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Markus Fugmann: 21.08.08 11:44 Marktausblick 21.08.08 für... |
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Norbert Lohrke: 21.08.08 08:59 Vorstände auf Abwegen |
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Rohstoffspiegel: 20.08.08 21:42 Exploration auf Hochtouren... |
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Von wirthsald | Erstellt am: 07.04.08 16:05 | Beitrag Nr.: 128.792 | Weitere Beiträge |
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Von wirthsald | Erstellt am: 07.04.08 16:07 | Beitrag Nr.: 128.793 | Weitere Beiträge |
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Von wirthsald | Erstellt am: 07.04.08 16:08 | Beitrag Nr.: 128.794 | Weitere Beiträge |
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Daimler AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
Daimler AG (News/Aktienkurs) / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG (Aktie)
07.04.2008
Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------
Wir geben gemäß § 26 Abs. 1 WpHG bekannt, dass uns die Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, gemäß §§ 21 Abs. 1, 24 WpHG mitgeteilt hat, dass die DB Equity S.à r.l., 6, avenue Pasteur, L - 2310 Luxembourg, am 01. April 2008 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte an der Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70546 Stuttgart, unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 0,02 % (153.714 Stimmrechte) hält.
Die Deutsche Bank Aktiengesellschaft hat uns darüber hinaus gemäß §§ 21 Abs. 1, 24 WpHG mitgeteilt, dass auch die DB Valoren S.à r.l., 6, avenue Pasteur, L - 2310 Luxembourg, am 01. April 2008 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte an der Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70546 Stuttgart, unterschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 0,02 % (153.714 Stimmrechte) hält. Diese Stimmrechte sind der DB Valoren S.à r.l. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 N. 1 WpHG zuzurechnen.
Desweiteren hat uns die Deutsche Bank Aktiengesellschaft mitgeteilt, dass sich der Gesamtstimmrechtsanteil der Deutsche Bank AG hierdurch nicht in meldepflichtiger Weise verändert hat.
07.04.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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Sprache: Deutsch Emittent: Daimler AG Mercedesstraße 137 70327 Stuttgart Deutschland Internet: http://www.daimler.com
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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Von Baerlexa | Erstellt am: 07.04.08 16:16 | Beitrag Nr.: 128.796 | Weitere Beiträge |
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Wenn es in der amerikanischen Auto-industrie so etwas wie einen Superstar gibt, dann ist es Jim Press (61). Unter seiner Führung zog Toyota in den USA an den heimischen Riesen Ford und Chrysler vorbei und stieg vom belächelten Außenseiter zum Autohersteller Nummer zwei auf.
Toyota holte Press sogar als ersten Ausländer in den Konzernvorstand. Als er im September völlig überraschend zu Chrysler wechselte, schwärmte das Fachblatt "Automotive News" voller Vorfreude, der Mann sei "gerissen, charmant und ach wie effektiv".
Als Vertriebsverantwortlicher bei der langjährigen Daimler-Tochter Chrysler hat Wundermann Press ausgerechnet mit einem Chef zu tun, der alles andere als ein Autoexperte ist: Bob Nardelli (59), zuletzt Chef der Baumarktkette Home Depot, hatte dort vor allem durch gnadenlose Härte gegenüber Lieferanten von sich reden gemacht und dadurch, dass er nach seinem Abschied ein Abfindungspaket im Wert von 210 Millionen Dollar mitnahm.
Sicher ist, dass es noch längst nicht rund läuft bei Chrysler, seit Daimler die Mehrheit an dem US-Autobauer an den Finanzinvestor Cerberus verkauft hat. Die Differenzen im Topmanagement erschweren die Situation zusätzlich.
Der Chrysler-Absatz sinkt, das Verhältnis zu Händlern und Zulieferern ist auf einem Tiefpunkt. Rund 10.000 Mitarbeiter sollen gehen, und das zusätzlich zu den 13.000, deren Abschied der Konzern 2007 noch unter Daimler-Regie angekündigt hat. Gut eine Milliarde Euro Verlust hatte Chrysler 2006 geschrieben. 2007, so heißt es, liegt das Minus in einer ähnlichen Größenordnung.
Im Juli werden die meisten Chrysler-Werke für zwei Wochen die Produktion einstellen. Nardelli begründete die spektakuläre, weil bei Chrysler erstmalig eingelegte Sommerpause, in einer E-Mail an die Mitarbeiter unter anderem damit, der Konzern müsse organisatorisch effizienter werden. Das Jahr 2008 hat für den Autobauer äußerst mäßig begonnen. Chrysler verkaufte in Nordamerika im Januar und Februar 13 Prozent weniger Autos als ein Jahr zuvor. Im März stand dann sogar ein Minus von 19 Prozent zu Buche.
Konzernchef Nardelli müht sich derweil, den roten Zahlen auf eine Weise zu entkommen, die der ehemalige Toyota-Mann Press kaum gutheißen kann: Er setzt die Zulieferer massiv unter Druck. Zum Chefeinkäufer berief er einen Manager, der mit Autos ähnlich wenig zu tun hatte wie Nardelli selbst: John Campi, zuvor für den Einkauf bei Home Depot und Dupont verantwortlich.
Die Folge: Das einst gute Verhältnis zu den Zulieferern ist auf einem Tiefpunkt angelangt. Als Chrysler etwa die Produktion des Modells Pacifica einstellte, erfuhren die Zulieferer davon erst zwei Wochen vor dem Stopp der Bänder. Für einige Lieferantenwerke, eigens für Chrysler aufgebaut, gab es plötzlich fast nichts mehr zu tun.
Kein Wunder, dass die Vertragspartner sauer sind. Sie wollen Schadensersatz. Doch davon will Chrysler nichts wissen."Seit dem Cerberus-Einstieg sind die unberechenbar", schimpft der Topmanager eines Zulieferers. "Wenn man überhaupt einen Ansprechpartner findet, hat man es meist mit Anwälten zu tun, die nichts anderes machen, als Verträge zu prüfen.
Auch VW ist derzeit nicht gut auf Nardelli und seine Truppe zu sprechen. Die Wolfsburger wollen in diesem Jahr den gemeinsam mit Chrysler entwickelten Minivan Routan auf den US-Markt bringen. Seit einiger Zeit jedoch bringen die Chrysler-Manager die Ergebnisprognosen für das Modell ins Wanken.
Zunächst verlangte Chrysler einen deutlichen Aufpreis für die von den Amerikanern gebaute Plattform des Autos. Gleich mehrere Hundert Dollar zusätzlich pro Fahrzeug forderte Chrysler. Das hätte den VW-Gewinn halbiert.
Als die Wolfsburger Manager sich dank wasserdichter Verträge in diesem Punkt durchsetzen konnten, versuchte es Chrysler auf eine andere Weise. Jetzt sollen es satte Aufschläge für Verbesserungen sein, die VW-Chef Martin Winterkorn (60) noch fordert. Die Verhandlungen dauern an.
Wie radikal Nardelli vorgeht, demonstrierte er jüngst im Konflikt mit dem US-Zulieferer Plastech. Als der in Finanznot geriet, kündigte Chrysler kurz entschlossen den Vertrag. Darauf beantragte der auf Plastikkonsolen spezialisierte Zulieferer Insolvenz und stellte die Lieferungen ein. Bei Chrysler standen für einen Tag die Bänder still, bevor man sich zumindest vorübergehend einigte.
Daimler-Chef Dieter Zetsche (54) ist derweil froh, dass er die Chrysler-Mehrheit losgeworden ist. Gänzlich sorgenfrei betrachtet er die Situation in Detroit allerdings nicht. Daimler hält weiter 20 Prozent an Chrysler; die Beteiligung ist noch nicht abgeschrieben.
Am liebsten wäre Zetsche und Co. deshalb wohl eine radikale Lösung: der Verkauf der Ex-Tochter in Einzelteilen. Die Chrysler-Marken, allen voran die Geländewagensparte Jeep, dürften immer noch etliche Milliarden Euro wert sein.
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 09.04.08 14:15 | Beitrag Nr.: 128.983 | Weitere Beiträge |
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Berlin - "Wir sind gut gewappnet, um den aktuellen gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen", sagte Vorstandschef Dieter Zetsche am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Berlin laut Redetext. Zwar werde die Nachfrage in Amerika schwächer ausfallen, dies treffe aber die Oberklasse-Autos von Mercedes weniger als den Massenmarkt.
Daimler-Chef Zetsche (Archiv): Währungsrisiko abgesichert
Zetsche hält deshalb an der Erwartung fest, dass das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft 2008 kräftig steigen werde: Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegen. Damals hatte Daimler den Rekordwert von 8,7 Milliarden Euro erzielt, davon etwa eine Milliarde Euro durch Sondereffekte. Daimler strebe bis 2010 im Pkw- und Lkw-Geschäft eine Umsatzrendite von neun Prozent an, versprach Zetsche. Die Pkw-Gruppe um Mercedes-Benz und Smart solle sogar zehn Prozent erwirtschaften. Bei Lastwagen sollen es acht Prozent werden.Zetsche benannte aber auch die Schwierigkeiten, denen der Konzern gegenübersteht. Dazu gehörten neben der Kreditkrise in den USA die weitere Abschwächung des Dollar, gegen die das Unternehmen für 2008 aber zu 80 Prozent abgesichert sei. Für 2009 habe man Sicherungsgeschäfte für 40 Prozent des Geschäfts abgeschlossen.
Aber auch die weltwirtschaftliche Entwicklung und die Rohstoffpreise machten Zetsche Sorgen. "Aktuell lässt die ökonomische Großwetterlage eher Gegen- als Rückenwind erwarten", sagte er. Wegen des Aufschwungs der Schwellenländer rechne er aber mit einem Plus von zwei Prozent im weltweiten Automarkt. Dieser werde 2008 um rund zwei Prozent wachsen, sagte Zetsche voraus.
Für 2007 hat der Vorstand seinen Aktionären eine Dividende von zwei Euro vorgeschlagen. In den vergangenen Jahren hatte sie bei 1,50 Euro gelegen. Die Hauptversammlung soll den Vorstand zudem ermächtigen, erneut ein Aktienrückkaufprogramm zu starten.
mik/Reuters/dpa-AFX
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,546275,00.html
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Von newtrader | Erstellt am: 09.04.08 20:18 | Beitrag Nr.: 129.003 | Weitere Beiträge |
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Das leidvolle Kapitel Chrysler hat Daimler ad acta gelegt. Nun sollen die Gewinne wieder kräftiger sprudeln. Und das trotz eines direkt vor der eigenen Haustür heranreifenden, neuen Konkurrenten.
Den Muskelspielen von Porsche zum heranreifenden Konkurrenten vor der Haustür begegnete Daimler-Chef Dieter Zetsche auf dem Aktionärstreffen mit demonstrativer Gelassenheit. "Wir nehmen jeden Wettbewerber sehr ernst und beobachten die Schritte genau", sagte der Automanager in Berlin. Doch treiben lassen will sich Daimler von dem immer dominanter auftretenden Schwergewicht aus der Nachbarschaft nicht. Vom Chrysler-Balast befreit, konzentriert sich Daimler stattdessen auf seine Stärken. Mit alten Tugenden zu neuer StärkeDaimler setzt nach der Trennung von der ungeliebten US-Tochter auf eine Rückbesinnung aufs Wesentliche. "Wir haben dank alter Tugenden zu neuer Stärke gefunden", sagte Zetsche. Sowohl im Pkw- als auch im Lkw-Geschäft soll der Absatz 2008 weiter zulegen, der Gewinn soll sogar einen kräftigt Sprung hinlegen.
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Von newtrader | Erstellt am: 09.04.08 20:20 | Beitrag Nr.: 129.004 | Weitere Beiträge |
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Von newtrader | Erstellt am: 09.04.08 20:22 | Beitrag Nr.: 129.005 | Weitere Beiträge |
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Berlin (ddp). Der Autokonzern Daimler hat seinen Aktionären auf
der Hauptversammlung weiteres Wachstum und eine höhere Dividende in
Aussicht gestellt. Im ersten Jahr nach der Trennung von der
defizitären US-Sparte Chrysler erwarte der Konzern Zuwächse bei
Absatz und Ergebnis, sagte der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche am
Mittwoch in Berlin vor rund 5400 Anteilseignern und bestätigte damit
die bisherigen Prognosen. Die Aktionäre, die knapp 42 Prozent des
Grundkapitals repräsentierten, zeigten sich über die Entwicklung des
Konzerns nach der Trennung von Chrysler zufrieden.
Auch bezüglich seiner mittelfristigen Profitabilität hält der
DAX-Konzern an seinen Zielen fest. Das Autogeschäft soll den Angaben
zufolge ab 2010 eine Umsatzrendite von 9 Prozent erzielen,
Mercedes-Benz Cars soll ab 2010 eine Umsatzrendite von 10 Prozent
erwirtschaften. Dafür investiere das Stuttgarter Unternehmen in die
Forschung und Entwicklung. Bis 2010 will der Konzern insgesamt nahezu
14 Milliarden Euro ausgeben. Im vergangenen Jahr lagen die Ausgaben
für Forschung und Entwicklung bei 4,1 Milliarden Euro.
«Alle unsere Geschäfte entwickeln sich gut - unsere Kennzahlen
sind deutlich besser als in den vergangenen Jahren», sagte Zetsche.
Daimler habe «in den vergangenen beiden Jahren substanzielle
Fortschritte gemacht» und «dank alter Tugenden zu neuer Stärke
gefunden.» Das Unternehmen habe nun eine «eine klare Strategie für
nachhaltig profitables Wachstum.»
Nach der spektakulären Trennung von Chrysler sollen nun endlich
auch die Aktionäre vom Erfolg profitieren. Nach Jahren stagnierender
Dividenden soll die Ausschüttung für das abgelaufene Geschäftsjahr
auf 2,00 Euro pro Aktie erhöht werden. Seit 2002 lag sie bei 1,50
Euro.
Institutionelle Aktionäre begrüßten die Entwicklung, wiesen jedoch
zugleich auf Risiken hin. «In einem schlechten Jahr können Verluste
bei Chrysler in Milliardenhöhe auftreten», sagte Carmen Weber,
Fondsmanagerin der zur Deutschen Bank gehörenden Fondsgesellschaft
DWS. Der verbleibende Daimler-Anteil an Chrysler von immer noch 20
Prozent ist aus ihrer Sicht eine große Belastung.
«Daimler hat seine Hausaufgaben gemacht», lobte hingegen Jens
Meyer, Fondsmanager bei Deka Investment. Die Folgen der
wirtschaftlichen Abschwächung in den USA wären mit einem Verbleib
Chryslers für den Konzern kaum auszumalen gewesen. Nun stünden wieder
betriebswirtschaftliche Kriterien im Vordergrund, sagte Meyer und
verwies unter anderem auf den Verkauf der Konzern-Immobilien am
Potsdamer Platz in Berlin.
Im vergangenen Jahr hatte Daimler bei einem Absatz von 2,1
Millionen Fahrzeugen den Umsatz auf 99,4 Milliarden Euro erhöht.
Gleichzeitig war der Nettogewinn auf 4,0 Milliarden Euro gestiegen.
(ddp)
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Von newtrader | Erstellt am: 09.04.08 20:24 | Beitrag Nr.: 129.006 | Weitere Beiträge |
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DJ Daimler-Aktionäre zeigen sich überwiegend zufrieden
BERLIN (Dow Jones)–Institutionelle Aktionäre der Daimler AG haben die Entwicklung des Konzerns nach der Trennung von Chrysler begrüßt, jedoch zugleich auf Risiken hingewiesen. "In einem schlechten Jahr können Verluste bei Chrysler in Milliardenhöhe auftreten", sagte Carmen Weber, Fondsmanagerin der zur Deutschen Bank AG gehörenden DWS Investment GmbH, auf der Hauptversammlung am Mittwoch in Berlin. Das auf Daimler entfallende Fünftel wäre aus ihrer Sicht eine große Belastung.
"Es besteht weiterhin das Risiko unliebsamer Überraschungen", so Weber. Sie verwies auf die Absatzeinbußen des US-Herstellers im ersten Quartal. An der Chrysler Group LLC hält Daimler noch 19,9%. Insgesamt 80,1% der Anteile verkaufte der Stuttgarter Automobilhersteller im vergangenen Jahr an die US-Beteiligungsgesellschaft Cerberus.
"Daimler hat seine Hausaufgaben gemacht", lobte Jens Meyer, Fondsmanager bei Deka Investment. Die Folgen der wirtschaftlichen Abschwächung mit Chrysler wäre kaum auszumalen gewesen. Nun stünden wieder betriebswirtschaftliche Kriterien im Vordergrund, sagte Meyer und verwies unter anderem auf den Verkauf der Konzern-Immobilien am Potsdamer Platz.
Seine Aktionäre will der Konzern am Erfolg teilhaben lassen: Die Aktionäre müssen auf der Hauptversammlung über den Vorschlag einer Dividendenerhöhung um ein Drittel abstimmen. Je Aktie sollen sie 2 EUR erhalten. Im vergangenen Jahr hat Daimler bei einem Umsatz von 99,4 (99,2) Mrd EUR ein EBIT von 8,7 (5,0) Mrd EUR erzielt.
Zudem plant Daimler einen weiteren Aktienrückkauf, dem die Eigentümer ebenfalls zustimmen müssen. Insgesamt sind in Berlin 5.400 Aktionäre anwesend. Sie repräsentieren knapp 42% des Daimler-Grundkapitals.
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Von newtrader | Erstellt am: 09.04.08 20:26 | Beitrag Nr.: 129.007 | Weitere Beiträge |
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