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Forum > Sonstige Branchen > Bear Stearns: Rettung durch JP Morgan Chase?

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BEAR STEARNS COS. INC. REGISTERED SHARES DL 1

Aktueller Kurs (Frankfurt, 12.05.2008 11:50)
Letzter Kurs: 6,60 EUR WKN: 870272 BEAR STEARNS COS. INC. REGISTERED SHARES DL 1 Chartbild
Veränd. abs.: 0,00 EUR Symbol: BST
Veränd. in %: 0,00 % ISIN: US0739021089
Volumen 1.280 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 6,53 Ask 6,60
(800,00) (800,00)

Thema: Bear Stearns: Rettung durch JP Morgan Chase?

Thema Nr. 50449  
Thema eröffnet von:  ZockerGerhard Beiträge: 89 Bewertung (0):
am: 17.03.08 08:03 Gelesen gesamt: 690    
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Von  MIDAS Erstellt am: 18.03.08 21:13 Beitrag Nr.: 126.819 Weitere Beiträge
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Presse: Bear Stearns-Großaktionäre planen Widerstand gegen Notverkauf an JPMorgan


New York (aktiencheck.de AG) - Die Großaktionäre der US-Investmentbank Bear Stearns Cos. Inc. (ISIN US0739021089 / WKN 870272) planen Presseberichten zufolge Widerstand gegen den Notverkauf an den Konkurrenten J.P. Morgan Chase & Co. (JPMorgan) (ISIN US46625H1005 / WKN 850628).


Wie das "Wall Street Journal" am Dienstag in seiner Online-Ausgabe berichtet, lehne der Milliardär Joseph Lewis, der 9,4 Prozent an der fünftgrößten US-Investmentbank hält, den Preis von 236 Mio. Dollar als zu niedrig ab. Wie es weiter heißt, drohen auch viele Mitarbeiter von Bear Sterns, die zusammen rund 30 Prozent der Anteile halten, gegen die Transaktion zu stimmen.


Am Sonntag hatte JPMorgan mit Unterstützung der US-Notenbank Fed die Notübernahme für umgerechnet 2 Dollar je Aktie erklärt. Zuvor hatten JPMorgan und die Federal Reserve Bank of New York am Freitag Bear Stearns eine Finanzspritze zur Verfügung gestellt.


Während die Bear Stearns-Papiere aktuell 43,26 Prozent auf 6,89 Dollar gewinnen, legen Aktien von JPMorgan 5,14 Prozent auf 42,38 Dollar zu. (18.03.2008/ac/n/a)



J.P. Morgan Chase & Co. (JPMorgan Chase

 

Von  huetter69 Erstellt am: 19.03.08 20:00 Beitrag Nr.: 126.935 Weitere Beiträge
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Bear Stearns im Visier
FBI-Agenten ermitteln


Das FBI hat seine Untersuchung im Zuge der US-Hypothekenkrise um ein Unternehmen auf nun 17 Institute ausgeweitet. Ob es sich bei dem neuen verdächtigten Konzern um die knapp an einer Pleite vorbeigeschrammte Investmentbank Bear Stearns handelt, wollte der Leiter der FBI-Abteilung für Wirtschaftsverbrechen, Neil Power, zwar nicht direkt bestätigen. Allerdings fügte er hinzu, dass der "gesunde Menschenverstand" eine solche Untersuchung nahelegen würde.

"Die Fälle von Wirtschaftsverbrechen betreffen auch ziemlich große Unternehmen", sagte Power. Da es sich bei den vermuteten Delikten im Zuge der Hypotheken-Krise um eine breite Palette von Verbrechen handle, würden die Ermittlungen der Bundesbehörde eine ganze Weile dauern. "Die Mehrzahl (der Fälle) werden wir wohl mehrere Jahre untersuchen", erläuterte Power.

Im Rahmen der Ermittlungen sind demnach mehr als 400 FBI-Agenten im Einsatz. Der Schwerpunkt liege in Kalifornien und New York. Die Untersuchung werde zudem mit Sicherheit noch auf weitere Institute ausgeweitet, fügte Power hinzu.

Genauere Angaben wollte Power aber noch nicht machen, weil die Verdachtsmomente gegen weitere Firmen noch vorläufig seien und zunächst noch überprüft werden müssten. Zu den vom FBI untersuchten Unternehmen gehört offenbar auch die kriselnde US-Hypothekenbank Countrywide Financial. Die Investmentbanken Goldman Sachs, Morgan Stanley und Bear Stearns haben bestätigt, dass die Regierung Informationen angefragt habe.


Wegen Fehlspekulationen mit Ramsch-Hypotheken sind in den USA zahlreiche Finanzinstitute in arge Schieflage geraten. Die fünfgrößte Investmentbank Bear Stearns entging nur knapp einer Pleite und wird voraussichtlich zu einem Spottpreis von gerade einmal zwei US-Dollar je Aktie an JP Morgan Chase verkauft.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 19.03.08 20:01 Beitrag Nr.: 126.936 Weitere Beiträge
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Börse wettet auf höheren Preis für Bear Stearns: Kurs über Angebot

Der geplante Notverkauf der strauchelnden US- Investmentbank Bear Stearns wird zu einem Tauziehen zwischen Aktionären und der Großbank JP Morgan Chase. Die Börse wettet bereits auf einen deutlich höheren Kaufpreis als die von J.P. Morgan gebotenen rund zwei Dollar je Aktie: Der Kurs von Bear Stearns stieg am Dienstag auf zuletzt gut 5,90 Dollar - fast dreimal so viel wie die Offerte. Im vorbörslichen Handel ging es am Mittwoch in New York weiter nach oben.

 

Eine Reihe großer Aktionäre hatte zuvor den Kaufpreis als zu niedrig bezeichnet. Sie wollen ein höheres Angebot von J.P. Morgan oder setzen auf eine mögliche Gegenofferte eines anderen Käufers. Noch in der vergangenen Woche war die Bear-Stearns-Aktie mehr als 60 Dollar wert.

 

Zur Rettung vor einer Pleite vereinbarte die Führung der fünftgrößten US-Investmentbank am Wochenende unter dem Druck der US- Notenbank einen Verkauf an J.P. Morgan. Dem müssen aber die Aktionäre noch zustimmen. Der Kauf soll über Aktien von J.P. Morgan Chase zu einem Preis von derzeit weniger als 300 Millionen Dollar erfolgen.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 19.03.08 20:12 Beitrag Nr.: 126.938 Weitere Beiträge
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Bear Stearns Eine Wall-Street-Legende wird gefleddert

Die Investmentbank Bear Stearns rutschte fast in die Pleite. Jetzt fällt die Hälfte der Jobs weg. Und die Mitarbeiter-Aktien sind kaum noch etwas wert. Es gibt allerdings auch einige Zeitgenossen, die sich über den Zusammenbruch des traditionsreichen Bank freuen.


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Um ein Haar wäre die Investmentbank Bear Stearns zusammengebrochen

Es ist hinreichend dokumentiert, dass das vergangene Wochenende für James Cayne eines der schlimmsten seiner Laufbahn war. Während der Bear-Stearns-Verwaltungsratschef sich auf einem Bridge-Turnier vergnügte, stürzten die Aktien seiner Investmentbank ins Bodenlose. Großaktionär Cayne verlor dadurch geschätzte 477 Millionen Dollar (304 Millionen Euro). Viel schlimmer traf der Absturz allerdings Christopher Minto. Er ist der Hauspost-Bote der Investmentbank – und als solcher ebenso wie alle Bear-Stearns-Mitarbeiter ein Aktieninhaber. „Es ist zum Verzweifeln“, sagt Minto, der schon seit 18 Jahren bei der Bank arbeitet. „Ich habe fast 15.000 Dollar verloren.“

Der Manager und der Hauspostbote – zwei Beispiele für Aktionäre, die vom plötzlichen Niedergang von Bear Stearns überrascht wurden. Die Investmentbank war eines der bekanntesten und erfolgreichsten Traditionshäuser an der Wall Street. Vor 85 Jahren von Joseph Bear und Robert Stearns als feine Adresse für Aktienhandel gegründet, war das Unternehmen an der Madison Avenue mit den Jahren zur fünftgrößten Investmentbank der USA aufgestiegen.

Doch heute liegt das Traditionshaus in Asche. Ein Notverkauf für den Ramschpreis von 236 Millionen Dollar an den größeren Konkurrenten J.P. Morgan steht an, die Hälfte der 14.000 Stellen im Unternehmen soll wegfallen. Die Stimmung sei extrem gedrückt, sagt Hauspost-Bote Minto, der seine Leidensgeschichte der Lokalzeitung „New York Post“ erzählt hat. „Es ist ungewöhnlich still auf den Gängen. Die Leute haben wohl noch an den Nachrichten zu knabbern.“

An der Eingangstür des Hauptquartiers konnte man in den letzten Tagen den Spott ablesen, den die New Yorker offenbar für die tief gefallene Bank empfinden. Ein Spaßvogel hatte am Computer einen „Zwei-Dollar-Schein“ gemalt, ausgedruckt und an die Glastür am Bear-Stearns-Haupteingang geklebt – zwei Dollar will J.P. Morgan pro Aktie für das Unternehmen bezahlen. Noch Anfang Februar lag der Aktienpreis bei 93 Dollar. Schuld waren die Spekulanten Schuld am Ende der Investmentbank waren hohe Spekulationen auf dem US-Immobilienmarkt. Keine andere Bank hatte einen so großen Anteil ihres Kapitals in Wertpapiere investiert, die an US-Häuserkredite angelehnt waren. Während einige Konkurrenten wie Marktführer Goldman Sachs sich rechtzeitig zum Ausstieg aus dem riskanten Geschäft entschlossen, verpasste Bear Stearns den richtigen Moment. Aus lauter Panik zogen viele Geschäftspartner vergangene Woche ihr Geld aus der Bank ab und brachten sie damit an den Rand der Zahlungsunfähigkeit.

Das Führungsteam von Bear Stearns sucht nun verzweifelt nach einem alternativen Käufer, der mehr zahlen könnte als J.P. Morgan. Die Manager haben Kontakt zu mehreren Banken, asiatischen Staatsfonds und Private-Equity-Firmen aufgenommen. An der New Yorker Börse wird bereits auf einen höheren Kaufpreis spekuliert. Am Dienstag stieg der Bear-Stearns-Aktienkurs deshalb auf 5,90 Dollar und damit fast das Dreifache des Angebots. Am Mittwochmorgen kletterte der Kurs noch weiter.

Für Konkurrent J.P. Morgan ist die Übernahme ein Glücksfall. Er bekommt die Bank mit all ihren Managern und der Kundenbasis fast geschenkt und dazu von der New Yorker Filiale der Notenbank Federal Reserve auch noch das Risiko für Risiken abgenommen, die noch in den Bear-Stearns-Bilanzen schlummern könnten. Der vielleicht größte Gewinn für J.P. Morgan ist aber Bear-Stearns-Hauptquartier an der Madison Avenue in Manhattan. Allein die Immobilie ist 1,2 Milliarden Dollar wert. J.P. Morgan kündigte bereits an, seine Pläne für ein neues Hauptquartier vorerst auf Eis zu legen – und stattdessen mit der gesamten Abteilung Investment Banking bei Bear Stearns einzuziehen.

Und es gibt noch andere, die sich über den Zusammenbruch freuen. Zum Beispiel Warren Spector. Der 50-Jährige war bis vergangenen Sommer Spartenchef bei Bear Stearns, und unter anderem für die beiden Hedgefonds verantwortlich, die bankrott gingen und somit das erste sichtbare Zeichen der Immobilienkrise lieferten. Spector wurde daraufhin von Manager Cayne vor die Tür gesetzt. Glück im Unglück für ihn. Denn heute hält Spector nur noch einen winzigen Anteil an den Aktien der Bank – und entkam so dem Einbruch des Aktienkurses fast unbeschadet.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 20.03.08 20:37 Beitrag Nr.: 127.118 Weitere Beiträge
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JPMorgan will Top-Banker und Broker von Bear Stearns an sich binden
LONDON (AWP International) - Die US-Grossbank JPMorgan will einem Pressebericht zufolge die Top-Banker und Broker der vor der Notübernahme stehenden Investmentbank Bear Stearns an sich binden. Wie die "Financial Times" (FT) am Donnerstag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Kreise berichtet, bereitet die Bank bereits Angebote für Beibehaltungszahlungen für höhere Angestellte vor. Diese sollen ihnen dem Blatt zufolge noch an diesem Donnerstag vorgelegt werden, obwohl die Übernahme der angeschlagenen Bank noch gar nicht von den Aktionären abgesegnet ist.


Angesichts des extrem niedrigen Verkaufspreises von weniger als 300 Millionen Dollar hatte sich Medienberichten zufolge bei Aktionären Widerstand gegen die Transaktion geregt. J.P. Morgan hat sich nach FT-Angaben nun aber zu Angeboten für die Top-Manager entschlossen, weil Rivalen wie etwa Morgan Stanley das Personal auch schon mit Bonus-Zahlungen zu sich habe locken wollen.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 20.03.08 20:39 Beitrag Nr.: 127.119 Weitere Beiträge
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Bear-Stearns-Aktionär sauer
Brite will Verkauf stoppen



Der größte Aktionär der US-Investmentbank Bear Stearns will offenbar den Verkauf der Bank stoppen. Wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht hervorgeht, sucht der britische Milliardär Joseph Lewis nach Verbündeten, um den am Wochenende vereinbarten Notverkauf des zusammengebrochenen US-Brokers doch noch zu verhindern. Die Investmentbank JP Morgan Chase hat sich bereit erklärt, Bear Stearns für 236 Mio. US-Dollar zu übernehmen.

Gegenüber der US-Börsenaufsicht erklärte Lewis, er werde "jedwede Maßnahme ergreifen, die nötig und angemessen erscheine", um sein Investment zu schützen. Eventuell werde man "andere strategische Transaktionen" suchen. Lewis will dazu Gespräche mit dem Management von Bear Stearns, anderen Aktionären und eventuell Dritten führen.

Lewis hat demnach noch bis zuletzt Aktien von Bear Stearns gekauft. Am Donnerstag, einen Tag bevor das Ausmaß der Krise bei Bear Stearns öffentlich wurde, erwarb er 569.000 Stück zu je 55,13 US-Dollar. Einen Tag später mussten US-Notenbank und JP Morgan Bear Stearns mit einer besicherten Finanzierung vor dem kompletten Zusammenbruch retten, und der Kurs sackte auf 30 US-Dollar ab.

Am Sonntag bekam JP Morgan den Zuschlag für eine Übernahme. Das vereinbarte Tauschverhältnis entsprach einem Kaufpreis von rund zwei US-Dollar je Bear-Stearns-Aktie.


Laut SEC-Mitteilung verfügt Lewis direkt und über Fonds über 8,35 Prozent des Kapitals der Bank. Im Juli vergangenen Jahres, nachdem zwei interne Hedgefonds der Bank implodiert waren, hatte er begonnen, seine Beteiligung aufzubauen. Seinerzeit kaufte er zum Preis von 150 US-Dollar je Aktie.

Insgesamt hat Lewis 1,3 Mrd. US-Dollar investiert. Die Offerte von JP Morgan bewertet seine 12,1 Mio. Aktien allerdings gegenwärtig noch mit etwa 28,1 Mio. US-Dollar. Unklar ist, ob Lewis möglicherweise den Schulterschluss mit den Mitarbeitern von Bear Stearns suchen wird, um seine Position gegenüber JP Morgan zu stärken. Insgesamt hält die Belegschaft des Brokers rund 30 Prozent des Kapitals.

Der Kampf um die Köpfe hat bereits begonnen. Der CEO von JP Morgan, James Dimon, traf am Mittwoch auf 500 führende Bear-Stearns-Manager und sprach im Beisein von Bear-CEO Alan Schwartz mehr als eine Stunde mit ihnen. Der Board of Directors hatte dem Notverkauf zugestimmt, bei dem die Anteilseigner lediglich einen Bruchteil des bisherigen Aktienkurses bekämen.

An der US-Börse wird offenbar noch für möglich gehalten, dass JP Morgan den Preis nachbesssert. Am Mittwoch ging die Bear-Stearns-Aktie mit 5,33 US-Dollar aus dem Handel. Auf Basis des letzten Kurses von JP Morgan bekämen die Bear-Stearns-Aktionäre 2,32 US-Dollar je Aktie.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 20.03.08 20:42 Beitrag Nr.: 127.120 Weitere Beiträge
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Deutsche Bank hat für Bear Stearns mitgeboten


An der US-Bank Bear Stearns war auch die Deutsche Bank interessiert. Laut einem Zeitungsbericht hat das Frankfurter Geldhaus für das renommierte Wall-Street-Institut mitgeboten - kam aber nicht zum Zug. Offenbar wollte die Fed bei der Bear-Stearns-Rettung keine Europäer dabei haben.


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Frankfurt am Main - Es wäre die Finanznachricht des Jahres geworden: Die Deutsche Bank Image hatte offenbar Interesse an der US-Krisenbank Bear Stearns Image. Als einziges europäisches Großinstitut habe die Deutsche Bank beim Notverkauf des amerikanischen Investmenthauses mitgeboten, schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf Finanzkreise.

 


Erst am Samstagnachmittag habe sich die Frankfurter Bank aus den Verhandlungen zurückgezogen. Die Deutsche Bank wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

 

Laut "Handelsblatt" spricht vieles dafür, dass die US-Notenbank Federal Reserve, die den Bear-Stearns-Verkauf organisierte, Europäer nicht zum Zuge kommen lassen wollte. So habe die Fed Bankenkreisen zufolge Kreditlinien von 100 Milliarden Dollar gefordert. Von den wenigen Instituten in Europa, die das gewährleisten könnten, habe die Deutsche Bank als einziges mitgeboten.

 


Die angeschlagene US-Investmentbank Bear Stearns war am Sonntag von ihrem Konkurrenten JPMorgan übernommen worden. Die Bank zahlt zwei Dollar je Aktie. Unterstützt wird sie dabei von der Fed. Mit dem Schritt sollte der drohende Konkurs von Bear Stearns abgewendet werden, hieß es nach dem Kauf.

 

Von  Wallstreetoffline Erstellt am: 21.03.08 17:43 Beitrag Nr.: 127.182 Weitere Beiträge
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Some Traders Win Big
Harbinger, Greenlight, Tremblant
Profited By Betting Against Bear
By GREGORY ZUCKERMAN, JENNY STRASBURG and TOM MCGINTY
March 20, 2008; Page C1

The collapse of Bear Stearns Cos. dealt a severe blow to investors, from big names like billionaire Joseph Lewis to thousands of employees of the brokerage firm.

But there's one group trying to contain their joy amid all the gloom on Wall Street: Investors who placed big bets against Bear Stearns.


Large hedge funds -- including Harbinger Capital Partners, Greenlight Capital, Tremblant Capital Group and Paulson & Co. -- made millions of dollars as Bear Stearns's shares tumbled and various bearish positions rose in value, according to securities filings and people close to the firms.

Harbinger Capital, the $19 billion hedge-fund firm run by Philip Falcone, a former head of high-yield trading at Barclays Capital, had a short position on Bear from the summer of 2007 until Monday, according to a person familiar with the matter. The stock fell to $5 from $150 in that time period. In a short position, an investor borrows shares and sells them, hoping to replace them at a later date at a lower price, pocketing the difference in the shares as profit.

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Mr. Falcone, like John Paulson of Paulson & Co., is a prime-brokerage client of Bear's who remained a customer throughout the securities firm's tailspin. Harbinger didn't trade in Bear Stearns's options, the person said. Mr. Paulson's investments have been broader, and not targeting Bear Stearns; it is unclear whether he holds Bear options.

Though webs of overlapping relationships are common on Wall Street, where bankers and traders often are both good friends and fierce competitors, Mr. Paulson's relationship with Bear Stearns is especially complicated.

The trader, who personally pocketed $3 billion to $4 billion last year anticipating the collapse of the housing market, once worked as an investment banker at the firm and is a longtime client of Bear Stearns. He refused to bail out on the brokerage firm in recent weeks, even as other hedge funds left for rivals.

But Mr. Paulson, who manages $32 billion and last year accused Bear Stearns of contemplating steps to prop up the value of mortgage bonds that he expected would fall in value, shifted some cash away from Bear Stearns during the past year. And last year, Mr. Paulson adjusted his portfolio from a bearish housing stance to a broader wager against financial companies, leading to the recent profits as Bear Stearns and other brokerage firms weakened.

There is no indication that those betting against Bear Stearns knew something that the rest of the world wasn't aware of. Some, like Mr. Paulson, simply were worried about the health of financial companies and bought investments that figured to rise in value if these companies ran into problems.
[David Einhorn]

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David Einhorn, a championship poker player who runs Greenlight, has spoken publicly since at least the fall regarding his concerns about brokers like Lehman Brothers, and has pocketed gains as both Bear Stearns and Lehman stumbled.

Others, like Tremblant Capital, moved to buy so-called put contracts on Bear Stearns, or options that gave the firm the right to sell shares at a set price, along with puts on other financial institutions, after getting worried about financial markets and looking for insurance in case things got worse. An investor in Tremblant says the fund didn't have special insight into Bear Stearns's outlook but late last year was looking for "an insurance trade in case the world got ugly."

Tremblant ended its trade over two days, Friday and Monday, according to the investor, profiting from a fall in Bear Stearns shares but not fully taking advantage of Monday's collapse. Despite the prescient bets, the hedge fund's losses are in line with the market's this year, the investor said.

Jane Street Capital LLC, a New York-based trading firm, had the biggest exposure to Bear Stearns's put options at the end of last year, according to regulatory filings, though it isn't clear if the firm held on to those positions through last week. Jane Street declined to comment.

Bear Stearns was down 58 cents, or 9.8%, to $5.33 in composite trading on the New York Stock Exchange yesterday.

Some analysts who follow the moves of short sellers, or those who bet against stocks, say a big spike in short positions in recent months suggests that some investors might have been privy to information about the brokerage firm's growing difficulties, or acted more quickly to wager against Bear Stearns compared with other financial companies. The Securities and Exchange Commission is investigating a spike in options contracts before the collapse in Bear stock.

About 25% of Bear Stearns's shares were borrowed and sold short, as of Friday, making it the seventh-most heavily shorted stock in the Standard & Poor's 500, according to estimates by Will Duff Gordon of Data Explorers Limited, a New York firm that tracks these trades. That compares with average short interest of 5% for the average stock in the Standard & Poor's 500. Bears Stearns's short position doubled in the summer of last year and continued to rise.

Some investors didn't make as much from the collapse of the shares as they might have. Whitebox Advisors LLC, a Minneapolis hedge fund, bought put options on Bear Stearns late last year as part of a broader position wagering against brokerage firms, said Andrew Redleaf, chief executive of the firm, which manages more than $4 billion. But Whitebox's gains from betting against Bear were "not material," Redleaf said, because the hedge fund was mostly out of the position by the time Bear fell off dramatically.

"It's a sore topic," says Mr. Redleaf. "Sure, if I knew the stock were going from $50 to $5, I would have bought more puts."

Renaissance Technologies Corp., a big New York fund that was a client of Bear Stearns but shifted some accounts to other brokers in recent weeks, actually owned shares when the stock collapsed on Friday.
http://online.wsj.com/article/SB120596995775350255.html

 

Von  Wallstreetoffline Erstellt am: 21.03.08 17:44 Beitrag Nr.: 127.183 Weitere Beiträge
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Freitag, 21. März 2008


Falsche Gerüchte
Moderner Bankraub

Es liest sich wie ein Krimi über modernen Bankraub: Händler streuen mitten in der Finanzkrise gezielt falsche Gerüchte, um sich selbst zu bereichern. Nachdem Spekulationen um eine angebliche Schieflage bei Großbritanniens größter Hypothekenbank HBOS vergangene Woche die Runde machte, sah es kurze Zeit so aus, als würde sich das Debakel um die US-Bank Bear Stearns auf europäischem Boden wiederholen. Aktien brachen ein, die Börsen waren in heller Aufregung. Der Fall zeigt, dass die Nerven an den Börsen blankliegen und welche kriminellen Blüten die Kreditkrise offenbar treibt. In London ermittelt nun die Finanzaufsicht wegen angeblicher Manipulation durch erfundene Gerüchte.

Die Betrüger sollen nach Medienangaben umgerechnet fast 130 Millionen Euro mit den lancierten Spekulationen verdient haben. Diese nahmen am Mittwochmorgen ihren Lauf, als verbreitet wurde, HBOS habe Liquiditätsprobleme. Es hieß sogar, die Osterferien einiger Mitglieder der Englischen Notenbank seien abgesagt worden, um ein Nottreffen abzuhalten. Der Kurs von HBOS stürzte darauf um zeitweise bis zu 20 Prozent ab, das Unternehmen verlor Milliarden an Wert und der Handel wurde zeitweise ausgesetzt.

Vor allem in Großbritannien herrscht das große Zittern vor einem zweiten Bankendebakel, nachdem bereits die Hypothekenbank Northern Rock wegen der US-Immobilienkrise abrutschte und verstaatlicht werden musste. Die Reaktionen ließen deshalb auch nicht lange auf sich warten. In ungewöhnlich heftiger Weise wurde die Spekulation - die in der Londoner City normalerweise mit einem lapidaren "no comment" bedacht werden - zurückgewiesen. Schlichtweg um "Lügen", "Unsinn" und "heimtückische Gerüchte", an denen «nichts dran» sei, habe es sich gehandelt, teilte HBOS mit.

Auch die sonst so zurückhaltende Bank of England sah sich genötigt, einzugreifen und wies es als "Fantasie" zurück, die Notenbank habe Feiertage gestrichen. Die Finanzaufsicht schaltete sich ein und teilte ungewöhnlich offen mit: "Es gab in den vergangenen Tagen an der Londoner Börse eine Serie komplett unbegründeter Gerüchte über britische Finanzinstitute, von denen manche von Baisse-Spekulationen begleitet waren." Bei diesen Baisse-Spekulationen leihen sich Händler über bestimmte Finanzmarktinstrumente Aktien und verkaufen diese. Sie setzten dabei auf fallende Preise für die Papiere. Anschließend kaufen sie die Aktien zu einem niedrigeren Preis wieder zurück und geben sie dem Verleiher zurück. Aus der Differenz hat der Händler einen Gewinn gemacht.

Wer hinter den lancierten Gerüchten steckt, ist noch nicht klar. Die Zeitung "Daily Telegraph" will erfahren haben, dass ein Hedge Fonds der Übeltäter sei. Bei diesem hätten sich Händler als unabhängige Rechercheure oder Journalisten ausgegeben. Anschließend sollen Gerüchte unter Investmentbanken gestreut worden sein.

Nach der Aufregung erholte sich die HBOS-Aktie wieder und drehte ins Plus. Doch die Angststimmung an der Börse wird wohl bleiben: "Dass diese falsche Geschichte einschlagen konnte, zeigt viel über den Zustand der Finanzmärkte", schrieb dazu die Zeitung "Guardian". "Nervosität beschreibt diesen nicht einmal annähernd."

http://www.n-tv.de/937331.html

 

Von  Wallstreetoffline Erstellt am: 21.03.08 17:52 Beitrag Nr.: 127.184 Weitere Beiträge
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hier ist noch nicht Schluss die Gefahr unter runde 3 zufallen ist ist hoch. Hier kann jede neue Meldung weiter für fallende Kurse sorgen. Gut ist das jetyt die Phantasie den Kurs sehr stark und schnell beeinflussen kann. Es gibt ja noch andere mögliche Kandidaten für eine Übernahme. Dabei die richtige Verhandlungstatik und BS ist schnelle wieder aus dem gröbsten raus. Frage des Einstiegzeitpunkt und wieviel Risiko man bereit ist einzugehen. bin da noch sehr unentschlossen. Abgeben will ich eigentlich nicht.

 

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