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Forum > Technologie > Hammermeldung von Solarworld!

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SOLARWORLD AG INHABER-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 16.05.2008 09:30)
Letzter Kurs: 34,72 EUR WKN: 510840 SOLARWORLD AG INHABER-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: -0,30 EUR Symbol: SWV
Veränd. in %: -0,86 % ISIN: DE0005108401
Volumen 2.777 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 34,65 Ask 34,70
(800,00) (800,00)

Thema: Hammermeldung von Solarworld!

Thema Nr. 7155  
Thema eröffnet von:  boersenfreak Beiträge: 92 Bewertung (2):
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Von  Siggi Erstellt am: 13.03.08 13:50 Beitrag Nr.: 126.183 Weitere Beiträge
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13.03.2008 12:01DGAP-News: SolarWorld AG (deutsch)

SolarWorld AG (News/Aktienkurs) bestätigt operativen Gewinnsprung 2007

SolarWorld AG / Sonstiges

13.03.2008

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

Dividendenvorschlag auf 0,14 (Vorjahr: 0,10) Euro je Aktie erhöht

Die SolarWorld AG hat im Geschäftsjahr 2007 Gewinn und Umsatz konzernweit zweistellig gesteigert. Mit Vorlage seines Konzernberichtes bestätigt der Konzern die per Ad Hoc vermeldeten Ergebnisse. Somit stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 35,6 Prozent auf 698,8 (Vorjahr: 515,2) Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 48,6 Prozent auf 174,5 (Vorjahr: 117,4) Mio. Euro und der operative Gewinn vor Steuern um 27,8 Prozent auf 151,6 (Vorjahr: 118,6) Mio. Euro. Der operative Nettogewinn wuchs um 33,7 Prozent auf 97,3 (Vorjahr: 72,8) Mio. Euro an. Sämtliche Angaben verstehen sich inklusive der nicht fortgeführten Aktivitäten (Gällivare PhotoVoltaic AB) nach Bereinigung um Sondereffekte. Inklusive der Sondereffekte erreichte der Konzern einen Jahresüberschuss von 113,3 (Vorjahr: 130,6) Mio. Euro. 'Entsprechend unserer operativen Gewinnsteigerung wollen wir auch in diesem Jahr unsere Aktionäre am Geschäftserfolg teilhaben lassen', sagte Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. 'Wir werden daher der Hauptversammlung eine auf 0,14 (Vorjahr: 0,10) Euro erhöhte Dividende vorschlagen.' Auch für das laufende Jahr rechnet der Vorstand mit einer Fortsetzung des konzernweiten Wachstums. 'Für das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) rechnen wir auf der Basis des bereinigten EBIT 2007 (nur fortgeführte Aktivitäten) von 171 Mio. Euro mit einem Wachstum zwischen 25 und 30 Prozent', sagte Frank H. Asbeck weiter. Auch der Umsatz soll konzernweit um 25 bis 30 Prozent zulegen, die Auslandsquote auf bis zu 60 (Vorjahr: 49) Prozent steigen. Das vergangene Geschäftsjahr stand im Zeichen der erfolgreichen internationalen Expansion des Solargeschäftes. 'Wir haben unsere Präsenz weltweit nachhaltig gestärkt und damit die Akquisitionen der Vorjahre erfolgreich weiterentwickelt', zog Frank H. Asbeck ein Resümee des letzten Jahres. 'Hier zitiere ich gerne Arthur Schnitzler: ‚Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst: den rechten Augenblick nützen können ist alles.' Finanzvorstand Dipl.-Kfm. tech. Philipp Koecke verwies auf die solide Finanzverfassung des Unternehmens. 'Nach unserer Expansionspolitik der letzten Jahre sind wir mit einer Eigenkapitalquote von über 40 Prozent im internationalen Vergleich sehr gut aufgestellt. Das ist eine verlässliche Basis für weiteres Wachstum. Der Konzern kann auf eine gut ausgestattete Liquidität bauen. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Jahresende auf 792,9 Mio. Euro.'

SolarWorld Platz 1 im Deloitte Ranking zur Berichterstattung nachhaltiger Leistungsindikatoren

Die SolarWorld AG wurde bereits mit ihrer Berichterstattung 2006 im Rahmen einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte als Beispiel guter Berichterstattung zu 'Sustainable Development Key Performance Indicators' (SD-KPIs) mit dem ersten Platz gewürdigt. Nichtfinanzielle Faktoren tragen in bedeutendem Ausmaß zum Erfolg eines Unternehmens bei. Die in der Studie genannten SD-KPIs sind nach Ansicht der befragten Kapitalmarkt-Profis von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf, die Lage und die voraussichtliche Entwicklung der Unternehmen. An der Spitze der Top 12 steht die SolarWorld AG, gefolgt von TUI und BASF.

A+ Rating durch die Global Reporting Initiative für Nachhaltigkeitsberichterstattung 2007

Für das Geschäftsjahr 2007 veröffentlicht die SolarWorld AG erstmals einen Konzernbericht mit integriertem Nachhaltigkeitsbericht, der nach den internationalen Standards zur nachhaltigen Berichterstattung (Global Reporting Initiative/ GRI) erstellt wurde. Dieser Bericht erhielt das GRI A+ Rating, da er extern durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sowie in zweiter Instanz durch die GRI auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben geprüft wurde. 'Als globales Unternehmen fühlen wir uns der Herausforderung einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet', sagte Frank Asbeck 'Nachhaltigkeit bedeutet für uns, dass ökonomische, ökologische und soziale Aspekte durchgängig von der Vision und Strategie bis zur operativen Ebene der Geschäftsprozesse umgesetzt werden.'

Erfolgreiche Umweltmanagement-Zertifizierung nach ISO 14001 in Bonn und Freiberg

Der Konzern hat an seinen Standorten in Freiberg und Bonn das Qualitätsmanagement um ein Umweltmanagementsystem erweitert und im Februar 2008 die Zertifizierung durch eine externe Prüfungsgesellschaft erfolgreich absolviert. Das erweiterte Umweltmanagementsystem erlaubt dem Unternehmen, die Umweltauswirkungen der Produkte und Prozesse durch systematischen Ansatz zu vermindern und darüber die Umweltleistung bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie einzubeziehen und zu verbessern.

Internationale Ausschreibung für SolarWorld Junior Einstein-Award gestartet

Der dritte Junior Einstein Award geht in die Ausschreibung an internationale Hochschulen. Die Solarworld verleiht diesen Preis jährlich an Nachwuchsingenieurinnen und -ingenieure für herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Solarstromtechnologie. Die Verleihung wird Anfang September anlässlich der internationalen Photovoltaik-Konferenz in Valencia/ Spanien stattfinden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Juli 2008 (weitere Informationen unter www.einstein-award.de).

Über die SolarWorld AG: Der Konzern der SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) ist ein weltweit führender Anbieter hochwertiger Solarstromtechnologie. Das Unternehmen ist auf allen solaren Wertschöpfungsstufen präsent und vereinigt industrielle Aktivitäten vom Rohstoff Silizium bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage. Die SolarWorld AG ist auf allen solaren Wachstumsmärkten der Welt vertreten. Produktionsstätten unterhält der ausschließlich im Kerngeschäft der Photovoltaik tätige Konzern in Deutschland und den USA. Sie versorgen die Vertriebsbüros der SolarWorld AG in Deutschland, Spanien, USA, Südafrika und Singapur. In Südkorea baut die SolarWorld AG aktuell eine Solarmodulproduktion auf, um die wachsende Nachfrage aus Asien zukünftig vor Ort zu bedienen. Zentrales Element des Geschäftes ist neben dem Vertrieb von schlüsselfertigen Solaranlagen und Solarmodulen an den Handel der Absatz von Solarsiliziumwafern an die internationale Solarzellenindustrie. Der SolarWorld Konzern vertreibt neben netzgekoppelten Produkten netzunabhängige (Off-Grid) Solarstromlösungen, die einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung von Schwellen- und Entwicklungsländern leisten. Unter der Marke Solar2World fasst der Konzern sein ethisches Engagement für Solartechnologie speziell in Entwicklungsländern zusammen. Die SolarWorld AG beschäftigt weltweit mehr als 2.000 Menschen. Das Unternehmen ist am Aktienmarkt unter anderem im Technologieindex TecDAX, im ÖkoDAX, im Dow Jones STOXX 600, im internationalen MSCI-Index sowie in den Nachhaltigkeitsindizes DAXglobal Alternative Energy und NAI notiert.

Kontakt: SolarWorld AG Investor Relations / Marketing Communications, Tel.-Nr.: 0228/55920-470; Fax-Nr.: 0228/55920-9470, E-Mail: placement@solarworld.de Internet: www.solarworld.de

13.03.2008 <a href="http://www.dgap.de">Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP</a>

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Sprache: Deutsch Emittent: SolarWorld AG Kurt-Schumacher-Straße 12-14 53113 Bonn Deutschland Telefon: +49 (0)228 - 559 20 470 Fax: +49 (0)228 - 559 20 99 E-Mail: placement@solarworld.de Internet: www.solarworld.de ISIN: DE0005108401 WKN: 510840 Indizes: TecDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Düsseldorf; Freiverkehr in Berlin, München, Hamburg, Stuttgart; Terminbörse EUREX

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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ISIN DE0005108401

AXC0138 2008-03-13/11:59

 

Von  springer1968 Erstellt am: 13.03.08 19:17 Beitrag Nr.: 126.211 Weitere Beiträge
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Solarworld will Dividende anheben

Der Solarkonzern Solarworld will seine Dividende kräftig erhöhen. Diese soll gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent auf 0,14 Euro pro Anteil angehoben werden, teilte das im TecDAX notierte Unternehmen am Donnerstag in Bonn mit. Für das laufende Jahr peilt Solarworld beim operativen Gewinn und beim Umsatz einen Zuwachs von 25 bis 30 Prozent an. Zuvor hatte Vorstandschef Frank Asbeck allerdings ein Plus von rund 30 Prozent in Aussicht gestellt. Das Wachstum hängt mit der unverändert hohen Nachfrage nach Solarmodulen und -zellen zusammen, die vor allem vom Ausland getrieben wird. Der Anteil des Auslandgeschäfts soll von 49 auf 60 Prozent steigen.

 

Im abgelaufenen Jahr steigerte die Gesellschaft ihren Umsatz um ein Drittel auf 690 Millionen Euro. Mitte Februar hatte Solwarold noch mitgeteilt, dass der Umsatz um 35 Prozent auf 699 Millionen Euro gestiegen sei. Der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) kletterte um 48 Prozent auf 17 Millionen Euro. In den Jahre 2006 und 2007 waren hohe Sondererlöse durch den Kauf der Solaraktivitäten von Shell angefallen, die das Ergebnis erheblich positiv beeinflussten.

 

Von  wirthsald Erstellt am: 17.03.08 22:25 Beitrag Nr.: 126.583 Weitere Beiträge
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SolarWorld AG: kaufen (SES Research GmbH)

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SES Research, Dr. Karsten von Blumenthal, stuft die Aktie von SolarWorld (ISIN DE0005108401 (News/Aktienkurs)/ WKN 510840) weiterhin mit "kaufen" ein.

SolarWorld habe am 13.3.2008 endgültige Zahlen für 2007 vorgelegt, die auf den ersten Blick enttäuscht hätten. Das endgültige EBIT habe EUR 3 Mio. unterhalb des vorläufig berichteten EBIT gelegen. Werde die gemäß IFRS getrennte Verbuchung des EBIT-Beitrags der im Januar verkauften schwedischen Tochter Gällivare PV berücksichtigt, sei die Differenz erklärbar.

EBIT und Nettogewinn in 2006 und 2007 seien durch Einmaleffekte (Shell-Kompensationszahlungen für Übernahme der US-Aktivitäten und bad will aus derselben Übernahme) verzerrt. Die bereinigten Zahlen würden ein klareres Bild der operativen Stärke des Konzerns bieten: Die Working Capital-Quote von 72% erscheine auf den ersten Blick sehr hoch. Würden aber die Anzahlungen für Silizium abgezogen, ergebe sich eine bereinigte Quote von nur noch 37%. Im Vergleich zum Vorjahr sei die bereinigte Quote gesunken. Damit sei es SolarWorld gelungen, das Working Capital Management zu verbessern.

Da die Anzahlungen für Silizium in den nächsten beiden Jahren mit ca. EUR 150 Mio. deutlich niedriger sein sollten, dürfte auch die Working Capital-Quote inklusive der Anzahlungen deutlich zurückkommen.

SolarWorld habe sich in 2007 vor dem credit crunch Fremdkapital zu günstigen Konditionen beschafft (durchschnittliche Verzinsung: 5,4%) und die Mittel in liquiden Wertpapieren angelegt. Mit fast EUR 800 Mio. an kurzfristig verfügbaren finanziellen Mitteln und einer Eigenkapitalquote von 40% verfüge das Unternehmen über eine sehr solide Bilanz. Die Netto-Cash Position sei von EUR 140 Mio. auf 152 Mio. verbessert worden. Der hohe Cashflow aus operativer Tätigkeit von EUR 244 Mio. (Vorjahr: EUR -94 Mio.) belege die operative Stärke des Unternehmens.

Schnell wachsende Märkte in Spanien, Italien und den USA sowie ein starker deutscher Fotovoltaikmarkt seien das Rückgrat für das hochprofitable Wachstum von SolarWorld in 2008: Die Modulproduktion für dieses Jahr sei bereits ausgebucht. Fixe Waferpreise dieses und nächstes Jahr würden eine hohe EBIT-Marge sichern (SES Research erw. 2008: 26%). Der Waferauftragsbestand in Höhe von EUR 5,5 Mrd. bis 2018 belege, dass SolarWorlds Strategie, im Waferbereich überproportional zu wachsen, durch sehr hohe Nachfrage unterlegt sei.

Ein steigender Auslandsanteil mache SolarWorld vom deutschen Markt, der in 2009 aufgrund niedrigerer Einspeisevergütungen kaum wachsen dürfte, unabhängiger. In 2007 sei die Exportquote von 42% auf 49% gestiegen. Die Zielmarke von 50% sei damit fast erreicht worden. In 2008 sollte der Anteil der Auslandsumsätze auf 60% steigen.

Erfolge bei der Ausdehnung der Siliziumeigenproduktion, dem Aufbau der integrierten Fabrik in Hillsboro, USA, und dem Ausbau der Freiberger Fabrik in Ostdeutschland sollten für weiteren positiven Newsflow sorgen.

Die Prognosen seien leicht angepasst worden. Ein aktualisiertes DCF-Modell ergebe einen fairen Wert von EUR 40,00 pro Aktie (alt: EUR 39,00).

Die Aktie von SolarWorld wird weiterhin zum Kauf empfohlen, so die Analysten von SES Research.

 

Von  Araich Erstellt am: 31.03.08 21:37 Beitrag Nr.: 128.051 Weitere Beiträge
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Bonn (BoerseGo.de) - Die SolarWorld AG engagiert sich nach eigenen Angaben zusammen mit Osram und Nokia an einem weltweit einzigartigen Projekt für die Lichtversorgung ohne Stromnetz. An einer eigens dafür gebauten Solarstation in Mbita am Viktoriasee in Kenia können die Anwohner Akkus für energiesparende Lampen und Leuchten sowie andere Elektrogeräte günstig und gleichzeitig umweltschonend wieder aufladen. Off-Grid-Lösungen gelten als Weg in die Zukunft für Entwicklungs- und Schwellenländer, die sich den Aufbau eines Stromnetzes nicht leisten können, so die SolarWorld AG.

Bisher würden die 30 Millionen Menschen am Viktoriasee Strom mithilfe von Kerosin erzeugen. Rund 175.000 Fischer auf dem See würden jede Nacht mit Kerosinlampen Fische anlocken. Für die Fischer in Mbita rechne sich das Umsatteln auf die solar-betriebenen Osram-Energiesparlampen bereits nach vier Wochen, da bisher allein die Kerosinkosten über die Hälfte ihres Einkommens ausgemacht habe. Zugleich führe die neue Technologie zu weniger Umweltverschmutzung und zum Aufbau von Arbeitsplätzen. Schon jetzt hätten Trainings für das Betriebs- und Verkaufspersonal vor Ort begonnen.

 

Von  Siggi Erstellt am: 08.04.08 18:24 Beitrag Nr.: 128.940 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:
08.04.2008 14:37FFN / Interview: SolarWorld AG ? zukünftig weiter überdurchnittliches Gewinn- und Umsatzwachstum

DJ FFN / Interview: SolarWorld AG (News/Aktienkurs) ? zukünftig weiter überdurchnittliches Gewinn- und Umsatzwachstum


Vom 8. April 2008

Frankfurter-Finance.de

EXKLUSIV-INTERVIEW

SolarWorld AG
Der Finanzvorstand Philipp Koecke erläutert, wie es mit dem Wachstum bei der
SolarWorld AG (DE0005108401, www.solarworld.de) weitergeht. 2007 waren
Gewinn- und Umsatzwachstum wieder zweistellig. Wann wird sich die

Photovoltaikindustrie von den staatlichen Förderinstrumenten emanzipieren?
Das Interview führten Jürgen Felger und Joachim Görbert für

Frankfurter-Finance.de.

BRANCHE

Inwieweit sind die Verfahren zur Effizienzsteigerung optimierbar, also wo
ist da das Limit?

Die Effizienzsteigerung der Zelle trägt darüber hinaus dazu bei, die
Flächenproportionalität deutlich zu steigern. Wir sind im Moment bei einer
Effizienz von 17 % und wir sehen 20% als durchaus erreichbar an. In drei bis
vier Jahren sind vielleicht sogar 21 oder 22 % greifbar. Durch Skaleneffekte
führt dies irgendwann zur Grid Parity.

Wie definieren Sie den Begriff Grid Parity?

Die Investition in das Solarmodul muss die gleiche Größenordnung haben wie
der herkömmliche Endkunden-Strompreis von momentan ca. 0,20 Euro. Dabei geht
es dann nicht um die Einspeisevergütung, sondern um wirklich knallharten
Wettbewerb, bei dem wir uns mit Unternehmen wie EON, RWE oder Vattenfall
messen müssen.

Wie sieht die Zukunft nach einem möglichen Ende der Einspeisevergütung für
Solarstrom in Deutschland aus, die bei um die 0,50 Euro pro Kilowattstunde
startete?

Im Moment sind wir in Deutschland bei etwa 40 Euro-Cent. Deutschland hat
relativ wenig Sonnenstunden im Vergleich zu vielen südländischen Bereichen
in Europa, aber auch Kalifornien zum Beispiel. Wenn diese Vergütung morgen
aufhören würde, müsste man sich mit der Grid Parity messen. Der Strompreis
für Privatkunden ist in etwa die Messlatte, die die Photovoltaik-Branche mit
dem Photovoltaikmodul auf dem Hausdach möglichst schnell erreichen will. Wir
sind nicht sehr weit davon entfernt. Die langfristige Perspektive für die
Menschheit ist der Solarstrom.

Wie sehr hat der steigende Ölpreis Auswirkungen auf Ihr Geschäft, wenn Sie
Einspeisevergütungen erhalten, mit denen Sie auf der sicheren Seite sind?

Der Ölpreis hat momentan indirekte Auswirkungen auf uns. An der Börse wird
dieses Thema natürlich gespielt. Durch den Innovationszyklus reduzieren sich
die Kosten der Solarstrom-erzeugung erfahrungsgemäß um 5 bis 7 % pro Jahr.
Ich sehe nicht, dass es da eine Verlangsamung geben würde. Dass heißt, durch
Lerneffekte und Skaleneffekte werden wir auch in den nächsten Jahren wohl
wieder um die 5 Prozent aggregieren. Mit einer Prognose über die Entwicklung
des volatilen Ölpreises möchte ich mich allerdings nicht aus dem Fenster
lehnen. In der Tendenz wissen wir alle: Das Öl ist endlich, aber die Sonne
hat eine Restlaufzeit von 15 Milliarden Jahren.

Wann werden Sie die Grid Parity erreichen?

In vielen südländischen Ländern ergibt sich ein höheres Sonnenaufkommen als
in Deutschland. Die Grid Parity erreichen wir in Spanien oder Kalifornien
mit 2000 Sonnenstunden eher als in Deutschland mit nur 800 Sonnenstunden im
Jahr. Hier sehen sie die regionalen Unterschiede. Viele Stimmen am Markt
sagen, wir sind schon knapp dran. Das ist auch, was mir mein Gefühl sagt.
Wenn wir die Grid Parity in Deutschland erreichen, haben wir es weltweit
geschafft. Und das kann ich mir für das Jahr 2013 oder 2014 durchaus
vorstellen. Wir sprechen also über eine absehbare Zeit von fünf bis sechs
Jahren. Denken Sie an unsere Innovationsgeschwindigkeit der letzten 10
Jahre. Auch unsere Jahresabschlüsse geben uns Recht.

UNTERNEHMEN

Sie haben für das Jahr 2007 kürzlich Geschäftszahlen veröffentlicht. Bisher
lagen Gewinn- und Umsatzwachstum bei über 30 %. Wie schätzen Sie Ihr
Firmenwachstum langfristig ein?

Unsere Aktionäre haben in den letzten Jahren ansehnliche Wachstumszahlen
erlebt. SolarWorld wird weiterhin organisch wachsen und alles daran setzen,
mit einer ähnlichen Quote wie der Markt zu wachsen. Wenn man von einem
Durchschnitt der letzten Jahre von 30 % Wachstum ausgeht, dann muss man auch
sagen, das absolute Ausgangsvolumen war natürlich deutlich kleiner als es
heute ist. Insofern sind ähnlich hohe prozentuale Zuwächse in z. B. zwei
Jahren viel höher zu bewerten. Irgendwann werden diese Prozentzahlen auch
einmal nach unten gehen. Sie wissen selbst, was Sie davon halten können,
wenn Ihnen jemand ein dauerhaftes jährliches Wachstum von 30 % verspricht.
Wir wollen in unserer Kommunikation klarstellen, dass auch die Solarbranche
irgendwann in ein ganz normales Wachstum übergehen wird, das jedoch immer
noch höher liegen wird als in anderen Branchen.

Sie haben vorhin das Ausland erwähnt. Wie hoch ist Ihr Exportanteil? Und
wollen Sie diesen eventuell erhöhen?

Den Exportanteil müssen wir erhöhen, denn die Märkte der Zukunft liegen
außer im schönen Deutschland auch in Amerika, Asien und Südeuropa. Italien,
Griechenland, die Türkei oder Südkorea sind prosperierende Märkte für die
Photovoltaik. Jetzt hat auch Australien ein neues Einspeisgesetz in Kraft
gesetzt. Dort liegen die Märkte der Zukunft, in die auch wir massiv
investieren. Allein auf Grund dieser Entwicklungen wird der Auslandsanteil
steigen.

Werden Sie insbesondere in solchen Ländern mit hoher Anzahl an Sonnenstunden
expandieren?

Märkte, in denen es eine hohe Sonnenstundenzahl gibt, sind natürlich per se
attraktiv. Solche Länder werden wir natürlich auch bedienen. Dass es sich
hier um Zukunftsmärkte handelt, liegt auf der Hand. Aber trotzdem wollen wir
auch einen Markt wie Deutschland nicht unterschätzen. In Bayern haben wir
immerhin 1000 Sonnenstunden, im Allgäu 1200. 800 ist ungefähr deutscher
Durchschnitt. In Nordschweden z. B. gibt es 50 % des Jahres keine Sonne und
dort wird es schwierig. Aber alle anderen Länder dieser Welt darf man nicht
unterschätzen.

Sie haben ja Produktionsstandorte hauptsächlich in Deutschland...

Am Standort USA haben wir dazugekauft. Den bauen wir jetzt massiv aus, um
zwei unter¬schiedliche Währungsräume zu nutzen. Aus den USA heraus können
wir wesentlich einfacher Asien über den Pazifik und die Westküste beliefern.
Mit unserer Aktivität in Korea bauen wir eine Produktion auch auf dem
asiatischen Markt auf. Wir wollen zudem in Asien Produktionsstandorte für
einen leichteren Zugang zu den dortigen Märkten aufbauen.

.

.
.

Das vollständige Interview befindet sich auf:

http://www.frankfurter-finance.de/archiv/2008/04-2008-solarworld-interview.p
df

oder über

http://www.frankfurter-finance.de/

Kontakt:

Frankfurter-Finance.de

Inhaber Diplom-Volkswirt Jürgen Felger
Windeckstr. 23, 60314 Frankfurt
Tel.: +49 (0)69 269 121 50
JFelger@frankfurter-finance.de

=---------------------------------------------------

Dies ist eine Mitteilung von Frankfurter Finance Newsletter - FFN.

Für den Inhalt ist ausschließlich Frankfurter Finance Newsletter - FFN
verantwortlich.


(END) Dow Jones Newswires

April 08, 2008 07:36 ET (11:36 GMT)

 

Von  Siggi Erstellt am: 11.04.08 17:46 Beitrag Nr.: 129.276 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:
11.04.2008 15:32SolarWorld AG: buy (Citigroup Corp.)New York (aktiencheck.de AG) - Benjamin Kluftinger, Analyst der Citigroup, stuft die Aktie von SolarWorld (ISIN DE0005108401 (News/Aktienkurs)/ WKN 510840) unverändert mit "buy" ein und bestätigt das Kursziel von 43 EUR.

Das schnelle Branchenwachstum stehe außer Frage. Nach dem Deal von Q-Cells mit Becancour stehe nicht mehr die Frage im Mittelpunkt, "ob" gereinigtes Mg-Si eine Zukunft habe, sondern "wie groß" die Zukunft sei, was auf der Photon-Expo klar geworden sei. UMG-Si dürfte kein Ersatz für das hochqualitative Polysilizium sein, doch dürfte dies bis 2010 messbar zur Versorgung beitragen.

Während in der Vergangenheit das Thema gewesen sei, wie schnell die Unternehmen ihre Kapazitäten ausweiten könnten, stehe nun die Kostenreduzierung im Vordergrund. Auf Sicht von vier bis fünf Jahren würden alle großen Player Kostensenkungen von 40 bis 50% anstreben. Zudem würden die größeren Unternehmen eine aktivere Rolle beim Vertrieb spielen wollen.

Es dürfte allen Unternehmen klar sein, dass mit der starken Zunahme von Kapazitäten, der Markt statt vom Angebot mehr von der Nachfrage bestimmt werde. Die Preise dürften dann schneller fallen.

Die großen Technologieführer wie beispielsweise SolarWorld hätten die richtigen Maßnahmen ergriffen, um sich mit schnelleren Kostensenkungen auf schneller fallende Preise einzustellen. Dies sollte dem Unternehmen eine Widerstandsfähigkeit bei den Margen in einer Zeit bescheren, wo kleinere Player wohl kämpfen müssten. Die Aktie stelle weiterhin eine Top-Empfehlung dar.

Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten der Citigroup für die Aktie von SolarWorld weiterhin eine Kaufempfehlung aus. (Analyse vom 11.04.08)
(11.04.2008/ac/a/t)
Analyse-Datum: 11.04.2008

 

Von  Siggi Erstellt am: 21.04.08 15:42 Beitrag Nr.: 130.026 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:
17.04.2008 08:59DGAP-News: SolarWorld AG (deutsch)

SolarWorld No.1-Racer geht beim Grand-Prix von Long Beach an den Start

SolarWorld AG (News/Aktienkurs) / Sonstiges

17.04.2008

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

Solartechnologie für klimafreundliche Mobilität

Der Solarracer SolarWorld No.1 sorgt bei internationalen Motorsportereignissen zunehmend für Aufsehen. Der von der SolarWorld AG gesponserte Solarrennwagen wird unter dem Slogan 'No fuel, no noise, just speed' am kommenden Wochenende beim 34. Toyota Grand-Prix von Long Beach/Kalifornien auf die Rennstrecke gehen. Kurz vor dem Start des Hauptrennens wird der Solarbolide eine Runde auf der Piste zurücklegen und den rund 180.000 Zuschauern Einblicke in die Zukunft des Motorsports geben. 'Der Solarracer ist ein Symbol für klimafreundliche Mobilität wie sie immer wichtiger wird', sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. 'Der ‚SolarWorld No.1' zeigt zugleich die Vielseitigkeit moderner Solarstromtechnologie.' Auf dem traditionsreichen Motorsportereignis, bei dem die früheren Formel-1-Weltmeister Niki Lauda und Nelson Piquet in der Siegerliste stehen, wird der Solarracer außerdem im Rahmen einer Ausstellung für regenerative Antriebe (Green Exhibition) präsentiert werden.

Erfolgreiche Präsentation bei DTM-Rennen in Hockenheim

Bereits am vergangenen Wochenende war der Solarracer auch beim ersten Rennen der diesjährigen Deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM) auf dem Hockenheimring am Start. Der ausschließlich von der Kraft der Sonne angetriebene Rennwagen präsentierte sich im Fahrerlager und legte kurz vor dem Startschuss des DTM-Rennens vor rund 60.000 Zuschauern eine Runde auf der Strecke zurück. Das ansprechende Design und die moderne Technologie kamen bei den Freunden des Motorsports gut an. 'Rennsport und Autos begeistern weltweit Millionen von Menschen. Der traditionelle Motorsport symbolisiert mit seinem hohem Spriteinsatz Ressourcenverbrauch und Klimawandel. Mit dem SolarWorld No.1 zeigen wir, dass es auch anders geht und Motorsport-Begeisterung auch mit sauberer Technologie geweckt werden kann', unterstreicht Frank Asbeck. Der überwiegend aus Kohlefasern bestehende Racer wurde von Ingenieursstudenten der Bochum University of Applied Science in Kooperation mit der SolarWorld AG entwickelt und konstruiert. Die SolarWorld AG fördert mit ihrem Engagement bewusst den technologischen Nachwuchs.

Über die SolarWorld AG: Der Konzern der SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) ist ein weltweit führender Anbieter hochwertiger Solarstromtechnologie. Das Unternehmen ist auf allen solaren Wertschöpfungsstufen präsent und vereinigt industrielle Aktivitäten vom Rohstoff Silizium bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage. Die SolarWorld AG ist auf allen solaren Wachstumsmärkten der Welt vertreten. Produktionsstätten unterhält der ausschließlich im Kerngeschäft der Photovoltaik tätige Konzern in Deutschland und den USA. Sie versorgen die Vertriebsbüros der SolarWorld AG in Deutschland, Spanien, USA, Südafrika und Singapur. In Südkorea baut die SolarWorld AG aktuell eine Solarmodulproduktion auf, um die wachsende Nachfrage aus Asien zukünftig vor Ort zu bedienen. Zentrales Element des Geschäftes ist neben dem Vertrieb von schlüsselfertigen Solaranlagen und Solarmodulen an den Handel der Absatz von Solarsiliziumwafern an die internationale Solarzellenindustrie. Der SolarWorld Konzern vertreibt neben netzgekoppelten Produkten netzunabhängige (Off-Grid) Solarstromlösungen, die einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung von Schwellen- und Entwicklungsländern leisten. Unter dem Dach Solar2World fasst der Konzern sein ethisches Engagement für Solartechnologie speziell in Entwicklungsländern zusammen. Die SolarWorld AG beschäftigt weltweit mehr als 2.000 Menschen. Das Unternehmen ist am Aktienmarkt unter anderem im Technologieindex TecDAX, im ÖkoDAX, im Dow Jones STOXX 600, im internationalen MSCI-Index sowie in den Nachhaltigkeitsindizes DAXglobal Alternative Energy und NAI notiert.

Kontakt: SolarWorld AG Investor Relations / Marketing Communications, Tel.-Nr.: 0228/55920-470; Fax-Nr.: 0228/55920-9470, E-Mail: placement@solarworld.de Internet: www.solarworld.de

17.04.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

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Sprache: Deutsch Emittent: SolarWorld AG Kurt-Schumacher-Straße 12-14 53113 Bonn Deutschland Telefon: +49 (0)228 - 559 20 470 Fax: +49 (0)228 - 559 20 99 E-Mail: placement@solarworld.de Internet: www.solarworld.de ISIN: DE0005108401 WKN: 510840 Indizes: TecDAX

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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ISIN DE0005108401

 

Von  Siggi Erstellt am: 21.04.08 15:54 Beitrag Nr.: 130.028 Weitere Beiträge
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Chartcheck – Solarworld: Breakversuch
21.04.2008 - Followup zum Chartcheck vom 18.April (zum Bericht: hier klicken: Bis zum Freitagshandel gelangen der Aktie von Solarworld nur zeitweilige Ausbrüche über den Widerstand bei 34,90 Euro, hatten die Kaufsignale keinen Bestand. Am Freitag gelang dem Kurs nun mit einem Schlusskurs bei 35,45 Euro ein signifikanterer Break. Der Kurs verblieb auf Schlusskursbasis so deutlicher als noch am Mittwoch vergangener Woche oberhalb des Widerstands, auch wenn das Tageshoch nicht gehalten werden konnte.

Wird das Signal am Montag bestätigt und die 36-Euro-Marke überwunden, dürfte damit weiteres Aufwärtspotenzial entstehen. Knapp unterhalb von 40 Euro sowie in einer Zone unterhalb von 43,25 Euro sind im Chart der Solarworld-Aktie nächste Widerstände zu sehen.

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Chart: Schlusskurs Vortag!

http://www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=stock&ID=19999

 

Von  Siggi Erstellt am: 21.04.08 16:06 Beitrag Nr.: 130.030 Weitere Beiträge
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Bin ich froh das sich Solarworld mittlerweile im längeren Aufwärtstrend befindet,so konnte ich auch meinen Ek verbilligen und bin schön im grünen Bereich. Heute zwar leicht im Minus,aber nur eine Momentaufnahme.

 

Von  Araich Erstellt am: 29.04.08 15:12 Beitrag Nr.: 130.934 Weitere Beiträge
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Vorzeitiges Ende der Solarworld-Rally? Solarworld hat sich beim operativen Ergebnis überraschend schwach auf der Brust gezeigt. Anleger trennen sich zuhauf von dem Papier. Das geht auch an den anderen Solarwerten im TecDax nicht spurlos vorüber.

Der Bonner Solartechnologiekonzern Solarworld konnte im ersten Quartal laut vorläufigen Zahlen sein Ergebnis kräftig steigern. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) erhöhte sich um 37 Prozent auf 39,2 Millionen Euro. Der Vorjahreswert wurde um positive Sondereffekte in Höhe von sechs Millionen Euro bereinigt, die aus der Übernahme der Shell-Solaraktivitäten resultierten. Der Umsatz kletterte um 28 Prozent auf 167,5 Millionen Euro und der Überschuss von 21,4 Millionen auf 34,8 Millionen Euro.

Herabstufungen und Gewinnmitnahmen
Trotzdem wurde vor allem das operative Ergebnis am Markt negativ aufgenommen. Denn die Zahlen lagen zwar über den Zielen des Unternehmens, nicht aber über denen der Analysten. So stufte die WestLB denn auch die Aktie von "Add" auf "Hold" herab und reduzierte das Kursziel von 38 auf 36 Euro.

Die Aktie sei zuletzt auch sehr gut gelaufen, begründete Analyst Peter Wirtz seine neue Bewertung. Daher sei das weitere Aufwärtspotenzial nun sehr begrenzt. Tatsächlich hatte die Solarworld-Aktie zuletzt eine angesichts des Marktumfeldes beeindruckende Zwischenrally hingelegt: Seit Ende Januar war sie von 25 bis auf 37 Euro gestiegen und hatte so den Einbruch zu Jahresbeginn nahezu wettmachen können.

Gemischte Aussichten
Doch auf das niedriger als erwartete Ebit reagierten Anleger nun mit Gewinnmitnahmen. Die Solarworld-Aktie gibt bis zu sechs Prozent auf 34,20 Euro ab. Auch andere Solarwerte werden in Mitleidenschaft gezogen: Q-Cells, Solon, Conergy und Phoenix Solar geben durch die Bank weg deutlich ab und stellen die Verlierermannschaft im TecDax.

Zwar bestätigte Vorstandschef Frank Asbeck nach Vorlage der vorläufigen Zahlen die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Doch für das darauffolgende Jahr sind die Analysten von Sal. Oppenheim weniger optimistisch eingestellt: Demnach dürfte das Jahr 2009 für Solarworld, aber auch andere Solarkonzerne schwierig werden, da sich der Kostendruck erhöhen dürfte und die Subventionen in Deutschland zurückgehen dürften.

ag

http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_289630

 

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