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Von springer1968 | Erstellt am: 18.12.07 19:22 | Beitrag Nr.: 74.762 | Weitere Beiträge |
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Nachdem der Springer-Verlag den Verkauf des Briefzustellers PIN an Vorstandschef Thiel verweigert hat, steigt dieser nun aus. Eine Insolvenz wird immer wahrscheinlicher. Rund 9000 Stellen sind bedroht.
Der Chef und Minderheitsgesellschafter des angeschlagenen Briefzustellers PIN, Günter Thiel, gab am Dienstag seinen Rücktritt bekannt. Gleichzeitig zog er sein Angebot zurück, den vom Springer-Verlag gehaltenen Anteil von 63,7 Prozent an PIN zu übernehmen und die Firma fortzuführen, wie Thiel FOCUS Online sagte. Eine Sprecherin des bisherigen Vorstandschefs kritisierte das kommunikative Verhalten des Medienunternehmens.
In einem Schreiben Thiels an Springer-Chef Mathias Döpfner heißt es: „Die Kommunikation des Hauses Springer während der Verhandlungsphase entbehrte jeder geschäftsüblichen Praxis und diente aus meiner Sicht alleine dem Zweck, die Verhandlungen zu torpedieren.“ Er schrieb weiter: „Darüber hinaus gipfelt sie seit gestern in den Medien in verleumderischen Aussagen und tendenziöser Berichterstattung gegen meine Person.“ Er bedauere persönlich den Verlust von tausenden Arbeitsplätze. Thiel hatte Springer für die Anteile an PIN den symbolischen Preis von einem Euro angeboten.
Insolvenz wird wahrscheinlicher
Am Nachmittag wollte der Verwaltungsrat der PIN-Gruppe über die Zukunft des Unternehmens entscheiden. Eine Insolvenz wird immer wahrscheinlicher. Springer hatte vergangenen Freitag angekündigt, dem Unternehmen kein Geld mehr zuschießen zu wollen. Die Entscheidung fiel unmittelbar nach dem Beschluss des Bundestages, einen Mindestlohn für Briefdienstleister einzuführen. Der offensichtlich gescheiterte Ausflug in das Briefgeschäft wird Springer rund 600 Millionen Euro kosten.
Am Montag waren die Gespräche zwischen Thiel und Springer geschei.... Thiel hält über seine Beteiligungsfirma Rosalia zehn Prozent an PIN. Kleinere Anteilen halten mehrere große Zeitungsverlage wie WAZ, Holtzbrinck („Die Zeit“, „Handelsblatt&ldquo
, Madsack („Hannoversche Allgemeine Zeitung&ldquo
und DuMont Schauberg (Frankfurter Rundschau“, „Kölner Stadt-Anzeiger&ldquo
.
Thiel bot privat 60 Millionen Euro
Thiel warf nach FOCUS-Online-Informationen dem Springer-Verlag („Bild“, „Welt&ldquo
vor, unerfüllbare Forderungen ...gestellt zu haben. Laut Thiel entstand dabei der Eindruck, Springer wolle die PIN-Anteile gar nicht an ihn veräußern. Thiel habe in den Gesprächen der Springer-Führung angeboten, rund 200 Millionen Euro Schulden zu übernehmen sowie etwa 60 Millionen Euro aus seinem Privatvermögen zu investieren. Daneben habe er dem Verlag eine Gewinnbeteiligung offeriert.
Medienberichten zufolge war der Knackpunkt der Verhandlungen bis zum Schluss die Höhe eines sogenannten Besserungsscheins, bei dem Springer nach einer Sanierung oder bei einem späteren Verkauf der PIN-Gruppe noch Geld bekommen würde.
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Von springer1968 | Erstellt am: 18.12.07 19:34 | Beitrag Nr.: 74.774 | Weitere Beiträge |
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Auf der einen Seite ist die Einführung der Mindestlöhne eine gute Sache, aber wenn man sich mal ansieht wie viele Arbeitsplätze wohl auf der Strecke bleiben..........
Und im Bereich der Briefzustellung wird das wohl erst der Anfang gewesen sein, da wird noch die ein oder andere Branche nachziehen.
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Von huetter69 | Erstellt am: 18.12.07 19:52 | Beitrag Nr.: 74.792 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 19.12.07 19:29 | Beitrag Nr.: 75.530 | Weitere Beiträge |
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Berlin (ddp). Der private Briefdienstleister PIN mit seinen rund 9000 Mitarbeitern steht offenbar kurz vor der Insolvenz. Die Eigentümer der PIN-Gruppe hätten kein gemeinsames tragfähiges Finanzierungskonzept für die Fortführung des Geschäfts des Briefdienstleisters gefunden, teilte der Mehrheitsaktionär, die Axel Springer AG, am Mittwoch mit. Dies sei im Rahmen der Verwaltungsratssitzung der PIN AG am Mittwoch deutlich geworden. Für den Konzernabschluss der Axel Springer AG ergebe sich daraus voraussichtlich ein Abschreibungsbedarf von bis zu 620 Millionen Euro. Dies werde sich negativ auf den Konzernjahresüberschuss auswirken.
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Von springer1968 | Erstellt am: 19.12.07 19:30 | Beitrag Nr.: 75.531 | Weitere Beiträge |
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Von LONGshort | Erstellt am: 20.12.07 08:00 | Beitrag Nr.: 75.629 | Weitere Beiträge |
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DJ Springer: Keine Einigung zur Fortführung von PIN erzielt
FRANKFURT...... (Dow Jones......)--Die Gesellschafter der PIN Group AG haben sich nicht auf eine Fortführung des Briefzustellers einigen können. Das teilte die Axel Springer AG, (News....../Aktienkurs......) die einen Anteil von 63,7% an der in Luxemburg ansässigen PIN Group hält, am Mittwoch mit. Trotz der Bereitschaft des Berliner Verlages, seine Geschäftsanteile für 1 EUR abzugeben, und trotz eines weiteren weitgehenden Forderungsverzichts sei aufgrund der inakzeptablen wirtschaftlichen Perspektiven keine Einigung zur Fortführung erzielt worden.
Die gemeinsamen Beratungen der Gesellschafter hätten die Einschätzung von Axel Springer bestätigt, dass nach der Mindestlohnentscheidung die verschiedenen Szenarien der Fortführung bei optimistischen Annahmen zur Umsatzentwicklung einen weiteren Finanzierungsbedarf im besten Fall von rund 300 Mio EUR und in anderen Fällen von bis zu 700 Mio EUR in den nächsten Jahren erfordert hätte.
Webseiten: http://www.pin-group.net......(END) Dow Jones Newswires
December 19, 2007 05:35 ET (10:35 GMT)
Copyright (c) 2007 Dow Jones&Company, Inc.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-1......

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Von LONGshort | Erstellt am: 20.12.07 08:01 | Beitrag Nr.: 75.630 | Weitere Beiträge |
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Spezialist für schwierige Fälle
Der neue Pin-Chef Horst Piepenburg (Foto: dpa) gilt als einer der versiertesten deutschen Insolvenzverwalter. So übernahm er im Sommer 2002 den Chefposten beim insolventen Maschinenbauer Babcock in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen), verkaufte das Unternehmen innerhalb eines Jahres in Einzelteilen und rettete 18000 von 21000 Jobs.
Beim Babcock-Konzern sagte ein Ex-Betriebsrat: „Er ist ein schlauer Sanierer, der weiß, was er will, und ein Kumpel zum Biertrinken.“ Als die Rolling Stones nach der Babcock-Pleite ins Revier kamen, handelte Piepenburg Sonderkonditionen für die Belegschaft aus. Der erste Fall des heute 53-Jährigen war der Küchengerätehersteller Küppersbusch in Gelsenkirchen. Bundesweit bekannt wurde er durch die Sanierung der Ruhrorter Schiffswerft in Duisburg. Piepenburg stammt aus dem niederrheinischen Rees und ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Insolvenzrecht und Sanierung im Deutschen Anwaltverein. Auch in Brandenburg ist Piepenburg kein Unbekannter: Er rettete im Jahr 2001 in Premnitz (Havelland) die Märkische Viskose GmbH, konnte im Februar 2003 aber dem Nachfolgebetrieb Prefil nicht mehr helfen und verkaufte die wertvollen Spinnmaschinen nach Indien. Um das zu verhindern, hatten die Prefil-Beschäftigten das Werk in Premnitz zuvor 80 Tage lang besetzt. kra
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/110......
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Von LONGshort | Erstellt am: 20.12.07 08:02 | Beitrag Nr.: 75.631 | Weitere Beiträge |
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19.12.2007 11:25
Die Axel Springer AG teilte weiter mit, dass sich "in dieser Situation" voraussichtlich ein Abschreibungsbedarf von bis zu 620Millionen Euro für die eigene Bilanz ergeben werde. Dies werde sich negativ auf den Konzernjahresüberschuss auswirken, nicht jedoch auf das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen......, Steuern...... und Firmenwertabschreibungen. Weiter hieß es: "Im Konzernabschluss wird die PIN Group AG als nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit und damit separat ausgewiesen."
Springer hatte nach früheren eigenen Angaben in den vergangenen beiden Jahren rund 620 Millionen Euro in die PIN Group investiert. Das Medienhaus hält einen Anteil von 63,7Prozent./br/sam/DP/fn
ISIN DE0005501357
AXC0081 2007-12-19/11:24

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-1......
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 20.12.07 21:05 | Beitrag Nr.: 76.023 | Weitere Beiträge |
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Spezialist für schwierige Fälle
Der neue Pin-Chef Horst Piepenburg (Foto: dpa) gilt als einer der versiertesten deutschen Insolvenzverwalter. So übernahm er im Sommer 2002 den Chefposten beim insolventen Maschinenbauer Babcock in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen), verkaufte das Unternehmen innerhalb eines Jahres in Einzelteilen und rettete 18000 von 21000 Jobs.
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Von Neitka | Erstellt am: 24.01.08 13:28 | Beitrag Nr.: 97.757 | Weitere Beiträge |
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