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Forum > Deutschland > Telekom-Chef plant weiteren Stellenabbau

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DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 21.08.2008 15:23)
Letzter Kurs: 10,80 EUR WKN: 555750 DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: -0,12 EUR Symbol: DTE
Veränd. in %: -1,10 % ISIN: DE0005557508
Volumen 38.413 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 10,80 Ask 10,81
(10.000,00) (10.000,00)

Thema: Telekom-Chef plant weiteren Stellenabbau

Thema Nr. 46481  
Thema eröffnet von:  Baerlexa Beiträge: 227 Bewertung (1):
am: 18.02.08 10:12 Gelesen gesamt: 1992    
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Von  Baerlexa Erstellt am: 18.02.08 10:12 Beitrag Nr.: 116.332 Weitere Beiträge
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Telekom-Chef plant weiteren Stellenabbau

Der Abbau von 32.000 Jobs bis Ende 2008 reicht nicht: Telekom-Chef Obermann will auch danach weitere Stellen streichen. Laut "Financial Times Deutschland" bereitet sich der Vorstandsvorsitzende auf einen "Sturm" der Entrüstung vor.

 

Hamburg - Der Chef der Deutschen Telekom, René Obermann, sieht weiteren Bedarf für Stellenabbau über die bereits angekündigten Programme hinaus. "Wir sind noch nicht auf demselben Effizienzniveau wie andere ehemalige Monopolisten", sagte er der "Financial Times Deutschland". "Deshalb ist es unabdingbar- und für manchen auch bitter -, was wir in Angriff nehmen mussten und noch müssen."

Die Telekom hatte angekündigt, bis Ende 2008 rund 32.000 Arbeitsplätze abzubauen. "Ich stelle mich auch für 2008 auf Widerstände und Kontroversen ein", sagte Obermann und ergänzte: "Ich bin mir bewusst, dass ich auch über 2008 hinaus viel Standfestigkeit brauche, um durch diesen Sturm zu kommen, den Reformkurs fortzusetzen."

Im vergangenen Jahr hatte Obermann trotz wochenlangen Streiks 50.000 Mitarbeiter in Servicegesellschaften ausgegliedert. Dort arbeiten die Beschäftigten länger für weniger Geld. Ein weiteres Abbauprogramm in den bereits angekündigten Dimensionen werde es aber nicht geben, sagte der Telekom-Chef.

wal

 

 

 

Von birgit schiemann Erstellt am: 18.02.08 14:13 Beitrag Nr.: 116.516 Weitere Beiträge
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Tarifstreit bei der Telekom spitzt sich zu

 

Der Tarifstreit zwischen der Deutschen Telekom und der Gewerkschaft Verdi spitzt sich zu. „Die Entwicklung der Tarifgespräche für die T-Punkte erinnert immer mehr an die Auseinandersetzung im vergangenen Jahr“, sagte Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder gestern. Dieser Konflikt um die Ausgründung von rund 50 000 Mitarbeitern in den Bereich T-Service wurde erst nach einem wochenlangen Streik beigelegt. Um den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen, würden nun die Warnstreiks ausgeweitet.

Verdi und die Telekom haben in drei Verhandlungsrunden keine Einigung im Tarifstreit für die rund 5000 Beschäftigten der über 800 Vertriebsfilialen erreicht. Die Telekom bietet drei Prozent mehr Lohn über zwanzig Monate und eine Einmalzahlung von 500 Euro. Schröder will die zuständige Große Tarifkommission der Gewerkschaft über das Angebot, das bis Donnerstag befristet ist, abstimmen lassen. „Ich werde empfehlen, das Angebot abzulehnen“, sagte er. Er verwies darauf, dass die Lohnerhöhung auf das Jahr umgerechnet bei 1,8 Prozent liegen würde. „Damit sinken die Reallöhne der Beschäftigten.“ Der Verhandlungsführer der Telekom, Ralf Steffan, verteidigte das Angebot. „Die auf eine nachhaltige Geschäftsentwicklung ausgerichteten Abschlüsse in der Vergangenheit haben dazu beigetragen, die T-Punkt Vertriebsgesellschaft (TPG) zur größten Vertriebsorganisation im deutschen Telekommunikationsmarkt auszubauen.“ Die Telekom hatte ihre Filialen 2004 in einer eigenen Tochter gegründet, um ihre Vertriebskraft zu stärken.

Unterdessen hat Telekom-Chef René Obermann einen weiteren Stellenabbau angekündigt, der aber geringer ausfallen werde als in den vergangenen Jahren. Die Personalkosten seien immer noch höher als bei den Wettbewerbern.

 

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 18.02.08 17:44 Beitrag Nr.: 116.698 Weitere Beiträge
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gibts eigentlich auch noch Unternehmen, welche einstellen statt entlassen??

 

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Von  Neitka Erstellt am: 21.02.08 12:05 Beitrag Nr.: 119.326 Weitere Beiträge
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Telekom leidet unter US-Preiskampf Der Mobilfunkmarkt im Amerika gilt als eine der letzten verbliebenen Wachstumshoffnungen für die Deutsche Telekom. Kein Wunder, wenn die Börse allergisch auf den immer stärkeren Konkurrenzkampf reagiert.

Die T-Aktie verlor am Mittwoch im Xetra-Handel um bis zu 3,6 Prozent auf 12,63 Euro und damit deutlich stärker als der ohnehin schwache Gesamtmarkt. Die US-Tochter T-Mobile USA bietet ab Donnerstag einen Pauschaltarif für Telefonate in alle Netze und Textnachrichten (SMS) zum Preis von 99,99 Dollar an. Zuvor hatte bereits der Marktführer AT&T und die Nummer zwei in den USA, Verizon Wireless, ähnliche Tarife angekündigt. Nur der vor T-Mobile USA platzierte drittgrößte Anbieter Sprint Nextel zögert noch.

"Das erhöht meiner Meinung nach die Wahrscheinlichkeit eines Preiskampfes", sagte ein Analyst. Auch die Papiere von AT&T und Verizon gerieten unter Druck.

Der US-Mobilfunkmarkt ist für die Deutsche Telekom angesichts des starken Konkurrenzkampfs in Deutschland von einer besonderen Bedeutung. Im dritten Quartal des vergangenen Jahres lag das bereinigte Betriebsergebnis der US-Tochter bei gut einer Milliarde Euro. Das war ein Fünftel vom Betriebsergebnis des Gesamt-Konzerns.

ME

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 26.02.08 09:30 Beitrag Nr.: 122.007 Weitere Beiträge
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Callcenter auf Abruf


Von Simon Hage…

Schritt für Schritt und fast geräuschlos trennt sich die Deutsche Telekom von Tausenden Mitarbeitern. Anfang März verkauft der Bonner Konzern weitere Callcenter der Tochter Vivento. Die Telekom spricht von sozialverträglichem Abbau. Verdi wittert jedoch "erhebliche Risiken", betroffene Beschäftigte fühlen sich abgeschoben.

Hamburg - So etwas hatten die Chemnitzer Stadträte bislang nicht erlebt. Mehr als 300 Mitarbeiter der Deutschen Telekom http://www.manager-magazin.de/static/images/c… strömten Ende Januar in Richtung Rathaus. Spontan unterbrachen die Kommunalpolitiker ihre nachmittägliche Sitzung, um die aufgebrachten Bürger anzuhören.

Der Grund für den Unmut: Zum 1. März verkauft die Telekom ihr Chemnitzer Callcenter an die Bertelsmann-Tochter Arvato Services. Genauso wie die Standorte in Stralsund, Schwerin, Freiburg und Göppingen. 640 Mitarbeiter sind nach Angaben der Telekom von der Maßnahme betroffen.

Damit bringt der Bonner Konzern nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Lokalpolitiker in Wallung. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) und die Stadtratsfraktionen sahen sich zu einer gemeinsamen Solidaritätsadresse genötigt: Man betrachte die Entscheidung der Telekom "mit Unverständnis und Sorge". Es sei zu befürchten, "dass dieses Beispiel Schule macht". Das Horrorszenario der Bürgervertreter: Weitere Ausgliederungen, ein "massiver Abbau von Beschäftigten der Telekom am Standort Chemnitz" sowie "Lohndumping und Abwanderung qualifizierter Fachkräfte."

Auch Verdi schlägt Alarm. Die Verkäufe der fünf Callcenter-Standorte an Arvato berge "erhebliche Risiken", heißt es in einem internen Mitgliederschreiben der Gewerkschaft. Die Arbeitnehmervertreter befürchten, "dass erhebliche Einschnitte geplant sind".

Der Verkauf der Callcenter, die zur Telekom-Tochter Vivento Customer Services (VCS) gehören, ist Teil eines Masterplans zum Personalabbau. Die Beschäftigungsgesellschaft Vivento dient der Telekom als Vermittlungsstelle für Beschäftigte, die beim Mutterkonzern nicht mehr benötigt werden. 2007 hatte der Bonner Konzern bereits fünf Callcenter mit etwa 1100 Beschäftigten an die Bertelsmann-Tochter Arvato übergeben. Weitere sieben Standorte mit rund 1000 Mitarbeitern gingen in den vergangenen beiden Jahren an die Walter-Telemedien-Gruppe. Und der Abverkauf soll weitergehen.

 

weiter:

http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,53…

 

 

 

 

 

Von  Neitka Erstellt am: 28.02.08 10:33 Beitrag Nr.: 123.919 Weitere Beiträge
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Mehr Dividende für weniger Gewinn

Kursgebeutelte T-Aktionäre wird es freuen: Die Telekom erhöht ihre Dividende, obwohl ihr Gewinn im Geschäftsjahr 2007um 850Millionen Euro sank. Konzernchef Obermann hofft auf die USA.Die Deutsche Telekom hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht als 2006: Der Überschuss nach Steuern sank 2007von 3,85auf 3,0Milliarden Euro, teilte der Konzern am Donnerstag (28.02.08) auf seiner Bilanz-Konferenz in Bonn mit. Dennoch erhöhte die Telekom die Dividende für ihre Aktionäre um 8Prozent auf 0,78Euro pro Aktie. Damit gibt die Telekom 3,4Milliarden Euro für ihre Aktionäre aus. Rund eine Milliarde fließt an den Großaktionär Bundesrepublik.

Personalabbau rettet Bilanz

Auch das Ergebnis des Konzerns vor Steuern, Zinsen und Abgaben (der sogenannte Ebitda) sank von 19,4auf 19,3Milliarden Euro. Ein noch stärkerer Rückgang sei nur durch Rückstellungen und Personalabbau und -umbau verhindert worden. Der Umsatz der Telekom betrug dagegen mit 62,5Milliarden Euro gut eine Milliarde mehr als im Jahr zuvor. Dazu trugen vor allem Firmen-Einkäufe in Polen, Österreich und den Niederlanden bei. Insgesamt lag das Jahresergebnis im Rahmen der (Experten-)Erwartungen.

 

Drei Millionen T-Handys für die USA

--> René Obermann erklärt die Bilanz Für das laufende Jahr will die Telekom dieses Ergebnis wenigstens halten. Konzern-Chef René Obermann hofft auch auf den US-Markt. Dort möchte T-Mobile in diesem Jahr drei Millionen neue Kunden gewinnen. In Deutschland, wo der Telekom die Kunden eher weglaufen, will man mit T-Home im Breitbandgeschäft einen Marktanteil von mindestens 45Prozent erreichen - bei den Neukunden.

 

 

Von birgit schiemann Erstellt am: 28.02.08 11:42 Beitrag Nr.: 123.990 Weitere Beiträge
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Ulrich Lehner wird Telekom-Aufsichtsratschef

 

 

Der scheidende Henkel-Chef Ulrich Lehner wird neuer Aufsichtsratsvorsitzender bei der Deutschen Telekom. Der Manager werde per Gericht in den Aufsichtsrat bestellt und übernehme den Vorsitz vor der Hauptversammlung am 15. Mai.

 

Das teilte die Telekom am Mittwoch nach einer Sitzung des Aufsichtsrats in Bonn mit. Lehner folgt dem früheren Post-Chef Klaus Zumwinkel, der den Posten im Zuge der aktuellen Steueraffäre räumen musste.

 

 

Da Zumwinkel mit sofortiger Wirkung ausscheidet, wird bis zur Bestellung von Lehner, die voraussichtlich im April erfolgt, Klaus Schlede vorübergehend das Gremium leiten. Schlede selbst wird altersbedingt zur Telekom-Hauptversammlung ebenfalls den Aufsichtsrat verlassen. Nachfolger wird der frühere Staatssekretär Hans Martin Bury, der nun Manager bei der Investmentbank Lehman Brothers ist.

 

 

Bereits in den vergangenen Tagen hatte sich abgezeichnet, dass Lehner neuer Aufsichtsratsvorsitzender des Bonner Konzerns werden würde. Der 61-Jährige tritt mit der Henkel-Hauptversammlung am 14. April entsprechend der konzerninternen Altersgrenze für Führungskräfte als Vorstandschef ab und kann dann das Amt bei der Telekom antreten.

Der Manager gilt in der Wirtschaft als gut vernetzt und wusste bei Henkel auch die Arbeitnehmer von seinem Kurs zu überzeugen. Neben dem obersten Henkel-Manager war auch Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber als möglicher Aufsichtsratschef gehandelt worden.

 

 

Der Aufsichtsrat bestätigte zudem auf seiner Sitzung dem Dividenden-Vorschlag des Vorstands. Der Hauptversammlung soll demnach eine um 8 Prozent höhere Ausschüttung von 0,78 Euro pro Aktie vorgeschlagen werden.

 

 

Auf der Aufsichtsratssitzung ging es auch um die Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr und eine neue Strategie für die Geschäftskundensparte T-Systems.Dem Vernehmen nach hat sich das Ergebnis im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabilisiert, womit die Erwartungen der Analysten erfüllt würden.

 

 

Der neue T-Systems-Chef Reinhard Clemens wollte dem 20-köpfigen Aufsichtsrat zudem seine Pläne vorstellen, wie er die Sparte auf die Wachstumsspur zurückführen will. Geplant ist eine Verschlankung, um die Betriebsabläufe zu beschleunigen. Außerdem geht es um eine Partnerschaft für den Bereich Systemintegration (SI) mit 18 000 Beschäftigten. Nach Angaben aus Konzernkreisen gilt der amerikanische IT-Dienstleister Cognizant als Favorit, daneben waren zuletzt noch die indische Tata Consultancy und die kanadische CGI-Gruppe im Gespräch.


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Von birgit schiemann Erstellt am: 28.02.08 11:44 Beitrag Nr.: 123.993 Weitere Beiträge
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Telekom nach Gewinneinbruch weiter auf Sparkurs

Nach dem Gewinneinbruch im abgelaufenen Geschäftsjahr will die Deutsche Telekom wettbewerbsfähiger werden. Dazu lotet sie weitere Sparmöglichkeiten aus - obwohl schon Tausende Mitarbeiter den Konzern verlassen haben.

 

Wegen der Belastungen für den Personalumbau sowie einer höheren Steuerlast brach der Überschuss im Gesamtjahr um 82 Prozent auf 569 Mio. Euro ein, wie der Konzern mitteilte.

Der bereinigte Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) ging um 0,6 Prozent auf 19,33 Mrd. Euro zurück, womit die Gesellschaft die selbst gesteckten Ziele erreichte. Für das laufende Jahr stellte Vorstandschef René Obermann ein stabiles Ergebnis in Aussicht. Der Umsatz wuchs dank Übernahmen in Polen, Österreich und den Niederlanden um 1,9 Prozent auf 62,52 Mrd. Euro. Damit behauptete die Telekom ihre Position als Europas umsatzstärkster Telekommunikationskonzern. Bei der Rentabilität hinken die Bonner aber hinter der spanischen Telefónica zurück, die im vergangenen Jahr 8,9 Mrd. Euro verdiente.

 

Obermann erwägt daher weitere Kostensenkungen, um den Konzern wettbewerbsfähiger zu machen. Im laufenden Programm sollen bis 2010 Einsparungen von bis zu 4,7 Mrd. Euro erreicht werden. "Sollten sich weitere Potenziale ergeben, werden wir sie nutzen", kündigte Obermann auf der Bilanzpressekonferenz an.

 

Höhere Investitionen als Einsparungen

 

2007 drückte die Telekom die Kosten bereits um 2,3 Mrd. Euro, über die Hälfte davon im Breitband- und Festnetzgeschäft. 40 Prozent der Einsparungen seien durch geringere Personalkosten erzielt worden. Dem stehen jedoch Investitionen etwa in den Vertrieb oder das Marketing sowie Zukäufe gegenüber. Ingesamt habe sich die Kostenbasis im Jahr 2007 um 1,2 Mrd. Euro erhöht.

 

 

Die Telekom hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Mitarbeiter bis zum Jahresende um 32.000 Mitarbeiter zu reduzieren - ohne betriebsbedingte Kündigungen. Insgesamt hätten im vergangenen Jahr 14.400 Mitarbeiter die Telekom verlassen, über Vorruhestands-, Altersteilzeit- und Abfindungsprogramme, natürliche Fluktuation, Ruhestand und den Verkauf von Geschäftsbereichen. So trennte sich die Telekom von Call-Centern, sagte Obermann. Der Personalaufwand im Inland sei um acht Prozent auf 9,5 Mrd. Euro gesunken. Darin spiegelten sich auch schon erste Effekte der Auslagerung von rund 50.000 Service-Mitarbeitern in konzerneigene Gesellschaften wider.

Trotz des Gewinneinbruchs will die Telekom pro Aktie 0,78 Euro zahlen (Vorjahr: 0,72 Euro). Insgesamt beläuft sich die Dividende damit auf 3,4 Mrd. Euro. Rund 1 Mrd. Euro fließt davon an den Hauptaktionär Bund. Der Konzern orientiert sich bei der Höhe der Ausschüttung nach eigenen Angaben am freien Kapitalfluss.

 

Gewinnbringer T-Mobile USA

 

Im vergangenen Jahr profitierte die Telekom von dem Ausbau ihrer Auslandssparte, wobei der schwache US-Dollar die Bilanz belastete. T-Mobile USA wies zwar kräftige Zuwächse aus, allerdings blieb der Umsatz in Euro gerechnet wegen Währungseffekten auf dem Vorjahresniveau. Hinzu kommt ein verschärfter Wettbewerb um US-Kunden, der sich im Schlussquartal 2007 bemerkbar machte. Beim operativen Gewinn und den Kundenzahlen gehört die US-Mobilfunktochter weiter zu den Gewinnbringern, allerdings mit gedämpften Wachstumsraten.

 

Aufgrund der Auslandsinvestitionen und der Kosten für das Breitbandangebot 2008 geht der Konzern weiter davon aus, bei operativem Gewinn und Free Cash Flow im Vergleich zum abgelaufenen Jahr nicht weiter draufsatteln zu können.

Bei der Suche nach einem Partner für die Geschäftskundensparte T-Systems sieht Obermann die Telekom auf gutem Weg. Der Konzern stehe in "sehr weit fortgeschrittenen Gesprächen" und gehe davon aus, "in Kürze eine Vereinbarung abschließen zu können".

 

 

 

Von  huetter69 Erstellt am: 29.02.08 17:49 Beitrag Nr.: 124.669 Weitere Beiträge
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Telekom macht mehr als 80 Prozent weniger Gewinn



Stellenabbau geht weiter



Der Gewinn der Deutschen Telekom ist im vergangenen Jahr massiv eingebrochen. Wegen der Belastungen für den Personalumbau sowie einer höheren Steuerlast brach der Konzernüberschuss im Gesamtjahr um 82 Prozent auf 569 Millionen Euro ein, teilte der Konzern in Bonn mit.


Daraufhin sank der Kurs der Telekom-Aktie an der Frankfurter Börse heute um über zwei Prozent. Dennoch soll die Dividende trotz gesunkenen Gewinns auf 78 Euro-Cent je Aktie steigen. Ungeachtet des Gewinnrückgangs verdiente die sechsköpfige Telekom-Führung knapp zwölf Millionen Euro.

In der Festnetzsparte verlor die Telekom 2007 rund 2,1 Millionen Kunden. Erfolgreich war der Konzern dagegen beim Verkauf von DSL-Anschlüssen.

 

Insgesamt zeigte sich Telekom-Chef René Obermann dennoch sehr zufrieden über die erreichten Ziele und den eingeschlagenen Sparkurs.


Der Konzernumbau sei vorangekommen, die Wettbewerbsfähigkeit habe sich verbessert, betonte Obermann. Denn trotz finanzieller Verluste stieg der Umsatz dank Übernahmen in Polen, Österreich und den Niederlanden. Damit behauptet die Telekom ihre Position als Europas umsatzstärkster Telekommunikationskonzern.

 

Um den Aufwärtstrend zu stabilisieren, lotet die Telekom weitere Sparmöglichkeiten aus. Dafür werden bis Ende 2008 weitere 32.000 Stellen gestrichen.


Außerdem gab es einen Personalwechsel an der Spitze des Telekom-Aufsichtsrates. Henkel-Chef Ulrich Lehner wird die Nachfolge vom früheren Post-Chef Klaus Zumwinkel antreten, der den Posten wegen der privaten Steueraffäre räumen musste.


 

 

 

Von birgit schiemann Erstellt am: 05.03.08 10:37 Beitrag Nr.: 125.188 Weitere Beiträge
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ddp
T-Systems schließt Allianz mit Cognizant
Mittwoch 5. März 2008, 10:07 Uhr

 

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Hannover (ddp.djn). Die Telekom-Sparte T-Systems hat für den Bereich Systemintegration eine Partnerschaft mit dem US-Wettbewerber Cognizant geschlossen. Diese Partnerschaft ist nach Einschätzung von René Obermann, Vorstandsvorsitzender der T-Systems-Mutter Deutsche Telekom, das «letzte fehlende Element» bei der Neuaufstellung der Geschäftskundensparte.

Die Partnerschaft verbinde einen US-Dienstleister «mit starken Wurzeln im indischen Markt und einen führenden europäischen Anbieter», teilte die Geschäftskunden-Sparte der Deutschen Telekom (Xetra: 555750 - Nachrichten) am Mittwoch auf der CeBIT in Hannover mit. Cognizant ist an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet und Mitglied im Nasdaq (NASDAQ: Nachrichten)

Mit der Ankündigung der Allianz beendet T-Systems monatelange Spekulationen um die Zukunft des Systemintegrations-Geschäfts. Zuletzt war aber bereits weitgehend erwartet worden, dass T-Systems dabei auf eine Partner-Lösung setzt.

 

Der neue Vorstandsvorsitzende von T-Systems, Reinhard Clemens, hatte bereits Mitte Februar angekündigt, den Bereich Systemintegration eher in eine Partnerschaft einbringen zu wollen als zu verkaufen.

Zusammen kommen Cognizant und T-Systems auf 110 000 Mitarbeiter weltweit. Damit erschließe sich für beide Unternehmen ein «beträchtliches Wachstumspotenzial». Als Teil der neuen Partnerschaft werde die indische Niederlassung von T-Systems mit rund 1150 Mitarbeitern an Cognizant übergehen. Diese Transaktion unterliege dabei noch der Zustimmung durch die zuständigen Behörden.

 

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