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Stephan Feuerstein: 07.10.08 11:37 Cash bei Crash? |
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Norbert Lohrke:
07.10.08 07:41
Antworten: 2 Es reicht: Ackermann raus |
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Markus Fugmann: 06.10.08 19:26 Wochenausblick Euro-Dollar... |
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Von huetter69 | Erstellt am: 21.06.08 11:42 | Beitrag Nr.: 136.564 | Weitere Beiträge |
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Mit Daimler, Volkswagen und BMW führen gleich drei Autokonzerne die Liste der beliebtesten deutschen Konzerne an, wie aus einer am Freitag von der Frankfurter Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) veröffentlichten Umfrage hervorgeht. Hinter Siemens auf Platz vier konnten sich mit Audi und Porsche zwei weitere Autohersteller unter den ersten Sechs platzieren. Komplettiert werden die Top Ten von Bosch, Aldi, der Telekom und ThyssenKrupp.
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Von huetter69 | Erstellt am: 21.06.08 11:43 | Beitrag Nr.: 136.565 | Weitere Beiträge |
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Stuttgart (Reuters) - Der Stuttgarter Autobauer Daimler will 2010 den ersten Mercedes-Pkw mit Elektromotor verkaufen.
"Wir planen für das Jahr 2010 einen Elektro-Smart und für dasselbe Jahr auch ein Mercedes-Modell", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe). Der Preis stehe noch nicht fest. "Das hängt davon ab, ob wir die Autos mit den Batterien verkaufen oder ob die Batterien geleast werden", sagte Zetsche. Daimler spreche auch mit dem früheren SAPManager Shai Agassi, der eine Infrastruktur zur Versorgung von Elektroautos mit Batterien aufbauen will.
Er halte die Bereitschaft der Kunden aber für begrenzt, für umweltfreundlichere Autos mehr Geld zu bezahlen, sagte der Daimler-Chef.
Zetsche bekräftigte das mittelfristige Ertragsziel für die Pkw-Sparte: "Unser Anspruch, bei Mercedes-Benz Cars 10 Prozent Umsatzrendite zu erzielen, bleibt bestehen." Dies sei aber "anspruchsvoll", weil die Kosten für Rohstoffe, Energie und Löhne stiegen, die Autopreise aber nicht vergleichbar gestiegen seien.
Anders als der Münchener Rivale BMW sieht Zetsche auch keinen Grund, in den USA Risikovorsorge wegen der schwachen Konjunktur und des schwachen Dollar zu treffen, die sich auf die Gebrauchtwagenpreise dort auswirken. Daimler habe in diesem Jahr die Preise in Amerika schon zweimal erhöht. "Wir haben bis heute keinen Korrekturbedarf. Lieber verzichten wir auf Stückzahlen als auf Gewinn", sagte der Daimler-Chef.
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Von Bonea | Erstellt am: 24.06.08 21:47 | Beitrag Nr.: 137.027 | Weitere Beiträge |
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Die Kreditlinie war beim Abschluss des Chrysler-Verkaufs im August 2007 an den Finanzinvestor Cerberus ausgehandelt worden. Cerberus leiht Chrysler zudem weitere 500 Mio. $. Daimler hatte seit Wochen mit der Milliardenbelastung gerechnet. Denn die Kreditlinie war auf ein Jahr befristet und wäre Anfang August ausgelaufen. Der Kredit wird laut früheren Angaben zu marktüblichen Konditionen verzinst und dürfte damit für Chrysler teuer sein. Daimler hält noch 20 Prozent an Chrysler.
Durch das Leihgeschäft kommen die Stuttgarter nicht in Geldnot. Der Konzern besitzt im Industriegeschäft Bargeldreserven von über 11 Mrd. Euro. Erst in der vergangenen Woche startete Daimler ein Aktienrückkaufprogramm über 6 Mrd. Euro. Den Chrysler-Kredit kann Daimler ab dem 3. August weiterverkaufen. Dann endet die einjährige Frist seit Abschluss der Chrysler-Trennung. Es gebe aber noch keine Entscheidung, ob der Kredit veräußert werde, sagte ein Sprecher.
Chryslers Kreditwürdigkeit wird in der Finanzbranche kritisch gesehen. Die Ratingagentur Moody's stufte am Montag den Ausblick zur Bewertung der Chrysler-Kreditwürdigkeit von "stabil" auf "negativ" herunter. Als Grund nannte Moody's die zunehmenden Herausforderungen für Chrysler auf dem amerikanischen Automarkt durch steigende Sprintpreise und sinkende Verkaufszahlen. Im Mai war der Absatz der Konzernmarken Chrysler, Dodge und Jeep im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent eingebrochen.
Der Finanzinvestor Cerberus, der 80 Prozent an Chrysler hält, stellt sich beim angeschlagenen Autobauer auf ein langes Investment ein. "Eine Haltefrist von zehn Jahren stellt für uns kein Problem dar", sagte Cerberus-Geschäftsführer Timothy Price kürzlich der Financial Times. Chrysler leidet wie die amerikanischen Rivalen Ford und General Motors besonders unter einer verfehlten Modellpalette mit zu vielen spritschluckenden Modellen, die im Heimatmarkt USA wegen steigender Benzinpreise immer weniger Käufer finden.
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Von KGV | Erstellt am: 27.06.08 18:05 | Beitrag Nr.: 137.415 | Weitere Beiträge |
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Aleksander Kunz, Analyst der SEB, verleiht der Aktie von Daimler (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) im aktuellen "AnlageFlash" das Rating "strong buy".
Der Informationsfluss zu Daimler sei in den vergangenen Tagen von viel Licht und Schatten geprägt gewesen. Zunächst hätten Nachtrichten zum neu aufgelegten Aktienrückkaufprogramm und die Errichtung einer Produktion in Ungarn für die Modelle A und B den Kurs beflügelt. Allerdings habe zu Wochenbeginn die Nachricht, dass Chrysler den zugesagten Kredit in Höhe von 1,5 Mrd. USD in Anspruch nehmen werde, für Unbehagen gesorgt. In einem insgesamt schwachen Markt habe diese Nachricht bei Daimler am Dienstag einen Kursrückgang von ca. 4,1% verursacht.
Die Aktie habe gestern erneut überdurchschnittliche Verluste verzeichnet, denn es habe das Gerücht kursiert, dass Chrysler in den USA Insolvenz angemeldet habe. Daimler halte noch 19,9% an dem US-amerikanischen Automobilhersteller. Die Meldung sei zwar im weiteren Tagesverlauf durch den CEO von Chrysler dementiert worden, doch die Effekte seien nicht verblasst.
Weitere Aufwendungen für die Sanierung Daimlers im laufenden Geschäftsjahr würden die Ergebnisentwicklung belasten. Auch der zugesagte Kredit (Laufzeit sieben Jahre und zu gängigen Marktkonditionen) würde dann wahrscheinlich nicht zum vollen Wert erstattet werden können. Daimler verfüge allerdings über die Option, den Kredit ab dem 3. August 2008 am Markt zu veräußern. Ein gewisser Abschlag gegenüber dem Ausgabewert müsste dann hingenommen werden. Das Management habe zum Zeitpunkt der Berichterstattung für das erste Quartal die Gesamtjahresprognose für das operative Ergebnis (EBIT) auf signifikant über dem Vorjahresniveau spezifiziert. Die Prognose habe nicht den Einfluss von Sonderkosten auf das operative Ergebnis enthalten.
Daher würden die Analysten davon ausgehen, dass der Großteil der volatilen Marktbewegung in den vergangenen Tagen auf die aufflackernde Unsicherheit im Vorfeld zu der Berichtsaison für das zweite Quartal zurückgeführt werden könne. Die Analysten hätten die 20%-ige Beteiligung an Chrysler als potenziellen Unsicherheitsfaktor identifiziert. Im ersten Quartal habe das Defizit aus diesem Engagement vor Steuern 340 Mio. EUR betragen. Die Analysten würden allerdings eine robuste Geschäftsentwicklung im Bereich Mercedes Benz Cars und eine Verbesserung bei Daimler Trucks erwarten.
Aus Sicht der technischen Analyse befindet sich die Daimler-Aktie in einem steilen intakten Abwärtstrend, so Savas Demirtas, technischer Analyst der SEB. Bisherige Ausbruchsversuche über die obere Begrenzungslinie des Abwärtstrends, die aktuell bei 42,60 EUR (wöchentlich fallend) verlaufe, seien erfolglos geblieben. Käufe seien deshalb vorerst zurückzustellen.
Die Indikatorenlage habe sich weiter verschlechtert. Das längerfristige Trendumfeld weise einen Überhang an Abwärtspotenzial und -dynamik auf, die mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren würden eine intakte Abwärtsbewegungsdynamik signalisieren, wenngleich sich die Stochastiks im überverkauften Bereich befinden würden. Ein Rücklauf bis zur starken Unterstützung bei 36,72 EUR sei daher nicht auszuschließen und das wahrscheinlichste Szenario. Im Gegenzug fehle es derzeit an dynamischen Impulsen, um einen signifikanten Ausbruch über den Abwärtstrend zu vollziehen. Die Risiken seien derzeit höher einzuschätzen als die Chancen.
Aus fundamentalen Gesichtspunkten bestätigen die Analysten der SEB daher das Kursziel von 62 EUR und bewerten die Daimler-Aktie mit "strong buy". (Analyse vom 27.06.2008) (27.06.2008/ac/a/d)
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Von KGV | Erstellt am: 27.06.08 18:12 | Beitrag Nr.: 137.416 | Weitere Beiträge |
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Von KGV | Erstellt am: 27.06.08 18:14 | Beitrag Nr.: 137.417 | Weitere Beiträge |
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Lehman Brothers hat die Kursziel für die Aktien von Daimler (News/Aktienkurs) und Volkswagen (VW) (News/Aktienkurs) gesenkt. Für die Stuttgarter Autobauer nahmen sie das Ziel in einer Studie vom Freitag von 60 auf 57 Euro zurück, für die Papiere der Wolfsburger lautet das neue Kursziel nun 147 von zuvor 185 Euro. Die Einstufung "Equal weight" für die Aktien beider Autokonzerne wurde bestätigt.
Die Automobilbranche leide unter den stark gestiegenen Rohstoffkosten und habe Schwierigkeiten, diese durch Einsparungen oder Preiserhöhungen auszugleichen, schrieben die Lehman-Experten. Vor diesem Hintergrund hätten sie die Gewinnprognose für die Branche für 2008 bis 2010 um 6, 17 beziehungsweise 16 Prozent gesenkt. Bei Daimler ändere sich wegen des Aktienrückkaufs trotz Rohstoffkosten-Gegenwind und geringerer Umsatzschätzungen für das LKW-Geschäft aber nur wenig am erwarteten Gewinn je Aktie.
Volkswagen-Titel wiesen darüber hinaus dank langfristiger Währungsabsicherung und der breitesten globalen Marktdurchdringung aller europäischer Hersteller einen defensiven Charakter auf. So seien die Wolfsburger unter allen europäischen Autobauern am globalsten aufgestellt. Insofern würden sie auch in besonderem Maße von der Entwicklung in Märkten wie China und Brasilien profitieren, die sich derzeit besser entwickelten als der europäische Markt. Die Prognose für den Gewinn je Aktie in 2009 senkten die Experten gleichwohl von 15,90 auf 13,00 Euro.
Gemäß der Einstufung "Equal weight" gehen die Analysten von Lehman Brothers davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten im Einklang mit den übrigen Titeln der Branche entwickeln wird./la/gl
Analysierendes Institut Lehman Brothers.
ISIN DE0007100000 DE0007664005
AXC0142 2008-06-27/15:30
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Von Baerlexa | Erstellt am: 24.07.08 17:49 | Beitrag Nr.: 140.495 | Weitere Beiträge |
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 24.07.08 18:54 | Beitrag Nr.: 140.499 | Weitere Beiträge |
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Daimler 


hat den Börsianern die Stimmung heute gehörig verhagelt, die Umsatzprognosen konnten im zweiten Quartal nicht gehalten werden. Knapp 10,2 Prozent lag der Autobauer am Abend im Minus. Auch BMW (minus 4,77 Prozent) und Volkswagen (minus 2,35 Prozent) wurden in den Abwärtsstrudel gezogen. Und das, nachdem VW gestern mit einer deutlichen Gewinnsteigerung das erste Mal die 200-Euro-Marke übersteigen konnte und die Autotitel pushte. Da ist sie wieder: die kurze Halbwertszeit guter Nachrichten an der Börse!
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Von Bonea | Erstellt am: 25.07.08 20:32 | Beitrag Nr.: 140.615 | Weitere Beiträge |
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Manchmal kann man nur staunen, wie tapfer Analysten ihre Erwartungen hochhalten in einem Marktumfeld, das gerade für die beiden deutschen Premiumhersteller Daimler und BMW nur noch mit einem Wort zu beschreiben ist: brutal. Wer glaubt, jetzt sei der Tiefpunkt erreicht, könnte einem teuren Irrtum erliegen. Ein Kommentar von WirtschaftsWoche-Redakteur Thomas Katzensteiner.
Dass die Marge von Daimler gesunken ist, hätte angesichts der globalen Auswirkungen der Finanzkrise eigentlich niemanden mehr wirklich überraschen sollen. Hat es aber offenbar doch.
Einen Kursverlust von fast elf Prozent binnen weniger Minuten hat die Daimler-Aktie lange nicht mehr gesehen. Der Markt ist geschockt. Das Urgestein der deutschen Autobranche kann sich dem Abwärtssog nicht mehr entziehen, während Konkurrent Volkswagen anscheinend noch tapfer dagegen hält.
Wer die Situation ein bisschen genauer betrachtet, muss allerdings feststellen: Die Gemengelage ist für Daimler und BMW besonders unglücklich und es gibt, abgesehen von einem bislang noch weiter florierenden Geschäft in Schwellenländern wie Russland und China, was den Einschlag etwas dämpft, nur wenig, was Anlass zum Optimismus geben könnte.
Daimler ist ähnlich wie BMW stark im US-Markt engagiert, wo nicht nur der schwache Dollar die Fahrzeugmargen frisst, sondern seit kurzem auch einbrechende Restwerte für Gebrauchtwagen die Stimmung trüben.
Gleichzeitig explodieren die Preise für Stahl und andere Rohstoffe, was Daimler nicht nur bei den PKW, sondern auch im Nutzfahrzeuggeschäft in die Bilanz hauen dürfte. Dabei sind die Verträge für 2009 noch nicht einmal geschlossen und die Stahlhersteller haben bereits weitere Erhöhungen angekündigt. Und als würde das noch nicht reichen, erwarten viele Experten auch für das LKW-Geschäft im kommende Jahr eine Abkühlung. Im PKW-Geschäft dagegen droht auch von Seiten der Flottenkunden Ungemach.
Die setzen immer stärker auf verbrauchsarme Fahrzeuge und entrümpeln ihren Fuhrpark, indem sie Spritfresser mit großen Motoren entweder gleich ganz von der Dienstwagenliste nehmen oder aber die Dienstwagenberechtigten mit Incentives auf ein kleiner motorisiertes Modell zu lotsen versuchen.
Kleinere Autos und Motoren bringen aber auch weniger Marge. Und als Krönung des Ganzen sind da noch die Klimaziele der europäischen Union, die die Premiumhersteller mit ihren tendenziell größeren Fahrzeugen stärker in die Pflicht nehmen und sie zwingen, mehr Geld für spritsparende Innovationen auszugeben. Die Folge: die Forschungs- und Entwicklungsetats müssen weiter steigen.
Es ist also nur nachvollziehbar, wenn Daimler seine Vorsteuergewinn-Prognose für das Gesamtjahr deutlich senkt. Ähnliches, wenn nicht gar Schlimmeres, dürfen wir mutmaßlich in der übernächsten Woche auch von BMW erwarten, wenn die Münchner ihre Ergebnisse für das zweite Quartal bekanntgeben. Die Daimler-Zahlen könnten nur die erste Schockwelle gewesen sein.
Spannend ist auch die Frage, wie Daimler seine für 2010 kommunizierten Renditeerwartung von zehn Prozent für das PKW- und acht Prozent für das LKW-Segment erreichen will. In Stuttgart wird bereits gemunkelt, dass ein weiteres Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm her muss.
Ein Nachfolger des Core-Programms sozusagen, mit dem Ex-Mercedes-Chef Eckhard Cordes, Zetsche und Daimler-COO Rainer Schmückle den Konzern in den vergangenen Jahren auf Effizienz getrimmt haben. Das könnte auch das einzig probate Mittel sein, um ein weiteres Abschmieren der Daimler-Aktie zu verhindern.
Denn wie gefährlich eine niedrige Börsenbewertung auch für einen Dax-Konzern sein kann, kann Daimler-Chef Dieter Zetsche gerade live verfolgen: Bei der potenziellen Übernahme des Autozulieferers Continental durch den viel kleineren Konkurrenten Schaeffler.
Dass Daimler vor so etwas sicher ist, wagt spätestens jetzt wohl niemand mehr zu behaupten.
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 25.07.08 22:12 | Beitrag Nr.: 140.639 | Weitere Beiträge |
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Daimler fährt die Produktion zurück: Wegen der zurückgehenden Nachfrage sollen in Stuttgart und im amerikanischen Tuscaloosa Schichten wegfallen. Auch andere Werke müssen sich darauf einstellen, weniger Autos herzustellen.
Stuttgart - Der Autobauer Daimler reagiert auf die schwächelnde Autokonjunktur und drosselt seine Produktion in Deutschland und den USA. In den Werken Sindelfingen und Tuscaloosa seien bereits Vereinbarungen für die Streichung von Schichten in der zweiten Jahreshälfte getroffen worden, sagte ein Sprecher am Freitag in Stuttgart. Es liefen auch Gespräche zu anderen Standorten. Wie viele Werke insgesamt von dem Maßnahmenpaket betroffen sein werden, steht noch nicht abschließend fest.
Mercedes-Produktion in Sindelfingen: Schichten gestrichen
Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte am Donnerstag eingeräumt, dass der Stuttgarter Autobauer seine Ziele für 2008 nicht erreichen wird. Die Gewinnprognose wurde deutlich zurückgeschraubt: Daimler erwartet nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von mehr als 7,0 Milliarden Euro. Außerdem hatte Zetsche einen Absatzrückgang im zweiten Halbjahr nicht ausgeschlossen. Die Daimler-Aktie
brach daraufhin zeitweise um elf Prozent ein.
Im US-Werk in Tuscaloosa (Alabama) baut Daimler seine sportlichen Geländewagen mit den Modellen M- und GL-Klasse sowie die Großraumlimousine R-Klasse. In Sindelfingen werden die C-, E- und S- Klasse gefertigt. Die Produktion soll heruntergefahren werden, um am Jahresende keine zu hohen Lagerbestände zu haben.
"Wir wollen keine Fahrzeugbestände aufbauen, die sich nicht verkaufen lassen", begründete ein Sprecher die Produktionskürzungen. Allein in Tuscaloosa sollen insgesamt sechs bis acht Schichten ausfallen, hieß es. In Alabama baute Daimler im Jahr 2007 rund 174.000 Fahrzeuge. Im ersten Halbjahr 2008 verzeichnete das Unternehmen einen Absatzrückgang bei seinen Geländewagen und Großraumlimousinen um fünf Prozent auf 42.600 Fahrzeuge. Die kräftig gestiegenen Spritpreise bereiten den Autofahrern in den USA Kopfzerbrechen, da darunter der Verkauf der hochmotorisierten Autos leidet. Gefragt sind in den USA derzeit Klein- und Kompaktwagen aus Asien.
kaz/dpa-AFX/Reuters