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Forum > Deutschland > Eon will seine Stromnetze verkaufen

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Thema: Eon will seine Stromnetze verkaufen

Thema Nr. 48010  
Thema eröffnet von:  Baerlexa Beiträge: 51 Bewertung (0):
am: 27.02.08 22:45 Gelesen gesamt: 537    
Letzter Beitrag von:  KGV Gelesen heute: 2      
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Themenbeitrag Nr.11

 
Von  Baerlexa Erstellt am: 06.03.08 13:02 Beitrag Nr.: 125.371 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

Eon will nach Gewinnen kräftig investieren

Der Stromanbieter plant neue Kohle- und Gaskraftwerke. Unterdessen fordert Wirtschaftsminister Glos in der Debatte um den Netzverkauf, «faule Deals» zu beenden.

Deutschlands größter Energieversorger Eon hat Umsatz und Gewinn 2007 weiter gesteigert. Insgesamt kletterte der Umsatz des Energieriesen im vergangenen Jahr um sieben Prozent auf 68,7 Milliarden Euro.Eon stockt seine Investitionspläne nun noch einmal deutlich auf. Konzernchef Wulf Bernotat kündigte am Donnerstag in Düsseldorf an, der Konzern werde bis 2010 rund neun Milliarden Euro mehr ausgeben als bisher geplant: für neue Kraftwerke, den Ausbau der Sparte Erneuerbare Energien und der Leitungsnetze. Insgesamt beläuft sich das Investitionsprogramm für die Jahre 2008 bis 2010 damit nach Konzernangaben auf rund 50 Milliarden Euro. Allein 38 Milliarden Euro sollen in die Stromerzeugung und Stromversorgung fließen. Eon plant derzeit in Europa und Russland 17 neue Kohle- und Gas-Kraftwerke, davon fünf in Deutschland. Ein weiterer Schwerpunkt der Investitionen sollen die erneuerbaren Energien sein. Hier will der Konzern die vorgesehenen Investitionsmittel für den Zeitraum bis 2010 auf sechs Milliarden Euro verdoppeln.

Glos will Netzverkauf «sorgfältig prüfen»

Unterdessen hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos angekündigt, die Vereinbarung zwischen der EU-Kommission und Eon zum Verkauf des Stromnetzes genau unter die Lupe zu nehmen. Sein Haus werde den Vorgang «sehr sorgfältig prüfen». «Wir müssen mal diese faulen Deals beenden», sagte Glos am Donnerstag zu Beginn einer energiepolitischen Debatte im Bundestag.

Glos machte deutlich, dass er bei einem Verkauf dieses beschäftigungsintensiven Unternehmenszweig ins Ausland ein Mitspracherecht haben wolle und warnte das Unternehmen vor «Schnellschüssen».


Eon-Chef verteidigt Vorgehen

Wenn ein Unternehmen gegen Kartellrecht verstoße, müsse es hart bestraft werden, forderte Glos. Darüber müsse in der EU geredet werden. Etwas anderes sei es, wenn ein Unternehmen von sich aus seine Hochspannungsnetze verkaufen wolle. Zugleich wehrte Glos Forderungen ab, der Staat solle Netz-Eigentümer werden.

Eon-Chef Wulf Bernotat hat den vielfach kritisierten Zeitpunkt der Bekanntgabe des geplanten Stromnetzverkaufes verteidigt. Die Gespräche seien durch Indiskretionen vorzeitig bekannt geworden und das Unternehmen habe handeln müssen, sagte er am Donnerstag bei der Bilanzvorlage in Düsseldorf. «Er war nicht von uns gewählt und es lag uns fern, jemanden zu brüskieren».

Eine unternehmerische Entscheidung

Eon hatte in der vergangenen Woche überraschend angekündigt, sich von den Stromnetzen trennen zu wollen und Kraftwerkskapazitäten abzugeben. Die EU- Kommission hatte vorher für diesen Fall signalisiert, kartellrechtliche Missbrauchsverfahren gegen das Unternehmen niederzuschlagen. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die derzeitige Auseinandersetzung mit der EU im Strommarkt zu beenden, betonte Bernotat. Die Eon-Konkurrenten RWE und EnBW wollen ihre Netze behalten, Vattenfall will einen Verkauf prüfen. Bernotat wollte zum Kraftwerksverkauf, zu möglichen Interessenten und einer privaten deutschen Netzgesellschaft keine weiteren Angaben machen.


Vorstand: Gaspreise der Töchter marktgerecht

Nach Brüsseler Auffassung ist die eigentumsrechtliche Abtrennung der Netze von der Stromproduktion ein geeignetes Mittel, Wettbewerb herzustellen. Glos lehnte dies erneut ab und forderte die Kartellbehörden auf, verstärkt auch gegen überhöhte Gaspreise vorzugehen. Die Verbraucher sollten die Möglichkeit zum Wechsel des Energieanbieters nutzen.

Die Gaspreise seiner Töchterunternehmen halte Eon für marktgerecht, teilte ein Vorstandsmitglied bei der Bilanzvorlage mit, nachdem das Bundeskartellamt am Vortag ein Missbrauchsverfahren wegen hoher Marktpreise eingeleitet hatte, von dem auch fünf Tochterfirmen des Energieversorgers betroffen sind.

EU-Richter geben Eon im Endesa-Streit RechtVor dem Europäische Gerichtshof hat Eon am Donnerstag Genugtuung erfahren: Das Gericht verurteilte Spanien wegen seiner Blockade von Übernahmeplänen des deutschen Energiekonzerns. Spaniens Vorgehen habe gegen EU-Recht verstoßen, entschieden die höchsten EU-Richter in Luxemburg.

Die Regierung in Madrid hatte die geplante Übernahme des spanischen Unternehmens Endesa durch Eon von mehreren Bedingungen abhängig gemacht. Die praktische Auswirkung des EuGH-Urteils ist begrenzt, weil Eon sein Vorhaben seither aufgegeben hat. (nz/dpa/AP)

 

Themenbeitrag Nr.12

 
Von  Siggi Erstellt am: 07.03.08 18:55 Beitrag Nr.: 125.621 Weitere Beiträge
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E.ON "buy"
SEB
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der SEB, Manfred Jakob, stuft die Aktie von E.ON (ISIN DE0007614406/ WKN 761440) im aktuellen "AnlageFlash" mit "buy" ein.

E.ON habe im abgelaufenen Geschäftsjahr ein gewohnt solides Zahlenwerk präsentieren können. Bei einem Umsatzplus von gut 7% auf 68,7 Mrd. Euro sei das bereinigte operative Ergebnis um 10% auf 9,2 Mrd. Euro und der Nettoüberschuss um 9% auf 5,1 Mrd. Euro geklettert. Die Aktionäre würden eine Dividende von 4,10 Euro je Aktie erhalten, was ein beachtliches Plus von 22% darstelle. E.ON sehe auch für 2008 weiteres Wachstum und veranschlage beim EBIT ein Plus von 5 bis 10%. Dieses Ziel halte man für erreichbar. Immerhin seien dabei die allgemeine Konjunkturverlangsamung - nun auch in Europa deutlicher werdend - und der anhaltende, hauptsächlich regulatorisch bedingte Margendruck im Inland zu berücksichtigen.

Im Hinblick auf diese "Bremsfaktoren" sei dies eine beachtliche Prognose, was zugleich beweise, dass das Haus in seinen Kernmärkten sehr gut aufgestellt sei. In einigen Wachstumsmärkten, wo E.ON noch nicht hinreichend vertreten sei, werde das Haus weiter nach Zukaufmöglichkeiten Ausschau halten. Dies gelte z. B. für die Kernmärkte in Südwesteuropa, wo in diesem Jahr die Zukäufe abgewickelt würden (rund 10 Mrd. Euro), die aus der Einigung mit Enel und Acciona aus dem letzten Jahr resultieren würden, nachdem E.ON sich aus der Endesa-Übernahme-Schlacht zurückgezogen habe.

Insgesamt werde E.ON bis 2010 50 Mrd. Euro investieren, was ein neues Rekordvolumen sei. Etwa 33 Mrd. Euro davon würden den margenstarken Kraftwerksgeschäft und den Erneuerbaren Energien zugute kommen. Margenschwächere Geschäftsfelder würden bis 2010 stets unter die Lupe genommen und stünden möglicherweise zur Disposition. Hierzu würden auch große Teile des inländischen Leitungsnetzes zählen, was derzeit erstmal große politische Diskussionen ausgelöst habe.

Der Jahresabschluss habe in jeder Hinsicht überzeugt. E.ON sei innerhalb Europa bestens aufgestellt und habe die Basis für weiteres Wachstum gelegt. Die E.ON-Aktie sei mit einem 2008er KGV von knapp 14 im Peer Group-Vergleich relativ günstig bewertet.

Aus Sicht der technischen Analyse sind Aktien von E.ON derzeit nicht empfehlenswert, so Andreas Klähn, technischer Analyst der SEB. Es liege kein Aufwärtstrend mehr vor und zudem sei auch noch die starke Unterstützung bei 125,08 Euro durchbrochen worden. Die Abwärts-Bewegungsdynamik vonseiten der mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren sei intakt und spreche dafür, dass die Aktie zumindest noch die Unterstützung bei 113,72 Euro teste. Auch Rückgänge bis 104,50 Euro seien nicht gänzlich auszuschließen. Erst über 130 Euro würde sich die Situation entspannen.

Aus fundamentalen Gesichtspunkten bewerten die Analysten der SEB die E.ON-Aktie mit dem Rating "buy". Sie würden als 12-Monatskursziel weiterhin ein Potenzial bis 151 Euro sehen. (Analyse vom 07.03.2008) (07.03.2008/ac/a/d)

 

Themenbeitrag Nr.13

 
Von  ZockerGerhard Erstellt am: 07.03.08 19:06 Beitrag Nr.: 125.628 Weitere Beiträge
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E.ON richtet sich auf Europa aus

 

07.03.2008(11:07)

Düsseldorf/Berlin (dpa-AFX) - Ausstaffiert mit üppigen Gewinnen rüstet sich Deutschlands führender Versorger E.ON für die Auslandsexpansion. Neben einem Verkauf von deutschen Stromnetzen und Kraftwerken sieht die Strategie von Vorstandschef Wulf Bernotat milliardenschwere Ausgaben vor. "Mit dieser Investitionsoffensive richten wir E.ON noch klarer auf ein zusammenwachsendes Europa aus", sagte Bernotat am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf. Von den bis zum Ende der Dekade geplanten Investitionen von rund 50 Milliarden Euro soll nur ein Fünftel in den Heimatmarkt fließen.

 

Aus Sicht von Bernotat werden die europäischen Energiemärkte zu einem Zusammenwachsen. "Die Europäische Kommission hat zu Recht erkannt, dass sie mit einer Vorwärts-Strategie die Initiative übernehmen muss." Der Energiemanager mahnte daher einen Ausbau der grenzüberschreitenden Energienetze an. Zudem brauche Europa eine konsequente Privatisierung auf allen Energiemärkten. Zuletzt hatten sich vor allem Frankreich und Spanien um eine Abschottung ihrer Märkte bemüht, was auf Kritik der EU-Kommission gestoßen war.

Die Abkehr vom Deutschlandgeschäft hat im wesentlichen zwei Ursachen. Zum einen darf E.ON wie auch der Rivale RWE wegen der dominanten Marktstellung nicht mehr zukaufen, zum anderen drücken staatliche Auflagen auf die Gewinne. Alleine durch die Regulierung der Energienetze sind die Einnahmen der Netzbetreiber um mehrere Milliarden Euro pro Jahr gesunken.

Der von E.ON angebotene Verkauf von Überlandleitungen und Kraftwerkskapazitäten sorgte im Bundestag für neuen Zündstoff. Die Bundesregierung stellte dabei klar, dass sie keine Übernahme von Stromnetze in staatliche Hand wolle. Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) verurteilte die Vereinbarung zwischen der EU-Kommission und E.ON. "Wir müssen mal diese faulen Deals beenden", sagte Glos. Wenn ein Unternehmen gegen Kartellrecht verstoße, müsse es hart bestraft werden. E.ON hatte den Verkauf seines Netzes angekündigt, nachdem die EU-Kommission signalisiert hatte, dann kartellrechtliche Missbrauchsverfahren gegen das Unternehmen einzustellen. Nach Medienberichten war eine Strafe in Höhe von rund acht Milliarden Euro im Gespräch.

Bernotat verteidigte den Zeitpunkt der Bekanntgabe des geplanten Verkaufs der Stromnetze. Die Gespräche seien durch Indiskretionen vorzeitig bekanntgeworden und das Unternehmen habe handeln müssen, sagte er. "Er war nicht von uns gewählt und es lag uns fern, jemanden zu brüskieren." Wirtschaftlich macht ein Verkauf der Aktivitäten durchaus Sinn, da dadurch der Einfluss durch die Regulierung vermindert wird. Zudem könnte der Erlös zur Stärkung des Auslandsgeschäfts verwendet werden. Bernotat lehnte einen Kommentar über ein angebliches Interesse an dem spanischen Konkurrenten Iberdrola ab.

Neben Akquisitionen setzt E.ON auf organisches Wachstum. In vielen Ländern Europas verfügen die Düsseldorfer bereits über nennenswerte Kraftwerkskapazitäten, die weiter ausgebaut werden sollen. Im Fokus stehen dazu Ost- und Südeuropa. "Wir haben darüber hinaus auch neue angrenzende Wachstumsmärkte ins Visier genommen, allen voran Russland", sagte Bernotat.

Erst vor wenigen Monaten hatte das Unternehmen einen russischen Stromproduzenten übernommen, der nun als Sprungbrett für neue Kraftwerke genutzt werden soll. Zudem will E.ON einen Anteil von 25 Prozent an dem sibirischen Gasfeld Yushno Russkoje erwerben, konnte sich bislang aber nicht mit Gazprom einigen. Im Gegenzug will der Versorger dem russischen Staatskonzern Beteiligungen an Kraftwerken geben.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Finanzvorstand Marcus Schenck mit einem ungebrochenen Wachstum. Der Vorstand erwarte, dass das Vorjahresniveau beim bereinigten Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) um fünf bis zehn übertroffen werde, sagte er. Dabei gehen wir davon aus, im Verlauf des Jahres 2008 aus der Vereinbarung mit Enel und Acciona umfangreiche Beteiligungspakete zu erwerben. Im vergangenen Jahr wuchs das EBIT um 10 Prozent auf 9,21 Milliarden Euro, womit die eigene Prognose und die Schätzungen der Analysten erfüllt wurde.

Das operative Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr erklärte Schenck mit der Entwicklung des kontinentalen Strom- und Gasgeschäfts, während die britische Tochter Rückgänge verzeichnete. Der Konzernumsatz kletterte um 7 Prozent auf 68,73 Milliarden Euro und der bereinigte Überschuss von 4,68 Milliarden auf 5,12 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr stellte er einen leichten Zuwachs beim bereinigten Gewinn in Aussicht, an dem sich die Höhe der Dividende orientiert.

An der Entwicklung sollen dir Aktionäre über eine höhere Dividende beteiligt werden. Diese solle um 22 Prozent auf 4,10 Euro pro Anteil aufgestockt werden, wie Bernotat sagte.

Die E.ON-Aktie profitierte von der Bilanzvorlage. Der Kurs legte zuletzt um 3,2 Prozent auf 125,64 Euro zu. Als "leicht positiv" bezeichnete Analyst Theo Kitz von Merck Finck die Zahlen. Nach dem deutlichen Kursanstieg in den vergangenen zwölf Monaten schlägt die E.ON-Führung nun einen Aktiensplit im Verhältnis von eins zu drei vor.

 

Themenbeitrag Nr.14

 
Von  SHEsaTrader Erstellt am: 07.03.08 20:41 Beitrag Nr.: 125.654 Weitere Beiträge
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wusstet ihr das Eon das teuerste Unternehmen in D ist? Ich finde es super das alle Stromkunden diesen Hype gebracht haben, die Aktien hat kurzfristig profitiert und nun folgt eine Rucksetzer aber nicht weiter tragische denn die Erweiterungen und die Kostenreduzierungen waren ein großer Schritt der nötig war um Eon am Markt zu sichern.

 

Themenbeitrag Nr.15

 
Von  springer1968 Erstellt am: 28.03.08 19:47 Beitrag Nr.: 127.763 Weitere Beiträge
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E.ON investeiert Milliarden in Spanien


 

Ein Jahr nach der gescheiterten Komplettübernahme des spanischen Stromversorgers Endesa hat der Energiekonzern E.ON milliardenschwere Beteiligungen des Unternehmens erworben. Vorstand und Aufsichtsrat stimmten am Freitag dem von mehreren Banken ermittelten Kaufpreis von 8,9 Milliarden Euro zu, teilte E.ON in Düsseldorf mit. Einschließlich der Verbindlichkeiten beläuft sich die Transaktion auf ein Volumen von 11,8 Milliarden Euro. Damit muss E.ON deutlich mehr zahlen als ursprünglich angenommen. Der größte deutsche Energiekonzern hatte sich nach dem verlorenen Übernahmekampf um Endesa mit seinen Konkurrenten Enel und Acciona auf den Erwerb verständigt. Damals hatte das Unternehmen den Wert der Beteiligungen auf rund 10 Milliarden Euro veranschlagt.

 

Themenbeitrag Nr.16

 
Von  springer1968 Erstellt am: 28.03.08 19:52 Beitrag Nr.: 127.764 Weitere Beiträge
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E.ON drücken den DAX ins Minus


Frankfurt/Main - Belastet von Verlusten des DAX- Schwergewichts E.ON hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag mit einem Minus geschlossen. Der Leitindex fiel um 0,28 Prozent auf 6559,90 Zähler.

Der MDAX mittelgroßer Werte verlor 0,17 Prozent auf 8761,03 Zähler nach unten. Der TecDAX schloss mit plus 0,12 Prozent bei 772,17 Punkten.

Fidel Helmer, Leiter des Wertpapierhandels bei Hauck & Aufhäuser, begründete die Kursverluste mit den gedrosselten Gewinnerwartungen des Versorgers E.ON für das laufende Geschäftsjahr. Finanzchef Marcus Schenck erwartet, dass der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen eher am unteren Ende der Prognose des Unternehmens liegen werde. Zuvor hatte der Konzern einen Zuwachs von fünf bis zehn Prozent für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Hintergrund für die gedämpfte Erwartung sei die Übernahme von Aktivitäten von Endesa, sagte Helmer. Die Titel des Versorgers verloren 2,46 Prozent auf 118,32 Euro und zählten damit zu den drei schwächsten DAX-Werten.

 

Themenbeitrag Nr.17

 
Von  springer1968 Erstellt am: 29.03.08 15:12 Beitrag Nr.: 127.854 Weitere Beiträge
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E.ON AG: buy (SEB AG)


Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der SEB, Manfred Jakob, stuft die Aktie von E.ON mit "buy" ein.


E.ON habe in 2007 ein gewohnt solides Zahlenwerk präsentieren können. Bei einem Umsatzplus von 7% auf 68,7 Mrd. Euro sei der bereinigte operative Gewinn um 10% auf 9,2 Mrd. Euro und der Nettogewinn um 9% auf 5,1 Mrd. Euro gestiegen. Die Aktionäre würden eine Dividende von 4,10 Euro (+22%) erhalten.

Insgesamt werde E.ON bis 2010 63 Mrd. Euro investieren (nochmals um 3 Mrd. Euro aufgestockt), das ein neues Rekordvolumen sei. 33 Mrd. Euro würden den margenstarken Kraftwerksgeschäft und den Erneuerbaren Energien zu Gute kommen. 11,8 Mrd. Euro würden auf die Zukäufe in Italien, Spanien und Frankreich entfallen, die aus der Einigung mit Enel und Acciona resultieren würden, als E.ON sich aus der Endesa-Übernahme-Schlacht zurückgezogen habe. Margenschwächere Geschäftsfelder würden bis 2010 unter die Lupe genommen und stünden unter Umstände zur Disposition. Hierzu würden auch Teile des inländischen Leitungsnetzes zählen, was derzeit große politische Diskussionen ausgelöst habe.

Der Hauptversammlung (30.4.) werde neben der Dividendenanhebung auch eine Umstellung von Inhaber- auf Namensaktien sowie ein Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 3 vorgeschlagen. 28.03.08: Der Aufsichtsrat habe den Deal mit Enel und Acciona abgesegnet. Der aktuelle Übernahmepreis inkl. Schulden von 2,9 Mrd. Euro betrage 11,8 Mrd. Euro. Abschluss in Q3.

Der Jahresabschluss 2007 sei überzeugend: Die Dividende erhöhe sich um 22% auf 4,10 Euro. Für 2008 bestehe Zuversicht: Beim EBIT erwarte E.ON ein Plus von 5-10%. Die Analysten würden dies für erreichbar halten. Immerhin seien dabei die moderatere Konjunktur sowie der regulatorisch bedingte Margendruck im Inland zu berücksichtigen. Der mittelfristige Ausblick werde bestätigt: Die in 2007 angekündigte Investitionsoffensive liege über Plan, vor allem im Bereich der regenerativen Energien. Dabei werde auch die Kapitalstruktur weiter optimiert. Die neuen Beteiligungen in Frankreich, Italien und Spanien würden schon in diesem Jahr signifikante Ergebnisbeiträge liefern.

Am 28.02.08 habe E.ON Netze zur Disposition gestellt: Dies käme einem Befreiungsschlag gleich, denn es hätte mehrere Vorteile. Dies würde ad-hoc alle Konflikte mit der EU-Kommission beilegen, die ihre Ermittlungen sofort stoppen würde. E.ON entgehe einer milliardenschweren Strafe. E.ON würde sich rasch dem ohnehin margenschwächeren Geschäft entledigen. Hier würden zugleich hohe Investitionen in nächster Zeit anstehen. Die Netze würden ferner immer mehr regulatorischen Eingriffen unterliegen. Diverse Kauf-Interessenten für die Netze seien sogar schon auszumachen (aber: größere politische Diskussionen seien zu erwarten, Verkauf frühestens 2009 denkbar).

Das Stromgeschäft sei angesichts hoher Strombezugskosten, hoher Aufwendungen für die Einspeisung von Ökostrom und regulierungsbedingt niedrigeren Netzerlösen in einigen Regionen unter Druck. Weitere Zukäufe seien womöglich nicht günstig.

E.ON sei sehr gut aufgestellt und habe die Basis für weiteres Wachstum gelegt.

Die Analysten der SEB stufen die Aktie von E.ON mit "buy" ein. Das Kursziel taxiere man weiter auf 151 Euro.

 

Themenbeitrag Nr.18

 
Von  patare71 Erstellt am: 31.03.08 08:57 Beitrag Nr.: 127.916 Weitere Beiträge
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Eon profitieren von Endesa-Beteiligung

 

 

Eon-Aktien haben am Freitag mit einem Plus von gut einem Prozent zu den größten Gewinnern im Dax gezählt. Der Energiekonzern hat für 11,8 Milliarden Euro Geschäftsanteile des spanischen Konkurrenten Endesa gekauft. „Dies bedeutet weitere Fortschritte hinsichtlich der Internationalisierung und Diversifikation des Eon-Konzerns“, urteilte LBBW-Analyst Bernhard Jeggle. „Dies werten wir positiv hinsichtlich der damit verminderten Anfälligkeit des Konzerns bezüglich Entwicklungen in einzelnen Ländern.“ Auf mittlere Sicht könne das Geschäft dazu beitragen, das Bewertungsniveau der Eon-Aktie auf das Niveau der internationalen Konkurrenten anzuheben.

 

Themenbeitrag Nr.19

 
Von  Neitka Erstellt am: 04.04.08 09:38 Beitrag Nr.: 128.554 Weitere Beiträge
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3. April 2008, 17:59 Uhr Von Daniel Wetzel Energieversorger E.on will Ökostrom-Anteil bis 2030 verdoppeln Deutschlands größter Stromerzeuger plant einen kräftigen Ausbau der erneuerbaren Energien. Bis 2030 soll sich der Anteil verdoppeln. Damit bleibt der Konzern jedoch deutlich hinter den von der Bundesregierung und der EU-Kommission gesteckten Zielen zurück.
Hoch hinaus will E.on-Chef Wulf Bernotat auch als Ökostrom-Produzent. Die Pico Gallo Wind Farm in Asturien (Nord-Spanien) produziert mit 37 Turbinen 55 Gigawattstunden Strom pro Jahr. Das reicht für 13.750 Haushalte
Der deutsche Energiemarktführer E.on AG will den Anteil erneuerbarer Energien in seinem Kraftwerksportfolio bis 2030 verdoppeln – und zugleich den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) halbieren. Die Verkündung der neuen Unternehmensziele verband Konzern-Chef Wulf H. Bernotat auf einer Pressekonferenz in Madrid mit einem privaten Bekenntnis: „Auch persönlich wäre es durchaus meine Wunschvorstellung, unseren Energiebedarf überwiegend oder sogar vollständig aus regenerativen Quellen zu decken.“
Trotz seines grundsätzlichen Bekenntnisses zu den erneuerbaren Energien zeigte Bernotat bei der Präsentation der E.on-Planzahlen jedoch auch Vorbehalte gegen den energiepolitischen Kurs der Bundesregierung und der EU-Kommission: Gerade damit die regenerative Vollversorgung eines Tages Wirklichkeit werden könne, „müssen wir realistisch sein und uns fragen, was jetzt geht, und was nicht.“

Während EU-Kommission und Bundesregierung einen Anteil erneuerbarer Energien von 30 Prozent im Jahre 2020 anstreben, setzt sich das in Europa führende Energieunternehmen selbst andere Ziele: Geplant ist ein Anteil von „nur“ 24 Prozent Ökostrom, der auch erst im Jahre 2030 erreicht werden soll.

Trotzdem will es die E.on AG schaffen, die Menge Kohlendioxid (CO2) pro erzeugter Kilowattstunde bezogen auf das Basisjahr 1990 bis dahin zu halbieren: Durch neue Technologien wie die CO2-Abscheidung in Kohlekraftwerken, durch neue, effizientere Gaskraftwerke – und den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken, die auch im Jahre 2030 noch einen Anteil von 18 Prozent im E.on-Energiemix haben sollen (heute 21 Prozent). „E.on strebt einen Energiemix an, der den Klimaschutz voranbringt und es ermöglicht, die Sicherheit der Energieversorgung durch ein optimales Risikoprofil aus verschiedenen Energieträgern zu gewährleisten.“

ImageFoto: WELT INFOGRAFIK
E.on-Energiemix 2030Laut dem Ausbau-Szenario will E.on seine Kraftwerkskapazitäten von heute 60 Gigawatt auf 100 Gigawatt im Jahre 2030 aufstocken. Während die E.on-Kraftwerke im Jahre 1990 noch 720 Gramm Kohlendioxid pro Kilowattstunde ausstießen, sollen es mit dem neuen Kraftwerksmix im Jahre 2030 nur noch 305 Gramm pro Kilowattstunde sein. Das gesamte Szenario unterstellt jedoch, „dass wir nicht aus der Kernenergie aussteigen“, betonte Bernotat. Falls die deutschen Atomkraftwerke vorzeitig wegfielen, müsste E.on vor allem mehr Gaskraftwerke zum Einsatz bringen, sagte der Konzernchef. „Erdgas ist der fossile Energieträger mit den geringsten CO2-Emissionen“, sagte Bernotat, und warnte zugleich: „Wir sollten Gas aber nicht überstrapazieren, denn eine noch größere Nachfrage in der Verstromung könnte den internationalen Gaspreis in die Höhe trieben und Gas dann nicht nur für die Verstromung, sondern auch im Wärmemarkt deutlich verteuern.“ Für den Ausbau der erneuerbaren Energien hat E.on im Januar diesen Jahres die neue Geschäftseinheit „E.on Climate & Renewables“ in Düsseldorf gegründet, die von dem früheren BP-Manager Frank Mastiaux geleitet wird. Zudem verdoppelte der Konzern das Investitionsbudget für erneuerbare Energien auf sechs Mrd. Euro bis 2010: „Ich kenne in Europa kein Unternehmen, das ähnlich viel in erneuerbare Energie investiert wie wir“, sagte Bernotat.
Derzeit verfügt E.on über Ökostrom-Kapazitäten von 7,3 Gigawatt weltweit, wobei der größte Teil auf Wasserkraftwerke in Skandinavien und in den Alpen entfällt. Nach der Übernahme der Windkraftbetreiber Airtricity in den USA und E2 Renovables in Spanien verfügt E.on derzeit über die siebtgrößten Windkraft-Kapazitäten weltweit. Geplant ist, die Windkraft vor allem in den Vereinigten Staaten und Spanien stark auszubauen. In Deutschland investiert E.on vor allem in die Erforschung von Windkraftanlagen vor der Küste („offshore&ldquo in großen Wassertiefen.

 

Themenbeitrag Nr.20

 
Von  KGV Erstellt am: 06.05.08 16:32 Beitrag Nr.: 131.571 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
02.05.2008 11:16

E.ON mit Dividendenabschlag

Frankfurt (BoerseGo.de) - Die Aktien von E.ON (News/Aktienkurs) notieren heute optisch deutlich im Minus. Aktuell verlieren die Papiere 2,97 Prozent auf 126,83 Euro. Die Titel werden heute jedoch exDividende gehandelt. Bereinigt um den Dividendenabschlag in Höhe von 4,10 Euro je Aktie ergibt sich ein Kursplus von 0,17 Prozent.(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Gansneder Thomas, Redakteur)

 

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