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Forum > Sonstige Branchen > Continental wird wahrscheinlich übernommen...

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CONTINENTAL AG INHABER-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 13.10.2008 11:02)
Letzter Kurs: 40,15 EUR WKN: 543900 CONTINENTAL AG INHABER-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: 2,15 EUR Symbol: CON
Veränd. in %: 5,66 % ISIN: DE0005439004
Volumen 5.911 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 39,70 Ask 40,30
(500,00) (500,00)

Thema: Continental wird wahrscheinlich übernommen...

Thema Nr. 65660  
Thema eröffnet von:  KGV Beiträge: 100 Bewertung (0):
am: 14.07.08 12:41 Gelesen gesamt: 970    
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Von  KGV Erstellt am: 14.07.08 12:41 Beitrag Nr.: 139.156 Weitere Beiträge
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FinanzNachrichten.de, 14.07.2008 07:09:00UPDATE: Schaeffler hat offenbar Continental-Übernahme im Blick

DJ UPDATE: Schaeffler hat offenbar Continental-Übernahme im Blick

(NEU: Wiederholung vom Sonntag)

LONDON (Dow Jones)--Der fränkische Automobilzulieferer Schaeffler hat offenbar Interesse an einer Übernahme der wesentlich größeren Continental AG. Das Familienunternehmen aus Herzogenaurach habe Continental ein Angebot vorgeschlagen, das den Automobilzulieferer aus Hannover mit mehr als 10 Mrd EUR bewerten könnte, berichtet die "Financial Times" am Freitagabend auf ihrer Internetseite. Schaeffler soll mit der Royal Bank of Scotland (RBS) zusammenarbeiten und sei notfalls auch zu einer feindlichen Übernahme bereit.

Die Tageszeitung "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet am Sonntag vorab, über das Wochenende seien konkrete Übernahmeverhandlungen geführt worden. Geplant werde das Geschäft von Schaeffler aber schon seit Wochen. Die nicht börsennotierte Schaeffler-Gruppe wolle "etwas mehr als 10 Mrd EUR" zahlen, hinzu komme die Übernahme von Schulden von rund 11 Mrd EUR, berichtet die FAZ.

Eine Übernahme von Continental wäre der größte Unternehmenskauf in diesem Jahr in Europa. Ein Sprecher von Schaeffler sagte am Sonntag Dow Jones Newswires: "Marktgerüchte kommentieren wir nicht". Ein Sprecher von Continental wollte in der Sache ebenfalls keinen Kommentar abgeben, verwies aber am Sonntagmittag auf die grundsätzliche Haltung von Continental, dass man "keine Berührungsängste" gegenüber Investoren habe, die die langfristige Strategie und Geschäftspolitik des Unternehmens unterstützen und das Unternehmen nicht zerschlagen wollen.

"Jedem potenziellen Interessenten mit Absicht einer feindlichen Übernahme wünsche Conti viel Glück, denn er werde es brauchen", sagte der Sprecher von Continental weiter.

Mit der Übernahme von börsennotierten Unternehmen habe Schaeffler Erfahrung, schreibt die FAZ weiter. Im Jahr 2001 wurde der Autozulieferer FAG Kugelfischer gegen den Willen der dortigen Unternehmensführung übernommen - und danach von der Börse genommen.

Zur Finanzierung des Continental-Kaufs werde erwogen, das Reifengeschäft vom Rest der Continental-Gruppe abzuspalten, die sich erst vor einem Jahr durch den Kauf von Siemens VDO erheblich vergrößert habe. Das Reifengeschäft mache Continental zur Zeit ohnehin nur wenig Freude - es leide unter hohen Rohstoffpreisen und einer schleppenden Automobilnachfrage.

Das Unternehmen hatte daher Ende der Woche eine weitere Preiserhöhung für einen Teil seiner Produkte angekündigt. In den vergangenen zwölf Monaten habe sich der Börsenwert von Continental halbiert, was Schaeffler den Einstieg nun erheblich erleichtere, schreibt die FAZ weiter.

Rund 66.000 Mitarbeiter der Schaeffler-Gruppe erwirtschafteten 2007 einen Umsatz von 8,9 Mrd EUR. Der Continental-Konzern gehört zu den fünf führenden Automobilzulieferern der Welt. Zu den Produkten zählen längst nicht mehr nur Reifen, die zuletzt einen Umsatz von rund 6,5 Mrd EUR beisteuerten.


Webseite: http://www.ft.com

DJG/cbr

(END) Dow Jones Newswires

July 14, 2008 00:08 ET (04:08 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.



Quelle: Dow Jones News

 

Von  KGV Erstellt am: 14.07.08 12:41 Beitrag Nr.: 139.157 Weitere Beiträge
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FinanzNachrichten.de, 14.07.2008 07:46:00'FTD': Continental-Offerte von Schaeffler bereits an diesem Montag möglich

Die Herzogenauracher Schaeffler-Gruppe will einem Pressebericht zufolge kurzfristig ein Übernahmegebot für den Autozulieferer und Reifenhersteller Continental vorlegen. Möglicherweise werde Schaeffler bereits an diesem Montagmorgen ein mehr als 10 Milliarden Euro schweres Gebot abgeben, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD/Montag) ohne Quellen zu nennen. Sollte sich Continental wehren, so sei Schaeffler auch zu einer feindlichen Übernahme bereit. Bereits am Samstag hatte die britische "Financial Times" (FT) über Kontaktaufnahmen Schaefflers zu Conti berichtet. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Montag) sind über das Wochenende konkrete Übernahmeverhandlungen geführt worden.

Sprecher von Schaeffler und Conti hatten die Berichte am Wochenende nicht kommentieren wollen. Ein Conti-Sprecher sagte der "Welt" (Montag) lediglich, der Konzern habe keine Berührungsängste gegenüber Investoren, "die die langfristige Strategie und Geschäftspolitik des Unternehmens unterstützen und die Conti nicht zerschlagen wollen". Die bei Conti vertretenen Gewerkschaften IG Metall und IG BCE kündigten in der "Welt" dagegen bereits massive Proteste gegen eine Übernahme an. Es gebe zwar noch kein offizielles Angebot, eine feindliche Übernahme oder Zerschlagung werde aber zu Protesten führen, zitiert das Blatt namentlich nicht genannte Gewerkschaftsführer.

Eine Übernahme von Continental wäre der größte Unternehmenskauf in diesem Jahr in Europa, betonte die FT. Das Übernahmeangebot komme zu einem Zeitpunkt, in dem der Hannoveraner Autozulieferer wegen steigender Rohstoffpreise und sinkenden Autoabsatzes zunehmend unter Druck gerate. Das Unternehmen habe daher erneut eine Preiserhöhung für einen Teil seiner Produkte angekündigt.

Die von Maria-Elisabeth Schaeffler und ihrem Sohn Georg kontrollierte Schaeffler-Gruppe ist der weltweit zweitgrößte Wälzlager-Konzern. Der familiengeführte Konzern fertigt Lager unter anderem für Maschinen, Anlagen, die Automobilindustrie sowie die Luft- und Raumfahrt. Im Jahr 2007 erwirtschaftete die Schaeffler- Gruppe mit ihren drei Marken INA, LuK und FAG und ihren weltweit 66.000 Beschäftigten einen Umsatz von 8,9 Milliarden Euro.

Der Continental-Konzern gehört mit einem anvisierten Umsatz von mehr als 26,4 Milliarden Euro im Jahr 2008 weltweit zu den fünf führenden Automobilzulieferern. Zu den Produkten zählen Bremssysteme, Systeme und Komponenten für Antrieb und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik und Reifen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 150.000 Mitarbeiter an nahezu 200 Standorten in 36 Ländern./fj/tw

ISIN DE0005439004

AXC0014 2008-07-14/07:45



Quelle: dpa-AFX

 

Von  KGV Erstellt am: 14.07.08 12:44 Beitrag Nr.: 139.158 Weitere Beiträge
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Da kommt richtig Musik rein, ich denke das sogar noch ein paar % mehr drin sind, Einige werden jetzt die Shares ordern. Ich denke das ich mit meinem Einstieg noch einen Moment warte, nehmen mit Sicherheit welche ihre Gewinne mit bzw. wollen nun ohne Verlust wieder raus... bei dem Verlauf ist das zu erwarten. IMO

 

Von  Aktienfluesterer Erstellt am: 14.07.08 13:06 Beitrag Nr.: 139.167 Weitere Beiträge
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Angeblich Verkauf nach Übernahme


VON CLAUDIA BREBACH HANNOVER. Angeblich rauchten gestern schon die Köpfe der Schaeffler- und Conti-Vorstände, und alles klang wieder etwas harmloser als eine feindliche Übernahme. Laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“ wurden zwischen dem Management beider Unternehmen übers Wochenende erste Übernahmeverhandlungen geführt. Geplant werde das Geschäft von Schaeffler schon seit Wochen, so die Zeitung. Damit schreibt eine Unternehmerin erneut Übernahmegeschichte, die 2001 bereits einmal die deutsche Wirtschaft überrascht hatte: Maria-Elisabeth Schaeffler, Erbin des Weltkonzerns INA (siehe unten). Ihr Übernahmeangebot betrifft offenbar eine Mehrheit im Konzern, möglicherweise nicht die ganze Conti. Das käme für den Autozulieferer in einer Zeit recht, in der er durch steigende Rohstoffpreise, sinkenden Autoabsatz in den Industrieländern und noch unvollendete Integration der ehemaligen Siemens-Tochter VDO unter Druck steht. Bislang heißt es, Schaeffler wolle etwas mehr als zehn Milliarden Euro investieren, um bei Conti einzusteigen. Hinzu komme die Übernahme von Schulden rund elf Mil-liarden Euro. Schaeffler habe sich die Finanzierungszusagen von Banken beschafft, heißt es. Mit im Boot soll die Royal Bank of Scottland sein, die zuletzt wegen der US-Immobilienkrise schwächelte. Conti macht einen Umsatz von rund 26 Milliarden Euro und hat allein für VDO 11,4 Milliarden Euro bezahlt. „Insofern haben die Übernahmegerüchte bislang noch etwas Unwirkliches. Schaeffler würde wesentlich weniger zahlen, als nur der kleinere Teil der Conti wert war“, sagte ein Beobachter. „Die genannten Beträge wären Börsenwert plus Schulden – das ist in jedem Fall zu wenig. Für Conti müsste jemand schon 25 bis 26 Milliarden Euro auf den Tisch legen“ hieß es aus konzernnahen Kreisen ebenfalls. Wie sich eine solche Übernahme schließlich gestalten würde, war gestern selbst Insidern noch völlig unklar. Zumindest in Hannover fühlten sich Betriebsräte zunächst noch nicht beunruhigt durch die Nachrichten: „Frau Schaeffler ist nicht als jemand bekannt, der Massenentlassungen liebt“ hieß es von einem Arbeitnehmervertreter. „Außerdem läuft das Geschäft derzeit außer bei Lkw-Reifen bombig.“ In der Tat: Finanzvorstand Alan Hippe sorgt sich angesichts der steigenden Rohstoff- und Energiekosten um die Rendite im Reifengeschäft, das rund ein Viertel des Umsatzes ausmacht. „Im ersten Halbjahr konnten wir nicht die Marge des Vorjahres erzielen. Auch für das Gesamtjahr bin ich vorsichtig“, sagte er dem „Handelsblatt“. Laut FAZ erwägt Schaeffler möglicherweise, zur Finanzierung des Continental-Kaufs das Reifengeschäft vom Konzern abzuspalten. « mit rtr/dpa»

Quelle: Neue Presse (Hannover), heutige Ausgabe

 

Von  Aktienfluesterer Erstellt am: 14.07.08 13:16 Beitrag Nr.: 139.169 Weitere Beiträge
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Von  Baerlexa Erstellt am: 15.07.08 09:45 Beitrag Nr.: 139.288 Weitere Beiträge
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Schaeffler-Gruppe sichert sich ein Drittel an Conti

Übernahme durch die Hintertür: Mit Hilfe internationaler Banken hat sich die fränkische Schaeffler-Gruppe wohl schon einen großen Brocken an Continental gesichert. Somit konnte das Familienunternehmen die Meldepflicht für Börsengeschäfte in dieser Größenordnung unterlaufen. Gewerkschaften machen sich ernste Sorgen.
Foto: dpa
Im Visier der Schaeffler-Gruppe. Der Automobil-Zulieferer Continental
Die Schaeffler-Gruppe hat sich nach Medienberichten mittels Optionen bereits einen Anteil von etwa 30 Prozent an Continental gesichert. Eine Gruppe internationaler Banken habe Aktien des Autozulieferers gekauft und Schaeffler mit Optionen ausgestattet, berichteten das „Handelsblatt“, die „Financial Times Deutschland“ und die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“.
Laut Vorabmeldung des „Handelsblatts“ hält der fränkische Wälzlagerhersteller auf diese Weise bereits 36 Prozent an Conti, die „FTD“ und die „Hannoversche Allgemeine“ nannten einen Anteil von 30 Prozent. Mit der Zwischenschaltung der Banken sei es Schaeffler gelungen, die Meldepflichten für derartige Börsengeschäfte zu unterlaufen, hieß es.

In Niedersachsen formiert sich der Widerstand gegen die Übernahme. Ministerpräsident Christian Wulff sagte der „HAZ“ laut Vorabmeldung: „Wir betrachten die Entwicklung sorgenvoll.“ IG-Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine sagte der Zeitung: „Wir werden mit allen Mitteln verhindern, dass ein völlig intransparentes Unternehmen möglicherweise Continental übernimmt und zerschlägt.“

Auch die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (BCE) äußerte sich besorgt. Die Schaeffler-Gruppe sei „nicht an Nutzfahrzeugreifen und Autoreifen interessiert“, sagte IG-BCE-Vorstand Werner Bischoff der in Hannover erscheinenden „Neuen Presse“. „Wenn, dann ist Schaeffler an Automotive Systems interessiert. Also würde sich sehr schnell die Frage nach der Reifensparte stellen“, sagte Bischoff, der bei Continental stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist.
Conti hatte am Montag bestätigt, dass es Ende vergangener Woche ein erstes Gespräch mit dem Familienunternehmen gegeben habe. In einer Mitteilung für die Börse hieß es, sobald die Schaeffler-Gruppe ihre Überlegungen „substantiiert“ habe, werde der Conti-Vorstand diese prüfen und über die Ergebnisse informieren. Laut „FTD“ wollen sich die Manager der beiden Unternehmen in Kürze zu einem weiteren Gespräch treffen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article2214692/Schaeffler-Gruppe_sichert_sich_ein_Drittel_an_Conti.html

 

Von  KGV Erstellt am: 15.07.08 16:48 Beitrag Nr.: 139.377 Weitere Beiträge
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FinanzNachrichten.de, 15.07.2008 11:32:00AKTIE IM FOKUS 2: Continental schwanken - Widersprüchliche Presseberichte

(neu: aktualisierte Analystenstimmen)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Nach anfänglich deutlichen Anschlussgewinnen haben die Aktien von Continental am Diestag deutlich vom Tageshoch zurückgesetzt. Marktteilnehmer verwiesen auf die mittlerweile widersprüchliche Meldungslage, nachdem die Schaeffler-Gruppe der "WirtschaftsWoche" zufolge zunächst nur eine Minderheitsbeteiligung und keine Übernahme von Continental anstrebt und auch ein Rückzug von der Börse nicht geplant sei. Am Morgen war in mehreren Presseberichten noch die Rede davon, dass das Familienunternehmen sich bereits Optionen auf ein über der Pflichtangebotsgrenze liegendes Aktienpaket gesichert habe.

Die Aktien des Autozuliefers lagen bis 11.20 Uhr noch um 2,80 Prozent im Plus bei 67,64 Euro. Zwischenzeitlich waren sie von einem Kursgewinne von 7,35 Prozent sogar ins Minus gedreht. Für den DAX ging es um 1,80 Prozent auf 6.088,93 Punkte nach unten.

"Die Lage ist jetzt komplett unklar", sagte ein Börsianer. Noch am Morgen habe alles auf die kurzfristige Abgabe eines Pflichtangebotes hingedeutet. Mittlerweile gebe es widersprüchliche Presseberichte, deren Inhalt sich gegenseitig ausschließe. Ein anderer Händler sprach mit Blick auf den "WirtschaftsWoche"-Bericht von "deutlich abgekühlten Spekulationen auf einen Übernahmekampf."

Credit Suisse-Analyst Stuart Pearson hatte nach den ersten Presseberichten noch dazu geraten, Conti-Aktien nicht unter 100 Euro zu verkaufen. Glaubwürdig wäre die Finanzierung einer vollständigen Übernahme aber nur dann, wenn über eine mögliche Abspaltung des Reifengeschäfts nachgedacht werde. Einen Minderheiten-Anteil zu erwerben hätte für Schaeffler wenig Sinn, so der Experte. Er hält die Aktie von Continental nach wie vor für unterbewertet und beließ sein Votum bei "Outperform" mit Ziel 88 Euro.

Auch Georg Stürzer, Analyst bei UniCredit, sieht den Bericht über eine vorgeblich angestrebte Minderheitsbeteiligung skeptisch. "Eine Minderheitsbeteiligung macht aus meiner Sicht keinen Sinn." Es gebe zwischen den Unternehmen nur wenig Synergien, so dass es eher um eine strategische Weichenstellung gehen könnte. Ähnlich wie bei Porsche und Volkswagen könne sich der Positionaufbau allerdings über einen längeren Zeitraum hinziehen, so Stürzer. Für den Fall eines Übernahmeangebotes hält er einen Preis von mindestens zwischen 80 und 90 Euro für nötig, damit die Aktionäre ihre Anteile überhaupt anbieten. Sein Votum lautet "Buy" beim Kursziel von 115 Euro./ag/dr

ISIN DE0005439004

AXC0072 2008-07-15/11:31



Quelle: dpa-AFX

 

Von  KGV Erstellt am: 15.07.08 16:51 Beitrag Nr.: 139.378 Weitere Beiträge
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FinanzNachrichten.de, 15.07.2008 13:59:00Presse: Continental ruft BaFin zu Hilfe

Hamburg (BoerseGo.de) - Im Abwehrkampf gegen den Familienkonzern Schaeffler hat der Automobilzulieferer Continental offenbar die Finanzaufsicht BaFin zu Hilfe gerufen. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) rechnet Continental in einem Brief an die Bonner Behörde vor, dass Schaeffler bereits Zugriff auf 36 Prozent der Stimmrechte hat. Folgt die Finanzaufsicht dieser Einschätzung, müsste Schaeffler ein so genanntes Pflichtangebot für sämtliche Aktien des Konzerns abgeben, denn sobald ein einzelner Aktionär mindestens 30 Prozent der Stimmrechte hält, gilt er als bestimmender Eigentümer und hat die gesetzliche Pflicht, den Miteignern ein Übernahmeangebot zu machen.

Tatsächlich hält Schaeffler den Angaben zufolge aber erst 2,99 Prozent. Den Rest habe sich der Familienkonzern über Optionen gesichert. Es sei daher unsicher, ob die BaFin der Argumentation von Continental folgt, dass der Besitz von Optionen gleichzusetzen ist mit dem Besitz von Aktien.

(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Gansneder Thomas, Redakteur)

Quelle: BörseGo

 

Von  KGV Erstellt am: 15.07.08 16:52 Beitrag Nr.: 139.379 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
FinanzNachrichten.de, 15.07.2008 14:59:00Finanzaufsicht untersucht Vorgehen der Schaeffler-Gruppe gegen Conti

Die Bankenaufsicht (BaFin) hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa eine interne Untersuchung des Vorgehens der Schaeffler-Gruppe gegen den Autozulieferer Continental eingeleitet. Zuvor hatte Continental die BaFin in einem Brief um Hilfe im Abwehrkampf gegen den Familienkonzern gebeten. Eine BaFin- Sprecherin bestätigte am Dienstag den Eingang des Briefes und damit auch einen entsprechenden Beitrag der "Financial Times Deutschland". (Online-Ausgabe). Laut Bericht hat Schaeffler bereits Zugriff auf 36 Prozent der Stimmrechte. Folge die Finanzaufsicht dieser Einschätzung, müsste Schaeffler ein sogenanntes Pflichtangebot für sämtliche Aktien des Konzerns abgeben./wä/DP/wiz

ISIN DE0005439004

AXC0120 2008-07-15/14:58



Quelle: dpa-AFX

 

Von  KGV Erstellt am: 15.07.08 16:55 Beitrag Nr.: 139.380 Weitere Beiträge
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Wie schätzt ihr die Lage jetzt ein? Sollte man Conti besser wieder verkaufen? smiley

 

 

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