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| Thema eröffnet von: | boersenfreak | Beiträge: | 104 | Bewertung (2): | |
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| am: | 02.02.06 09:46 | Gelesen gesamt: | 4501 | |||
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Von boersenfreak | Erstellt am: 02.02.06 09:46 | Beitrag Nr.: 14.455 | Weitere Beiträge |
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Von zogger | Erstellt am: 04.02.06 10:19 | Beitrag Nr.: 14.456 | Weitere Beiträge |
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Von trader | Erstellt am: 08.02.06 08:58 | Beitrag Nr.: 14.457 | Weitere Beiträge |
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Von LONGshort | Erstellt am: 04.07.07 14:25 | Beitrag Nr.: 18.710 | Weitere Beiträge |
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04.07.2007 | 13:35 Uhr
Programm und TV-Sponsor haben Klimaschutz im Blick / SolarWorld AG präsentiert TV-Übertragung des Benefizkonzerts "Live Earth" in Deutschland
München (ots) -
SevenOne Media gewinnt Solar-Konzern für Sponsoring auf
ProSieben und N24
Rund eine Million Besucher vor Ort, zwei Milliarden Zuschauer und
Zuhörer vor den Bildschirmen und Radiogeräten, 100 Künstler bei neun
Konzerten - "Live Earth", das größte Benefizkonzert aller Zeiten,
bricht am 7. Juli 2007 alle Rekorde. Auch beim Programm-Sponsoring
der deutschen TV-Übertragung auf ProSieben und N24 steht der
Klimaschutz im Mittelpunkt: Mit SolarWorld konnte der
ProSiebenSat.1-Vermarkter SevenOne Media gemeinsam mit der Agentur
SKS Kölner Connection einen der weltweit führenden Solar-Konzerne als
TV-Sponsor des 24-stündigen Live-Konzerts gewinnen.
Die SolarWorld AG nutzt die optimale Verbindung von Programm und
Unternehmensziel, um erstmals im TV zu werben. Neben dem Sponsoring
setzen SevenOne Media und SKS Kölner Connection, eine Agentur für
Sonderwerbeformen, auch ein so genanntes Animated Sponsoring Icon für
SolarWorld ein. Diese Sonderwerbeform wird während der
Live-Übertragung auf ProSieben mehrmals in das laufende Programm
eingeblendet und weist auf den Sponsor hin. Dabei ist zunächst die
rotierende Weltkugel mit dem Schriftzug von SolarWorld zu sehen.
Anschließend entwickelt sich das Motiv weiter, indem die im
Unternehmenslogo dargestellten Sonnenstrahlen nach und nach
eingeblendet werden, bis schließlich das komplette SolarWorld-Logo
das Anfangsmotiv ersetzt.
Frank Asbeck, Vorstandssprecher der Solar World AG: "Als eines der
drei größten Solarstromunternehmen weltweit setzt sich die SolarWorld
AG mit ihrer nachhaltigen Unternehmensführung für eine langfristige
Lösung der globalen Energie- und Klimaprobleme ein. Vor diesem
Hintergrund bildet das Event 'Live Earth' verbunden mit dem
persönlichen Engagement von Al Gore die richtige Bühne, um mit den
Künstlern gemeinsam unsere Idee einer freundlicheren Welt
vorzutragen."
Dr. Andrea Malgara, Geschäftsführer Marketing SevenOne Media: "Das
Beispiel von SolarWorld zeigt, dass bei einer optimalen Verbindung
von Programm und Sponsor das Image eines Unternehmens durch TV-
Werbung glaubwürdig gestärkt werden kann."
Zur SolarWorld AG
Der Konzern der SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) zählt weltweit
zum Spitzentrio der Solarstromindustrie. Der Konzern ist
ausschließlich im Kerngeschäft Solarstromtechnologie tätig und dabei
auf allen Wertschöpfungsstufen der Solarwirtschaft aktiv: vom
Rohstoff Silizium bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage. Das
Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Deutschland, Schweden und
den USA. Zu den aktuell wichtigsten Absatzmärkten zählen Deutschland,
die Vereinigten Staaten und im übrigen Europa insbesondere Spanien.
Weitere Vertriebsbüros arbeiten in Südafrika und Singapur und
komplettieren die internationale Ausrichtung des Konzerns. Nach dem
Börsengang Ende 1999 hat sich die Gesellschaft innerhalb weniger
Jahre zu einem integrierten solaren Technologiekonzern entwickelt und
dabei die Zahl der Mitarbeiter auf 1.351 Menschen zum Ende des 1.
Quartals 2007 erhöht.
Das Benefizkonzert "Live Earth" auf ProSieben und N24
24 Stunden, sieben Kontinente, neun Städte und über 100 Künstler:
Das ist "Live Earth" - Konzerte gegen die Klimakatastrophe. Initiiert
von ehemaligen US- Vizepräsidenten Al Gore und Kevin Wall bildet die
Veranstaltung den Startschuss zu einer mehrjährigen Kampagne gegen
die globale Erwärmung. Die Konzerte finden in New York, London,
Johannesburg, Rio de Janeiro, Shanghai, Tokio, Sydney, Hamburg und
Istanbul statt. N24 und ProSieben sind dabei die deutschen TV-Partner
von "Live Earth". Die Live-Übertragung der "Live Earth"-Konzerte
findet am 07. Juli auf ProSieben in der Zeit von 17.15 Uhr bis 20.15
Uhr und von 23.15 Uhr bis 03.00 Uhr sowie auf dem Nachrichtensender
N24 zwischen 05.00 Uhr und 17.30 Uhr und von 20.10 Uhr bis 01.00 Uhr
statt. Zusätzlich zeigt N24 am 08. Juli eine Zusammenfassung des
Events zwischen 09.05 Uhr und 14.00 Uhr.
Pressekontakt:
SevenOne Media
Ein Unternehmen der ProSiebenSat.1 Media AG
Andreas Kühner
Director Communications SevenOne Media / SevenOne Interactive
Tel.: +49 [89] 95 07- 4132
Fax: +49 [89] 95 07- 4135
Andreas.Kuehner@sevenonemedia.de
Miriam Friedmann
Manager Communications SevenOne Media / SevenOne Interactive
Tel.: +49 [89] 95 07 - 4139
Fax: +49 [89] 95 07- 94139
Miriam.Friedmann@sevenonemedia.de
Beta-Straße 10 i
D-85774 Unterföhring
Postfach 1165
D-85767 Unterföhring
Pressemitteilung online: www.sevenonemedia.de
http://www.presseportal.de/pm/42713/1011592/sevenone_media_g…
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Von Steveo3 | Erstellt am: 04.07.07 14:28 | Beitrag Nr.: 18.711 | Weitere Beiträge |
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Von Steveo3 | Erstellt am: 04.07.07 14:30 | Beitrag Nr.: 18.712 | Weitere Beiträge |
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Eine Info von MdB Josef Fell (Bündnis90/Grüne)
Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Zuverlässigkeit von AKW-Betreiber Vattenfall steht in Frage
Anlässlich der erneuten Fehlinformationen des Energiekonzerns Vattenfall zur atomaren Gefährdung der Bevölkerung erklären Sylvia Kotting-Uhl, umweltpolitische Sprecherin, und Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher:
Vattenfall hat die Öffentlichkeit und anscheinend auch das zuständige Kieler Sozialministerium falsch informiert, als die Kraftwerksbetreiber behaupteten, dass bei dem Brand im AKW Krümmel der Reaktor nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Inzwischen scheint klar zu sein, dass es im Reaktor selbst zu beträchtlichen Störungen kam.
Wenn sich diese Meldungen bestätigen, dann ist das ein wiederholter Hinweis darauf, dass Vattenfall nicht über die für einen AKW-Betreiber notwendige Zuverlässigkeit verfügt. Erst vor wenigen Monaten war es im Vattenfall-Reaktor im schwedischen Forsmark fast zu einer Atomkatastrophe gekommen und ein interner Forsmark-Bericht bescheinigte eine desolate Sicherheitskultur. Wir werden im Bundestag nun eine Initiative starten, um zu klären, ob Vattenfall noch die Voraussetzungen bietet, um die Hochrisikotechnologie AKW zu betreiben.
Der Vorfall in Krümmel zeigt deutlich, dass Bundeskanzlerin Merkel ihrer Verantwortung zum Schutz der Bevölkerung nicht gerecht wird, wenn sie beim Energiegipfel offen für eine Laufzeitverlängerung der alten Schrott-AKWs eintrat. Für die Regierungsszenarien zur künftigen Energieversorgung, die dem Energiegipfel zugrunde lagen, war das Ziel die Minimierung der Risiken für die Bevölkerung nicht einmal als Vorgabe formuliert worden.
die Chancen werden durch solche Meldungen immer besser
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Von Entsafter | Erstellt am: 04.07.07 14:41 | Beitrag Nr.: 18.716 | Weitere Beiträge |
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Von boersenweibchen | Erstellt am: 04.07.07 15:00 | Beitrag Nr.: 18.723 | Weitere Beiträge |
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Von mastertrader | Erstellt am: 23.07.07 18:02 | Beitrag Nr.: 19.798 | Weitere Beiträge |
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Analyse zu Solarworld von Marc Nitzsche, Hotstock Trading (22.7.2007):
Wie viel Aufwärtspotenzial hat Solarworld noch?
Den größten Gewinn, den ich in meiner nunmehr gut 15jährigen "Börsen-Karriere" mit einer Aktie erzielt habe, waren ziemlich exakt 1.158 Prozent. An diese Zahl kann ich mich deshalb so gut erinnern, weil ich bis vor einiger Zeit darauf furchtbar stolz gewesen bin.
Wenn ich allerdings daran denke, welche Rendite ich mit einer Solarworld hätte erzielen können, wenn ich zwischen 2003 und 2004 in das Papier eingestiegen wäre, verblasst mein persönlicher Rekord doch merklich.
Splitt bereinigt gab es den Wert im genannten Zeitraum für etwa 35 Cents. Heute muss man - wie bereits oben angedeutet - mehr als 35 Euro für eine Aktie bezahlen. Anders ausgedrückt: Solarworld hat sich in nicht einmal vier Jahren verhundertfacht! Das ist ein Plus von sage und schreibe 10.000 Prozent.
Soweit mir bekannt ist gibt es für Aktien mit einer derartigen Performance noch keine eigene Kategorie-Bezeichnung. Sie als bloße "Ten Bagger" (Papiere mit einem Wertzuwachs von mindestens 1.000 Prozent) zu bezeichnen, empfinde ich ehrlich gesagt als "Tiefstapelei". Passender wäre da doch eher "Ten Dausend Bagger"!
Aber mit "hätte, wäre und wenn" ist an der Börse noch niemand reich geworden. An den Finanzmärkten interessiert nichts so wenig wie die Kurse von gestern. Und genau deshalb wollen wir uns auch lieber der Zukunft zuwenden und schauen, ob ein Einstieg bei Solarworld auch jetzt noch lohnt.
*Exzellente Positionierung in einem margenstarken Markt
Auf den ersten Blick spricht sicherlich nicht viel dagegen: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist in einem extrem wachstums- und margenstarken Markt exzellent positioniert.
Als echte "Cash Cow" entpuppte sich in der Vergangenheit die Wafer-Produktion. Daran wird sich nach meiner Einschätzung mittelfristig auch nicht allzu viel ändern. Das Know-how von Solarworld in diesem Segment ist derart hoch, dass Billig-Imitate qualitätsmäßig keine ernsthafte Konkurrenz darstellen.
Der entscheidende Wettbewerbs-Vorsprung von Solarworld liegt für mich aber in der Abdeckung der gesamten Wertschöpfungs-Kette der Photo-Voltaik (PV). Abgesehen von der reinen Wafer-Produktion sind die Bonner über die Silizium-, Zell- und Model-Herstellung bis hin zum Handel mit Model- und PV-Systemen präsent.
Für die Kunden ist diese im Markt einzigartige Produkttiefe natürlich sehr praktisch. In Sachen "Sonnenstrom" bietet Solarworld quasi "alles aus einer Hand" an. Aber auch für das Unternehmen selbst geht das Konzept voll auf: Immerhin gehört Solarworld dank dieser Strategie zu den Kostenführern der Branche. Und das schlägt sich letztlich natürlich in den Gewinnen nieder.
*Rekord-Ergebnis für 2007 in Aussicht gestellt
Insofern erstaunt es mich nicht wirklich, dass die Gesellschaft bereits Ende März für 2007 ein neues Rekord-Ergebnis in Aussicht gestellt hat. Sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis versprach der Vorstand ein Plus von 20 Prozent.
Bei den Erlösen rechnet man mit rund 620 Millionen Euro gegenüber 515,2 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sieht das Unternehmen bei mindestens 140 und den Netto-Ertrag bei rund 88 Millionen Euro (73 Millionen in 2006).
Einige Markt-Teilnehmer hatten offenbar mehr erwartet. Denn unmittelbar nach der Veröffentlichung dieser Prognosen gab der Aktienkurs kurzzeitig deutlich nach, erholte sich aber fast ebenso schnell auch wieder.
Mir persönlich sind Firmen ohnehin lieber, die bewusst konservative Schätzungen abgeben und diese dann übertreffen als solche, die mir das "Blaue vom Himmel" versprechen, nur um danach eine Gewinnwarnung an die nächste zu reihen. Und die Chancen, dass Solarworld die eigenen Vorhersagen letztendlich "toppen" kann, stehen ziemlich gut.
*Sehr starkes erstes Quartal
Zumindest das erste Quartal 2007 lief nämlich ganz hervorragend: Der Konzern-Umsatz legte von Januar bis März vor dem Hintergrund einer anhaltend starken Nachfrage um 60 Prozent auf 138,2 Millionen Euro zu.
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verbesserte sich um 31 Prozent auf 35,1 Millionen Euro. Unterm Strich verdiente Solarworld im betreffenden Zeitraum 21,4 Millionen Euro - 30 Prozent mehr als im ersten Quartal 2006.
Da die ersten Monate eines jeden Jahres traditionell eher zu den schwächeren bei den Bonnern gehören, kann ich die Zahlen mit Fug und Recht als ausgezeichnet bezeichnen. Somit wird sich wohl auch meine Vermutung bestätigen, dass Solarworld die Schätzungen für das Gesamtjahr anheben wird. Entsprechende Äußerungen waren von Unternehmensseite bereits zu hören.
*Randvolle Auftragsbücher
Vermessen wäre diese Maßnahme angesichts der wahrlich randvollen Auftragsbücher jedenfalls sicher nicht. Erst kürzlich schloss der Konzern mit einer Reihe global operierender Zellen- und Modul-Hersteller Langfrist-Verträge über die Lieferung von Solar-Wafern in einem Gesamtwert von 1,5 Milliarden Euro ab.
4.800 Solar-Module mit einer Leistung von jeweils 80 Watt wurden vertraglich an 44 Dörfer in der westchinesischen Provinz Qinghai verkauft. Mit einem anderen Kunden aus Nordafrika wurde für 2007 die Auslieferung von Solar-Modulen in einer Größenordnung von 500 Kilowatt vereinbart.
Sie sehen also: Die Solar-Produkte sind alles andere als "Ladenhüter". Eigentlich verkaufen sie sich eher wie die sprichwörtlich "warmen Semmeln". Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das auch noch einige Jahre so weiter geht bzw. sogar besser wird.
*Neue Werke geplant
Meiner diesbezüglichen Meinung sind ganz offensichtlich auch die Verantwortlichen von Deutschlands "Vorzeige-Solarstrom-Unternehmen". Ansonsten würden sie wohl kaum die Inbetriebnahme diverser neuer Großwerke in Betracht ziehen.
Zum "Schnäppchenpreis" von gerade einmal 30 Millionen Euro erwarb man unter anderem eine ehemalige Chip-Fabrik der japanischen Komatsu-Gruppe im US-Bundesstaat Oregon, in die die Alteigentümer rund 600 Millionen Euro investiert hatten.
Solarworld selbst möchte noch einmal 300 Millionen Euro für den Umbau ausgeben, wovon allerdings ein Großteil aus dem amerikanischen staatlichen "Anti-Global-Warming-Förderprogramm" stammt. Am Ende soll dort die größte Solarfabrik der Vereinigten Staaten entstehen.
Sehr erfreulich finde ich aber auch, dass die Bonner sich auch in Deutschland engagieren. Obwohl der Konzern mittlerweile unstreitig ein "Global Player" geworden ist, plant man im sächsischen Freiberg den Bau einer integrierten Solar-Fabrik. Damit will man die Wafer-Produktion in Sachsen um 500 Megawatt auf ein Gigawatt erhöhen.
*Politischer Rückenwind
Der aggressive Wachstumskurs von Solarworld mag einigen von Ihnen vielleicht suspekt erscheinen, hat aber absolut seine Berechtigung. Immerhin erhält das Unternehmen derzeit kräftigen politischen Rückenwind.
Die Europäische Union hat beschlossen, den Anteil regenerativer Energien am gesamten europäischen Energieverbrauch bis 2020 auf 20 Prozent auszuweiten. Der "Löwenanteil" wird dabei dem Segment "Solarstrom" zukommen.
*Ambitionierte aber noch akzeptable Bewertung
Solarworld ist unterm Strich ein wirklich erstklassiges Unternehmen mit viel versprechenden Perspektiven. Dummerweise haben die Anteilscheine solcher Firmen zumeist ihren Preis. Da machen die Bonner keine Ausnahme.
Mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von 39 auf 2007er Basis ist die Aktie wahrlich "fürstlich" bewertet, wenngleich dieses KGV auf den meiner Ansicht nach zu niedrigen Gewinnschätzungen für das laufende Jahr beruht.
Dennoch: Selbst unter Zugrundelegung meiner Ertragsprognosen von knapp 1,20 Euro komme ich auf ein KGV von 30. Ab 2008 wird dieses dann auf 25 bis 27 zurückgehen. Kurz gesagt: Billig ist die Aktie damit sicher nicht mehr.
Auf der anderen Seite ist die Bewertung in Anbetracht der erstklassigen Positionierung, des stürmischen Wachstumskurses und der hervorragenden Zukunftsaussichten zwar ambitioniert aber wohl gerade noch so eben angemessen.
Allerdings - und das will ich hier auch ganz klar sagen - noch einmal 10.000 Prozent Kursgewinn sind in den nächsten Jahren ganz bestimmt nicht mehr drin! Wenn es 20 oder 30 Prozent per anno werden, muss man schon zufrieden sein.
• Solarworld AG
510840
• Börsenwert4,04 Mrd. EUR
• KGV 07 (e) 39• Div.-Rend. 07 (e)
0,36% • Akt. Kurs 36,04 EUR
MEIN FAZIT:
Solarworld ist meiner Ansicht nach das beste deutsche Solar-Unternehmen überhaupt. Die einzigartige Produkttiefe sichert gegenüber der Konkurrenz entscheidende Wettbewerbsvorteile. Umsatz und Gewinn dürften daher auch weiterhin überdurchschnittlich zulegen.
Der intelligente und trotzdem dynamische Wachstumskurs ist vor dem Hintergrund der sehr guten Zukunftsperspektiven der Solar-Branche angemessen. Die Bewertung ist sicherlich ambitioniert aber noch vertretbar.
Dennoch werde ich persönlich nicht gleich am Montag auf "Einkaufstour" gehen. Derzeit befindet sich das Papier in einer kleinen Korrekturphase, die aber nicht mehr allzu lange anhalten sollte. Mit einem Limit knapp über 34 Euro dürfte man in den kommenden Tagen und Wochen mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Zuge kommen.
+ Hohe Produkttiefe schafft Kostenvorteile
+ Dynamisches Umsatz- und Gewinnwachstum
+ Intelligente Expansionsstrategie
+ Grundsätzlich positives Umfeld für Solar-Energie
- Recht hohe Bewertung
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Von TraderSchorschi | Erstellt am: 14.08.07 15:45 | Beitrag Nr.: 20.630 | Weitere Beiträge |
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Die SolarWorld AG (Bonn) bestätigt mit Vorlage ihres jüngsten Finanzberichtes ihre vorläufigen Zahlen zum 2. Quartal 2007. Demnach stieg der Konzerngewinn nach Steuern von April bis Juni auf 26,8 Millionen Euro (Vorjahr: 23,6 Mio. EUR) und im 1. Halbjahr auf 48,2 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug im 2. Quartal 0,24 Euro (Vorjahr 0,21 EUR) und summierte sich zum Halbjahr auf 0,43 Euro (0,37 EUR). Das konzernweite Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte im 2. Quartal 2007 um 31,7 Prozent auf 49,7 Millionen Euro zu (Vorjahr: 37,7 Mio. EUR); im 1. Halbjahr wuchs es um 31,6 Prozent auf 84,8 Millionen Euro (Vorjahr: 64,5 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte im 2. Quartal um 35,2 Prozent auf 59,0 (Vorjahr: 43,7) Mio. Euro und im 1. Halbjahr um 36,7 Prozent auf 103,9 (Vorjahr: 76,0) Mio. Euro. Die EBIT-Marge betrug im 2. Quartal 27,5 (Vorjahr: 37,2) Prozent und im 1. Halbjahr 27,1 (Vorjahr: 34,9) Prozent. Der operative Cashflow kletterte von Januar bis Juni auf 100,5 (73,1) Mio. Euro.
Konzernumsatz trotz sinkender Modulpreise gestiegen
Der Konzern habe sein Geschäft entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgebaut und internationalisiert, betont die SolarWorld AG. Infolge des Ausbaus der Produktionskapazitäten und der Steigerung des Absatzes sei der Konzernumsatz im 2. Quartal trotz sinkender Modulpreise gegenüber dem Vorjahr auf 180,8 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 101,3 Mio. EUR); von Januar bis Juni stieg er auf 313,6 Millionen Euro (Vorjahr: 184,6 Mio. EUR). Die konzernweite Auslandsquote stieg deutlich auf 53 Prozent (Vorjahr: 39 %). Im Wafer-Geschäft wuchsen die Umsätze durch deutliche Kapazitätserweiterungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 50 Prozent auf 80 Millionen Euro. Das Handelssegment verzeichnete im 1. Halbjahr aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage im In- und Ausland ein Umsatzwachstum von 80 Prozent auf 222 Millionen Euro.
472 Millionen Euro neues Fremdkapital für weitere Expansion
Zum Ausbau seiner Expansionspläne habe der Konzern im 1. Halbjahr 2007 wie berichtet neues Fremdkapital aus der Platzierung von Schuldscheindarlehen in Höhe von 472 Millionen Euro aufgenommen. Durch die Ausweitung der Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote auf 41,3 Prozent (31.12.2006: 59,5 %) und liege damit weiterhin auf einem soliden Niveau, so die SolarWorld AG. Die Eigenkapitalrendite sei mit 7,6 Prozent annähernd konstant geblieben (Vorjahreszeitraum: 7,9 %). Der Konzern verfügte zum Bilanzstichtag über eine ausgezeichnete Liquiditätslage. Die freie Liquidität (flüssige Mittel und sonstige finanzielle Vermögenswerte) betrug laut SolarWorld AG 718,7 Millionen Euro (31.12.2006: 303,2 Mio. EUR). Die Investitionen in den internationalen Ausbau der Produktion lagen nach Angaben des Unternehmens im 1. Halbjahr bei 61,9 Millionen Euro (Vorjahr: 44,8 Mio. EUR).
Mitarbeiterzahl in einem Jahr mehr als verdoppelt - Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer
Im Zuge des konsequenten Wachstums habe sich Zahl der Menschen, die für den SolarWorld-Konzern tätig sind, innerhalb eines Jahres auf weltweit 1.800 Frauen und Männer mehr als verdoppelt. An allen Standorten sind die SolarWorld-Beschäftigten direkt am Unternehmenserfolg beteiligt. "Die Mitarbeiter sind Leistungsträger der positiven Unternehmensentwicklung. Für uns ist es selbstverständlich, sie am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen. In Deutschland zählen wir damit zu den Vorreitern", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. So würden etwa die Beschäftigten am traditionsreichen Halbleiterstandort Freiberg (Sachsen) schon seit vielen Jahren eine Gewinnbeteiligung erhalten, dank derer ihre gesamten Einkünfte über Westniveau liegen. Die Erfolgsbeteiligung aus dem GOMAB (Gewinnorientierte Mitarbeiterbeteiligung)-Programm komme für die Freiberger Mitarbeiter einem 13. und 14. Gehalt gleich.