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peketec.de: 07.07.08 08:55 Der aktuelle Tradingtag |
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Norbert Lohrke: 07.07.08 08:38 Eine Ära geht zu Ende |
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Markus Fugmann: 04.07.08 10:57 Marktausblick 04.07.08 für... |
| Thema eröffnet von: | ZockerGerhard | Beiträge: | 89 | Bewertung (0): | |
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| am: | 17.03.08 08:03 | Gelesen gesamt: | 823 | |||
| Letzter Beitrag von: | Zahlenfee | Gelesen heute: | 3 | |||
| am: | 16.04.08 18:26 |
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Von huetter69 | Erstellt am: 24.03.08 11:15 | Beitrag Nr.: 127.276 | Weitere Beiträge |
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New York (BoerseGo.de) - Die US-Großbank J.P. Morgan Chase (News/Aktienkurs)&Co. könnte ihr Übernahmeangebot für die angeschlagene Investmentbank Bear Stearns (News) auf bis 10 Dollar je Aktie erhöhen. Dies berichtete die “New York Times”. Damit würde die Unzufriedenheit unter Aktionären eingedämmt. In der vergangenen Woche legte J.P. Morgan einen Vorschlag für 2 Dollar je Aktie.
Die als Organisator des Deals involvierte US-Notenbank sei jedoch über eine Anhebung nicht erfreut, zumal die Notenbank die Weisung erteilte, nicht mehr zu zahlen als es dem Preis für ein insolventes Institut entspricht. Bei Bear Stearns wolle dessen Großaktionär Joseph Lewis gegen den Deal zu 2 Dollar je Aktie votieren. Um für den Deal eine Aktionärsmehrheit zu gewinnen bemühe sich der Verwaltungsrat von Bear Stearns um die Genehmigung des Verkaufs von 39,5 Prozent der Anteile an J.P. Morgan Chase. In diesem Fall erfordertdie Gesetzeslage für dengesamtenVerkaufnur die Unterstützung von 10,5 Prozent der Aktionäre, heißt es weiter von der Zeitung.
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Von huetter69 | Erstellt am: 24.03.08 11:17 | Beitrag Nr.: 127.277 | Weitere Beiträge |
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Von Bonea | Erstellt am: 24.03.08 18:27 | Beitrag Nr.: 127.296 | Weitere Beiträge |
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Von huetter69 | Erstellt am: 25.03.08 10:39 | Beitrag Nr.: 127.313 | Weitere Beiträge |
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Angeführt von Finanz- und Technologiewerten sind die US-Börsen mit teils kräftigen Gewinnen in die Woche gestartet. Für gute Stimmung sorgte das stark verbesserte Übernahmeangebot der US-Großbank J.P. Morgan Chase für die angeschlagene Investmentbank Bear Stearns. Auch positive Daten vom Immobilienmarkt erfreuten die Anleger am Montag.
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Von wirthsald | Erstellt am: 25.03.08 14:25 | Beitrag Nr.: 127.333 | Weitere Beiträge |
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Folgenden interessanten Bericht veröffentlichten die Analysten des Smallcap-Investor:
„Die Subprime Krise nähert sich ihrem Höhepunkt. Bereits am Freitag hat die Meldung, dass Bear Stearns ( in einer Liquiditätskrise steckt, den Kurs um fast 50 % auf rund 30 US$ pro Aktie einbrechen lassen. Jetzt platzte die Bombe – JPMorgan, die am Freitag noch die Liquidität für die nächsten 28 Tage sichergestellt hat, übernimmt Bear Stearns für nur 2 US$ pro Aktie. Am Montag, dem 10. März 2008, stand die Aktie von Bear Stearns noch bei 70 US$. Das entspricht 97 % Wertverlust in nur 5 Tagen.
Damit hat die USA jenes Ausmaß der Subprimekrise erreicht, auf das ich gewartet habe. Es war nicht logisch, dass nur die "Ausländer" und hier vor allem die Deutschen die Krise bei den Subprimes spüren, ich erinnere hier einmal an die IKB und SachsenLB. Ob Bear Stearns das einzige "Opfer" sein wird, werden wir in den nächsten Tagen sehen, denn es werden eine Reihe von US-Banken ihre Quartalszahlen bringen.
Das Gute ist, dass diese Krise damit unmittelbar seinem Höhepunkt zusteuert und diesen brauchen wir unbedingt, um danach wieder eine neue positive Kurswelle zu sehen. Wobei diese letzte positive Welle von einer massiven Liquiditätsschwemme ausgelöst wird, die jetzt schon die FED und die EZB in den Markt pumpen. Es wird nicht mehr lange dauern, bis der Markt von dieser Liquiditätswelle auf neue Höhen getragen wird. Vielleicht sehen wir die Tiefstände sogar schon diese Woche. Dazu passt auch, dass die FED die Zinsen am Wochenende um 0,25 % gesenkt hat und ein milliardenschweres Kreditprogramm für Investmentbanken auflegen will.
Heute und in den nächsten Tagen werden wir allerdings eine Achterbahnfahrt erleben und die einzigen, die Profitieren sind Anleger, die physisch in Gold und Silber angelegt haben. Jedoch auch Gold- und Silberproduzenten werden sich dieser Kursachterbahn wahrscheinlich nicht entziehen können, wobei Investoren in Rohstoffaktien noch auf der "sicheren" Seite stehen. Es muss aber auch eindeutig gesagt werden, dass es für das Verkaufen von Standardwerten zu spät ist, es stellt sich nur mehr die Frage, wo kann man schon zukaufen und wo nicht!
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Von wirthsald | Erstellt am: 25.03.08 14:27 | Beitrag Nr.: 127.334 | Weitere Beiträge |
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New York. ap/baz. Die US-Bank JPMorgan Chase hat sich mit der Erhöhung ihres Angebots für den taumelnden Konkurrenten Bear Stearns nahezu 40 Prozent an der Investmentbank gesichert. JPMorgan Chase hatte sein Angebot am Montag von 2 Dollar je Aktie auf 10 Dollar verfünffacht. Im Gegenzug verkaufte Bear Stearns 95 Millionen neue Aktien an JPMorgan, die damit 39,9 Prozent an dem Institut halten.
Die ursprüngliche Offerte, die Bear Stearns bei 236,2 Millionen Dollar (151,8 Millionen Euro) bewertete, war bei den Aktionären des schwer angeschlagenen Instituts auf massive Kritik gestossen. Bear Stearns ist die erste grosse Bank, die in Folge der Krise auf dem amerikanischen Hypothekenmarkt fast untergegangen wäre. Das 85 Jahre alte Institut beschäftigt 14.000 Mitarbeiter, rund ein Drittel sind an dem Institut beteiligt.
Trotz der Erhöhung ist die neue Summe immer noch weit von dem entfernt, was die Bank vor ihrer Fastpleite wert war. Allein innerhalb von gut einer Woche war der Börsenwert von 8,3 Milliarden Dollar (5,38 Milliarden Euro) auf rund 1 Milliarde Dollar (650 Millionen Euro) abgestürzt.
Nur kleiner Trost für Bear Stearns Beschäftigte
Insbesondere für viele Bear Stearns Beschäftigte, die zur Altersvorsorge vor allem in Aktien des Instituts investiert hatten, ist das erhöhte Angebot nur ein kleiner Trost. «Ob man 2 Dollar oder 10 Dollar bekommt, ist eine Unterschied zwischen nichts und nichts», sagte John Buckingham, Vorstandschef der Vermögensverwaltung Frank Asset Management, die Anteile an Bear Stearns hielt. Die Bear Stearns Aktie hatte im vergangenen Jahr einen Höchststand von 160 Dollar je Anteilsschein erreicht.
Die Übernahme von Bear Stearns durch JPMorgan gilt trotz aller Kritik aber als sicher. JPMorgan benötigt nur noch die Zustimmung von weiteren 10,5 Prozent der Aktionäre.
Die US-Notenbank, die für den Deal ursprünglich die Risiken von 30 Milliarden Dollar übernehmen wollte, begrüsste die Erhöhung. JPMorgan hatte sich neben der Erhöhung des Angebots bereit erklärt, für 1 Milliarde Dollar der Risiken geradestehen. Bei der Fed verbleiben 29 Milliarden Dollar.
Die Erhöhung der Offerte könnte allerdings die Fed und US-Finanzminister Henry Paulson, der sich für die Hilfe stark gemacht hatte, in Kritik bringen. Paulson hatte erklärte, dass ein niedriges Angebot von 2 Dollar, andere Unternehmen künftig davon abhalten werde, auf Unterstützung der öffentlichen Hand zu setzen.
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Von Neitka | Erstellt am: 26.03.08 00:03 | Beitrag Nr.: 127.427 | Weitere Beiträge |
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 26.03.08 14:58 | Beitrag Nr.: 127.465 | Weitere Beiträge |
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 26.03.08 15:03 | Beitrag Nr.: 127.466 | Weitere Beiträge |
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26. März 2008
Die Entscheidung von JPMorgan Chase, das Angebot zur Übernahme von Bear Stearns von zwei auf zehn Dollar je Anteilsschein zu erhöhen, bringt die amerikanische Notenbank (Fed) in eine missliche Lage. Die am 24. März verkündete versüßte Offerte ist hoch genug, um den Aktionären von Bear Stearns einen realen Wert für das Unternehmen zu bieten, während die Fed diese Transaktion mit einem durch zweifelhafte Vermögenswerte gedeckten Niedrigzinskredit unterstützt.
Die neu ausgehandelte Transaktion wird die Kritik heraufbeschwören, dass die Fed in eine Rettungsaktion gezogen wurde und nun einen Teil der von Investoren erlittenen Verluste abmildert.
Fed bürgt nur noch für 96,7 Prozent
Absicht von JPMorgan ist es, die Zustimmung der Aktionäre von Bear Stearns zu gewinnen, die gegen die Übernahme zu stimmen drohten. Der neue Deal weist jedoch auch ein Merkmal auf, dass die Fed geringfügig besser stellt als bisher. JPMorgan erklärt sich nunmehr bereit, die erste Milliarde Dollar an Verlusten zu tragen, die entstehen könnten, wenn die hochriskanten Vermögenswerte von Bear Stearns hinter dem ausgewiesenen Wert zurückbleiben. Die Fed steht für die restlichen 29 Milliarden Dollar anstelle der ursprünglich vereinbarten Gesamtsumme von 30 Milliarden Dollar gerade.
Die Chance, dass die Fed hierbei tatsächlich Geld verliert, ist allerdings relativ gering, da die Vermögenswerte von Bear Stearns konservativ bewertet wurden und sich ihr Wert nach dem Ende der Häusermarktkrise wieder erholen dürfte. Bis zur Wiederherstellung ihres einstigen Wertes kann die Fed diese Vermögenswerte zehn Jahre lang halten, im Bedarfsfall auch länger.
Zum Zuckerbrot die Peitsche
Für den Fall, dass das versüßte Angebot nicht ausreichen sollte, um die Aktionäre von Bear Stearns zu überzeugen, ist im neuen Deal neben dem Zuckerbrot auch die Peitsche vorgesehen: JPMorgan erklärt sich zum Erwerb neu ausgegebener Bear-Stearns-Aktien bereit, die dem Unternehmen mehr Stimmrechte verleihen, um die Gegner der Transaktion überstimmen zu können.
Diese neu ausgegebenen Aktien entsprechen einem Anteil von 39,5 Prozent der gegenwärtig im Umlauf befindlichen Bear-Stearns-Aktien. Solange das Volumen der neu emittierten Aktien 40 Prozent des Unternehmenswertes nicht überschreitet, ist der diese Transaktion befürwortende Bear-Stearns-Vorstand nicht auf die Zustimmung seiner Aktionäre angewiesen.
Unangemessene Unterstützung durch die Fed?
Die Fed intervenierte, um den Kollaps von Bear Stearns zu verhindern, nachdem andere Unternehmen begannen, von der angeschlagenen Investmentbank mehr Kreditsicherheiten einzufordern, als diese zu leisten imstande gewesen wäre. Zu jener Zeit wurde der Deal als notwendig erachtet, um einem Domino-Effekt auf andere Wall-Street-Akteure vorzubeugen.
Um JPMorgan die Übernahme von Bear Stearns schmackhaft zu machen, erklärte sich die Fed über ihre New Yorker Niederlassung bereit, Vermögenswerte von Bear Stearns abzusichern, deren Volumen theoretisch mit 30 Milliarden Dollar angesetzt wurde, die im Falle eines Notverkaufs jedoch erheblich weniger einbringen würden.
Im Gegenzug verloren die Bear-Stearns-Aktionäre nahezu ihr gesamtes investiertes Geld, indem ihnen JPMorgan lediglich zwei Dollar je Anteilsschein anbot, während die Bear-Stearns-Aktie zu ihren Glanzzeiten im Januar 2007 noch bei 171 Dollar notierte.
Mit einem Kurswert von 11,25 Dollar legte die Bear-Stearns-Aktie am 24. März gegenüber dem Schlusskurs von 5,96 Dollar am 20. März fast um das Doppelte zu. Die Aktie von JPMorgan kletterte um ein Prozent auf 46,55 Dollar.
Die Fed als Trottel
Mit einer Offerte von zehn Dollar je Anteilsschein liegt der neue Deal natürlich noch immer weit unterhalb dessen, was Bear Stearns während seines Zenits wert war, reicht jedoch aus, um die Frage aufzuwerfen, ob die Fed den privaten Sektor damit nicht in unangemessener Weise unterstützt habe. „[JPMorgan] erhöht sein Angebot und lässt die Fed wie einen Trottel aussehen, der sich zu der ursprünglichen Finanzierung hinreißen ließ. Das wird zu starker Kritik an der Transaktion führen“, schrieb Yves Smith in seinem Blog „Naked Capitalism“.
Die Fed von New York verkündete in einer Stellungnahme: „Diese Maßnahme der Federal Reserve erfolgt mit Unterstützung des Finanzministeriums, um die Marktliquidität zu erhöhen und die ordnungsgemäße Funktion der Märkte zu gewährleisten.“ Im Wesentlichen wird die Fed von New York hierbei ein Spezialunternehmen errichten, das die Vermögenswerte von Bear Stearns im Volumen von 30 Milliarden Dollar halten wird.
Die Fed gewährt diesem Unternehmen einen Kredit von 29 Milliarden Dollar zu einem Zinssatz von 3,25 Prozent, während JPMorgan die verbleibende Milliarde zuschießt. Wenn die Vermögenswerte liquidiert werden, erhält JPMorgan diese Milliarde erst zurück, nachdem die Fed sämtliche Zinszahlungen erhalten hat. Sollten nach der Liquidierung noch Geldmittel übrig sein, nachdem sämtliche Kredite zurückgezahlt wurden, so gehen diese an die Fed.
Peter Coy ist Reporter der Business Week.
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Von ZockerGerhard | Erstellt am: 26.03.08 19:07 | Beitrag Nr.: 127.505 | Weitere Beiträge |
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Die angeschlagene US-Investmentbank stellte neun Tage keine Preise für die von ihr emittierten Derivate. Heute, am 26. März 2008, wurde der Handel wieder aufgenommen.
Aufatmen können Anleger, die Bear-Stearns-Derivate im Depot haben und diese verkaufen wollen. Schlimmstenfalls hätten Anleger nämlich 90 Tage warten müssen. Dies war die Frist, in der die Juristen die Übernahme durch JPMorgan veranschlagt hatten. Doch jetzt können Anleger wieder agieren.
„Die Handelsaussetzung der letzten Tage war aufgrund der Turbulenzen bezüglich des Übernahmeangebots von JP Morgan Chase an die Aktionäre von Bear Stearns unvermeidbar, da eine ordnungsgemäße Preisfindung zu diesem Zeitpunkt kaum möglich war“, heißt es in einer Mitteilung von Bear Stearns. Bei Papieren im Laufzeitbereich ab einem Jahr müsse Bear Stearns mit erhöhten Geld-/Briefspannen zur Preisfindung arbeiten. Die Investmentbanker betonen, dass sie aber bemüht seien, die Spanne über die nächsten Tage kontinuierlich zu normalisieren.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hatte bei Bekanntwerden der jüngsten Probleme die Bonität von Bear Stearns von A- auf BBB gesenkt. Jetzt hat S&P das Rating auf AA- verbessert.