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Forum > Technologie > Balda AG kann das Ruder noch herum gerissen werden?

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BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 05.09.2008 17:29)
Letzter Kurs: 1,56 EUR WKN: 521510 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: -0,02 EUR Symbol: BAD
Veränd. in %: -1,27 % ISIN: DE0005215107
Volumen 6.742 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 0,000 Ask 0,000
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Thema: Balda AG kann das Ruder noch herum gerissen werden?

Thema Nr. 52803  
Thema eröffnet von:  Wallstreetoffline Beiträge: 35 Bewertung (0):
am: 04.04.08 12:46 Gelesen gesamt: 322    
Letzter Beitrag von:  ZockerGerhard Gelesen heute: 7      
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Themenbeitrag Nr.1

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Wallstreetoffline Erstellt am: 04.04.08 12:46 Beitrag Nr.: 128.583 Weitere Beiträge
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Themenbeitrag Nr.2

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Wallstreetoffline Erstellt am: 04.04.08 12:50 Beitrag Nr.: 128.585 Weitere Beiträge
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Balda hat nun endlich wieder Luzft zum Arbeiten. Die Umstrukturierungen müssen sein aber nur mit Kapital.

 

Themenbeitrag Nr.3

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Entsafter Erstellt am: 04.04.08 13:16 Beitrag Nr.: 128.591 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 128585 von Wallstreetoffline - 04.04.08 12:50:02 Uhr

Da wird in den nächsten Tagen wieder was kommen das es sich lohnt zu zocken, glaube auch an eine lngfristige Chance. Der Kurs hat sich seit längerem beruhigt und mit der nächsten Meldung sollte es wieder bergauf gehen.

 

Themenbeitrag Nr.4

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Wallstreetoffline Erstellt am: 04.04.08 17:08 Beitrag Nr.: 128.656 Weitere Beiträge
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Themenbeitrag Nr.5

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Entsafter Erstellt am: 07.04.08 11:06 Beitrag Nr.: 128.738 Weitere Beiträge
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Bad Oeynhausen, 31.03.08 – Balda teilt mit, dass die Bilanzpressekonferenz für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2007 am 22. April 2008 in Frankfurt stattfinden wird. Der Bericht über das erste Quartal 2008 wird am 7. Mai 2008 veröffentlicht. Ein Termin für die diesjährige Hauptversammlung wird in Kürze bekannt gegeben.

Wird eine sehr interessante Zeit werden....

 

Themenbeitrag Nr.6

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Entsafter Erstellt am: 17.04.08 10:37 Beitrag Nr.: 129.658 Weitere Beiträge
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HotStock"spekulativ" ,relative Stärke, IntradayChart ok,relativ hohe Umsätze -> dürfte mE weiter steigen:
Balda(bad)Börse:X,Kurs:2,35+5,38%,TraderStop:2,23(mit steigendem Kurs nachziehen)


Balda sieht heute gut aus, über 230.000 Aktien umgesetzt, bin eine kleine
Postion long...Stop ist TTief 2,23
letzten Monat noch von 7 Euro gerutscht..der penetrante Abgeber ist auch
hier raus...

 

Themenbeitrag Nr.7

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  newtrader Erstellt am: 18.04.08 15:10 Beitrag Nr.: 129.800 Weitere Beiträge
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Balda: Hochstufung


Von „reduce“ auf „neutral“ erhöhen die Analysten von Sal. Oppenheim das Rating für Aktien von Balda. Gleichzeitig bleibt der Fair Value bei 3,60 Euro stehen.

Einen erneuten Kursrutsch des Papiers erwarten die Experten nur, falls es Anzeichen einer Liquiditätskrise gäbe. Man rechnet jedoch eher mit einem schwachen ersten Quartal, da es von SonyEricsson eine Gewinnwarnung gegeben habe.

 

Themenbeitrag Nr.8

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  KGV Erstellt am: 22.04.08 13:53 Beitrag Nr.: 130.140 Weitere Beiträge
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22.04.2008 08:49Balda veröffentlicht Jahresergebnis Bad Oeynhausen (aktiencheck.de AG) - Die Balda AG (ISIN DE0005215107 (News/Aktienkurs)/ WKN 521510), die komplette Baugruppen aus Kunststoff, Metall und Elektronikkomponenten sowie Touch-Sensoren entwickelt und produziert, veröffentlichte am Dienstag ihr Jahresergebnis.

Den Angaben zufolge belief sich der Umsatz der Gruppe 2007 in den fortgeführten Bereichen auf 257,4 Mio. Euro (+64 Prozent). Der operative Betriebsgewinn (EBIT) lag hier bei 8,5 Mio. Euro. In 2006 waren es noch -17,2 Mio. Euro. Das Vorsteuer-Ergebnis (EBT) betrug -3,2 Mio. Euro (Vorjahr: -22,6 Mio. Euro). Darin enthalten sind 3,3 Mio. Euro zusätzliche Abschreibungen auf die Immobilie in Bad Oeynhausen. Ohne diesen Sondereffekt wurde das EBT-Ziel der fortgeführten Bereiche nahezu erreicht. Zum Jahresende 2007 weist der Konzern in den fortgeführten Bereichen ein Ergebnis nach Steuern von -8,4 Mio. Euro (Vorjahr: -15,4 Mio. Euro) aus.

Der Umsatz des Konzerns lag 2007 bei 309,2 Mio. Euro, nach 370,9 Mio. Euro im Vorjahr. Die nicht fortgeführten europäischen Infocom-Aktivitäten belasteten das konsolidierte EBT mit 32 Mio. Euro operativen Verlusten sowie mit 13 Mio. Euro Wertberichtigungen (Vermögensabgänge). Zu diesen insgesamt 45 Mio. Euro kommen 19 Mio. Euro Belastungen aus Ergebnisabführungsverträgen. Das Konzern-EBT betrug insgesamt -68,3 Mio. Euro (Vorjahr: -49,5 Mio. Euro).

Für das Gesamtjahr 2008 wird in den fortgeführten Bereichen unverändert ein Umsatz von 600 Mio. Dollar erwartet. Das EBT soll bei rund 35 Mio. Dollar liegen.

Die Aktie von Balda schloss gestern bei 2,24 Euro. (22.04.2008/ac/n/nw)


 

Themenbeitrag Nr.9

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  KGV Erstellt am: 22.04.08 13:54 Beitrag Nr.: 130.141 Weitere Beiträge
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Dienstag, 22. April 2008 Europa-Geschäft zehrt
Balda tiefrot
Nach dem missglückten Verkauf seines defizitären Europa-Geschäfts ist der Handyausrüster Balda im vergangenen Jahr noch tiefer in die Verlustzone geraten. Unter dem Strich fiel ein Minus von 73,3 Millionen Euro an nach einem Fehlbetrag von 42 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Die operativen Verluste der europäischen Handyschalen-Produktion bezifferte Balda mit 32 Millionen Euro; zudem kamen 13 Millionen Euro Wertberichtigungen und 19 Millionen Euro aus Ergebnisabführungsverträgen. Für das fortgeführte Geschäft wies Balda einen operativen Gewinn (Ebit) von 8,5 Millionen Euro aus nach einem Verlust von 17,2 Millionen Euro in 2006. Der Umsatz sei 2007 um 64 Prozent auf 257,4 Millionen Euro gestiegen.

Balda hatte die bereits veräußerte Produktion von Handyschalen zurückgekauft, um millionenschwere Nachschusspflichten gegenüber dessen Käufer, der Beteiligungsfirma Aurelius, zu vermeiden.

Trotz eines schwachen Jahresauftaktes bekräftigte der Vorstand seine Planungen für 2008: Im fortgeführten Geschäft soll ein Vorsteuergewinn von 35 Millionen Dollar erreicht werden und ein Umsatz von 600 Millionen Dollar.

 

Themenbeitrag Nr.10

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  newtrader Erstellt am: 22.04.08 20:12 Beitrag Nr.: 130.168 Weitere Beiträge
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Heute wurde auf GodmodeTrader.de um 11:14 Uhr eine Chartanalyse zu der BALDA Aktie veröffentlicht.


Gesetzt den Fall, man möchte die Aktie basierend auf besagter Chartanalyse handeln, wie gehe ich dabei vor ?

Laut Analyse bietet sich ein Einstieg bei einem Tagesschlusskurs über 2,45 Euro.

Somit gehe ich von einem Kaufkurs von ca. 2,50 Euro aus

Der Stopp bietet sich in diesem Fall unterhalb der benannten Unterstützung bei ca. 1,85 Euro an.

Wir gehen im Rahmen dieser Moneymanagementmeldungen von einem mit 10.000 Euro bestückten Konto/Depot aus.

Sinnvoll ist es, nicht mehr als 1% des Depotvolumens pro Anlageentscheidung zu riskieren. Bei einem 10.000 Euro-Depot sind das maximal 100 €, die riskiert werden.

Keine Sorge. Das heißt nicht, dass nur für 100 Euro gekauft werden kann. Sie werden im Folgenden sehen, dass deutlich mehr pro Position gekauft werden kann.

Der Kaufkurs liegt bei ca. 2,50 Euro und das Stoplossniveau bei 1,85 Euro. Die Differenz entspricht 0,65 Euro je Aktie.

Da die Aktie aber erst zum nächsten Kurs gekauft oder verkauft werden kann, kalkulieren wir mit einer Kursdifferenz (Slippage) von 1 % incl. Transaktionskosten. Dies entspricht bei aktuellem Kurs noch einmal rund 0,02 €.

Je Aktie werden also in der Summe 0,65 €  zzgl. 0,02 €  = 0,67 € riskiert.

Möglich ist der Kauf von 100 € / 0,67 € = abgerundet 149 Stücken. Das ist die mögliche Positionsgröße. Es wird also ein Kapital zu Beginn von 2,50 € x 149 Stück = 372,50 € bewegt.

Sie können 149 BALDA Aktien kaufen, was einer Positionsgröße von 372,50 Euro entspricht.

Verlieren werden Sie damit also nicht mehr als die kalkulierten 100 €.

Bei einem sich bietenden Kursziel bis auf ca. 3,62 € errechnet sich ein Potenzial von 1,12 € pro Aktie. Diese 1,12 € entsprechen dem 1,6 fachen der riskierten Spanne, so dass dieser Trade seitens des Chance/Risiko Profils als akzeptabel angesehen werden kann.

 

Themenbeitrag Nr.11

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  newtrader Erstellt am: 22.04.08 20:16 Beitrag Nr.: 130.169 Weitere Beiträge
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Sanierungsgutachten für Balda


Erst waren es nur die defizitären Tochtergesellschaften, jetzt ist offenbar die gesamte Balda-Gruppe ein Sanierungsfall. Laut Geschäftsbericht wurde für den ostwestfälischen Handyausrüster bereits ein entsprechendes Gutachten in Auftrag gegeben. Für die Aktionäre bleibt die Balda-Aktie der Stoff, aus dem Alpträume sind.


Die schlechten Nachrichten beim Handyausrüster Balda reißen nicht ab. Der Verlust aus Tochtergesellschaften, die man längst verkauft haben wollte, ist mit 64 Mill. Euro noch weit höher, als bisher angenommen. Balda ist inzwischen so sehr unter Druck, dass man sich auch von der Medizintechnik trennen will. Dabei bezeichnet der Vorstand diese Sparte noch in dem am Dienstag vorgelegten Geschäftsbericht als erfolgreiches Standbein seiner Zukunftsstrategie.

 

Insgesamt weist Balda für 2007 bei einem Umsatz von 309 Mill. Euro einen Jahresfehlbetrag von 73,3 Mill. Euro aus. Die Lage ist so prekär, dass nun ein Sanierungsgutachten für die gesamte Balda-Gruppe in Auftrag gegeben wurde - so steht es im Geschäftsbericht. Um dieses zu erstellen, hätten sich die finanzierenden Banken bereit erklärt, auf die Kündigungsrechte für ihre Kreditverträge mit Baldabis zum 16. Juni zu verzichten. Was nach dem 16. Juni passiert, ist unklar.

 

Balda-Chef Joachim Gut blieb eine Erklärung für die Krise weitgehend schuldig. Balda hatte sein europäisches Infocom-Geschäft zum 31. Dezember 2007 abgegeben, sich aber noch zur Übernahme der Verluste 2007 bereit erklärt. Gut hatte in der Vergangenheit stets behauptet, diese Kosten wären mit einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag abgedeckt. Der Käufer aber wollte die Verluste weit höher ausweisen. Balda bezeichnete dies als ungerechtfertigt und machte das Geschäft schließlich rückgängig.

 

Am Dienstag nun gab Balda die Verluste des Infocom-Geschäfts plötzlich als noch viel höher an - nämlich mit 64 Mill. Euro. Neben operativen Verlusten von 32 Mill. Euro gab es 13 Mill. Euro an Wertberichtigungen und 19 Mill. Euro, die über von Ergebnisabführungsverträge fällig wurden. Balda war für eine Erläuterung dieser Zahlen nicht erreichbar.

 

Auch mehrere Analysten konnten sich das Gewirr um den gescheiterten Verkauf nicht erklären. Thomas Langer von der WestLB allerdings hält eine andere Erkenntnis aus der Bilanzvorlage für wichtiger. "Das wirklich Schlimme ist, dass es bei Balda auch in dem neuen Geschäft nicht läuft", sagt der Analyst. So habe Balda im vierten Quartal in Asien operativ Geld verloren. Balda stellt in China Touch-Screens her - unter anderem für das iPhone von Apple. Balda sieht in dieser Technologie großes Potential und hatte das Geschäft stets als margenstark bezeichnet.

 

Beim Ausblick für 2008 blieb Vorstandschef Gut verhalten. Das erste Halbjahr werde traditionell schwach verlaufen, sagte er. Insgesamt erwarte er einen Vorsteuergewinn von 35 Mill. Dollar. Bei dieser Prognose allerdings war Balda von einem Wechselkurs von 1,45 Dollar pro Euro ausgegangen, aktuell steht der Dollar deutlich schlechter - bei 1,59 Euro.

 

Themenbeitrag Nr.12

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  newtrader Erstellt am: 22.04.08 20:18 Beitrag Nr.: 130.171 Weitere Beiträge
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Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Balda



Balda (News/Aktienkurs) hat schon bessere Zeiten gesehen. Und das ist noch vornehm formuliert. Tatsächlich steht das einst so stolze Unternehmen aus Bad Oeynhausen vor einem kraftraubenden und millionenteuren Umstrukturierungsprozess, der vor allem für die verbliebenen Mitarbeiter am Standort Bad Oeynhausen bitter ist. Sie müssen um ihre Arbeitsplätze fürchten. Noch steht nicht fest, wer die verlustreichen Töchter im zweiten Anlauf übernimmt und wieviele Jobs der neue Investor rettet. Dass nun auch noch die über Jahre hochgepäppelte und 2007 erstmals profitable Medizinsparte verkauft werden soll, zeigt, wie sehr bei Balda die Karten neu gemischt werden. Kein Stein bleibt auf dem anderen. Von einem Bad Oeynhausener Unternehmen wird man bei Balda künftig nicht mehr sprechen können. Einzig die Holding wird in der Kurstadt mit wenigen Mitarbeitern übrig bleiben. Darin spiegelt sich die Sprache des Marktes. Nachdem die großen Handy-Hersteller ihre Fertigung nach Asien verlagert haben, musste ihnen auch Balda dorthin folgen. Dennoch: Die Schuldenlast ist erdrückend und der Aktienkurs seit Jahresbeginn auf Talfahrt. Großaktionäre wie der US-Investor Guy Wyser-Pratte haben mit Balda-Papieren Millionenverluste gemacht. Ihr Vertrauen schmolz dahin. So ist 2008 für Balda ein Jahr der Weichenstellung. Ist das Asiengeschäft stark genug, Balda vor dem Absturz zu bewahren?

 

Themenbeitrag Nr.13

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  newtrader Erstellt am: 22.04.08 20:20 Beitrag Nr.: 130.173 Weitere Beiträge
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Balda für Überraschungen gut

Wer darauf gewettet hat, dass beim Handyausrüster die Negativ-Serie langsam vorbei ist, der wurde mal wieder eines Besseren belehrt. Balda schockt mit tiefroten Zahlen, die Aktien machen aber einen Satz nach oben.

 

Themenbeitrag Nr.14

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  newtrader Erstellt am: 22.04.08 20:47 Beitrag Nr.: 130.188 Weitere Beiträge
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Balda trotz roten Zahlen begehrt

 


Trotz einer tiefroten Bilanz für 2007 sind die Aktien von Balda um rund drei Prozent gestiegen. Dabei lagen sie beim Brokerhaus Lang & Schwarz vorbörslich noch 8,5 Prozent unter ihrem Vortagesschluss von 2,24 Euro. Der Handyausrüster hatte einen Verlust nach dem missglückten Verkauf seines defizitären Europa-Geschäfts auf 73,3 Mill. Euro von 42 Mill. im Vorjahr ausgeweitet. Balda hatte die bereits veräußerte Produktion von Handyschalen zurückgekauft, um millionenschwere Nachschusspflichten gegenüber dessen Käufer, der Beteiligungsfirma Aurelius, zu vermeiden

 

Themenbeitrag Nr.15

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  KGV Erstellt am: 23.04.08 11:55 Beitrag Nr.: 130.244 Weitere Beiträge
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Printausgabe vom 23.04.2008 Balda gibt Inlandsproduktion auf Frankfurt. Der Handy-Zulieferer Balda verabschiedet sich nach anhaltenden Millionenverlusten von der Produktion in Deutschland. Die Holding solle jedoch am Firmensitz in Bad Oeynhausen bleiben. „Wir fokussieren uns auf unsere Kernbereiche und die Wachstumsregion Asien“, sagte Balda-Chef Joachim Gut in Frankfurt.

Er kündigte nach der Trennung vom europäischen Handyschalen-Geschäft auch den Verkauf der in Deutschland beheimateten Medizintechnik an. „Balda Medical war und ist erfolgreich, aber sie ist nicht Teil unseres Kerngeschäfts“, erläuterte Gut. Der Verkauf solle noch in diesem Jahr erfolgen. 2007 stieg der Verlust wegen der Probleme beim Verkauf des Handyschalen-Geschäfts auf mehr als 70 Millionen Euro.

Die Medizintechnik-Sparte ist neben den Handyschalen (400 Beschäftigte) der einzige Bereich, den Balda noch in Deutschland betreibt. Sie stellt mit 165 Mitarbeitern unter anderem Inhalatoren für Allergiker und Asthmatiker her.

 

Themenbeitrag Nr.16

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  KGV Erstellt am: 23.04.08 11:57 Beitrag Nr.: 130.245 Weitere Beiträge
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23. April 2008, 08:13

Balda will sich von Medical-Sparte trennen



(cow) Der Handyausrüster Balda will sich überraschend von seiner Medizintechniksparte Medical trennen. Medical gehöre nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens, hieß es in der Begründung von Balda. Der Konzern aus Bad Oeynhausen erwartet einen Kaufpreis in Höhe des 0,8-Fachen bis 1,5-Fachen des Umsatzes. “Wir stehen nicht unter Zeitdruck, werden den Verkaufsprozess aber zügig angehen”, sagte Joachim Gut, Vorstandsvorsitzender von Balda, bei der Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens. Noch im Oktober hatte Balda verkündet, dass die Sparte Medical im Konzern verbleiben solle.
Der Bereich Medical erzielte im vergangenen Geschäftsjahr mit 165 Mitarbeitern einen Umsatz von 28,5 Millionen Euro. Für das Jahr 2008 erwartet Balda von der Sparte einen Umsatzbeitrag von 10 Prozent.
Im vergangenen Jahr erzielte der Balda-Gesamtkonzern einen Umsatz von 257,4 Millionen Euro bei einem EBIT 8,5 Millionen Euro. Sorgenkind bleibt der Bereich Infocom, den Balda eigentlich schon verkauft hatte und letztlich wieder zurücknehmen musste.

Quellen: Dow Jones, FINANCE

 

Themenbeitrag Nr.17

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  huetter69 Erstellt am: 24.04.08 23:59 Beitrag Nr.: 130.531 Weitere Beiträge
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Balda AG: verkaufen (Bankhaus Lampe KG)

az_adjs(6,'4b57bd9'); Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Marc Gabriel, stuft die Aktie von Balda (ISIN DE0005215107 (News/Aktienkurs)/ WKN 521510) weiterhin mit "verkaufen" ein.

Am Dienstag habe Balda die Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt: die positive Nachricht vorweg. Im fortgeführten Geschäft habe Balda beim EBIT mit 8,5 Mio. EUR wieder die Gewinnzone erreicht und den Verlust nach Steuern auf 3,2 Mio. EUR geschmälert (Vorjahr -22,6 Mio. EUR). Der Umsatz habe bei 257,4 Mio. EUR gelegen. Das sei es dann leider auch schon mit den guten Nachrichten gewesen.

Auf Konzernebene inklusive der nicht fortgeführten Geschäfte sei Balda 2007 tiefer in die Verlustzone gerutscht. Das EBIT habe Minus 55,3 Mio. EUR nach einem Verlust von 43,3 Mio. EUR im Vorjahr betragen. Der Umsatz sei um 16,6% auf 309,2 Mio. EUR (Vorjahr: 370,9 Mio. EUR) gesunken. Der Konzern habe seinen Verlust vor Steuern auf 68,3 Mio. EUR (Vorjahr: 49,5 Mio. EUR) ausgeweitet.

Das Sorgenkind, der Bereich Infocom, belaste deutlich stärker als von den Analysten erwartet. Zur Erinnerung: Balda habe diesen Bereich, der Kunststoffkomponenten für Handys gefertigt habe, schon Ende 2007 abgegeben. Sie weise Infocom deshalb auch als nicht fortgeführte Aktivität aus. Nachdem es mit dem Käufer Streit über die Höhe des Verlustausgleichs seitens Balda gegeben habe, habe der Konzern den Bereich Infocom im März wieder zurückgekauft.

In der Bilanz 2007 hätten die europäischen Infocom-Aktivitäten das konsolidierte Vorsteuerergebnis mit 32 Mio. EUR operativen Verlusten sowie mit 13 Mio. EUR Wertberichtigungen belastet. Der Bereich solle weiter verkauft werden. Momentan führe man laut Unternehmensangaben Gespräche mit drei ernsthaften Interessenten und man sei zuversichtlich im laufenden Quartal einen Abschluss verkünden zu können.

Verkauft werden solle auch der Bereich Medical, dieser gehöre für Balda aktuell nicht mehr zum Kerngeschäft. Der Bereich habe im vergangenen Jahr mit 165 Mitarbeitern 28,5 Mio. EUR zum Umsatz von Balda beigetragen und solle auch im laufenden Jahr etwa 10% zum Umsatz beisteuern. Als Kaufpreis dürfte nach Erachten der Analysten nicht mehr als ein Jahresumsatz realisierbar sein. Die Analysten würden nicht mit wesentlichen Ergebnisbeiträgen aus den beiden genannten Bereichen rechnen, so dass der Fokus weiterhin auf das Segment Touch liegen werde, in dem Balda zusammen mit dem taiwanesischen Partner TPK hochsensible Touch-Screens baue, die insbesondere in Mobiltelefonen zum Einsatz kommen würden.

Die Zukunft des Unternehmens aus Bad Oeynhausen liege damit in Asien. Bis Ende 2008 sollten die Kapazitäten in der Touch-Sensoren-Produktion in China nahezu verdoppelt werden. Doch liege die EBIT-Marge hier aktuell auch im unteren einstelligen Bereich.

Im laufenden Jahr wolle das Unternehmen einen Umsatz von 600 Mio. USD und ein EBT von 35 Mio. USD erreichen. Diesen Ergebnissen liege ein Wechselkurs von 1,45 USD für einen Euro zugrunde. Bei dem aktuellen Wechselkurs dürfte diese Guidance mit deutlichen Fragezeichen versehen sein.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe sehen das Unternehmen weiterhin in einem unruhigen Fahrwasser, so dass sie ihre Anlageempfehlung "verkaufen" für die Balda-Aktie und ihr Kursziel von 1,00 EUR aufrechterhalten. Die Analysten wollten zunächst sehen, ob es dem Unternehmen gelinge, durch den Verkauf der Bereiche Infocom und Medical den Mittelabfluss zu stoppen und ob die Konzentration auf das Segment Touch die nötigen Renditen erwirtschaften könne, um das Überleben zu sichern.

 

Themenbeitrag Nr.18

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  huetter69 Erstellt am: 25.04.08 00:00 Beitrag Nr.: 130.532 Weitere Beiträge
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Balda dementiert Kündigung von Krediten

Der Handyausrüster Balda hat nach einem Kurssturz Marktgerüchte über eine angebliche Kündigung von Bankenkrediten dementiert. "Die Finanzierung ist gesichert", sagte Finanzvorstand Dirk Eichelberger, nachdem die Aktie eingebrochen war.

 

Themenbeitrag Nr.19

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  huetter69 Erstellt am: 25.04.08 00:02 Beitrag Nr.: 130.533 Weitere Beiträge
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Es sei völlig aus der Luft gegriffen, dass die Banken Kredite fällig gestellt hätten: "Das stimmt nicht." Der Aktienkurs war zuvor um über zehn Prozent auf ein Rekordtief von 1,72 Euro eingebrochen, verringerte nach dem Dementi aber seinen Verluste. Händlern zufolge machten Gerüchte die Runde, dass die Banken den Hahn zudrehen.

 

Nachdem der fehlgeschlagene Verkauf der europäischen Handyschalenproduktion das Unternehmen in eine Krise stürzte, hatten die Banken unter Federführung der LBBW sich zum Stillhalten bereiterklärt. Eine Bedingung dafür ist aber, dass sich Balda neue Geldgeber sucht, möglichst in Asien, wo das Kerngeschäft liegt, wie Eichelberger jüngst sagte. Neben Banken soll möglicherweise auch die Tochter in Singapur zur Kasse gebeten werden. Es geht nach Angaben des Vorstandes um Schulden von rund 90 Mill. Euro. Balda will die verlustreiche Handyschalenproduktion in Europa notfalls dichtmachen, wenn sie sich nicht bald verkaufen lässt.

 

Themenbeitrag Nr.20

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  huetter69 Erstellt am: 25.04.08 00:05 Beitrag Nr.: 130.534 Weitere Beiträge
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Balda und die Kredit-Gerüchte


Von dem Handyausrüster Balda ist man katastrophale Nachrichten gewohnt. Da reicht schon ein Gerücht über angebliche Kreditsorgen, um die Aktie in den Keller zu schicken.



Die Balda-Aktie verlor zeitweise 16 Prozent an Wert, weil Gerüchte die Runde machten, Banken wollten dem Handyausrüster den "Geldhahn zudrehen". "Angeblich will die LBBW die Kreditlinien kündigen - ganz so abwegig ist das im Moment alles nicht", sagte ein Börsianer.

Doch dann meldete sich der Unternehmenschef zu Wort: "Totaler Unsinn", kommentierte Balda-Chef Joachim Gut die angeblichen Geldproblemen. "Da ist nichts dran." Auch Finanzvorstand Dirk Eichelberger sagte: "Die Finanzierung ist gesichert." Es sei völlig aus der Luft gegriffen, dass die Banken Kredite fällig gestellt hätten: "Das stimmt nicht."

Der Aktienkurs, der zuvor bis auf ein Rekordtief von 1,72 Euro eingebrochen war, verringerte nach dem Dementi seine Verluste. Das Tagesminus beträgt aber immer noch sechs Prozent.

 

Das Drama um die Handyschalen-Produktion
Zur Vorgeschichte: Balda hatte die bereits veräußerte verlustreiche Produktion von Handyschalen mit rund 400 Mitarbeitern zurückgekauft, um millionenschwere Nachschusspflichten gegenüber dessen Käufer, der Beteiligungsfirma Aurelius, zu vermeiden. Balda erhoffte sich dadurch geringere finanzielle Belastungen. Der fehlgeschlagene Verkauf stürzte das Unternehmen in die Krise. Doch die Banken unter Federführung der LBBW erklärten sich zum Stillhalten bereit. Eine Bedingung dafür war aber, dass sich Balda neue Geldgeber sucht, möglichst in Asien, wo das Kerngeschäft liegt, wie Eichelberger jüngst sagte.

Neben Banken soll möglicherweise auch die Tochter in Singapur zur Kasse gebeten werden. Es geht nach Angaben des Vorstandes um Schulden von rund 90 Millionen Euro. Balda will die verlustreiche Handyschalenproduktion in Europa notfalls dichtmachen, wenn sie sich nicht bald verkaufen lässt. Deshalb habe sich der Vorstand zum Verkauf der Medizintechnik mit 28 Millionen Euro Umsatz entschlossen. "Der Auktionsprozess wird in der kommenden Woche gestartet", so Gut. Gespräche mit strategischen Investoren würden bereits geführt.

Fokus auf Touchscreens
Balda will sich auf das Geschäft mit berührungsempfindlichen Bildschirmen fokussieren, die in Asien produziert werden. Diese Touchscreens steuern derzeit ein Viertel des Konzernumsatzes bei. Dem Vernehmen nach liefert das Unternehmen über die chinesische Tochter TPK auch die Touchscreens für das Apple-Handy iPhone.

 

Themenbeitrag Nr.21

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Siggi Erstellt am: 01.05.08 13:34 Beitrag Nr.: 131.138 Weitere Beiträge
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Glaube ja nicht daran das in nächster Zeit viel bei Balda passiert, dazu müsste eine Hammer-News her. IMO

News from Friday, 25.04.2008
Balda: Net loss of EUR 73m in 2007

 

The 2007 performance of precision injection moulder Balda (Bad Oeynhausen / Germany; www.balda.de) was, as expected, dismal. Figures presented at the annual results press conference in Frankfurt show a net loss of EUR 73.3m, compared with a loss of EUR 42m in 2006, on consolidated sales from continuing operations of EUR 257.4m (EUR 157.4m).

Sales of the spun-off European “Infocom” units slid back by more than 75%, from EUR 213.5m to EUR 51.8m. Group EBIT was positive at EUR 8.5m, following a 2006 loss of EUR 17.2m.

© Plastics Information Europe, Bad Homburg

http://www.plasteurope.com/pie-ticker/detail.asp?id=210699

 

Themenbeitrag Nr.22

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Siggi Erstellt am: 03.05.08 10:55 Beitrag Nr.: 131.265 Weitere Beiträge
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Balda oder Catoil shorten?
 

Von Armin Brack

Ich möchte Sie in aller Kürze auf zwei Aktien hinweisen, die meiner Ansicht nach interessante Short-Kandidaten sein könnten. Ich habe hier noch nicht im Detail recherchiert, aber einige Anhaltspunkte sprechen klar dafür, dass die betreffenden Unternehmen trotz des bereits vorausgegangenen Kurssturzes weiter überwertet sein könnten.

Catoil ist ein in Österreich registriertes Ölfeld-Service-Unternehmen, das auf Dienstleistungen rund um die Produktivitätssteigerung von Öl- und Gasvorkommen in Kasachstan und Russland spezialisiert ist.

Vor dem Hintergrund des unaufhaltsam steigenden Ölpreises ist das eigentlich ein höchst interessantes Unternehmen. Erst recht, wenn man weiß, dass der Vizechef von Russlands größtem Ölkonzern Lukoil "Peak Oil" für den wichtigen Ölexporteur angekündigt hat. Gerade in dieser Situation schlägt normalerweise die Stunde der Ölservice-Dienstleister, weil die Produzenten das maximale aus ihren Feldern herausholen möchten.

Aber schauen Sie auf den Kurs: Seit einem Jahr kennt die Aktie nur den Weg nach unten. Ich weiß nicht, woran das liegt, aber in einem Punkt bin ich mir sicher: Hier stimmt was nicht!

Sieht man dann, dass die Aktie relativ liquide gehandelt wird und immer noch eine Marktkapitalisierung von rund 450 Millionen Euro hat, so finden wir hier meiner Ansicht nach einen astreinen Short-Kandidaten.

Auch bei Balda sieht es schlecht aus

Ebenfalls interessant für einen Leerverkauf ist Balda. Der Hersteller von Handy-Komponenten entwickelt sich immer mehr zum Sanierungsfall, die letzten Quartalszahlen waren katastrophal, die hochdefizitäre Handyschalen-Sparte muss nun doch im Konzern verbleiben und die Verluste betrugen ein Vielfaches dessen, was zuvor angekündigt worden war.

Hinzu kommt: Der große Hoffnungsträger, der Bereich Touch-Sensoren, wo man unter anderem mit Apple zusammenarbeitet, rutscht nun auch noch in die roten Zahlen.

Ebenfalls spannend aus Shortie-Sicht: Die Aktie wird in einschlägigen Boards immer noch heiß diskutiert, viele treue Anhänger sind weiter investiert und spekulieren auf einen Turnaround. Mit einer Marktkapitalisierung von immer noch 100 Millionen Euro und dank des liquiden Handels steht damit auch Balda ganz oben auf der Liste der potenziellen Shortkandidaten.

Trotzdem gilt: Das Setzen von Stopps (beim Shorten natürlich oberhalb des Einstiegspreises) ist gerade beim Leerverkaufen noch wichtiger als beim regulären Kauf einer Aktie. Schlimmstenfalls können Sie hier nämlich sonst auch das Mehrfache ihres Einsatzes verlieren.

Fazit: Achten Sie bei Shortkandidaten auf hohe relative Schwäche und ein hohes Handelsvolumen. Besonders interessant sind Aktien, bei denen sich der Kursverlauf eigentlich nicht erklären lässt. Meist werden hier die schlechten Nachrichten nachgereicht. Vergessen Sie speziell beim Shorten nie den Stoppkurs (oberhalb des Einstandskurses).


Armin Brack ist Chefredakteur des Geldanlage-Report.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

[02.05.2008 05:57:55]

 

Themenbeitrag Nr.23

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Siggi Erstellt am: 07.05.08 13:49 Beitrag Nr.: 131.714 Weitere Beiträge
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07.05.2008 07:07

DGAP-Adhoc: Balda AG (deutsch)

Balda AG: Verzögertes Umsatzwachstum im ersten Vierteljahr / Quartalsverlust unter Plan

Balda AG (News/Aktienkurs) / Quartalsergebnis

07.05.2008

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- -------

- Umsätze auf 45,2 Millionen Euro leicht gestiegen (Vorjahr: 42,9 Millionen Euro) - Verspätete Produktionsanläufe hemmen Umsatzentwicklung - Sondereffekte belasten das Ergebnis - Operatives Ergebnis (EBIT) der fortgeführten Geschäftsbereiche mit minus 5,2 Millionen Euro (Vorjahr: plus 0,8 Millionen Euro) unter Plan - Guidance für 2008 bestätigt: Umsatz- und Ergebniswachstum in der zweiten Jahreshälfte

Bad Oeynhausen, 7. Mai 2008. Der Balda-Konzern steigerte seine Umsatzerlöse in den fortgeführten Geschäftsbereichen von Januar bis März 2008 auf 45,2 Millionen Euro (Vorjahr: 42,9 Millionen Euro). Die leichte Zunahme gegenüber dem Vorjahreszeitraum geht hauptsächlich auf das Touchscreen-Geschäft beim Tochterunternehmen TPK zurück. Die Umsätze im europäischen Geschäft kommen in den fortgeführten Geschäftsbereichen ausschließlich aus der Medizintechnik. Die Umsatzerlöse legten im Vergleich zum ersten Vierteljahr 2007 bei Balda Medical um 0,9 Millionen Euro oder 16,4 Prozent auf 6,6 Millionen Euro (Vorjahr: 5,7 Millionen Euro) zu.

In der Region Asien schloss Balda das erste Quartal 2008 mit Umsatzerlösen in Höhe von 34,7 Millionen Euro (Vorjahr: 35,3 Millionen Euro) ab. Das ist ein Rückgang um 0,6 Millionen Euro oder 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2007 war sowohl im Infocom- als auch im Touchscreen-Geschäft eine gebremste Umsatzentwicklung zu verzeichnen. Alte Projekte liefen aus und neue Aufträge starten erst mit einer zeitlichen Verzögerung. Zudem ist das erste Vierteljahr für den Mobilfunkmarkt eine saisonüblich schwache Periode.

Die Investitionen der Gesellschaften der fortgeführten Geschäftsbereiche in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände beliefen sich im ersten Vierteljahr des laufenden Geschäftsjahres auf 9,8 Millionen Euro (Vorjahr: 14,8 Millionen Euro). Die Investitionen betrafen vor allem Vorlaufkosten für Kundenaufträge bei TPK.

Der Balda-Konzern beschäftigte in den fortgeführten Geschäftsbereichen zum 31. März 2008 weltweit 6.550 Mitarbeiter. Das ist ein Minus von 9,3 Prozent gegenüber dem Ende des Geschäftsjahres 2007 mit 7.218 Beschäftigten. Der Rückgang der Mitarbeiterzahl betraf vorrangig die Leiharbeitnehmer bei TPK und Balda Solutions in Suzhou, China. An beiden Produktionsstandorten laufen gegenwärtig Projekte aus. Die Nachfolgeprojekte starten planmäßig mit einer zeitlichen Verzögerung zu den Vorläufermodellen.

Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen weiteten sich im Berichtszeitraum überproportional um 8,6 Millionen Euro oder 42,4 Prozent auf 28,7 Millionen Euro (Vorjahr: 20,1 Millionen Euro) aus. Wesentliche Ursache für die Erhöhung war das im Vergleich zum ersten Quartal 2007 gewachsene Geschäftsvolumen von TPK. Das Touchscreen-Geschäft erfordert einen wesentlich höheren Materialeinsatz als die übrigen Balda-Geschäfte.

Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel zum Ende des ersten Quartals 2008 mit minus 5,2 Millionen Euro (Vorjahr: plus 0,8 Millionen Euro) erwartungsgemäß negativ aus. Hier spiegeln sich neben dem Aufwand für Abschreibungen auf aktivierte Kundenbeziehungen in Asien auch Sondereffekte wie u.a. ein erhöhter Beratungsaufwand und die Auswirkungen der erwähnten zeitlichen Verzögerung beim Auslaufen alter und dem Hochlaufen neuer Projekte. Das Vorsteuerergebnis (EBT) betrug nach den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres minus 7,4 Millionen Euro (Vorjahr: minus 1,9 Millionen Euro).

Nach Steuern und Minderheitenanteilen schloss der Balda-Konzern beim Quartalsergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche die ersten drei Monate 2008 mit einem Fehlbetrag von 6,7 Millionen Euro (Vorjahr: Überschuss von 1,7 Millionen Euro) ab.

Auf der Basis von 54,2 Millionen Aktien (Stand zum 31. März 2008) errechnet sich aus dem Fehlbetrag im ersten Quartal 2008 ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von minus 0,9 Cent (Vorjahr: minus 8,1 Cent bei 47,4 Millionen Aktien).

Die Balda-Unternehmensgruppe plant für das laufende Geschäftsjahr auf der Umrechnungsbasis von 1,45 Euro pro US-Dollar Umsatzerlöse von 600 Millionen US-Dollar (414 Millionen Euro) sowie ein Vorsteuerergebnis (EBT) von 35 Millionen US-Dollar (24 Millionen Euro). Der Konzern will im laufenden Geschäftsjahr 2008 in der Region Asien mehr als 80 Prozent seines Umsatzvolumens erzielen.

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Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Kennziffern der Balda AG (fortgeführte Geschäftsbereiche) in Mio. EUR Q1/2008 Q1/2007 Veränderung in % Umsatz 45,2 42,9 5,5 Europa 6,6 5,7 16,4 Asien 34,7 35,3 -1,7 Amerika 3,9 3,3 17,7 Indien 0,2 - - Gesamtleistung 52,2 43,4 20,2 EBITDA 1,1 3,8 -72,3 Betriebsergebnis (EBIT) -5,2 0,8 -757,3 EBIT-Marge (in %) -9,9 1,8 Vorsteuerergebnis (EBT) -7,4 -1,9 -300,1 Quartalsergebnis -6,7 1,7 -485,3 Quartalsergebnis einschl. aufggb. Geschäftsbereiche -0,5 -4,1 88,4 Ergebnis pro Aktie (in Cent) -0,9 -8,7 89,9 Mitarbeiteranzahl 6.550 7.351 -10,9

Bei Rückfragen: Balda AG, Clas Röhl, Telefon: (05734) 922 - 2728, Fax: (05734) 922 - 2691, E-Mail: croehl@balda.de, Internet: www.balda.de

07.05.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

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Sprache: Deutsch Emittent: Balda AG Bergkirchener Str. 228 32549 Bad Oeynhausen Deutschland Telefon: +49-(0)5734-922-0 Fax: +49-(0)5734-922-2747 E-Mail: info@balda.de Internet: www.balda.de ISIN: DE0005215107 WKN: 521510 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Hannover, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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ISIN DE0005215107

AXC0010 2008-05-07/07:

 

Themenbeitrag Nr.24

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Siggi Erstellt am: 07.05.08 13:50 Beitrag Nr.: 131.715 Weitere Beiträge
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07.05.2008 09:03

Balda leidet unter Produktionsumstellung in Asien - Jahresprognose bestätigt

Der angeschlagene Handyzulieferer Balda (News/Aktienkurs) hat im ersten Quartal unter Produktionsumstellungen bei seinen asiatischen Tochtergesellschaften gelitten. Das Ergebnis im fortgeführten Geschäft sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von plus 1,7 auf minus 6,7 Millionen Euro gefallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Bad Oeynhausen mit. Dass der Umsatz im fortgeführten Geschäft von 42,9 auf 45,2 Millionen Euro zulegte, hatte Balda vor allem der deutschen Medical-Tochter zu verdanken, die Kunststoffteile für die Medizinbranche herstellt, und alsbald verkauft werden soll.

Dagegen sank der Umsatz im Kerngeschäft mit Handyschalen und Touchscreens in Asien um 1,7 Prozent auf 34,7 Millionen Euro. Das Unternehmen begründete dies mit dem Auslaufen alter Produkte und zeitlichen Verzögerungen beim Hochlaufen der Nachfolge-Produktion. "Das zweite Quartal dürfte besser werden", sagte ein Konzernsprecher der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Mit einem merklichen Aufschwung rechnet Balda aber wie bisher erst im zweiten Halbjahr. An der Prognose eines Umsatzes von 414 Millionen Euro und eines Vorsteuerergebnisses von 24 Millionen Euro im Gesamtjahr hielt das Unternehmen fest./das/tw

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AXC0069 2008-05-07/09:02

 

Themenbeitrag Nr.25

 BALDA AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Siggi Erstellt am: 07.05.08 13:51 Beitrag Nr.: 131.716 Weitere Beiträge
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07.05.2008 09:38

ROUNDUP: Balda darbt zum Jahresstart im Kerngeschäft - Prognose bestätigt

Der angeschlagene Handyzulieferer Balda (News/Aktienkurs) hat im ersten Quartal unter Produktionsumstellungen bei seinen wichtigen asiatischen Tochtergesellschaften gelitten. Die Jahresprognose bleibt dennoch bestehen. Das Ergebnis im fortgeführten Geschäft sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von plus 1,7 auf minus 6,7 Millionen Euro gefallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Bad Oeynhausen mit. Dass der Umsatz im fortgeführten Geschäft von 42,9 auf 45,2 Millionen Euro zulegte, hatte Balda vor allem der deutschen Medical-Tochter zu verdanken, die Kunststoffteile für die Medizinbranche herstellt.

Dagegen sank der Umsatz im Kerngeschäft mit Handyschalen und Touchscreens in Asien um 1,7 Prozent auf 34,7 Millionen Euro. Das Unternehmen begründete dies mit dem Auslaufen alter Produkte und zeitlichen Verzögerungen beim Hochlaufen der Nachfolge-Produktion. Davor hatte Vorstandschef Joachim Gut kürzlich gewarnt. "Das zweite Quartal dürfte besser werden", sagte ein Konzernsprecher der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Mit einem merklichen Aufschwung rechnet Balda aber wie bisher erst im zweiten Halbjahr. An der Prognose eines Umsatzes von 414 Millionen Euro und eines Vorsteuerergebnisses von 24 Millionen Euro im Gesamtjahr hielt das Unternehmen fest. Im frühen Handel sanken Balda-Aktien in einem freundlichen Markt um 0,99 Prozent auf 2,00 Euro.

ABWERTUNGEN ZURÜCKGENOMMEN

Dass Balda unterm Strich den Verlust von 4,1 auf 0,5 Millionen Euro eindämmen konnten, resultierte einzig aus der Rücknahme von Abwertungen im aufgegeben europäischen Handyschalen-Geschäft. Ob mit weiteren Rückflüssen zu rechnen sei, konnte der Sprecher nicht sagen. "Dafür ist es noch zu früh." Im Geschäftsjahr 2007 hatte Balda 13 Millionen Euro auf das Geschäftsfeld abgeschrieben und zusätzlich eine Belastung aus dem Tagesgeschäft und ihm Rahmen von Ergebnisabführungsverträgen über 51 Millionen Euro verbucht.

Operativ hat das weiter zum Verkauf stehende europäische Handyschalen-Geschäft jedoch abermals ein Minus erwirtschaftet, dessen Höhe Balda nicht einzeln auswies. Zudem musste Balda im ersten Quartal 2 Millionen Euro aufwenden, um die drei betroffenen Tochtergesellschaften vom zwischenzeitlichen Besitzer KS Plastic Solutions zurückzukaufen. Es ist das erste Mal, dass Balda eine Summe für den Rückkauf nennt.

UMBAU DES KONZERNS

Balda konzentriert sich derzeit auf seine Handyschalen-Produktion in Asien und baut parallel das Geschäft mit berührungsempfindlichen Bildschirmen aus. Dem Vernehmen nach liefern die Bad Oeynhausener über ihre chinesische Tochter TPK auch den Touchscreen fürs Apple-Handy (News/Aktienkurs) iPhone. Mit BenQ Mobile war 2006 der letzte große Kunde Pleite in Europa gegangen. Das Unternehmen mühte sich vergeblich um adäquaten Ersatz aus anderen Branchen, um die Plastik-Spritzgussmaschinen auszulasten. Ein Versuch war der Einstieg ins Medizintechnik-Geschäft. Weil die rentable Tochter jedoch nicht zum Kerngeschäft gehört und Balda zudem das Geld gut gebrauchen kann, soll Medical noch in diesem Jahr verkauft werden.

Vorrangig ist für Balda jedoch der Verkauf der stark defizitären Handyschalen-Produktion mit ihren rund 430 Mitarbeitern, die vorrangig am Stammsitz Bad Oeynhausen arbeiten. Die Suche nach einem neuen Besitzer laufe weiter, teilte das Unternehmen mit. Weltweit beschäftigt Balda 6.550 Mitarbeiter.

HOHER VERLUST 2007

Vorstandschef Gut hatte die europäische Handyschalen-Produktion zum Ende des vergangenen Jahres an das Übernahmevehikel KS Plastic Solutions abgegeben, hinter dem die Investmentgesellschaft Aurelius stand. Die alten und neuen Besitzer konnten sich jedoch nicht auf die Höhe der 2007 angefallenen Verluste einigen, die Balda als damalige Mutter noch zu tragen hatte. Um den von Aurelius geforderten Betrag von 25 Millionen Euro nicht zahlen zu müssen, kaufte Gut die betroffenen drei Töchter zurück. So wendete der Vorstandschef eine drohende Zahlungsunfähigkeit und damit Insolvenz der gesamten Balda ab. Dieses Hin- und Her führte aber zu einem Konzernverlust von 73,3 Millionen Euro im zurückliegenden Jahr. Ohne das europäische Handyschalen-Geschäft wären es minus 8,4 Millionen Euro gewesen./das/tw

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AXC0084 2008-05-07/09:37

 

Themenbeitrag Nr.26

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