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#128766 von springer1968 | Erstellt am: 07.04.08 13:25:22 | Beitrag Nr.: 128766 | Weitere Beiträge |
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Gerüchte um die Tochter
Laut einem Börsenbrief muss die Dresdner Bank wegen der Finanzkrise im ersten Quartal Abschreibungen von einer Milliarde Euro verbuchen. Damit würde sich die negative Entwicklung der Allianz-Tochter fortsetzen.
Während der DAX heute fast ein Prozent steigt, notiert die Allianz-Aktie unverändert. Grund für die Underperformance sind Gerüchte um die Tochter Dresdner Bank.
Ein Börsenbrief berichtet, die Dresdner Bank müsse auf Grund der Finanzkrise im ersten Quartal Abschreibungen von einer Milliarde Euro verbuchen. Investoren kann die Zahl nicht mehr schocken. Bei der Vorlage der 2007er-Zahlen am 21. Februar hatte Allianz-Chef Michael Diekmann bereits gesagt, dass bei der Dresdner bis Ende Januar Abschreibungen von 300 bis 400 Millionen Euro gedroht hätten.
Hoffnung auf Verkauf der Tochter
Viele Investoren setzen darauf, dass die Allianz sich bald von dem Investmentbankinggeschäft der Dresdner trennen wird. Denn die Finanzkrise belastet die Sparte enorm. BÖRSE ONLINE erwartet aber, dass ein Verkauf auf sich warten lässt. Potenzielle Käufer wissen, dass das Marktsegment in den kommenden Quartalen unter erheblichen Druck stehen wird. Denn wegen der Finanzkrise schrumpft das Geschäft mit Börsengängen, Kapitalerhöhungen oder auch Beratungen bei Übernahmen und Fusionen. Solange sich eine Trennung von der Tochter nicht abzeichnet, bleiben wir für die Allianz-Aktie skeptisch.