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#130482 von springer1968 | Erstellt am: 24.04.08 18:57:02 | Beitrag Nr.: 130482 | Weitere Beiträge |
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Leverkusen (ddp). Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat im
ersten Quartal dieses Jahres deutlich weniger verdient als vor einem
Jahr. Der Nettogewinn fiel von 2,9 Milliarden auf 762 Millionen Euro,
wie Bayer am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Im ersten Quartal
des Vorjahres hatten Veräußerungserlöse für das Diagnostika-Geschäft
und die Tochtergesellschaft H.C. Starck das Nettoergebnis stark
ansteigen lassen.
Umsatz und operatives Ergebnis legten in den ersten drei Monaten
jedoch zu. Die Erlöse stiegen vor allem dank deutlicher Zuwächse im
Bereich Pflanzenschutz, aber auch im größten Teilkonzern Gesundheit,
von 8,3 Milliarden auf 8,5 Milliarden Euro. Im Kunststoffsegment
dagegen war die Entwicklung wie erwartet verhalten.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(Ebitda), an dem der Konzern die operative Entwicklung misst,
kletterte von 2,0 auf 2,2 Milliarden Euro.
Die Schätzungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten
wurden beim Umsatz leicht und beim Ergebnis deutlich übertroffen. Im
Gesundheitsbereich profitierte Bayer unter anderem durch Synergien
aufgrund der Übernahme des Berliner Schering-Konzerns. An seiner
Prognose für das Gesamtjahr hält Bayer fest. Der Konzern plant
weiterhin, den Konzernumsatz währungsbereinigt um etwa fünf Prozent
zu erhöhen und das Ebitda vor Sondereinflüssen zu steigern.
«Das sehr gute erste Quartal stärkt auch unsere Zuversicht für das Gesamtjahr
2008», sagte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Wenning.
Analysten bezeichneten das erste Quartal in ersten Einschätzungen
als sehr gut. So seien die Zahlen für das organische Wachstum ebenso
positiv wie die bekräftigte Prognose für das Gesamtjahr.
Die im DAX notierte Bayer-Aktie führte am Donnerstag die Gewinner
an. Bis 13.30 Uhr legte sie um rund drei Prozent auf 53,64 Euro zu.