finanzmarktkrise noch nicht über den Berg sind.“ In diesen Wochen würden in den Vereinigten Staaten die Zinsanpassungen bei den Hypothekenkrediten nach oben erfolgen und „das wird einige Schuldner in Schwierigkeiten bringen, so dass die Ausfallwahrscheinlichkeiten dieser Kredite und damit der Abschreibungsbedarf bei den Banken auch hierzulande steigen“ werde.

Die Hypo Real Estate hatte am Dienstag über Abschreibungen auf ein amerikanisches Wertpapierportfolio in Höhe von 390 Millionen Euro berichtet, die das Vorsteuerergebnis um rund ein Viertel zurückgehen ließen. Damit sorgte die Hypo Real Estate für einen Absturz der Aktien (siehe dazu auch: Hypo Real Estate: Banken werden von der nächs...). Zeitweise brach der Kurs der im Deutschen Aktienindex Dax notierten Papiere um rund 35 Prozent ein. Vorstandschef Georg Funke sprach von einem „Einmaleffekt aufgrund einer Marktkatastrophe“.

Schlechte Nachrichten hatte es am Dienstag auch von der größten amerikanische Bank Citigroup gegeben: Wegen neuer Abschreibungen von mehr als 18 Milliarden Dollar im Zuge der Hypothekenkrise hatte die Bank für das Schlussquartal 2007 den ersten Verlust seit ihrer Fusion aus Citicorp und Travellers Group 1998 vermeldet (siehe dazu auch: Riesige Abschreibung führt zu Rekordverlust.....).

 

Von  Illuminati Erstellt am: 18.01.08 14:51 Beitrag Nr.: 91.792 Weitere Beiträge
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birgit schiemann hat folgendes geschrieben:

Anlegerschützer fordern, dass der Vorstand der Immobilienbank Hypo Real Estate geht

POTSDAM - Nach den hohen Abschreibungen bei der Münchener Immobilienbank Hypo Real Estate und ihrem dramatischen Kurseinbruch fordern Aktionärsschützer die Ablösung des Vorstands. Monatelang zu behaupten, nicht von der US-Finanzkrise betroffen zu sein, und dann plötzlich eine Abschreibung in dreistelliger Millionenhöhe bekanntzugeben, sei ein skandalöser Vorgang, sagte gestern Lothar Gries von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SDK). „Gipfel der Unverfrorenheit“ sei es, wenn sich dann die Vorstände nach dem Kursabsturz am selben Tag im großen Stil mit Aktien eindeckten, kritisierte Gries: „So springt man nicht mit dem Geld der Anleger um.“Die Hypo Real Estate hatte am Dienstag eingeräumt, im Zuge der Hypothekenkrise in den Vereinigten Staaten 390 Millionen Euro abschreiben zu müssen, was auch das Ergebnis für 2007 verhagelte (MAZ berichtete). Zuvor hatte die Bank stets betont, von der Schieflage auf dem US-Immobilienmarkt nicht betroffen zu sein. So sagte Finanzvorstand Markus Fell noch bei der Vorstellung der Zahlen zum dritten Quartal 2007, die Bank sehe die Vorgänge in den USA „extrem gelassen“.Am Dienstag war die Aktie daraufhin zeitweise um mehr als 35 Prozent abgestürzt. Wie aus mehreren Pflichtmitteilungen hervorgeht, nutzten daraufhin Vorstandsmitglieder die niedrigen Kurse, um sich einzudecken. So kaufte Vorstandschef Georg Funke Aktien im Wert von rund 440000 Euro. Analysten sprechen nun von einem Vertrauensbruch. „Die unerwarteten Abschreibungen haben die Glaubwürdigkeit des Managements klar beschädigt“, sagte etwa Konrad Becker von der Privatbank Merck Fink.Bankchef Funke hingegen sagte am Dienstag, Hypo Real Estate habe sich in der Immobilienkrise „super geschlagen“ und stehe im Vergleich zu Konkurrenten gut da, der Vorstand habe keine Fehler gemacht. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht will nun mögliche Verstöße gegen die Veröffentlichungspflicht prüfen.Die von der Kreditkrise heftig belastete US-Investmentbank Merrill Lynch meldete gestern im vierten Quartal einen Rekordverlust von rund 10 Milliarden Dollar (6,8 Milliarden Euro). Die Bank muss nochmals 11,5 Milliarden Dollar (7,8 Milliarden Euro) wegen fauler Hypothekenpapiere abschreiben. Die Ergebnisse seien völlig inakzeptabel, sagteMerrill Lynch-Chef John Thain in New York.


die Fehler sind schon vorher gemacht worden und jetzt hier mit dem Buschmesser durchzulaufen könnte am ende alles noch schlimmer machen

 

Von  Illuminati Erstellt am: 18.01.08 14:53 Beitrag Nr.: 91.794 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Threadbeitrag Nr. 91316 von patare71 - 18.01.08 10:08:28 Uhr

Pessimistisch äußerte sich auch Franz: „Ich fürchte, dass wir bei der Finanzmarktkrise noch nicht über den Berg sind.“ In diesen Wochen würden in den Vereinigten Staaten die Zinsanpassungen bei den Hypothekenkrediten nach oben erfolgen und „das wird einige Schuldner in Schwierigkeiten bringen, so dass die Ausfallwahrscheinlichkeiten dieser Kredite und damit der Abschreibungsbedarf bei den Banken auch hierzulande steigen“ werde.

so kann aber die konso der großen Märkte abgefangen werden weil ja durch diese Kriese so oder so eine Konso folgen wird

 

Von  GordonGecko Erstellt am: 21.01.08 18:10 Beitrag Nr.: 93.779 Weitere Beiträge
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Die Magie der Aktienanalyse - wie liegen Sie immer richtig?

Liebe Leserinnen und Leser,

trotz roter Kurse war die letzte Woche sehr amüsant. Ich musste sogar das eine oder andere Mal herzhaft lachen. Nein, ich bin weder schadenfroh, noch habe ich ausschließlich die handverlesenen Aktien im Depot, die letzte Woche an Wert zulegen konnten. Vielmehr sind es die Verrenkungen unserer „achsowichtigen“ Bankanalysten, die mir heitere Minuten verschafften. Nun kommt die gesammelte Garde in Erklärungsnot, wie denn reihenweise Kaufempfehlungen ausgesprochen wurden und keiner den Crash hat kommen sehen. Natürlich würde nie jemand auch nur auf den Gedanken kommen zuzugeben, dass die eigene Empfehlung einfach nicht aufgegangen ist. Nein, stattdessen wird äußerst kreativ gedeutelt und interpretiert, bis es wieder passt. Insbesondere dürften die Analysten in Erklärungsnot geraten sein, die bisher die Hypo Real Estate auf der Kaufliste hatten. Hier gab es viele elegante Erklärungsversuche. Dem ganzen Zirkus setzte allerdings die Commerzbank die Krone auf: Die Aktie wird unverändert zum Kauf empfohlen, was an sich, wenn man denn davon überzeugt ist, noch kein Grund zum Stirnrunzeln wäre. Bei der Begründung hat es mir aber sprichwörtlich die Schuhe ausgezogen: Zuerst wurde das Kursziel von 53 auf 32 Euro korrigiert (kann man bei fast -50% noch von Korrektur sprechen??), um im Anschluss die Beibehaltung des Kauf-Ratings mit dem enormen Kurspotenzial zu rechtfertigen…Kommen Sie noch mit? Erst wird das Kursziel unter den Preis vor dem Crash der Hypo-Aktie reduziert. Alleine hier muss man sich schon fragen, wie denn dann zuvor das Kursziel von 53 Euro zustande gekommen ist…Dann wird im Anschluss der Kursverfall als Rechtfertigung für die Kaufempfehlung herangezogen. Ja wie lauteten denn vor dem Kursverfall die Kaufargumente? Eines steht fest: An Kreativität ist ein solches Verhalten sicherlich nicht zu überbieten – an Dreistigkeit aber auch nicht. Haben Sie dies im Hinterkopf, wenn Banker Ihnen von ihren Erfolgen vorschwärmen.

Hypo Real Estate – Hyper-Reale Korrektur?

Wo ich gerade bei der Hypo bin, möchte ich auch hierzu noch ein paar Worte verlieren. Auch von anderen Seiten wurde die Hypo zum Kauf empfohlen, wobei die Gründe hierbei von „was so tief fällt kann nicht noch weiter fallen“ bis hin zu „die Aktie ist mit einem KGV von unter 10 bewertet“ reichen. Gerade letztes Argument habe ich auch bei anderen Banken gehört. Wenn wir zuweilen von KGVs lesen wird damit umgegangen, als sei die Glaskugel soeben erfunden worden, weshalb Prognosen ab sofort als Fakten zu behandeln seien! Eine Hypo ist nur dann wirklich günstig, wenn denn nächstes Jahr wirklich soviel verdient wird, wie heute prognostiziert wird. Was aber, wenn nicht? Die Banken haben fette Jahre hinter sich, wie lange können die Gewinne noch weiter gesteigert werden? Jetzt auf Banken wegen ihrer angeblich niedrigen Bewertung zu setzen ist eine Wette, die ich nicht eingehen möchte.

Smallcaps/Rohstoffe – wo billig wirklich gut sein kann!

Anders ist die Welt im Börsen-Mikrokosmos gestrickt. Hier sind die Kurse teilweise dermaßen zusammengebrochen, als wenn es kein Morgen mehr geben würde. Dies gilt sowohl für SDAX- und Nebenwerte als auch für kanadische Rohstoffaktien. Unternehmen mit absolut soliden Bilanzen oder immer knapperen Rohstoffen werden zu Preisen hergegeben, dass mir die Spucke wegbleibt. Hier könnte es bald zu letztmalig günstigen Einstiegsmöglichkeiten kommen, bevor wir uns auf in den letzten Bullenmarkt vor einer längeren Baisse-Phase machen. Dieses Thema möchte ich aufgrund seiner Wichtigkeit jedoch nicht in einem Absatz abhandeln. Vielmehr soll es vielmehr zentrales Thema der nächsten Ausgabe werden. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche!

Ihr,
A. Doerk
Chefredakteur, AktieX

 

Von  DerSeher Erstellt am: 27.02.08 20:17 Beitrag Nr.: 123.644 Weitere Beiträge
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