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Norbert Lohrke: 05.12.08 07:21 Verhaltensanomalien in... |
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Renditetrader: 04.12.08 17:54 Beruhigung an den... |
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Markus Fugmann: 04.12.08 12:25 Marktausblick vom 04.12.08... |
| Thema eröffnet von: | bidandask07 | Beiträge: | 398 | Bewertung (1): | |
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| am: | 04.12.07 08:49 | Gelesen gesamt: | 33513 | |||
| Letzter Beitrag von: | Rohstoffexperte | Gelesen heute: | 6 | |||
| am: | 04.09.08 11:05 |
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Von patare71 | Erstellt am: 03.01.08 20:51 | Beitrag Nr.: 79.083 | Weitere Beiträge |
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Frankfurt (Reuters) - Der hohe Ölpreis hat am Donnerstag die Inflationsangst angeheizt und damit die Anleger zu Gold-Käufen motiviert.
Der Preis für die Feinunze des gelben Edelmetalls stieg am Donnerstag zeitweise um mehr als ein Prozent auf ein Rekordhoch von 869,05 Dollar. Am Abend notierte die Feinunze noch bei 865,70 Dollar. Händler führten den Goldpreis auf die mit dem Ölpreis wachsende Furcht vor höheren Inflationsraten in den USA und in Europa zurück. Am Nachmittag stieg der Ölpreis weiter und erreichte in der Spitze in New York 100,09 Dollar je Barrel (159 Liter).
"Der Goldmarkt spielt eine Rezession in den USA", erklärte LBBW-Analyst Frank Schallenberger die Nachfrage der Anleger nach Gold. Unerwartet schwache US-Konjunkturdaten waren am Mittwoch als Vorboten einer Eintrübung der US-Wirtschaft interpretiert worden. Da zugleich aber die Verbraucherpreise hoch bleiben, fürchten viele Investoren einen Wertverfall ihrer Anlagen. "Gold bietet sich da als klassischer Inflationsschutz an", erläuterte Schallenberger. Während der hohe Euro-Kurs den Anstieg des Ölpreises in Europa etwas abfedert, trifft die Preisspirale die US-Verbraucher voll.
Viele Analysten vertreten die Einschätzung, dass der Ölpreis längerfristig nicht wesentlich weiter steigen wird. "100 Dollar sind natürlich eine psychologische Marke. Wir erwarten aber, dass der Ölpreis auf hohem Niveau verharrt", sagte Commerzbank- Analystin Petra von Kerssenbrock voraus.
Nach Veröffentlichung der US-Lagerdaten für die Vorwoche nahm Öl seinen Höhenflug wieder auf. Die Rohölbestände der USA waren in der Vorwoche überraschend deutlich gefallen, während die Benzin- und Heizölbestände zulegten. Ein Fass US-Leichtöl kostete am Donnerstagabend etwas mehr als 100 Dollar, das Fass Nordseeöl erreichte in der Spitze 98,50 Dollar.
Auslöser des Ölpreisanstiegs ist Händlern zufolge die Angst vor Versorgungsengpässen, nachdem über die Feiertage aus Nigeria und Algerien politische Spannungen gemeldet worden waren.
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Von patare71 | Erstellt am: 03.01.08 20:54 | Beitrag Nr.: 79.086 | Weitere Beiträge |
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Von Russoil | Erstellt am: 04.01.08 10:55 | Beitrag Nr.: 79.329 | Weitere Beiträge |
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Der Ölpreis setzt seine Rekordjagd fort. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent, die für den Benzin- und Dieselpreis hierzulande wichtig ist, stieg gestern in London auf ein Allzeithoch von 98,50 Dollar. Ein Barrel der in New York gehandelten Sorte Light Sweet Crude lag mit 100,09 Dollar knapp über der von 100 Dollar, die am Mittwoch erstmals erreicht worden war. Der Goldpreis, der dem Ölpreis eng folgt, stieg mit 866 Dollar erneut auf einen historischen Rekord. Schon am Mittwoch hatte der Goldpreis seinen 28 Jahre alten Rekord gebrochen.
Seit mehreren Wochen haben die Händler weltweit die 100-Dollar-Marke als Ziel vor Augen. Laut Anlegerkreisen wurde am Mittwoch der Preis von 100 Dollar durch eine einzige Transaktion eines unabhängigen Händlers erreicht. Analysten des Rohstoffhandelshauses Sucden sagten, es gehe das Gerücht, dass der Händler mit der Transaktion nur den Ruhm der Tat für sich reklamieren wollte.
An Deutschlands Tankstellen sei seit dem Jahreswechsel "kein drastischer Preisanstieg" festzustellen, sagte ADAC-Sprecher Jürgen Albrecht. Bei der Nordseesorte Brent, dem Rohstoff für den meisten deutschen Sprit, habe es kaum nennenswerte Preisveränderungen in den vergangenen Tagen gegeben. Schon vor wenigen Tagen habe der Preis bei rund 95 Dollar gelegen.
Trotzdem werden die Autofahrer den neuen Anstieg bald an der Zapfsäule bezahlen müssen. Dies sei aber nicht wirklich dramatisch. "Die wirkliche Dramatik für die Autofahrer besteht darin, dass sich der Ölpreis im vergangenen Jahr verdoppelt hat", sagte ADAC-Experte Albrecht.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet mit einer Verdoppelung des Ölpreises. "Die Ölvorräte werden zunehmend knapp, und das wird die Preise hochtreiben", sagte DIW-Energie-Expertin Claudia Kemfert. "In fünf Jahren ist ein Preis von 150 Dollar wahrscheinlich, in zehn Jahren von 200 Dollar."
AFP, HAerschienen am 4. Januar 2008
http://www.abendblatt.de/daten/2008/01/04/833295.h...
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Von LONGshort | Erstellt am: 04.01.08 11:03 | Beitrag Nr.: 79.341 | Weitere Beiträge |
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Hongkong 04.01.08 (www.rohstoffe-go.de......)
Im Zuge des steigenden Goldpreises, können die entsprechenden Stocks an der Hongkonger Börse kräftig zulegen. Die Feinunze erreichte im US – Handel mit 870 US Dollar ein neues Allzeithoch.
So geht mit der Zijin Mining einer der größten chinesischen Goldförderer um 5,1 Prozent auf 13,18 HKD nach oben. Die Aktie der Lingbao Gold............ kann sich um über 13 Prozent auf 5,63 nach oben bewegen und Zhaojin Mining steigt um 6,9 Prozent auf 37 HKD. Das australische Unternehmen Sino Gold............ etwas verhaltener mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 52,15 HKD. Die Aktie hatte bereits gestern einen massiven Kursschub erlebt.
EMFIS empfiehlt seinen Lesern bereits seit geraumer Zeit, auf eine Fortsetzung des Rohstoff-Booms zu setzen. Das ideale Vehikel dafür ist das Open-End-Zertifikat der Dresdner Bank auf den „S-BOX EM Rohstoff & Industriemetall Performance Index“. Es enthält die Titel von 20 hochinteressanten und wachstumsstarken Rohstoff-Konzernen aus den Emerging Markets.
Die Wertpapier-Kennnummer des Open-End-Zertifikat der Dresdner Bank auf den „S-BOX EM Rohstoff & Industriemetall Performance Index“ lautet DR5XT3.
http://www.emfis.de/global/global/nachrichten/beit......
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Von LONGshort | Erstellt am: 04.01.08 11:09 | Beitrag Nr.: 79.349 | Weitere Beiträge |
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Von LONGshort | Erstellt am: 04.01.08 11:10 | Beitrag Nr.: 79.354 | Weitere Beiträge |
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By Chikafumi Hodo
TOKYO (Reuters) - Spot gold held near record highs on Friday in Asia as a rally in oil prices to more than $100 a barrel and a weak dollar supported the investment appeal of the precious metal.
Platinum hit a record high on Friday, before drifting lower.
Investment funds are flocking to gold, which jumped more than 30 percent in 2007, as a hedge against concerns that fast-rising oil and food prices will fire up global inflation.
An added investment boost is the weak dollar, which means dollar-denominated gold is relatively cheaper in other currencies.
"The trend for gold is so strong and it's not wise to go against it now," said Tatsuo Kageyama, an analyst at Kanetsu Asset Management in Tokyo.
Spot gold was trading at $863.60/864.30 an ounce at 0650 GMT, slightly above $862.90/863.60 late in New York on Thursday when it hit a record high of $869.05.
Bullion reached an high as $866.80 on Friday, but then fell back slightly as some investors took profits ahead of the release later on Friday of U.S. jobs data for December.
"Gold could rise further if tonight's U.S. job figures intensify concerns about the U.S. economy and put more pressure on the dollar," Kageyama said.
The jobs data could provide clues on how much the Federal Reserve may cut interest rates this month amid growing worries about a slowdown in U.S. economic growth.
COMEX gold futures fell in Asia after jumping 1.1 percent in New York on Thursday. The most-active February contract was at $866.90 an ounce, down $2.20, or 0.3 percent, from New York on Thursday.
Japanese precious metals futures fell on their first trading session of 2008 as a sharply stronger yen against the dollar weighed on prices.
The benchmark December 2008 gold contract on the Tokyo Commodity Exchange closed down 0.2 percent at 3,055 yen a gram from 3,060 yen on December 28.
TOCOM trade finished earlier than usual at 11:00 a.m. (0200 GMT) on Friday. TOCOM will extend trading by two hours to 5:30 p.m. (0830 GMT) from January 7.
U.S. crude futures hovered above $99 a barrel on Friday, backing off record highs above $100 traded on Thursday.
PLATINUM HITS RECORD
Platinum hit a record high of $1,553 an ounce on Friday, surpassing the previous record of $1,550/1,555 reached a day earlier.
Fundamentals for the white precious metal will stay bullish amid concerns over supplies. Disruptions in South Africa, the world's top producer, are likely to leave a supply deficit again this year, analysts said.
But a weak technical trend on platinum futures traded on the Tokyo Commodity Exchange (TOCOM) could pressure the cash price.
The cash trend is often set by TOCOM, the most liquid market for the precious metal. The key platinum contract dropped to 5,306 yen a gram, down 0.6 percent from December 28.
"Platinum will stay strong as long as gold is strong, but falls in TOCOM prices are a bit worrying and they could limit the advance in the cash price," the analyst said.
Kageyama said the trend looked weak particularly after the key contract fall from a record high of 5,425 yen on December 27.
"Platinum is more sensitive to the trend of the global economy, so any signs of a slowdown could put more pressure on prices," Kageyama said.
Palladium rose to $371/376 an ounce from $369/$373 in New York. Silver fell to $15.31/15.36 an ounce from $15.35/15.40 in New York.
Hong Kong jewellery and gift maker and retailer Hang Fung Gold Technology Ltd has sold a tonne of gold, chairman Sai Wing Lam said on Friday, as the price of the precious metal closed in on record highs.
© Reuters 2007. All Rights Reserved.
http://africa.reuters.com/business/news/usnBAN4224......
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Von LONGshort | Erstellt am: 04.01.08 11:11 | Beitrag Nr.: 79.355 | Weitere Beiträge |
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LONDON (Thomson Financial) - Gold edged off yesterday's historic high as the dollar rebounded slightly against the euro and as oil prices steadied at slightly lower levels after touching all-time records yesterday.
'Given the recent price surge gold is vulnerable to a profit-taking correction,' said TheBullionDesk.com analyst...... James Moore.
He added, however, that with the likelihood of further dollar weakness and with no improvement in the geopolitical backdrop, he remains 'bullish towards gold' and expects a push towards 900 usd an ounce near term.
At 9.35 am, gold was trading down at 859.35 usd an ounce against 865.80 usd in late New York trade yesterday, when the precious metal hit an historic peak of 869.05 usd.
Gold tends to benefit from rising oil prices as it is bought as a hedge...... against oil-led inflation. It also moves counter to the dollar, because it is seen as an alternative currency or asset.
With the dollar edging up slightly against the euro today ahead of this afternoon's payrolls data, and with oil easing off its 100 usd peak, gold is under slight pressure.
Elsewhere platinum was up at 1,545 usd per ounce against 1,540 usd yesterday, when it hit a historic high of 1,553.50 usd an ounce.
Analysts said the metal remains supported by tight fundamentals as well as a weak dollar outlook and general positive sentiment towards the commodities sector as a whole.
Palladium, meanwhile, was flat at 369 usd while silver was down at 15.17 usd against 15.24 usd.
maytaal.angel@thomson.com......
ma/ak
COPYRIGHT
Copyright Thomson Financial News Limited 2007. All rights reserved.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-0...
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Von huetter69 | Erstellt am: 04.01.08 12:06 | Beitrag Nr.: 79.430 | Weitere Beiträge |
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und Jürgen Krämer, Frankfurt (Main)
Goldene Aussichten zum Jahresanfang: Der Preis für Gold ist an den Märkten weltweit erneut auf Rekordjagd gegangen.
Angeheizt vom schwachen Dollar und der politischen Krise in Pakistan ist der Preis für die Feinunze (31,1 Gramm) Gold in den vergangenen Tagen deutlich auf zuletzt gut 860 Dollar gestiegen. Das bisherige Rekordhoch von 850 Dollar aus dem Jahr 1980 ist damit Geschichte – und der Trend weist laut Experten weiter nach oben.
Schon im vergangenen Jahr war der Preis für das Edelmetall um rund ein Drittel gestiegen – so viel wie seit Jahrzehnten nicht. Und wer Anfang 2002 Gold für etwa 275 Dollar je Feinunze kaufte, hält heute ohne Bereinigung der Inflation den mehr als dreifachen Wert in Händen.
»Gold!« Der Aufschrei der glücklichen Finder hatte im 19. Jahrhundert in Nordamerika gleich mehrfach einen Goldrausch ausgelöst. Geblieben ist bis heute die Faszination des Edelmetalls – nicht immer gedeckt von den ökonomischen Fakten. Gold gilt als »sicherer Hafen« in instabilen Zeiten, weshalb ihm immer auch ein bisschen Untergangsstimmung anhaftet. Und so ist einer der schwerwiegendsten Gründe für den aktuellen Goldrausch an den Finanzmärkten das sinkende Vertrauen in die USA als größte Volkswirtschaft der Welt. Ein schwacher Dollar, die von Amerika ausgehende Kreditkrise und die Sorge vor wachsender Inflation lösen bei den Anlegern Unbehagen aus.
In solchen Zeiten hatte Gold schon immer den »Ruf als krisenfeste Anlageform«, sagt Rohstoffexperte Thorsten Proettel von der Landesbank Baden-Württemberg. Auf beiden Seiten des Atlantiks sei derzeit »eine Flucht in den sicheren Hafen Gold« zu beobachten. »Zudem heizt der hohe Ölpreis die Befürchtung an, das Schreckgespenst Inflation könnte wieder sein Unwesen treiben.«
Allerdings nimmt auch der Verkauf von Goldschmuck kräftig zu. Rund drei Viertel des Weltbedarfs entfallen auf die Schmuckindustrie, der Rest auf Zahnlabore, die Industrie sowie Gold in Form von Barren und Münzen. Die Weihnachtszeit sorgte ebenfalls für hohe Nachfrage. Einen enormen Stellenwert hat Goldschmuck in Asiens Boom-Regionen. Indien war zuletzt laut World Gold Council der weltgrößte Goldimporteur mit fast einem Viertel der globalen Nachfrage.
Den Goldpreis treibt zudem die teurere Förderung an. Minenbesitzer müssen in immer entlegeneren Gegenden noch tiefer in die Erde bohren – mit erheblichen Folgen für die Umwelt. Knapp zwei Drittel des weltweiten Absatzes kommen derzeit dem World Gold Council zufolge aus Minen, ein Viertel ist eingeschmolzenes und wieder verwendetes Gold, 14 Prozent entstammen Zentralbank-Tresoren.
Aus politischen Gründen lösen die Notenbanken ihre riesigen Reserven aber langsamer auf als geplant. So war es eine Überraschung, als die Europäische Zentralbank Anfang Dezember auf einen Schlag 42 Tonnen ihrer rund 600 Tonnen an Goldvorrat verkaufte. Auf dem größten Berg sitzt die US-Notenbank mit rund 8100 Tonnen, die Deutsche Bundesbank verfügt auf Platz zwei immerhin über noch rund 3400 Tonnen.
Ein schnelles Ende der Preisrallye bei Gold erwarten Experten nicht. Die Hausse sei derzeit nicht zu bremsen, meint Commerzbank-Experte Eugen Weinberg. Wie Proettel hält er einen Preis von 900 Dollar je Feinunze oder auch mehr für durchaus möglich. Allerdings sollte Anlegern laut Proettel klar sein: Je höher und schneller der Goldpreis durch den aktuellen Herdentrieb steige, desto größer werde die Überhitzung – und die Gefahr eines Einbruchs. Auch vor dem jetzigen Anstieg war Gold erst im November auf rund 780 Dollar gefallen. Anlageexperten raten daher nüchtern betrachtet zu Gold als lediglich kleinem Teil eines breit gestreuten Portfolios.
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Von wirthsald | Erstellt am: 04.01.08 12:09 | Beitrag Nr.: 79.435 | Weitere Beiträge |
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Analysten wie Eugen Weinberg von der Commerzbank rechnen mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung beim Gold. Als nächstes Zwischenziel sieht er das Intradayhoch aus dem Jahr 1980 von 871 Dollar. Preise von 900 Dollar erscheinen ihm nicht mehr unrealistisch. Die Analysten von Randgold Resources erwarten sogar, dass die Unze in diesem Jahr die Marke von 1 000 Dollar erreicht.
Gold wurde am Donnerstag insbesondere von Anlegern als Absicherung gegenüber steigenden Inflationsraten gekauft. Sie befürchten durch den starken Anstieg des Ölpreises rapide steigende Teuerungsraten. Ein Teil der Käufe erfolgte offensichtlich über Exchange Traded Funds (ETF). Bereits 2007 war das hinterlegte Gold des weltweit größten ETF, des StreetTracks Gold Trust, um 39 % auf einen Rekordbestand von 627,88 Tonnen gestiegen.
Mit Platin erreichte am Donnerstag ein weiteres Edelmetall mit 1 555 Dollar pro Unze ein Allzeithoch. Das Rohöl der Marke WTI pendelte im Tagesverlauf um 99,80 Dollar pro Barrel, Brent notierte am frühen Abend um 0,5 % leichter auf 97,40 Dollar.
Die kräftig gefallenen US-Lagerbestände konnten den Energiepreisen keine weiteren Aufwärtsimpulse mehr geben. Das amerikanische Energieministerium EIA hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass die Crude-Oil-Reserven in der vergangenen Woche um 4 Mill. Barrel gefallen seien und damit auf den niedrigsten Stand seit Januar 2005.
Experten hatten lediglich mit einer Abnahme von 1,8 Mill. Barrel gerechnet. Positiv wurde dagegen der Anstieg der Raffinerie-Auslastung um 1,3 Prozentpunkte auf 89,4 % gewertet.
Trotz der schwachen amerikanischen Konjunkturdaten vom Vortag verteuerten sich am Donnerstag auch einige Industriemetalle. So legte der Dreimonatskontrakt für Kupfer um 65 Dollar auf 6 820 Dollar pro Tonne zu. Die Umsätze waren allerdings weiterhin niedrig, weil ein Teil der europäischen Marktteilnehmer urlaubsbedingt noch nicht wieder am Geschehen teilnahmen.
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Von wirthsald | Erstellt am: 04.01.08 12:10 | Beitrag Nr.: 79.438 | Weitere Beiträge |
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