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Forum > Deutschland > BAYER - Erfolg für Krebsmittel bei Bayer

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BAYER AG INHABER-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 25.07.2008 19:54)
Letzter Kurs: 55,84 EUR WKN: 575200 BAYER AG INHABER-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: 2,03 EUR Symbol: BAY
Veränd. in %: 3,77 % ISIN: DE0005752000
Volumen 19.460 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 55,82 Ask 55,90
(500,00) (500,00)

Thema: BAYER - Erfolg für Krebsmittel bei Bayer

Thema Nr. 23394  
Thema eröffnet von:  informationsknecht Beiträge: 39 Bewertung (0):
am: 27.08.07 09:36 Gelesen gesamt: 413    
Letzter Beitrag von:  huetter69 Gelesen heute: 0      
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Themenbeitrag Nr.1

 BAYER AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  informationsknecht Erstellt am: 27.08.07 09:36 Beitrag Nr.: 21.218 Weitere Beiträge
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Erfolg für Krebsmittel bei Bayer Leberkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten und gilt als schwer zu behandeln. Jetzt keimt neue Hoffnung auf, dank eines neuen Medikaments von Bayer.

Bei Bayer geht es derzeit Schlag auf Schlag. Nach Fortschritten bei der Entwicklung eines Thrombose-Mittels und der Zulassung einer neuen Anti-Baby-Pille, kann das Leverkusener Unternehmen nun auch mit einem neuen Leberkrebsmittel punkten. Die planmäßige Zwischenauswertung einer im asiatisch-pazifischen Raum durchgeführten Phase-III-Studie mit Nexavar (Sorafenib)-Tabletten bei Patienten mit fortgeschrittenem Leberzellkarzinom habe gute Ergebnisse gezeigt, teilte der Konzern am Montag mit.Demzufolge sei die Überlebenszeit bei asiatischen Patienten um bis zu 44 Prozent gestiegen. Wegen der guten Ergebnisse ist die Studie nun vorzeitig beendet worden.

Hoffnungsträger
Die Auswertung hat ein unabhängiges Datenüberwachungskomitee vorgenommen. Auf dessen Empfehlung wurde die Studie wegen der guten Daten beendet, um Patienten, die im Rahmen der Studie Placebo erhielten, ebenfalls mit Nexavar behandeln zu können.
Leberkrebs ist die fünfthäufigste Krebsart weltweit und gilt als schwer zu behandeln. Nexavar ist einer der größten Hoffnungsträger der Bayer-Pharmasparte. Nexavar soll Krebstumore bekämpfen, indem es zum einen durch die Hemmung eines Enzyms das Wachstum der Tumorzellen unterbindet. Außerdem soll es in die Gefäßneubildung eingreifen, um die Blutversorgung des Tumors zu stoppen.


--

An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1.
Man muß nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.

 

Themenbeitrag Nr.2

 BAYER AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  spekulativ Erstellt am: 05.11.07 22:36 Beitrag Nr.: 41.721 Weitere Beiträge
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Montag, 5. November 2007

Aus für Trasylol
Bayer zieht Schlussstrich


Der Pharmakonzern Bayer hat die Vermarktung seines umstrittenen Medikaments Trasylol vorübergehend weltweit ausgesetzt, nachdem eine kanadische Studie Hinweise auf ein erhöhtes Todesrisiko bei mit dem Medikament behandelten Patienten ergeben hat. Mit dem Vermarktungsstopp folge der Konzern einer Anordnung des Bundesinstituts für Arzneimittel (BfArM) und Empfehlungen der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Trasylol wird weltweit bei Herzoperationen zur Verringerung der Blutungen eingesetzte. Bereits seit 2006 gibt es jedoch Bedenken wegen möglicher Risiken des Medikaments.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel betonte, das Medikament dürfe ab sofort nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Ärzte wurden aufgefordert, Trasylol nicht mehr anzuwenden. Die Behörde zog damit die Konsequenzen aus einer kanadischen Studie, bei der 3.000 herzchirurgische Hochrisiko-Patienten mit Trasylol sowie zwei alternativen Wirkstoffen behandelt worden waren. Die weitere Behandlung von Patienten mit Trasylol sei dort aus Sicherheitsgründen vorzeitig beendet worden, da eine erhöhte Sterblichkeit ermittelt worden sei, berichtete das Bundesinstitut.


Erste Hinweise auf ein erhöhtes Todesrisiko bei Trasylol hatte es nach Angaben des BfArM bereits Anfang 2006 gegeben. Doch war die Aussagekraft der damaligen Studien durch methodische Mängel sehr begrenzt. Die vorläufigen Ergebnisse der neuen kanadischen Studie ließen jetzt jedoch das Nutzen-Schaden-Verhältnis für das Bayer-Medikament als ungünstig erscheinen, betonte die Aufsichtsbehörde. Deshalb sei das Ruhen der Zulassung angeordnet worden. "Es geht darum, auf Grund der neuen Erkenntnisse Gefahren von Patienten abzuwehren", sagte der Leiter des BfArM, Reinhard Kurth.

Bayer wies in einer ersten Stellungnahme darauf hin, dass die erhöhte Sterblichkeit "im Grenzbereich zur statistischen Signifikanz" liege. Der Konzern sei auch weiterhin davon überzeugt, das Trasylol insgesamt ein positives Nutzen-Risiko-Profil aufweise, wenn es entsprechend den Gebrauchsinformationen angewendet werde.

In den ersten neuen Monaten dieses Jahres erwirtschaftete das Unternehmen mit Trasylol weltweit einen Umsatz von 93 Mio. Euro, den größten Teil davon in den USA. Nach Angaben eines Bayer-Sprecher liegen dem Konzern in den USA inzwischen bereits 20 Produkthaftungsklagen von Trasylol-Patienten oder deren Angehörigen vor.

Bayer betonte, der Vermarktungsstopp gelte solange, bis die endgültigen Ergebnisse der kanadischen Studie vorlägen und analysiert worden seien. Danach werde man das Nutzen-Risiko-Profil von Trasylol erneut bewerten.

 

Themenbeitrag Nr.3

 BAYER AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Zahlenfee Erstellt am: 28.02.08 12:06 Beitrag Nr.: 124.009 Weitere Beiträge
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Bayer: Beschäftigtenzahl in Deutschland bleibt 2008 stabil

 

DJ Bayer: Beschäftigtenzahl in Deutschland bleibt 2008 stabil

LEVERKUSEN (Dow Jones)--Die Bayer AG (News/Aktienkurs) will ihre Beschäftigtenzahl in Deutschland im laufenden Jahr stabil halten. Der Vorstandsvorsitzende des Leverkusener Konzerns, Werner Wenning, sagte am Donnerstag weiter, auch im Pharma-Vertrieb sollten keine Stellen abgebaut werden. Andere große Pharmakonzerne hatten in diesem Bereich in den vergangenen Monaten Einschnitte angekündigt.

Webseite: http://www.bayer.de

DJG/rib/brb

(END) Dow Jones Newswires

February 28, 2008 05:02 ET (10:02 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones&Company, Inc.

 

 

Themenbeitrag Nr.4

 BAYER AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 28.02.08 13:45 Beitrag Nr.: 124.060 Weitere Beiträge
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Bayer-Zahlen missfallen den Anlegern

 

Der Dax hat seine Verluste ausgeweitet. Das Jahresergebnis von Bayer wurde von den Anlegern negativ bewertet, auch Hypo Real Estate fiel weit zurück. Auf europäischem Parkett standen Banken auf der Verkaufslisten.

 

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/ax%2520Stoxx%2520Mittag%2520Bayer%2520Zahlen%2520Anlegern/323841.html

 

 

 

Themenbeitrag Nr.5

 BAYER AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 28.02.08 14:34 Beitrag Nr.: 124.113 Weitere Beiträge
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Ehemalige Schering-Medikamente bescheren Bayer einen Rekordgewinn

 

Für den Bayer-Konzern hat sich die Übernahme von Schering ausgezahlt: Die Medikamente der Berliner Traditionsfirma trugen wesentlich dazu bei, dass Bayer im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn verbuchen konnte, wie der Konzern am Donnerstag in Leverkusen bekanntgab. So wuchs der Umsatz der Anti-Baby-Pille Yasmin um 37 Prozent und der des Multiple-Sklerose-Medikaments Betaferon um sieben Prozent auf jeweils mehr als eine Milliarde Euro. Die beiden Arzneien waren von Schering übernommen worden. Bayer selbst litt dagegen unter mehreren Rückschlägen. So musste das Unternehmen im vergangenen Herbst den Blutstiller Trasylol zurückziehen.

 

 

Themenbeitrag Nr.6

 BAYER AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 28.02.08 21:05 Beitrag Nr.: 124.431 Weitere Beiträge
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Bayer AG: akkumulieren (AC Research)

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von Bayer zu akkumulieren.

Die Gesellschaft habe Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 bekannt gegeben.

Demnach habe das Unternehmen 2007 die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 11,8% auf 32,385 Milliarden Euro steigern können. Währungs- und portfoliobereinigt habe der Zuwachs bei 6,1% gelegen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen habe sich um 21,4% auf 6,777 Milliarden Euro verbessert. Die bereinigte EBITDA-Marge sei somit um 1,6 Prozentpunkte auf 20,9% erhöht worden. Beim EBIT vor Sondereinflüssen habe sich ein Anstieg um 23,2% auf 4,287 Milliarden Euro ergeben. Das Konzernergebnis habe sich schließlich auch wegen Beteiligungsverkäufen auf 4,711 Milliarden Euro belaufen.

Im Bereich Bayer HealthCare habe vor allem wegen der Schering-Akquisition der Umsatz um 26,3% auf 14,807 Milliarden Euro erhöht werden können. Das bereinigte EBITDA habe sich dabei um 45,1% auf 3,792 Milliarden Euro verbessert. Die bereinigte EBITDA-Marge sei auf 25,6% gesteigert worden. Die Produktfamilie Yasmin sowie das Multiple-Sklerose-Mittel Betaferon hätten dabei jeweils erstmals mehr als eine Milliarde Euro an Umsatz erwirtschaftet. Im Bereich Bayer CropScience habe vor dem Hintergrund positiver Rahmenbedingungen auf den Welt-Agrarmärkten bei einem Umsatzanstieg um gut 2% auf 5,826 Milliarden Euro das bereinigte EBITDA um 10% auf 1,324 Milliarden Euro verbessert werden können. Die entsprechende Marge habe sich somit auf 22,7% erhöht. Bei Bayer MaterialScience sei bei einem Umsatzwachstum um 2,7% auf 10,435 Milliarden Euro das EBITDA vor Sondereinflüssen um 71 Millionen Euro auf 1,606 Milliarden Euro gesunken. Dabei hätten sich die deutlich gestiegenen Kosten für petrochemische Rohstoffe und Energien negativ ausgewirkt.

Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt ganz leicht unter den Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Das Konzernergebnis habe sich im vierten Quartal 2007 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal von 311 Millionen Euro auf nur noch 67 Millionen Euro verringert. Dabei sei aber zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft im vierten Quartal 2006 einen Sonderertrag aus einer Desinvestition in Höhe von 236 Millionen Euro erhalten habe und zudem auch einen außerordentlichen Steuerertrag von 203 Millionen Euro verbucht habe. Als positiv werte man es, dass der Konzern 2007 die Nettoverschuldung insbesondere durch den Verkauf von Unternehmensteilen um 5,4 Milliarden Euro auf 12,2 Milliarden Euro habe senken können.

Auf operativer Ebene habe die Gesellschaft 2007 in den Bereichen HealthCare und CropSciences positiv abgeschnitten. Die Entwicklung im Bereich MaterialScience sei allerdings insgesamt enttäuschend verlaufen. Im laufenden Geschäftsjahr 2008 rechne die Konzernleitung mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum um 5% und einer Verbesserung der EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen. Während bei CropScience und HealthCare mit einer erfreulichen Ergebnisentwicklung zu rechnen sei, werde sich das Marktumfeld im Bereich MaterialScience schwierig gestalten. Gleichzeitig werde für 2008 mit Sonderaufwendungen in Höhe von rund 650 Millionen Euro vor allem für die Integration von Schering und laufende Restrukturierungsprojekte bei CropScience und MaterialScience gerechnet. Insgesamt erscheine die Zielvorgabe für 2008 nach Ansicht der Analysten von AC Research erreichbar.

Beim gestrigen Schlusskurs von 54,08 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von gut 14 weiterhin relativ moderat bewertet. Insgesamt halte man es für wahrscheinlich, dass die Gesellschaft im laufenden Jahr 2008 auch bei einem sich abkühlenden gesamtwirtschaftlichen Umfeld die eigene Planvorgabe erreichen werde. Als Wachstumsträger werde sich 2008 wahrscheinlich der HealthCare-Bereich erweisen. Auch im Bereich CropScience sei mit einem erfreulichen Geschäftsverlauf zu rechnen. Vor dem Hintergrund des unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes und volatiler Rohstoffpreise werde sich der Bereich MaterialScience aber wahrscheinlich schwächer entwickeln. Insgesamt sehe man auf dem aktuellen Bewertungsniveau bei einem Investment in die Aktie aber ein leicht positives Chance-Risiko-Verhältnis.

Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Bayer zu akkumulieren.

 

Themenbeitrag Nr.7

 BAYER AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 29.02.08 08:44 Beitrag Nr.: 124.559 Weitere Beiträge
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http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Auf%2520Bayer%2520Arzneirisiken/323901.html

Auf Bayer rollen Arzneirisiken zu



Der Bayer-Konzern muss in diesem Jahr eine Reihe von Gefahren im Arzneigeschäft abwehren. Angriffe auf Patente von Verhütungsmitteln und die unsichere Zukunft des Blutstillmittels Trasylol gehören zu den Risiken.








 

Themenbeitrag Nr.8

 BAYER AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 29.02.08 08:46 Beitrag Nr.: 124.561 Weitere Beiträge
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Bayer baut auf gut gefüllte Pharma-Pipeline

Leverkusen. Bayer ist weiter auf Wachstumskurs: Nach einem Rekordgewinn in 2007 soll in den nächsten Jahren vor allem die gut gefüllte Forschungspipeline im Pharmabereich die Konzerngewinne nach oben treiben. Konzern-Chef Werner Wenning betonte bei der Bilanz-Präsentation, der Konzern erwarte, mit den in der Erprobung befindlichen neuen Wirkstoffen gegen Krebs und Thrombose im gewinnstarken Sektor verschreibungspflichtiger Medikamente ab 2009 stärker wachsen zu können als der Markt.

Im Bereich der verschreibungsfreien Arzneimittel und Tierarzneimittel sei dies schon heute der Fall, betonte er. Die Gesundheitssparte ist wieder die mit Abstand wichtigste Sparte für den Traditionskonzern. Sie erzielte 2007 das kräftigste Wachstum und erwirtschaftete fast die Hälfte des Gewinns. Klassiker wie das rezeptfreie Pilzmedikament Canesten, Vitamintabletten und Schmerzmittel bescherten dem Konzern hier auch 2007 zweistellige Wachstumsraten.Überhaupt war das vergangene Jahr ein gutes für Bayer: Der Konzern steigerte seinen Umsatz um 11,8 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro. Das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um 23,2 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss fiel sogar fast drei Mal so hoch aus wie im Vorjahr – beflügelt von Beteiligungsverkäufen – und erreichte 4,7 Milliarden Euro. „2007 war das bisher erfolgreichste Jahr für Bayer“, sagte Konzernchef Werner Wenning.

Von dem florierenden Geschäft profitieren auch die Mitarbeiter – und zwar nicht nur wegen der ausgeschüttenden Prämien im Gesamtvolumen von rund 490 Millionen Euro. Wenning betonte, Bayer plane 2008 und 2009 keinen nennenswerten Arbeitsplatzabbau.

Doch nicht nur die Gesundheitssparte floriert bei Bayer, auch das Pflanzenschutzgeschäft glänzte 2007 mit Umsatz- und Ergebnissteigerungen. Die Kunststoffsparte Material Science musste dagegen trotz Umsatzplus wegen der Explosion der Rohstoff- und Energiepreise einen Ergebnisrückgang hinnehmen.

Auch 2008 will Bayer den Wachstumskurs fortsetzen. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um rund 5 Prozent wachsen. Nominal entspräche dies allerdings nach Konzernangaben nur einem leichten Wachstum. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen und die Marge sollen weiter steigen.

Große Hoffnungen setzt der Konzern vor allem in das Krebsmedikament Nexavar und das neue Thrombosemittel Xarelto.

 

Themenbeitrag Nr.9

 BAYER AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 29.02.08 08:48 Beitrag Nr.: 124.563 Weitere Beiträge
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Bayer-Konzern weiter auf Wachstumskurs

LEVERKUSEN. Nach einem Rekordgewinn im Jahr 2007 blickt der deutsche Bayer-Konzern optimistisch in die Zukunft: Vor allem die gut gefüllte Forschungspipeline im Pharmabereich soll auch in den nächsten Jahren weiteres Wachstum sichern.

Konzern-Chef Werner Wenning konnte sich 2007 über ein Rekordjahr freuen: Der Pharma- und Kunststoffkonzern steigerte seinen Umsatz um 11,8 Prozent auf 32,4 Mrd. Euro. Das um Sondereinflüsse bereinigte operatives Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um 23,2 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro. Der Jahresüberschuss fiel - beflügelt von Beteiligungsverkäufen - sogar fast drei Mal so hoch aus wie im Vorjahr und erreichte 4,7 Mrd. Euro. “2007 war das bisher erfolgreichste Jahr für Bayer“, sagte Wenning.

Von dem florierenden Geschäft profitieren auch die Mitarbeiter - und zwar nicht nur wegen der ausgeschüttenden Prämien im Gesamtvolumen von rund 490 Millionen Euro. Wenning betonte, Bayer plane 2008 und 2009 keine nennenswerten Arbeitsplatzabbau.

 

Themenbeitrag Nr.10

 BAYER AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 29.02.08 08:55 Beitrag Nr.: 124.567 Weitere Beiträge
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Bayer will in Berlin neue Jobs schaffen

Schering-Produkte lassen die Kassen der Rheinländer klingeln

Image Berlin - Der Bayer-Konzern will seine Mitarbeiter-Zahl in den nächsten beiden Jahren weitgehend stabil halten. Das kündigte der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern bei der Vorlage der Bilanzzahlen nun an. "Wir werden 2008 die Belegschaft stabil halten. Und auch 2009 wird es keine wesentlichen Maßnahmen geben", sagte Vorstandschef Werner Wenning. Das gelte auch für den Standort Berlin. Zwei Jahre nach dem Zukauf gebe es in Berlin noch etwa 100 Personen, für die der Konzernnoch Lösungen suche.

Seit der Übernahme des Weddinger Schering-Konzerns ist die Zentrale des Pharmageschäftes in der Hauptstadt konzentriert und soll in diesem Jahr noch weiter aufgewertet werden. Bereits vor einigen Tagen kündigte Wenning bei einem Kongress in Berlin an, dass die Restrukturierungen Ende 2008 abgeschlossen werden sollen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir in Zukunft in Berlin wieder neue Stellen schaffen können", so der Bayer-Chef.

In der Belegschaft ging in den letzten Wochen die Angst vor einem weiteren Stellenabbau um. Schon nach der Übernahme Scherings wurden weltweit 6100 Stellen gestrichen, in Deutschland traf es Berlin am härtesten.

 

Übernahme zahlt sich aus


Für Bayer hat sich die Übernahme aber inzwischen ausgezahlt. Erneut war es das Gesundheitsgeschäft, das beim Industrieriesen vom Rhein für steigende Erträge und Umsätze sorgte. Einen wichtigen Beitrag lieferten dabei die Medikamente der Berliner Traditionsfirma Schering. So konnte etwa der Umsatz der Anti-Baby-Pille Yasmin um 37 Prozent und der des Multiple-Sklerose-Medikaments Betaferon um sieben Prozent auf jeweils mehr als eine Milliarde Euro gesteigert werden.

Unter dem Strich verdiente Bayer als Gesamtkonzern mit seinen drei Sparten im vorigen Geschäftsjahr knapp 4,7 Mrd. Euro. Der Erlöse stiegen um 11,8 Prozent auf 32,39 Mrd. Euro - trotz eines sehr schwachen Schlussquartals. Neben dem Gesundheitsgeschäft mit rezeptfreien und rezeptpflichtigen Medikamenten sorgte auch das Pflanzenschutz-Geschäft für gute Steigerungsraten. Lediglich die Kunststoff-Sparte BMS entpuppte sich als Problemfall: Umsatz, Ergebnis und die Rendite sanken im Vergleich zum Vorjahr, teilweise um bis zu vier Prozent. Eine Trendwende soll es auch im aktuellen Geschäftsjahr nicht geben. Wenning: "Wir gehen davon aus, ein gutes wertschaffendes Ertragsniveau zu erwirtschaften, allerdings unter dem des Jahres 2007." Die Börse strafte Bayer dafür ab. Die Aktie gehörte zu den Tagesverlierern.

Zwei Jahre nach der Übernahme des Berliner Konkurrenten Schering will der Bayer-Konzern sein Wachstum forcieren. Durch neue Produkte und neue Vertriebswege soll das Pharmageschäft zwar im aktuellen Geschäftsjahr noch einmal im Gleichklang mit der Branche wachsen. "2009 hingegen wollen wir den Markt übertreffen", kündigte Wenning an. Knapp ein Drittel seines Gesamtumsatzes von rund 32 Mrd. Euro erzielt der Mischkonzern vom Rhein mittlerweile mit forschungsintensiven Arzneimitteln. Doch 2008 droht dem Bayer-Konzern neues Ungemach aus den USA: Die Leverkusener haben daher ihre Rückstellungen für den Verteidigungsfall noch einmal erhöht. "Wir werden um unsere Produkte kämpfen", kündigte Wenning an.

Für das lukrative Pharmageschäft droht daher 2008 erneut ein turbulentes Jahr. In den USA hat ein Hersteller günstiger

Medikamenten-Kopien den Bayer-Konzern wegen der Verhütungspille Yaz verklagt. Gleichzeitig droht Novartis mit einem Konkurrenzprodukt zum Schering-Produkt Betaferon auf den Markt zu kommen, das nun zu den bestverkauften Arzneien von Bayer zählt. Der Konzern werde aber auch nach einer eventuellen Niederlage an der Prognose festhalten.


 

 


 

 

 

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