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Forum > Deutschland > Allianz mit Bommeb-Ergebnis!!!

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ALLIANZ SE VINK.NAMENS-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 16.05.2008 19:56)
Letzter Kurs: 129,50 EUR WKN: 840400 ALLIANZ SE VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: 0,20 EUR Symbol: ALV
Veränd. in %: 0,15 % ISIN: DE0008404005
Volumen 17.691 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 129,40 Ask 129,59
(160,00) (160,00)

Thema: Allianz mit Bommeb-Ergebnis!!!

Thema Nr. 33711  
Thema eröffnet von:  Entsafter Beiträge: 67 Bewertung (0):
am: 09.11.07 12:27 Gelesen gesamt: 712    
Letzter Beitrag von:  springer1968 Gelesen heute: 5      
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Von  BlackTuesday2410 Erstellt am: 07.05.08 01:21 Beitrag Nr.: 131.658 Weitere Beiträge
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dann wissen die ja wenn ein Verbraucher einen falschen Strom Schaden meldetsmiley

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 09.05.08 10:49 Beitrag Nr.: 131.912 Weitere Beiträge
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FINANZKRISE

Dresdner Bank verhagelt Allianz die Zahlen

Die Kreditkrise macht sich bemerkbar: Der Überschuss Allianz ist im ersten Quartal deutlich eingebrochen - und um fast zwei Drittel gefallen. Grund dafür sind vor allem die Schwierigkeiten der Tochter Dresdner Bank.

 

München - Schuld an dem Gewinneinbruch sind die roten Zahlen bei der Dresdner Bank und die schwachen Aktienmärkte: Allein im ersten Quartal fiel der Überschuss um 65 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro. Der gesamte Umsatz des Allianz-Konzerns sank um sechs Prozent auf 27,7 Milliarden Euro, das operative Ergebnis sank um eine Milliarde Euro auf 1,86 Milliarden Euro - vor allem wegen der Wertberichtigungen beim Sorgenkind Dresdner Bank.

 

DDP

Filiale der Dresdner Bank: Gewinn um zwei Drittel eingebrochen

Denn für den Rückgang des operativen Konzerngewinns war vor allem das Kreditinstitut verantwortlich: Bei der Dresdner Bank brachen neben dem Gewinn auch die operativen Erträge ein, und zwar um beinahe zwei Drittel auf 719 Millionen Euro. Provisions- und Zinsüberschuss gaben ebenfalls nach. Unter dem Strich wies die Bank einen Verlust von 513 Millionen Euro aus - nach 612 Millionen Euro Gewinn ein Jahr zuvor.

Die Allianz hielt dem Institut zugute, auch seine Kosten reduziert zu haben. Der operative Aufwand sei bei der Dresdner Bank um von 1,35 auf 1,16 Milliarden Euro gesunken. Zudem seien wegen der schwachen Aktienmärkte bewusst geringe Gewinne aus Kapitalanlagen realisiert worden.

 

"2008 wird ein schwieriges Jahr bleiben", sagte Allianz-Vorstandsmitglied Helmut Perlet. Trotz einer leichten Entspannung an den US-Hypothekenmärkten und den Aktienmärkten sei ein Ende der Turbulenzen schwer vorherzusagen. "Je länger dieser Zustand anhält, desto schwieriger wird es, unser mittelfristiges Ergebnisziel zu erreichen", sagte der Controlling-Vorstand. Die Allianz sei aber bestens positioniert für die Rückkehr normaler Marktbedingungen. Trotzdem bleibe man mittelfristig optimistisch, denn die Kennzahlen zeigten, dass das Unternehmen in sehr guter Verfassung sei.

 

Obwohl die Allianz bereits Ende April die hohen Abschreibungen bei der Dresdner Bank angekündigt hatte, gab die Allianz-Aktie am Freitag in den ersten Handelsminuten 1,33 Prozent auf 128,63 Euro nach. Die endgültigen Zahlen lägen immer noch deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen, sagte ein Händler. Mit Blick auf die Sparten habe der Versicherer im Schaden- und Unfallgeschäft positiv abgeschnitten, der Bereich Leben- und Krankenversicherung enttäusche dagegen. Auch vom Ausblick kämen wenig positive Impulse

sam/dpa-AFX/AP


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,552418,00.html

 

Von  huetter69 Erstellt am: 09.05.08 11:49 Beitrag Nr.: 131.920 Weitere Beiträge
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Allianz-Tochter Dresdner Bank tief in der Verlustzone

München (Reuters) - Die Allianz hat in ihrem Bankgeschäft im ersten Quartal wegen der Finanzkrise tiefrote Zahlen geschrieben.

Neuerliche Abschreibungen in Höhe von 845 Millionen Euro führten bei der kriselnden Tochter Dresdner Bank zu einem Verlust von 513 Millionen Euro nach einem Gewinn von 612 Millionen im Vorjahresquartal, teilte die Allianz am Freitag in München mit. Von Reuters befragte Analysten hatten das Minus im Bankgeschäft, das weitgehend von der Dresdner getragen wird, nur auf 389 Millionen Euro geschätzt. Seit Beginn der weltweiten Finanzkrise summieren sich die Belastungen der Dresdner Bank nun auf gut 2,3 Milliarden Euro.

Der Überschuss des Konzerns ging in den ersten drei Monaten um zwei Drittel auf 1,15 Milliarden Euro zurück. Der Versicherungsriese hatte diesmal auf Aktienverkäufe verzichtet, wie sie das Ergebnis im Vorjahr in die Höhe getrieben hatten. So hatte sich die Allianz damals unter anderem von Aktienbeständen an BMW und KarstadtQuelle - jetzt Arcandor - getrennt.

Auch im restlichen Geschäft lief es für den Konzern, der 2007 auf einen Rekordgewinn von acht Milliarden Euro kam, nicht rund: Der Überschuss der Kernsparte Schaden/Unfallversicherung ging auf 1,05 (Vorjahr 1,18) Milliarden Euro zurück, in der Leben- und Krankenversicherung auf 452 (553) Millionen sowie in der Vermögensverwaltung auf 78 (99) Millionen.

Der Ausblick der erfolgsverwöhnten Allianz fiel entsprechend verhalten aus: "Obwohl wir eine leichte Erholung an den US-Hypothekenmärkten und den Aktienmärkten sehen, bleibt es schwer, vorherzusagen, wann sich die Turbulenzen an den Märkten legen werden", sagte Finanzchef Helmut Perlet. "2008 wird ein schwieriges Jahr bleiben und je länger dieser Zustand anhält, desto schwieriger wird es, unser mittelfristiges Ergebnisziel zu erreichen." Die Münchner haben sich vorgenommen, den operativen Gewinn von 2007 bis 2009 um durchschnittlich zehn Prozent pro Jahr zu steigern. Am Ende der Zeitspanne soll ein Ergebnis von 13,3 Milliarden Euro stehen.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 09.05.08 11:51 Beitrag Nr.: 131.921 Weitere Beiträge
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Dresdner Bank stürzt in Verlustzone

 

Die Dresdner Bank bleibt in der Finanzkrise eine Belastung für den Allianz-Konzern. Der Versicherungsriese hat wegen der Finanzkrise in seinem Bankgeschäft im ersten Quartal tiefrote Zahlen geschrieben.

Rote Zahlen bei der Dresdner Bank und schwache Aktienmärkte haben bei der Allianz zu einem Gewinneinbruch geführt. Der Überschuss im ersten Quartal fiel um 65 Prozent auf 1,15 Mrd. Euro. Allianz-Vorstandsmitglied Helmut Perlet sagte am Freitag in München: „2008 wird ein schwieriges Jahr bleiben.“ Angesichts der Unsicherheit über die weitere Marktentwicklung und der anhaltenden Preisschwankungen bei vielen strukturierten Anleihen sei eine genaue Prognose derzeit aber nicht möglich. Die Dresdner Bank hat noch Wertpapiere in Höhe von knapp 1,9 Mrd. Euro im Handelsbuch, die als kritisch einzustufen sind. Hierzu gehören US-Hypothekenpapiere und strukturierte Anleiheprodukte (CDOs).

Beim Sorgenkind verhagelten Wertberichtigungen in Höhe von 845 Mill. Euro auf ABS-Wertpapiere das Ergebnis. Die Bank schloss das Quartal mit einem operativen Verlust von 453 Mill. Euro ab. Analysten hatten das Minus im Bankgeschäft, das weitgehend von der Dresdner getragen wird, nur auf 389 Millionen Euro geschätzt.

Der gesamte Umsatz des Allianz-Konzerns sank um sechs Prozent auf 27,7 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis sank um eine Milliarde Euro auf 1,86 Mrd. Euro - vor allem wegen der Wertberichtigungen bei der Dresdner Bank.

 

Die Schaden- und Unfallversicherung verzeichnete ein starkes erstes Quartal. Die Lebens- und Krankenversicherung litt dagegen ebenfalls unter der Finanzkrise. Wegen der schwachen Aktienmärkte realisierte die Allianz insgesamt 1,8 Mrd. Euro weniger Gewinn aus Kapitalanlagen. Deshalb fiel der Quartalsgewinn des Konzerns von 3,2 auf 1,15 Mrd. Euro.

Perlet sagte: „Wir bleiben mittelfristig optimistisch, denn die Kennzahlen zeigen, dass das Unternehmen in sehr guter Verfassung ist.“ Trotz einer leichten Entspannung an den US-Hypothekenmärkten und den Aktienmärkten sei ein Ende der Turbulenzen schwer vorherzusagen. „Je länger dieser Zustand anhält, desto schwieriger wird es, unser mittelfristiges Ergebnisziel zu erreichen“, sagte der Controlling-Vorstand. Die Allianz sei aber bestens positioniert für die Rückkehr normaler Marktbedingungen.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 09.05.08 11:52 Beitrag Nr.: 131.922 Weitere Beiträge
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Teil 2 

 

Das erste Quartal der Allianz ist nach Einschätzung eines Analysten enttäuschend verlaufen. Der Bereich Leben/Kranken leide unter einer Absatzflaute, schwierig stelle sich auch die Situation im Asset-Management dar. Das seien allerdings keine spezifischen Allianz-Probleme, sondern branchentypische Erscheinungen. Insgesamt sah der Analyst den Versicherungskonzern auf dem richtigen Weg, allerdings sei für das Erreichen der Jahresziele eine erfolgreiche Restrukturierung der Dresdner Bank und ein Anspringen des Kapitalmarktes notwendig.

Ein zweiter Analyst wies mit Blick auf die Zahlen insbesondere auf die Probleme bei der Bank- Tochter hin. Hier hätten sich der Provisionsüberschuss wie auch der Zinsüberschuss deutlich schlechter als bei den Mitbewerbern entwickelt. Das deute auf Marktanteilsverluste hin. Der Ausblick der Allianz wurde als sehr zurückhaltend beschrieben, weitere Abschreibungen seien nicht auszuschließen, hieß es.

 

Wann sich die Kurse an den Kreditmärkten stabilisierten, sei nicht abzusehen, erklärte der Münchener Konzern. Die Allianz bekräftigte angesichts der Verluste der Problemtochter, dass das Renditeziel für das Bankgeschäft von mindestens 15 Prozent bis 2009 nicht mehr erreichbar sei. Es sei nicht davon auszugehen, dass die Ergebnisse in diesem und nächstem Jahr so gut ausfielen, dass der Rückstand aus 2007 kompensiert werde. „Für die Zukunft“ werde eine solche Rendite auf das eingesetzte Risikokapital aber weiter angestrebt.

Die Dresdner Bank ist seit langem ein Bremsklotz für den Allianz-Konzern, der auch die mittelfristigen Gruppenziele wegen der Probleme der Tochter mittlerweile nur noch für schwer erreichbar hält. Analysten rechnen daher zunehmend damit, dass sich der Versicherer über kurz oder lang von dem Institut trennen wird. Dabei steht besonders das Privatkundengeschäft im Fokus potenzieller Interessenten, da die Bank hier weiter schwarze Zahlen schreibt. Die Allianz will diese Sparte in eine eigene Tochter auslagern. Für Dresdner Kleinwort rechnen Investmentbanker dagegen mit nur geringem Interesse.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 09.05.08 12:11 Beitrag Nr.: 131.923 Weitere Beiträge
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Auf die damalige Übernahme der Dresdner Bank, hätte sich die Allianz nie einlassen dürfen.

 

Von  springer1968 Erstellt am: 09.05.08 12:52 Beitrag Nr.: 131.932 Weitere Beiträge
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Die Allianz sei trotz auf den ersten Blick enttäuschender Zahlen auf dem richtigen Weg, heißt es von der NordLB. Dies gelte allerdings nur, sofern die Konzernleitung auf eine unterjährige Veräußerung der Investmentsparte der Dresdner Bank und einen anschließenden Umbau dieses Sektors setzt. Sollte sich zudem der Kapitalmarkt in der zweiten Jahreshälfte erholen, werde die Allianz ihre Ziele für 2008 erreichen. Daher verfüge die Aktie zumindest kurzfristig über neues Kurspotenzial, begründen die Experten ihren Schritt.

 

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