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Von Neitka | Erstellt am: 26.03.08 00:02 | Beitrag Nr.: 127.426 | Weitere Beiträge |
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Eigentlich war die Vorlage des endgültigen Jahresergebnisses für Mittwoch geplant. Doch am Dienstag hieß es dann von Seiten Thielerts plötzlich, man werde entgegen der bisherigen Planung den Jahresabschluss 2007 erst Ende April veröffentlichen. Zunächst sollten die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young die Bewertung von Forderungen aus den vorangegangenen Jahren prüfen, erklärte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg.
"Nachdem die Jahresabschlüsse 2003 bis 2005 für nichtig erklärt wurden, ist das keine Überraschung", kommentierte ein Händler. Umso mehr verwundert der Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen seine Anleger über diese Änderung informiert. Oder auch nicht. Denn eine derartige Informationspolitik hat bei Thielert schon nahezu Tradition. "Ich glaub der Firma gar nichts mehr", kommentierte ein anderer Händler. "Jegliches Vertrauen in die Aktie ist verloren."
Fragwürdige Informationspolitik
Bereits Anfang März wurden die Anleger durch die Informationspolitik des Unternehmens stark verunsichert: Das Landgericht Hamburg hatte die Jahresabschlüsse 2003 bis 2005 des Motorenbauers am 6. März um 12.30 Uhr für nichtig erklärt. Allein die Thielert-Aktionäre erfuhren davon offiziell erst kurz vor 22 Uhr. Die Adhoc-Mitteilung trudelte deutlich nach dem drastischen Kurseinbruch des SDax-Titels ein. An diesem Tag hatte die Aktie 43 Prozent ihres Werts eingebüßt.
Seit Jahresbeginn verlor die Aktie insgesamt über 70 Prozent an Wert. Am Dienstag wussten Anleger die neuerliche Hiobsbotschaft zunächst nicht so recht einzuschätzen, die Aktie reagierte extrem volatil: Nachdem sie vorbörslich bis auf 4,00 Euro nachgegeben hatte, wurde sie zu Handelsbeginn in der Spitze bei 4,55 Euro 8,08 Prozent im Plus gehandelt. Kurz darauf stürzten Thielert-Papiere bis zu 7,36 Prozent ab. Gegen Mittag wurden sie knapp sechs Prozent im Minus bei 3,96 Euro gehandelt.
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Von KGV | Erstellt am: 11.04.08 14:01 | Beitrag Nr.: 129.243 | Weitere Beiträge |
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Von Vollpfosten | Erstellt am: 16.04.08 16:25 | Beitrag Nr.: 129.552 | Weitere Beiträge |
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Von KGV | Erstellt am: 21.04.08 16:35 | Beitrag Nr.: 130.036 | Weitere Beiträge |
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Von KGV | Erstellt am: 22.04.08 17:41 | Beitrag Nr.: 130.160 | Weitere Beiträge |
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Von KGV | Erstellt am: 22.04.08 17:43 | Beitrag Nr.: 130.161 | Weitere Beiträge |
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Die im Kleinwerteindex SDax gelistete Aktie war am Dienstag zuweilen weniger als zwei Euro wert. "Das sieht nach einem größeren Verkäufer aus", sagte ein Händler mit Blick auf den ungewöhnlich hohen Umsatz. "Für mich sieht das nach spekulativen Geschäften über das Internet aus, bei der Aktie kann man ja mit wenig Geld viel bewegen", meinte ein anderer Börsianer.
Daneben könnte auch der Ausstieg von zwei kleineren Anteilseignern andere Anleger dazu veranlasst haben, ebenfalls zu verkaufen, hieß es. Thielert hatte Ende vergangener Woche mitgeteilt, dass sich die Fondsgesellschaft Vangard komplett und die Investmentbank Schroders größtenteils von ihren Anteilen getrennt haben. Am Dienstagnachmittag notierte das Papier 33 Prozent schwächer bei 1,95 Euro.
Das Unternehmen selbst nannte keine Erklärung für den Kurssturz. Der Kurseinbruch der vergangenen Monate könnte Thielert in wenigen Wochen den Platz im Kleinwerte-Index SDax kosten. Seit Jahresbeginn hat die Akte knapp 79 Prozent an Wert verloren, seit April vergangenen Jahres 87 Prozent.
Thielert steckt wegen schleppender Serienauslieferungen von Motoren an den Flugzeugbauer Cessna in einer tiefen Liquiditätskrise. Deshalb hatte Firmenchef Frank Thielert vor kurzem mit einem Notverkauf seines gesamten Aktienpakets mitgeholfen, dringend benötigte Mittel zu beschaffen. In den nächsten zwölf Monaten fehlen dem Unternehmen aber weitere 20 bis 24 Mio. Euro. Dieses Geld soll durch eine Kapitalerhöhung hereinkommen, allein 20 Mio. wollen fünf Investoren um Großaktionär Global Opportunities Capital beisteuern. Dafür sollen die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 20. Mai die Weichen stellen.
Der Flugzeugmotorenbauer teilte am Dienstag mit, die zu der Investorengruppe um Global Opportunities gehörenden Aktionäre Sputnik mit Sitz in Nassau auf den Bahamas und Pogan auf den britischen Jungferninseln hielten zusammen inzwischen 22,13 Prozent. Ein Sprecher sagte, die beiden Anteilseigner hätten zugekauft.
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Von KGV | Erstellt am: 22.04.08 17:45 | Beitrag Nr.: 130.162 | Weitere Beiträge |
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Von KGV | Erstellt am: 22.04.08 17:47 | Beitrag Nr.: 130.163 | Weitere Beiträge |
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Von ZockerGerhard | Erstellt am: 25.04.08 14:03 | Beitrag Nr.: 130.623 | Weitere Beiträge |
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Von ZockerGerhard | Erstellt am: 25.04.08 14:04 | Beitrag Nr.: 130.624 | Weitere Beiträge |
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