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Forum > Deutschland > Aktuelles zu Freenet / Mobilcom

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FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 12.05.2008 12:15)
Letzter Kurs: 10,20 EUR WKN: A0EAMM FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: -0,07 EUR Symbol: FNT
Veränd. in %: -0,68 % ISIN: DE000A0EAMM0
Volumen 1.233 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 10,13 Ask 10,16
(988,00) (985,00)

Thema: Aktuelles zu Freenet / Mobilcom

Thema Nr. 6887  
Thema eröffnet von:  exbaerde Beiträge: 85 Bewertung (0):
am: 17.09.05 11:40 Gelesen gesamt: 1356    
Letzter Beitrag von:  springer1968 Gelesen heute: 3      
am: 09.05.08 12:47          
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Themenbeitrag Nr.81

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  patare71 Erstellt am: 06.05.08 23:06 Beitrag Nr.: 131.627 Weitere Beiträge
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War denn nicht irgendwann absehbar, dass das Freenet-Management eine andere Lösung will?

 

Am 7. April hatte ich ein angenehmes Telefonat mit Herrn Spoerr. Er erklärte, dass er unser Konzept zu den 14 Euro je Aktie benötige, die ich unter gewissen Bedingungen in Aussicht gestellt hatte. Er habe Druck aus dem Aufsichtsrat, den Debitel-Deal abzuschließen. Das war für mich durchaus nachvollziehbar, eines der Mitglieder ist als Berater für Permira tätig. Kurz darauf gab es einen Medienbericht, in dem eine Sprecherin von Freenet dahingehend zitiert wurde, dass ein potenzielles Übernahmeangebot für 12,80 Euro, das so wörtlich an "ungewöhnliche Bedingungen" geknüpft sei, keine ernsthafte Handlungsoption für Freenet darstelle.

 

Was geschah dann?

 

Wir haben die 14 Euro je Aktie klargestellt und Freenet aufgefordert, uns zu bestätigen, dass es sich bei den Äußerungen der Sprecherin um ein Missverständnis handelte und die Verhandlungen fortgesetzt würden. Als Antwort kam, es läge kein verbindliches Angebot vor, deshalb hätte man keine Handlungsalternativen. Da haben wir gemerkt: Hier wird nicht ehrlich gespielt.

 

So etwas ist doch heutzutage Teil eines normalen Verhandlungspokers. Warum haben Sie nicht einfach ein ordentliches Angebot gemacht?

 

Dazu waren wir bereit, Basis sollte die vereinbarte Überlassung wesentlicher Kennzahlen sein. Diese wurden mehrfach in Aussicht gestellt, aber nicht geliefert.

 

Warum haben Sie es nicht mit einer feindlichen Offerte am Management vorbei versucht?

 

Das passt nicht zu unserer Kultur. Hätte Herr Spoerr mich nicht am Vortag unseres Treffens aktiv angerufen oder hätte er von Anfang gesagt, dass er keine Übernahme will, dann hätten wir uns die ganze Mühe gespart.

 

Ist die Übernahme des Mobilfunkers Debitel aus der Sicht eines Freenet-Aktionärs wirklich so schlimm?

 

Man muss zwei Themen trennen. Einerseits ist unser Übernahmeversuch gescheitert. Herr Spoerr hat uns hinters Licht geführt. Damit ist das Thema für mich durch. Andererseits hat United Internet wie andere Freenet-Aktionäre ein Interesse daran, dass sich die Aktie positiv entwickelt, nicht weiter an Wert verliert.




 

Themenbeitrag Nr.82

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  patare71 Erstellt am: 06.05.08 23:08 Beitrag Nr.: 131.628 Weitere Beiträge
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Droht denn so etwas?

 

Das Mobilfunkgeschäft bei Freenet ist rückläufig, im letzten Jahr fiel der Umsatz um elf Prozent. Bei Debitel sieht es ähnlich aus, ohne Zukäufe wären die Umsätze gesunken. Wo liegt denn da die Phantasie? Der Kapitalmarkt hat sehr negativ reagiert.

 

Für wen ist die Transaktion dann überhaupt sinnvoll?

 

Für Permira. Sie laden ihre "lahme Ente" bei den Freenet-Aktionären ab. Permira hat Erfahrungen in der Zusammenführung von Mobilfunkfirmen, im letzten Jahr wurden Talkline und Dug erworben. Wenn es mit Freenet eine große gemeinsame Zukunft gäbe, dann hätte Permira nicht Debitel verkauft, um sich anschließend mit knapp 25 Prozent der Freenet-Aktien zu begnügen. Stattdessen hätten sie 2007 den Mobilfunkbereich von Freenet erworben und zu 100 Prozent vom kombinierten Geschäft profitiert. Dramatisch ist, dass Freenet unter diesen negativen Vorzeichen 1,2 Milliarden Euro Schulden übernimmt und mit seinem Geschäft für die Debitel-Verbindlichkeiten haftet.

 

Was werden Sie nun als Freenet-Aktionär tun?

 

Wir haben einen Einstweilige Verfügung beantragt, die die Ausgabe neuer Aktien zur Finanzierung des Debitel-Kaufs unterbinden soll. Wir wollen im Interesse aller Freenet-Aktionäre den Debitel-Deal verhindern.

 

Werden Sie bei der Hauptversammlung von Freenet versuchen, eine Neubesetzung des Aufsichtsrates durchzusetzen?

 

Die Hauptversammlung ist überfällig. Sie sollte ursprünglich am 15. Mai stattfinden, wurde aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Wir werden darauf drängen, dass jetzt endlich zur ordentlichen Hauptversammlung eingeladen wird. Sobald der Termin absehbar ist, werden wir uns konkrete Gedanken machen. Auf alle Fälle sollte dort über die ausgefallene Dividende für 2007 gesprochen werden. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Freenet verzögert die Hauptversammlung bis die neuen Aktien für Permira geschaffen wurden, damit ein neuer Großaktionär, der für 2007 nicht dividendenberechtigt ist, über den Ausfall der Dividende mitentscheiden kann. Die Freenet Aktionäre sind unglücklich und das wird sich bei der kommenden Hauptversammlung artikulieren.

 

Themenbeitrag Nr.83

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 09.05.08 12:43 Beitrag Nr.: 131.929 Weitere Beiträge
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Freenet will Konzernumbau 2008 abschließen - Verkauf von DSL-Sparte

 

 

Der Telefonanbieter Freenet (News/Aktienkurs) will seine Neuausrichtung in diesem Jahr abschließen. "2008 ist das Jahr des Umbruchs", sagte Vorstandschef Eckhard Spoerr am Freitag in Hamburg der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Mit der Übernahme von Debitel will Freenet das Mobilfunkgeschäft stärken; zugleich soll das Festnetzgeschäft verkauft werden. "In vier bis acht Wochen haben wir die Vorbereitungen dazu abgeschlossen." Als mögliche Bieter gelten Versatel (News/Aktienkurs), Telefonica (News/Aktienkurs) sowie der Konkurrent United Internet (News/Aktienkurs), der an Freenet beteiligt ist.       Den Verkauf des DSL-Geschäfts, das im ersten Quartal einen Kundenrückgang verzeichnete, will Spoerr 2008 abschließen. "Wir stehen nicht unter Zeitdruck, wollen das Vorhaben aber in diesem Jahr abschließen." Wegen der großen Veränderungen gebe es keine Prognose für dieses Jahr./

 

Themenbeitrag Nr.84

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 09.05.08 12:44 Beitrag Nr.: 131.930 Weitere Beiträge
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Freenet will Konzernumbau 2008 abschließen - Verkauf von DSL-Sparte

 

 

Der Telefonanbieter Freenet (News/Aktienkurs) will seine Neuausrichtung in diesem Jahr abschließen. "2008 ist das Jahr des Umbruchs", sagte Vorstandschef Eckhard Spoerr am Freitag in Hamburg der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Mit der Übernahme von Debitel will Freenet das Mobilfunkgeschäft stärken; zugleich soll das Festnetzgeschäft verkauft werden. "In vier bis acht Wochen haben wir die Vorbereitungen dazu abgeschlossen." Als mögliche Bieter gelten Versatel (News/Aktienkurs), Telefonica (News/Aktienkurs) sowie der Konkurrent United Internet (News/Aktienkurs), der an Freenet beteiligt ist.       Den Verkauf des DSL-Geschäfts, das im ersten Quartal einen Kundenrückgang verzeichnete, will Spoerr 2008 abschließen. "Wir stehen nicht unter Zeitdruck, wollen das Vorhaben aber in diesem Jahr abschließen." Wegen der großen Veränderungen gebe es keine Prognose für dieses Jahr./

 

Themenbeitrag Nr.85

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 09.05.08 12:47 Beitrag Nr.: 131.931 Weitere Beiträge
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ROUNDUP 2: Freenet mit Gewinneinbruch - DSL-Geschäft unter Druck

 

BÜDELSDORF (dpa-AFX) - Der vor der Neuausrichtung stehende Telekomanbieter Freenet (News/Aktienkurs) hat im Auftaktquartal einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Überschuss sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 49,9 Millionen auf 12,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Büdelsdorf mitteilte. Vorstandschef Eckhard Spoerr bezeichnet 2008 als Jahr des "Umbruchs". Mit der Übernahme von Debitel will Freenet das Mobilfunkgeschäft stärken; zugleich soll das Festnetzgeschäft verkauft werden. "In vier bis acht Wochen haben wir die Vorbereitungen dazu abgeschlossen."

Als mögliche Bieter für das DSL-Geschäft gelten Versatel (News/Aktienkurs), Telefonica (News/Aktienkurs) sowie der Konkurrent United Internet (News/Aktienkurs), der an Freenet beteiligt ist. Den Verkauf der Sparte, die im ersten Quartal einen Kundenrückgang verzeichnete, will Spoerr 2008 unter Dach und Fach bringen. "Wir stehen nicht unter Zeitdruck, wollen das Vorhaben aber in diesem Jahr abschließen."

 

Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) stieg im ersten Quartal um 5,3 Prozent auf 69 Millionen Euro, während der Umsatz von 452,4 Millionen auf 442,3 Millionen Euro sank. Spoerr begründete den Zuwachs beim EBITDA mit niedrigen Kundengewinnungskosten sowie der Auflösung von Rückstellungen für Aktienoptionen. Belastend wirkte sich das Festnetzgeschäft aus, das im Auftaktquartal defizitär war. Die Nutzerbasis sank im ersten Quartal um 90.000 auf 1,19 Millionen; Analysten hatten hingegen einen Zuwachs erwartet. Im Mobilfunk gewann Freenet (früher mobilcom) 120.000 Kunden hinzu.

Der Freenet-Chef verwies zudem darauf, dass sich das Zerschlagungsszenario negativ auf die DSL-Kundenentwicklung ausgewirkt habe. Die Strategie von United Internet-Chef Ralph Dommermuth sei es, Unsicherheit zu erzeugen und Freenet damit zu schaden, sagte Spoerr. Dazu zählte auch der Versuch, die Übernahme von Debitel juristisch zu behindern. United Internet will eine Einstweilige Verfügung gegen die Ausgabe neuer Freenet-Aktien erwirken, die Permira für den Verkauf ihrer Tochter Debitel erhalten soll.

Der Finanzinvestor soll eine Beteiligung von 25 Prozent an Freenet erhalten und wird damit größter Einzelaktionär vor United Internet und Drillisch werden, die bis vergangenen Woche eine Übernahme des Norddeutschen betrieben hatten.

Wegen der großen Veränderungen im Konzern gebe es keine Prognose für dieses Jahr, sagte Spoerr. Für das kommende Jahr peilt Freenet ohne das DSL-Geschäft ein EBITDA von mindestens 450 Millionen Euro an. "Daran halten wir fest."

Mit der Quartalsbilanz verfehlte die Schätzung der Experten zum Teil deutlich. Mehrere Händler äußerten sich enttäuscht über die Zahlen zum ersten Quartal. "Nur das EBITDA sieht auf den ersten Blick gut aus, da das Unternehmen dramatisch Kosten gesenkt hat", sagte ein Börsianer. An der Börse legte die Aktie nach schwachem Start am Mittag um 1,3 Prozent auf 10,31 Euro zu. Nach den überwiegend schwachen Zahlen sei nun der Druck auf das Management gestiegen, die DSL-Sparte so schnell wie möglich abzustoßen, hieß es von mehreren Seiten als Begründung für das Kursplus./

 

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