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Forum > Deutschland > Aktuelles zu Freenet / Mobilcom

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FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 25.07.2008 19:25)
Letzter Kurs: 11,26 EUR WKN: A0EAMM FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: 0,25 EUR Symbol: FNT
Veränd. in %: 2,27 % ISIN: DE000A0EAMM0
Volumen 1.864 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 11,21 Ask 11,30
(893,00) (885,00)

Thema: Aktuelles zu Freenet / Mobilcom

Thema Nr. 6887  
Thema eröffnet von:  exbaerde Beiträge: 100 Bewertung (0):
am: 17.09.05 11:40 Gelesen gesamt: 1640    
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Themenbeitrag Nr.71

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von birgit schiemann Erstellt am: 28.04.08 18:50 Beitrag Nr.: 130.812 Weitere Beiträge
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Freenet-Chef hält weitere Übernahmen für denkbar


Der Telefonanbieter Freenet  hält sich nach dem Kauf von Debitel die Optionen auf weitere Akquisitionen offen. "Ich kann mir vorstellen, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt mit Drillisch darüber verhandeln könnten", sagte Vorstandschef Eckhard Spoerr am Montag in Hamburg der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die Absenkung der Schulden habe aber Vorrang. "Wenn dies geschehen ist, dann ist eine weiterer Schritt denkbar."

 

Freenet steht vor der Übernahme des größeren Wettbewerbers Debitel, wogegen United Internet und Drillisch opponiert haben. Der Transaktionswert von 1,6 Milliarden Euro setzt sich zum Großteil aus Schulden der Debitel AG zusammen. Spoerr betonte aber, dass die Tür Richtung Drillisch offen sei. "Bislang hat sich Drillisch korrekt verhalten."

 

Themenbeitrag Nr.72

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von birgit schiemann Erstellt am: 29.04.08 16:33 Beitrag Nr.: 130.962 Weitere Beiträge
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Von Swisscom zu Freenet

Debitel Das deutsche Telekomunternehmen Debitel wird vier Jahre nach dem Ausstieg der Swisscom von der Konkurrentin Freenet übernommen. Es entsteht der drittgrösste deutsche Mobilfunkanbieter nach T-Mobile und Vodafone.

Die Übernahme von Debitel sei ein «Meilenstein» in der Geschichte von Freenet und werde innerhalb von zwei bis drei Monaten abgeschlossen, sagte Freenet-Chef Eckhard Spoerr gestern in Hamburg. Das kombinierte Unternehmen hat einen Umsatz von knapp 5 Mrd Euro und rund 19 Millionen Kunden.

 

Offen bleibt, ob die Freenet-Grossaktionäre United Internet und Drillisch ihren Widerstand gegen die Übernahme aufrechterhalten werden.

Begleitet von neuerlichem Störfeuer der beiden Konkurrenten hatte der Verwaltungsrat von Freenet in der Nacht zum Montag den Kauf der Debitel AG vom Finanzinvestor Permira abgesegnet. Die Transaktion hat einen Wert von 1,63 Mrd Euro, der sich zum Grossteil aus den 1,14 Mrd Euro Schulden der Debitel zusammensetzt.

 

Themenbeitrag Nr.73

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von birgit schiemann Erstellt am: 29.04.08 16:35 Beitrag Nr.: 130.963 Weitere Beiträge
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SES Research senkt Kursziel von freenet

 

Die Analysten von SES Research stufen die Aktien von freenet (News/Aktienkurs) weiterhin mit "Halten" ein.
Das Kursziel wurde von 13,40 Euro auf 11,90 Euro gesenkt

 

Themenbeitrag Nr.74

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  DerSeher Erstellt am: 01.05.08 16:16 Beitrag Nr.: 131.164 Weitere Beiträge
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30.04.2008 16:30  UI gibt Kampf um Freenet auf Die große Flirt-Show um Freenet ist (vorerst) zu Ende. United Internet hat am Mittwoch seine Übernahmepläne endgültig begraben. Doch ihre Anteile verkaufen an Drillisch wollen die Montabaurer auch nicht.

 

 

Der Kampf der beiden "Alphatiere" Freenet-Chef Eckhard Spoerr und United-Internet-Chef Ralph Dommermuth scheint entschieden. Zumindest vorläufig. Spoerr hat die Zerschlagung des Freenet-Konzerns abgewendet und Dommermuths Verlobungsangebot ausgeschlagen. Der UI-Chef hat resigniert. Nachdem Freenet-Vorstand und –Aufsichtsrat den Debitel-Kauf durchgewunken haben, sei "die Bereitschaft beendet, ein Übernahmeangebot zu unterbreiten", erklärte Marcus Schaps, Sprecher von United Internet, gegenüber boerse.ARD.de.

Voraussetzungen für Put-Option nicht gegeben
Doch aus Freenet aussteigen kann United Internet auch nicht. Der Konzern weigert sich, seine Anteile an dem mit Drillisch bestehenden Gemeinschaftsunternehmen den Maintalern anzudienen. Die Voraussetzungen für die Put-Option seien nicht erfüllt, teilte am Dienstagabend Drillisch mit. Drillisch rechnet auch nicht damit, dass sich die Situation bald ändern werde.

Die Anleger sind enttäuscht über . Die Aktie von United Internet gibt um fast fünf Prozent nach. Dagegen steigt das Papier von Drillisch um vier Prozent. Am Dienstag war es noch stark unter Druck geraten. Gerüchte über Meinungsverschiedenheiten mit UI hatten der Drillisch-Aktie zugesetzt. "An den Gerüchten ist nichts dran", versicherte am Mittwoch UI-Sprecher Schaps.

UI und Drillisch verlieren an Einfluss
Im vergangenen Jahr waren UI und Drillisch über das Gemeinschaftsunternehmen MSP mit rund 25 Prozent bei Freenet eingestiegen. Durch die im Zusammenhang mit der Debitel-Übernahme beschlossene Kapitalerhöhung von Freenet verliert MSP an Einfluss. Der Freenet-Anteil verwässert sich auf 18,9 Prozent.

Vor einem Monat bei der Bilanz-Pressekonferenz hatte Drillisch-Chef Paschalis Choulidis Durchhaltevermögen bei seinem Freenet-Engagement gezeigt. "Wir können auch noch ein paar Jahre bei Freenet drin bleiben und Dividenden einstreichen", sagte er damals. Die Debitel-Übernahme hatte er grundsätzlich begrüßt. "Die Konsolidierung macht Sinn... Herr Spoerr macht das, was wir gefordert haben."

Widerstand gegen Debitel-Deal
Am Sonntag hatte der Freenet-Aufsichtsrat grünes Licht für den Kauf des Rivalen Debitel gegeben – gegen den Widerstand von United Internet. In einem Brief hatte Dommermuth Spoerr geschrieben, acht institutionelle Investoren hätten Interesse bekundet, ihre Freenet-Anteile an das Internetunternehmen zu verkaufen. Diese Anleger hielten 32,6 Prozent an Freenet. Daraus wird nun erst mal nichts.

Durch die Transaktion wird der Finanzinvestor Permira neuer Freenet-Großaktionär. Das Bundeskartellamt muss der Übernahme noch zustimmen. Mit "Störfeuern" durch United Internet und Drillisch rechnet Spoerr nicht. Von der Fusion würden auch die beiden Großaktionäre profitieren, da der Aktienkurs von Freenet wieder steigen werde, sagte der Freenet-Chef am Montag.



http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_289906

 

Themenbeitrag Nr.75

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von birgit schiemann Erstellt am: 05.05.08 21:38 Beitrag Nr.: 131.471 Weitere Beiträge
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freenet will nach Übernahme von debitel Marktmacht ausnutzen


München (ddp). Nach der Übernahme des Mobilfunk-Konkurrenten
debitel will freenet-Konzernchef Eckhard Spoerr die Netzanbieter zu
Preiszugeständnissen zwingen. Die neue Nummer drei mit 19 Millionen
Kunden werde ihre Marktmacht künftig nutzen, sagte Spoerr dem
Nachrichtenmagazin «Focus». «Wir entscheiden mit darüber, welche
Telefonnetze ausgelastet werden», sagte Spoerr. «Das wird ein neues
Spiel der Kräfte sein», fügte er hinzu.

 

Über die Zukunft von Standorten und Arbeitsplätzen wolle die
gemeinsame Führung erst nach Vollzug der Fusion entscheiden. «Eins
ist klar: Wenn zwei Unternehmen zusammengehen, die Ähnliches tun,
muss über Personalanpassungen geredet werden», sagte Spoerr.

 

Themenbeitrag Nr.76

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von birgit schiemann Erstellt am: 05.05.08 21:39 Beitrag Nr.: 131.472 Weitere Beiträge
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Freenet-Chef Spoerr krtisiert UI-Chef Ralph Dommermuth

Aufsichtsräte wurden unter Druck gesetzt


05.05.08 – Nach Übernahme von Debitel will Freenet-Konzernchef Eckhard Spoerr die Mobilfunker zu Preiszugeständnissen zwingen. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin FOCUS sagte er: „Gemeinsam mit Debitel stellen wir eine große Marktmacht dar. Wir entscheiden mit darüber, welche Telefonnetze ausgelastet werden.“ Die neue Nummer drei mit 19 Millionen Kunden werde ihre Marktmacht künftig nutzen: „Das wird ein neues Spiel der Kräfte sein.“ Kritik übte der 40-Jährige an seinem Rivalen Ralph Dommermuth, dem Chef von United Internet, und seinem Verbündeten Drillisch, die Freenet übernehmen wollten: „Das Duo wollte durch seine Manöver die Unsicherheit bei Freenet erhöhen, um das Unternehmen zu zerschlagen.“

Um den Zusammenschluss mit dem Stuttgarter Service Provider Debitel zu stoppen, „wurden Aufsichtsräte unter Druck gesetzt“, kritisierte Spoerr in FOCUS. Nun hoffe er, dass der Streit um den 1,6 Milliarden Euro Deal nicht juristisch fortgesetzt werde. „Ich gehe davon aus, dass Dommermuth ein guter Verlierer ist und das Unternehmen schon aus eigenem Interesse als Aktionär nicht behindern will.“ Über die Zukunft von Standorten und Arbeitsplätzen wolle die gemeinsame Führung erst nach Vollzug der Fusion entscheiden. „Eins ist klar: Wenn zwei Unternehmen zusammengehen, die ähnliches tun, muss über Personalanpassungen geredet werden“, so Spoerr zu FOCUS.

 

Themenbeitrag Nr.77

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von birgit schiemann Erstellt am: 05.05.08 21:41 Beitrag Nr.: 131.474 Weitere Beiträge
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Simyo-Chef Hansen sieht für Service-Provider wie Freenet keine Zukunft

Weitere Preissenkungen IM Mobilfunk nicht in Sicht


Berlin, 04.05.08-15:00 - Der Chef des Mobilfunkdiscounters Simyo, Rolf Hansen, sieht auch nach dem Zusammenschluss der Mobilfunkanbieter Freenet und Debitel keine große Zukunft für die Service-Provider. "Die Frage ist, ob dieses Geschäftsmodell bei einem gesättigten Markt noch gebraucht wird, und ob es finanzierbar ist", sagte Hansen dem Tagesspiegel (Montagausgabe). "So schnell wie die Margen sinken, können die klassischen Service-Provider gar keine Kosten abbauen." Die große Stärke der Service-Provider, die persönliche Betreuung vor Ort, sei eine Leistung, die immer weniger gefragt sei, DA sich die Leute verstärkt im Internet informierten.


Im eigenen Marktsegment sieht Hansen dagegen noch Wachstumspotenzial. "Ende diesen Jahres werden deutlich mehr als zehn Millionen Kunden bei den reinen Mobilfunkdiscountern sein", prognostiziert er. "Bis zum Jahr 2012 ist ein Marktanteil von 25 Prozent drin." Eigene Kundenzahlen nennt Simyo nicht.

Die Konkurrenz der Billigmarken wie Congstar (T-Mobile) oder Fonic
(O2) scheut Hansen nicht. "Sie werden viel Geld in die Hand nehmen müssen, um die etablierten Discounter einzuholen", sagt er. Während Simyo nur noch im Internet werbe, "versuchen T-Mobile und O2 massiv Marktanteile zu kaufen". Hansen zitiert dazu eine Erhebung von Nielsen Media Research, wonach Simyo in den ersten drei Monaten 2008 rund 1,5 Millionen Euro brutto für Werbung ausgab, Fonic dagegen 7,2 Millionen und Congstar 9,1 Millionen Euro. Doch das nutze wenig, meint Hansen. "Congstar ist weit entfernt davon, den angestrebten Umsatz von einer Milliarde Euro im Jahr 2010 zu erreichen."

Spielraum für weitere Preissenkungen sieht Hansen nicht. Neun Cent kostet heute eine Minute mobil telefonieren bei den Discountern. "Weiter runter kann keiner gehen, ohne Geld zu verbrennen." Ebenso wenig glaubt Hansen, dass es noch viel Platz für weitere Wettbewerber gibt. "Es wird eng im gesättigten Mobilfunkmarkt in Deutschland." Chancen hätten allenfalls starke Marken, die bereits über gut ausgebaute Distributionskanäle verfügen, wie etwa die Möbelkette Ikea.

 

Themenbeitrag Nr.78

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von birgit schiemann Erstellt am: 05.05.08 21:45 Beitrag Nr.: 131.475 Weitere Beiträge
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Angemeldete Fusionen: freenet AG (D) - Erwerb der debitel AG (D)


Angemeldete Fusionen: freenet AG (News/Aktienkurs) (D) - Erwerb der debitel AG (D)

Datum der Anmeldung:
28.04.2008

Aktenzeichen:
B7-77/08

Unternehmen:
freenet AG (D) - Erwerb der debitel AG (D)

Produktmärkte:
Telekommunikationsdienstleistungen, Mobilfunk, Festnetz, DSL, Internet

Bundesländer/Unternehmenssitz:
Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein

 

Themenbeitrag Nr.79

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Neitka Erstellt am: 06.05.08 20:29 Beitrag Nr.: 131.610 Weitere Beiträge
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United Internet will Debitel-Übernahme blockieren

Montabaur/Düsseldorf (dpa) - Der Internet-Anbieter United Internet will die Übernahme des Mobilfunkanbieters Debitel durch den Konkurrenten Freenet blockieren.


«Wir haben einen Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt, die die Ausgabe neuer Aktien zur Finanzierung des Debitel-Kaufs unterbinden soll», sagte der Vorstandsvorsitzende von United Internet (Montabaur), Ralph Dommermuth, dem «Handelsblatt» (Mittwochausgabe). Ein Unternehmenssprecher bestätigte dies am Dienstagabend.

 

United Internet wollte ursprünglich Freenet kaufen und hatte sich zusammen mit dem Mobilfunk-Unternehmen Drillisch bereits gut 25 Prozent der Freenet-Aktien gesichert. Doch Freenet-Chef Eckhardt Spoerr übernahm seinerseits den Rivale Debitel vom Finanzinvestor Permira.

 

«Herr Spoerr hat uns hinters Licht geführt. Das ist uns so passiert, da stehe ich zu. Damit ist das Thema für mich durch», sagte Dommermuth der Zeitung. Als Freenet-Aktionär habe er aber ein Interesse daran, dass sich die Aktie gut entwickle und nicht weiter an Wert verliere. «Wir wollen im Interesse aller Freenet-Aktionäre den Debitel-Deal verhindern», sagte Dommermuth. Letztlich nütze die Übernahme von Debitel nur dem bisherigen Eigentümer Permira. «Sie laden ihre lahme Ente bei den Freenet-Aktionären ab

 

http://de.news.yahoo.com/dpa2/20080506/tbs-united-internet-will-debitel-bernahm-9806f5a.html

 

Themenbeitrag Nr.80

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  patare71 Erstellt am: 06.05.08 23:04 Beitrag Nr.: 131.626 Weitere Beiträge
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Freenet-Chef hat uns hinters Licht geführt“


Der Internet-Anbieter United Internet (UI) will die Übernahme des Mobilfunkers Debitel durch den Konkurrenten Freenet blockieren. "Wir haben einen Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt, die die Ausgabe neuer Aktien zur Finanzierung des Debitel-Kaufs unterbinden soll", sagte Ralph Dommermuth, der Vorstandsvorsitzende von United Internet, dem Handelsblatt. Der Unternehmer äußerte sich erstmals öffentlich zu seiner gescheiterten Übernahme von Freenet.

Freenet übernimmt von Permira den Wettbewerber Debitel und hat Ihren Plan einer Übernahme zerstört. Haben Sie Freenet-Chef Eckhardt Spoerr unterschätzt?

Unterschätzt ist das falsche Wort. Ich habe ihn falsch eingeschätzt. Nach meinem Gespräch mit Herrn Spoerr hat mich unser Partner Drillisch gefragt, ob er es denn ernst meine. Ich antwortete: Woran soll ich das erkennen? Er hatte wenigstens mal keine lange Nase.

 

Wie weit waren Sie denn in Ihren Gesprächen mit Freenet-Chef Spoerr?

Es gab beiderseitige Ad-hoc-Mitteilungen über die Wiederaufnahme der Gespräche, der Freenet-Finanzvorstand hatte schriftlich zugesagt, innerhalb von drei Wochen Details zum DSL-Geschäft zu schicken, und Herr Spoerr hatte mit mir mögliche Abfindungsregelungen für den Fall seines Ausscheidens diskutiert.

Was hat Herr Spoerr Ihrer Meinung nach mit der ganzen Aktion bezweckt?

Dazu müssen Sie ihn selber fragen.

Vielleicht hat er ja ihre Offerte genutzt, um bei Debitel bessere Konditionen herauszuschlagen?

 

Das weiß ich nicht. Wenn es so war, dann hoffe ich, dass er seine durch unser Auftreten gestärkte Verhandlungsposition fürs Unternehmen genutzt hat und nicht für sein persönliches Package.

 

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