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Sie empfehlen ein Beitrag aus dem Thema: Asien Bamboo AG plant Börsenstart in Nov. 2007

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#62503 von  SHEsaTrader Erstellt am: 29.11.07 22:36:44 Beitrag Nr.: 62503 Weitere Beiträge
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Araich hat folgendes geschrieben:

Ganz interessant! Habs mir auf jeden Fall mal gespeichert und werd es im Auge behalten.

HAMBURG, Deutschland --(BUSINESS WIRE)--22.10.2007--

Chinesischer Bambusproduzent profitiert von steigender Nachfrage
nach schnell nachwachsenden Rohstoffen und Bio-Lebensmitteln

Der Inhalt dieses Dokuments ist nicht zur Publikation oder Distribution in den Vereinigten Staaten von Amerika vorgesehen.


Die Asian Bamboo AG, ein führendes Unternehmen in der Produktion von Bambusstämmen und biologisch angebauten Bambussprossen in China, plant den Börsengang im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Vorbehaltlich eines freundlichen Marktumfelds ist die Durchführung des Börsengangs für November 2007 vorgesehen. Das Unternehmen erwartet aus dieser Transaktion Erlöse von rund 75 Millionen Euro und will den Nettoemissionserlös hauptsächlich für die langfristige Pachtung weiterer Bambuswälder in China verwenden. Darüber hinaus soll die Weiterverarbeitung von Bambussprossen und Bambusstämmen ausgebaut werden.


Die Gesellschaft hat durch langfristige Pachtverträge schon heute Zugang zu 13 Bambusplantagen mit einer Fläche von insgesamt mehr als 14.600 Hektar in der Provinz Fujian, einer der bedeutendsten und geeignetsten Regionen für den Bambusanbau in China. Es ist geplant, die Anbaufläche bis Ende 2010 auf mehr als 30.000 Hektar zu vergrößern. Fünf Absichtserklärungen für die Pachtung weiterer, bereits kultivierter Bambusplantagen mit einer Gesamtfläche von mehr als 10.000 Hektar sind bereits unterzeichnet.


Die Asian Bamboo AG beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und betreibt neben der Bewirtschaftung von Bambusplantagen drei Anlagen zur Rohverarbeitung sowie eine Fabrik zur Feinverarbeitung von Bambussprossen. 2006 verkaufte das Unternehmen insgesamt 1,6 Millionen Bambusstämme sowie 25.000 Tonnen Bambussprossen. Dabei wurden mit frischen und verarbeiteten Bambussprossen etwa drei Viertel der Gesamtumsätzerlöse generiert, mit Bambusstämmen rund ein Viertel. Dieses Verhältnis soll sich in den nächsten Jahren im Zuge der Pachtung weiterer Plantagen und der verstärkten Produktion von Bambusstämmen ausgleichen. In den letzten drei Jahren wuchs die Asian Bamboo AG gemessen an den Umsatzerlösen um durchschnittlich über 79 Prozent pro Jahr auf 10,89 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2006 und -
gemessen am bereinigten Jahresüberschuss ohne Berücksichtigung der Veränderungen der biologischen Vermögenswerte - von über 127 Prozent auf 3,94 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2007 erwirtschaftete die Asian Bamboo AG Umsatzerlöse von 5,37 Millionen Euro - 20 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Bei einem bereinigten Jahresüberschuss von 1,62 Millionen Euro betrug die Umsatzrendite nach Steuern somit rund 30 Prozent.


Die Marktposition der Asian Bamboo AG wird vor allem von zwei Entwicklungen gestärkt. Erstens steigen aufgrund des anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwungs in China der Wohlstand und damit auch die Nachfrage nach Holz weiter an. Die chinesische Regierung schränkt jedoch die Abholzung von Wäldern stark ein, um die Nachhaltigkeit der Holzerzeugung zu erreichen, und fördert gleichzeitig den Einsatz von Bambus als schnellwachsender Alternative zu herkömmlichem Holz. Die Asian Bamboo AG verkauft ihre Baumbusstämme als ökologisch nachhaltige Alternative zu Holz in erster Linie auf dem inländischen Markt an Handelsunternehmen, die Bambusstämme insbesondere an Unternehmen aus den Branchen Bodenbeläge, Bauwesen, Möbelproduktion und Papierherstellung weiterverkaufen. Zusätzlich zum direkten Verkauf der Bambusstämme plant die Asian Bamboo AG, die eigene Wertschöpfungskette zu verlängern. Hierzu soll eine Fabrik für Bambusbodenbeläge mit einer Produktionskapazität von 1 Million Quadratmetern pro Jahr gebaut werden, die voraussichtlich Anfang 2009 ihren Betrieb aufnehmen wird.


Die zweite Entwicklung betrifft die steigende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln. Als erstes chinesisches Unternehmen erhielt die Asian Bamboo AG für ihre Bambussprossen die japanische Zertifizierung für Bio-Lebensmittel. Insbesondere in Japan, dem Hauptabsatzmarkt der Asian Bamboo AG für Bambussprossen, ist das Bewusstsein für gesunde, organisch angebaute Lebensmittel sehr ausgeprägt. 2006 betrugen die Exporte von Bambussprossen nach Japan rund 45% der Gesamtumsatzerlöse der Asian Bamboo AG. Auch in China ist durch den wachsenden Lebensstandard mit einer steigenden Präferenz der chinesischen Verbraucher für gesunde, organisch produzierte Nahrungsmittel zu rechnen. Um hiervon zu profitieren, plant die Asian Bamboo AG die Erweiterung ihres Vertriebsnetzes in China und hat in einem ersten Schritt bereits einen Vertrag mit der Fuzhou Yonghui Supermarket Co., Ltd. geschlossen, einem führenden chinesischen Einzelhändler für frische landwirtschaftliche Erzeugnisse mit 160 Supermärkten in den Provinzen Fujian und Chongqing.


Herr Zuojun Lin, Vorstandsvorsitzender der Asian Bamboo AG, kommentiert: ,,Der Börsengang ist für uns ein entscheidender Schritt, um unsere ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen. China gehört zu den größten Holzproduzenten der Welt, ist durch die hohe Nachfrage und die strengen Abholzungsauflagen aber gleichzeitig einer der weltgrößten Holzimporteure. Mit dem aufgenommenen Kapital können wir weiter große Bambusanbauflächen pachten und so von der schnell wachsenden Nachfrage nach Bambus als gleichwertigem Rohstoff profitieren. Dies ist kein kurzfristiger Markttrend, sondern eine nachhaltige Entwicklung, die unsere hervorragende Marktposition, unser Wachstum sowie unsere Profitabilität weiter stärken wird."


Die Asian Bamboo AG gehört derzeit mehrheitlich mit 90,65 Prozent des Grundkapitals der Green Resources Enterprise Holding Ltd, die im Eigentum von Herrn Zuojun Lin steht. Die restlichen 9,35 Prozent werden von fünf weiteren Privatinvestoren gehalten.


Die Asian Bamboo AG hat Sal Oppenheim jr. & Cie. KGaA als Global Coordinator und Sole Bookrunner mandatiert. Sal. Oppenheim und die Bank of China International agieren als Joint Lead Manager für den Börsengang. Selling Agents sind Comdirect Bank AG, Cortal Consors S.A. und DAB Bank AG.

Freitag, 16. November 2007

Kurze Freude
Asian Bamboo knickt ein


Der Börsengang von Asian Bamboo sah zunächst nach einem Erfolg aus, dann ging es für die frischgebackene Aktie jedoch abwärts. Asian Bamboo notierte beim Börsendebüt zwar mit 18,10 Euro und damit über dem Emissionspreis von 17 Euro, rutschte aber zwischenzeitlich auf ein Tief von 15,28 Euro. Die Aktie schloss bei 16,49 Euro

Asian Bamboo hatte seine angebotenen 5,6 Mio. Aktien zu je 17 Euro und damit am oberen Ende der bei 13,50 Euro beginnenden Zeichnungsspanne zugeteilt. Die Nachfrage habe das Angebot um etwa das 15-fache übertroffen, hieß es. Die Emission habe ein Volumen von 95 Mio. Euro.

Asian Bamboo ist nach dem Müllverbrennungsanlagenbauer Zhongde das zweite Unternehmen aus China, das sich auf das Frankfurter Börsenparkett wagt. Mit Greater China Precision Components (GCPC) und Vtion Wireless stehen noch zwei weitere Firmen aus dem Reich der Mitte in den Startlöchern für eine Notierung in Frankfurt in diesem Jahr.

Mit dem frischen Kapital will Asian Bamboo unter anderem weitere Bambusplantagen pachten. Derzeit betreibt die Gesellschaft 13 Bambusplantagen in der chinesischen Provinz Fujian und verkauft die Ernte auf dem chinesischen Markt. Bambus wird für Bodenbeläge, als Baumaterial und zur Papierherstellung verwendet. Die 300 Mitarbeiter starke Firma setzte im ersten Halbjahr dieses Jahres 5,37 Mo. Euro um und erzielte dabei einen Überschuss von 1,62 Mio. Euro. Der Streubesitz dürfte sich nach dem Börsengang auf rund 44 Prozent belaufen.