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Von Siggi | Erstellt am: 30.06.08 16:11 | Beitrag Nr.: 137.638 | Weitere Beiträge |
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In der Debatte um Maßnahmen gegen steigende Energiepreise hat BASF (News/Aktienkurs)-Vorstandschef Jürgen Hambrecht zu einem effizienteren Umgang mit Energie vor allem in Privathaushalten geraten. "Das große Einsparpotenzial liegt nicht bei der Industrie, sondern bei jedem Einzelnen von uns, zum Beispiel beim Energieverbrauch von Häusern, Wohnungen und Autos", sagte der Chef des weltgrößten Chemiekonzerns in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). Es gehe dabei um einen "Kulturwandel". "Die größte Ölquelle liegt unter Deutschland: Es ist die Energie- Effizienz", meinte Hambrecht.
Der BASF-Chef riet außerdem dazu, sich "um ein gutes Verhältnis zu jenen zu bemühen, die über Energie verfügen. "Wir sind beim Gas von Russland und anderen Ländern abhängig, verteufeln sie aber, statt konstruktiv mit ihnen zusammenzuarbeiten", sagte er. Zwar müsse man nicht mit allem einverstanden sei. "Aber man äußert Kritik nicht in der Öffentlichkeit, sondern dort, wo sie hingehört." Die Deutschen wollten ihre Vorstellungen von Freiheit und Gleichheit auf die ganze Welt übertragen. Russen und Chinesen dächten jedoch anders als die Deutschen, "und wir täten gut daran, dies zu respektieren".
Der BASF-Chef äußerte zudem die Befürchtung, dass der anstehende Handel mit CO2-Zertifikaten die Energiepreise weiter treiben könnte. "Mit diesen Zertifikaten dürfte an der Börse künftig ähnlich spekuliert werden wie mit anderen Wertpapieren oder Öl", sagte er. "Das ist gut für die Banken, aber die Spekulation mit CO2- Zertifikaten wird die Energiepreise weiter treiben."
Hambrecht beklagte zudem, "dass immer mehr Leistungsträger steuerlich über Gebühr belastet werden" und deshalb immer mehr kluge Köpfe das Land verließen. "Das trifft eine immer größere Zahl von Beschäftigten, vom Chemiefacharbeiter bis hin zum Schweißer."/jr/DP/fj
ISIN DE0005151005
AXC0014 2008-06-29/14:35
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Von Siggi | Erstellt am: 30.06.08 16:12 | Beitrag Nr.: 137.639 | Weitere Beiträge |
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Björn Wolber, rät unverändert zum Akkumulieren der BASF-Aktie (ISIN DE0005151005/ WKN 515100).
Beim geplanten Verkauf des Styrolgeschäfts komme es zu Verzögerungen. So werde dieser Bereich nicht wie bisher vom Unternehmen avisiert, in H1'2008 verkauft. Demnach befänden sich zwar die Gespräche und die Due-Dilligence im weit fortgeschrittenen Stadium, würden jedoch noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Die Analysten würden die Nachricht unkritisch sehen, sofern es noch im aktuellen Jahr zu einem erfolgreichen Abschluss komme. Den Verkaufserlös würden sie auf 1,5 bis 1,8 Mrd. Euro taxieren.
Vor dem Hintergrund des Aktiensplitts hätten die Analysten ihre EPS-Schätzung für 2008 auf 4,47 Euro und für 2009 auf 4,52 Euro angepasst.
Die Analysten von Independent Research bekräftigen ihr "akkumulieren"-Rating für die BASF-Aktie und adjustieren das Kursziel von 98 auf 49 Euro. (Analyse vom 30.06.2008) (30.06.2008/ac/a/d)
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Von Vollpfosten | Erstellt am: 09.07.08 17:38 | Beitrag Nr.: 138.752 | Weitere Beiträge |
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Von Vollpfosten | Erstellt am: 09.07.08 17:40 | Beitrag Nr.: 138.753 | Weitere Beiträge |
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DJ UPDATE2: BASF bekräftigt Jahresziel und hebt Ölpreisprognose an
(NEU weitere Aussagen vom Investorentag in London)
Von Heide Oberhauser-Aslan
DOW JONES NEWSWIRES
FRANKFURT (Dow Jones)--Die BASF SE hat ihre Umsatz- und EBIT-Prognose vor dem Hintergrund eines sich abschwächenden Wachstums in der Chemiebranche für 2008 erneut bekräftigt. Der Chemiekonzern rechnet unter der Annahme eines unveränderten Portfolios mit einem Umsatzanstieg und einem leichten Anstieg des EBIT vor Sondereinflüssen, wie am Dienstag aus einer Präsentation anlässlich einer Investorenveranstaltung in London hervorgeht.
"Ich bin zuversichtlich, dass BASF trotz der Ölpreisentwicklung und der dadurch stark gestiegenen Beschaffungskosten ihre Ziele 2008 erreichen wird", sagte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Hambrecht in London.
Zugleich hob der Konzern seine Ölpreisprognose für 2008 an. BASF kalkuliere nun im Jahresdurchschnitt mit einem Ölpreis von 120 USD pro Barrel. Bisher hatte BASF ihren Annahmen einen Ölpreis von 90 USD/Barrel zu Grunde gelegt.
Auch die Prognose für den Wechselkurs erhöhte das Unternehmen leicht. Wie aus der Präsentation hervorgeht, rechnet das Unternehmen nun im Jahresdurchschnitt mit einem Wechselkurs von 1,55 USD/EUR. Bislang hatte BASF mit einem Wechselkurs von 1,50 USD/EUR kalkuliert.
Im Jahr 2007 hatte BASF Erlöse von 57,951 Mrd EUR erzielt und ein EBIT vor Sondereinflüssen von 7,614 Mrd EUR.
Des Weiteren hat BASF ihre Annahme für das Wachstum der Chemieproduktion für das laufende Jahr leicht zurückgenommen. Wie aus den Unterlagen hervorgeht, rechnet der Chemiekonzern 2008 nun mit einem Wachstum der Chemieproduktion (ohne Pharma) von 2,4%. Bisher war der Chemiekonzern von einem Wachstum von 2,8% ausgegangen.
Das Unternehmen stellte zugleich ein langfristiges Finanzziel vor. Für die kommenden fünf Jahre setze sich BASF ein EBITDA-Margenziel von 18%, hieß es. Dem Ziel liege ein unverändertes Portfolio, ein Ölpreis (Brent) von 100 USD pro Barrel sowie ein Wechselkurs von 1,40 bis 1,50 USD/EUR zu Grunde, erklärte der Chemiekonzern.
Im gleich Zeitraum soll das durchschnittliche Mengenwachstum bei BASF zwei Prozentpunkte über dem Chemiemarkt liegen. Das Unternehmen rechne damit, auch in der konjunkturellen Talsohle eine EBITDA-Marge von mehr als 14% zu erzielen, heißt es in der Präsentationsunterlage.
Hambrecht wies vor dem Hintergrund eines weltwirtschaftlich schwieriger werdenden Umfeldes auf die Vorteile des in den vergangenen Jahren konsequent auf profitable Wachstumsmärkte ausgerichtetes Portfolios hin. So habe sich der Umsatzanteil der im Vergleich zu Standardprodukten dynamischer wachsenden Spezialitäten (ohne Öl & Gas und Edelmetallhandel) von 54% im Jahr 2003 auf nun 63% erhöht. Dadurch könne BASF konjunkturelle Schwankungen besser abfedern als in der Vergangenheit, hieß es.
Neue Produkte und die Anwendung innovativer Verfahren sollen dem Wachstum nach BASF-Angaben in den kommenden Jahren weitere Dynamik verleihen.
(END) Dow Jones Newswires
July 08, 2008 06:35 ET (10:35 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.
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Von Vollpfosten | Erstellt am: 09.07.08 17:41 | Beitrag Nr.: 138.754 | Weitere Beiträge |
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Von Vollpfosten | Erstellt am: 09.07.08 17:42 | Beitrag Nr.: 138.756 | Weitere Beiträge |
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BASF kaufen
AC Research
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von BASF (ISIN DE0005151005/ WKN 515100) zu kaufen.
Die Gesellschaft habe ihre Ziele für das laufende Geschäftsjahr 2008 bestätigt.
So rechne die Konzernleitung für 2008 weiterhin mit einem leichten Umsatzanstieg und einer leichten Verbesserung des EBIT vor Sondereinflüssen. Gleichzeitig sei die Prognose für den Ölpreis im Jahresdurchschnitt von zuvor 90 USD/Barrel auf 120 USD/Barrel erhöht worden. Zudem sei die Prognose für den durchschnittlichen Euro-USD-Wechselkurs von zuvor 1,50 USD/Euro auf nunmehr 1,55 USD/Euro erhöht worden. Die Erwartung für das weltweite Wachstum der Chemieproduktion sei von zuvor 2,8% auf nun 2,4% gesenkt worden. Dabei wolle der Konzern jährlich 2 Prozentpunkte stärker wachsen als der Chemiemarkt.
Nach Ansicht der Analysten von AC Research sei die Prognosebestätigung positiv zu werten. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die expansive Ölpreisentwicklung zu stark gestiegenen Beschaffungskosten geführt habe. Auf der anderen Seite profitiere der Konzern mit seiner Sparte Oil & Gas allerdings auch von steigenden Ölpreisen.
Ein weiteres Thema sei bei BASF der beabsichtigte Verkauf des Styrolgeschäftes. Allerdings wolle der Konzern dieses Geschäft nicht unter ungerechtfertigten Bedingungen verkaufen. Das Styrolgeschäft mache rund ein Viertel der Kunststoffsparte aus und habe eigentlich im ersten Halbjahr 2008 verkauft werden sollen.
Beim gestrigen Schlusskurs von 41,86 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2008e von knapp 10 weiterhin günstig bewertet. Insgesamt gehe man davon aus, dass das exzellent laufende Öl- und Gasgeschäft sowie die sehr gute Entwicklung im Bereich Agrochemie eine schwächere Entwicklung im Chemiebereich kompensieren könne. Daher erscheine die Gesamtjahreszielvorgabe weiterhin erreichbar. Gleichzeitig werde das laufende Aktienrückkaufprogramm die weitere Kursentwicklung voraussichtlich ebenfalls unterstützen.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von BASF zu kaufen. (Analyse vom 09.07.2008) (09.07.2008/ac/a/d)
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Von Araich | Erstellt am: 31.07.08 21:30 | Beitrag Nr.: 141.219 | Weitere Beiträge |
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DJ EU erlaubt Kauf von BASF-Werk durch Ineos
BRÜSSEL (Dow Jones)--Die EU-Kommission hat die Übernahme eines britischen BASF-Werks durch den örtlichen Chemiekonzern Ineos Group Ltd genehmigt. Die Transaktion stelle keine Gefahr für den Wettbewerb dar, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit.
Die BASF SE hatte im März angekündigt, ihren britischen Standort Seal Sands an das Chemieunternehmen zu verkaufen. Über Kaufpreis und finanzielle Details war Stillschweigen vereinbart worden. Der Standort in Nordengland stellt die chemischen Zwischenprodukte Acrylnitril (AN), Adipodinitril (ADN) und Hexamethylendiamin (HMD) sowie einige Nebenprodukte her. BASF beschäftigt dort rund 240 Personen, hinzu kommen 250 Mitarbeiter von Vertragsfirmen.
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Von Baerlexa | Erstellt am: 15.09.08 21:51 | Beitrag Nr.: 145.110 | Weitere Beiträge |
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Der deutsche BASF-Konzern kauft den Schweizer Chemieanbieter Ciba für insgesamt 3,8 Milliarden Euro. Beide Unternehmen sprechen von nötigen "Restrukturierungen" - wollen sich aber zu einem möglichen Stellenabbau nicht äußern.
Ludwigshafen - Ciba-Verwaltungsratspräsident Armin Meyer erklärte am Montag, das Führungsgremium des Basler Unternehmens habe seinen Aktionären empfohlen, das von BASF angekündigte Übernahmeangebot von 50 Franken pro Aktie anzunehmen.
BASF-Plakat: Wertvolle Ergänzung des Portfolios
Die Übernahme werde das profitable und nachhaltige Wachstum der BASF
weiter beschleunigen, sagte der Vorstandschef des Chemiekonzerns, Jürgen Hambrecht, in einer Telefonkonferenz für Analysten. Die Stärken von Ciba
in den Bereichen Kunststoffadditive, Lacke sowie Papier- und Wasserchemie seien wertvolle Ergänzungen des BASF-Portfolios. Mit Hilfe des Know-hows der Schweizer Firma könne der Ludwigshafener Konzern seine Stellung in den genannten Produktbereichen deutlich verbessern.
Ciba hat im vergangenen Jahr rund vier Milliarden Euro Umsatz gemacht. Das Ebit vor Sondereinflüssen belief sich nach BASF-Angaben auf 336 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund 13.000 Mitarbeiter in 120 Ländern.
Das Übernahmeangebot von 50 Schweizer Franken in bar liegt um 32 Prozent über dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag. Das Angebot entspricht einer Prämie von 64,3 Prozent im Vergleich zum Durchschnittskurs der Ciba-Aktie in den letzten 60 Handelstagen. Die Angebotsfrist soll nach BASF-Angaben am 1. Oktober beginnen. BASF-Chef Hambrecht sagte, die Offerte sei "die beste und die endgültige". Das Angebot werde nicht aufgestockt.
Bedingung für eine erfolgreiche Übernahme ist, dass mindestens zwei Drittel der Ciba-Aktionäre ihre Papiere verkaufen. Der Verwaltungsrat des Schweizer Unternehmens hat der Übernahme bereits zugestimmt und empfahl den Aktionären, das Angebot anzunehmen.
Verwaltungsratspräsident Armin Meyer sprach von einem fairen Preis, offeriert von einem bevorzugten Eigentümer, um die zunehmenden Herausforderungen in der Branche zu bewältigen. "Der Erwerb von Ciba durch BASF wird für den Chemie-Standort Basel, aber auch für unsere weltweiten Geschäftsaktivitäten eine langfristige Perspektive für profitables Wachstum bieten", sagte Meyer laut Ciba-Mitteilung. BASF sei als langjähriger Ciba-Kunde und -Lieferant mit den Mitarbeitern und dem Geschäft des Konzerns bestens vertraut.
BASF wiederum erklärte, der Konzern baue mit der Übernahme von Ciba seine "Spitzenposition in der Spezialitätenchemie" weiter aus. Dies sei möglich mit Produkten und Leistungen für eine Vielzahl von Abnehmerbranchen, vor allem in der Kunststoff- und Lackindustrie sowie in der Wasserchemie und im Geschäft mit Papierchemikalien.
Der Deal dürfte mit einem weiteren Stellenabbau verbunden sein. Zum Ausmaß könnten vorerst aber keine Angaben gemacht werden, sagte Ciba-Sprecher Dominik Marbet am Montag auf Anfrage. Der im August 2006 mit der sogenannten operativen Agenda angekündigte Abbau von 2500 Stellen bis Ende 2009 gehe unabhängig von der Übernahme weiter. Ob und wie viele zusätzliche Stellen verloren gehen könnten, sei noch völlig offen, sagte Marbet. Auch BASF teilte mit, über einen Stellenabbau könnten noch keine Angaben gemacht werden.
kaz/AP/dpa