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Von Baerlexa | Erstellt am: 06.03.08 13:02 | Beitrag Nr.: 125.371 | Weitere Beiträge |
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Unterdessen hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos angekündigt, die Vereinbarung zwischen der EU-Kommission und Eon zum Verkauf des Stromnetzes genau unter die Lupe zu nehmen. Sein Haus werde den Vorgang «sehr sorgfältig prüfen». «Wir müssen mal diese faulen Deals beenden», sagte Glos am Donnerstag zu Beginn einer energiepolitischen Debatte im Bundestag.
Glos machte deutlich, dass er bei einem Verkauf dieses beschäftigungsintensiven Unternehmenszweig ins Ausland ein Mitspracherecht haben wolle und warnte das Unternehmen vor «Schnellschüssen».
Wenn ein Unternehmen gegen Kartellrecht verstoße, müsse es hart bestraft werden, forderte Glos. Darüber müsse in der EU geredet werden. Etwas anderes sei es, wenn ein Unternehmen von sich aus seine Hochspannungsnetze verkaufen wolle. Zugleich wehrte Glos Forderungen ab, der Staat solle Netz-Eigentümer werden.
Eon-Chef Wulf Bernotat hat den vielfach kritisierten Zeitpunkt der Bekanntgabe des geplanten Stromnetzverkaufes verteidigt. Die Gespräche seien durch Indiskretionen vorzeitig bekannt geworden und das Unternehmen habe handeln müssen, sagte er am Donnerstag bei der Bilanzvorlage in Düsseldorf. «Er war nicht von uns gewählt und es lag uns fern, jemanden zu brüskieren».
Eine unternehmerische EntscheidungEon hatte in der vergangenen Woche überraschend angekündigt, sich von den Stromnetzen trennen zu wollen und Kraftwerkskapazitäten abzugeben. Die EU- Kommission hatte vorher für diesen Fall signalisiert, kartellrechtliche Missbrauchsverfahren gegen das Unternehmen niederzuschlagen. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die derzeitige Auseinandersetzung mit der EU im Strommarkt zu beenden, betonte Bernotat. Die Eon-Konkurrenten RWE und EnBW wollen ihre Netze behalten, Vattenfall will einen Verkauf prüfen. Bernotat wollte zum Kraftwerksverkauf, zu möglichen Interessenten und einer privaten deutschen Netzgesellschaft keine weiteren Angaben machen.
Nach Brüsseler Auffassung ist die eigentumsrechtliche Abtrennung der Netze von der Stromproduktion ein geeignetes Mittel, Wettbewerb herzustellen. Glos lehnte dies erneut ab und forderte die Kartellbehörden auf, verstärkt auch gegen überhöhte Gaspreise vorzugehen. Die Verbraucher sollten die Möglichkeit zum Wechsel des Energieanbieters nutzen.
Die Gaspreise seiner Töchterunternehmen halte Eon für marktgerecht, teilte ein Vorstandsmitglied bei der Bilanzvorlage mit, nachdem das Bundeskartellamt am Vortag ein Missbrauchsverfahren wegen hoher Marktpreise eingeleitet hatte, von dem auch fünf Tochterfirmen des Energieversorgers betroffen sind.
EU-Richter geben Eon im Endesa-Streit RechtVor dem Europäische Gerichtshof hat Eon am Donnerstag Genugtuung erfahren: Das Gericht verurteilte Spanien wegen seiner Blockade von Übernahmeplänen des deutschen Energiekonzerns. Spaniens Vorgehen habe gegen EU-Recht verstoßen, entschieden die höchsten EU-Richter in Luxemburg.Die Regierung in Madrid hatte die geplante Übernahme des spanischen Unternehmens Endesa durch Eon von mehreren Bedingungen abhängig gemacht. Die praktische Auswirkung des EuGH-Urteils ist begrenzt, weil Eon sein Vorhaben seither aufgegeben hat. (nz/dpa/AP)
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Von Siggi | Erstellt am: 07.03.08 18:55 | Beitrag Nr.: 125.621 | Weitere Beiträge |
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Von ZockerGerhard | Erstellt am: 07.03.08 19:06 | Beitrag Nr.: 125.628 | Weitere Beiträge |
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07.03.2008(11:07)
Düsseldorf/Berlin (dpa-AFX) - Ausstaffiert mit üppigen Gewinnen rüstet sich Deutschlands führender Versorger E.ON für die Auslandsexpansion. Neben einem Verkauf von deutschen Stromnetzen und Kraftwerken sieht die Strategie von Vorstandschef Wulf Bernotat milliardenschwere Ausgaben vor. "Mit dieser Investitionsoffensive richten wir E.ON noch klarer auf ein zusammenwachsendes Europa aus", sagte Bernotat am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf. Von den bis zum Ende der Dekade geplanten Investitionen von rund 50 Milliarden Euro soll nur ein Fünftel in den Heimatmarkt fließen.
Aus Sicht von Bernotat werden die europäischen Energiemärkte zu einem Zusammenwachsen. "Die Europäische Kommission hat zu Recht erkannt, dass sie mit einer Vorwärts-Strategie die Initiative übernehmen muss." Der Energiemanager mahnte daher einen Ausbau der grenzüberschreitenden Energienetze an. Zudem brauche Europa eine konsequente Privatisierung auf allen Energiemärkten. Zuletzt hatten sich vor allem Frankreich und Spanien um eine Abschottung ihrer Märkte bemüht, was auf Kritik der EU-Kommission gestoßen war.
Die Abkehr vom Deutschlandgeschäft hat im wesentlichen zwei Ursachen. Zum einen darf E.ON wie auch der Rivale RWE wegen der dominanten Marktstellung nicht mehr zukaufen, zum anderen drücken staatliche Auflagen auf die Gewinne. Alleine durch die Regulierung der Energienetze sind die Einnahmen der Netzbetreiber um mehrere Milliarden Euro pro Jahr gesunken.
Der von E.ON angebotene Verkauf von Überlandleitungen und Kraftwerkskapazitäten sorgte im Bundestag für neuen Zündstoff. Die Bundesregierung stellte dabei klar, dass sie keine Übernahme von Stromnetze in staatliche Hand wolle. Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) verurteilte die Vereinbarung zwischen der EU-Kommission und E.ON. "Wir müssen mal diese faulen Deals beenden", sagte Glos. Wenn ein Unternehmen gegen Kartellrecht verstoße, müsse es hart bestraft werden. E.ON hatte den Verkauf seines Netzes angekündigt, nachdem die EU-Kommission signalisiert hatte, dann kartellrechtliche Missbrauchsverfahren gegen das Unternehmen einzustellen. Nach Medienberichten war eine Strafe in Höhe von rund acht Milliarden Euro im Gespräch.
Bernotat verteidigte den Zeitpunkt der Bekanntgabe des geplanten Verkaufs der Stromnetze. Die Gespräche seien durch Indiskretionen vorzeitig bekanntgeworden und das Unternehmen habe handeln müssen, sagte er. "Er war nicht von uns gewählt und es lag uns fern, jemanden zu brüskieren." Wirtschaftlich macht ein Verkauf der Aktivitäten durchaus Sinn, da dadurch der Einfluss durch die Regulierung vermindert wird. Zudem könnte der Erlös zur Stärkung des Auslandsgeschäfts verwendet werden. Bernotat lehnte einen Kommentar über ein angebliches Interesse an dem spanischen Konkurrenten Iberdrola ab.
Neben Akquisitionen setzt E.ON auf organisches Wachstum. In vielen Ländern Europas verfügen die Düsseldorfer bereits über nennenswerte Kraftwerkskapazitäten, die weiter ausgebaut werden sollen. Im Fokus stehen dazu Ost- und Südeuropa. "Wir haben darüber hinaus auch neue angrenzende Wachstumsmärkte ins Visier genommen, allen voran Russland", sagte Bernotat.
Erst vor wenigen Monaten hatte das Unternehmen einen russischen Stromproduzenten übernommen, der nun als Sprungbrett für neue Kraftwerke genutzt werden soll. Zudem will E.ON einen Anteil von 25 Prozent an dem sibirischen Gasfeld Yushno Russkoje erwerben, konnte sich bislang aber nicht mit Gazprom einigen. Im Gegenzug will der Versorger dem russischen Staatskonzern Beteiligungen an Kraftwerken geben.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Finanzvorstand Marcus Schenck mit einem ungebrochenen Wachstum. Der Vorstand erwarte, dass das Vorjahresniveau beim bereinigten Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) um fünf bis zehn übertroffen werde, sagte er. Dabei gehen wir davon aus, im Verlauf des Jahres 2008 aus der Vereinbarung mit Enel und Acciona umfangreiche Beteiligungspakete zu erwerben. Im vergangenen Jahr wuchs das EBIT um 10 Prozent auf 9,21 Milliarden Euro, womit die eigene Prognose und die Schätzungen der Analysten erfüllt wurde.
Das operative Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr erklärte Schenck mit der Entwicklung des kontinentalen Strom- und Gasgeschäfts, während die britische Tochter Rückgänge verzeichnete. Der Konzernumsatz kletterte um 7 Prozent auf 68,73 Milliarden Euro und der bereinigte Überschuss von 4,68 Milliarden auf 5,12 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr stellte er einen leichten Zuwachs beim bereinigten Gewinn in Aussicht, an dem sich die Höhe der Dividende orientiert.
An der Entwicklung sollen dir Aktionäre über eine höhere Dividende beteiligt werden. Diese solle um 22 Prozent auf 4,10 Euro pro Anteil aufgestockt werden, wie Bernotat sagte.
Die E.ON-Aktie profitierte von der Bilanzvorlage. Der Kurs legte zuletzt um 3,2 Prozent auf 125,64 Euro zu. Als "leicht positiv" bezeichnete Analyst Theo Kitz von Merck Finck die Zahlen. Nach dem deutlichen Kursanstieg in den vergangenen zwölf Monaten schlägt die E.ON-Führung nun einen Aktiensplit im Verhältnis von eins zu drei vor.
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Von SHEsaTrader | Erstellt am: 07.03.08 20:41 | Beitrag Nr.: 125.654 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 28.03.08 19:47 | Beitrag Nr.: 127.763 | Weitere Beiträge |
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Ein Jahr nach der gescheiterten Komplettübernahme des spanischen Stromversorgers Endesa hat der Energiekonzern E.ON milliardenschwere Beteiligungen des Unternehmens erworben. Vorstand und Aufsichtsrat stimmten am Freitag dem von mehreren Banken ermittelten Kaufpreis von 8,9 Milliarden Euro zu, teilte E.ON in Düsseldorf mit. Einschließlich der Verbindlichkeiten beläuft sich die Transaktion auf ein Volumen von 11,8 Milliarden Euro. Damit muss E.ON deutlich mehr zahlen als ursprünglich angenommen. Der größte deutsche Energiekonzern hatte sich nach dem verlorenen Übernahmekampf um Endesa mit seinen Konkurrenten Enel und Acciona auf den Erwerb verständigt. Damals hatte das Unternehmen den Wert der Beteiligungen auf rund 10 Milliarden Euro veranschlagt.
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Von springer1968 | Erstellt am: 28.03.08 19:52 | Beitrag Nr.: 127.764 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 29.03.08 15:12 | Beitrag Nr.: 127.854 | Weitere Beiträge |
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Von patare71 | Erstellt am: 31.03.08 08:57 | Beitrag Nr.: 127.916 | Weitere Beiträge |
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Eon profitieren von Endesa-Beteiligung
Eon-Aktien haben am Freitag mit einem Plus von gut einem Prozent zu den größten Gewinnern im Dax gezählt. Der Energiekonzern hat für 11,8 Milliarden Euro Geschäftsanteile des spanischen Konkurrenten Endesa gekauft. „Dies bedeutet weitere Fortschritte hinsichtlich der Internationalisierung und Diversifikation des Eon-Konzerns“, urteilte LBBW-Analyst Bernhard Jeggle. „Dies werten wir positiv hinsichtlich der damit verminderten Anfälligkeit des Konzerns bezüglich Entwicklungen in einzelnen Ländern.“ Auf mittlere Sicht könne das Geschäft dazu beitragen, das Bewertungsniveau der Eon-Aktie auf das Niveau der internationalen Konkurrenten anzuheben.
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Von Neitka | Erstellt am: 04.04.08 09:38 | Beitrag Nr.: 128.554 | Weitere Beiträge |
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in großen Wassertiefen.
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Von KGV | Erstellt am: 06.05.08 16:32 | Beitrag Nr.: 131.571 | Weitere Beiträge |
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