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Markus Fugmann: 03.12.08 12:07 Update Wochenausblick... |
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WOI Wochenübersicht: 03.12.08 11:35 WOI Weekly - Berg -und... |
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Norbert Lohrke: 03.12.08 08:36 Merger Telekom und Arcandor |
| Thema eröffnet von: | Aktienfluesterer | Beiträge: | 68 | Bewertung (0): | |
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| am: | 24.01.08 12:52 | Gelesen gesamt: | 664 | |||
| Letzter Beitrag von: | Zahlenfee | Gelesen heute: | 0 | |||
| am: | 28.04.08 17:21 |
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Von springer1968 | Erstellt am: 11.02.08 16:18 | Beitrag Nr.: 111.615 | Weitere Beiträge |
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Er stammt aus einfachem Hause und verzockte bei der Société Générale Milliarden: Aktienhändler Jérôme Kerviel übernimmt einen Teil der Verantwortung. Den «Sündenbock» will er aber nicht spielen.
http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/89......
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Von springer1968 | Erstellt am: 11.02.08 16:19 | Beitrag Nr.: 111.616 | Weitere Beiträge |
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Das bekräftigte UniCredit-Chef Alessandro Profumo am Montag in Mailand. Er könne sich allerdings kleine ergänzende Zukäufe in Zentral- oder Osteuropa vorstellen. Sein eigenes Institut sieht Profumo nicht als Übernahmeziel. Er habe bislang keine Gebote für UniCredit erhalten.
Tier-1-Ratio: Prognose gesenkt
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Von springer1968 | Erstellt am: 11.02.08 17:47 | Beitrag Nr.: 111.725 | Weitere Beiträge |
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Von huetter69 | Erstellt am: 11.02.08 18:34 | Beitrag Nr.: 111.776 | Weitere Beiträge |
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Alan Webborn, Analyst der Société Générale, bewertet den Anteilschein der Commerzbank mit "buy".
Die Commerzbank werde die Resultate des vierten Quartals am 14. Februar veröffentlichen. Man erwarte bei der Société Générale einen Anstieg des Vorsteuergewinns von 361 Mio. EUR im Vorquartal auf eine Höhe von 365 Mio. EUR sowie einen Umsatz von 1,948 Mrd. EUR. Im Zusammenhang mit dem Engagement in US-amerikanische RMBS und CDO prognostiziere man weitere Abschreibungen von 150 Mio. EUR. Bei der Dividendenzahlung sei gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung von 0,75 EUR auf 0,82 EUR zu erwarten.
Die Prognosen der Société Générale zum Vorsteuergewinn der Sparten Private and Business Customers, Corporates & Markets sowie Commercial Real Estate würden für 2008 von 490 Mio. EUR auf 398 Mio. EUR, von 466 Mio. EUR auf 260 Mio. EUR und von 658 Mio. EUR auf 637 Mio. EUR gesenkt. Die EPS-Schätzung für das Fiskaljahr 2008 sei von 2,91 EUR auf 2,45 EUR reduziert worden, woraus sich ein KGV von 8,0 errechnen lasse. Das Kursziel der Aktie werde von 35,00 EUR auf 26,80 EUR herabgesetzt.
Das Rating der Analysten der Société Générale für das Wertpapier der Commerzbank lautet "buy".
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Von huetter69 | Erstellt am: 12.02.08 15:53 | Beitrag Nr.: 112.689 | Weitere Beiträge |
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Von huetter69 | Erstellt am: 12.02.08 15:54 | Beitrag Nr.: 112.691 | Weitere Beiträge |
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Die französische Grossbank BNP Paribas steht laut einem Pressebericht nicht in den Startlöchern für eine Übernahme der angeschlagenen Societe Generale. Zumindest zurzeit plane BNP keine Offerte für den Konkurrenten, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstag) unter Berufung auf Branchenkreise. Der Chef der italienischen Grossbank UniCredit hatte am Montag gesagt, er sei an einer Übernahme der Societe Generale nicht interessiert./
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Von huetter69 | Erstellt am: 13.02.08 18:22 | Beitrag Nr.: 113.810 | Weitere Beiträge |
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Schon früh im neuen Jahr steht ein Mann fest, der im Dezember in keinem Jahresrückblick fehlen wird: der französische Banker Jerome Kerviel, der mit seinen Milliarden-Zockereien die Societe General in eine Krise gestürzt hat. Während dessen Machenschaften an der Wall Street mittlerweile abgehakt sind, stürzen sich jetzt Psychologen auf den Fall.
Den jungen Mann als Ausnahmeerscheinung abzutun, warnen amerikanische Wissenschaftler den Rest der Finanzbranche, könnte ein fataler Fehler sein. Vielmehr seien bei Banken und Brokerhäusern die Überwachungsstrukturen zu verbessern, um einen zweiten Fall "SocGen" zu verhindern. Denn: In jedem Händler stecke ein kleiner Kerviel.
Viele Trader auf dem New Yorker Parkett können das nachvollziehen. Selbst dass die französischen Ermittlungsbehörden den jungen Mann mit einem Drogenabhängigen verglichen haben, dessen Trades ihm stets einen neuen Kick verschafft haben, ist ihnen völlig klar. Den meisten ergeht es nämlich ähnlich.
Das meint zumindest Brian Knutson, seines Zeichens Professor für Neurologie und Psychologie an der renommierten Universität von Stanford. Knutson ist anerkannter Vorreiter auf dem Gebiet der "Neurofinanz", die sich mit dem Zusammenspiel von Wirtschaft, Finanz und dem Gehirn befasst.
Knutson hat bei zahlreichen Untersuchungen festgestellt: Die Gier nach Geld ist dem Menschen ins Gehirn gemeißelt. Folglich reagiert das Gehirn auf Glückspiel, Wetten und eben den Einsatz an der Börse - in Einzelfällen mit einer Intensität, die Wissenschaftler sonst nur bei der Lust auf Sex gemessen haben.
Jason Zweig, der zu dem Thema ein 350 Seiten starkes Buch verfasst hat, bestätigt den Kick durch Trading nach eigenen Untersuchungen. Gehirnscans von Drogenabhängigen beim Schuss und entsprechende Bilder von Bankern beim Handeln seien nicht voneinander zu unterscheiden gewesen, so Zweig. Folgerung: Das Geschäft mit der Börse ist eine Sucht. Je länger und tiefer ein Händler drin ist, desto schwerer fällt der Ausstieg.
Das wiederum hat böse Folgen, wie nicht zuletzt der Fall Kerviel beweist. Der junge Franzose soll vor allem süchtig geworden sein, weil sein Spiel am Anfang so gut lief. Immerhin hatte der Banker mit seinen hochriskanten Geschäften zeitweise einen Gewinn von 2 Milliarden Dollar angehäuft. Dann wiederum verpasste er den Ausstieg, als es in die roten Zahlen ging. Gegen jeden wirtschaftlichen Verstand und gegen die goldene Börsenregel "Cut your losses", zockte Kerviel weiter - bis seine Machenschaften aufflogen und ein Verlust von 7 Milliarden Dollar zu Buche stand.
Dieses Verhalten sieht der Bostoner Psychologie-Professor Andrew Lo wiederum evolutionär bedingt. "Wer vom Aussterben bedroht ist", so Lo, verhalte sich nicht immer gemäß logischer Regeln, sondern ganz "als hätte er nichts mehr zu verlieren."
Einige amerikanische Investmenthäuser schützen sich und ihre Mitarbeiter bereits gegen die Suchtgefahren des alltäglichen Geschäfts. Wall-Street-Legende Steven Cohen, dessen Firma SAC Capital Advisors 15 Milliarden Dollar verwaltet, hat einen Psychiater auf Abruf, der sich den Sorgen und Nöten der Trader annehmen kann. Und Julian Robertson, dessen Tiger Management Anlagen von 22 Milliarden Dollar betreut, lässt die eigenen Strategien regelmäßig von einem Psychoanalytiker untersuchen.
Die meisten Händler auf dem New Yorker Parkett sind hingegen ihre eigenen Therapeuten. Ein großer Teil zieht nach guten und schlechten Tagen ein paar Blocks weiter in die Kneipe - da gibt´s helfende Gespräche und ein Bier.

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Von Zahlenfee | Erstellt am: 18.02.08 16:46 | Beitrag Nr.: 116.652 | Weitere Beiträge |
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Die französische Banque Postale will der angeschlagenen Société Générale möglicherweise ein Aktienpaket abkaufen. Die zunächst geheimen Fusionsgespräche begannen bereits vor dem Spekulationsskandal.
Die von Spekulationsverlusten in Milliardenhöhe erschütterte französische Großbank Société Générale und die staatseigene Banque Postale haben Gespräche über eine mögliche Fusion geführt. Dies berichtete die Tageszeitung «Les Echos» am Montag ohne Hinweis auf ihre Quellen.
Dem Blatt zufolge fanden die Gespräche vor dem Bekanntwerden der enormen Verluste der Bank statt. Es sei um eine Kapitalspritze der Banque Postale im Austausch für Aktien der Société Générale gegangen. Die Gespräche hätten sich in einem frühen Stadium befunden. In den vergangenen Wochen war bekannt geworden, dass die Bank durch Spekulationen des Angestellten Jerôme Kerviel riesige Verluste verbuchen musste. Insgesamt hatte Kerviel mit mehr als 50 Milliarden Euro spekuliert und die Bank um fast fünf Milliarden Euro gebracht. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen Kerviels Freilassung auf Kaution nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens Beschwerde eingelegt. (nz/dpa-AFX)
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 20.02.08 11:47 | Beitrag Nr.: 118.305 | Weitere Beiträge |
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Von huetter69 | Erstellt am: 20.02.08 13:06 | Beitrag Nr.: 118.360 | Weitere Beiträge |
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Die französische Großbank Societe Generale hat einem Pressebericht zufolge ein weiteres Warnsignal ignoriert. Bereits vergangenen Herbst seien Transaktionen des im Mittelpunkt des Skandals stehenden Händlers Jerome Kerviel intern aufgefallen, berichtete die "Financial Times" am Montag ohne Nennung ihrer Quellen.
Ende September 2007 überprüfte der Zeitung zufolge eine Führungskraft des Brokerhauses Fimat Transaktionen, die der Fimat-Mitarbeiter Moussa Bakir im Auftrag Kerviels durchführte. Fimat war zum damaligen Zeitpunkt eine 100-prozentige Tochter von Societe Generale. Die Führungskraft war zuvor auf unnormal hohe Handelsvolumina aufmerksam gemacht worden.
DRUCK AUF BANKFÜHRUNG ERHÖHT
Das Scheitern eines weiteren Risikosystems erhöht den Druck auf die Bankführung. Bislang hat kein Vorstandsmitglied wegen des Milliardenverlusts die Bank verlassen müssen. Frankreichs Zentralbankchef Christian Noyer leitet eine Untersuchung des Skandals. In einem Interview sagte er der „Financial Times“, menschliche Fehler hätten möglicherweise die bankinternen Kontrollen bei Societe Generale außer Kraft gesetzt. "Vielleicht summieren sich hier kleine Fehler, die auf unterschiedlichen Managementebenen als Reaktion auf die Warnsignale der internen Kontrollen begangen wurden", so Noyer.
Es sei ihm immer noch ein Rätsel, wie Kerviels Handeln über zwei Jahre unentdeckt bleiben konnte. "Für mich ist die größte Überraschung die, dass dies trotz aller internen Kontrollen passieren konnte", sagte Noyer. "Ich bin gespannt zu sehen, warum die Warnleuchten, die hätten angehen müssen, nicht angegangen sind." Vor dem Abschluss der laufenden Prüfungen sollten aber keine Schlüsse gezogen werden.