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Von KlaraT | Erstellt am: 08.10.07 09:50 | Beitrag Nr.: 24.013 | Weitere Beiträge |
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Oder warum baut man sich einen "Palast" im Wert von 500 Mio. Euro?
Noch umgeben Gitterzäune den Bau. Schlamm verschmiert an einigen Stellen die Fassade. Doch die Oktoberfest-Touristen haben die BMW-Welt schon für sich entdeckt. Vom gegenüberliegenden Olympiazentrum kommen immer wieder Japaner und Amerikaner herüber, um ein Foto des Bombastbaus zu schießen. Eröffnet wird das Gebäude für geladene Gäste zwar erst am 17. Oktober - und drei Tage später dann auch für die Öffentlichkeit. Doch die Marketingkampagne ist längst im Gange. Sogar die "New York Times" war schon da. Und auch in den Feuilletons wird der Bombastbau bereits nach Kräften gefeiert.
Es ist eine Kathedrale aus Glas und Stahl, die sich BMW ..., bisher Vertriebs- und künftig Finanzvorstand von BMW, das Autohaus.
Ein Tornadowirbel aus Stahl
Er habe "die Grenzen des Machbaren überschritten", sagt der Architekt der BMW-Welt, Wolf D. Prix vom österreichischen Büro Coop Himmelb(l)au, vollmundig über sein Oeuvre. Das Gebäude sei "im Stand schon schnell".
Was Prix damit meint, wird Betrachtern beim ersten Blick auf die futuristische Stahl-Glas-Konstruktion klar. Erstaunlich leicht wirkt der Bau, trotz seiner enormen Größe. Wie eine Wolke schwebt das Dach über dem Gebäude. Die Stahlfassade erinnert ein bisschen an Frank O. Gehrys Guggenheim-Museum in Bilbao. 10.000 Quadratmeter glasperbestrahlter Edelstahl und Glas lassen sie in den unterschiedlichsten Farbnuancen schimmern. Die ganze Konstruktion ruht auf elf Pendelstützen und einem enormem Doppelkegel, der aussieht wie ein Tornadowirbel aus Stahl.Eine geschwungene Fußgängerbrücke verbindet alte und neue Welt: den 1972 gebauten "Vierzylinder" von BMW und das suppenschüsselartige BMW-Museum auf der einen und den neuen Markenpalast auf anderen Straßenseite. Alles ist penibel aufeinander abgestimmt: von der Formgebung über die Fassadengestaltung bis hin zu den Materialien. Wie es das mehrere Hundert Seiten dicke Corporate-Identity-Handbuch von BMW vorschreibt.
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Von KlaraT | Erstellt am: 08.10.07 09:51 | Beitrag Nr.: 24.014 | Weitere Beiträge |
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Teil 2 aus dem Spiegel Bericht.
Eine gelungene Verpackung
Die Markenwelt soll, so BMW-Sprecher Helmut Poeschl, zur "attraktiven Day-Destination" werden. Einen ganzen Tag sollen Besucher im BMW-Universum verbringen - von der Museumsführung über eine mehrstündige Werksbesichtigung bis hin zum Aufenthalt im neuen Markenerlebnispark.
Allen Sparappellen... zum Trotz lassen sich die Bayerischen Motorenwerke ihre BMW-Welt rund 500 Millionen Euro kosten. Ein "Brand-Land" (Poeschl), mit dem der bayerische Autobauer seine Marke und Produkte ins rechte Licht rücken will. Und das zugleich als Auslieferungszentrum für Neuwagen fungiert – nach dem Vorbild der Autostadt in Wolfsburg.Bei ihrer Selbstinszenierung setzen die Bayern vor allem auf Emotionen, auf "sinnliches Erleben" der Marke, wie BMW-Welt-Chef Rudolf Wiedemann in bestem Marketingdeutsch erläutert. "Jeder weiß, dass BMW technisch innovativ ist, jetzt wollen wir die Leute emotional packen." Und "was macht neugieriger als die Verpackung?!"
Glamour auf gut Bayerisch
Damit das klappt, überlässt der Premiumhersteller nichts dem Zufall. Vom passenden Klangteppich und Blumenschmuck, über das Image-konforme Geschmackserlebnis bis hin zum persönlichen Kundenbetreuer.
Die Latte legt sich BMW hoch. Knapp 460 Euro extra kostet es, seinen Neuwagen in der Erlebniswelt abzuholen. Trotzdem soll die Kundschaft in Scharen kommen. Rund 45.000 Fahrzeuge sollen ab Oktober jährlich in der BMW-Welt an ihre neuen Besitzer übergeben werden. Bis zu 250 pro Tag.
Damit keiner seine Wahl bereut, ist der Übergabevorgang minutiös geplant: Vom Pagen, der das Gepäck entgegennimmt, über die Einführung ins neue Fahrzeug in edler Lounge-Atmosphäre, bis zur Präsentation des kunstvoll angestrahlten Fahrzeugs auf einer Drehscheibe.Über allem strahlt – dank eines geschickten Einschnitts im Dach - das gigantische BMW-Logo am "Vierzylinder".
Dafür, dass der Gast von der ganzen Organisation so wenig wie möglich mitbekommt, sorgt ein riesiges unterirdisches Gängesystem. Rund 60 Prozent der rund 73.000 Quadratmeter Nutzfläche des Gebäudes liegen unter der Erde.
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Von KlaraT | Erstellt am: 08.10.07 09:53 | Beitrag Nr.: 24.015 | Weitere Beiträge |
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Markendämmerung
Aber auch neue Kunden soll die "BMW-Welt" anlocken. 800.000 Besucher sollen jedes Jahr den Markenpalast besuchen, an den aktuellen Modellen vorbei über die "Straße der Mobilität" flanieren, BMW-Technik fühlen, riechen, ausprobieren und an interaktiven Panels den eigenen Traumwagen designen oder Fahrassistenzsysteme ausprobieren.
Für den Nachwuchs gibt es einen "Juniorcampus", eine Art Jugend- forscht-Areal, wo sich Jugendliche unter Anleitung als Ingenieure versuchen können. Fürs leibliche Wohl sorgen drei Restaurants: vom einfachen Bistro mit eigener Bäckerei über ein internationales Restaurant bis hin zum über allem thronenden Clubrestaurant mit exquisitem Businessclub.Statt Weißwurst mit Brez'n wird hier auf Zuruf gekocht. Die Köche bereiten den Gästen vor ihren Augen ihr Wunschgericht zu. Beim Warten aufs Essen kann man seinen Blick von weißen Ledersesseln aus durch riesige Glaswände über das bunte Treiben unter sich schweifen lassen kann. Billig ist das nicht. Dafür so exklusiv wie ein neuer 7er.
Gestaltet ist das Innere der BMW-Welt mit Straßen, Plätzen und Brücken, die sich durch das ganze Gebäude ziehen. Für Geschäftstreffen gibt es Tagungs-, für Kulturelles Veranstaltungsräume. Eine weitere Gelegenheit, unter dem eigenen Dach die erwünschten Markenwerte wie "mutig", "leidenschaftlich" und "herausfordernd" zu kommunizieren. Streng nach BMW-Vorgabe natürlich. Alles ist perfekt organisiert. Selbst in den Navigationssystemen ist die "BMW-Welt" schon einprogrammiert.
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Von KlaraT | Erstellt am: 08.10.07 09:54 | Beitrag Nr.: 24.016 | Weitere Beiträge |
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Und wer jetzt mal einen Blick wagen will, der nehme bitte diesen Link. Ich mein es schaut ja schon ganz schön imposant aus und macht auch ordentlich was her. Aber muss es immer so immens groß sein???
http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/0,2828,2...
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Von ZockerGerhard | Erstellt am: 09.01.08 15:16 | Beitrag Nr.: 83.684 | Weitere Beiträge |
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München (Reuters) - Der Münchner Autobauer BMW hat dank der starken Nachfrage aus dem Ausland 2007 so viele Fahrzeuge verkauft wie noch nie und den Konkurrenten Daimler abgehängt.
Insgesamt seien 1,5 Millionen Autos und damit gut neun Prozent mehr als 2006 an Kunden ausgeliefert worden, teilte BMW am Mittwoch mit. Der Zuwachs der Kernmarke BMW lag bei fast acht Prozent, der Kleinwagen Mini kam auf über 18 Prozent und die Luxusmarke Rolls-Royce sogar auf 25 Prozent. Vor allem im Ausland konnten BMW Erfolge feiern, während die Mehrwertsteuererhöhung im Heimatmarkt Bremsspuren hinterließ.
BMW erfüllte damit sein Ziel, den Absatz 2007 im prozentual hohen einstelligen Bereich zu steigern. Auch den Konkurrenten Daimler ließen die Münchner hinter sich: Dieser kam nach der verlustreichen Abspaltung des US-Herstellers Chrysler mit den Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach noch auf ein Plus von zwei Prozent. Insgesamt lieferte Daimler im vergangenen Jahr knapp 1,3 Millionen Autos aus.
Die Volkswagen-Tochter Audi wird voraussichtlich am Sonntag auf der Automobilmesse in Detroit ihre Daten veröffentlichen. Dort dürfte sich BMW auch zu den Aussichten für das laufende Jahr äußern. Mittelfristig will der Münchener Konzern bis 2010 1,6 Millionen und bis 2012 sogar 1,8 Millionen Autos an Kunden übergeben.
An der Börse beflügelten die Verkaufszahlen den Kurs der BMW-Aktie. Sie verteuerte sich um knapp ein Prozent auf 42,40 Euro und gehörte damit zu den am stärksten gefragten Papieren im Leitindex Dax, der ein halbes Prozent einbüßte.
STARKER DEZEMBER FÜR BMW
BMW verzeichnete in den USA 2007 ein Verkaufsplus von sieben Prozent auf den neuen Rekordwert von fast 336.000 Einheiten. Die USA sind für BMW der größte Einzelmarkt vor Deutschland, wo der Absatz um gut vier Prozent auf über 284.000 Fahrzeuge sank. Hohe Wachstumsraten gab es wie gewohnt in China und Russland. Mehr als ein Drittel aller verkauften Autos entfielen auf die 3er-Reihe mit seinen Varianten Limousine, Touring, Coupe und Cabrio. Hier betrug das Absatzplus gut neun Prozent. Ein leichtes Minus gab es dagegen beim 5er, der zweitwichtigsten Baureihe. Rückgänge musste BMW auch beim Geländewagen X3, der 7er-Reihe und dem Sportwagen Z4 verkraften.
Im Dezember verzeichnete der Premiumanbieter ein stürmisches Geschäft: Der Absatz stieg weltweit um gut 18 Prozent auf fast 153.000 Einheiten. Dabei mussten die Münchner einen deutlichen Rückgang in Deutschland verkraften, der aber von klaren Zuwächsen im europäischen Ausland aufgefangen wurde. Vor allem Italien und Frankreich ragten dabei heraus.
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Von patare71 | Erstellt am: 09.01.08 18:23 | Beitrag Nr.: 83.981 | Weitere Beiträge |
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HB MÜNCHEN. Insgesamt seien 1,5 Mill. Autos und damit gut neun Prozent mehr als 2006 an Kunden ausgeliefert worden, teilte BMW am Mittwoch mit. Der Zuwachs der Kernmarke BMW lag bei fast acht Prozent, der Kleinwagen Mini kam auf über 18 Prozent und die Luxusmarke Rolls -Royce sogar auf 25 Prozent. Vor allem im Ausland konnten BMW Erfolge feiern, während die Mehrwertsteuererhöhung im Heimatmarkt Bremsspuren hinterließ.
BMW
erfüllte damit sein Ziel, den Absatz 2007 im prozentual hohen einstelligen Bereich zu steigern. Auch den Konkurrenten Daimler ließen die Münchner hinter sich: Dieser kam nach der verlustreichen Abspaltung des US-Herstellers Chrysler mit den Marken Mercedes -Benz, Smart und Maybach noch auf ein Plus von zwei Prozent. Insgesamt lieferte Daimler im vergangenen Jahr knapp 1,3 Mill. Autos aus. Die Volkswagen -Tochter Audi wird voraussichtlich am Sonntag auf der Automobilmesse in Detroit ihre Daten veröffentlichen. Dort dürfte sich BMW auch zu den Aussichten für das laufende Jahr äußern. Bis 2010 will der Münchener Konzern 1,6 Mill. und bis 2012 sogar 1,8 Mill. Autos an Kunden übergeben.An der Börse beflügelten die Verkaufszahlen den Kurs der BMW -Aktie. Sie verteuerte sich um zwischenzeitlich knapp ein Prozent auf 42,40 Euro und gehörte damit zu den am stärksten gefragten Papieren im Leitindex Dax, der ein halbes Prozent einbüßte.
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Von patare71 | Erstellt am: 09.01.08 18:25 | Beitrag Nr.: 83.985 | Weitere Beiträge |
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Hier der zweite Teil des Berichtes.
BMW
verzeichnete in den USA 2007 ein Verkaufsplus von sieben Prozent auf den neuen Rekordwert von fast 336000 Einheiten. Die USA sind für BMW der größte Einzelmarkt vor Deutschland, wo der Absatz um gut vier Prozent auf über 284000 Fahrzeuge sank. Hohe Wachstumsraten gab es wie gewohnt in China und Russland.Mehr als ein Drittel aller verkauften Autos entfielen auf die 3er-Reihe mit seinen Varianten Limousine, Touring, Coupe und Cabrio. Hier betrug das Absatzplus gut neun Prozent. Ein leichtes Minus gab es dagegen beim 5er, der zweitwichtigsten Baureihe. Rückgänge musste BMW auch beim Geländewagen X3, der 7er-Reihe und dem Sportwagen Z4 verkraften.
Im Dezember verzeichnete der Premiumanbieter ein stürmisches Geschäft: Der Absatz stieg weltweit um gut 18 Prozent auf fast 153000 Einheiten. Dabei mussten die Münchner einen deutlichen Rückgang in Deutschland verkraften, der aber von klaren Zuwächsen im europäischen Ausland aufgefangen wurde. Vor allem Italien und Frankreich ragten dabei heraus.
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Von patare71 | Erstellt am: 09.01.08 18:33 | Beitrag Nr.: 83.992 | Weitere Beiträge |
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BMW sind am Mittwoch nach einer zunächst verhaltenen Reaktion auf Absatzzahlen am Nachmittag kontinuierlich ins Plus geklettert. Der Autobauer hat im Dezember seinen weltweiten Absatz zum Vorjahr um 13,2 Prozent erhöht und insgesamt 152.721 Pkw der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ausgeliefert. Die Anteile an den Münchenern verteuerten sich gegen 14.35 Uhr um 1,19 Prozent auf 42,50 Euro. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Absatzzahlen wurden nur rund 41,42 Euro für die Aktien bezahlt. Der DAX büßte am Nachmittag 0,62 Prozent auf 7.801,42 Punkte ein.
"Die Zahlen sind gut", sagte Alexsej Wunrau, Analyst bei der BHF-Bank. Dabei ist vor allem ist der Mini gut gelaufen. Dies werfe gleichzeitig ganz leichte Bedenken über eine Verschlechterung des Produkt-Mix auf, da die Marge bei dem Modell etwas schwächer sein dürfte. Dies könnte aus Sicht des Analysten eine Erklärung für die zunächst verhaltene Reaktion der Aktie sein.
Auch ein Börsianer wertete die Zahlen in einer ersten Reaktion ganz positiv. Der gute Trend des gesamten letzten Jahres habe sich damit fortgesetzt, sagte der Händler. Der Markt gucke aber nach vorne und in 2008 könnte sich auch bei den Münchenern eine Abschwächung ergeben. Entsprechend habe sich die Aktie zunächst nicht entschlossen nach oben bewegt.
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Von patare71 | Erstellt am: 10.01.08 19:38 | Beitrag Nr.: 85.303 | Weitere Beiträge |
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BMW hat 2007 dank boomender Geschäfte in den USA einen Rekordabsatz eingefahren. Weltweit verkaufte der Konzern rund 1,5 Millionen Fahrzeuge und steigerte seinen Absatz damit um 9,2 Prozent, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Damit ließ BMW den Stuttgarter Konkurrenten Mercedes-Benz, der im vergangenen Jahr 1 185 300 Autos verkauft hatte, hinter sich. Die Münchner Autobauer verkauften allein von der Hauptmarke BMW 1 276 793 Fahrzeuge.
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Von patare71 | Erstellt am: 10.01.08 19:39 | Beitrag Nr.: 85.304 | Weitere Beiträge |
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