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Forum > Technologie > EOP Biodiesel kaufen?

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EOP BIODIESEL AG INHABER-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 10.10.2008 19:07)
Letzter Kurs: 0,873 EUR WKN: A0DP37 EOP BIODIESEL AG INHABER-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: -0,047 EUR Symbol: E2B
Veränd. in %: -5,11 % ISIN: DE000A0DP374
Volumen 9.377 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
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Thema: EOP Biodiesel kaufen?

Thema Nr. 7105  
Thema eröffnet von:  N220 Beiträge: 14 Bewertung (0):
am: 03.01.06 08:40 Gelesen gesamt: 1888    
Letzter Beitrag von:  N220 Gelesen heute: 0      
am: 11.04.06 11:42          
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Von  N220 Erstellt am: 03.01.06 08:40 Beitrag Nr.: 14.265 Weitere Beiträge
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Was halt ihr von EOP Biodiesel. Die Aktie ist von 16 € abgestürzt auf mittlerweile 8,88€ wo eine konsolidierung eingetreten ist. Die Gründe im folgenden Artikel. Ich denke das mit der Aktie einiges verdient werden kann EOP Biodiesel: Boom-Branche Biokraftstoff trotzt den Hürden 00:40 26.12.05 Wieder einmal ist es so, dass politische Rahmenbedingungen scheinbar über Wohl und Wehe einer Reihe börsennotierter deutscher Unternehmen entscheiden. Es geht um die Biodiesel-Hersteller, deren weitere Strategie durch die unsichere Rechtslage terminiert wird. Nach einem kleinen Sell-off in den letzten Tagen ist die ostdeutsche EOP Biodiesel (WKN A0D P37) nun aber interessant geworden. Das in der Nähe von Brandenburg ansässige Unternehmen stellt Biodiesel auf Basis von Rapsöl her – und zwar 100.000 Liter, Tag für Tag. Als nachwachsender Rohstoff verbrennt Rapsöl schadstoffarm und senkt die Belastungen, die bei der Verbrennung von Diesel-Kraftstoff durch Staubpartikel entstehen. Doch gerade jetzt, wo die Biodiesel-Anbieter hier zu Lande einigermaßen Fahrt aufgenommen haben, funkt die Bundesregierung dazwischen: Die Steuerbefreiung soll ab 2007 wegfallen, stattdessen würden dann 10 bis 15 Cent Steuer pro Liter fällig, wenn der Biodiesel unvermischt eingesetzt wird. Bei einer Beimischung würde sogar der volle Steuersatz fällig werden, wie bei normalem Diesel eben: knapp 50 Cent je Liter. Ab dem nächsten Jahr zumindest sind die Mineralölanbieter verpflichtet, dem Diesel auch einen Anteil Biodiesel beizumischen. Über Sinn oder Unsinn dieser Vorgabe darf gestritten werden. Einbußen ja, Einbruch nein Fest steht, dass die Biodiesel-Anbieter durch die Besteuerung mit Einbußen rechnen müssen. Dabei ist es durchaus richtig und sinnvoll, wenn bei einer Beimischung von Biodiesel der Steuervorteil wegfiele – so etwas nennt man ein Anreizsystem. Dagegen müssten aber reine Biokraftstoffe definitiv steuerbegünstigt bleiben – das wiederum ist nämlich auch Grundlage eines Anreizsystems. Die Chancen sind daher groß, dass sich diese Sichtweise letztlich auch in der Bundesregierung durchsetzt und die Weichen entsprechend gestellt werden. Deshalb ist die Kursreaktion im Fall von EOP Biodiesel auch übertrieben. Verdoppelung der Kapazitäten 2007 Bereits bis Anfang 2007 planen die Brandenburger eine Verdoppelung ihrer Kapazitäten auf 70- bis 75.000 Tonnen Biodiesel, nach 30- bis 35.000 Tonnen in diesem Jahr. So käme EOP auf einen Umsatz von ca. 65 Mio. Euro, nach 30 Mio. Euro in diesem Geschäftsjahr, das seit einem Quartal läuft. Angesichts einer Biodiesel-Produktion von bis zu 130.000 Tonnen könnte das Unternehmen im Jahr darauf einen Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro erzielen. Dabei wäre ein Ergebnis je Aktie von bis zu 1,50 Euro möglich, was aber von der künftigen Besteuerung des Biodiesels abhängt. Wir prognostizieren daher für das Geschäftsjahr 2008 konservativer mit 1,25 Euro je Anteil. Produktionsausweitung bringt Ertragsvervielfachung Mit den Mitteln aus dem Börsengang im Herbst dieses Jahres, rund 20 Mio. Euro im Zuge einer vorbörslichen Kapitalerhöhung zu 7,60 Euro je Aktie, sollte es EOP gelingen, die angestrebte Kapazitätsausweitung zu bewerkstelligen, um vom derzeitigen Boom in der Branche der Biokraftstoffhersteller zu profitieren. Das Investitionsvolumen beträgt rund 17,5 Mio. Euro und wird aus Eigen- und öffentlichen Fördermitteln finanziert. Damit würde EOP von derzeit Platz 16 in die Top-10 der deutschen Hersteller aufrücken. Mit einer Jahresproduktion von mehr als 100.000 Tonnen wäre man dagegen schon einer der gewichtigen Marktplayer. In den letzten Tagen gab EOP Biodiesel darüber hinaus die Zahlen für das 1. Quartal des neuen Geschäftsjahres bekannt. Demnach verzeichnete man eine Gesamtleistung von 9,1 Mio. Euro und erwirtschaftete ein EBIT von 0,63 Mio. Euro. Aufgrund von Einmaleffekten sowie der Kosten für den Börsengang war das Periodenergebnis mit 1,3 Mio. Euro negativ. Am Ziel, im gesamten Geschäftsjahr auf mindestens 30 Mio. Euro Umsatz und 1 Mio. Euro Jahresüberschuss zu kommen, gebe es indes nichts zu rütteln, so zumindest Prof. Dr. Karl-Wilhelm Giersberg, CFO von EOP Biodiesel. Fazit Ähnlich wie in der Solarbranche haben wir es in derjenigen für Biokraftstoffe mit einem handfesten Boom zu tun. Angesichts der eminent hohen Wachstumsraten kann die Bundesregierung kaum genügend Hindernisse auffahren, um den Erfolg der Biokraftstoffhersteller maßgeblich zu schmälern. Auf Basis eines Kurses von derzeit unter 9 Euro kommt man auf ein 2007er KGV von 13, was angesichts der enormen Wachstumsraten mehr als günstig ist. Im folgenden Jahr reduziert es sich auf 7. Ein Discount aufgrund rahmengesetzgeberischer Unwägbarkeiten erscheint angebracht, jedoch denken wir, dass man hier nunmehr antizyklisch einsteigen sollte. Einstiegskurse um 9 Euro sollten sich langfristig auszahlen.

 

Von  N220 Erstellt am: 04.01.06 10:05 Beitrag Nr.: 14.266 Weitere Beiträge
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=) EOP Biodiesel gestern um knapp 4% gestiegen und heute auch schon um +3,66%...weiter gehts

 

Von  N220 Erstellt am: 09.01.06 11:20 Beitrag Nr.: 14.267 Weitere Beiträge
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Na wer ist Anfang Januar mit mir zusammen in in EOP Biodiesel eingestiegen??Ich will mich mit euch freuen Heute ist die Aktie wieder um 6% gestiegen...nun schon bei 10,40€ Ich bin bei 9,10€ eingestigen....das sind schonmal paar Prozent Ich glaube da geht noch einiges....Jetzt ist die Aktie raus aus der Seitwärtsbewegung.

 

Von  N220 Erstellt am: 11.01.06 10:33 Beitrag Nr.: 14.268 Weitere Beiträge
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Weiss jemand was bei EOP Biodiesel abgeht???? Die sind gestern um +6% gestiegen und heute wieder um 7%. Ich finde keine Nachrichten...aber egal Gewinn mache ich trotzdem:O)

 

Von  N220 Erstellt am: 13.01.06 09:41 Beitrag Nr.: 14.269 Weitere Beiträge
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Und weiter gehts, und keiner weiss warum Heute wieder +8% jetzt bei 14,20€. Habe schon 50% Gewinn in 10 Tagen

 

Von  N220 Erstellt am: 09.02.06 10:06 Beitrag Nr.: 14.270 Weitere Beiträge
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Hi Leute , ich glaube es ist wieder an der Zeit in EOP biodiesel oder Biopetrol reinzugehen. Was denkt ihr? Ich habe heute ne Kauforder gegeben. Die Aktie hat jetzt ne Konsuludierung hinter sich. Der tiefe Ölpreis hatte die Aktie bischen gedrückt, aber es scheint so das es wieder aufwärts gehen kann Der Ölpreis wird wieder steigen......und Biodiesel wird davon profitieren WKN:A0DP37

 

Von  N220 Erstellt am: 23.03.06 11:39 Beitrag Nr.: 14.271 Weitere Beiträge
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Hallo Leute , wollte nur sagen das ich wieder in EOP Biodiesel (WKN: A0DP37) eingestigen bin. Die haben gute Zahlen gemeldet und die Aktie ist kurz vorm Ausbruch. Der Kurs von EOP Biodiesel und Biopetrol sind immer ganz dicht beianander gewesen. Biopetrol ist zur Zeit bei 17€ udn EOP nur bei 13€. Man nimmt an das der Ölpreis in naher Zukunft in die höhe schiessen wird und dann wird EOP und Co. nicht zu halten sein. Sagt nicht ich hätte euch den Tipp nicht gegeben EOP Biodiesel kann Gewinn mehr als verdoppeln Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres schaffte EOP Biodiesel (Nachrichten/Aktienkurs) einen Umsatzanstieg von 26 Prozent auf 17 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg von 0,47 auf 1,1 Millionen Euro. Vor allem verbesserte Einkaufskonditionen und höhere Absatzpreise sorgten für die Steigerung. Die Eigenkapitalquote liegt bei 67 Prozent und soll zukünftig etwa 50 Prozent betragen. Für das Gesamtjahr 2005/2006 erwartet das Unternehmen einen Überschuss von über 1 Million Euro. Die Produktion ist bis zum Jahresende ausverkauft, so EOP Biodiesel.

 

Von  N220 Erstellt am: 24.03.06 10:30 Beitrag Nr.: 14.272 Weitere Beiträge
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Na wer ist meinem Tipp gefolgt????Gestern 5% und heute wieder 5% und nun ist der Ausbruch nach oben komplett:O) Na ist es zum Aufspringen nicht zu spät...guckt euch den Chart an...super!

 

Von  N220 Erstellt am: 05.04.06 14:55 Beitrag Nr.: 14.273 Weitere Beiträge
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Ich rate euch nur zum Einsteigen...leider bin ich nicht liquide sonst würde ich nachkaufen. EOP zur Zeit nur bei 14,70 doch der Konkurrent ist schon bei 25€ und bis vor kurzem waren sie noch gleich auf........D:H EOP wird den Durchstart auch machen. DAs haben wir bei Windparkbetreibern ähnlilch gesehen...die vergessenen starten spät durch und EOP ist so einer:O)

 

Von  N220 Erstellt am: 06.04.06 11:22 Beitrag Nr.: 14.274 Weitere Beiträge
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Tja anscheinend ist keiner von euch an dieser Aktie interessiert...schade...heute wieder +6% ...Kapitalerhöhung erfolgreich platziert...wei gesagt weiter Spielraum nach oben....wer nicht....ist selber Schuld:O)

 

Von  tecdaexchen Erstellt am: 06.04.06 12:16 Beitrag Nr.: 14.275 Weitere Beiträge
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Mich wundert das, dass die überhaupt die KE platzieren konnten. Werden die Steuererleichterungen für Biodiesel gekippt, sind alle Geschäftsmodelle in der Branche imo nur noch Seifenblasen, die platzen. Oder kapiere ich hier was grundlegendes nicht?

 

Von  tecdaexchen Erstellt am: 06.04.06 12:19 Beitrag Nr.: 14.276 Weitere Beiträge
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Kabinett will Steuer auf Biodiesel beschließen Von Donata Riedel Die Bundesregierung will die Steuerfreiheit für Biodiesel und andere Pflanzenöle zum 1. August beenden. Das sieht der Gesetzentwurf für ein neues Energiesteuergesetz von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) vor, den das Kabinett am Mittwoch beschließen wird. Der Entwurf, der dem Bund Steuermehreinnahmen von 50 Mill. Euro in diesem und 226 Mill. Euro im nächsten Jahr verspricht, liegt dem Handelsblatt vor. BERLIN. Danach beträgt die Steuer auf Biodiesel künftig zehn Cent pro Liter. Auf Pflanzenöle, die heute meist billiger sind als Biodiesel, beträgt die Steuer 15 Cent. Sie gilt allerdings nur für Öle, die als Kraftstoff genutzt werden, und nicht für Speiseöle. Bauern bleiben für ihren Eigenverbrauch von der Steuer befreit. Damit konnte sich Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) zunächst nicht mit seiner Forderung durchsetzen, von der Biodieselsteuer abzusehen. Auch Forderungen der CSU-Landesgruppe, als Ausgleich für eine allgemeine Biodiesel-Steuer den Landwirten Steuererleichterungen beim fossilen Diesel zu gewähren, finden sich nicht im Entwurf wieder. Allerdings kann der Bundestag das Gesetz ändern. Mit dem Energiesteuergesetz will die Regierung die EU-Energiesteuerrichtlinie umsetzen: Nach ihr dürfen einzelne Kraftstoffe nicht „überfördert“ werden – beim Biodiesel war dies der Fall. Außerdem hatte der Europäische Gerichtshof Deutschland im Jahr 2001 verurteilt, alle Kraftstoffe zu besteuern, die „verheizt“ werden. Wenn sie der Stromerzeugung dienen, müssen sie nach den EU-Vorgaben steuerfrei bleiben. Diese EU-Grundsätze führen dazu, dass künftig in Deutschland auch Kohle und tierische Fette besteuert werden. Bei der Kohle gibt es zahlreiche Ausnahmen für den Einsatz in Betrieben. Es ändern sich allerdings auch die Regeln zur Steuerbegünstigung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Dagegen laufen die Betreiber derartiger Anlagen Sturm. Steinbrück wollte ursprünglich auch die heute unterschiedliche Förderung von Erdgas, das bis 2020 steuerfrei ist, und Flüssiggas, für das dies nur bis 2009 gilt, angleichen: Beide sollten bis 2015 begünstigt werden. Dieser Passus fiel jedoch – nach Informationen aus Koalitionskreisen auf Betreiben von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) – aus dem Kabinettsentwurf heraus. „Darüber werden wir im Parlament noch reden müssen“, hieß es in der SPD-Fraktion: Von der Ökobilanz her unterschieden sich beide kaum, daher müssten sie gleich besteuert werden. Die Regierung verspricht der Wirtschaft mit dem Gesetz auch Bürokratieabbau: So würden die Steuertarife und die Voraussetzungen, die für günstigere Tarife zu erfüllen sind, klar festgeschrieben: Damit entfielen die heute nach dem Mineralölsteuergesetz nötigen Erlaubnisverfahren. Eine kleine Vereinfachung gibt es künftig auch für Autofahrer an den Grenzen: Bisher dürfen sie 20 Liter Benzin oder Diesel aus dem EU-Ausland steuerfrei einführen – allerdings nur in einem einzigen Kanister. Künftig soll für den Zoll die Zahl der Kanister keine Rolle mehr spielen.

 

Von  tecdaexchen Erstellt am: 06.04.06 12:19 Beitrag Nr.: 14.277 Weitere Beiträge
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Biosprit-Steuer gefährdet Energiepark in Schalchen Tacherting / Region - Die Steuer auf Biodiesel kommt: Zehn Cent pro Liter vom 1. August an - früher als geplant. Ein Beschluss des Berliner Bundeskabinetts, der auch in unserer Region schwerwiegende Folgen hat. Für den Bioenergiepark in Schalchen bei Tacherting sind die Pläne bereits weit gediehen, jetzt steht das Großprojekt über 250 Millionen Euro auf wackligen Beinen - zumindest in seinem bisherigen Umfang. Ebenso betroffen sind viele Landwirte und Tankstellenbesitzer. Ferdinand Fiedler spricht von «einem Schlag, der verdammt tief in die Magengrube geht». Er ist Vorstandsvorsitzender der Neue Vermögen AG, die zusammen mit der BioMa Energie das Vorhaben in Schalchen realisiert. Mit den zehn Cent Steuer wird Biodiesel ab August das gleiche kosten wie normaler Diesel. Nur, dass dann wegen des höheren Verbrauchs kaum mehr einer Biodiesel tanke, sondern auf normalen Diesel umsteige. Und der bringt je Liter 47 Cent Steuern - ein sattes Plus für die Staatskasse. Tankstellen und Speditionen brechen für Fiedler als Abnehmer für den Biodiesel aus Schalchen weg. Ein «Hoffnungspflänzchen» sei die Beimischungspflicht, die bislang nur angekündigt, aber nicht beschlossen ist. Fraglich ist auch noch, in welcher Menge der Biokraftstoff beigemischt wird. Sind dies nur drei Prozent, kann der Bedarf leicht durch die bisherigen Hersteller gedeckt werden. Bis August hofft er hier auf einen neuen Gesetzesentwurf. Die kommenden Wochen stehen Verhandlungen mit einigen Mineralölherstellern an. Nach den Plänen der Vorgängerregierung sollten Autofahrer den umweltschonenden Sprit noch bis zum Jahr 2009 steuerfrei tanken können. Rot-Grün wollte damit die Markteinführung von Biokraftstoffen vorantreiben. Damit hat Fiedler kalkuliert. «Die Planungssicherheit ist das größte Problem in Deutschland», sagt Fiedler - und «kaum räumst du drei Hürden aus dem Weg, bauen sie dir fünf neue auf». In Österreich hat er bereits vier Biomasse-Heizkraftwerke gebaut - ohne derartige Probleme. Obwohl in Österreich die gleichen EU-Richtlinien gelten, auf die sich jetzt die deutsche Politik beruft. Auch der Finanzierung werden neue Steine in den Weg gelegt; der Kredit hängt ab von Lieferverträgen mit Abnehmern. Wenn die Biodiesel-Produktion sich für den Bioenergiepark als unrentabel erweist, wird trotzdem gebaut; auf die weiteren Standbeinen Bioethanol, Biomasse-Heizkraftwerk und Holzpellets gesetzt. Aber dann entsteht in Schalchen eine normale Produktionsstätte und kein weltweit einzigartiger Park mehr. Ein Freizeitpark mit Attraktionen wie 4D-Kino, Naturlehrpfad, Hotel und Restaurants sei dann überflüssig. Die Investition würde entsprechend geringer ausfallen, statt 200 nur rund 120 Arbeitsplätze geschaffen werden. Nicht durch die Steuer ausbremsen lässt sich die Südostbayernbahn mit ihren Plänen, komplett auf Pflanzenöl umzustellen. Denn auch auf diesen Kraftstoff wird ab August eine Steuer von 15 Cent erhoben. Drei Millionen Liter Diesel verbraucht die Bahn im Jahr; diese werden ab Mitte nächsten Jahres komplett durch Pflanzenöl ersetzt. «Der wirtschaftliche Aspekt geht verloren, aber draufzahlen werden wir auch nicht. Also machen wir das, was für die Umwelt besser ist», so Christoph Kraller, Sprecher der Südostbayernbahn. Für Gerd Waizmann, Geschäftsführer von Regoel in Prien, ist die Besteuerung «finanztechnisch ein Schuss ins Knie». Das Projekt Regoel will den regionalen Wirtschaftskreislauf zur Nutzung von Pflanzenöl als Treibstoff in Gang setzen. Das, was über die Steuer in die Staatskasse komme, halte sich in etwa die Waage mit dem, was an Wertschöpfung aus der Landwirtschaft wegbricht. Statt des besteuerten Rapsöls regionaler Landwirte würden Großabnehmer auf günstiges Sojaöl aus dem Ausland umsteigen. Waizmann geht davon aus, dass in Zukunft wesentlich weniger Autofahrer ihre Motoren auf Pflanzenöl umrüsten lassen; stattdessen mitnormalem Diesel weiterfahren. Auch der Bayerische Bauernverband hat sich vehement gegen die Besteuerung gewehrt. Der Traunsteiner BBV-Geschäftsführer Reinhard Lampoltshammer sieht darin eine Gefahr für die Lebensmittel produzierende Landwirtschaft: Indem die Landwirte Raps auf ihren Flächen anbauten, könne man der Überproduktion im Lebensmittelbereich gegensteuern; wenigstens verhindern, dass die Preise noch weiter fallen. «Dem Produkt Biodiesel an der Tankstelle wurde damit das Grab geschaufelt», urteilt auch Harald Grzesch. Er ist Leiter des Vertriebsgebietes der BayWa Tankstellen in den Landkreisen Traunstein und Altötting. Der Biodiesel-Absatz sei vergangenes Jahr, als die Spritpreise einen heftigen Sprung nach oben machten, um ein Drittel gestiegen, es sei sogar zu Versorgungsengpässen gekommen. Die meisten würden weniger aus Umweltbewusstsein als wegen der Preisdifferenz von derzeit zehn Cent Biodiesel tanken. Sobald Diesel und Biodiesel das gleiche kosten, tanke kaum noch einer Biodiesel - weil der Verbrauch höher ist, das Auto öfter gewartet werden muss. Als stark auf die Landwirtschaft orientiertes Unternehmen werde die BayWa trotzdem weiter Biodiesel an der Zapfsäule anbieten. Zumindest zunächst - man werde die Entwicklung kritisch beobachten.

 

Von  N220 Erstellt am: 11.04.06 11:42 Beitrag Nr.: 14.278 Weitere Beiträge
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Hi, dieses wurde ja schon vorher beschlossen und den Kurs hat das nicht gestört. Wer auf mich gehört hat und eingestiegen ist....hat schon über 25% gemacht und das ist noch nicht alles . Heute waren wir kurz über 17€ . Biopetrol ist schon bei 30€. Ich denke das ist übertrieben aber über 20 sollte EOp kommen:O)

 

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