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DAIMLER AG NAMENS-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 10.10.2008 19:57)
Letzter Kurs: 22,31 EUR WKN: 710000 DAIMLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: -2,39 EUR Symbol: DAI
Veränd. in %: -9,68 % ISIN: DE0007100000
Volumen 711.912 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 22,31 Ask 22,35
(1.000,00) (1.000,00)

Thema: DaimlerChrysler AG

Thema Nr. 10781  
Thema eröffnet von:  BigOnyxia Beiträge: 214 Bewertung (4):
am: 15.05.07 10:25 Gelesen gesamt: 2865    
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Themenbeitrag Nr.121

 DAIMLER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Von birgit schiemann Erstellt am: 16.04.08 22:41 Beitrag Nr.: 129.644 Weitere Beiträge
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M.M. Warburg passt Kursziel und Gewinnschätzungen für Daimler wegen des Wechselkursverhältnisses von Euro zu Dollar an. Die Analysten legen ihren Schätzungen nunmehr einen Euro-Kurs von 1,50 USD zugrunde; zúvor waren sie von 1,45 USD ausgegangen. Die im Vergleich zum letzten Update niedrigere Marktbewertung von EADS werde ebenfalls berücksichtigt.

 

Themenbeitrag Nr.122

 DAIMLER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Von birgit schiemann Erstellt am: 16.04.08 22:42 Beitrag Nr.: 129.645 Weitere Beiträge
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DAIMLER CHRYSLER : Die Kurse erholen sich ab dem Widerstand. Image
© Day By Day
MITTELFRISTIGER KONTEXT

Die Kurse sind zwar deutlich gefallen, aber jetzt liegt eine überverkaufte Situation in Nähe von Unterstützungen vor. Unsere mittelfristige Einschätzung ist seit dem 16/01/2008 positiv.

KURZFRISTIGE PROGNOSE

Unsere letzte Einschätzung war neutral. Wir haben jetzt mehr Signale für eine bestimmte Richtung. Die Kurse erholen sich ab dem Widerstand. Unsere neue kurzfristige Einschätzung ist positiv mit einem Ziel von 55,9 EUR. Unsere Marke für die Widerlegung des Szenarios liegt bei 46,1 EUR.

 

Themenbeitrag Nr.123

 DAIMLER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Von birgit schiemann Erstellt am: 16.04.08 22:44 Beitrag Nr.: 129.646 Weitere Beiträge
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Aus Partnern drohen Gegner zu werden
Der Streit um den sauberen Diesel zwischen Daimler und Audi könnte vor Gericht landen
Stuttgart - Vor ein paar Jahren starteten Audi und Daimler eine gemeinsame Dieseloffensive auf dem US-Markt. Doch heute herrscht dicke Luft zwischen den beiden Autoherstellern. In Stuttgart argwöhnt man gar, dass in Ingolstadt möglicherweise Mercedes-Technik abgekupfert worden ist.

Auf der Autoshow von Los Angeles bliesen Daimler-Chrysler, Audi und VW im November 2006 zur Attacke. Mit vereinten Kräften wollten die deutschen Autohersteller dem Diesel zum Durchbruch auf dem US-Markt verhelfen. Eine gemeinsame Marketingkampagne sollte die Amerikaner überzeugen, dass moderne Selbstzünder keine lahmen Stinker sind. Damit die Imagekampagne möglichst viel Aufmerksamkeit findet, wollten die Partner ihre besonders sauberen Diesel der Marken Mercedes-Benz, Jeep, Audi und VW unter dem Namen "Bluetec" vermarkten.

Dieser Begriff bezeichnet bei Daimler ein ursprünglich zunächst bei schweren Lastwagen eingeführtes Abgasreinigungssystem. Mittlerweile wird diese Technik auch für Personenwagen genutzt. Auch BMW wurde vor zwei Jahren umworben, mit in diese Kampagne für Diesel made in Germany einzusteigen. Doch die Bayern zeigten wenig Begeisterung und gingen eigene Wege. BMW hat sich beim Diesel denn für den Begriff "Blue Performance" entschieden. Nach einiger Zeit kam es bei VW und Audi indes zu einem Sinneswandel in Sachen Werbeallianz.

Den Autobauern dämmerte wohl, dass vor allem Daimler von der Werbung für "Bluetec" profitieren würde – einen Begriff, der in der öffentlichen Wahrnehmung untrennbar mit der Marke Mercedes-Benz verbunden ist. Deshalb gehen die Partner bei der Werbung wieder getrennte Wege. VW und Audi werben stattdessen in Amerika mit der konzerneigenen Abkürzung "TDI" für den Diesel. Dieser Begriff tauchte erstmals Ende der achtziger Jahre bei einem Audi-Diesel auf. Die innovative TDI-Technik war einer der wesentlichen Gründe dafür, dass die Marke mit den vier Ringen in den noblen Club der deutschen Premiumhersteller aufgenommen wurde. Aus dem Duo Mercedes-Benz und BMW wurde so ein Trio.

Neben einem Marketingbündnis bot Daimler seinen Wettbewerbern vor einigen Jahren auch gleich die entsprechende Bluetec-Technik an. Weder BMW noch VW und Audi indes gingen auf dieses Angebot ein. Dennoch zeigte sich Audi-Chef Rupert Stadler im Herbst auf der Automesse IAA in Frankfurt recht zuversichtlich, dass die Marke mit den vier Ringen und nicht Mercedes-Benz den Wettbewerb um den saubersten Diesel der Welt gewinnen werde. "Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben", meinte Stadler in einem StZ-Interview. "Sie können davon ausgehen, da gibt es nichts geschenkt. Wir haben unseren Ehrgeiz und wollen als Erste durchs Ziel kommen." Stadler ist mit dem Anspruch als Audi-Chef angetreten, die Marke mit den vier Ringen bis Mitte des nächsten Jahrzehnts zum führenden Premiumhersteller der Welt zu machen.

 

Themenbeitrag Nr.124

 DAIMLER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Von birgit schiemann Erstellt am: 16.04.08 22:46 Beitrag Nr.: 129.647 Weitere Beiträge
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Teil 2 des Berichtes



Dass es nichts geschenkt gebe, wie Stadler im vergangenen Herbst sagte, könnte man heute auch anders verstehen. Bei Daimler-Entwicklern besteht der Verdacht, dass Audi Mercedes-Technik abgekupfert haben könnte, um Spitzentechnik anbieten zu können. Wie in Stuttgarter Unternehmenskreisen zu hören ist, stützt sich dieser Verdacht auf Fahrzeugstudien, die Audi auf Messen präsentiert hat, auf Informationen, die im Internet verfügbar sind, auf Vorträge von Audi-Experten auf Kongressen. Daimler habe deshalb, so berichten Insider, den Ingolstädter Rivalen auf eine möglicherweise drohende Patentverletzung aufmerksam gemacht. Die Reaktion soll dem Vernehmen nach jedoch alles andere als zufriedenstellend ausgefallen sein.

Daimler sieht sich in einer starken Position. Der Autohersteller hat sich beim Europäischen Patentamt in München gemeinsam mit dem britischen Zulieferer Johnson Matthey und dem Abgastechnikspezialisten HJS aus dem Sauerland eine "Vorrichtung zur Reduktion von NOx in Abgasen" patentrechtlich schützen lassen. Damit kommt nach Auffassung der Stuttgarter niemand an Daimler vorbei, der bei der Reduktion von Stickoxiden (NOx) die verschiedenen Komponenten zur Nachbehandlung von Abgasen in der gleichen Reihenfolge anordnen will.

Wie stark die Position ist, zeigt sich daran, dass ein Einspruch des Hanauer Zulieferers Umicore gegen dieses Schutzrecht im vergangenen November abgeschmettert wurde. Noch ist nicht klar, ob der Verdacht der Stuttgarter unbegründet ist oder ob es Audi auf einen Patentstreit mit Daimler ankommen lassen will. Ein Sprecher der Volkswagen-Tochter hält sich bedeckt und erklärt, dass ihm nichts von einer drohenden Klage wegen Patentverletzung bekannt sei. Technische Details der Audi-Anlage zur Abgasreinigung, die Klarheit schaffen und den Verdacht möglicherweise ausräumen könnten, will der Sprecher nicht preisgeben.

Doch spätestens wenn die ersten Wagen auf den Markt kommen, wird das Geheimnis gelüftet werden. Dann wird man auch messen können, ob Audi, BMW oder Mercedes-Benz den saubersten Diesel der Welt haben. Alle drei Nobelhersteller beanspruchen diese Spitzenstellung.

Bis dahin wird es jedoch noch einige Zeit dauern. Ursprünglich wollte Audi den "saubersten Diesel der Welt" zur Jahresmitte auf den Markt bringen. Jetzt sollen der A4 und der Q7 als TDI mit "ultra low emission system" nach Angaben des Audi-Sprechers zum Jahreswechsel in allen 50 US-Bundesstaaten starten. Dies gilt also auch für Kalifornien und eine Handvoll anderer US-Bundesstaaten, wo die Abgasvorschriften deutlich strenger sind als im großen Rest der USA. Diese Verschiebung habe aber nichts mit Daimler zu tun, betont der Sprecher.

Bleibt es bei diesem Zeitplan, so startet Audi voraussichtlich später als die wichtigsten deutschen Wettbewerber. BMW will im November mit dem Dreier und dem Geländewagen X5 erstmals Selbstzünder in allen Bundesstaaten des größten Automarkts der Welt anbieten. Auf der Automesse von Detroit hat BMW-Chef Norbert Reithofer im Januar den neuen Sechszylinder in höchsten Tönen angepriesen. Das "spektakuläre Triebwerk" sei einzigartig, so Reithofer, "der sauberste Dieselmotor der Welt mit der sportlichsten und besten Performance in der Welt". Mercedes-Benz hat bereits im vergangenen Oktober mit dem E320 Bluetec als erster Autohersteller der Welt die kalifornische Zulassung für ein Dieselfahrzeug erhalten. In den 45 Bundesstaaten, in denen Dieselmodelle zuvor bereits verfügbar waren, wurde bisher jeder zehnte bis jeder fünfte Wagen mit einem Selbstzünder verkauft. Die Markteinführung der Bluetec-Varianten der M-, R- und GL-Klasse in Nordamerika soll im September/Oktober erfolgen.

Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger kann es kaum erwarten. Im vergangenen Oktober beim Start der E-Klasse hat er den Stuttgartern einen begeisterten Brief geschickt. Der "Gouvernator" zeigt sich in dem Schreiben an Daimler "beeindruckt, dass Sie in den vergangenen zwei Jahren rund um die Uhr gearbeitet, die Bluetec-Technologie angepasst und perfektioniert haben, damit sie auch die kalifornischen Vorschriften erfüllt." Das sei eine Pionierleistung im Kampf gegen Luftverschmutzung, die Erderwärmung und steigende Kraftstoffpreise. Der umweltbewegte Spitzenmann des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaats hat keine Zweifel, dass der Wagen die Autokäufer mit seinen Leistungen überzeugen wird. "Dass diese fantastische Technik in einer Luxuslimousine von Mercedes-Benz startet, wird bei vielen Kunden gut ankommen", meint Schwarzenegger.

 

Themenbeitrag Nr.125

 DAIMLER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Von birgit schiemann Erstellt am: 16.04.08 22:48 Beitrag Nr.: 129.648 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 129645 von birgit schiemann - 16.04.08 22:42:40 Uhr

Oh, sorry. Dann noch der Link damit man sich den Chart auch ansehen kann.


http://www.fimatex.de/conseils/detail_conseils.phtml?&news=5387094


 

Themenbeitrag Nr.126

 DAIMLER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 17.04.08 21:51 Beitrag Nr.: 129.726 Weitere Beiträge
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Daimler wehrt sich
"Runde Tische" ohne Spitzel

Der Autobauer Daimler hat dem Vorwurf der Bespitzelung kranker Mitarbeiter widersprochen. "Es wurden und werden keine vertraulichen Daten über unsere Mitarbeiter von den Werksärzten an Führungskräfte weitergegeben", teilte Daimler mit.

Das Wochenmagazin "Stern" berichtet, bei Daimler besprächen Meister, Werksärzte und Betriebsräte, was mit kranken Beschäftigten zu geschehen habe. Dabei kämen auch persönliche Details der Erkrankten zur Sprache, zitierte die Zeitschrift Betriebsrat Tom Adler. "Dies sei ein "Ort der Bespitzelung", sagte Adler.


Daimler verteidigte die "Runden Tische". Diese seien mit dem Betriebsrat im Stammwerk Untertürkheim vereinbart worden. Dabei würden der Krankenstand und "problematische Fälle" besprochen. Führungskräfte, Werksarzt und Betriebsräte suchten gemeinsam nach Lösungen, um Krankheiten zu vermeiden und die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten zu erhalten. "Eine Datenschutzverletzung liegt nicht vor", teilte der Konzern mit.

 

Themenbeitrag Nr.127

 DAIMLER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 17.04.08 21:53 Beitrag Nr.: 129.727 Weitere Beiträge
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Zetsche hat viel Vertrauen zurückgewonnen


Ratingagenturen geben dem Autokonzern wieder bessere Noten – Analysten sehen Mercedes-Benz auf einem guten Weg
Frankfurt - Der Daimler-Konzern hat nach langer Wartezeit endlich wieder die Note A von allen drei großen Ratingagenturen erhalten. Das ist eine Auszeichnung für die gute Finanzpolitik des Unternehmens. Dem Aktienkurs des Autoherstellers hilft das im Augenblick jedoch wenig.

Im Dauerwettstreit mit dem bayerischen Rivalen BMW hat der Daimler-Konzern zuletzt mächtig Gas gegeben. Die Mercedes-Modelle sind zum Beispiel wieder deutlich profitabler als die Fahrzeuge aus München. Bei einer anderen Messlatte wirkt das Debakel um die einstige US-Tochter Chrysler allerdings immer noch nach. Die Ratingnote für BMW, also die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit des Konzerns, liegt stabil bei A+. Auf diesem Niveau war Daimler auch schon einmal, bis zur Fusion mit dem amerikanischen Autobauer.

Danach trieben die hohen Schulden und die immensen Verluste von Chrysler die Ratingnote des selbst ernannten Weltkonzerns nach unten in den B-Bereich. Doch Daimler will auch auf diesem Gebiet wieder zu BMW aufschließen, auch wenn bis dahin noch ein gutes Stück Weg zurückzulegen ist.

Immerhin: In dieser Woche hat auch die letzte der drei großen Ratingagenturen den Stuttgarter Konzern wieder mit A benotet. Zwar vergab Standard & Poor’s (S&P) nur ein A-, aber dies immerhin mit einem positiven Ausblick. Mehr war nicht zu erwarten gewesen. Zwei Stufen nach oben muss Daimler damit noch erklimmen, um zu BMW aufzuschließen, und die S&P-Prüfer machen dem Konzern Mut. "Die Note spiegelt unsere Überzeugung wider, dass Mercedes-Benz auf gutem Weg ist, das Renditeziel von zehn Prozent im Jahr 2010 zu erreichen", schreiben sie. Daimler könnte in den nächsten zwölf bis 18 Monaten nochmals besser bewertet werden, wenn der Konzern weiterhin eine konservative Finanzpolitik betreibt, heißt es.

Das bedeutet: Der Konzern sollte tunlichst auch weiter eine so gute Kassenlage aufweisen. Rund 13 Milliarden Euro an verfügbaren Mitteln hatte Daimler zum Jahresschluss 2007 in der Bilanz. Davon sind inzwischen rund 2,6 Milliarden Euro für Aktienrückkäufe und weitere zwei Milliarden Euro für die Dividende abgeflossen, erläutert Stefan Sigrist, Autoanleihenspezialist der Landesbank Baden-Württemberg. Zugleich dürfte der Konzern im ersten Quartal aber auch neue Zahlungsüberschüsse in Milliardenhöhe erwirtschaftet haben, was unter dem Strich immer noch ein sehr erfreuliches Bild aus Sicht der Ratingagenturen abgeben sollte.

Die Heraufstufung bei S&P (sowie den beiden anderen Agenturen Moody’s und Fitch) ist hilfreich für den Konzern, sollte er neues Fremdkapital – etwa durch eine Unternehmensanleihe – aufnehmen. Denn mit einer besseren Ratingnote werden die Konditionen für Daimler günstiger. Aber im Augenblick haben die Stuttgarter angesichts ihrer prall gefüllten Kassen gar kein Interesse daran, an den Finanzierungsmarkt zu gehen. Deshalb ist das verbesserte Rating vor allem ein Imagegewinn, heißt es in der Finanzwelt. "Dadurch werden die Aussagen von Konzernchef Dieter Zetsche zur künftigen Entwicklung glaubhafter", sagt ein langjähriger Daimler-Beobachter. Denn auch die Ratinganalysten bescheinigen dem Unternehmen, weltweit wieder so gut aufgestellt zu sein, dass die Profitabilität sogar in schwierigen Zeiten gesteigert werden kann – zumindest bei der Sparte Mercedes-Benz.

 

Themenbeitrag Nr.128

 DAIMLER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 17.04.08 21:56 Beitrag Nr.: 129.728 Weitere Beiträge
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Teil 2


Dem Aktienkurs hat das gute Urteil allerdings nicht geholfen. Seit dem Zwischenhoch von knapp 78 Euro im vergangenen Herbst ist der Kurs steil nach unten bis auf 48 Euro gesackt und pendelt derzeit um die Marke von 50 Euro. Eigentlich viel zu wenig, angesichts der guten Geschäftszahlen, sagen die Marktbeobachter einhellig. "Die Ertragsstärke und die Stabilität des Konzerns ist wieder viel besser als zu Chrysler-Zeiten", erläutert Georg Stürzer, der Autoanalyst von Unicredit. Aber am Markt dominiere derzeit die Angst vor einer Rezession in den USA und vor einem tiefen Einbruch des dortigen Automarktes. Da habe selbst der aggressive Rückkauf von eigenen Aktien im Wert von 2,6 Milliarden Euro nichts genutzt, den Daimler in diesem Jahr bereits durchgeführt hat. "Das hat den Kurs lediglich stabilisiert", wundert sich Stürzer.

Für eine Bewegung nach oben müsste sich deshalb wohl die allgemeine Rezessionsangst legen und der Konzern zudem am 29. April mit überraschend guten Quartalszahlen aufwarten. Aber das wird schwierig, da das Vergleichsquartal 2007 extrem gute Zahlen und einen Gewinn vor Steuern und Zinsen von knapp 3,3 Milliarden Euro lieferte.

Seither haben sich die Bedingungen deutlich verschlechtert. Das gilt insbesondere für den Bereich Nutzfahrzeuge, wo viele Analysten für das aktuelle Quartal sogar mit leichten Verlusten oder allenfalls einem kleinen Gewinn rechnen. Zudem werden die Börsianer ganz genau hinsehen, welcher Gewinnanteil im ersten Quartal dieses Jahres aus dem Verkauf der Großimmobilie am Potsdamer Platz in Berlin stammt. Und über all dem schwebt noch das Problem des starken Euro. Die Daimler-Verkäufe in den USA werden dadurch erheblich belastet. Zum einen schrumpfen dadurch die Gewinnmargen je Fahrzeug, da der Konzern auf dem amerikanischen Markt wohl keine Preiserhöhungen durchsetzen kann, heißt es.

Und zum anderen steigen mit dem Wechselkurs auch die Absicherungskosten. Einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag müsse Daimler im laufenden Jahr wohl für solche Sicherungsgeschäfte kalkulieren, so lauten die Schätzungen. Offiziell gibt es dazu jedoch keine Zahlen. Zumindest bei den Analysten hat der Konzern aber wieder viel Vertrauen zurückgewonnen. Man glaubt Dieter Zetsche zum Beispiel, dass der Absatz der Premiumfahrzeuge von Mercedes-Benz weit weniger unter der Finanzmarktkrise leiden wird als die Konkurrenz im Massensegment. Und dass Daimler die Schwächen in den USA durch steigende Verkäufe in Asien oder Russland wettmachen kann.

Und wenn das nicht reicht, dann könnten neue Aktienrückkäufe den Kurs nach oben treiben, meint John Lawson von der Citigroup. Zehn Prozent des Grundkapitals kann Daimler auf diese Weise einziehen, so hat es die Hauptversammlung unlängst genehmigt. Nach Ansicht von Lawson ist das gut genug für ein Kursziel von 72 Euro.

 

Themenbeitrag Nr.129

 DAIMLER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 17.04.08 21:57 Beitrag Nr.: 129.729 Weitere Beiträge
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Daimler sieht keinen Zeitdruck für Goldene Aktie bei EADS

DJ Daimler sieht keinen Zeitdruck für Goldene Aktie bei EADS

STUTTGART (Dow Jones)--Die Daimler AG sieht keinen Zeitdruck für die Pläne zur Einführung einer "Goldenen Aktie" bei dem Luft-und Raumfahrtkonzern EADS. Eine Daimler-Sprecherin sagte auf Anfrage von Dow Jones Newswires: "Die Gespräche stehen nicht unter Zeitdruck". Die Aktionärsstruktur sei stabil. Daimler hält 15% an EADS.

 

Vielmehr stellte sie das Ergebnis der Gespräche in den Vordergrund: "Ziel ist es, eine langfristige und tragfähige Lösung zu finden." Einen Zeitpunkt könne sie dafür nicht nennen.

Die französische Zeitung "La Tribune" hat am Donnerstag ohne Nennung von Quellen berichtet, dass die Pläne von EADS für eine "Goldene Aktie" zur Verhinderung einer Übernahme nicht bis zur Hauptversammlung des Luft- und Raumfahrtkonzerns am 26. Mai fertig werden.

 

Hintergrund der Verzögerungen seien nicht Uneinigkeiten zwischen den Aktionären der European Aeronautic Defence &Space Co mit Sitz in Amsterdam. Vielmehr sei der Verzug auf technische und rechtliche Faktoren zurückzuführen, berichtete die Zeitung weiter.

 

Themenbeitrag Nr.130

 DAIMLER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 18.04.08 22:20 Beitrag Nr.: 129.857 Weitere Beiträge
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Daimler sucht friedliche Lösung mit Audi bei Patentstreit

Der Automobilkonzern Daimler setzt in der Auseinandersetzung mit VW-Tochter Audi wegen des Verdachts einer Patentverletzung bei der Abgasreinigung auf eine friedliche Einigung.

 

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber sagte der "Stuttgarter Zeitung" (Samstagsausgabe): "Die Sachlage ist eindeutig. Bluetec ist eine Innovation von Mercedes-Benz." Zugleich ließ Weber aber erkennen, dass Daimler eine friedliche Lösung des Konflikts mit dem Konkurrenten anstrebt. "Noch haben wir keinen Patentstreit", betonte Weber. "Wir reden miteinander und sind zuversichtlich, zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen", sagte Weber dem Blatt.

 

Bei der Auseinandersetzung geht es um ein mehrstufiges Abgasreinigungssystem für Dieselmotoren, das Daimler unter dem Namen "Bluetec" entwickelt hat. Daimler hat sich diese Entwicklung, die eine deutliche Verringerung des Ausstoßes von Stickoxiden bringen soll, bereits vor sieben Jahren beim Europäischen Patentamt schützen lassen. Bei Daimler-Entwicklern war nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" der Verdacht aufgetaucht, dass Audi möglicherweise abgekupfert hat. Dieser Verdacht stützte sich auf Fahrzeugstudien, die auf Messen präsentiert wurden, auf Informationen aus dem Internet sowie auf Vorträge von Audi-Managern, schreibt die "Stuttgarter Zeitung".

 

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