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Forum > Technologie > Der Axel-Springer-Verlag

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AXEL SPRINGER AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 06.10.2008 15:30)
Letzter Kurs: 58,12 EUR WKN: 550135 AXEL SPRINGER AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: -3,07 EUR Symbol: SPR
Veränd. in %: -5,02 % ISIN: DE0005501357
Volumen 1.164 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 0,000 Ask 0,000
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Thema: Der Axel-Springer-Verlag

Thema Nr. 32356  
Thema eröffnet von:  LONGshort Beiträge: 76 Bewertung (1):
am: 01.11.07 20:11 Gelesen gesamt: 2102    
Letzter Beitrag von:  Neitka Gelesen heute: 1      
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Von  LONGshort Erstellt am: 01.11.07 20:11 Beitrag Nr.: 39.498 Weitere Beiträge
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Donnerstag, 1. November 2007

Schlacht der Briefe
PIN spricht mit TNT


Der Axel-Springer-Verlag verhandelt informierten Kreisen zufolge mit dem niederländischen Post TNT über eine Zusammenführung von deren Deutschlandgeschäft mit Springers PIN Group. "Es wird darüber gesprochen, welche strategischen Optionen es für ein gemeinsames Vorgehen gibt. Die ziemlich wahrscheinliche Variante ist, die Aktivitäten zusammenzuführen", sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag. Springer würde dafür einen Teil seiner PIN-Anteile an TNT abgeben, sagte sie.

Mit einer Zusammenführung würden TNT als deutsche Nummer zwei und Deutschlands drittgrößter Postdienstleister PIN näher zum Marktführer Deutsche Post aufrücken. Die Deutsche Post prophezeit bereits einen "Kampf der Giganten" und will ihre Wettbewerber "bluten lassen".

http://www.n-tv.de/873960.html...

 

Von  Orderbuch Erstellt am: 01.11.07 20:16 Beitrag Nr.: 39.512 Weitere Beiträge
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die werden noch viel mehr spass mit der W:O Gesellschaft haben. die Zahlen werden IMO nicht unbedingt weiter so positiv ausfallen

 

Von  LONGshort Erstellt am: 04.12.07 08:35 Beitrag Nr.: 64.594 Weitere Beiträge
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03.12.2007 12:46

Axel Springer übernimmt Telekom-Anteile an Bild.T-Online

Der Verlagskonzern Axel Springer AG (ISIN DE0005501357 (Nachrichten....../Aktienkurs......)/ WKN 550135) hat die von der Deutsche Telekom AG (ISIN DE0005557508 (Nachrichten....../Aktienkurs......)/ WKN 555750) gehaltenen Anteile an der Bild.T-Online.de AG&Co. KG übernommen.

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung des größten europäischen Verlagshauses hervorgeht, übernimmt Axel Springer im Rahmen des Kaufvertrags die noch ausstehenden 37 Prozent der Anteile an der Betreibergesellschaft des Online-Portals www.Bild.T-Online.de und erlangt damit die volle Verantwortung für die strategische Ausrichtung der Axel Springer Kernmarke BILD im Internet.

Das Internet-Angebot von Europas größter Tageszeitung BILD wurde 1996 gestartet und 2001 in ein Joint Venture mit der Deutschen Telekom eingebracht. Heute ist das Informations- und Entertainment-Portal den Angaben zufolge mit mehr als 600 Millionen Page-Impressions und über 50 Millionen Visits (IVW Oktober/2007) eines der reichweiten- und umsatzstärksten General-Interest-Portale Deutschlands.

Finanzielle Einzelheiten der Transaktion, die noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden steht, wurden nicht bekannt gegeben.

Die Aktie von Axel Springer verliert aktuell 0,01 Prozent auf 109,99 Euro, während die Anteilsscheine der Deutschen Telekom derzeit 0,99 Prozent auf 15,25 Euro zulegen können. (03.12.2007/ac/n/nw)


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Von birgit schiemann Erstellt am: 04.12.07 15:19 Beitrag Nr.: 65.069 Weitere Beiträge
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Springer schlingert

Der Tiefschlag kommt zur Unzeit. Mit den Mindestlohnplänen für Briefträger untergräbt die Bundesregierung das wichtigste Projekt von Springer-Chef Mathias Döpfner. Dabei hat der schon genug andere Baustellen im Konzern.

Mathias Döpfner hatte eine Vision. Einen Traum in Grün: Überall in Deutschland sollten die Pin-Postboten mit ihren Fahrrädern Briefe und Werbeprospekte ausliefern - damit wollte der Vorstandschef des Axel-Springer-Verlags neue Erlösquellen erschließen. Und die Deutsche Post? Die sollte den Namen Axel Springer fürchten lernen und ihr Monopol schwinden sehen. So jedenfalls dürfte sich das der Chef des größten deutschen Zeitungsverlags gedacht haben, als er den Deal mit dem Briefzusteller Pin eintütete.

Doch gehörig unter Druck gerät nun Döpfner selbst: Pin häuft in diesem Jahr nicht nur Verluste von bis zu 55 Mio. Euro an. Döpfner denkt angesichts des Ärgers über den ab 2008 zu zahlenden Mindestlohn mittlerweile öffentlich darüber nach, das Unternehmen zu schließen. Damit hätte der Springer-Chef mindestens 510 Mio. Euro, die er für die Mehrheit an dem Briefdienstleister ausgegeben hat, in den Sand gesetzt.

"Wir prüfen derzeit alle Optionen", sagte Döpfner am Montag in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Dies reiche bis hin zur Beendigung des Geschäftsmodells. "Wir sind nicht in Panik", ergänzt eine Springer-Sprecherin. "Aber wir machen sehr nüchtern eine Bestandsaufnahme."

Die vielen Hundert Pin-Millionen, die nun zu verbrennen drohen, schmerzen einen Konzern wie Springer mit einem Jahresumsatz von rund 2,4 Mrd. Euro im vergangenen Jahr erheblich. Immerhin ist die Expansion in die Postbranche die bislang größte Einzelinvestition des Verlagshauses. Und noch etwas macht diese Misere deutlich: Beim Versuch, den Medienkonzern neu auszurichten und unabhängiger vom schwächelnden klassischen Zeitungsgeschäft zu machen, fährt Döpfner einen Schlingerkurs, der das Unternehmen gehörig ins Wanken bringt.

Wie alle großen Zeitungshäuser kämpft Axel Springer mit sinkenden Verkaufszahlen. Bei 27 der insgesamt 34 deutschen Titel steht im Zeitraum von Januar bis September ein dickes Minus hinter der Auflagenentwicklung. Selbst das Boulevardblatt "Bild", das zwar nach wie vor hoch profitabel ist, verliert Käufer. "Es ist schwer, die alten Reichweitendickschiffe auf früherem Niveau zu halten", sagt Frank-Peter Lortz, Geschäftsführer der Mediaagentur Zenithmedia, die Werbekunden bei der Planung ihres Marketingbudgets berät. Zielgruppen würden immer kleinteiliger. Zudem sei es enorm schwierig, neue umsatzstarke Titel auf den Markt zu bringen. Für Springer stelle sich deshalb mehr als für jeden anderen Verlag die Frage, wie und wo man wachsen kann, sagt der Medienexperte.

Die Schuld am schnellen Scheitern im Briefgeschäft schiebt der Springer-Chef allein der Bundesregierung und der Deutschen Post in die Schuhe: Diese machten einen "Scherbenhaufen" aus dem privaten Postwettbewerb, schimpft er.

Viele in der Branche - auch innerhalb des Verlags - machen jedoch Döpfner selbst verantwortlich: Dem Springer-Chef sei es bislang nicht gelungen, die operativen Schwierigkeiten bei Pin in den Griff zu bekommen. Es hapere beim Management, räumen Beteiligte ein. So sei aus den verschiedenen regionalen Briefzustelldiensten wie West Mail, die Pin von Zeitungsverlagen wie DuMont Schauberg und Giradet gekauft hat, noch immer kein funktionsfähiges Netz von Postverteilern entstanden. "Der Kaufpreis von 510 Mio. Euro war jenseits von Gut und Böse ", sagt ein Manager. Und Döpfner drohen noch 100 Mio. Euro Kosten, da die Verkäufer das Recht haben, ihm weitere Anteile an Pin abzutreten.

 

Von birgit schiemann Erstellt am: 04.12.07 15:21 Beitrag Nr.: 65.076 Weitere Beiträge
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Hier dann der zweite Teil, wollte ich nicht in ein Post setzen, wäre wohl zu lang geworden.

Für Zukäufe in anderen Bereichen - vor allem im Onlinesegment - hat Döpfner zwar weitaus weniger ausgegeben. Die Stärkung des Onlinebereichs ist aber eine weitere Säule in der Strategie des Springer-Chefs. Ob und wann die neuen Internet-Töchter jemals zu Wachstumstreibern für den Konzern werden, ist jedoch ungewiss. Sicher ist nur, dass Döpfner bereits 2001 als Multimediavorstand bei Springer mit Firmen wie Propertygate oder Qivive viel Geld versenkt hat, als die Internetblase platzte. Im zweiten Anlauf hat er nun etwa den Internetdienstleister Zanox erworben und dafür gemeinsam mit der Schweizer Publigroupe rund 300 Mio. Euro gezahlt, weitere 284 Mio. Euro kosteten die Anteile an der Frauenwebsite Aufeminin.com. Doch bislang machen die meisten seiner Internetzukäufe nur Umsätze im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

Auch bei der Expansion ins Ausland hat Döpfner zuletzt nicht immer ein glückliches Händchen bewiesen. Das Projekt einer Boulevardzeitung nach Vorbild von "Bild" in Frankreich blies er im Juli ab: "Mehr Risiken als Chancen", begründete er den Rückzug. Und auch das Osteuropageschäft gerät nach anfänglichen Höhenflügen ins Stocken: So musste die polnische Tageszeitung "Dziennik" im September einen Verkaufsrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24,7 Prozent auf knapp 157.000 Exemplare hinnehmen - noch nie war das Resultat seit dem Markteintritt der Zeitung im April 2006 geringer. Das konservative Blatt habe Probleme, seinen Platz am Markt zu finden, sagte Analyst Grzegorz Litynski vom Investmenthaus KBC Securities. Gegebenenfalls müssten die Deutschen die Konzeption überdenken.

Darum kann sich Döpfner bald persönlich kümmern: Das Auslandsgeschäft, das bisher zum Vorstandsbereich Zeitschriften und Internationales von Andreas Wiele gehörte, verantwortet Döpfner ab Januar selbst. Das teilte der Verlag am Montag mit. Zu Wieles Bereich hingegen zählen dann die gesamtem Produkte der "Bild"-Gruppe: Zeitungen, Zeitschriften und deren Onlineangebote. Hierzu gehört etwa der Auftritt von Bild-T-Online, der seit am Montag wieder eine 100-prozentige Springer-Tochter ist. Die Deutsche Telekom verkauft ihren Minderheitsanteil von 37 Prozent an der Plattform zum 1. Januar an den Medienkonzern. Bisher war Döpfner für den Bereich Zeitungen, also auch für "Bild", zuständig, Wiele hingegen für Zeitschriften und Internationales.

Anlass für die Neuordnung des Vorstands war der Wechsel des bisherigen Geschäftsführers der "Bild"-Zeitungsgruppe, Christian Nienhaus, der zum Essener WAZ-Verlag wechselt. "In gegenseitigem Einvernehmen", wie die Springer-Sprecherin sagte. Wie es heißt, habe der "Bild"-Geschäftsführer einen Vorstandsposten bei Springer angestrebt, "auf den es definitiv keine Aussicht gab".

In das Jahr 2008 wird der Axel-Springer-Verlag somit unter Führung der alten Vorstände, aber mit einem neuen Vorstandsmodell starten. Die verlorenen Pin-Millionen allerdings wird die neue Struktur auch nicht zurückbringen.

 

Von  Neitka Erstellt am: 04.12.07 21:54 Beitrag Nr.: 65.411 Weitere Beiträge
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Wegen Mindestlohn: PIN will 1000 Jobs kappen
Aktuelle Nachrichten - Luxemburg (dpa) - Wenige Tage nach Beschluss des Mindestlohns für Briefzusteller plant der erste Wettbewerber der Deutschen Post Massenentlassungen. Der private Postzusteller PIN Group AG will «im ersten Schritt weit über 1000 Mitarbeitern» kündigen.Darüber hinaus sei eine Vielzahl weiterer Arbeitsplätze im Konzern gefährdet, teilte das Unternehmen... am Dienstag mit und verwies auf die Entscheidung der Bundesregierung. Zunächst sind insbesondere Mitarbeiter in den Bundesländern Niedersachsen und Bayern betroffen.In der vergangenen Woche hatte sich die Bundesregierung darauf geeinigt, einen Post-Mindestlohn in Höhe von 8 bis 9,80 Euro zum 1.
...Image<a href='http://adserver.ad-hoc-news.de/adclick.php?n=a1d0d...; target='_blank'><img src='http://adserver.ad-hoc-news.de/adview.php?what=zon...; border='0' alt=''></a> Januar 2008 einzuführen; zu diesem Zeitpunkt fällt das Briefmonopol der Deutschen Post weg. Der Basislohn bei der PIN Group liegt nach Angaben einer Springer-Sprecherin durchschnittlich bei rund 7,50 Euro. Die Axel Springer AG ist Hauptgesellschafter des Postzustellers. Der Arbeitgeberverband Neue Brief- und Zustelldienste hatte nach der Koalitionsentscheidung vor dem Verlust von bis zu 20000 Arbeitsplätzen gewarnt.PIN-Chef Günter Thiel kritisierte in der Mitteilung: «Mit dem überhöhten Mindestlohn wurde bewusst in Kauf genommen, dass Investments... in Milliardenhöhe am Standort Deutschland zunichte gemacht werden und zigtausende von Arbeitsplätzen bei den privaten Briefdienstleistern verlorengehen.»Die PIN Group mit ihren derzeit rund 9000 Beschäftigten ist nach eigenen Angaben der größte private Briefdienstleister nach der Deutschen Post. Die Springer-Sprecherin sagte, der Konzern prüfe weiterhin «alle Optionen» für PIN. Als solche hatte Springer-Chef Mathias Döpfner nach der Koalitionsentscheidung genannt: Weiterführung, Kooperationen, Veränderung des Geschäftsmodells, Teilverkauf, Verkauf, Beendigung der Geschäftstätigkeit. Wettbewerb gegen dieDeutsche Post... sei unter der Bedingung des Mindestlohns praktisch unmöglich.Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht nach der PIN-Ankündigung ihre Vorbehalte gegen überhöhte Mindestlöhne bestätigt. «Wir sind in der Tat der Meinung, dass es nicht hilft, wenn nachher Tausende Menschen Arbeitslosengeld-I- und -II-Bezieher sind, weil wir an anderer Stelle... einen zu hohen Mindestlohn zahlen», sagte Merkel am Dienstag dem Fernsehsender N24. «Wir werden die Entwicklung ... sehr sorgsam beobachten und daraus dann auch für andere Branchen lernen», sagte Merkel.Dagegen sagte die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Andrea Nahles im «Tagesspiegel» (Mittwoch): «Ab dem 1. Januar verbessert sich die Wettbewerbssituation für die Konkurrenten der Post durch den Wegfall des Briefmonopols deutlich. Wenn sie diesen Wettbewerb nur mit Dumpinglöhnen bestehen können, die der Staat aufstocken muss, dann stimmt etwas mit ihrer Kalkulation nicht.»Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sagte im Sender n-tv: «Die Entwicklung im Bereich der Post ist problematisch, das war von Anfang an zu sehen.» Der Staat dürfe aber nicht Tarifverträge korrigieren. Grundlage des Mindestlohns ist eine Tarifeinigung der Gewerkschaft ver.di und des Arbeitgeberverbands Postdienste, in dem unter anderem die Deutsche Post organisiert ist.Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke, Gregor Gysi, sagte, die Ankündigung der PIN AG sei ein «brutaler Erpressungsversuch gegenüber der Politik». Diese dürfe sich nicht beugen, nur damit der Wettbewerb «über extrem niedrige Löhne» ausgetragen werden könne. Die Steuerzahler seien «nicht dafür da, der Wirtschaft die Löhne zu subventionieren.» Auch für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ist die angekündigte Entlassung «ein dreister und durchsichtiger Erpressungsversuch auf dem Rücken der Beschäftigten». Er ziele darauf, den Postmindestlohn «noch auf den letzten Metern zu Fall zu bringen», sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki in Berlin. Es zeige sich, dass das Geschäftsmodell der PIN AG «nur mit Dumpinglöhnen aufgeht».Die FDP appellierte hingegen an die CDU, den Koalitionsplan für Mindestlöhne in der Branche zurückzunehmen. «Der Mindestlohn ist nichts anderes als die Aufrechterhaltung des Postmonopols mit anderen Mitteln», sagte FDP-Generalsekretär Dirk Niebel in Berlin.
Mitarbeiter der Pin Mail AG demonstrieren vor kurzem in Berlin gegen einen Mindestlohn für Postzusteller..
URL: http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/de/1447727...




 

Von  Zahlenfee Erstellt am: 10.12.07 21:57 Beitrag Nr.: 69.167 Weitere Beiträge
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Springer entscheidet noch diese Woche über Pin AG

Der Axel Springer Verlag macht Druck: Statt bis zur endgültigen politischen Entscheidung über den Mindestlohn zu warten, will der Verlag noch in dieser Woche über das Schicksal seiner angeschlagenen Brieftochter Pin entscheiden.http://www.spiegel.de/img/0,1020,1037379,00.j...%3C/a%3E%20%3Cbr%20/%3E%20%20%20%20%20%3Ch3%3E

 

Von  Zahlenfee Erstellt am: 10.12.07 22:00 Beitrag Nr.: 69.170 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Threadbeitrag Nr. 69167 von Zahlenfee - 10.12.07 21:57:54 Uhr

hm, der wollte den Beitrag nicht, ich versuchs direkt noch einmal:

Der Axel Springer Verlag macht Druck: Statt bis zur endgültigen politischen Entscheidung über den Mindestlohn zu warten, will der Verlag noch in dieser Woche über das Schicksal seiner angeschlagenen Brieftochter Pin entscheiden.

Hamburg - Die Bundesratsentscheidung über den Mindestlohn am 20. Dezember kommt Springer zu spät: Schon am Freitag will der Verlag über die Zukunft von Pin befinden, heißt es aus Kreisen der Axel-Springer-Gesellschafter. An diesem Tag entscheidet der Bundestag über das Mindestlohngesetz, doch selbst Springer rechnet nicht mehr mit einer politischen Kehrtwende. Dem Unternehmen mit 9000 Mitarbeitern droht damit noch in dieser Woche die Insolvenz.

Bis zum Ende der Woche stelle der Verlag die notwendigen Finanzmittel noch zur Verfügung, um das Überleben von Pin kurzfristig zu sichern, heißt es. Darauf habe sich der Aufsichtsrat heute verständigt. Zwar werde Springer weiter darauf drängen, dass auch die Pin-Miteigner kurzfristig Geld nachschießen. Sollten diese allerdings nicht mitziehen, trage Springer die Finanzlast bis Freitag auch alleine. Gleichwohl versucht der Verlag, den Miteignern eine moralische Verantwortung zuzuschieben: "Wir werden Druck machen, dass man sich nicht ohne Weiteres aus der Verantwortung stehlen kann", heißt es im Konzern.

Der Springer Verlag, zu dem neben dem Flaggschiff "Bild" auch die Tageszeitung "Die Welt" gehört, hatte erst im Sommer für 510 Millionen Euro die Mehrheit an dem Briefdienstleister übernommen. In diesem Jahr wird mit einem Verlust von 55 Millionen Euro gerechnet. Nach der politischen Einigung auf einen Post-Mindestlohn hatte Pin umgehend angekündigt, rund 1000 Mitarbeiter zu entlassen.

An Pin sind neben Firmenchef Günter Thiel unter anderem auch die Verlage Holtzbrinck, WAZ, DuMont und Madsack beteiligt. Derzeit fehlen gut zehn Millionen Euro, um den Bestand des Unternehmens vorübergehend zu sichern. Bis heute Morgen hatte Springer sogar noch erwogen, nur dann noch einmal Geld in Pin zu investieren, wenn alle anderen Gesellschafter mitmachen.

Aus dem Kreis der Verlage heißt es dazu, man habe Springer auch am Wochenende nochmals eindeutig klargemacht, dass die Minderheitseigner den Berliner Verlag in der Finanzierungspflicht sehen. Man sei nicht bereit, einen Kredit zu geben, damit "Döpfner sein Gesicht wahren kann". Sehr wohl bereit sei man indes, eine Kapitalerhöhung mitzutragen, wenn für Pin ein belastbares Business-Modell erarbeitet und ein vernünftiges Management installiert werde. Der Versuch, von Minderheitsgesellschaftern weiteres Geld einzutreiben, sei "moralische Erpressung", wie ein Verlagsmann sagt.

Geld nachzuschießen sei bei den Minderheitseignern auch deshalb nicht mehr ohne weiteres möglich, weil Döpfner bereits eine Insolvenz in Aussicht gestellt habe. "Das wäre Untreue, dann noch Geld nachzulegen, obwohl man weiß, dass die Insolvenz kommt", sagt ein Manager.

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 10.12.07 22:02 Beitrag Nr.: 69.172 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Threadbeitrag Nr. 69170 von Zahlenfee - 10.12.07 22:00:09 Uhr

Ist ja wohl ne riesen Sauerei, also Jungs und Mädels von der PIN AG, wohl umsonst abgeschuftet, das ist wohl jetzt der Dank!

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Von  springer1968 Erstellt am: 11.12.07 07:35 Beitrag Nr.: 69.191 Weitere Beiträge
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Springer-Chef trotzt PIN-Desaster Berlin. Das Medienhaus Axel Springer will schon am Freitag nach der erwarteten Verabschiedung des Postmindestlohns im Bundestag über den Briefzusteller PIN Group entscheiden. Bis auf weiteres wolle der Konzern der PIN Group neue Finanzmittel zur Verfügung stellen, der laufende Betrieb sei nicht gefährdet. Dies wurde aus Gesellschafterkreisen bekannt.

Zunächst hatte es geheißen, Axel Springer („Bild“, „Die Welt&ldquo wolle noch das Votum des Bundesrates am 20. Dezember abwarten. Der Springer-Aufsichtsrat war in Berlin zu Beratungen über das weitere PIN-Engagement zusammengekommen.

Für den Fall, dass der Postmindestlohn wie geplant am 1. Januar 2008in Kraft tritt, wird ein Insolvenzverfahren für die PIN Group nicht ausgeschlossen. „Alle Optionen werden geprüft“, sagte eine Springer-Sprecherin. Nach dem Koalitionskompromiss für einen Postmindestlohn zwischen 8und 9,80Euro hatte Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner erklärt, mit einer derartigen Erhöhung sei das Geschäftsmodell der PIN-Group kaum zu realisieren. Private Dienstleister könnten Lohnsteigerungen von mehr als dreißig Prozent nicht bezahlen.

 

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