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#131921 von huetter69 | Erstellt am: 09.05.08 11:51:35 | Beitrag Nr.: 131921 | Weitere Beiträge |
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Beim Sorgenkind verhagelten Wertberichtigungen in Höhe von 845 Mill. Euro auf ABS-Wertpapiere das Ergebnis. Die Bank schloss das Quartal mit einem operativen Verlust von 453 Mill. Euro ab. Analysten hatten das Minus im Bankgeschäft, das weitgehend von der Dresdner getragen wird, nur auf 389 Millionen Euro geschätzt.
Der gesamte Umsatz des Allianz-Konzerns sank um sechs Prozent auf 27,7 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis sank um eine Milliarde Euro auf 1,86 Mrd. Euro - vor allem wegen der Wertberichtigungen bei der Dresdner Bank.
Die Schaden- und Unfallversicherung verzeichnete ein starkes erstes Quartal. Die Lebens- und Krankenversicherung litt dagegen ebenfalls unter der Finanzkrise. Wegen der schwachen Aktienmärkte realisierte die Allianz insgesamt 1,8 Mrd. Euro weniger Gewinn aus Kapitalanlagen. Deshalb fiel der Quartalsgewinn des Konzerns von 3,2 auf 1,15 Mrd. Euro.
Perlet sagte: „Wir bleiben mittelfristig optimistisch, denn die Kennzahlen zeigen, dass das Unternehmen in sehr guter Verfassung ist.“ Trotz einer leichten Entspannung an den US-Hypothekenmärkten und den Aktienmärkten sei ein Ende der Turbulenzen schwer vorherzusagen. „Je länger dieser Zustand anhält, desto schwieriger wird es, unser mittelfristiges Ergebnisziel zu erreichen“, sagte der Controlling-Vorstand. Die Allianz sei aber bestens positioniert für die Rückkehr normaler Marktbedingungen.