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Norbert Lohrke: 05.12.08 07:21 Verhaltensanomalien in... |
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Renditetrader: 04.12.08 17:54 Beruhigung an den... |
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Markus Fugmann: 04.12.08 12:25 Marktausblick vom 04.12.08... |
| Thema eröffnet von: | bidandask07 | Beiträge: | 398 | Bewertung (1): | |
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| am: | 04.12.07 08:49 | Gelesen gesamt: | 33517 | |||
| Letzter Beitrag von: | Rohstoffexperte | Gelesen heute: | 6 | |||
| am: | 04.09.08 11:05 |
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Von patare71 | Erstellt am: 20.03.08 18:49 | Beitrag Nr.: 127.099 | Weitere Beiträge |
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Von patare71 | Erstellt am: 20.03.08 18:56 | Beitrag Nr.: 127.102 | Weitere Beiträge |
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Von Neitka | Erstellt am: 20.03.08 22:28 | Beitrag Nr.: 127.148 | Weitere Beiträge |
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SPIEGEL ONLINE: Welche Auswirkungen hat der hohe Goldpreis für den Abbau des Edelmetalls?
Goldringe in einer Auslage: "Es gibt keine ordentlichen Umweltstandards"
Slack: Der Preis führt dazu, dass es immer mehr Minen rund um die Welt gibt, auch in Regionen in Afrika, in Lateinamerika und in Asien, die bislang nicht betroffen waren. Und die Regierungen in diesen Ländern und Regionen gehen oft nicht gerade effektiv mit den Minenfirmen um.
SPIEGEL ONLINE: Was meinen Sie damit?
Slack: Es gibt keine ordentlichen Umweltstandards, es gibt nicht genug Gesetze, die die Rechte der Anwohner schützen. Zum Beispiel in Guatemala, wo die Rechte von Naturvölkern, die auf Minengebiet leben, nicht berücksichtigt werden. Die Minen breiten sich über riesige Flächen aus, auch über heilige Stätten diese Völker. Sie können bis zu zwei Kilometer breit und einen Kilometer lang sein, man kann sie sogar aus dem All sehen. Und wenn das Land einmal weg ist, ist es für immer zerstört.
SPIEGEL ONLINE: Es kann nie wieder genutzt werden, wenn das Gold einmal ausgebuddelt ist?
Slack: Es werden ja Unmengen von giftigen Chemikalien verwendet. Vor allem Zyanid, welches das Gold vom Stein trennt. Es wird geschätzt, dass Goldminen weltweit jedes Jahr 182.000 Tonnen Zyanid verbrauchen, eine gigantische Menge.
SPIEGEL ONLINE: Wie wirkt sich das auf die Umwelt aus?
Slack: Es gelangt in Flüsse sowie ins Grundwasser und kann die Fische töten. Das Wasser kann man nicht mehr trinken oder in der Landwirtschaft verwenden. Manchmal fehlen selbst minimale Standards: In Indonesien wird der giftige Minenabfall einfach in den Ozean gekippt.
SPIEGEL ONLINE: Was versuchen Sie dagegen zu tun?
Slack: Wir wollen die Minen-Unternehmen dazu kriegen, dass sie erst die Zustimmung der Menschen vor Ort einholen, bevor eine Mine geöffnet wird. Die Firmen sind natürlich nicht sonderlich scharf darauf.
SPIEGEL ONLINE: Das hört sich nicht besonders effektiv an.
Slack: Es ist vielleicht das effektivste Mittel, das wir haben. Gerade gibt es eine Auseinandersetzung in Nevada, eine Firma möchte einen heiligen Berg der Western Shoshoni-Indianer zur Mine machen, und die wehren sich dagegen. So etwas gibt es nicht nur in Entwicklungsländern.
SPIEGEL ONLINE: Wo sind die Probleme mit Minen besonders konzentriert?
Slack: In Ghana etwa hat eine einzige Mine 10.000 Menschen für immer von ihrem Land vertrieben. Ein anderes Beispiel ist Peru, eines der wichtigsten Metallexportländer. Die Regierung ist nicht besonders wirkungsvoll, die Minen zu regulieren. Da sind die Menschen vor Ort oft auf sich gestellt.
SPIEGEL ONLINE: Was können die denn überhaupt ausrichten, wenn schon die Regierungen versagen?
Slack: Die Menschen wissen, welche Auswirkungen die Minen haben können, sie tauschen sich mit anderen Betroffenen weltweit aus und sie leisten Widerstand. Als die Minenfirma Numont 2004 die größte Goldmine der Welt in Nordperu erweitern wollte, protestierten mehr als 10.000 Menschen und blockierten die Zufahrtsstraßen, dass die Mine vorübergehend geschlossen werden musste.
SPIEGEL ONLINE: Können die Minen nicht auch Arbeitsplätze in arme, ländliche Regionen bringen?
Slack: Die modernen, großen Minen sind meist an der Oberfläche und beschäftigen wenig Menschen. Die Minen können zwar sehr profitabel sein, aber die Menschen vor Ort haben selten etwas davon. Und natürlich gibt es auch Probleme mit den Arbeitsbedingungen und Niedriglöhnen in den Minen.
SPIEGEL ONLINE: Operieren die Minen überall auf der Welt ähnlich?
Slack: Wir sind besonders besorgt, dass es ganz klar doppelte Standards gibt. In Europa und den USA würden die Firmen nie tun, was sie sich in Entwicklungsländern herausnehmen und sie kommen damit durch.
SPIEGEL ONLINE: Wie viel Giftmüll entsteht, wenn man genug Gold für einen Ehering gewinnen will?
Slack: Das produziert 20 Tonnen Abfall.
SPIEGEL ONLINE: Ist das nur loses Gestein, das irgendwo hingeschoben werden kann, oder ist das giftig?
Slack: Das Problem ist, dass zyanidbehandeltes Gestein, wenn es an der Luft liegt, Schwefelsäuren abgibt, wie sie etwa in Autobatterien enthalten sind. Dieser Prozess geht ewig weiter und kann das Grundwasser für immer zerstören. Selbst Minen, die die Römer im heutigen Frankreich betrieben haben, geben noch diese Stoffe ab.
SPIEGEL ONLINE: Das hört sich genau so problematisch an, wie das Zyanid selber.
Slack: Es ist sogar das größere Problem.
SPIEGEL ONLINE: Und was raten Sie nun den Kunden?
Slack: Wir versuchen mit großen Juwelieren und Minenunternehmen zusammen zu arbeiten, um zertifiziertes Gold einzuführen, dass nach höheren Umwelt- und Menschenrechtsstandards produziert worden ist. So ähnlich wie man heute Biowaren oder Produkte aus fairem Handel kaufen kann. Bislang gibt es so etwas noch nicht.
Das Interview führte Cordula Meyer
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 22.03.08 14:21 | Beitrag Nr.: 127.221 | Weitere Beiträge |
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Auslöser für den aktuellen Preisrückgang sind jedoch schlechte Nachrichten. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geht in ihrer jüngsten Prognose davon aus, dass die USA in der ersten Jahreshälfte nur knapp an einer Rezession vorbeischrammen. Für die größte Volkswirtschaft der Welt erwarten die Ökonomen, dass die Wirtschaft im ersten Quartal nur um 0,1 Prozent wächst und im zweiten Quartal gar nicht. Von einer Rezession zu sprechen, sei vielleicht zu früh, sagte OECD-Chefökonom Jorgen Elmeskov. Doch die Wirtschaftsleistung werde immer schwächer.
Händler und Aktionäre befürchten, dass infolge einer schwächeren Konjunktur auch die Nachfrage nach Rohstoffen sinkt. Entsprechend brach der Ölpreis zum Wochenschluss deutlich ein - und fiel zeitweise unter 100 Dollar pro Barrel (159 Liter). Fakt ist: Die Ölpreise werden derzeit hauptsächlich durch Spekulationen bestimmt. Die Ölversorgung selbst ist nach Einschätzung von Marktbeobachtern weltweit gewährleistet. Es gebe auch keine Versorgungsengpässe.
Aber nicht nur Öl, auch Gold, in das viele Anleger ihr Vermögen teilweise umgeschichtet hatten, verlor deutlich an Wert. Die Feinunze (31,1 Gramm) kostet derzeit nur noch 913 Dollar - und liegt damit weit unter dem Höchststand von 1032 Dollar von vor wenigen Tagen. Die Aktienmärkte bewegten sich vor den Feiertagen dagegen nur wenig.
Gute Botschaften hatte die OECD wiederum für Deutschland im Gepäck: Trotz der Finanzkrise befinde sich die Bundesrepublik auf solidem Wachstumskurs - und lege mit 0,6 Prozent sogar stärker zu als bisher erwartet, im zweiten Quartal liege der Zuwachs bei 0,4 Prozent. "Man muss klar sagen, dass das erste Quartal soweit wohl besser läuft als gedacht", so OECD-Deutschland-Experte Felix Hüfner. "Die Auftragslage ist stabil, der Export läuft gut." Die OECD schließt aber nicht aus, dass die Finanzkrise auch Deutschland noch stärker treffen könnte.
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 22.03.08 14:22 | Beitrag Nr.: 127.224 | Weitere Beiträge |
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Von huetter69 | Erstellt am: 25.03.08 10:33 | Beitrag Nr.: 127.311 | Weitere Beiträge |
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Von huetter69 | Erstellt am: 25.03.08 10:35 | Beitrag Nr.: 127.312 | Weitere Beiträge |
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Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Nach dem höchsten Preisrücksetzer innerhalb der letzten 25 Jahre in der vergangenen Woche kann sich der Goldpreis in Asien etwas erholen. Die Nachfrage der Schmuckhersteller zieht in Folge der geringeren Preise an, der US-Dollar gibt derzeit nach. Der Goldpreis gab in der vergangenen Woche um mehr als8% nach, auch die Industriemetalle kamen stark unter Druck, nachdem die Anleger die fundamentalen Daten wieder stärker in den Blickpunkt rückten und der drohenden oder bereits vorhandenen Rezession in den USA höhere Bedeutung hinsichtlich der Entwicklung auf der Nachfrageseite zumassen. Am 20. Märzwurde die Feinunze Gold bei905 USD notiert. Momentan wird Gold bei 925,59 USD je Unze gehandelt. Auch Silber legt um 2% auf 17,38 USD zu.
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Von wirthsald | Erstellt am: 25.03.08 14:23 | Beitrag Nr.: 127.332 | Weitere Beiträge |
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Der Goldpreis hat am Dienstag nach massiven Verlusten der Vorwoche zu einer kräftigen Kurserholung angesetzt. Im Mittagshandel kostete die Feinunze (etwa 31 Gramm) an der Börse in London 935,23 US-Dollar und damit 1,89 Prozent mehr als am Vortag. In der Woche vor den Osterfeiertagen war der Goldpreis vom Rekordhoch über 1.030 Dollar zeitweise um 100 Dollar oder zehn Prozent zurückgefallen.
Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank sprach von "panikartigen Verkäufen" in der vergangenen Woche. Diese seien "vermutlich unter anderem auf massive Zwangsliquidationen" zurückzuführen. Nach Einschätzung von Fachleuten mussten vor allem so genannte "Hedge-Fonds" Goldbestände verkaufen, um ihre Verluste an den Finanzmärkten auszugleichen.
Die aktuelle Erholung beim Goldpreis zeige, dass "das fundamentale Umfeld für Rohstoffe weiterhin attraktiv bleibt", sagte Weinberg weiter. Die Kursverluste der vergangenen Woche dürften daher ein vorläufiges Tief markiert haben. Auch die Experten der Landesbank Baden-Württemberg konnten für den massiven Einbruch beim Goldpreis in der vergangenen Woche keine fundamentalen Gründe ausmachen. Sie sehen die Ursache ebenfalls bei kurzfristigen Gewinnmitnahmen.
Insgesamt habe sich die Lage an den Goldmärkten nicht verändert, sagte Rohstoffexperte Thorsten Proettel von der Landesbank Baden-Württemberg. Die Finanzkrise sei noch nicht ausgestanden. Solange die Verunsicherung an den Kapitalmärkten anhalte, werde "Gold als krisenfeste Anlageform attraktiv bleiben".
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Von newtrader | Erstellt am: 26.03.08 19:45 | Beitrag Nr.: 127.521 | Weitere Beiträge |
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Von newtrader | Erstellt am: 26.03.08 19:46 | Beitrag Nr.: 127.522 | Weitere Beiträge |
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New York (BoerseGo.de) - Die Gold-Futures setzen am Mittwoch ihre deutliche Erholung vom Vortag vorerst fort. Der April-Goldkontrakt legt zur Zeit um 9 Dollar auf 944 Dollar je Feinunze zu.
Gleichzeitig nimmt der Dollar gegenüber dem Euro wieder Fahrt nach unten auf. Die europäische Gemeinschaftswährung klettert zur Zeit um 0,6 Prozent auf 1,573 Dollar. Der Grund für den erneuten Wertverfall des Dollars ist in einem robusten Geschäftsklima in Deutschland und weiteren sehr schwachen US-Konjunkturdaten zu den Auftragseingängen langlebiger Güter zu Februar zu suchen.