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Forum > Sonstige Branchen > ENGLAND gleich mit 4 Banken dabei

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Thema: ENGLAND gleich mit 4 Banken dabei

Thema Nr. 76780  
Thema eröffnet von:  Stargold123 Beiträge: 3 Bewertung (3):
am: 07.10.08 12:00 Gelesen gesamt: 60    
Letzter Beitrag von:  Schmitti82 Gelesen heute: 0      
am: 08.10.08 10:09          
 
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Themenbeitrag Nr.1

 
Von  Stargold123 Erstellt am: 07.10.08 12:00 Beitrag Nr.: 146.853 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Dienstag, 7. Oktober 2008

Regierung soll helfen
Briten-Banken brauchen Geld


Die wichtigsten Banken in Großbritannien haben offenbar die Regierung in London um staatliche Hilfen gebeten. Dies berichtet der Fernsehsender BBC.
 
Demnach bedürfen Lloyds TSB, Royal Bank of Scotland und Barclays jeweils eine Kapitalspritze mehr als 15 Mrd. Euro. Davon sollten 7,5 Mrd. Euro sofort zugeschossen werden, die übrigen 7,5 Mrd. Euro würde das US-Schatzamt garantieren. Im Gegenzug würde das Schatzamt Vorzugsaktien und Optionsscheine auf Stammaktien erhalten.
 
Dem BBC-Bericht zufolge haben die Banken allerdings angemerkt, dass diese Kapitalspritzen nicht ausreichen dürften, um die Lage des britischen Bankensektors wieder zu stabilisieren. Das Schatzamt stand für einen Kommentar nicht zur Verfügung.
 
Der britische Schatzkanzler Alistair Darling hatte sich mit den Vertretern der Banken getroffen. Allerdings wurde kein konkreter Plan für eine Bankenrettung ausgearbeitet.


--

meine Meinung, aus meiner Sicht, so wie ich das sehe ;-)

 

Themenbeitrag Nr.2

 
Von  wallstreetFLUCHT Erstellt am: 07.10.08 22:15 Beitrag Nr.: 146.930 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Dienstag, 7. Oktober 2008

Rettungspaket aus London
Darling kündigt Hilfe an


Angesichts der dramatischen Entwicklung der internationalen Finanzmarktkrise hat der britische Finanzminister Alistair Darling ein Rettungspaket für die Banken des Landes angekündigt. Er werde vor Börseneröffnung am Mittwoch Einzelheiten mitteilen, sagte Darling am Dienstagabend nach einem Krisentreffen in der Downing Street mit Premierminister Gordon Brown, dem Notenbankchef Mervyn King und dem Vorsitzenden der Finanzaufsichtsbehörde, Adair Turner. Es gehe darum, "das Bankensystem langfristig auf eine gesunde Grundlage zu stellen", sagte Darling der britischen BBC.
 
Großbritanniens Plan zur Rettung der Finanzbranche umfasst Regierungskreisen in London zufolge auch Maßnahmen zur Rekapitalisierung der Banken. Die genauen Einzelheiten würden aber noch erarbeitet, sagte ein Regierungsvertreter weiter. Er bezweifelte aber Medienberichte, wonach die Regierung eine Kreditlinie gewähren könnte, damit den Banken das Geld nicht ausgeht. "Viele der gegenwärtigen Spekulationen liegen ziemlich daneben."
 
Nach BBC-Informationen soll zunächst eine sofortige Finanzspritze in Höhe von etwa 50 Mrd. Pfund (64,2 Mrd. Euro) zur Stabilisierung des Bankensystems beitragen. Außerdem sollen die größten Banken des Landes Zugriff auf einen Beistandsfonds haben, um den normalen Ablauf ihrer Tagesgeschäfte zu sichern. Die britische Regierung war in den letzten Tagen immer mehr unter Druck geraten nachdem die Aktien britischer Großbanken stark an Wert eingebüßt hatten.
 
Bankeinbruch in London
 
Nach dem Schwarzen Montag an der Londoner Börse haben die Aktien britischer Großbanken am Dienstag erneut stark an Wert eingebüßt. Größte Verlierer waren die Royal Bank of Scotland (RBS) und die Halifax Bank of Scotland (HBOS), die beide am späten Nachmittag ein Minus von rund 35 Prozent verzeichneten. Im frühen Handel war die RBS-Aktie zwischenzeitlich um fast 40 Prozent eingebrochen. Zum Handelsschlusss stand die RBS-Aktie 24,2 Prozent tiefer, die HBOS-Aktie gab 43,2 Prozent ab. Auch andere Großbanken gehörten zu den Hauptverlierern des Londoner Börsenparketts. Barclays verlor 11,2 Prozent, Lloyds TSB über 12,9 Prozent.
 
Die neuerlichen Verluste wurden durch Berichte ausgelöst, wonach sich die Chefs der Banken mit Finanzminister Darling getroffen haben, um weitere Finanzspritzen oder Rettungspläne zu erörtern. Die BBC berichtete, dass RBS, Barclays und Lloyds TSB jeweils rund 15 Mrd. Pfund (19,3 Mrd. Euro) frisches Kapital bräuchten. RBS und Barclays wiesen diese Darstellung zurück.
 
Bereits am Vortag war RBS neben anderen Bankentiteln mit einem Minus von 20 Prozent am stärksten von dem Einbruch betroffen gewesen. Zuvor war die Zahlungsfähigkeit von RBS von der Ratingagentur Standard & Poor's heruntergestuft worden. Damit wurde es für RBS noch schwerer, sich Geld von anderen Banken zu leihen.
 
Dunkelster Tag seit 1987
 
Am Montag war der Leitindex FTSE 100 um fast acht Prozent eingebrochen. Das war der stärkste prozentuale Verlust an einem Tag seit 1987. Am Dienstag erholte sich das Börsenbarometer und schloss mit einem Plus von 0,35 Prozent wieder etwas fester.
 
Seit Wochenbeginn wird in Großbritannien darüber spekuliert, ob der Staat mit Steuergeldern eine Beteiligung an angeschlagenen Banken kaufen könnte, um das System wieder zum Laufen zu bringen. Schatzkanzler Darling war während einer Rede im Parlament am Montag darauf nicht eingegangen. Ein Sprecher des Finanzministeriums erinnerte am Dienstag aber an Darlings Zusage, alles zu unternehmen, um die Stabilität des Bankensystems aufrechtzuerhalten.

 

Themenbeitrag Nr.3

 
Von  Schmitti82 Erstellt am: 08.10.08 10:09 Beitrag Nr.: 146.961 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Mittwoch, 8. Oktober 2008

Rettungspaket geschnürt
London hilft Banken


Die britische Regierung stellt dem angeschlagenen Bankensystem des Landes mindestens 200 Mrd. Pfund (rund 250 Mrd. Euro) zur Verfügung. Das Finanzministerium will damit sicherstellen, dass kurzfristig genügend Liquidität vorhanden ist. Bis zu 50 Mrd. Pfund sollen die größten Geldhäuser Großbritanniens als Kapitalspritze erhalten. Der Finanzminister Alistair Darling sagte, dass das Notpaket der Regierung ein wichtiger Schritt vorwärts sei. "Wir werden tun, was auch immer notwendig wird", sagte der Labour-Politiker.
 
Darling und Premierminister Gordon Brown hatten zuvor mit den Chefs der Zentralbank und der Finanzaufsicht über Auswege aus der Krise beraten. In den vergangenen Tagen büßten einige der großen britischen Banken nahezu die Hälfte ihres Börsenwertes ein. Einige Investoren befürchten gar deren Zusammenbruch, wenn ihnen nicht mit einem Multi-Milliarden-Pfund-Programm unter die Arme gegriffen wird.
 
Die EU-Kommission erklärte, sie sei über den britischen Plan informiert und werde eine rasche Entscheidung treffen, sobald die Einzelheiten bekannt seien. Die EU muss staatlichen Hilfsprogrammen zustimmen.

 

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