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Von Baerlexa | Erstellt am: 21.05.08 10:32 | Beitrag Nr.: 133.155 | Weitere Beiträge |
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Von Hasnain Kazim
Krach in Korea: Hunderte Mitarbeiter der dortigen Allianz-Tochter streiken seit 120 Tagen, 87 Filialleiter wurden sogar gefeuert. Zur Hauptversammlung nach München an diesem Mittwoch kommen nur zwei koreanische Gewerkschafter - andere wurden vor der Abreise verhaftet.
Hamburg - Das neue Vergütungssystem bei der Allianz Leben in Südkorea stößt bei den Mitarbeitern auf wenig Gegenliebe. Seit dem 21. Januar 2008 gilt, dass ihr Gehalt nach einer individuellen Bewertung ihrer Leistung erhöht wird.
Allianz in München: "Der Streit muss in Korea gelöst werden"
Seither befinden sich rund 800 Mitarbeiter der südkoreanischen Allianz-Tochter im Warnstreik, anfangs auch noch 167 Filialleiter. Nach Angaben des Konzerns arbeiten in dem Unternehmen in Korea rund 10.000 Berater, etwa 350 Sachverständige und 380 Unternehmensagenten. Allianz Leben ist mit rund 1,3 Millionen Kunden der viertgrößte Versicherer des Landes. Die koreanische Firmengewerkschaft "Allianz Life Korea Union" (ALKU) behauptet, die Geschäftsführung habe "ohne Achtung des Arbeitsgesetzes die Tarifregelung geändert und sie somit willkürlich eingeführt". Niemand habe mit den Arbeitnehmern gesprochen.Es ist der längste Arbeitsausstand in der Versicherungsbranche Koreas.
"Wir werden unseren Warnstreik fortsetzen, solange die Verantwortlichen bei Allianz Leben Korea sich nicht mit uns an einen Tisch setzen", sagt ein ALKU-Helfer zu SPIEGEL ONLINE. "Ich wünschte, man wüsste beim Mutterkonzern Allianz SE, wie man mit uns in Korea umgeht."
Die Lage eskaliert - erst wurden nach Informationen der "Korea Times" 87 Filialleiter entlassen, nachdem sie ein Ultimatum, an den Arbeitsplatz zurückzukehren, verstreichen ließen. Die anderen 84 streikenden Manager folgten der Aufforderung der Geschäftsführung und blieben deshalb von einer Kündigung verschont.
Festnahmen vor der Abreise nach Deutschland
Jetzt wurden auch noch der ALKU-Chef und seine zwei Stellvertreter nach Gewerkschaftsangaben verhaftet. An der Allianz-Hauptversammlung in München können sie daher nicht teilnehmen. Der Vorwurf: wirtschaftsschädigendes Verhalten. Südkoreanischem Strafrecht zufolge rechtfertigt das durchaus Festnahmen. "Wir gehen davon aus, dass die Allianz Leben massiv Druck bei der Staatsanwaltschaft gemacht und die Festnahmen durchgesetzt hat", sagt ein mit den Vorgängen vertrauter Beobachter.
Tatsächlich ist nach ALKU-Angaben die Zahl der Vertragsabschlüsse in Südkorea wegen der Arbeitsniederlegungen allein im Februar um 31,5 Prozent gesunken. Es komme zudem verstärkt zu Kundenbeschwerden, da Servicepersonal nicht zu erreichen sei.
In der Konzernzentrale in München wundert man sich über die Proteste in Fernost. "Uns ist bekannt, dass einige Mitarbeiter in Südkorea streiken. Aber über das neue Gehaltssystem haben wir seit zwei, drei Jahren gesprochen. Im vergangenen Jahr wurde darüber konkret verhandelt, doch die Gewerkschaft hat es abgelehnt, sich daran zu beteiligen - trotz 20 Gesprächsangeboten. Es verwundert, wenn es jetzt heißt, wir seien nicht bereit zu Gesprächen."
Nach Angaben aus der Münchner Allianz-Zentrale wurden die Gehälter der koreanischen Mitarbeiter bereits in den vergangenen drei Jahren erheblich erhöht - erst um 14, dann um 11,5 und schließlich um 7 Prozent. "Beim neuen Gehaltssystem bleiben die bestehenden Löhne unangetastet. Es geht nur darum, dass die Erhöhungen künftig individuell nach Leistung erfolgen, nicht mehr pauschal."
Die ALKU hält an ihrem Vorwurf fest, die koreanische Geschäftsführung sei zu Gesprächen nicht bereit - erst recht nicht, seitdem sich sogar Südkoreas Präsident Lee Myung Bak in den Streit im März eingeschaltet und die Allianz aufgefordert hat, die Streikenden zur Wiederaufnahme der Arbeit zu bewegen. Lee, so die Kritik der Gewerkschaft, sei ein wirtschaftsfreundlicher Politiker, der versuche, sein Versprechen, für mehr ausländische Direktinvestitionen zu sorgen, einzulösen. Da passten Warnstreiks koreanischer Arbeitnehmer bei einem deutschen Unternehmen nicht ins Bild.
Zwei Koreaner wollen Flugblätter verteilen
Im Februar lehnte es der Allianz-Vorstand in München nach Angaben der Gewerkschaft Ver.di ab, mit einer eigens aus Südkorea angereisten Delegation von Betriebsräten und Gewerkschaftsvertretern zu reden. "Lediglich ein paar Arbeitnehmervertreter aus dem Aufsichtsrat hörten sich an, was die Asiaten zu sagen hatten. Geschehen ist seither nichts, was ihnen genützt hätte", heißt es aus aus Ver.di-Kreisen, die die Vorgänge in Südkorea aufmerksam verfolgen.
Zwei ALKU-Mitglieder haben sich trotz der Verhaftung ihrer Kollegen auf den Weg nach Deutschland gemacht und wollen an diesem Mittwoch vor der Hauptversammlung Flugzettel verteilen. Sie hoffen, dass sich jemand vom Allianz-Vorstand für ihre Sorgen interessiert.
Auf offene Ohren dürften sie kaum stoßen. "Der Streit", erklärt eine Konzernsprecherin auf Nachfrage, "muss in Korea gelöst werden. Dort sitzen die Verhandlungspartner, nicht in München." Über die Ausgestaltung der Vergütung könne man in Korea sicher noch reden - nicht aber über das Gehaltssystem generell. "Das ist beschlossene Sa
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,554397,00.htmlche."
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Von tecdaexchen | Erstellt am: 21.05.08 16:11 | Beitrag Nr.: 133.196 | Weitere Beiträge |
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Von Neitka | Erstellt am: 21.05.08 21:52 | Beitrag Nr.: 133.238 | Weitere Beiträge |
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Foto: AFP Allianz-Chef Michael Diekmann spricht über Verkaufsverhandlungen der Dresdner Bank
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Von Bonea | Erstellt am: 22.05.08 19:40 | Beitrag Nr.: 133.351 | Weitere Beiträge |
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Von Ulric Papendick
Deutschlands Bankenlandschaft steht vor dem größten Umbruch seit Jahren: Die Allianz hat nach Informationen von manager magazin mit der Commerzbank ein Zehn-Milliarden-Euro-Gebot für die Postbank abgegeben. Der neu entstehende Bankenriese hätte das Zeug zum nationalen Champion.
Hamburg - Die Offerte der Allianz
und der Commerzbank
beläuft sich auf rund zehn Milliarden Euro. Das erfuhr das manager magazin aus Kreisen der beteiligten Unternehmen. Gemeinsam wollen der größte deutsche Versicherungskonzern und das zweitgrößte Kreditinstitut des Landes einen neuen nationalen Bankenchampion schaffen.
Postbank-Zentrale in Bonn: Bald Mitglied einer Dreierallianz?
Bei der Offerte handelt es sich um ein unverbindliches Angebot, das Grundlage für weitere Sondierungsgespräche zwischen den drei Instituten sein soll. Die Allianz will ihre Tochter Dresdner Bank in das neue Gemeinschaftsunternehmen mit der Commerzbank und der Postbank
einbringen. Schon jetzt besitzt die Dresdner Bank mit 1074 Filialen das größte Filialnetz aller deutschen Großbanken, die Commerzbank verfügt über rund 820 Geschäftsstellen. Die Postbank wiederum zählt mit rund 14,5 Millionen Kunden zu den größten Publikumsbanken der Republik. Gemeinsam würden sie den bisherigen Branchenprimus, die Deutsche Bank
, überflügeln.
Auf der Hauptversammlung am gestrigen Mittwoch hatte Allianz-Chef Michael Diekmann eine Fusion oder die Trennung von der mit Verlusten kämpfenden Bankentochter Dresdner Bank als denkbare Möglichkeit angedeutet. "Derzeit finden Sondierungsgespräche statt, die aber noch nicht das Stadium erreicht haben, dass ich heute darüber berichten könnte", sagte Diekmann.
Erstmals seit Jahren gebe es eine Situation, in der es zu größeren Zusammenschlüssen privater Banken kommen könne, sagte Diekmann vor 4000 Aktionären. "Wir begrüßen diese Entwicklung." Es könne zu "guten Lösungen" kommen, sagte er weiter. Die privaten Banken müssten deutlich höhere Marktanteile anstreben.
Vor allem das Privatkundengeschäft in Deutschland wird von den öffentlich-rechtlichen Sparkassen und den genossenschaftlichen Volks- und Raiffeisenbanken dominiert, die von privaten Häusern de facto nicht zu übernehmen sind. Bei einer Fusion der Dresdner Bank wären die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Postbank denkbare Partner.
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Von informationsknecht | Erstellt am: 23.05.08 11:01 | Beitrag Nr.: 133.439 | Weitere Beiträge |
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An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1.
Man muß nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.
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Von patare71 | Erstellt am: 23.05.08 11:43 | Beitrag Nr.: 133.447 | Weitere Beiträge |
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Entsteht bald ein neuer Bankenriese? Die Allianz und die Commerzbank haben ein Angebot für die Postbank im Volumen von rund zehn Milliarden Euro abgegeben, wie das Manager Magazin berichtet.
Die Allianz wolle dazu ihre Tochtergesellschaft Dresdner Bank mit der Commerzbank und der Postbank fusionieren. Schon jetzt besitzt die Dresdner Bank mit 1074 Filialen das größte Netz aller deutschen Großbanken. Die Commerzbank verfügt in Deutschland über rund 820 Geschäftsstellen. Die Postbank, deren Hauptanteilseigner die Deutsche Post AG ist, wiederum zählt mit rund 14,5 Millionen Kunden zu den größten Publikumsbanken des Landes. Gemeinsam würden sie den bisherigen Branchenprimus, die Deutsche Bank, überflügeln.„Die Commerzbank würde in dieser Dreierkonstellation ihre Position gegenüber der Deutschen Bank mit einem Schritt erheblich verbessern. Aus eigener Kraft könnte sie das nicht schaffen. Und auch für die Allianz wäre das von Vorteil. Sie hätte für ihre schwächelnde Tochter Dresdner Bank endlich eine Lösung gefunden. Noch wissen wir aber nicht, ob es überhaupt dazu kommt und wie so eine Dreierallianz aussehen soll. Da sind zahlreiche Fragen offen. Insbesondere wäre dann die Beziehung zwischen Commerzbank und Dresdner Bank zu klären. Hier sehe ich die größten Überschneidungen. Denn die Postbank passt sowohl in das Geschäftsfeld der Allianz/Dresdner als auch in das der Commerzbank“, kommentiert Prof. Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerischen Finanz-Zentrums, im Interview mit dem Manager Magazin.
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Von patare71 | Erstellt am: 27.05.08 16:35 | Beitrag Nr.: 133.783 | Weitere Beiträge |
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Von patare71 | Erstellt am: 06.06.08 23:02 | Beitrag Nr.: 134.796 | Weitere Beiträge |
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Düsseldorf (BoerseGo.de) - Die Umstrukturierung im Allianz-Konzern (News/Aktienkurs) schreitet voran. Um die eigenen Erkentnisse in der Praxis besser nutzen zu können werde die Schadensforschung nun in das Versicherungsgeschäft integriert, berichtet das "Handelsblatt". In diesem Zusammenhang ziehen rund 40 Ingenieure vom Allianz Zentrum für Technik Risk&Technology (AZT) von Ismaning nach München in die Räume des konzerneigenen Industrieversicherers Allianz Global Corporate&Specialty (AGCS) um. Damit könne künftig die Erfahrung aus der Schadensforschung stärker ins Versicherungsgeschäft einfließen, hieß es. Dadurch sollen Doppelarbeiten vermieden und die Schadensaufwendungen verringert werden.
Früher hätten viel zu viele Mitarbeiter ein und dasselbe Risiko begutachtet. Das störe den Kunden und verlängere die Entscheidungswege der Allianz. Die AZT-Spezialisten sollen den Ablauf nun straffen. Hermann Jörissen, im AGCS-Vorstand seit 2007 weltweit verantwortlich für Schäden und Zeichnungspolitik, verspricht sich davon letztlich einen positiven Effekt auf das Ergebnis.
Die Kunden sind aber offenbar skeptisch. "Es gab immer wieder Versuche seitens der Versicherer, sich ihr Risikomanagement bezahlen zu lassen", erinnert sich ein erfahrener Großkunde, "doch das gehört zur Leistung des Versicherers einfach dazu", zitiert das "Handelsblatt". Ein anderer bestätigt: "Die Besichtigung ist im Preis drin." Jörissen versichert jedoch, dass die Leistung der AGCS durch die Integration insgesamt nicht teurer werde.
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Von patare71 | Erstellt am: 06.06.08 23:04 | Beitrag Nr.: 134.797 | Weitere Beiträge |
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Die Analysten der Deutschen Bank stufen die Aktien der Allianz (News/Aktienkurs) weiterhin mit "Buy" ein.
Das Kursziel wurde von 160 Euro auf 156 Euro gesenkt.
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 13.06.08 22:19 | Beitrag Nr.: 135.671 | Weitere Beiträge |
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FRANKFURT (AWP International) - Im Ringen um eine Neuordnung des deutschen Bankenmarkts wird eine Grossfusion nach einem Pressebericht wahrscheinlicher. Die Allianz gewähre mehreren Interessenten Einblick in die Bücher der Dresdner Bank, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung"
(FAZ/Freitagausgabe). "Derzeit haben mehrere Parteien die Möglichkeit, sich die Dresdner Bank genauer anzusehen" zitiert das Blatt Finanzkreise. Allianz-Vorstandsmitglied Paul Achleitner habe eine Art inoffizielle Auktion für die Dresdner Bank gestartet. Unter anderem seien die Commerzbank und die Deutsche Bank dabei.
Ein Komplettausstieg der Allianz gelte aber als sehr unwahrscheinlich. Der Allianz-Vorstandsvorsitzende Michael Diekmann habe intern klar zu verstehen geben, dass es dem grössten deutschen Versicherer in der erwarteten Konsolidierungsrunde strategisch vor allem darum gehe, den Verkauf von Versicherungspolicen in den Bankfilialen zu stärken.
Als mögliche Lösung kristallisiere sich nun ein Zusammengehen zwischen Commerzbank und Dresdner Bank heraus. Derzeit gewähre die Commerzbank auch der Dresdner Bank das Privileg, ihre Bilanz unter die Lupe zu nehmen. Die beiden sprechen seit Wochen über eine mögliche Verbindung und treten gemeinsam als Interessenten für die eventuell zum Verkauf stehenden Deutsche Postbank auf. Das Hauptziel der gegenseitigen Buchprüfung sei es, Bewertungsfragen zu klären. Dabei geht es vor allem darum, den Wert der nicht börsennotierten Dresdner Bank und ihrer Kapitalmarktsparte Dresdner Kleinwort zu bestimmen. Die Allianz wolle beide Einheiten zusammen verkaufen. "Das soll im Paket abgegeben werden", heisst es. Denn die mit der Suche nach einem Käufer beauftragte Investmentbank Goldman Sachs habe derzeit keinen Interessenten für Dresdner Kleinwort an der Hand. Keine der beteiligten Banken wollten laut FAZ die Informationen kommentieren