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| Thema eröffnet von: | tecdaexchen | Beiträge: | 25 | Bewertung (1): | |
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| am: | 15.04.08 09:11 | Gelesen gesamt: | 444 | |||
| Letzter Beitrag von: | Baerlexa | Gelesen heute: | 2 | |||
| am: | 11.09.08 22:49 |
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Von tecdaexchen | Erstellt am: 15.04.08 09:11 | Beitrag Nr.: 129.419 | Weitere Beiträge |
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... sieht zumindest so aus, wenn Focus Money Recht hat:
FRANKFURT (Thomson Financial) - Conergy AG 's planned 250 million euros capital increase may not raise enough funds to for the company to pay for solar wafer deliveries and to pay off loans expiring this year, Focus-Money reported, without saying where it got the information.
Some 335.4 million euros worth of loans are due this year, it said in an excerpt of an article to be published tomorrow.
Conergy obtained a bridge loan worth 240 million euros earlier this year, but Focus-Money said the banks may demand repayment of the loan by September 30.
Adding to the company's woes, the TecDAX-listed solar technology company is receiving 192.9 million euros worth of silicon wafers from MEMC Electronic Meterials Inc. this year, of which it has only paid about 100 million euros, it said.
And unless the company comes up with additional funds, its financial troubles will not go away soon, the magazine said, as it last year signed a 10-year contract to buy solar-grade silicon wafers worth a total of 6.85 billion euros from MEMC.
maria.sheahan@thomson.com
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Von springer1968 | Erstellt am: 15.04.08 09:57 | Beitrag Nr.: 129.425 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 15.04.08 21:09 | Beitrag Nr.: 129.483 | Weitere Beiträge |
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 16.04.08 22:38 | Beitrag Nr.: 129.642 | Weitere Beiträge |
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Rückblick: Noch Ende September 2007 markierte die CONERGY - Aktie ein Allzeithoch bei 69,91 Euro. Seitdem wird der Wert aber massiv abverkauft.
Am 08.02.2008 notierte er im Tief bereits bei 10,50 Euro. Danach kam es zwar zu einer Erholung, aber am 07.04.2008 scheiterte die Aktie am Kreuzwiderstand bei 14,70 Euro. Sie fiel sofort auf den Aufwärtstrend seit Februar 2008 zurück. Um diesen Trend, der heute bei 12,90 Euro liegt, kämpft die Aktie seit gestern.
Charttechnischer Ausblick: Durchbricht die CONERGY - Aktie 12,90 Euro auf Tagesschlusskursbasis, dann startet erneut eine Verkaufswelle. Mindestziel ist dann 10,50 Euro.
Rallyeambitionen kann die Aktie erst entwickeln, wenn sie zuvor 14,70 Euro per Tagesschlusskurs durchbricht. Dann bestünde die Chance auf einen kurzfristigen Kapitalzufluss und eine Rallye bis ca. 18,65 Euro.
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 16.04.08 22:39 | Beitrag Nr.: 129.643 | Weitere Beiträge |
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Von wirthsald | Erstellt am: 17.04.08 22:02 | Beitrag Nr.: 129.731 | Weitere Beiträge |
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Von Entsafter | Erstellt am: 28.04.08 10:57 | Beitrag Nr.: 130.751 | Weitere Beiträge |
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FRANKFURT (ODER) - Der Solarmodul-Hersteller Conergy kommt zwar wieder auf die Beine, einige Probleme im Werk Frankfurt (Oder) scheinen aber nach wie vor ungelöst. So wird wohl erst Mitte des Jahres die gelieferte Menge an Silizium ausreichen, um die derzeit 300 Festangestellten und 60 Zeitarbeiter komplett zu beschäftigen.
Gestern stellte der seit März als Geschäftsführer in Frankfurt tätige Ex-Finanzchef des Chipherstellers Infineon, Andreas von Zitzewitz, den Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses des Potsdamer Landtags die Fabrik vor. Um die Zeit bis zum Sommer zu überbrücken, werden laut von Zitzewitz derzeit Modelle flexibler Beschäftigung wie Arbeitszeitkonten diskutiert. Auch Kurzarbeit schloss er nicht aus.
Der Ausschussvorsitzende Wolfgang Pohl (SPD) zeigte sich nach dem Besuch zuversichtlich, dass die Produktion bis Ende 2009 hochgefahren werden kann. „Wir schenken dem, was uns gesagt wurde, Glauben“, so Pohl. Auch Ausschussmitglied Otto Theel (Linke) gab Conergy „gute Chancen, auf die Beine zu kommen“. Besonders vom neuen Leiter von Zitzewitz habe er einen „guten Eindruck“. Wichtig sei auch „das eindeutige Bekenntnis zum Standort Frankfurt“, sagte seine Fraktionskollegin Kerstin Meier. Im Anschluss besichtigten die Abgeordneten das nahegelegene Solarmodulwerk von Odersun. Die Fabrik mit 90 Beschäftigten läuft laut Geschäftsführer Ramin Mokhtari auf Hochtouren, für eine zweite war in Fürstenwalde (Oder-Spree) im März der Grundstein gelegt worden (MAZ berichtete). Die Entscheidung über den Standort einer dritten Fabrik falle in den nächsten Wochen. Regionale Wirtschaftsvertreter forderten anschließend auf einer Pressekonferenz, an der das Conergy-Management nicht teilnahm, von der Landesregierung weiter Fördermittel für den Standort Frankfurt. „Um tatsächlich eine wertschöpfende Eigendynamik zu entwickeln, wäre an diesem Standort das Drei- bis Fünffache an Investitionen notwendig“, sagte Martin Wilke, Geschäftsführer des Investorcenters Ostbrandenburg.
Das unterstrich auch Frankfurts Wirtschaftsdezernent Peter Edelmann, der allerdings zu bedenken gab, dass dafür gar nicht genügend Mittel im Landeshaushalt bereitstünden. Daher wurde angeregt, Fördermittel künftig als zinsgünstige Darlehen auszureichen, für die Verteilung aber Prioritäten unter den Wirtschaftsstandorten des Landes zu setzen. Dies sei eine Möglichkeit, „damit der wirtschaftliche Aufschwung keinen Abbruch findet“, bestätigte Ausschusschef Pohl. (Von Jeanette Bederke und Gerald Dietz)
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Von Entsafter | Erstellt am: 28.04.08 10:58 | Beitrag Nr.: 130.752 | Weitere Beiträge |
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Von Entsafter | Erstellt am: 28.04.08 11:04 | Beitrag Nr.: 130.753 | Weitere Beiträge |
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Von tecdaexchen | Erstellt am: 28.04.08 14:09 | Beitrag Nr.: 130.759 | Weitere Beiträge |
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Deswegen... 
http://www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=topstory&ID=2965
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Von tecdaexchen | Erstellt am: 28.04.08 14:10 | Beitrag Nr.: 130.760 | Weitere Beiträge |
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Von KGV | Erstellt am: 28.04.08 17:45 | Beitrag Nr.: 130.793 | Weitere Beiträge |
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Der Essener Energieversorger RWE (News/Aktienkurs) hat Marktgerüchte hinsichtlich eines geplanten Einstiegs beim Solarkonzern Conergy (News/Aktienkurs) zurückgewiesen. An diesen Spekulationen sei nichts dran, sagte eine RWE-Sprecherin auf Anfrage der dpa-AFX-Partneragentur Thomson Financial News am Montag. Zunächst hatte das Unternehmen keine Stellung nehmen wollen. Conergy wollte sich nicht zu den Gerüchten äußern. Ein Sprecher sagte: "Marktgerüchte kommentieren wir nicht."
Frankfurter Händler hatten einen kräftigen Kursanstieg der Conergy-Aktie im frühen Handel mit Gerüchten in Verbindung gebracht, RWE wolle bei dem angeschlagenen Solarkonzern einsteigen. "Ganz ausgeschlossen ist das nicht, weil RWE ja in erneuerbare Energien investieren will", sagte ein Händler. Allerdings sei der Versorger eher an Windernergie als an Solarzellen interessiert./fr1/FX/jb/wiz
ISIN DE0007037129 DE0006040025
AXC0116 2008-04-28/12:29
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Von KGV | Erstellt am: 28.04.08 17:46 | Beitrag Nr.: 130.794 | Weitere Beiträge |
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Artikel empfehlen Hamburg – Heftige Kursausschläge sind heute bei der Conergy Aktie zu beobachten. Zwischenzeitlich erreichte die Aktie ein Tageshoch von 13,98 Euro. Hintergrund sind Gerüchte um einen angeblichen Einstieg von RWE bei Conergy. Medienberichten zufolge dementierte eine RWE-Sprecherin die Gerüchte. Aktuell (13.40 Uhr) führt die Conergy-Aktie die Gesamtliste der börsennotierten Unternehmen mit einem Kursplus von 14,4 Prozent auf 13,18 Euro an.
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Von KGV | Erstellt am: 28.04.08 17:48 | Beitrag Nr.: 130.796 | Weitere Beiträge |
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Von Siggi | Erstellt am: 28.04.08 17:49 | Beitrag Nr.: 130.798 | Weitere Beiträge |
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Von tecdaexchen | Erstellt am: 11.07.08 08:50 | Beitrag Nr.: 138.921 | Weitere Beiträge |
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Gesundschmrumpfen füranschließende Übernahme? Uninteressant ist die Aktie auf dem Niveau nicht und die eine Tochter scheint mir ne kleine Perle zu sein. Komme grade nicht auf den Namen. Epuron?
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Von KGV | Erstellt am: 11.07.08 16:35 | Beitrag Nr.: 138.996 | Weitere Beiträge |
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 138921 von tecdaexchen - 11.07.08 08:50 Uhr
Ein Schlüssel für den Erfolg der Conergy Gruppe sind die zielgruppenorientierten Markenwelten und Segmente. So können sich die spezialisierten Vertriebsteams konsequent auf die Anforderungen und Wünsche ihrer Kunden konzentrieren.
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Von KGV | Erstellt am: 11.07.08 16:36 | Beitrag Nr.: 138.997 | Weitere Beiträge |
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Das Solarunternehmen Conergy hat die Abnahmeverpflichtung über Silizium mit einem Zulieferer halbiert. Die Hamburger bekommen von dem Waferhersteller MEMC Electronic Materials nun über die 10-jährige Laufzeit des Vertrages noch maximal Silizium zum Festpreis im Volumen von vier Milliarden Dollar, wie Conergy am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte der Vertrag eine Belieferung im Volumen von sieben bis acht Milliarden Dollar vorgesehen. Durch die Änderung erhöht Conergy den Angaben zufolge seinen operativen und finanziellen Spielraum. Die Branche erwartet für Silizium fallende Preise./sc/fj
ISIN DE0006040025
AXC0143 2008-07-10/15:42
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Von Explorerkenner | Erstellt am: 18.07.08 19:56 | Beitrag Nr.: 139.898 | Weitere Beiträge |
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Hamburg (BoerseGo.de) - Das Solarunternehmen Conergy will neue Aktien ausgeben. Der Hauptversammlung am 28. August 2008 werde eine Kapitalerhöhung im Volumen von rund 450 Millionen Euro unter Wahrung des Bezugsrechts der Anteilseigner zur Abstimmung vorgelegt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Bezugsverhältnis und Ausgabepreis sollen unmittelbar im Vorfeld der Transaktion auf Basis des aktuellen Marktumfeldes festgelegt werden.
Für einen Teil des Gesamtvolumens liegen bereits Festbezugserklärungen vor: Großaktionär Dr. Otto Happel und die Familie Strüngmann haben dem Vernehmen nach zugesichert, neue Aktien im Wert von 125 Millionen Euro zu zeichnen.
Conergy will die Erlöse zur Tilgung der 240 Millionen Euro umfassenden Zwischenfinanzierung sowie für vorgesehene stückweise Rückzahlungen im Rahmen der syndizierten Kreditlinie nutzen. Des Weiteren sollen die Zuflüsse zur Fortsetzung des Restrukturierungsprogrammes und für das geplante Wachstum in den Jahren 2009 und 2010 verwendet werden.
Darüber hinaus gab das Unternehmen bekannt, dass Dieter Ammer, Mitgründer und derzeit Interim-CEO von Conergy, vom Aufsichtsrat zum ordentlichen Vorstandsvorsitzenden für die kommenden beiden Jahre, beginnend am 1. August 2008, bestellt worden ist.
http://www.boerse-go.de/news/news.php?ida=925121&idc=2|3|4|6|9|10|19|217
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Von Araich | Erstellt am: 08.08.08 13:15 | Beitrag Nr.: 141.969 | Weitere Beiträge |
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Conergys Umsatzplus beeindruckt Anleger
Konzernchef Ammer verkündete für das abgelaufene Quartal einen fulminanten Anstieg der Erlöse. Trotz erneuter Verluste zog die Aktie kräftig an. Die Prognose fürs laufende Jahr zog Ammer aber zurück - aus rein rechtlichen Gründen, wie er beteuert.
Die angeschlagene Hamburger Solarfirma Conergy hat im zweiten Quartal ihren Umsatz mehr als verdoppelt und operativ einen geringeren Verlust verbucht als erwartet. Vor Zinsen und Steuern ging der Fehlbetrag (Ebit) auf 7 Mio. Euro zurück nach einem Minus von 29 Mio. Euro vor Jahresfrist, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Analysten hatten mit einem Verlust von 11 Mio. Euro gerechnet. Der Fehlbetrag stieg indes wegen hoher Zinsaufwendungen im Vorjahresvergleich um 28 Prozent auf 23,9 Mio. Euro. Dagegen verzeichnete das Unternehmen einen beeindruckenden Umsatzzuwachs auf 379 Mio. Euro (Vorjahr: 178 Mio. Euro) und übertraf damit die Erwartungen der Analysten um fast 100 Mio. Euro.
Die Prognose für 2008 zog die Gesellschaft mit Verweis auf eine laufende Kapitalerhöhung zurück. "Das hat rein rechtliche Gründe, eine neue inhaltliche Bewertung gibt es nicht", sagte Vorstandschef Dieter Ammer.
Die Aktie notierte vorbörslich rund zehn Prozent über ihrem Vortagesschluss von 9,17 Euro. "Das Umsatzplus ist schon beeindruckend", sagte ein Händler. "Nachdem das Papier in den vergangenen Monaten kräftig verloren hatte, nutzen Anleger nun die Chance zum Einstieg."
Conergy war im vergangenen Jahr beim Versuch, die Firma zu einem Öko-Mischkonzern auszubauen, an den Rand der Pleite geraten. Auf Verlangen der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) musste die Firma unter anderem die Bilanz des ersten Halbjahrs 2007 neu erstellen. Danach wies der Konzern einen Verlust von rund 250 Mio. Euro aus, nachdem er zunächst Gewinne gemeldet hatte.
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Von Baerlexa | Erstellt am: 12.08.08 21:15 | Beitrag Nr.: 142.248 | Weitere Beiträge |
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Von Baerlexa | Erstellt am: 28.08.08 20:44 | Beitrag Nr.: 143.649 | Weitere Beiträge |
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28. August 2008, 17:30 Uhr
Der kriselnde Solarkonzern Conergy plant einen radikalen Kurswechsel. Das ehemalige Vorzeigeunternehmen will die Produktion von Solarzellen zurückfahren. Stattdessen will der Konzern sich auf Vertrieb und Projektgeschäft konzentrieren. Auch ein Verkauf der Fabrik in Frankfurt/Oder ist geplant.
Foto: dpa
Conergy will sich auf den Verkauf von Solarzellen spezialisieren
Conergy-Chef Dieter Ammer will die Produktion von Solarzellen zurückfahren und bald wieder vor allem Sonnenmodule auf Dächern oder in Solarparks montieren. „Wir wollen uns auf den Vertrieb und das Projektgeschäft konzentrieren“, sagte Ammer auf der Hauptversammlung des angeschlagenen Konzerns.
Im vergangenen Jahr war Conergy in die Krise gestürzt, nachdem aufgrund einer ehrgeizigen Expansion das Bargeld ausging. Um jetzt den Kurswechsel zu finanzieren, will die Hauptversammlung beschließen, das Eigenkapital von Conergy um 450 Mio. Euro zu erhöhen. Erste Gespräche mit Banken hätten positive Signale für die Kapitalerhöhung gebracht, sagte Ammer. Sie soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Weiter plant Ammer, die Solarfabrik in Frankfurt/Oder zumindest teilweise zu verkaufen. Gespräche mit dem koreanischen Elektronikkonzern LG Electronics würden derzeit geführt, hieß es im Firmenumfeld. „Es ist nicht wichtig, dass wir die Solarzellen selber produzieren“, sagte ein Conergy-Sprecher, „es ist wichtig, dass wir die Zellen sicher einkaufen können.“ Bislang galt die Frankfurter Fabrik als zentraler Baustein in Conergys Strategie. Über 250 Mio. Euro wurden investiert.
Der Kurswechsel soll jetzt mit dem Geld aus der Kapitalerhöhung finanziert werden. Unklar ist, wo die Mittel herkommen sollen. Bislang haben nur der Milliardär Otto Happel und die Hexal-Gründer Andreas und Thomas Strüngemann versprochen, 125 Mio. Euro zu investieren. Ammer versicherte, gemeinsam mit Bekannten einen Teil der offenen Papiere im Wert von 325 Mio. Euro zu zeichnen. Der Rest werde am Kapitalmarkt platziert.
Dabei wird erst jetzt das Ausmaß der Conergy-Krise deutlich: So waren zu Ende 2007 Dutzende Tochtergesellschaften überschuldet. Das fehlende Eigenkapital summierte sich auf weit über 100 Mio. Euro. Die Schulden des Konzerns unter dem damaligen Vorstandschef Hans-Martin Rüter erreichten eine Höhe von über eine Mrd. Euro, ohne dass noch substanziell Eigenkapital vorhanden war. Nur eine Notfinanzierung in Höhe von 240 Mio. Euro konnte die sofortige Pleite des Konzerns verhindern.
Erst im Oktober 2007 sei bekannt geworden, wie schlecht es um Conergy stand, hieß es im Aufsichtsrat. Kurz darauf übernahm der damalige Aufsichtsratschef Ammer den Vorstandsvorsitz. Vorgänger Rüter habe im Dezember einen Beratervertrag bekommen, der bis Juli mit 26.000 Euro im Monat dotiert war, sagte Ammer.
dat/dma
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Von Explorerkenner | Erstellt am: 28.08.08 20:48 | Beitrag Nr.: 143.650 | Weitere Beiträge |
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UPDATE2: Aufsichtsrat sieht keine Mitschuld an Conergy-Krise
(NEU: Weitere Aussagen von HV, Hintergrund)
Von Andreas Heitker
DOW JONES NEWSWIRES
HAMBURG (Dow Jones)--Der Aufsichtsrat (AR) der Conergy AG sieht keine Mitschuld daran, dass der Hamburger Solarkonzern im vergangenen Jahr in eine tiefe Liquiditätskrise geraten ist. "Dem Aufsichtsrat können keine Versäumnisse zur Last gelegt werden", sagte der Vorsitzende des Kontrollgremiums, Eckhard Spoerr, am Donnerstag auf der Hauptversammlung.
Nach Angaben von Spoerr ist der AR schon im Februar 2007 beim Aufkommen erster Hinweise auf eine Ertrags- und Liquiditätskrise aktiv geworden. Der Vorstand habe ab April wöchentlich an das Gremium berichten müssen, sagte er. Im Juli 2007 schien die Krise zunächst gelöst. Davon seien auch die beteiligten Banken ausgegangen. Nach neuen Hinweisen habe der AR im Oktober dann aber eine Sonderprüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in Auftrag geben müssen, die Klarheit über die Situation gebracht habe.
Der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Ammer, der im vergangenen November den Vorstandsvorsitz bei Conergy übernommen hatte, wies ebenfalls Kritik von sich. "Wir haben alles getan, was wir in einer solchen Situation hätten machen können", sagte er auf der Hauptversammlung.
Spoerr verwies darauf, dass die Probleme auf den alten Vorstand und seine Informations- und Bilanzierungspolitik zurückzuführen seien. Die Versäumnisse des alten Vorstands müssten noch weiter untersucht werden, sagte er. Die Prüfung sei noch nicht abgeschlossen. Dabei gehe es auch um mögliche Schadensersatzansprüche.
Auf der Hauptversammlung (HV) in Hamburg sollen die Aktionäre zwar den alten Aufsichtsrat entlasten. Laut Tagesordnung soll aber die Entlastung des Altvorstands zunächst vertagt werden. Von zahlreichen Aktionären wurde dieses Vorhaben auf der HV kritisiert. Markus Neumann von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) sprach von einem "strategisch-operativen Desaster" und betonte, auch der alte Aufsichtsrat sei für die riesige Kapitalvernichtung bei Conergy verantwortlich und müsse diese Verantwortung öffentlich übernehmen.
Conergy hatte 2007 einen Nettoverlust von 248 Mio EUR verbucht. Anfang November 2007 hatte der langjährige Vorstandsvorsitzende Hans-Martin Rüter das Unternehmen verlassen müssen und war durch Ammer ersetzt worden. Ammer gehört ebenso wie Rüter zu den Gründern des Unternehmens.
Ammer, der die derzeitige Restrukturierung des TecDAX-Konzerns eingeleitet hatte, erklärte die Krise auf der HV mit einem zu schnellen und unkontrollierten Wachstum des Unternehmens. Conergy habe zu viel auf einmal angefasst und sei in allen Annahmen zu optimistisch gewesen, sagte er vor den Aktionären. "Wir machten Masse statt Marge." Nur der Anfang November 2007 kurzfristig organisierten Kapitalerhöhung sei es zu verdanken, dass Conergy überlebt habe.
Der heutige Vorstandsvorsitzende warb vor den Aktionären für die Zustimmung zur geplanten Kapitalerhöhung von 450 Mio EUR. Die Kapitalerhöhung sei unter anderem notwendig, um die Zinslast des Konzerns zu senken, betonte Ammer. 260 Mio EUR sollen für die Ablösung von Krediten verwendet werden. 30 Mio bis 40 Mio EUR werden in die weitere Restrukturierung fließen, 70 Mio bis 80 Mio EUR in den weiteren Aufbau des Working Capitals bis zum Jahresende. 50 Mio EUR blieben dann als Liquiditätsreserve.
Auf der HV müssten am Donnerstag drei Viertel des anwesenden Kapitals die Kapitalerhöhung billigen, damit sie umgesetzt werden kann. Finanzvorstand Jörg Spiekerkötter verwies darauf, dass eine Verzögerung bei der Kapitalerhöhung zu den größten Gefahren für die weitere Entwicklung des Konzerns gehöre. Die finanzielle Situation bei Conergy sei "weiterhin angespannt", warnte er. Die Kreditlinien seien zurzeit weitgehend ausgeschöpft.
Ammer zeigte sich optimistisch, dass die geplante Kapitalerhöhung auch am Markt platziert werden kann. Dies hätten die bisherigen Roadshows gezeigt, sagte er. Sollte Conergy die Transaktion wider erwarten nicht schaffen, müsse das Unternehmen weiteres Fremdkapital aufnehmen.
Der Conergy-Vorstand wollte am Donnerstag auch auf Nachfrage keine Prognosen für 2008 oder 2009 nennen. Ammer bekräftigte vor den Aktionären lediglich, dass im laufenden dritten Quartal keine wesentlichen Verbesserungen der Finanzzahlen zu erwarten seien. "Das dritte Quartal wird eher dem ersten Quartal ähneln", sagte er. Conergy hatte in den ersten drei Monaten 2008 zwar einen Umsatzanstieg verbucht, den Nachsteuer-Verlust aber auf 43 Mio EUR nahezu verdreifacht.
Der Konzern hatte seinen bisherigen Ausblick für das Gesamtjahr 2008 bereits Anfang August aufgehoben, weil der Prospekt zur Kapitalerhöhung aktualisierte Aussagen enthalten soll. Anfang Februar hatte der Konzern angekündigt, für das fortgeführte Geschäft erwarte Conergy für 2008 einen Umsatzzuwachs auf deutlich über 1 Mrd EUR. Das EBITDA werde vor Sondereffekten wohl ausgeglichen sein. Wegen der Sonder- und Einmaleffekte für 2008 rechnete der Konzern aber mit einem negativen EBIT in einem hohen zweistelligen Mio-EUR-Bereich.
Ammer unterstrich, dass auch die neue Modulfabrik in Frankfurt/Oder in der künftigen strategischen Ausrichtung von Conergy noch eine wichtige Rolle spiele. Die neue Fertigung solle die Grundversorgung des Unternehmens mit Solarmodulen sicher stellen. Conergy wolle aber einen strategischen Partner an dem Werk beteiligen. Der CEO begründete dies mit dem Aufwand für Forschung und Entwicklung sowie dem Aufbau weiterer Ressourcen, die nötig würden. Dies wolle Conergy nicht alleine schultern.
Derzeit werde bereits mit Interessenten verhandelt, so Ammer. Namen nannte er nicht. Die "Financial Times Deutschland" hatte vor zwei Wochen berichtet, der südkoreanische Elektronikkonzern LG Electronics gelte als möglicher Partner.
Die derzeit installierten Anlagen in Frankfurt/Oder sind nach Angaben von Ammer lediglich zu 40% ausgelastet. Conergy leidet immer noch unter zu geringen Siliziumlieferungen. 2008 will der Konzern in der neuen Fertigung aber schon Module mit einer Leistung von 50 bis 60 Megawatt fertigen und einen Umsatz von 170 Mio bis 180 Mio EUR erzielen.
Webseite: http://www.conergy.de
-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14,
andreas.heitker@dowjones.com
DJG/hei/bam
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Von Explorerkenner | Erstellt am: 28.08.08 20:54 | Beitrag Nr.: 143.653 | Weitere Beiträge |
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Conergy sieht eigene Finanzsituation weiter als "angespannt" an
HAMBURG (Dow Jones)--Die finanzielle Situation bei der Conergy AG ist nach Einschätzung von Finanzvorstand Jörg Spiekerkötter derzeit "weiterhin angespannt". Die Kreditlinien seien zurzeit weitgehend ausgeschöpft, sagte er am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Hamburg.
Zwar erwarte Conergy in den nächsten Wochen größere Zahlungseingänge aufgrund von Abrechnungen von Großprojekten, sagte Spiekerkötter. Zu den größten Gefahren für die weitere Entwicklung gehörten aber eine zu späte oder eine zu geringe Kapitalerhöhung und auch eine zu geringe Auslastung der neuen Modulfertigung in Frankfurt/Oder.
Der Vorstandsvorsitzende Dieter Ammer wollte am Donnerstag auch auf Nachfrage keine Prognosen für 2008 oder 2009 nennen. Er bekräftigte vor den Aktionären lediglich, dass im laufenden dritten Quartal keine wesentlichen Verbesserungen der Finanzzahlen zu erwarten ist. "Das dritte Quartal wird eher dem ersten Quartal ähneln", sagte er.
Conergy hatte in den ersten drei Monaten 2008 zwar einen Umsatzanstieg verbucht, hatte aber rote Zahlen verbucht. Im fortgeführten Geschäft erhöhte sich der EBIT-Verlust im ersten Quartal auf 27 (Vorjahr: 19) Mio EUR. Der Nach-Steuerverlust verdreifachte sich fast auf 43 Mio von zuvor 15 Mio EUR.
Ammer zeigte sich optimistisch, dass die geplante Kapitalerhöhung um 450 Mio EUR, über die im weiteren Tagesverlauf noch die Aktionäre abstimmen sollen, auch am Markt platziert werden kann. Dies habe die bisherigen Roadshow gezeigt, sagte er. Sollte Conergy die Transaktion wider erwarten nicht schaffen, müsse das Unternehmen weiteres Fremdkapital aufnehmen.
Webseite: http://www.conergy.de
-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14,
andreas.heitker@dowjones.com
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Von Baerlexa | Erstellt am: 11.09.08 22:49 | Beitrag Nr.: 144.856 | Weitere Beiträge |
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Von Michael Schneider 11. September 2008, 18:56 Uhr
Bei der Sanierung des angeschlagenen Solarkonzerns Conergy ist man einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Der südkoreanischen Elektronikkonzern LG und die Hamburger Solarfirma unterzeichnen eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures für die Herstellung von Solarmodulen.
Foto: pa/dpa
Eine Mitarbeiterin der Solarfabrik zeigt eine Solarzelle. Nun soll LG seine Erfahrungen im Bereich der Photovoltaik-Technologien beisteuern
Bei der Sanierung des angeschlagenen Hamburger Solarkonzerns Conergy ist Vorstandschef Dieter Ammer einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Nach wochenlangen Verhandlungen mit einigen Interessenten über einen Teil- oder einen Komplettverkauf der Solarfabrik in Frankfurt (Oder), ist Ammer jetzt mit dem südkoreanischen Elektronikkonzern LG handelseinig geworden. Wie Conergy am Donnerstag mitteilte, haben beide Firmen eine Absichtserklärung („Memorandum of Understanding&ldquo
zur Gründung eines Joint Ventures für die Herstellung von Solarmodulen unterzeichnet.
Demnach würde LG einen Anteil von 75 Prozent an der Solarlarmodulfertigung erwerben. Bei Conergy würden 25 Prozent der Anteile verbleiben. Das Werk wird zurzeit hochgefahren. Allerdings sei die Absichtserklärung unverbindlich. Der Abschluss des Vertrags hänge noch von einer Reihe weiterer Bedingungen ab. Es wird erwartet, dass der Vertrag bis Ende des Jahres abgeschlossen wird.
Beide Firmen versprechen sich von der Zusammenarbeit einiges. So werde LG mit seinen Erfahrungen in Bereich Forschung und Entwicklung zu dem Gemeinschaftsunternehmen beitragen, insbesondere mit seinen langjährigen Forschungsaktivitäten im Bereich verschiedener Photovoltaik-Technologien. Außerdem sei vorgesehen, dass LG seine Expertise in der Massenfertigung einbringen wird.
Conergy, als der führende Anbieter in der solaren Systemintegration, könnte seinen Kunden-Zugang in mehr als 20 Ländern auf fünf Kontinenten mitbringen.
Für Conergy wäre das Joint Venture vor allem ein weiterer Schritt auf dem von Ammer eingeschlagenen Weg, sich auf das Vertriebs- und Projektgeschäft zu konzentrieren. Die strategische Zusammenarbeit würde überdies die Technologieführerschaft von Conergy sowie die Verfügbarkeit von Solarmodulen sichern und damit den Weg zu profitablem Wachstum ebnen.
Im November 2006 hatte Conergy mit dem Bau des hochmodernen Werks begonnen. Derzeit sind dort mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt. Allerdings hatte die rund 250 Millionen Euro teure Anlage in den vergangenen Monaten immer wieder stillgestanden, weil es am Rohstoff Silizium mangelte.
Der frühere Co-Gründer und Vorstandschef Hans-Martin Rüter hatte Conergy in rasantem Tempo zu einem Öko-Mischkonzern ausgebaut und die Firma im Oktober 2007 an den Rand einer Pleite geführt, die nur durch eine Finanzspritze von 240 Millionen Euro vermieden wurde. Im vergangenen Jahr gab es bei einem Umsatz von 706 Millionen Euro einen Verlust von 248 Millionen Euro. Der frühere Tchibo-Chef Ammer übernahm die Führung und verordnete dem Konzern eine Konzentration aufs Stammgeschäft.
Erste Erfolge wurden im zweiten Quartal 2008 sichtbar, in dem erstmals seit Beginn der Restrukturierung ein operativer Gewinn anfiel. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verdiente Conergy 1,0 (Vorjahr: minus 27) Millionen Euro. Der Schuldendienst und die Kosten der Sanierung ließen den Verlust unter dem Strich allerdings von 18 auf 23 Millionen Euro steigen. Auch die Finanzierung scheint auf gutem Weg – Ende August gab die Hauptversammlung grünes Licht für eine Kapitalerhöhung um bis zu 450 Millionen Euro. Zwei Drittel des Geldes will Ammer für die Rückzahlung von Bankkrediten verwenden.