Banner Rotation

Login

Login   

Kolumnen

mehr...
Markus Fugmann: 25.07.08 12:10 Marktausblick 25.07.08 für...
 peketec.de: 25.07.08 08:55 Der aktuelle Tradingtag
Norbert Lohrke: 25.07.08 08:45 Branchenwetten ohne Netz

Börsenbrief des Tages

mehr...

Beitrag versenden

Zurück
Sie empfehlen ein Beitrag aus dem Thema: Allianz mit Bommeb-Ergebnis!!!

Beitrag versenden

 

Der zu versendende Beitrag

#131922 von  huetter69 Erstellt am: 09.05.08 11:52:40 Beitrag Nr.: 131922 Weitere Beiträge
Dieser Beitrag:

Teil 2 

 

Das erste Quartal der Allianz ist nach Einschätzung eines Analysten enttäuschend verlaufen. Der Bereich Leben/Kranken leide unter einer Absatzflaute, schwierig stelle sich auch die Situation im Asset-Management dar. Das seien allerdings keine spezifischen Allianz-Probleme, sondern branchentypische Erscheinungen. Insgesamt sah der Analyst den Versicherungskonzern auf dem richtigen Weg, allerdings sei für das Erreichen der Jahresziele eine erfolgreiche Restrukturierung der Dresdner Bank und ein Anspringen des Kapitalmarktes notwendig.

Ein zweiter Analyst wies mit Blick auf die Zahlen insbesondere auf die Probleme bei der Bank- Tochter hin. Hier hätten sich der Provisionsüberschuss wie auch der Zinsüberschuss deutlich schlechter als bei den Mitbewerbern entwickelt. Das deute auf Marktanteilsverluste hin. Der Ausblick der Allianz wurde als sehr zurückhaltend beschrieben, weitere Abschreibungen seien nicht auszuschließen, hieß es.

 

Wann sich die Kurse an den Kreditmärkten stabilisierten, sei nicht abzusehen, erklärte der Münchener Konzern. Die Allianz bekräftigte angesichts der Verluste der Problemtochter, dass das Renditeziel für das Bankgeschäft von mindestens 15 Prozent bis 2009 nicht mehr erreichbar sei. Es sei nicht davon auszugehen, dass die Ergebnisse in diesem und nächstem Jahr so gut ausfielen, dass der Rückstand aus 2007 kompensiert werde. „Für die Zukunft“ werde eine solche Rendite auf das eingesetzte Risikokapital aber weiter angestrebt.

Die Dresdner Bank ist seit langem ein Bremsklotz für den Allianz-Konzern, der auch die mittelfristigen Gruppenziele wegen der Probleme der Tochter mittlerweile nur noch für schwer erreichbar hält. Analysten rechnen daher zunehmend damit, dass sich der Versicherer über kurz oder lang von dem Institut trennen wird. Dabei steht besonders das Privatkundengeschäft im Fokus potenzieller Interessenten, da die Bank hier weiter schwarze Zahlen schreibt. Die Allianz will diese Sparte in eine eigene Tochter auslagern. Für Dresdner Kleinwort rechnen Investmentbanker dagegen mit nur geringem Interesse.