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Forum > Technologie > Hammermeldung von Solarworld!

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SOLARWORLD AG INHABER-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 16.05.2008 19:47)
Letzter Kurs: 35,02 EUR WKN: 510840 SOLARWORLD AG INHABER-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: 0,00 EUR Symbol: SWV
Veränd. in %: 0,00 % ISIN: DE0005108401
Volumen 20.552 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 0,000 Ask 0,000
(0,00) (0,00)

Thema: Hammermeldung von Solarworld!

Thema Nr. 7155  
Thema eröffnet von:  boersenfreak Beiträge: 92 Bewertung (2):
am: 02.02.06 09:46 Gelesen gesamt: 4137    
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Von  boersenfreak Erstellt am: 02.02.06 09:46 Beitrag Nr.: 14.455 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:
SolarWorld AG: SolarWorld expandiert weltweit durch Übernahme der kristallinen Solaraktivitäten von Shell

02.02.2006

Ad-hoc-Meldung übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Meldung ist der Emittent verantwortlich.
------------------------------------------------------------------------------

Die SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) übernimmt vorbehaltlich der
Zustimmung der Kartellbehörden 100 Prozent der kristallinen
Solaraktivitäten der Shell-Gruppe. Die von beiden Parteien unterzeichnete
Übereinkunft umfasst die Übertragung folgender Shell-Standorte:
Vancouver/Washington State und Camarillo/Kalifornien, an denen die
Herstellung von Solarsiliziumkristallen-, wafern, -zellen und modulen
angesiedelt ist, Gelsenkirchen mit der Solarzellenfertigung, die
Vertriebsgesellschaften in München, Singapur und Süd-Afrika sowie die auf
kristalline Siliziumtechnologie spezialisierte Forschungs- und
Entwicklungsabteilung in München. Die Produktionskapazitäten, die durch
diese Vereinbarung an den SolarWorld-Konzern übergehen, belaufen sich auf
rund 80 Megawatt (MW). Das Shell Solar Geschäft für ländliche
Solaranwendungen (Rural business) ist von der Transaktion ausgenommen. Über
die Finanzkonditionen des Deals haben die Partner Stillschweigen
vereinbart.

---------------------------------------------------------------------------

Text zur Anzeige gekürzt. Gesamtes Posting anzeigen...


Information and Explaination of the Issuer to this News:

SolarWorld AG wird Nummer Eins im Solarmarkt USA

Mit den zusätzlichen Kapazitäten steigt die SolarWorld AG zum größten
Produzenten von Solarstromtechnologien in den USA auf. 'Angesichts des
kürzlich beschlossenen umfangreichen Förderprogramms in Kalifornien nutzt
der SolarWorld-Konzern mit dieser Expansion exzellente Wachstumschancen und
schafft eine globale ‚SolarWorld’ mit Produktions- und Vertriebspräsenz in
den international wachstumsstärksten Solarmärkten“, sagt Dipl.-Ing. Frank
H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG. Die Shell-Gruppe unterhält
im kalifornischen Camarillo eine integrierte Wafer-, Zellen- und
Modulfertigung, die künftig von der SolarWorld AG als SolarWorld Industries
betrieben wird. In Vancouver/Washington, im Nordwesten der USA, kommt eine
Produktionsstätte für monokristalline Solarsiliziumsäulen hinzu. Die
monokristalline Solartechnologie erzielt höchste Wirkungsgrade und sorgt
damit für die gebotene Effizienz beim Rohstoffeinsatz. Die moderne
Solarzellenfabrik in Gelsenkirchen stellt eine ideale Ergänzung zur
hochwertigen Zellproduktion des SolarWorld-Konzerns in Freiberg dar. Über
die neuen Vertriebsaktivitäten in Süd-Afrika und Singapur erlangt die
SolarWorld AG zudem Präsenz in aussichtsreichen Märkten Asiens und Afrikas.

Siliziumversorgung sicher

'Dieser lucky deal findet vor dem Hintergrund unserer strategischen
Entscheidung statt, Kapazitäten und Präsenz in den am stärksten
expandierenden Solarmärkten auszubauen. Die neuen Aktivitäten passen ideal
in unser Portfolio und stärken unsere Position zur Versorgung der weltweit
steigenden Nachfrage nach Solarenergie“, erläutert Frank H. Asbeck. 'Wir
erwarten, dass der - infolge der derzeitigen Rohstoffsituation - niedrige
Siliziumdurchsatz an den neuen Standorten in naher Zukunft beendet wird.
Parallel zu den uns durch die Vereinbarung neu zufließenden Rohstoffen
werden wir einen Teil unserer Ressourcen der dortigen Produktion zur
Verfügung stellen. Anfänglich erwarten wir an den neuen Standorten eine
Auslastung von 50 Prozent. Wir gehen davon aus, die Kapazitäten bis
2007/2008 voll ausnutzen zu können. Die Ausbaupläne des SolarWorld-Konzerns
in Freiberg werden durch die Übernahme der neuen Standorte nicht berührt“.
Unterstützung für ländliches Solargeschäft
Das ländliche Solargeschäft (Rural business) von Shell Solar, in dem
Solarstromanwendungen für ländliche Gebiete vertrieben werden, verbleibt
bei Shell. Angesichts der Bedeutung, das diesem Geschäft für die
Entwicklung der Lebensqualität in den entsprechenden Regionen zukommt, hat
sich die SolarWorld AG dazu entschlossen, diese Projekte in Zukunft zu
versorgen

Mitarbeiter werden übernommen

Die SolarWorld AG will 575 Shell Solar-Mitarbeiter weiterbeschäftigen. Für
alle Personen besteht eine Beschäftigungsgarantie von einem Jahr. 'Wir
wollen auch darüber hinaus alle Mitarbeiter halten. Wir schätzen, dass die
Auslastung in den neuen Fabriken kontinuierlich ansteigen wird und mit dem
Ende der relativen Rohstoffverknappung 2008 der Großteil der
Beschäftigungsverhältnisse gesichert werden kann. Seit unserer Gründung im
Jahr 1998 haben wir nur Mitarbeiter neu eingestellt. Diesen Weg wollen wir
weiter gehen.“ Für die Kunden der Shell Solar ändert sich nichts. Sie
werden fortan von der SolarWorld AG gewohnt zuverlässig betreut.

Frank Asbeck: Möglicherweise erster und letzter großer Merger im
internationalen Solarmarkt

'Der Übergang der Shell Solar auf die SolarWorld AG ist Ausdruck einer sich
seit längerem abzeichnenden Konsolidierung in der Branche“, bewertet Frank
Asbeck den Deal aus der Marktperspektive. Es könne aber sein, dass dies auf
absehbare Zeit der erste und vielleicht letzte große Merger im
internationalen Solarmarkt sei. 'Die anderen großen internationalen Player
sind in fester Hand. Große kapitalkräftige Unternehmen stehen dahinter. Es
ist aus heutiger Sicht nur schwer vorstellbar, dass einer dieser Akteure
durch Übernahmen vom Markt verschwinden wird“. Konsolidierungen und
Übernahmen im Bereich weniger kapital- und knowhow-intensiver
Solarstromsegmente wie der Solarzellen- und Solarmodulfertigung seien in
der Branche dagegen ebenso wahrscheinlich wie die von Handels- und
FuE-Unternehmen.

Über die SolarWorld AG: Der Konzern der SolarWorld AG ist das weltweit
einzige vollintegrierte Solarstromunternehmen, das sich ausschließlich der
Solarenergie widmet. Mit diesem Geschäftsmodell ist die SolarWorld AG an
der Börse – wo sie im Technologieindex TecDAX und im Mittelstandsindex GEX
notiert - ein Unternehmen mit ausgeprägter Alleinstellung. Nach dem
Börsengang Ende 1999 hat sich die Gesellschaft innerhalb weniger Jahre von
einem solaren Handelshaus zu einem integrierten solaren Technologiekonzern
entwickelt und dabei ihre Mitarbeiterzahl bis Ende Dezember 2005 auf 759
Menschen verstärkt. Der SolarWorld-Konzern ist auf allen
Wertschöpfungsstufen der Solarindustrie – vom Rohstoff Silizium bis zur
schlüsselfertigen Solarstromanlage – aktiv. Dabei unterhält der Konzern
Produktionsstätten in Freiberg und Schweden. Freiberg ist einer der
modernsten integrierten Solarstandorte der Welt, an dem der
SolarWorld-Konzern unter dem Einsatz von Silizium qualitativ hochwertige
Solarwafer, Solarzellen und Solarstrommodule herstellt.



Kurse von 300 euro möglich!

 

Von  zogger Erstellt am: 04.02.06 10:19 Beitrag Nr.: 14.456 Weitere Beiträge
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Solarworld will erworbene Kapazitäten von Shell schnell ausschöpfen

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Bonner Solarworld AG rechnet nach der Übernahme des Solargeschäfts von Shell mit einem zusätzlichen Umsatz von 250 Millionen Euro ab dem Jahr 2008. "Der Gewinnbeitrag dürfte bei 25 Millionen Euro liegen", sagte Solarworld-Chef Frank Asbeck in einem Interview der "Euro am Sonntag" (5. Februar). Aktuell liegt der Umsatz der übernommenen Shell-Aktivitäten den Angaben zufolge bei 150 Millionen Euro.

Sein Konzern wolle die von Shell erworbenen Kapazitäten so schnell wie möglich auslasten, ergänzte Asbeck. Aktuell liege die Auslastung bei etwa 50 Prozent. "Ich rechne damit, dass wir schon im nächsten Jahr die Kapazitäten auf Vollast bringen", sagte der Manager.

Solarworld hatte am Donnerstag den Kauf des Shell-Solargeschäfts bekannt gegeben. Ein Preis wurde nicht genannt, Kreisen zufolge hatten die Bonner die Aktivitäten aber "zu günstigen Konditionen" erworben. Durch den Zukauf steigt Solarworld nach eigenen Angaben zum größten Solarkonzern in den Vereinigten Staaten auf./tav/she

 

Von  trader Erstellt am: 08.02.06 08:58 Beitrag Nr.: 14.457 Weitere Beiträge
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... würde ich auch so machen, bei den Kursen!



Solarworld erhöht Kapital um zehn Prozent
Mi Feb 8, 2006 7:24 MEZ163

Berlin (Reuters) - Deutschlands umsatzstärkster Solarzellenhersteller Solarworld hat sein Kapital um zehn Prozent erhöht.

"Aus der Platzierung der neuen Aktien fließen der Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von netto 233,7 Millionen Euro zu", teilte das im Technologieindex TecDax gelistete Unternehmen am Dienstagabend mit. Insgesamt seien 1,265 Millionen Stückaktien an institutionelle Investoren ausgegeben worden. Hintergrund sei die beschleunigte Expansion des konzernweiten Solargeschäftes. Durch die Ausgabe der neuen Aktien erhöhe sich das Grundkapital der SolarWorld AG auf 13,965 Millionen Aktien.

Zudem kündigte Solarworld an, sich im Zuge der Kapitalerhöhung mit 29 Prozent an der Solarparc AG zu beteiligen. Das Unternehmen sei unter anderem auf den Bau und den Betrieb großer Solarkraftwerke spezialisiert.

Der Emissionserlös aus der Kapitalerhöhung werde "unter anderem für eine Intensivierung unserer lieferantenunabhängigen Siliziumproduktion eingesetzt, um die volle Auslastung der neuen Produktionsstandorte in den USA und die zügige Expansion in Deutschland konsequent umzusetzen", erklärte Solarworld-Vorstandschef Frank Asbeck. Die Kapitalerhöhung gegen Bar- und Sacheinlage sei unter Ausschluss des Bezugsrechts beschlossen worden, teilte Solarworld mit.

 

Von  LONGshort Erstellt am: 04.07.07 14:25 Beitrag Nr.: 18.710 Weitere Beiträge
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04.07.2007 | 13:35 Uhr
Programm und TV-Sponsor haben Klimaschutz im Blick / SolarWorld AG präsentiert TV-Übertragung des Benefizkonzerts "Live Earth" in Deutschland

München (ots) -
SevenOne Media gewinnt Solar-Konzern für Sponsoring auf
ProSieben und N24

Rund eine Million Besucher vor Ort, zwei Milliarden Zuschauer und
Zuhörer vor den Bildschirmen und Radiogeräten, 100 Künstler bei neun
Konzerten - "Live Earth", das größte Benefizkonzert aller Zeiten,
bricht am 7. Juli 2007 alle Rekorde. Auch beim Programm-Sponsoring
der deutschen TV-Übertragung auf ProSieben und N24 steht der
Klimaschutz im Mittelpunkt: Mit SolarWorld konnte der
ProSiebenSat.1-Vermarkter SevenOne Media gemeinsam mit der Agentur
SKS Kölner Connection einen der weltweit führenden Solar-Konzerne als
TV-Sponsor des 24-stündigen Live-Konzerts gewinnen.

Die SolarWorld AG nutzt die optimale Verbindung von Programm und
Unternehmensziel, um erstmals im TV zu werben. Neben dem Sponsoring
setzen SevenOne Media und SKS Kölner Connection, eine Agentur für
Sonderwerbeformen, auch ein so genanntes Animated Sponsoring Icon für
SolarWorld ein. Diese Sonderwerbeform wird während der
Live-Übertragung auf ProSieben mehrmals in das laufende Programm
eingeblendet und weist auf den Sponsor hin. Dabei ist zunächst die
rotierende Weltkugel mit dem Schriftzug von SolarWorld zu sehen.
Anschließend entwickelt sich das Motiv weiter, indem die im
Unternehmenslogo dargestellten Sonnenstrahlen nach und nach
eingeblendet werden, bis schließlich das komplette SolarWorld-Logo
das Anfangsmotiv ersetzt.

Frank Asbeck, Vorstandssprecher der Solar World AG: "Als eines der
drei größten Solarstromunternehmen weltweit setzt sich die SolarWorld
AG mit ihrer nachhaltigen Unternehmensführung für eine langfristige
Lösung der globalen Energie- und Klimaprobleme ein. Vor diesem
Hintergrund bildet das Event 'Live Earth' verbunden mit dem
persönlichen Engagement von Al Gore die richtige Bühne, um mit den
Künstlern gemeinsam unsere Idee einer freundlicheren Welt
vorzutragen."

Dr. Andrea Malgara, Geschäftsführer Marketing SevenOne Media: "Das
Beispiel von SolarWorld zeigt, dass bei einer optimalen Verbindung
von Programm und Sponsor das Image eines Unternehmens durch TV-
Werbung glaubwürdig gestärkt werden kann."

Zur SolarWorld AG

Der Konzern der SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) zählt weltweit
zum Spitzentrio der Solarstromindustrie. Der Konzern ist
ausschließlich im Kerngeschäft Solarstromtechnologie tätig und dabei
auf allen Wertschöpfungsstufen der Solarwirtschaft aktiv: vom
Rohstoff Silizium bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage. Das
Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Deutschland, Schweden und
den USA. Zu den aktuell wichtigsten Absatzmärkten zählen Deutschland,
die Vereinigten Staaten und im übrigen Europa insbesondere Spanien.
Weitere Vertriebsbüros arbeiten in Südafrika und Singapur und
komplettieren die internationale Ausrichtung des Konzerns. Nach dem
Börsengang Ende 1999 hat sich die Gesellschaft innerhalb weniger
Jahre zu einem integrierten solaren Technologiekonzern entwickelt und
dabei die Zahl der Mitarbeiter auf 1.351 Menschen zum Ende des 1.
Quartals 2007 erhöht.

Das Benefizkonzert "Live Earth" auf ProSieben und N24

24 Stunden, sieben Kontinente, neun Städte und über 100 Künstler:
Das ist "Live Earth" - Konzerte gegen die Klimakatastrophe. Initiiert
von ehemaligen US- Vizepräsidenten Al Gore und Kevin Wall bildet die
Veranstaltung den Startschuss zu einer mehrjährigen Kampagne gegen
die globale Erwärmung. Die Konzerte finden in New York, London,
Johannesburg, Rio de Janeiro, Shanghai, Tokio, Sydney, Hamburg und
Istanbul statt. N24 und ProSieben sind dabei die deutschen TV-Partner
von "Live Earth". Die Live-Übertragung der "Live Earth"-Konzerte
findet am 07. Juli auf ProSieben in der Zeit von 17.15 Uhr bis 20.15
Uhr und von 23.15 Uhr bis 03.00 Uhr sowie auf dem Nachrichtensender
N24 zwischen 05.00 Uhr und 17.30 Uhr und von 20.10 Uhr bis 01.00 Uhr
statt. Zusätzlich zeigt N24 am 08. Juli eine Zusammenfassung des
Events zwischen 09.05 Uhr und 14.00 Uhr.



Pressekontakt:

SevenOne Media
Ein Unternehmen der ProSiebenSat.1 Media AG

Andreas Kühner
Director Communications SevenOne Media / SevenOne Interactive
Tel.: +49 [89] 95 07- 4132
Fax: +49 [89] 95 07- 4135
Andreas.Kuehner@sevenonemedia.de

Miriam Friedmann
Manager Communications SevenOne Media / SevenOne Interactive
Tel.: +49 [89] 95 07 - 4139
Fax: +49 [89] 95 07- 94139
Miriam.Friedmann@sevenonemedia.de

Beta-Straße 10 i
D-85774 Unterföhring

Postfach 1165
D-85767 Unterföhring

Pressemitteilung online: www.sevenonemedia.de

 

http://www.presseportal.de/pm/42713/1011592/sevenone_media_g…

 

Von  Steveo3 Erstellt am: 04.07.07 14:28 Beitrag Nr.: 18.711 Weitere Beiträge
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jetzt wissen noch mehr von dem Wert. hatte die Werbung auch selber gesehen.  War erst überrascht nun sehr erfreut

 

Von  Steveo3 Erstellt am: 04.07.07 14:30 Beitrag Nr.: 18.712 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:

Eine Info von MdB Josef Fell (Bündnis90/Grüne)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Zuverlässigkeit von AKW-Betreiber Vattenfall steht in Frage

Anlässlich der erneuten Fehlinformationen des Energiekonzerns Vattenfall zur atomaren Gefährdung der Bevölkerung erklären Sylvia Kotting-Uhl, umweltpolitische Sprecherin, und Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher:

Vattenfall hat die Öffentlichkeit und anscheinend auch das zuständige Kieler Sozialministerium falsch informiert, als die Kraftwerksbetreiber behaupteten, dass bei dem Brand im AKW Krümmel der Reaktor nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Inzwischen scheint klar zu sein, dass es im Reaktor selbst zu beträchtlichen Störungen kam.

Wenn sich diese Meldungen bestätigen, dann ist das ein wiederholter Hinweis darauf, dass Vattenfall nicht über die für einen AKW-Betreiber notwendige Zuverlässigkeit verfügt. Erst vor wenigen Monaten war es im Vattenfall-Reaktor im schwedischen Forsmark fast zu einer Atomkatastrophe gekommen und ein interner Forsmark-Bericht bescheinigte eine desolate Sicherheitskultur. Wir werden im Bundestag nun eine Initiative starten, um zu klären, ob Vattenfall noch die Voraussetzungen bietet, um die Hochrisikotechnologie AKW zu betreiben.

Der Vorfall in Krümmel zeigt deutlich, dass Bundeskanzlerin Merkel ihrer Verantwortung zum Schutz der Bevölkerung nicht gerecht wird, wenn sie beim Energiegipfel offen für eine Laufzeitverlängerung der alten Schrott-AKWs eintrat. Für die Regierungsszenarien zur künftigen Energieversorgung, die dem Energiegipfel zugrunde lagen, war das Ziel die Minimierung der Risiken für die Bevölkerung nicht einmal als Vorgabe formuliert worden.

 

 

 

die Chancen werden durch solche Meldungen immer besser 

 

Von  Entsafter Erstellt am: 04.07.07 14:41 Beitrag Nr.: 18.716 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:
Saubere Energie ist im Kommen, keine Frage! Der Wert hat auch eine gute Performance im Jahresverlauf! Bin ml gespannt wo der Weg hinführen wird, denn Solarenergie ist zur Zeit mehr als gefragt und die sind nicht die einzigen auf der Welt. smiley

 

Von  boersenweibchen Erstellt am: 04.07.07 15:00 Beitrag Nr.: 18.723 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:
1.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland – Neue Aufträge über 500 Mio. Euro

Der SolarWorld-Konzern baut vor dem Hintergrund des boomenden
Exportgeschäftes für 600 Mio. Euro eine weitere integrierte Solarfabrik
(GigaFab) in Freiberg und erhöht damit die Kapazitäten in der
Waferproduktion in Sachsen um 500 MW auf 1,0 Gigawatt (1.000 Megawatt). Am
neuen Standort entstehen ab 2008 auf einer Fläche von 20 ha 1.000 neue
Arbeitsplätze. Die Verdoppelung des bisherigen Ausbauziels ist der hohen
internationalen Nachfrage für die Siliziumwafer der SolarWorld-Tochter
Deutsche Solar AG geschuldet, einem der weltweit größten Produzenten der
hauchdünnen Solarsiliziumscheiben.
Die Deutsche Solar AG hat - zusätzlich zu den bisher vereinbarten und
vermeldeten Kontrakten - weitere Langfristverträge mit Kunden aus der
internationalen Solarzellen- und Solarmodulindustrie über 500 Mio. Euro
abgeschlossen. Insgesamt summiert sich der Auftragsbestand damit auf 5 Mrd.
Euro mit einer Laufzeit bis 2020. 90 Prozent der Aufträge stammen aus dem
Ausland, allein 43 Prozent aus Asien. Nach Europa (ohne Deutschland) werden
40 Prozent des Gesamtvolumens ausgeliefert. Auf Kunden aus Deutschland
entfallen 10 Prozent der Bestellungen und auf Nordamerika 7 Prozent.
Durch den Abschluss neuer Rohstoffkontrakte hat der Konzern neben der
anlaufenden Eigenproduktion von Silizium die notwendigen Vorpodukte zum
Ausbau der Kapazitäten gesichert. 'Das exportgetriebene externe
Waferbusiness ist neben dem Handel zu einer Säule unseres Konzerngeschäftes
geworden', erläutert Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der
SolarWorld AG. 'Wir sichern unsere führende Position als verlässlicher
Anbieter hochwertiger Solarsiliziumwafer. Dafür begrenzen wir 2007 und 2008
bewusst das Wachstum in der konzerninternen Weiterverarbeitung.'

Auftrag über 15 Megawatt aus Süd-Korea

Auch das internationale Handelsgeschäft wird konsequent ausgebaut. Der
Konzern hat in Süd-Korea, einem der größten asiatischen Solarmärkte, mit
der Gochang Solarpark Co Ltd. einen Auftrag zur Lieferung und zum Bau eines
15 Megawatt (MW) starken Solarprojektes abgeschlossen. Noch im Juli starten
in der südwestlichen Provinz Chollabuk-Do die Bauarbeiten, mit deren
Abschluss Anfang 2008 zu rechnen ist. 'Damit realisieren wir das bisher
größte solare Einzelprojekt Asiens', sagt Jörg Walberer, Managing Director
der SolarWorld Asia Pacific PTE Ltd. aus Singapur. 'Wir zählen in Süd-Korea
und in Südostasien zu den Marktführern und werden diese Position konsequent
ausbauen.'

CEO Frank Asbeck: 'Effizienzsteigerung von jährlich mehr als 6 Prozent'

'Das Wachstum der regenerativen Energien weltweit sichert in Deutschland
mittlerweile über 200.000 Arbeitsplätze. 2020 werden es mehr als 500.000
sein. Unter der Prämisse ‚Technology and Efficiency made in Germany’
exportieren wir immer mehr klimafreundliche Produkte in die Welt', sagt
SolarWorld-Chef Frank Asbeck, der am Energiegipfel bei Bundeskanzlerin
Angela Merkel teilnimmt. 'Durch kontinuierliche technologische
Optimierungen wollen wir als SolarWorld-Konzern jährlich eine
Effizienzsteigerung von mehr als 6 Prozent erreichen und damit das
Regierungsziel von 3 Prozent verdoppeln. Wir sehen als Branche der
Regenerativen das Potential, das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 einen
Anteil regenerativer Energien an der Stromversorgung von 27 Prozent
aufzubauen, noch einmal um die Hälfte zu übertreffen und eine Zielgröße von
mindestens 40 Prozent zu erreichen.'

Über die SolarWorld AG: Der Konzern der SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401)
zählt weltweit zum Spitzentrio der Solarstromindustrie. Der Konzern ist
ausschließlich im Kerngeschäft Solarstromtechnologie tätig und bildet dabei
alle Wertschöpfungsstufen der Solarwirtschaft - vom Rohstoff Silizium bis
zur schlüsselfertigen Solarstromanlage - ab. Das Unternehmen unterhält
Produktionsstätten in Deutschland, Schweden und den USA. Im sächsischen
Freiberg betreibt der Konzern eine der modernsten integrierten
Solarfertigungen der Welt. Zu den aktuell wichtigsten Absatzmärkten zählen
Deutschland, die USA und im übrigen Europa insbesondere Spanien. Weitere
Vertriebsbüros arbeiten in Südafrika und Singapur und komplettieren die
internationale Ausrichtung des Konzerns. Sie forcieren den Absatz
ländlicher Solarstromlösungen, die einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen
und fairen wirtschaftlichen Entwicklung der südlichen Hemisphäre leisten.
Im Handelsgeschäft bietet die SolarWorld AG Module für die netzgekoppelte
und netzferne Solarstromerzeugung sowie komplette Solarstromsysteme für die
dezentrale und zentrale Stromproduktion an.
Nach dem Börsengang Ende 1999 hat sich die Gesellschaft innerhalb weniger
Jahre zu einem der größten integrierten solaren Technologiekonzerne
entwickelt. Zum Ende des 1. Quartals waren 1.725 Menschen für den Konzern
tätig. Die SolarWorld AG ist am Aktienmarkt unter anderem im
Technologieindex TecDAX, im Öko-Dax, im Dow Jones Stoxx 600, im
internationalen MSCI-Index und in den Nachhaltigkeitsindizes DAXglobal
Alternative Energy und NAI notiert.



Kontakt:
SolarWorld AG Investor Relations / Marketing Communications,
Tel.-Nr.: 0228/55920 -470; Fax-Nr.: 0228/55920-9470,
E-Mail: placement@solarworld.de  
Internet: www.solarworld.de

 

Von  mastertrader Erstellt am: 23.07.07 18:02 Beitrag Nr.: 19.798 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:

Analyse zu Solarworld von Marc Nitzsche, Hotstock Trading (22.7.2007):

 

 

Wie viel Aufwärtspotenzial hat Solarworld noch?

 

Den größten Gewinn, den ich in meiner nunmehr gut 15jährigen "Börsen-Karriere" mit einer Aktie erzielt habe, waren ziemlich exakt 1.158 Prozent. An diese Zahl kann ich mich deshalb so gut erinnern, weil ich bis vor einiger Zeit darauf furchtbar stolz gewesen bin.

 

Wenn ich allerdings daran denke, welche Rendite ich mit einer Solarworld hätte erzielen können, wenn ich zwischen 2003 und 2004 in das Papier eingestiegen wäre, verblasst mein persönlicher Rekord doch merklich.

 

Splitt bereinigt gab es den Wert im genannten Zeitraum für etwa 35 Cents. Heute muss man - wie bereits oben angedeutet - mehr als 35 Euro für eine Aktie bezahlen. Anders ausgedrückt: Solarworld hat sich in nicht einmal vier Jahren verhundertfacht! Das ist ein Plus von sage und schreibe 10.000 Prozent.

 

Soweit mir bekannt ist gibt es für Aktien mit einer derartigen Performance noch keine eigene Kategorie-Bezeichnung. Sie als bloße "Ten Bagger" (Papiere mit einem Wertzuwachs von mindestens 1.000 Prozent) zu bezeichnen, empfinde ich ehrlich gesagt als "Tiefstapelei". Passender wäre da doch eher "Ten Dausend Bagger"!

 

Aber mit "hätte, wäre und wenn" ist an der Börse noch niemand reich geworden. An den Finanzmärkten interessiert nichts so wenig wie die Kurse von gestern. Und genau deshalb wollen wir uns auch lieber der Zukunft zuwenden und schauen, ob ein Einstieg bei Solarworld auch jetzt noch lohnt.

 

*Exzellente Positionierung in einem margenstarken Markt

Auf den ersten Blick spricht sicherlich nicht viel dagegen: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist in einem extrem wachstums- und margenstarken Markt exzellent positioniert.

Als echte "Cash Cow" entpuppte sich in der Vergangenheit die Wafer-Produktion. Daran wird sich nach meiner Einschätzung mittelfristig auch nicht allzu viel ändern. Das Know-how von Solarworld in diesem Segment ist derart hoch, dass Billig-Imitate qualitätsmäßig keine ernsthafte Konkurrenz darstellen.

 

Der entscheidende Wettbewerbs-Vorsprung von Solarworld liegt für mich aber in der Abdeckung der gesamten Wertschöpfungs-Kette der Photo-Voltaik (PV). Abgesehen von der reinen Wafer-Produktion sind die Bonner über die Silizium-, Zell- und Model-Herstellung bis hin zum Handel mit Model- und PV-Systemen präsent.

 

Für die Kunden ist diese im Markt einzigartige Produkttiefe natürlich sehr praktisch. In Sachen "Sonnenstrom" bietet Solarworld quasi "alles aus einer Hand" an. Aber auch für das Unternehmen selbst geht das Konzept voll auf: Immerhin gehört Solarworld dank dieser Strategie zu den Kostenführern der Branche. Und das schlägt sich letztlich natürlich in den Gewinnen nieder.

 

*Rekord-Ergebnis für 2007 in Aussicht gestellt

Insofern erstaunt es mich nicht wirklich, dass die Gesellschaft bereits Ende März für 2007 ein neues Rekord-Ergebnis in Aussicht gestellt hat. Sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis versprach der Vorstand ein Plus von 20 Prozent.

Bei den Erlösen rechnet man mit rund 620 Millionen Euro gegenüber 515,2 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sieht das Unternehmen bei mindestens 140 und den Netto-Ertrag bei rund 88 Millionen Euro (73 Millionen in 2006).

Einige Markt-Teilnehmer hatten offenbar mehr erwartet. Denn unmittelbar nach der Veröffentlichung dieser Prognosen gab der Aktienkurs kurzzeitig deutlich nach, erholte sich aber fast ebenso schnell auch wieder.

Mir persönlich sind Firmen ohnehin lieber, die bewusst konservative Schätzungen abgeben und diese dann übertreffen als solche, die mir das "Blaue vom Himmel" versprechen, nur um danach eine Gewinnwarnung an die nächste zu reihen. Und die Chancen, dass Solarworld die eigenen Vorhersagen letztendlich "toppen" kann, stehen ziemlich gut.

 

*Sehr starkes erstes Quartal

Zumindest das erste Quartal 2007 lief nämlich ganz hervorragend: Der Konzern-Umsatz legte von Januar bis März vor dem Hintergrund einer anhaltend starken Nachfrage um 60 Prozent auf 138,2 Millionen Euro zu.

 

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verbesserte sich um 31 Prozent auf 35,1 Millionen Euro. Unterm Strich verdiente Solarworld im betreffenden Zeitraum 21,4 Millionen Euro - 30 Prozent mehr als im ersten Quartal 2006.

 

Da die ersten Monate eines jeden Jahres traditionell eher zu den schwächeren bei den Bonnern gehören, kann ich die Zahlen mit Fug und Recht als ausgezeichnet bezeichnen. Somit wird sich wohl auch meine Vermutung bestätigen, dass Solarworld die Schätzungen für das Gesamtjahr anheben wird. Entsprechende Äußerungen waren von Unternehmensseite bereits zu hören.

 

*Randvolle Auftragsbücher

Vermessen wäre diese Maßnahme angesichts der wahrlich randvollen Auftragsbücher jedenfalls sicher nicht. Erst kürzlich schloss der Konzern mit einer Reihe global operierender Zellen- und Modul-Hersteller Langfrist-Verträge über die Lieferung von Solar-Wafern in einem Gesamtwert von 1,5 Milliarden Euro ab.

4.800 Solar-Module mit einer Leistung von jeweils 80 Watt wurden vertraglich an 44 Dörfer in der westchinesischen Provinz Qinghai verkauft. Mit einem anderen Kunden aus Nordafrika wurde für 2007 die Auslieferung von Solar-Modulen in einer Größenordnung von 500 Kilowatt vereinbart.

 

Sie sehen also: Die Solar-Produkte sind alles andere als "Ladenhüter". Eigentlich verkaufen sie sich eher wie die sprichwörtlich "warmen Semmeln". Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das auch noch einige Jahre so weiter geht bzw. sogar besser wird.

 

*Neue Werke geplant

Meiner diesbezüglichen Meinung sind ganz offensichtlich auch die Verantwortlichen von Deutschlands "Vorzeige-Solarstrom-Unternehmen". Ansonsten würden sie wohl kaum die Inbetriebnahme diverser neuer Großwerke in Betracht ziehen.

 

Zum "Schnäppchenpreis" von gerade einmal 30 Millionen Euro erwarb man unter anderem eine ehemalige Chip-Fabrik der japanischen Komatsu-Gruppe im US-Bundesstaat Oregon, in die die Alteigentümer rund 600 Millionen Euro investiert hatten.

 

Solarworld selbst möchte noch einmal 300 Millionen Euro für den Umbau ausgeben, wovon allerdings ein Großteil aus dem amerikanischen staatlichen "Anti-Global-Warming-Förderprogramm" stammt. Am Ende soll dort die größte Solarfabrik der Vereinigten Staaten entstehen.

 

Sehr erfreulich finde ich aber auch, dass die Bonner sich auch in Deutschland engagieren. Obwohl der Konzern mittlerweile unstreitig ein "Global Player" geworden ist, plant man im sächsischen Freiberg den Bau einer integrierten Solar-Fabrik. Damit will man die Wafer-Produktion in Sachsen um 500 Megawatt auf ein Gigawatt erhöhen.

 

*Politischer Rückenwind

Der aggressive Wachstumskurs von Solarworld mag einigen von Ihnen vielleicht suspekt erscheinen, hat aber absolut seine Berechtigung. Immerhin erhält das Unternehmen derzeit kräftigen politischen Rückenwind.

 

Die Europäische Union hat beschlossen, den Anteil regenerativer Energien am gesamten europäischen Energieverbrauch bis 2020 auf 20 Prozent auszuweiten. Der "Löwenanteil" wird dabei dem Segment "Solarstrom" zukommen.

 

*Ambitionierte aber noch akzeptable Bewertung

Solarworld ist unterm Strich ein wirklich erstklassiges Unternehmen mit viel versprechenden Perspektiven. Dummerweise haben die Anteilscheine solcher Firmen zumeist ihren Preis. Da machen die Bonner keine Ausnahme.

 

Mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von 39 auf 2007er Basis ist die Aktie wahrlich "fürstlich" bewertet, wenngleich dieses KGV auf den meiner Ansicht nach zu niedrigen Gewinnschätzungen für das laufende Jahr beruht.

 

Dennoch: Selbst unter Zugrundelegung meiner Ertragsprognosen von knapp 1,20 Euro komme ich auf ein KGV von 30. Ab 2008 wird dieses dann auf 25 bis 27 zurückgehen. Kurz gesagt: Billig ist die Aktie damit sicher nicht mehr.

 

Auf der anderen Seite ist die Bewertung in Anbetracht der erstklassigen Positionierung, des stürmischen Wachstumskurses und der hervorragenden Zukunftsaussichten zwar ambitioniert aber wohl gerade noch so eben angemessen.

 

Allerdings - und das will ich hier auch ganz klar sagen - noch einmal 10.000 Prozent Kursgewinn sind in den nächsten Jahren ganz bestimmt nicht mehr drin! Wenn es 20 oder 30 Prozent per anno werden, muss man schon zufrieden sein.

 

Solarworld AG WKN

510840

Börsenwert

4,04 Mrd. EUR

KGV 07 (e) 39

Div.-Rend. 07 (e)

0,36% Akt. Kurs 36,04 EUR

 

MEIN FAZIT:

 

Solarworld ist meiner Ansicht nach das beste deutsche Solar-Unternehmen überhaupt. Die einzigartige Produkttiefe sichert gegenüber der Konkurrenz entscheidende Wettbewerbsvorteile. Umsatz und Gewinn dürften daher auch weiterhin überdurchschnittlich zulegen.

 

Der intelligente und trotzdem dynamische Wachstumskurs ist vor dem Hintergrund der sehr guten Zukunftsperspektiven der Solar-Branche angemessen. Die Bewertung ist sicherlich ambitioniert aber noch vertretbar.

 

Dennoch werde ich persönlich nicht gleich am Montag auf "Einkaufstour" gehen. Derzeit befindet sich das Papier in einer kleinen Korrekturphase, die aber nicht mehr allzu lange anhalten sollte. Mit einem Limit knapp über 34 Euro dürfte man in den kommenden Tagen und Wochen mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Zuge kommen.

 

+ Hohe Produkttiefe schafft Kostenvorteile
+ Dynamisches Umsatz- und Gewinnwachstum
+ Intelligente Expansionsstrategie
+ Grundsätzlich positives Umfeld für Solar-Energie

- Recht hohe Bewertung

 

 

Von  TraderSchorschi Erstellt am: 14.08.07 15:45 Beitrag Nr.: 20.630 Weitere Beiträge
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SolarWorld präsentiert endgültige Quartalszahlen, Auslandsquote steigt auf 53 Prozent

 

Die SolarWorld AG (Bonn) bestätigt mit Vorlage ihres jüngsten Finanzberichtes ihre vorläufigen Zahlen zum 2. Quartal 2007. Demnach stieg der Konzerngewinn nach Steuern von April bis Juni auf 26,8 Millionen Euro (Vorjahr: 23,6 Mio. EUR) und im 1. Halbjahr auf 48,2 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug im 2. Quartal 0,24 Euro (Vorjahr 0,21 EUR) und summierte sich zum Halbjahr auf 0,43 Euro (0,37 EUR). Das konzernweite Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte im 2. Quartal 2007 um 31,7 Prozent auf 49,7 Millionen Euro zu (Vorjahr: 37,7 Mio. EUR); im 1. Halbjahr wuchs es um 31,6 Prozent auf 84,8 Millionen Euro (Vorjahr: 64,5 Mio. EUR).   Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte im 2. Quartal um 35,2 Prozent auf 59,0 (Vorjahr: 43,7) Mio. Euro und im 1. Halbjahr um 36,7 Prozent auf 103,9 (Vorjahr: 76,0) Mio. Euro. Die EBIT-Marge betrug im 2. Quartal 27,5 (Vorjahr: 37,2) Prozent und im 1. Halbjahr 27,1 (Vorjahr: 34,9) Prozent. Der operative Cashflow kletterte von Januar bis Juni auf 100,5 (73,1) Mio. Euro.

Konzernumsatz trotz sinkender Modulpreise gestiegen

Der Konzern habe sein Geschäft entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgebaut und internationalisiert, betont die SolarWorld AG. Infolge des Ausbaus der Produktionskapazitäten und der Steigerung des Absatzes sei der Konzernumsatz im 2. Quartal trotz sinkender Modulpreise gegenüber dem Vorjahr auf 180,8 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 101,3 Mio. EUR); von Januar bis Juni stieg er auf 313,6 Millionen Euro (Vorjahr: 184,6 Mio. EUR). Die konzernweite Auslandsquote stieg deutlich auf 53 Prozent (Vorjahr: 39 %). Im Wafer-Geschäft wuchsen die Umsätze durch deutliche Kapazitätserweiterungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 50 Prozent auf 80 Millionen Euro. Das Handelssegment verzeichnete im 1. Halbjahr aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage im In- und Ausland ein Umsatzwachstum von 80 Prozent auf 222 Millionen Euro.


472 Millionen Euro neues Fremdkapital für weitere Expansion

Zum Ausbau seiner Expansionspläne habe der Konzern im 1. Halbjahr 2007 wie berichtet neues Fremdkapital aus der Platzierung von Schuldscheindarlehen in Höhe von 472 Millionen Euro aufgenommen. Durch die Ausweitung der Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote auf 41,3 Prozent (31.12.2006: 59,5 %) und liege damit weiterhin auf einem soliden Niveau, so die SolarWorld AG. Die Eigenkapitalrendite sei mit 7,6 Prozent annähernd konstant geblieben (Vorjahreszeitraum: 7,9 %). Der Konzern verfügte zum Bilanzstichtag über eine ausgezeichnete Liquiditätslage. Die freie Liquidität (flüssige Mittel und sonstige finanzielle Vermögenswerte) betrug laut SolarWorld AG 718,7 Millionen Euro (31.12.2006: 303,2 Mio. EUR). Die Investitionen in den internationalen Ausbau der Produktion lagen nach Angaben des Unternehmens im 1. Halbjahr bei 61,9 Millionen Euro (Vorjahr: 44,8 Mio. EUR).


Mitarbeiterzahl in einem Jahr mehr als verdoppelt - Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer

Im Zuge des konsequenten Wachstums habe sich Zahl der Menschen, die für den SolarWorld-Konzern tätig sind, innerhalb eines Jahres auf weltweit 1.800 Frauen und Männer mehr als verdoppelt. An allen Standorten sind die SolarWorld-Beschäftigten direkt am Unternehmenserfolg beteiligt. "Die Mitarbeiter sind Leistungsträger der positiven Unternehmensentwicklung. Für uns ist es selbstverständlich, sie am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen. In Deutschland zählen wir damit zu den Vorreitern", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. So würden etwa die Beschäftigten am traditionsreichen Halbleiterstandort Freiberg (Sachsen) schon seit vielen Jahren eine Gewinnbeteiligung erhalten, dank derer ihre gesamten Einkünfte über Westniveau liegen. Die Erfolgsbeteiligung aus dem GOMAB (Gewinnorientierte Mitarbeiterbeteiligung)-Programm komme für die Freiberger Mitarbeiter einem 13. und 14. Gehalt gleich.

14.08.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

 

Von  Siggi Erstellt am: 14.08.07 16:19 Beitrag Nr.: 20.631 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Threadbeitrag Nr. 20630 von TraderSchorschi - 14.08.07 15:45:03 Uhr

 

Das sollte viele Kritiker davon überzeugen das Solarworld einen guten Job macht und es weiter aufwärts gehen wird!! Ist ein Super Ergebnis was präsentiert wurde!

 

Von  bidandask07 Erstellt am: 24.10.07 22:35 Beitrag Nr.: 33.325 Weitere Beiträge
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Mittwoch, 24. Oktober 2007

Asiatischer Markt
Solarworld streckt Fühler aus


Der Solartechnikkonzern Solarworld nimmt im Zuge seines Expansionskurses nun Asien verstärkt ins Visier. Die Bonner Firma plant zusammen mit einem Partner den Bau einer Solarzell- und Modulproduktion in Südkorea. Hierzu ist mit der südkoreanischen SolarPark Engineering eine Absichtserklärung unterzeichnet worden. Das dafür gegründete Joint Venture SolarWorld Korea Ltd wird künftig gleichberechtigt geführt. In einem ersten Schritt sind Investitionen von 60 Millionen Euro geplant.

Die Fabrik soll mit einer Jahreskapazität von 60 Megawatt Ende 2008 an den Start gehen und später auf 120 Megawatt ausgebaut werden. Das Gemeinschaftsunternehmen werde Solarsiliziumwafer von Solarworld beziehen und die Module in Südkorea, Japan und China vertreiben.

Südkorea ist nach Japan dank der Einspeisevergütung der größte Markt für netzgekoppelte Solarstromanlagen in Asien. Solarworld ist bereits seit einiger Zeit mit einem Vertriebsbüro vor Ort und beliefert in der südwestlichen Provinz Chollabuk-Do ein 15 Megawatt starkes Solarprojekt. Ein weiterer 20-Megawatt-Solarpark sei in der Projektphase, hieß es.


Mit eigenen Fertigungsstätten ist Solarworld bislang in Deutschland, Schweden und den USA vertreten. Nach Südeuropa und den USA gilt Asien als Zukunftsmarkt für die Solarbranche.

 

Von  wirthsald Erstellt am: 24.10.07 22:42 Beitrag Nr.: 33.333 Weitere Beiträge
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Letter of Intent über Joint Venture mit SolarPark Engineering unterzeichnet


Die SolarWorld AG plant eine integrierte Solarzell- und -modulproduktion in Südkorea zur Versorgung der stark wachsenden Nachfrage der asiatischen Märkte. Der Vorstandsvorsitzende Frank H. Asbeck hat heute in Singapur mit dem Präsidenten der südkoreanischen SolarPark Engineering Co. Ltd. aus Seoul Herrn Hyun Woo eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet, nach der beide Partner den Bau einer integrierten Solarzell- und -modulproduktion in Südkorea realisieren werden. Das Projekt soll als gleichberechtigtes Joint Venture mit dem Namen SolarWorld Korea Ltd. geführt werden. Im ersten Schritt ist eine Investition von 60 Mio. EUR geplant.

Die Fabrik soll zunächst über eine Jahreskapazität von 60 Megawatt (MW), die später auf 120 MW ausgebaut wird, verfügen. Angestrebt ist die Aufnahme der Produktion bereits Ende 2008. Die Partner vereinbaren, dass die integrierte Produktion die Solarsiliziumwafer über den SolarWorld-Konzern beziehen wird. Vertrieben werden die Solarmodule der SolarWorld Korea Ltd. exklusiv in Korea, Japan und China.

Beide Partner arbeiten in Südkorea bereits seit langem erfolgreich zusammen. Dabei beliefert der SolarWorld-Konzern im Auftrag der Gochang SolarPark Co. Ltd. in der südwestlichen Provinz Chollabuk-Do ein 15 MW starkes Solarprojekt. Dabei handelt es sich um das bisher größte solare Einzelprojekt Asiens. Ein weiterer 20 MW Solarpark befindet sich in der Projektierung.

Südkorea ist dank einer soliden Einspeisevergütung nach Japan der größte Markt für netzgekoppelte Solarstromanlagen in Asien. Der SolarWorld-Konzern zählt in Südkorea und in Südostasien zu den Marktführern.

 

Von  Musterdepot Erstellt am: 25.10.07 16:16 Beitrag Nr.: 33.969 Weitere Beiträge
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Mitarbeiterzahl in einem Jahr mehr als verdoppelt - Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer

Das würde ich mir auch wünschen

 

Von  TraderSchorschi Erstellt am: 13.11.07 13:44 Beitrag Nr.: 48.779 Weitere Beiträge
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13.11.2007
08:52
Vorstandsinterview Solarworld zu Q3/2007: „Viele Analysten lesen Ad-hoc-Meldung nicht zu Ende!“ ImageNach der Veröffentlichung der Zahlen für das Q3/2007 geriet die Solarworld Aktie mit – 4 Prozent unter Druck. Der Konzernumsatz wuchs im 3. Quartal auf 164,6 Euro und in den Monaten Januar bis September um 46,4 Prozent auf 478,2 Euro.Diesen Beitrag hören......

Börse On Air!...... Ihr tägliches Radioprogramm von Börsen Radio Network...

 

Von  TraderSchorschi Erstellt am: 13.11.07 13:46 Beitrag Nr.: 48.784 Weitere Beiträge
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Solarworld enttäuscht Markterwartungen trotz Zuwächsen Mo Nov 5, 2007 2:02 MEZImage

Düsseldorf (Reuters) - Das Solarmodul- und Wafergeschäft im Ausland hat den Bonner Solartechnikkonzern Solarworld auch im dritten Quartal vorangebracht.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 67 Prozent auf 44,3 Millionen Euro gestiegen, teilte Solarworld am Montag mit. Wegen hoher Sondererträge im vergangenen Jahr stand unter dem Strich aber ein auf 30,6 (Vorjahreszeitraum: 63,3) Millionen Euro mehr als halbierter Nettogewinn. Damals hatte die Erstkonsolidierung des Sonnenenergiegeschäfts von Shell den Gewinn allein um 54 Millionen Euro anschwellen lassen.

Solarworld hatte 2006 den Großteil des Solargeschäftes von Shell mit Werken unter anderem in den USA übernommen und will damit weltweit zur Nummer drei in der Solarstromtechnik hinter Sharp und BP aufsteigen.

Der Umsatzanstieg lag im dritten Quartal mit 16 Prozent auf 164,6 Millionen Euro noch unter der Zielmarke von 20 Prozent für das Gesamtjahr. Vorstandschef Frank Asbeck bekräftigte aber die Erwartungen und bezeichnete sie als "traditionell konservativ". Wie der Umsatz soll auch der bereinigte operative Gewinn (2006: 118 Millionen Euro) um mindestens 20 Prozent steigen.

An der Börse wurde die Umsatz- und Gewinnentwicklung im Quartal mit Abschlägen bestraft. Solarworld-Aktien führten mit einem Minus von zeitweise über vier Prozent auf 44,15 Euro die Verliererliste im TecDax an. Analysten hielten das für überzogen. Sie sahen ihre Gewinnerwartungen übertroffen. Der Umsatzanstieg werde sich bis zum Jahresende wieder ausgleichen, sagte ein Experte von UBS. Die WestLB hob ihr Kursziel auf 50 Euro von 47 Euro an.

SOLARWORLD WILL BEI DER DIVIDENDE NICHT GEIZEN

Asbeck kündigte im Gespräch mit Reuters eine stärkere Anhebung der Dividende als bislang üblich an. "Wir wollen dieses Jahr nicht geizen", sagte er. Bisher hatte Solarworld regelmäßig für jede verdiente Million Euro einen Cent je Aktie gezahlt. Für 2006 hatten die Aktionäre nach der Ausgabe von Gratisaktien 10 Cent je Anteilsschein erhalten.

Das Wachstumstempo werde in den kommenden Jahren zunehmen, zeigte Asbeck Zuversicht. Solarworld habe keine Engpässe bei dem wichtigen Rohstoff Silizium, und die Nachfrage vor allem aus dem Ausland nehme stetig zu. Bis 2009 will Solarworld eine Milliarde Euro Umsatz erreichen. 2006 waren es 515 Millionen Euro.


 

Von  TraderSchorschi Erstellt am: 13.11.07 13:46 Beitrag Nr.: 48.785 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Threadbeitrag Nr. 48784 von TraderSchorschi - 13.11.07 13:46:06 Uhr

Wie ist denn sowas möglich!!?? Image

 

Von  TraderSchorschi Erstellt am: 14.11.07 08:55 Beitrag Nr.: 49.563 Weitere Beiträge
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14.11.2007 08:14

DGAP-News: SolarWorld AG (deutsch)

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SolarWorld AG (Nachrichten.../Aktienkurs...) bestätigt operativen Gewinnsprung im 3. Quartal 2007

SolarWorld AG / Sonstiges

14.11.2007

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

Die SolarWorld AG bestätigt mit Vorlage ihres jüngsten Finanzberichtes die vorläufigen Zahlen zum 3. Quartal 2007 und damit den Gewinnsprung im operativen Geschäft. Demnach wuchs das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 67 Prozent auf 44,3 Mio. Euro. Der Konzerngewinn legte operativ um 72 Prozent auf 24,7 Mio. Euro zu. Verantwortlich für das starke operative EBIT war das dynamische, internationale Solarmodul- und Wafergeschäft. Die bereinigte EBIT-Marge konnte 2007 kontinuierlich verbessert werden und erreichte im 3. Quartal 27 (Vorjahr: 19) Prozent. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres hat der führende Solartechnologiekonzern mit einem EBIT von 117,4 Mio. Euro im operativen Geschäft damit das Gesamtjahresergebnis 2006 (operatives EBIT = 118 Mio. Euro) bereits erreicht. Neben dem operativen Geschäft profitierte der Konzern in den ersten neun Monaten 2007 von Sondereffekten in Höhe von 22,8 (Vorjahr: 50,5) Mio. Euro aus der Akquisition der Solaraktivitäten der Shell-Gruppe 2006. Im Rahmen der Übernahme Mitte 2006 hatte der Konzern von Shell Zuschüsse für die Entwicklung der Standorte erhalten, die sich zusammen mit weiteren Effekten aus der Transaktion auf rund 100 Mio. Euro summierten. Dieser Betrag verteilt sich auf die Jahre 2006 bis 2008, wobei der größte Teil bereits 2006 Eingang in den Konzerngewinn der SolarWorld AG fand. Das 9-Monats-Konzernergebnis 2007 inklusive dieser Einmaleffekte fällt daher niedriger als im Vorjahr aus. Die SolarWorld AG hat für die gelungene Shell-Transaktion den ausgelobten Preis 'FINANCE Top Deal' erhalten.

Internationales Geschäft trägt die Hälfte des Umsatzes

Der Konzernumsatz wuchs im 3. Quartal insbesondere durch den Anstieg der Erlöse im Segment Handel um 22,6 Mio. Euro auf 164,6 (Vorjahr: 142,0) Mio. Euro. In den ersten neun Monaten des Jahres sind die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 46 Prozent auf 478,2 (Vorjahr: 326,5) Mio. Euro gestiegen. Zu dem konzernweiten Umsatzwachstum in den ersten drei Quartalen hat das externe Wafergeschäft durch die Erweiterung der Produktionskapazitäten 26 Mio. Euro beitragen können; im Handelsgeschäft mit Modulen und Bausätzen steigerte der Konzern bei anhaltend hoher Nachfrage im In- und Ausland die Umsatzerlöse um 119 Mio. Euro bzw. 53 Prozent auf 344 Mio. Euro. Die konzernweite Auslandsquote stieg gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozentpunkte auf 49 Prozent. Die Investitionen summierten sich konzernweit per Ende September auf 84,3 Mio. Euro. Schwerpunkte der Investitionstätigkeit waren der Ausbau der Waferfertigung in Freiberg und der Aufbau der Produktion am neuen Standort Hillsboro, USA. Der Konzern verfügte zum Bilanzstichtag nach wie vor über eine ausgezeichnete Liquiditätslage. Die freie Liquidität (flüssige Mittel und sonstige finanzielle Vermögenswerte) betrug mit 803,3 (30.09.2006: 285,5) Mio. Euro eine halbe Milliarde mehr als vor 12 Monaten.

Tabelle SolarWorld AG: Geschäftszahlen 3. Quartal 2007 und Januar bis September 2007

Q3 Q3 Änderung Q1-Q3 Q1-Q3 Änderung 2007 2006 2006/07 2007 2006 2006/07 (in Mio. (in Mio. (in %) (in Mio. (in Mio. (in %) EUR) EUR) EUR) EUR) Konzernu- 164,6 142 16% 478,2 326,5 46% msatz EBIT 55,4 77,1 -28% 140,2 141,6 -1% Konzerng- 30,6 63,3 -52% 78,8 103,4 -24% ewinn EBIT-Marge 34% 54% - 20%- 29% 43% - 14%- Punkte Punkte

Bereinigt (operativ), d.h. ohne Sondereffekte des laufenden und letzten Jahres

Q3 Q3 Änderung Q1-Q3 Q1-Q3 Änderung 2007 2006 2006/07 2007 2006 2006/07 (in Mio. (in Mio. (in %) (in Mio. (in Mio. (in %) EUR) EUR) EUR) EUR) Konzernu- 164,6 142 16% 478,2 326,5 46% msatz EBIT 44,3 26,6 + 67% 117,4 91,1 + 29% Konzerng- 24,7 14,4 + 72% 64,9 54,5 + 19% ewinn EBIT-Marge 27% 19% + 8%- 25% 28% - 3%- Punkte Punkte

DPR-Prüfung absolviert

Der Konzernabschluss und Lagebericht der SolarWorld AG für das Geschäftsjahr 2006 waren Gegenstand einer Stichprobenprüfung gemäß § 342b Abs. 2 Satz 3 Nr. 3 HGB durch die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e.V. (DPR). In Bezug auf die Hauptrechenwerke (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Segmentberichterstattung, Gewinn je Aktie) gab es hierbei keine Beanstandungen.

In Bezug auf den Anhang hat die DPR festgestellt, dass bei den Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen die Tatsache unerwähnt blieb, dass der Erwerb der Anteile an der Solarparc AG eine Transaktion zwischen nahestehenden Unternehmen war. Das Fehlen der diesbezüglichen Angaben gemäß IAS 24 - vor allem des IAS 24.17 (a) - wurde von der DPR als Fehler gemäß § 342b Abs. 5 HGB gewürdigt.

Auszeichnung mit dem 'FINANCE Top Deal'

Am 8. November 2007 wurde der SolarWorld AG der jährlich ausgelobte Preis 'FINANCE Top Deal' überreicht, der von der Fachzeitschrift FINANCE aus dem Hause der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH und dem Bundesverband Mergers & Acquisitions (BM&A) e.V. verliehen wird. Die Jury unter Vorsitz von Dr. Reinhard Meckl, Professor für M&A an der Universität Bayreuth und Vorstandsmitglied des BM&A, zeichnete die SolarWorld für die Übernahme der kristallinen Shell-Produktion in der Kategorie der besten Transaktionen bis 100 Mio. Euro aus. 'Die Akquisition, für die wir jetzt mit dem renommierten M&A-Preis von Finance ausgezeichnet wurden, hat die SolarWorld international enorm beflügelt. Auf allen weltweiten Märkten ist unser Konzern heute präsent. Das Wachstum konnten wir gleichzeitig profitabel und margenstark gestalten', kommentierte Dipl.-Kfm. Philipp Koecke, Vorstand Finanzen (CFO) der SolarWorld AG, der den Preis anlässlich der Verleihung entgegennahm.

Über die SolarWorld AG: Der Konzern der SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) zählt weltweit zum Spitzentrio der Solarstromindustrie. Der Konzern ist ausschließlich im Kerngeschäft Solarstromtechnologie tätig und bildet dabei alle solaren Wertschöpfungsstufen - vom Rohstoff Silizium bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage - ab. Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Deutschland, Schweden und den USA. In Kalifornien entsteht die größte Fertigung für Solarmodule und in Oregon die größte Fertigung für Solarwafer und -zellen der USA. Im sächsischen Freiberg betreibt der Konzern eine der modernsten integrierten Solarfertigungen der Welt. Zu den aktuell wichtigsten Absatzmärkten zählen Deutschland, die USA und im übrigen Europa insbesondere Spanien. Vertriebsbüro in Deutschland, Spanien, Kalifornien, Südafrika und Singapur bedienen die internationalen Solarmärkte. Der SolarWorld-Konzern vertreibt international neben netzgekoppelten Solarstromprodukten zunehmend ländliche Solarstromlösungen,die einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklungländlicher Gebiete leisten. Nach dem Börsengang Ende 1999 hat sich die Gesellschaft innerhalb weniger Jahre zu einem der größten integrierten solaren Technologiekonzerne entwickelt. Zum Ende des 3. Quartals waren 1.969 Menschen für den Konzern tätig. Die SolarWorld AG ist am Aktienmarkt unter anderem im Technologieindex TecDAX, im ÖkoDAX, im Dow Jones STOXX 600, im internationalen MSCI-Index sowie in den Nachhaltigkeitsindizes DAXglobal Alternative Energy und NAI notiert. Darüber hinaus engagiert sich die SolarWorld auf der gesellschaftspolitischen Ebene, um den Nachhaltigkeitsgedanken voranzutreiben und das Bewusstsein für den Ressourcen- und Klimaschutz zu fördern.

Kontakt: SolarWorld AG Investor Relations / Marketing Communications, Tel.-Nr.: ImageImageImageImageImageImageImageImageImageImageImageImage0228/55920-470Image; Fax-Nr.: 0228/55920-9470, E-Mail: placement@solarworld.de... Internet: www.solarworld.de

 

Von  charttechniker Erstellt am: 14.11.07 09:06 Beitrag Nr.: 49.590 Weitere Beiträge
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