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Forum > USA > Aufatmen bei Goldman Sacks

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GOLDMAN SACHS GROUP INC. REGISTERED SHARES DL -,01

Aktueller Kurs (Frankfurt, 10.10.2008 19:16)
Letzter Kurs: 61,96 EUR WKN: 920332 GOLDMAN SACHS GROUP INC. REGISTERED SHARES DL -,01 Chartbild
Veränd. abs.: -17,51 EUR Symbol: GOS
Veränd. in %: -22,03 % ISIN: US38141G1040
Volumen 7.860 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
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Thema: Aufatmen bei Goldman Sacks

Thema Nr. 50893  
Thema eröffnet von:  Zahlenfee Beiträge: 7 Bewertung (1):
am: 19.03.08 10:49 Gelesen gesamt: 85    
Letzter Beitrag von:  Illuminati Gelesen heute: 0      
am: 17.09.08 13:54          
 
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Von  Zahlenfee Erstellt am: 19.03.08 10:49 Beitrag Nr.: 126.861 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Amerikanische Investmentbanken überraschenGoldman Sachs und Lehman Brothers kommen glimpflich davon DruckenVersendenSpeichernVorherige Seite ImageImageImageImageImageImage Image
Schon am Montag war die Aktie von Lehman Brothers stark eingebrochen

18. März 2008 An den Märkten herrschte an diesem Vormittag gespanntes Warten auf die Zahlen der amerikanischen Banken Goldman Sachs und Lehman Brothers. Nun haben beide geliefert und inmitten der Nervosität gibt es ein leichtes Aufatmen. Zwar leiden beide Institute im ersten Quartal unter der aktuellen Finanzmarktkrise, doch trotzdem sind beide nicht so stark getroffen, wie Fachleute das erwartet hatten.

 

Die Belastungen durch die Krise summierten sich bei Goldman Sachs im Ende Februar abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal netto auf rund zwei Milliarden Dollar (1,27 Milliarden Euro). Im Vorfeld waren weit höhere Wertberichtigungen erwartet worden. Je Aktie verdiente Goldman 3,23 Dollar im Vergleich zu 6,67 Dollar ein Jahr zuvor. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Goldman Sachs ungeachtet der Kreditkrise noch einen Rekordgewinn eingefahren. Die Aktie legte vorbörslich um knapp fünf Prozent an und zog auch europäische Bankentitel ins Plus.

 

Auch Lehman Brothers schließt Quartal besser als erwartet ab

Bei Lehman Brothers bot sich ein ähnliches Bild: Die viertgrößte amerikanische Investmentbank hat das abgelaufene erste Geschäftsquartal trotz massiver Rückgänge bei Erträgen und Gewinn besser als erwartet abgeschlossen. Der Überschuss sei von 1,15 Milliarden auf 489 Millionen Dollar oder 0,81 Dollar je Aktie zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Dienstag in New York mit. Die Erträge schmolzen von 5,05 auf 3,51 Milliarden Dollar zusammen. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Gewinn von 0,72 Dollar je Aktie gerechnet und die Erträge sogar auf 3,35 Milliarden Dollar schrumpfen sehen.

Zum Thema

Auch Lehman-Aktien legten vorbörslich zu. Nach der Fast-Pleite und dem Notverkauf des Wettbewerbers Bear Stearns betonte Lehman Brothers ausdrücklich, keinerlei Liquiditätsprobleme zu haben. Nach Gerüchten um Probleme bei Lehman war der Aktienkurs der Investmentbank allein am Montag um knapp 20 Prozent eingebrochen. Je Aktie verdiente Lehman im Ende Februar abgeschlossenen ersten Quartal 0,81 Dollar nach 1,96 Dollar vor einem Jahr. Im vergangenen Jahr hatte die Bank noch einen Rekordgewinn eingefahren.

 

Zwei Traditionsbanken mit Schwerpunkt Investmentbanking

Goldman Sachs gilt als eine der renommiertesten Investmentbanken, ihr Schwerpunkt sind Finanzdienstleistungen für Großunternehmen. Die Bank eröffnete 1869 als Ein-Mann-Unternehmen des fränkischen Einwanderers Marcus Goldman. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Goldman Sachs zu einer der führenden Investmentbanken der Vereinigten Staaten, seit 1999 ist sie börsennotiert. Goldman Sachs beschäftigt heute rund 30.000 Mitarbeiter. Während andere Großbanken im Zuge der Finanzkrise im Jahr 2007 Abschreibungen bis hin zu einer zweistelligen Milliardenhöhe vornehmen musste, kam Goldman Sachs damals zunächst um Riesenverluste herum und verbuchte ein Rekordgeschäftsjahr. Seit November verlor die Goldman-Aktie jedoch fast die Hälfte ihres Werts.

 

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Gespannt richteten sich am Dienstag die Augen auf die Zahlen von Goldman Sachs

 

Von  JuliaausHamburg Erstellt am: 19.03.08 11:29 Beitrag Nr.: 126.870 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 126861 von Zahlenfee - 19.03.08 10:49:00 Uhr

Hast du auch mal ne eigene Meinung über? Oder bist du nur für News zuständig?

 

Von  Zahlenfee Erstellt am: 20.03.08 14:52 Beitrag Nr.: 127.040 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 126870 von JuliaausHamburg - 19.03.08 11:29:28 Uhr

liebe Julia, was ist eigentlich dein Problem, ich kann halt nur News aber was du hier machst, ich glaube, dass weißt selbst nicht, oder?

Hast wohl wieder ein Forum gefunden, wo du deinen geistigen... abladen kannst?

 

Von  JuliaausHamburg Erstellt am: 20.03.08 15:03 Beitrag Nr.: 127.048 Weitere Beiträge
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Oh ha, dass ist dann aber nicht viel. Im Gegensatz zu dir, hab ich nen Plan warum ich hier bin. Und was geistigen... angeht, na da schein ich mir von dir noch ne Scheibe abschneiden zu können Image

 

Von  Bonea Erstellt am: 20.03.08 15:15 Beitrag Nr.: 127.051 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 127048 von JuliaausHamburg - 20.03.08 15:03:45 Uhr

War ja alles nur eine Frage der Zeit! Image

 

Von  Zahlenfee Erstellt am: 20.03.08 22:06 Beitrag Nr.: 127.143 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 127048 von JuliaausHamburg - 20.03.08 15:03:45 Uhr

es gibt eben Menschen, die haben so viel Freizeit, dass Sie einfach nix besseres zu tun haben als rumzupöbeln!

Arm!!!!!
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Von  Illuminati Erstellt am: 17.09.08 13:54 Beitrag Nr.: 145.238 Weitere Beiträge
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Mi, 17.September 2008

Lehman Brothers & Co in der Klemme

Was für ein katastrophaler Start in die Woche. Fast alle Marktteilnehmer dachten, das Schlimmste der Finanzkrise wäre überstanden und dann werden plötzlich alle noch tiefer in den Sumpf hineingezogen. Die US-Regierung konnte oder wollte nicht mehr zur Rettung eilen und so ging Lehman Brothers (http://www.worldofinvestment.com/wkn/891041/) über die Klinge. Das Investmentbankhaus musste Insolvenz anmelden oder wie es korrekt heißt: Man hat Gläubigerschutz beantragt.

Wie all dies zu beurteilen ist und wie es weitergeht, ist völlig unklar. Selbst Experten sind erstaunt und ratlos. So heißt es bei Schroders in einem aktuellen Marktkommentar: „Die Situation ist weiterhin kritisch und daher ist es schwierig, feste Schlüsse zu ziehen.“ Auch bei der Commerzbank (http://www.worldofinvestment.com/wkn/803200/CBK/) sind die Experten alles andere als optimistisch. Man sieht eine anhaltende Verunsicherung am Markt. Zudem gibt es ein ungutes Gefühl, dass es im Finanzbereich auch für das kommende Jahr noch Gewinnanpassungen, sprich Gewinnwarnungen, geben könnte.

Nachdem noch bis Dienstagnachmittag alles rund um Lehman nur grau in grau aussah, kommt dann ein kleiner Hoffnungsschimmer. Barclays (http://www.worldofinvestment.com/wkn/850403/BCY/) ist offenbar wieder in die Verhandlungen eingestiegen, nachdem die Briten am Sonntag noch ihren Verzicht erklärt hatten. Jetzt geht es jedoch nicht mehr um die ganze Bank sondern um Teile des US-Unternehmens. Vor allem die Geschäfte in Kanada und in den USA wecken das Interesse der Banker, während man sich um die anderen Regionen nicht sonderlich zu interessieren scheint. Die Konstellation spielt Barclays in die Hände, man sitzt bei den Verhandlungen am längeren Hebel und kann für die eigenen Aktionäre die besten Filetstücke herausholen. Ob es letztlich jedoch zu einem Abschluss kommen wird, ist noch völlig offen.

Wie widersprüchlich und irrational die Börse derzeit agiert, zeigt ein anderes Beispiel aus den USA. Die Quartalszahlen von Goldman Sachs (http://www.worldofinvestment.com/wkn/920332/GOS/) bieten Anlass zur Diskussion. Im dritten Quartal macht die Investmentbank einen Gewinn von 845 Millionen Euro (oder 1,81 Dollar je Aktie). Damit liegt man, zum wiederholten Male, klar über den Erwartungen des Marktes. Beobachter waren im Konsens von einem Gewinn von 772 Millionen Dollar ausgegangen. Dennoch wird dieses deutlich über den Prognosen liegende Ergebnis von vielen als katastrophal bezeichnet, was in die derzeitige Stimmung passt. Zwar hat Goldman Sachs im zweiten Quartal 4,58 Dollar je Aktie verdient, doch in der aktuellen Situation war keiner so vermessen, an eine Wiederholung der Zahlen zu glauben. Statt Zufriedenheit über das Erreichte breitet sich in der ganzen Branche jedoch immer mehr Unsicherheit aus.

Mehr zu diesem Thema und den Geschehnissen rund um die ebenfalls in die Krise gerutschte Versicherungsgesellschaft AIG lesen Sie auch bei unseren Kollegen vom Renditetrader

In unserem Forum kann man unter http://www.worldofinvestment.com/forum/891041/LEM/85-74975/ über die Auswirkungen der Krise diskutieren.


Amitelo-Aktie: Zukunft ist weiter offen

Die Aktie von Amitelo (http://www.worldofinvestment.com/wkn/A0F5YA/), über die wir an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet haben, bietet weiter reichlich Stoff für Spekulationen. Übrigens nicht aufgrund aktueller Kursentwicklungen, denn das Papier ist weiterhin ausgesetzt und dürfte, so unsere Informationen aus Börsenkreisen, auch noch eine Zeitlang ausgesetzt bleiben. Wie und wann es mit der Aktie nach dem völlig chaotisch verlaufenen Aktiensplitt vom 18. August weitergeht, ist derzeit offener denn je.

Wir berichteten: Amitelo hatte den Splitt ohne Genehmigung der Anteilseigner sehr kurzfristig   durchgezogen – zu kurzfristig für einige Banken, sodass mancher Depot- und wahrscheinlich auch gehandelte Aktienbestand nicht auf die Post-Splitt-Gegebenheiten umgestellt war. Die Auswirkungen waren, so die bisher bekannte Sachlage, folgenreich. Es entstand ein Desaster für die Handelsabwicklung, für das bislang niemand die Verantwortung übernehmen mag. Die Ereignisse haben auch die Aufsichtsbehörden auf den Plan gerufen. Der nachvollziehbare Verdacht: Es wurden Aktien gehandelt, bei denen Zweifel über die tatsächlich verbrieften Rechte bestehen. Zudem wird zu klären sein, ob der Splitt überhaupt ohne Einverständnis der Aktionäre hätte vonstatten gehen dürfen. Das wird von vielen in Zweifel gezogen und nun wohl von den zuständigen Stellen geprüft, „Überprüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsabwicklung“ heißt dies dann etwas nebulös in der entsprechenden Mitteilung der Börse.

Auf der jüngsten außerordentlichen Generalversammlung wurde eine Entscheidungsvorlage über den Splitt kurzerhand vom Amitelo-Management zurückgezogen, eine Genehmigung durch die Anteilseigner fand nicht statt. Der Splitt schwebt damit weiter im „luftleeren Raum“, was hohe Unsicherheiten für Anteilseigner mit sich bringt. Das Problem: Bestätigt sich der Verdacht, wird es große Fragzeichen hinter der Gültigkeit der Trades nach dem Splitt geben. Was dann passiert, ist derzeit noch völlig unklar.


Medigene sucht Unterstützung

Auch in diesen wilden Tagen gibt es noch Unternehmen, die mit ihrer positiven Performance aufhorchen lassen. Dazu gehört Medigene, die am Dienstag um rund 5 Prozent zulegen können. Vordergründig steht dabei die Meldung im Raum, dass man bei einer klinischen Studie der Phase II gute Ergebnisse erzielt hat. Untersucht wird dabei der Medikamentenkandidat EndoTAG, der zum Beispiel bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs eingesetzt werden soll. Der Wirkstoff ist alles andere als Kleinvieh: Medigene sieht Milliardenpotenzial bei einer erfolgreichen Entwicklung und wird in den kommenden Monaten wichtige Daten zu den klinischen Studien veröffentlichen.

Ein Nebensatz in der Pressemeldung, der vor diesem Hintergrund vielleicht noch wichtiger ist, geht dabei seit einiger Zeit fast unter. Das Unternehmen will für weitere Studien einen Partner suchen. Gespräche mit Kandidaten laufen schon. Das ist nicht nur ein großer Fortschritt für die Zukunft der Studien, das könnte dem Unternehmen auch bares Geld bringen. Denn ein Partner könnte in dieser Phase der Entwicklung gleichzeitig auch „Geldgeber“ für Medigene werden, wenn er sich die Vermarktungsrechte für EndoTAG sichern will. Das würde sich Medigene mit einem fürstlichen „Eintrittsgeld“ und den Vereinbarungen für zukünftige Zahlungen, zum Beispiel bei Erreichen von Meilensteinen in der Entwicklung des Wirkstoffes, honorieren lassen. Mehr zum Biotechunternehmen gibt es hier: http://www.worldofinvestment.com/wkn/MEDIGENE_NA/502090/MDG/
 


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