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Markus Fugmann: 16.05.08 11:41 Marktausblick vom 16.05.08 |
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Norbert Lohrke: 16.05.08 08:57 New Economy, Old Economy |
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Markus Fugmann: 15.05.08 11:47 Marktausblick vom 15.05.08 |
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Von BigOnyxia | Erstellt am: 15.05.07 10:25 | Beitrag Nr.: 16.748 | Weitere Beiträge |
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Der bisherige Mutterkonzern werde den restlichen Anteil von 19,9 Prozent an Chrysler behalten, um die Zusammenarbeit bei konkreten Projekten fortzusetzen, kündigte DaimlerChrysler-Konzernchef Dieter Zetsche in Stuttgart an. Die milliardenschweren Pensions- und Gesundheitskosten würden bei Chrysler verbleiben. Chrysler hatte im vergangenen Jahr wegen der Absatzschwäche seiner zu durstigen Fahrzeugflotte rund eine Milliarde Euro Verlust gemacht. Am 14. Februar hatte Zetsche bei der Bilanzpressekonferenz in Detroit erklärt, für die Zukunft von Chrysler würden nun alle Optionen geprüft. Zugleich kündigte er den Abbau von 13.000 Chrysler-Jobs an. Mit Cerberus solle es keine neuen Stellenstreichungen geben, hieß es nun. In der Verwaltung der künftigen Daimler AG könne er "kleinere Anpassungen nicht ausschließen", sagte Zetsche.
ARBEITNEHMER ZUVERSICHTLICH, DIE BÖRSE AUCH
Die Arbeitnehmer, die in den vergangenen Wochen noch den Einstieg eines Finanzinvestors abgelehnt hatten, erklärten ihre Zustimmung. Der stellvertretende Aufsichtsratschef und Betriebsratsvorsitzende Erich Klemm zeigte sich zuversichtlich, dass die Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks gesichert seien. Die Börse honorierte die Trennung. Der Kurs machte bis zum Mittag einen Sprung von 5,74 Prozent auf 64,09 Euro, schwächte sich zum Nachmittag aber auf ein Plus von 3,48 Prozent auf 62,72 Prozent ab.
"Mit dieser Transaktion haben wir die Voraussetzungen für einen neuen Start für Chrysler und für Daimler geschaffen", sagte Zetsche, der sich zusammen mit Vorstandskollegen und dem Verwaltungsratschef von Cerberus, dem ehemaligen US-Finanzminister John Snow, in Stuttgart den Fragen der Medien stellte. Snow machte dabei deutlich, dass der Cerberus-Berater und einstige Manager von DaimlerChrysler und VW, Wolfgang Bernhard, nicht ins Chrysler-Management kommen werde, wie spekuliert worden war. Cerberus wolle sich länger bei Chrysler engagieren. "Wir denken nicht an das nächste Quartal und die Analysten", sagte Snow. "Unser Kapital ist Geduld."
INDIREKTE KRITIK AN JÜRGEN SCHREMPP
DaimlerChrysler habe nur begrenzten Nutzen aus der jahrelangen Zusammenarbeit mit Chrysler gezogen, sagte Zetsche, der damit indirekt seinen Vorgänger Jürgen Schrempp kritisierte. Dieser hatte 1998 angekündigt, DaimlerChrysler werde der profitabelste Autokonzern der Welt werden. Die Synergien, die möglich gewesen seien, seien ausgeschöpft worden, sagte Zetsche. "Darüber hinaus gehende Möglichkeiten zur Zusammenarbeit sind angesichts der unterschiedlichen Segmente begrenzt." Daher habe sich das Unternehmen entschlossen, die Mehrheit an Chrysler zu verkaufen. "Gleichzeitig ist mir persönlich diese Entscheidung nicht leicht gefallen." Dennoch werde die Zusammenarbeit auf einigen Gebieten fortgesetzt. Einen personellen Kahlschlag werde es nicht geben. Es könne höchstens zu kleineren Anpassungen kommen, sagte Zetsche.
Das formelle Aus von DaimlerChrysler soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im Herbst beschlossen und auch im Firmennamen sichtbar gemacht werden: Statt DaimlerChrysler AG wird der Stuttgarter Autobauer künftig nur noch Daimler AG heißen. Damit wird auch das Ende der einstigen "Welt AG" besiegelt, die mit Beteiligungen in den USA und Asien geschmiedet werden sollte.
PENSIONS- UND GESUNDHEITSKOSTEN BEI CHRYSLER
Durch die Trennung von der defizitären US-Tochter wird der Gewinn des Stuttgarter Mutterkonzerns in diesem Jahr voraussichtlich mit bis zu vier Milliarden Dollar belastet, hieß es. Zetsche betonte dennoch: "Wir sind davon überzeugt, eine Lösung gefunden zu haben, die insgesamt den größten Wert schafft - für Daimler und für Chrysler."
Cerberus hat nach Informationen aus Finanzkreisen auch dank finanzieller Zugeständnisse den Zuschlag für Chrysler erhalten. "Die Angebote waren von sehr unterschiedlicher Qualität", sagte eine informierte Person der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Das Angebot von Cerberus war das detaillierteste und seriöseste." Interesse an Chrysler hatten auch der US-Finanzinvestor Blackstone, der kanadische Autozulieferer Magna und der US-Milliardär Kirk Kerkorian.
Der Vertrag mit Cerberus sieht vor, dass die hohen Pensions- und Gesundheitskosten von Chrysler bei dem US-Unternehmen verbleiben und damit künftig nicht den Stuttgarter Konzern belasten werden. Der Rest der Transaktion ist kompliziert: Von der Einlage von 5,5 Milliarden Euro, die Cerberus leistet, sollen 3,7 Milliarden in das Industriegeschäft und 800 Millionen in das Finanzdienstleistungsgeschäft fließen, um die jeweilige Eigenkapitalquote zu stärken. Den Restbetrag von einer Milliarde Euro erhalte DaimlerChrysler, gibt Chrysler aber ein Darlehen von 300 Millionen Euro. Außerdem solle das Industriegeschäft von Chrysler komplett Schuldenfrei übergeben werden. Dies werde DaimlerChrysler 1,2 Milliarden Euro kosten. Zusätzlich werden langfristige Schulden von Chrysler abgelöst.
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Von BigOnyxia | Erstellt am: 15.05.07 10:26 | Beitrag Nr.: 16.749 | Weitere Beiträge |
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 15.05.07 12:41 | Beitrag Nr.: 16.759 | Weitere Beiträge |
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Von SteJos | Erstellt am: 18.05.07 15:48 | Beitrag Nr.: 16.841 | Weitere Beiträge |
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Hallo zusammen,
ich denke die Trennung von Chrysler war richtig. Der Kurs wird unter der Trennnung nicht leiden. Hier nochmal die aktuellen News:
STUTTGART (Dow Jones)--Nach dem Verkauf der US-Tochter Chrysler setzt die neue Daimler AG auf anhaltendes Wachstum in den bestehenden Sparten und eine weiter steigenden Ertragskraft. "In den letzten 10 Jahren betrug das Wachstum von Daimler neu durchschnittlich 5% bis 6% pro Jahr. Dieses Level müssen wir mindestens halten", sagte der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit dem Magazin "auto motor und sport". Das Unternehmen war kurzfristig für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Die DaimlerChrysler AG (Nachrichten/Aktienkurs) hatte am Montag die Trennung von der defizitären Chrysler Group bekannt gegeben und will sich nun auf den Ausbau des bestehenden Geschäfts konzentrieren. Dazu gehört die Mercedes Car Group (MCG) mit den Marken Mercedes-Benz, smart und Maybach. Der Stuttgarter Automobilkonzern will sich nach der vollzogenen Abspaltung von Chrysler in Daimler AG umbenennen.
"Wir werden unsere Umsatzrendite so weit vorantreiben, dass wir im Premiummarkt führend sind", sagte Zetsche dem Magazin. Schon 2007 wolle Daimler belegen, "dass wir die angepeilte Umsatzrendite von mehr als sieben Prozent erreichen. Auf Basis der Bilanz 2007 werden wir dann den Weg nach vorne beschreiben." Zur Steigerung der Rendite plant Daimler dem Bericht zufolge auch nach Auslaufen des aktuellen Sparprogramms Core Ende 2007 weitere Einschnitte.
"Core war sehr erfolgreich. Aber wir haben noch mehr vor und haben dafür klare Bausteine definiert, beispielsweise das Thema Modulstrategie, die wir jetzt aufbauen und die ihren Nutzen nach der Core-Phase an den Tag legen wird", so Zetsche weiter. "Daneben wollen wir die Zahl der Stunden weiter reduzieren, die wir benötigen, um ein Fahrzeug zu fertigen. In 2006 haben wir uns hier um 12% verbessert, in 2007 werden wir einen weiteren erheblichen Schritt tun."
Mittelfristig sei eine Verbesserung um 30% beabsichtigt. "Andere Felder definiert gerade ein kleiner Kreis von Top-Führungskräften. Das ist aber noch nicht abgeschlossen", so Zetsche weiter.
Mit dem Chrysler-Verkauf sind laut Zetsche die großen Veränderungen im Konzern abgeschlossen, ein Verkauf etwa der Marke smart oder ein Börsengang der Truck-Group seien nicht geplant. "Ich kann klar sagen, dass wir hier eine eindeutige Position haben: Unser Ziel ist es, die Pkw- und Lkw-Sparte auch künftig unter dem Dach der Daimler AG zu führen." Smart entwickele sich erfolgreich und bleibe ebenfalls im Konzern. "Entgegen aller Unkenrufe entwickelt sich Smart hervorragend. Wir werden mit Smart dieses Jahr wieder Geld verdienen und das wird weiter nach oben gehen."
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-05/artikel-8267167.asp
MfG
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Von Schmitti82 | Erstellt am: 21.05.07 07:29 | Beitrag Nr.: 16.846 | Weitere Beiträge |
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Das hier bei WOI aufgeführte Volumen aus den USA ist ja ein Wahnsinn. Ich will da gar nicht ausrechnen, wie hoch die Marktkapitalisierung ist. MIr scheint, als wenn diese Aktie wieder stark im kommen ist.
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Von Steveo3 | Erstellt am: 21.05.07 08:15 | Beitrag Nr.: 16.851 | Weitere Beiträge |
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Also ich finde auch das das Volumen sehr beachtlich ist.
Aber diese Zahl ist ja schon so hoch das es sich ja eventuell auch um einen skrypt Fehler handeln könnte. ? ![]()
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Von badday | Erstellt am: 21.05.07 11:39 | Beitrag Nr.: 16.856 | Weitere Beiträge |
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Von breakevenpoint | Erstellt am: 21.05.07 12:49 | Beitrag Nr.: 16.872 | Weitere Beiträge |
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Von Entsafter | Erstellt am: 21.05.07 15:47 | Beitrag Nr.: 16.875 | Weitere Beiträge |
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Von TraderSchorschi | Erstellt am: 21.05.07 15:51 | Beitrag Nr.: 16.876 | Weitere Beiträge |
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Der chinesische Autohersteller Chery will seine Partnerschaft mit dem US-Konzern Chrysler neu verhandeln. Durch das Ende der Auto-Ehe von Daimler und Chrysler habe sich die Situation grundlegend geändert.
Das sagte der für das internationale Geschäft zuständige General Manager von Chery, Zhang Li, dem "Handelsblatt". Chery sei vom Chrysler-Verkauf völlig überrascht worden. Das erste gemeinsame Projekt sei bereits gestoppt worden, sagte Zhang. Eigentlich wollte Chrysler im April das erste US-Modell eines in China gebauten Kleinwagens vorstellen.
"Wir sind weiter mit Chrysler im Gespräch, haben aber noch keinen Kontakt zu den neuen Eigentümern", sagte Zhang. Im vergangenen November hatte Daimler-Chrysler die Kooperation mit Chery vereinbart. Durch den Verkauf von Chrysler an den Finanzinvestor Cerberus stockt die Kooperation jetzt. Auch die chinesische Regierung muss die Zusammenarbeit erst noch genehmigen.
Chinesen wollen neu verhandeln
Chrysler-Chef Tom LaSorda strebt nach eigenen Worten eine noch engere Allianz mit Chery an, wie er vergangene Woche betonte. Auch Trevor Hale, Daimler-Chrysler-Sprecher in Peking, sagte: "Wir werden alle unsere Projekte fortsetzen." Doch die Chinesen wollen neu verhandeln.
Chery habe sogar Interesse, die Chrysler-Marke Dodge zu kaufen, schreibt das "Handelsblatt" weiter. Zhang bezeichnete dies zwar als "Gerücht", dementieren wollte er es jedoch nicht. Chrysler hat dagegen bereits erklärt, die Marken Jeep, Dodge und Chrysler behalten zu wollen.