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Forum > Gold, Silber & Minen > GOLDPREISENTWICKLUNG

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Thema: GOLDPREISENTWICKLUNG

Thema Nr. 37111  
Thema eröffnet von:  bidandask07 Beiträge: 398 Bewertung (1):
am: 04.12.07 08:49 Gelesen gesamt: 33517    
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Themenbeitrag Nr.301

 
Von  patare71 Erstellt am: 20.03.08 18:49 Beitrag Nr.: 127.099 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Der sichere Hafen?

Gold als Schutz vor einer Krise?Die Finanzkrise bleibt das beherrschende Thema in den Medien. Parallel dazu werden Rohstoffe allgemein als "sicherer Hafen" angesehen und vor allem Gold und Silber als Absicherung empfohlen. Auf eine angeblich negative Korrelation und damit eine Diversifizierung wird oft hingewiesen. Aber ist das wirklich so?


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Gold - StundenchartDer Goldpreis konnte seit Jahresanfang kräftig zulegen, während die globalen Aktienmärkte eines der schwächsten ersten Quartale der Börsengeschichte verzeichnen müssen. Der Anstieg über die 1.000-Euro-Marke löste einen kräftigen Medienhype aus. "Öl steigt, Gold steigt - Rohstoff-Aktien machen Sie reich" war eine typische Titelseite der letzten Tage. Die aufkommende Medien-Euphorie erreichte einen neuen Höhepunkt. Genau in diesem Moment begann eine scharfe Korrektur im Gold- und Ölpreis. Innerhalb von nicht einmal vier kompletten Handelstagen brach der Preis um ca. 12% ein. Der gesamte Anstieg seit Mitte Januar wurde dabei vollständig abgegeben. Dem Ölpreis erging es nicht viel besser: Auch er gab vom Hoch gerechnet in nur wenigen Tagen über 10% ab.


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Gold - Monatschart

Die Preisentwicklung im Monatschart verdeutlicht die gebildete Fahnenstange. Bei einem Kursniveau von über 1.000 US-Dollar von einem sicheren Hafen zu sprechen, halte ich für gewagt. Sie sollten dabei bedenken, dass Sie heute rund 300% mehr für Gold bezahlen, als dies noch Mitte 2001 der Fall war. Zumindest weitere, scharfe Korrekturen sollten Sie einkalkulieren. Der Goldpreis befindet sich in einem sehr steilen Aufwärtstrend, den er ab Januar 2008 sogar nach oben verlassen hat. Selbst die Trendunterkante verläuft derzeit bei 750 US-Dollar. Das technische Rückschlagpotential ist trotz aller Trendstärke hoch. Die Minimalkorrektur des letzten Aufwärtsimpulses seit August 2007 verläuft bei rund 880 US-Dollar und wurde damit im heutigen Handelsverlauf schon fast erreicht.


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Gold vs. S&P 500 seit 1987

Der langfristige Vergleich der letzten 20 Jahre verdeutlicht, dass der S&P 500 sich per Saldo - trotz des extremen Preisanstiegs beim Gold in den letzten Jahren - wesentlich besser als der Goldpreis geschlagen hat. Eine Korrelation ist nicht festzustellen. Während in manchen Phasen Gold und Aktien parallel angestiegen sind, gab es auch Zeiten, in denen die Entwicklung gegenläufig oder fast schon willkürlich war. Eine echte Absicherungsfunktion ist kaum zu erkennen, auch wenn dies derzeit überall behauptet wird. Per Saldo sind Gold und Aktien seit Oktober 2002 sogar parallel angestiegen.



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Fazit


Die globalen Finanzmärkte bleiben weiterhin außerordentlich volatil. Auch der Rohstoffsektor hatte in den letzten Tagen mit hohen Abschlägen zu kämpfen. Der US-Dollar konnte sich gegen Euro und Yen seit Montag dagegen erholen. Die Aktienmärkte springen weiterhin wild hin und her. In dieser Phase auf die angebliche Absicherungsfunktion von physischen Rohstoffen zu vertrauen, halte ich für eher riskant. In Zeiten in denen viele von einer drohenden US-Rezession sprechen, werden sich die Rohstoffmärkte diesem Abschwung nur schwer entziehen können. Die jetzige Sicht vieler Marktteilnehmer, dass Rohstoffe ein "sicherer Hafen" seien, sollte man in diesem Zusammenhang - nach den extremen Kursanstiegen in diesem Sektor - eher bezweifeln.

 

Themenbeitrag Nr.302

 
Von  patare71 Erstellt am: 20.03.08 18:56 Beitrag Nr.: 127.102 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Eine aktuelle Goldpreisanalyse:

http://www.start-trading.de/goldpreisanalyse0308.htm

 

Themenbeitrag Nr.303

 
Von  Neitka Erstellt am: 20.03.08 22:28 Beitrag Nr.: 127.148 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
GEFÄHRLICHER GOLDABBAU "Ein Ehering produziert 20 Tonnen Giftmüll" Der Preis für Gold ist hoch: Tausende Menschen verlieren ihr Land, das Grundwasser wird verseucht, giftiger Abfall ins Meer gekippt. Minenexperte Keith Slack erklärt im SPIEGEL-ONLINE-Interview, wie der Abbau des Edelmetalls sauberer werden kann.


SPIEGEL ONLINE: Welche Auswirkungen hat der hohe Goldpreis für den Abbau des Edelmetalls?

 

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Goldringe in einer Auslage: "Es gibt keine ordentlichen Umweltstandards"

 

Slack: Der Preis führt dazu, dass es immer mehr Minen rund um die Welt gibt, auch in Regionen in Afrika, in Lateinamerika und in Asien, die bislang nicht betroffen waren. Und die Regierungen in diesen Ländern und Regionen gehen oft nicht gerade effektiv mit den Minenfirmen um.

 

SPIEGEL ONLINE: Was meinen Sie damit?

 

Slack: Es gibt keine ordentlichen Umweltstandards, es gibt nicht genug Gesetze, die die Rechte der Anwohner schützen. Zum Beispiel in Guatemala, wo die Rechte von Naturvölkern, die auf Minengebiet leben, nicht berücksichtigt werden. Die Minen breiten sich über riesige Flächen aus, auch über heilige Stätten diese Völker. Sie können bis zu zwei Kilometer breit und einen Kilometer lang sein, man kann sie sogar aus dem All sehen. Und wenn das Land einmal weg ist, ist es für immer zerstört.


SPIEGEL ONLINE: Es kann nie wieder genutzt werden, wenn das Gold einmal ausgebuddelt ist?


Slack: Es werden ja Unmengen von giftigen Chemikalien verwendet. Vor allem Zyanid, welches das Gold vom Stein trennt. Es wird geschätzt, dass Goldminen weltweit jedes Jahr 182.000 Tonnen Zyanid verbrauchen, eine gigantische Menge.

 

SPIEGEL ONLINE: Wie wirkt sich das auf die Umwelt aus?

 

Slack: Es gelangt in Flüsse sowie ins Grundwasser und kann die Fische töten. Das Wasser kann man nicht mehr trinken oder in der Landwirtschaft verwenden. Manchmal fehlen selbst minimale Standards: In Indonesien wird der giftige Minenabfall einfach in den Ozean gekippt.

SPIEGEL ONLINE: Was versuchen Sie dagegen zu tun?


Slack: Wir wollen die Minen-Unternehmen dazu kriegen, dass sie erst die Zustimmung der Menschen vor Ort einholen, bevor eine Mine geöffnet wird. Die Firmen sind natürlich nicht sonderlich scharf darauf.


SPIEGEL ONLINE: Das hört sich nicht besonders effektiv an.


Slack: Es ist vielleicht das effektivste Mittel, das wir haben. Gerade gibt es eine Auseinandersetzung in Nevada, eine Firma möchte einen heiligen Berg der Western Shoshoni-Indianer zur Mine machen, und die wehren sich dagegen. So etwas gibt es nicht nur in Entwicklungsländern.

 

SPIEGEL ONLINE: Wo sind die Probleme mit Minen besonders konzentriert?

 

Slack: In Ghana etwa hat eine einzige Mine 10.000 Menschen für immer von ihrem Land vertrieben. Ein anderes Beispiel ist Peru, eines der wichtigsten Metallexportländer. Die Regierung ist nicht besonders wirkungsvoll, die Minen zu regulieren. Da sind die Menschen vor Ort oft auf sich gestellt.

 

SPIEGEL ONLINE: Was können die denn überhaupt ausrichten, wenn schon die Regierungen versagen?

 

Slack: Die Menschen wissen, welche Auswirkungen die Minen haben können, sie tauschen sich mit anderen Betroffenen weltweit aus und sie leisten Widerstand. Als die Minenfirma Numont 2004 die größte Goldmine der Welt in Nordperu erweitern wollte, protestierten mehr als 10.000 Menschen und blockierten die Zufahrtsstraßen, dass die Mine vorübergehend geschlossen werden musste.

SPIEGEL ONLINE: Können die Minen nicht auch Arbeitsplätze in arme, ländliche Regionen bringen?

 

Slack: Die modernen, großen Minen sind meist an der Oberfläche und beschäftigen wenig Menschen. Die Minen können zwar sehr profitabel sein, aber die Menschen vor Ort haben selten etwas davon. Und natürlich gibt es auch Probleme mit den Arbeitsbedingungen und Niedriglöhnen in den Minen.

 

SPIEGEL ONLINE: Operieren die Minen überall auf der Welt ähnlich?

 

Slack: Wir sind besonders besorgt, dass es ganz klar doppelte Standards gibt. In Europa und den USA würden die Firmen nie tun, was sie sich in Entwicklungsländern herausnehmen und sie kommen damit durch.

 

SPIEGEL ONLINE: Wie viel Giftmüll entsteht, wenn man genug Gold für einen Ehering gewinnen will?

 

Slack: Das produziert 20 Tonnen Abfall.

 

SPIEGEL ONLINE: Ist das nur loses Gestein, das irgendwo hingeschoben werden kann, oder ist das giftig?

 

Slack: Das Problem ist, dass zyanidbehandeltes Gestein, wenn es an der Luft liegt, Schwefelsäuren abgibt, wie sie etwa in Autobatterien enthalten sind. Dieser Prozess geht ewig weiter und kann das Grundwasser für immer zerstören. Selbst Minen, die die Römer im heutigen Frankreich betrieben haben, geben noch diese Stoffe ab.

 

SPIEGEL ONLINE: Das hört sich genau so problematisch an, wie das Zyanid selber.

 

Slack: Es ist sogar das größere Problem.

 

SPIEGEL ONLINE: Und was raten Sie nun den Kunden?

 

Slack: Wir versuchen mit großen Juwelieren und Minenunternehmen zusammen zu arbeiten, um zertifiziertes Gold einzuführen, dass nach höheren Umwelt- und Menschenrechtsstandards produziert worden ist. So ähnlich wie man heute Biowaren oder Produkte aus fairem Handel kaufen kann. Bislang gibt es so etwas noch nicht.

Das Interview führte Cordula Meyer

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Themenbeitrag Nr.304

 
Von birgit schiemann Erstellt am: 22.03.08 14:21 Beitrag Nr.: 127.221 Weitere Beiträge
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Öl- und Goldpreis fallen: Benzin etwas günstiger


Für Verbraucher ist es auf den ersten Blick eine gute Nachricht: Die Benzinpreise sind zu Ostern überraschend gesunken. Im Bundesdurchschnitt wird an den Tankstellen für Super 1,41 Euro pro Liter fällig, für Diesel sind es 1,33 Euro. Dies sind etwa zwei bis drei Cent weniger als noch in der Vorwoche - die Preise bleiben aber dennoch auf hohem Niveau.

Auslöser für den aktuellen Preisrückgang sind jedoch schlechte Nachrichten. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geht in ihrer jüngsten Prognose davon aus, dass die USA in der ersten Jahreshälfte nur knapp an einer Rezession vorbeischrammen. Für die größte Volkswirtschaft der Welt erwarten die Ökonomen, dass die Wirtschaft im ersten Quartal nur um 0,1 Prozent wächst und im zweiten Quartal gar nicht. Von einer Rezession zu sprechen, sei vielleicht zu früh, sagte OECD-Chefökonom Jorgen Elmeskov. Doch die Wirtschaftsleistung werde immer schwächer.

Händler und Aktionäre befürchten, dass infolge einer schwächeren Konjunktur auch die Nachfrage nach Rohstoffen sinkt. Entsprechend brach der Ölpreis zum Wochenschluss deutlich ein - und fiel zeitweise unter 100 Dollar pro Barrel (159 Liter). Fakt ist: Die Ölpreise werden derzeit hauptsächlich durch Spekulationen bestimmt. Die Ölversorgung selbst ist nach Einschätzung von Marktbeobachtern weltweit gewährleistet. Es gebe auch keine Versorgungsengpässe.

 

Aber nicht nur Öl, auch Gold, in das viele Anleger ihr Vermögen teilweise umgeschichtet hatten, verlor deutlich an Wert. Die Feinunze (31,1 Gramm) kostet derzeit nur noch 913 Dollar - und liegt damit weit unter dem Höchststand von 1032 Dollar von vor wenigen Tagen. Die Aktienmärkte bewegten sich vor den Feiertagen dagegen nur wenig.

 

Gute Botschaften hatte die OECD wiederum für Deutschland im Gepäck: Trotz der Finanzkrise befinde sich die Bundesrepublik auf solidem Wachstumskurs - und lege mit 0,6 Prozent sogar stärker zu als bisher erwartet, im zweiten Quartal liege der Zuwachs bei 0,4 Prozent. "Man muss klar sagen, dass das erste Quartal soweit wohl besser läuft als gedacht", so OECD-Deutschland-Experte Felix Hüfner. "Die Auftragslage ist stabil, der Export läuft gut." Die OECD schließt aber nicht aus, dass die Finanzkrise auch Deutschland noch stärker treffen könnte.

 

Themenbeitrag Nr.305

 
Von birgit schiemann Erstellt am: 22.03.08 14:22 Beitrag Nr.: 127.224 Weitere Beiträge
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GOLD, SILBER und Co. im Freien Fall!

Landunter heißt es seit gestern an den Edelmetallmärkten. Gold, Silber, Platin und Palladium müssen heftige Kursverluste hinnehmen. Die Luft wird aus den Mäkten abgelassen. Die Spekulanten verlassen die Märkte. Kapital wird abgezogen. Die Zeit der Investoren ist wieder gekommen. Wie weit die Märkte noch fallen können und an welchen Marken sich eine Trendwende ankündigen könnte, lesen Sie in der nächsten Ausgabe des Rohstoff-Insider.de

 

Themenbeitrag Nr.306

 
Von  huetter69 Erstellt am: 25.03.08 10:33 Beitrag Nr.: 127.311 Weitere Beiträge
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Goldpreis stabilisiert sichImageNew York (BoerseGo.de) - Der Preis für die Feinunze Gold fällt um 2,00 Dollar und notiert zum Handelsschluss bei 918,00 Dollar. Nach der starken Kurskorrektur der letzten Woche hat sich der Goldpreis vorerst stabilisiert. Für viele Experten war der Ausverkauf der letzten Woche überzogen. Der Goldpreis korrigierte in nur zwei Tagen um mehr als 100 Dollar, nachdem der US-Dollar aufgrund der niedriger als erwartet ausgefallenen Zinssenkung an Stärke gewann. Silber verteuert sich um 0,25 Cents auf 17,10 Dollar.

 

Themenbeitrag Nr.307

 
Von  huetter69 Erstellt am: 25.03.08 10:35 Beitrag Nr.: 127.312 Weitere Beiträge
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Der Goldpreis legt in Asien zu


Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Nach dem höchsten Preisrücksetzer innerhalb der letzten 25 Jahre in der vergangenen Woche kann sich der Goldpreis in Asien etwas erholen. Die Nachfrage der Schmuckhersteller zieht in Folge der geringeren Preise an, der US-Dollar gibt derzeit nach. Der Goldpreis gab in der vergangenen Woche um mehr als8% nach, auch die Industriemetalle kamen stark unter Druck, nachdem die Anleger die fundamentalen Daten wieder stärker in den Blickpunkt rückten und der drohenden oder bereits vorhandenen Rezession in den USA höhere Bedeutung hinsichtlich der Entwicklung auf der Nachfrageseite zumassen. Am 20. Märzwurde die Feinunze Gold bei905 USD notiert. Momentan wird Gold bei 925,59 USD je Unze gehandelt. Auch Silber legt um 2% auf 17,38 USD zu.

 

Themenbeitrag Nr.308

 
Von  wirthsald Erstellt am: 25.03.08 14:23 Beitrag Nr.: 127.332 Weitere Beiträge
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Kräftige Kurserholung beim Goldpreis - Feinunze wieder bei 935 Dollar

Der Goldpreis hat am Dienstag nach massiven Verlusten der Vorwoche zu einer kräftigen Kurserholung angesetzt. Im Mittagshandel kostete die Feinunze (etwa 31 Gramm) an der Börse in London 935,23 US-Dollar und damit 1,89 Prozent mehr als am Vortag. In der Woche vor den Osterfeiertagen war der Goldpreis vom Rekordhoch über 1.030 Dollar zeitweise um 100 Dollar oder zehn Prozent zurückgefallen.

 

Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank sprach von "panikartigen Verkäufen" in der vergangenen Woche. Diese seien "vermutlich unter anderem auf massive Zwangsliquidationen" zurückzuführen. Nach Einschätzung von Fachleuten mussten vor allem so genannte "Hedge-Fonds" Goldbestände verkaufen, um ihre Verluste an den Finanzmärkten auszugleichen.

 

Die aktuelle Erholung beim Goldpreis zeige, dass "das fundamentale Umfeld für Rohstoffe weiterhin attraktiv bleibt", sagte Weinberg weiter. Die Kursverluste der vergangenen Woche dürften daher ein vorläufiges Tief markiert haben. Auch die Experten der Landesbank Baden-Württemberg konnten für den massiven Einbruch beim Goldpreis in der vergangenen Woche keine fundamentalen Gründe ausmachen. Sie sehen die Ursache ebenfalls bei kurzfristigen Gewinnmitnahmen.

 

Insgesamt habe sich die Lage an den Goldmärkten nicht verändert, sagte Rohstoffexperte Thorsten Proettel von der Landesbank Baden-Württemberg. Die Finanzkrise sei noch nicht ausgestanden. Solange die Verunsicherung an den Kapitalmärkten anhalte, werde "Gold als krisenfeste Anlageform attraktiv bleiben".

 

Themenbeitrag Nr.309

 
Von  newtrader Erstellt am: 26.03.08 19:45 Beitrag Nr.: 127.521 Weitere Beiträge
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Der Goldpreis erholt sich

Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Der Goldpreis wird im gestrigen New Yorker Handel zunächst von 932 auf 925 $/oz gedrückt, kann sich aber im Handelsverlauf über das Ausgangsniveau erholen und schließt mit 939 $/oz. Heute morgen kann der Goldpreis den freundlichen Trend fortsetzen und notiert aktuell mit 940 $/oz um etwa 14 $/oz über dem Vortagesniveau. Der Silberpreis erholt sich von 17,46 auf 17,95 $/oz. Mit der Erholung der Preise kann auch die absurde kurzfristige Spaltung des Marktes in einen Papiergold (silber-) markt und einen physischen Gold (Silber-) markt mit unterschiedlichen Preisniveaus wieder etwas ausgeglichen werden. Dennoch bleibt die Situation, daß auf dem aktuellen Preisniveau mit einer Rekordnachfrage von Anlegern die Märkte austrocknen und immer weniger physische Ware überhaupt noch vorhanden ist. Bereits jetzt zeichnen sich im Silberbereich bei den beliebtesten Produkten (1 oz Maple Leaf und 1 oz US-Eagle) massive Schwierigkeiten bei der Versorgung des Marktes ab. Bei 1 oz Philharmoniker und den australischen 1 kg Münzen dürfte die ausreichende Belieferung des Marktes auf dem aktuellen Preisniveau ebenfalls schwieriger werden.

Auf Eurobasis kann der Goldpreis gegen den weiterhin nachgebenden Dollar zulegen (aktueller Preis 19.335 Euro/kg, Vortag 19.150 Euro/kg). Langfristig befindet sich der Goldpreis trotz der aktuellen Korrektur im Haussetrend in Richtung unserer neuen Zielmarke von 1.300 $/oz. Aufgrund der fundamentalen Verfassung des Goldmarktes halten wir eine Umkehr des langfristigen Aufwärtstrends auch bei kurzfristigen Rückschlägen praktisch für ausgeschlossen. Eine sich zuspitzende Finanzkrise an den Papiergeldmärkten (incl. der dann wertlos verfallenden Zertifikate auf Gold) könnte dabei jederzeit zu einem explosionsartigen Goldpreisanstieg führen.

Seit etwa 6 Monaten koppeln sich die Edelmetallpreise zunehmend vom Ölpreis und von den Basismetallpreisen ab, da sich der Goldpreis weniger an der konjunkturellen Entwicklung sondern eher am schwindenden Vertrauen in die Papiergeldwährungen orientiert. Der Silberpreis erholt sich parallel zum Goldpreis (aktueller Preis 17,95 $/oz, Vortag 17,46 $/oz). Platin stabilisiert sich (aktueller Preis 1.965 $/oz, Vortag 1.890 $/oz), Palladium bleibt zurück (aktueller Preis 445 $/oz, Vortag 442 $/oz). Die Basismetalle erholen sich. Nickel steigt um 3,4%, Kupfer um 3,1%.

 

Themenbeitrag Nr.310

 
Von  newtrader Erstellt am: 26.03.08 19:46 Beitrag Nr.: 127.522 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Dollar nach US-Daten wieder schwach, Goldpreis klettert



New York (BoerseGo.de) - Die Gold-Futures setzen am Mittwoch ihre deutliche Erholung vom Vortag vorerst fort. Der April-Goldkontrakt legt zur Zeit um 9 Dollar auf 944 Dollar je Feinunze zu.

Gleichzeitig nimmt der Dollar gegenüber dem Euro wieder Fahrt nach unten auf. Die europäische Gemeinschaftswährung klettert zur Zeit um 0,6 Prozent auf 1,573 Dollar. Der Grund für den erneuten Wertverfall des Dollars ist in einem robusten Geschäftsklima in Deutschland und weiteren sehr schwachen US-Konjunkturdaten zu den Auftragseingängen langlebiger Güter zu Februar zu suchen.

 

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