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| Thema eröffnet von: | Zahlenfee | Beiträge: | 43 | Bewertung (0): | |
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| am: | 15.02.08 15:33 | Gelesen gesamt: | 526 | |||
| Letzter Beitrag von: | springer1968 | Gelesen heute: | 2 | |||
| am: | 18.06.08 16:26 |
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 15.02.08 15:33 | Beitrag Nr.: 115.621 | Weitere Beiträge |
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Mit der Übernahme der ehemaligen Siemens-Tochter VDO durch Conti werden nach Medienberichten auch Arbeitsplätze überflüssig. Von dem Stellenabbau sollen mehrere Standorte sowie alle Bereiche betroffen sein. Arbeitnehmervertreter befürchten noch Schlimmeres.
Der Autozulieferer Continental fasst Branchenkreisen zufolge nach der Übernahme der Siemens-Tochter VDO den Abbau von rund 2000 Stellen ins Auge. Um die Kosten zu drücken, sollten im Konzern in Deutschland rund 1500 Stellen wegfallen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen und bestätigten damit einen Bericht der „Financial Times Deutschland“. Auch die schon vom ehemaligen Eigentümer geplante Streichung von 500 Stellen bei VDO soll umgesetzt werden. Conti lehnte eine Stellungnahme ab. Arbeitnehmervertreter fürchteten bei VDO den Abbau von bis zu 7000 Stellen.
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 21.02.08 11:54 | Beitrag Nr.: 119.307 | Weitere Beiträge |
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Die Aktie legt zu Handelsbeginn rund drei Prozent zu und steigt in der Spitze bis auf 69 Euro. Dabei hatten viele Anleger in den vergangenen Monaten Enttäuschungen vorweggenommen, was sich auch im Kursverlauf der Conti-Aktie widerspiegelte: Seit Dezember hatte der Titel nahezu ein Drittel seines Werts eingebüßt. Experten hatten die VDO-Integration stets als großes Handicap bezeichnet, Analysten hatten Verkaufsempfehlungen ausgesprochen.
Nun aber konnte Continental mit Vorlage seiner Zahlen den Anlegern ihre Ängste ein Stück weit nehmen. Vor allem das höhere Synergieziel für die im Dezember übernommene Siemens-Sparte VDO wird von Händlern positiv hervorgehoben. Statt der bisher angepeilten 170 Millionen sollen ab 2010 nun mindestens 300 Millionen Euro pro Jahr an Synergien erzielt werden.
Schuldenabbau statt Dividendenerhöhung
"Wir erwarten bis 2010 deutlich mehr als 300 Millionen Euro an Synergien", sagte Konzernchef Manfred Wennemer am Donnerstag bei der Bilanzvorlage für das Geschäftsjahr 2007. Die Integrationskosten sollten 2008 und 2009 insgesamt im unteren dreistelligen Millionenbereich liegen, bekräftigte er. Dem Abbau von Schulden will Conti Priorität einräumen. Conti hatte für VDO rund 11,4 Milliarden Euro bezahlt. Die Höhe der Nettofinanzschulden war dadurch drastisch gestiegen.
Angesichts der Schuldenhöhe bleibt auch die Dividende für das Geschäftsjahr 2007 unverändert bei 2 Euro pro Aktie. Auch für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 sei mit einer Steigerung der Dividende aus heutiger Sicht nicht zu rechnen, betonte Wennemer.
Umsatz besser, Gewinn schlechter als erwartet
Dabei war das Geschäftsjahr 2007 erneut ein Rekordjahr für Continental: Der Umsatz belief sich mit VDO auf 16,6 Milliarden und das Ebit auf 1,68 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieben Continental nach Anteilen Dritter 1,02 Milliarden Euro. Damit konnte der Überschuss im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent gesteigert werden.
Mit den Zahlen lag Conti beim Umsatz leicht über den Erwartungen von Branchenexperten, beim Gewinn leicht darunter. Analysten hatten mit einem Umsatz von 16,1 Milliarden, einem Ebit von 1,8 Milliarden und einem Überschuss von 1,1 Milliarden Euro gerechnet.
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Von huetter69 | Erstellt am: 21.02.08 13:29 | Beitrag Nr.: 119.426 | Weitere Beiträge |
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Die Integration des Autoelektronik-Spezialisten VDO soll mehr Einsparungen bringen als bisher geplant. "Wir erwarten bis 2010 deutlich mehr als 300 Mio. Euro an Synergien", sagte Wennemer. Bislang war der Konzern von 170 Mio. ausgegangen.
Nach der Übernahme von VDO will Continental...... dort 2000 Stellen abbauen. Der VDO-Standort Wetzlar mit 450 Beschäftigten werde geschlossen, da Aufträge fehlten, teilte der Konzern mit. Unabhängig davon seien bis Ende Januar bereits 1800 Arbeitsplätze bei Continental abgebaut worden. Die VDO-Übernahme macht Conti zum weltweit fünftgrößten Autozulieferer.
2007 erzielte der Konzern Bestmarken bei Umsatz und Gewinn. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 15,9 Mrd. Euro, mit VDO hätte Conti 26,4 Mrd. Euro umgesetzt. Vor Steuern und Zinsen steigerte Conti das Ergebnis um 15 Prozent auf 1,84 Mrd. Euro. Mit seinen Zahlen erreichte Conti knapp die Erwartungen von Analysten, die mit einem Umsatz von 16,1 Mrd. und einem Ebit von 1,8 Mrd. Euro gerechnet hatten. Trotz Abschreibungen und Verlusten bei VDO von 164 Mio. Euro blieben nach Steuern und Anteilen Dritter 1,02 Mrd. (2006: 981 Mio.) Euro übrig. Die Conti-Aktie gehörte heute zu den Gewinnern im Dax.
Auf eine Dividendenerhöhung müssen die Conti-Aktionäre für längere Zeit verzichten, da Wennemer der Rückzahlung von Schulden Vorrang einräumen will. Für 2007 sollen die Anteilseigner erneut 2 Euro je Aktie erhalten, und auch 2008 und 2009 seien keine Steigerungen zu erwarten. Bis Ende 2010 sollen die Schulden das Eigenkapital nicht mehr übersteigen, Ende 2007 lag die Relation bei 158 Prozent.
Dabei erlaubten die Marktbedingungen derzeit keine Auflage einer Hybridanleihe über 1,5 Mrd. Euro, die ein wichtiger Teil des Finanzierungspakets gedacht war und die teilweise als Eigenkapital gewertet wird. Die Finanzierung der Übernahme ist dadurch aber nicht gefährdet, weil Continental bei Banken auch über eine Kreditlinie von bis zu 13,5 Mrd. Euro verfügt - der Kaufpreis liegt nur bei 11,4 Mrd. Euro.
Dennoch steigt tendenziell die Verschuldung – und das könnte unter Umständen das Rating Continentals gefährden. Die Ratingagentur Moody’s gibt dem Autozulierer derzeit ein "Baa1", S&P ein "BBB"-Rating.
2008 will Conti Umsatz und Gewinn steigern. Der Umsatz soll über den von Conti und VDO zusammen erreichten 26,4 Mrd. Euro liegen. "2009 wollen wir ein Wachstum von etwa fünf Prozent erreichen", sagte Wennemer. Auch die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll vor Abschreibungen und Integrationskosten über den 9,3 Prozent des Vorjahres liegen. 2009 soll sie weiter steigen.
Wegen des Stellenabbaus will Conti in den kommenden Tagen mit den Arbeitnehmervertretern sprechen. "Betriebsbedingte Kündigungen können und wollen wir nicht ausschließen. Sie können aber nur das allerletzte Mittel sein", sagte der Vorstandschef. Zusätzlich zu den integrationsbedingten Stellenstreichungen könne es immer wieder Arbeitsplatzabbau geben, wenn Rationalisierungen nötig seien, warnte er. Insgesamt beschäftigt Conti weltweit 151.000 Menschen.
Alle VDO-Bereiche sollen so schnell wie möglich die Renditevorgabe von zehn Prozent erreichen. Alles, was auf Dauer nicht diese Mindestgröße bringe oder auf das Niveau gebracht werden könne, soll verkauft oder geschlossen werden, hatte Wennemer kürzlich deutlich gemacht. Am Donnerstag sagte er, das könne zwei Bereiche betreffen. Auch in Amerika seien in einigen Monaten Restrukturierungen geplant.
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Von Neitka | Erstellt am: 10.03.08 10:42 | Beitrag Nr.: 125.765 | Weitere Beiträge |
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Alles andere wäre ja auch eine (böse) Überraschung gewesen. Conti hat seinen Ausblick für dieses Jahr bekräftigt. Danach sollen die Werte bei Umsatz und EBIT-Marge in diesem Jahr über den Werten des vergangenen Jahres liegen. In Zahlen ausgedrückt, strebt Continental einen Umsatz von 26,4 Milliarden Euro und eine EBIT-Marge von über 9,3 Prozent an.
Alle Divisionen sollen zum Umsatzwachstum beitragen. Bei der EBIT-Marge will Continental wieder seine alte Stärke erreichen. Die Rendite ist durch die Übernahme von Siemens VDO unter Druck geraten, da sie bei VDO deutlich unter den von Conti allein erzielten Werten liegt. Spätestens 2010 soll die EBIT-Marge wieder mindestens zehn Prozent betragen.
Übernahme bringt Synergien
Dass die milliardenschwere Übernahme der Siemens-Sparte auch Geld einsparen soll, liegt auf der Hand. Vor kurzem hat Conti die Synergieeffekte etwas höher angesetzt, rechnet mit Einsparungseffekten von 300 bis 350 Millionen Euro bis 2010. Hier wurde den Investoren also auch nichts Neues präsentiert.
Sparen will der Autozulieferer über die Zusammenlegung von Fabrikstandorten und Werksschließungen. Das hat der Konzern jetzt nochmal betont. "Wir haben weltweit 200 Standorte in 36 Ländern. Sicherlich benötigen wir nicht alle Standorte", sagte Conti-Chef Manfred Wennemer in einem Interview. Welche Werke betroffen sind, sagte Wennemer aber nicht. Der Aktienmarkt reagiert trotzdem ziemlich wohlwollend. Die Aktien halten sich im trüben Umfeld noch ganz gut.
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 10.03.08 10:52 | Beitrag Nr.: 125.768 | Weitere Beiträge |
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"Wir haben weltweit 200 Standorte in 36 Ländern. Sicherlich benötigen wir nicht alle Standorte, dort muss man Dinge zusammenlegen und damit die Auslastung in den einzelnen Werken verbessern", sagte Conti-Vorstandschef Manfred Wennemer der "WirtschaftsWoche".
Welche Werke betroffen sind, sagte Wennemer nicht. "Das lässt sich so pauschal nicht sagen, aber ich gebe Ihnen ein Beispiel: Wir produzieren Airbags in Regensburg und Ingolstadt, in Amerika, China und Südamerika. Jetzt schauen wir: Wer sind die Wettbewerbsfähigsten. Da werden wir dann Airbags produzieren."
Das heiße nicht, dass es automatisch zur Schließung von Werken komme, aber auszuschließen sei dies ebenso wenig. Als Zeitraum nannte der Conti-Chef die kommenden drei bis fünf Jahre. Langfristig zeigte sich Wennemer optimistisch, die Zahl der Beschäftigten steigern zu können. Nach der VDO-Übernahme hatte Wennemer angekündigt 2.500 Stellen streichen zu wollen.
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Von Neitka | Erstellt am: 13.03.08 12:00 | Beitrag Nr.: 126.155 | Weitere Beiträge |
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Die Conti-Aktie rauscht abwärts, sechs Prozent beträgt das Kursminus am Donnerstagvormittag. Die kursbelastende Spekulation brachte die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" auf. Sie berichtete, Conti bekomme mit der Integration von Siemens VDO größere Probleme als bislang bekannt. Der Vorstand habe bei der neuen Sparte einen wesentlich größeren Restrukturierungsbedarf ausgemacht, als beim Kauf 2007 absehbar war. Derzeit werde mit Hochdruck an einem Plan gearbeitet, die Sparte wieder auf Vordermann zu bringen.
Die Hannoveraner fühlten sich die offenbar von Siemens über die Probleme nicht ausreichend informiert. Powertrain habe Aufträge angenommen, die nicht kostendeckend seien. Außerdem habe die Sparte Problemen bei der Produktivität und Liefertreue. Einige Werke seien schlecht ausgelastet und arbeiteten zum Teil nur einschichtig, heißt es in dem Bericht.
Gibt es nun Nachverhandlungen?
Ähnliches berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. "Im Bereich Powertrain gibt es erhebliche Probleme", zitiert sie eine mit dem Vorgang vertraute Person. Continental wolle möglicherweise nachverhandeln. "Da müsste noch mal mit Siemens verhandelt werden, denn der Konzern hat im Vorfeld der Übernahme nicht ausreichend darüber informiert", sagte die Person.
Conti wollte sich inhaltlich dazu nicht äußern. "Wir kommentieren Spekulationen und mögliche Fehlinterpretationen grundsätzlich nicht", teilte das Unternehmen mit. "Wir werden aber nicht zulassen, dass möglicherweise ein Keil zwischen Continental und Siemens getrieben werden soll: Es gibt keinerlei Beschlüsse zu diesem Thema."
Hoffen auf Synergien
Die Problemsparte, die etwa Benzineinspritzsysteme und Betriebesteuerungen herstellt, schreibt als einziger der mittlerweile sechs Conti-Bereiche rote Zahlen. "Die Sparte ist derzeit von den Gewinnzielen des Konzerns am weitesten entfernt und hat die meisten Hausaufgaben zu erledigen", sagte ein Conti-Sprecher. Zu etwaigen Nachverhandlungen wollte er sich nicht äußern. Der Sprecher machte auch keine Angaben darüber, um welche Probleme es sich handelt.
Für den Geschäftszweig hatte Conti 11,4 Milliarden Euro an Siemens gezahlt. Analysten beurteilten den Zukauf skeptisch, das Unternehmen pries dagegen die neue Sparte. Die Hannoveraner erhofften sich durch den Deal Steuervorteile von rund einer Milliarde Euro. Zudem stellte Conti jährliche Synergien von mindestens 170 Millionen Euro ab 2010 in Aussicht, später sogar mindestens 300 Millionen Euro. Doch es war auch bekannt, dass die Rendite durch die Übernahme erst einmal leidet. Laut früheren Aussagen soll die Ebit-Marge spätestens 2010 wieder mindestens zehn Prozent betragen.
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Von springer1968 | Erstellt am: 27.03.08 20:25 | Beitrag Nr.: 127.632 | Weitere Beiträge |
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Die Continental Aktie bewegt sich in einem intakten Abwärtstrendkanal, sodass der Chartverlauf zur Zeit folglich wenig aussichtsreich erscheint. Aufgrund des ausgeprägten Abwärtstrends entsteht grundsätzlich erst nach Abschluss einer umfassenden Bodenbildung eine Trend- und somit eine Stimmungsänderung. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist allerdings selbst der Ansatz dieser notwendigen Bodenbildung noch nicht zu erkennen. Aufgrund der zur Zeit schlechten Kursentwicklung verbunden mit der Möglichkeit einer weiteren Abwärtsbewegung ist die Continental Aktie daher lediglich eine Verkaufsposition.
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Von springer1968 | Erstellt am: 27.03.08 20:27 | Beitrag Nr.: 127.633 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 27.03.08 20:30 | Beitrag Nr.: 127.634 | Weitere Beiträge |
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REGENSBURG/HANNOVER (Dow Jones)--Nach der Übernahme von Siemens VDO will die Continental AG (News/Aktienkurs) die schwächelnde Antriebssparte Powertrain nun auf Rendite trimmen und dabei weitere Stellen streichen. Auch Werksschließungen seien denkbar, sagte Continental-Vorstand Karl-Thomas Neumann, der die Sparte ab sofort leitet, am Donnerstag im Gespräch mit Dow Jones Newswires. Zusätzliche Kosten entstünden durch den Umbau jedoch nicht, betonte er. Die Aufwendungen für die Umstrukturierung seien bereits in dem Budget für die Eingliederung von VDO "von einem niedrigen dreistelligen Mio-EUR-Betrag" enthalten.
Weltweit würden im Zuge der Restrukturierung in den kommenden zwei Jahren weitere 1.500 bis 2.000 Stellen gestrichen, erläuterte Cntinental-Sprecher Hannes Boekhoff. Gut die Hälfte der Arbeitsplätze solle in der Produktion wegfallen, ein Drittel im Service und in der Verwaltung, der Rest in der Forschung und Entwicklung. Continental wolle die Ingenieure jedoch "an Bord halten", betonte der Sprecher. Wie viele Jobs in Deutschland wegfallen, lasse sich aber noch nicht beziffern. Der Hannoveraner Automobilzulieferer hatte im Rahmen der Integration der ehemaligen Siemens-Sparte VDO bereits die Streichung von 2.000 Arbeitsplätzen angekündigt.
Um bis 2010 die angestrebte Umsatzrendite von 10% zu erreichen, will Continental in der Antriebssparte, die neben Diesel- und Benzineinspritzsystemen auch Motor- und Getriebesteuerungen sowie Komponenten für Hybridantriebe fertigt, die gesamten Abläufe optimieren. So sollen die Benzin-, Dieselsysteme und Elektronik zum Geschäftsbereich Engine Systems zusammengefasst werden. Die schlankere Organisation "wird bereits kurzfristig positive Wirkung zeigen", erklärte Neumann. Derzeit sei die Sparte innerhalb des Konzerns am weitesten von dem Margenziel entfernt, sagte Neumann.
Dabei will Continental möglicherweise auch Werke schließen. Weltweit habe Powertrain mehr als 40 Fabriken. "Insgesamt sind das zu viele", sagte Neumann. Zudem sei der Anteil an kostenintensiven Standorten etwa in Westeuropa und den USA zu hoch. Auch Conti könne sich dem Trend der Produktionsverlagerung gen Osten nicht entziehen, sagte Neumann.
Continental hatte VDO im vergangenen Jahr für 11,4 Mrd EUR übernommen. Mit dem größten Zukauf der Unternehmensgeschichte stieg Conti zum weltweit fünftgrößten Automobilzulieferer auf. Von der Integration verspricht sich der Konzern Synergien von mehr als 300 Mio EUR ab dem Jahr 2010.
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Von springer1968 | Erstellt am: 27.03.08 20:32 | Beitrag Nr.: 127.636 | Weitere Beiträge |
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