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Forum > Deutschland > Aktuelles zu Freenet / Mobilcom

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FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 25.07.2008 19:25)
Letzter Kurs: 11,26 EUR WKN: A0EAMM FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: 0,25 EUR Symbol: FNT
Veränd. in %: 2,27 % ISIN: DE000A0EAMM0
Volumen 1.864 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 11,21 Ask 11,30
(893,00) (885,00)

Thema: Aktuelles zu Freenet / Mobilcom

Thema Nr. 6887  
Thema eröffnet von:  exbaerde Beiträge: 100 Bewertung (0):
am: 17.09.05 11:40 Gelesen gesamt: 1641    
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Themenbeitrag Nr.41

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Baerlexa Erstellt am: 16.04.08 13:24 Beitrag Nr.: 129.537 Weitere Beiträge
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Hier der Rest:


BÜDELSDORF - Es liege nicht im Unternehmensinteresse, die erfolgversprechenden Verhandlungen mit der Debitel-Mutter Permira aufgrund der Einwände von United Internet abzubrechen oder zu verschieben, schrieb Freenet-Chef Eckhard Spoerr in einem Brief an die Führung von United Internet. Freenet steht vor der Übernahme des größeren Wettbewerbers Debitel, was United-Internet-Chef Ralph Dommermuth torpedieren will.

United Internet und Drillisch halten über eine gemeinsame Holding gut 25 Prozent an Freenet und wollen die Firma übernehmen - allerdings nur wenn sie von Debitel-Kauf absieht.

Zusammen 19 Millionen Kunden

Freenet steht aber nach Angaben aus Branchenkreisen bereits kurz vor einer Einigung mit dem Finanzinvestor Permira über den Erwerb des größeren Serviceproviders Debitel. Der Kaufpreis soll bei 1,4 bis 1,8 Milliarden Euro liegen und in bar und mit Freenet-Aktien beglichen werden. Durch einen Zusammenschluss würde der drittgrößte Mobilfunk-Anbieter in Deutschland mit rund 19 Millionen Kunden entstehen.

Dommermuth bemühnt sich dennoch weiter um Freenet. Anfang März hatte er neue Gespräche angekündigt und diese Woche eine höhere Bewertung für das Unternehmen ins Spiel gebracht. Interesse hat er vor allem an dem DSL-Geschäft der Büdelsdorfer, während Drillisch auf das Mobilfunkgeschäft schielt.

United Internet und Drillisch wollen die Verhandlungen mit Freenet nach früheren Angaben bis Mai unter Dach und Fach bringen. Spoerr wies dies zurück: Es gebe keinen "vereinbarten Zeitplan", schreibt er. Er forderte die beiden Interessenten, die über eine Zwischenholding an Freenet beteiligt sind, auf, Klarheit zu schaffen: "Es steht United Internet frei, unseren Aktionären jederzeit ein Übernahmeangebot zu unterbreiten." Ein solches würde die Freenet-Führung pflichtgemäß prüfen. Dommermuth hatte am Montag für den Fall einer Offerte eine Bewertung von 14 Euro je Freenet-Aktie in Aussicht gestellt statt zuvor 12,80 Euro. (tbe/dpa)


http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen-Uebernahme-Freenet-Debitel;art129,2514188

 

Themenbeitrag Nr.42

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  patare71 Erstellt am: 16.04.08 18:17 Beitrag Nr.: 129.593 Weitere Beiträge
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freenet im Umbau: Über 375 Shops im neuen Grün

Büdelsdorf (ots) - Frequenz- und Absatzsteigerung im neuen Design - Ende Juni gesamte Shopkette umgebaut

Komplett neuer Auftritt der freenet-mobilcom Shops: Im Februar startete die freenet AG (News/Aktienkurs) den Umbau der deutschlandweiten Shopkette. Bis Ende Juni sollen alle 375 Shops mit einem neuen, grünen Design ausgestattet sein. Die ersten Franchisepartner der freenet AG verkaufen die Produkte aus Mobilfunk, Festnetz, Internet und Strom bereits im neuen Shop. Und das mit Erfolg: Erste Analysen ergeben Frequenz- und Absatzsteigerungen.

Die ersten 34 umgebauten freenet-mobilcom Shops nahmen an einer Umfrage zu Frequenz, Kundenreaktionen und Absatz in den einzelnen Segmenten Festnetz, Mobilfunk und Festnetz teil. Nicht nur die positiven Kundenreaktionen bestätigen das neue Shopdesign, vor allem die Absatzentwicklung ist nach dem Umbau signifikant gestiegen. Allein im Mobilfunk konnten die teilnehmenden Shops ein Plus von zehn Prozent verzeichnen, der DSL-Verkauf entwickelte sich mit einer Steigerung von 30 Prozent ebenfalls sehr positiv. "Die Marke freenet ist am Markt bereits gut etabliert", betont Christoph Preuß, Leiter Shop Vertrieb. "Der Umbau mit dem neuen freenet Auftritt wird unsere Positionierung als Universalanbieter weiter stärken."

freenet-mobilcom feiert Premiere

Die ersten grünen Shops gingen als Piloten bereits im Mai 2007 an den Firmenstandorten Kiel und Büdelsdorf an den Start. Unter dem Motto "freenet feiert Premiere" erfolgte im Februar 2008 das Rollout für die gesamte Shopkette. Für 172 Shops sind bereits im neuen Design. Bis Ende Juni soll der Umbau der gesamten Shopkette abgeschlossen sein. Für das Unternehmen bedeutet die Neugestaltung ein Investment im einstelligen Millionenbereich.

 

Themenbeitrag Nr.43

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  patare71 Erstellt am: 16.04.08 18:21 Beitrag Nr.: 129.594 Weitere Beiträge
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freenet AG: halten (SES Research GmbH)
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SES Research, Jochen Reichert, stuft die Aktie von freenet (ISIN DE000A0EAMM0 (News/Aktienkurs)/ WKN A0EAMM) unverändert mit "halten" ein.

Auf den ersten Blick erscheine betreffend United Internet und freenet alles ganz einfach: In 2007 habe freenet ex Akquisitionen die Zahl der DSL-Verträge kaum steigern können. Aufgrund von hohen Kundenakquisitionskosten, einer mittelmäßigen Marke und dem Vertrieb hauptsächlich über Shops, dürfte freenet ohne Partner im DSL-Geschäft im Breitband-Wettbewerb weiter zurückfallen: Ein Zusammengehen mit dem DSL-Geschäft von United Internet würde mit einem Marktanteil von 20% nach der Deutschen Telekom, den zweitgrößten DSL-Provider in Deutschland schaffen. Darüber hinaus würde ein Verbund von Resellern entstehen, der flexibel die notwendigen Netzkapazitäten bei mehreren Netzbetreibern einkaufen könnte.

Trotz der in 2008 gegebenen Sondersituation wegen der Transformation von T-DSL Resale Kunden auf ULL-Kunden (Unbundled Local Loop) sollte eine faire Bewertung für das DSL-Geschäft von freenet vergleichsweise einfach zu berechnen sein: Für DSL-Kunden würden die in der Vergangenheit bezahlten Transaktionspreise vorliegen, der Umsatz pro Kunde, die Kundenakquisitionskosten, die Profit-Margen und das Churn-Potenzial seien weitgehend bekannt.

Allein auf der Basis des Mobilfunk- und DSL-Geschäfts wäre freenet mit mindestens EUR 1 Mrd. (bzw. EUR 10,40 pro freenet-Aktie) zu bewerten. Darin nicht enthalten seien das Portal-, WEB-Hosting- und B2B-Geschäft. Für diese Geschäftsfelder sollten bei einem Verkauf mindestens weitere EUR 400 Mio. erzielt werden können. Dadurch ergebe sich eine faire Bewertung unter einem "Zerschlagungsszenario" von mindestens EUR 15 pro Aktie. Daher erscheine ein Übernahmeangebot von unter EUR 15 für freenet-Aktionäre als kaum akzeptabel ("Zerschlagung" unterstellt).

Nach dem Sum-of-the-parts-Ansatz sowie den hierfür unterstellten Annahmen für die einzelnen Segmente ergebe sich ein fairer Value von mindestens EUR 15 (Zerschlagungsszenario) pro Aktie und damit ein attraktives Upside zum aktuellen Aktienkurs. Die Äußerungen von United Internet, für freenet unter bestimmten Bedingungen ein Übernahmeangebot für EUR 14 pro Aktie zu erwägen, sollten den Aktienkurs unterstützen.

Jedoch sei die Situation äußerst verfahren. Ob sich die Vorstände aufgrund der ausgetragenen heftigen Diskussionen während der letzten 12 Monate tatsächlich einigen würden, bleibe abzuwarten. Hinzu komme die im Raum stehende Debitel-Übernahme. Insbesondere aufgrund der Verschuldung (Finanzschulden würden dem 4,7-fachen des bereinigten EBITDA 2007 entsprechen) berge eine Übernahme von Debitel für freenet erhebliche Risiken. Das heiße, derzeit seien drei Szenarien für freenet realistisch, von denen zwei eher pessimistisch zu beurteilen seien.

Das erste Szenario sei ein Übernahmeangebot für freenet durch United Internet und Drillisch: Durch eine Übernahme wäre der faire Wert von EUR 15 des "Zerschlagungsansatzes" zu realisieren. Unter diesem Szenario würde sich ein Potenzial von rund EUR 15 ergeben. Zweitens würden sich freenet und Permira einig und freenet kaufe den Mobilfunk Service Provider Debitel. Aufgrund der genannten Risiken sollte die Debitel-Übernahme eher skeptisch beurteilt werden.

Drittens bleibe freenet eigenständig: Auch in diesem Szenario würden die Risiken überwiegen. Im DSL-Geschäft werde zwar eine Beschleunigung der DSL-Neukundengewinnung erwartet. Jedoch würden die Kundenakquisitionskosten hoch bleiben und den Cashflow der Gesellschaft deutlich belasten. Das Schmalband-Geschäft werde weiter stark rückläufig sein. Im Mobilfunkgeschäft würden die Bedingungen eher schwierig bleiben. Unter einem "Going concern"-Ansatz ergebe sich auf Basis eines DCF-Ansatzes ein fairer Value von EUR 13,40 und nur ein geringes Upside.

Inwieweit ein Übernahmeangebot durch United Internet tatsächlich erfolge, bleibe aufgrund der verworrenen Situation abzuwarten. Die Debitel-Übernahme berge erhebliche Risiken und lasse sich nur schwierig bewerten. Aus diesem Grund erfolge das Kursziel auf Basis eines "Going concern"-Ansatzes (DCF). Das Kursziel werde von EUR 15 auf EUR 13,40 reduziert.

Das Rating der Analysten von SES Research für die freenet-Aktie lautet weiter "halten".

 

Themenbeitrag Nr.44

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  patare71 Erstellt am: 17.04.08 21:32 Beitrag Nr.: 129.719 Weitere Beiträge
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Freenet: Entscheidung steht bevor

Die Verhandlungen des Telekommunikationsanbieters Freenet zur Übernahme von Debitel sind weit vorangeschritten. "Es ist wahrscheinlich, dass es binnen Wochenfrist zu einer Entscheidung kommt", heißt es in Branchenkreisen. Gleichzeitig zeigt Freenet seinem übernahmewilligen Großaktionär United Internet (UI) die kalte Schulter. Es liege nicht im Unternehmensinteresse, die Verhandlungen mit Debitel abzubrechen oder zu verschieben, schreibt Freenet-Chef Eckhard Spoerr in einem Brief an UI-Chef Ralph Dommermuth.

 

Themenbeitrag Nr.45

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  patare71 Erstellt am: 17.04.08 21:38 Beitrag Nr.: 129.720 Weitere Beiträge
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Freenet hält an Debitel-Übernahme fest

BÜDELSDORF - Die Verhandlungen von der freenet AG (WKN: A0EAMM) mit Debitel sollen weiter fortgesetzt werden. Daran soll auch das Angebot von United Internet nichts ändern.
Der Chef von United Internet, Ralph Dommermuth, hat freenet aufgefordert, bis Anfang Juni mit einer endgültigen Entscheidung über eine mögliche Fusion zu warten. Dies hat heute die FAZ berichtet. Bis dahin hätte United Internet die Bücher geprüft und könnte ein offizielles Angebot abgeben. Anfang der Woche hatte United Internet das inoffizielle Angebot von 12,80 Euro pro Aktie auf 14 Euro erhöht.
Allerdings will United Internet derzeit noch kein offizielles Übernahmeangebot vorlegen. Grund dafür sind die Regelungen der Finanzaufsichtsbehörde Bafin. Demnach wäre United Internet derzeit noch an einen Preis von 16 Euro je Aktie gebunden.

 

Themenbeitrag Nr.46

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  patare71 Erstellt am: 17.04.08 21:40 Beitrag Nr.: 129.721 Weitere Beiträge
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Fortsetzungiesen Preis hatte das Unternehmen für seine Anteile an freenet gezahlt. Erst im Sommer müsste sich United Internet nicht mehr an diese Regel halten.
Doch freenet gab bekannt, dass die Verhandlungen mit der Investmentgesellschaft Permira über die Übernahme des Service Providers Debitel nicht eingestellt würden. Laut Spoerr, Chef der freenet AG, wären die Verhandlungen mit Permira erfolgversprechend. Freenet würde daher nicht warten, wenn United Internet kein offizielles Angebot vorlege. Schon im letzten Jahr war ein Übernahmeversuch gescheitert. Damals hatte United Internet die Verhandlungen kurzfristig abbrechen lassen.
United Internet spricht sich jedoch gegen eine Debitel-Übernahme durch freenet aus, da das Debitel-Paket bei einer Übernahme durch United Internet nicht mitfinanziert werden könne. United Internet könnte einen weiteren Grund für diese Haltung haben: Übernimmt freenet nämlich Debitel, so soll das durch die Ausgabe neuer Aktien geschehen. Dabei hätten bestehende Aktionäre wie United Internet kein Bezugsrecht. United Internet würde hierdurch die Sperrminorität verlieren und die Verhandlungsposition beim Kauf des Festnetzgeschäftes schwächen. In einem Brief warnte Dommermuth, Chef von United Internet, die freenet AG vor einem Kauf von Debitel. Diese würden nämlich das Ziel verfolgen, dass neben dem Debitel-Geschäft auch die Freenet-Assets für die Debitel-Kredite haften sollten, wie die FAZ bekannt gab.

 

Themenbeitrag Nr.47

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  springer1968 Erstellt am: 18.04.08 12:27 Beitrag Nr.: 129.776 Weitere Beiträge
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Ton zwischen United Internet und Freenet verschärft sichImage

 

München (BoerseGo.de) - Im Übernahmestreit zwischen den Internetdienstleistern Freenet (News/Aktienkurs) und United Internet (News/Aktienkurs) hat sich der Ton weiter verschärft. In einem Schreiben an den Vorstand von Freenet, das der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt, erklärt United Internet-Chef Ralph Dommermuth, er sei weiter an einer Übernahme des Hamburger Unternehmens interessiert - und zwar in einem freundlichen Sinne. Er fordere dafür aber die Offenlegung der Finanzkennzahlen von Freenet. Dommermuth wirft dem Freenet-Vorstand vor, die genauen Ergebnisse "seit einigen Monaten" undurchschaubar zu gestalten.

Um den Druck auf Freenet-Chef Eckhard Spoerr zu erhöhen, habe er erstmals auch vorgeschlagen, die Pläne "gerne auch ihren Aufsichtsräten persönlich vorzustellen". Bei Freenet deute dagegen alles darauf hin, dass Spoerr am Kauf von Debitel festhält. Würde das klappen, wäre Freenet-Chef Eckhard Spoerr mit einem Schlag zurück im Geschäft und einer der Top-Spieler in der deutschen Mobilfunkbranche. United Internet hat bereits deutlich gemacht, dass eine Übernahme von Freenet mit Debitel nicht in Frage kommt.

 

Themenbeitrag Nr.48

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Entsafter Erstellt am: 21.04.08 14:39 Beitrag Nr.: 130.004 Weitere Beiträge
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20.04.2008 16:44Verhandlungen für Debitel-Kauf durch Freenet laufen weiter

Bei den Verhandlungen zur Übernahme des Stuttgarter Mobilfunkanbieters Debitel durch den kleineren Wettbewerber Freenet AG <FNT.ETR> (News/Aktienkurs) haben sich die Unternehmen bislang nicht einigen können. Der Freenet-Vorstand solle die verbliebenen offenen Punkte für einen Erwerb der Debitel-Gruppe zügig verhandeln, damit im Aufsichtsrat kurzfristig die Beschlussfassung erfolgen könnte, teilte die im TecDAX notierte Freenet AG am Samstag nach einer Sitzung des obersten Konzerngremiums mit. Details nannten die Unternehmen nicht.

Durch den Zusammenschluss soll der mit rund 19 Millionen Kunden drittgrößte Mobilfunkanbieter Deutschlands nach T-Mobile und Vodafone D2 entstehen. Der Transaktionswert würde laut früheren Angaben zwischen 1,4 und 1,8 Milliarden Euro betragen. Debitel wird vom Finanzinvestor Permira kontrolliert, der das Stuttgarter Unternehmen Mitte 2004 für 640 Millionen Euro von Swisscom übernommen hatte. Die Übernahme bezahlt Freenet in bar und mit eigenen Aktien. Permira soll laut früheren Angaben von Freenet mit knapp 25 Prozent an der Gesellschaft beteiligt werden und würde damit der größte Einzelaktionär.

Mit dem Debitel-Kauf will Freenet-Chef Eckhard Spoerr die Pläne der Großaktionäre United Internet <UTDI.ETR> (News/Aktienkurs) und Drillisch<DRI.ETR> (News/Aktienkurs) durchkreuzen, die das norddeutsche Unternehmen komplett übernehmen wollen. United-Internet- Chef Ralph Dommermuth hatte zuletzt eine Erhöhung einer möglichen Offerte auf 14 Euro pro Freenet-Aktie angekündigt. In Briefen sprach er sich zudem gegen eine Übernahme von Debitel aus. Die Unternehmen wollten die frühere mobilcom AG aufteilen. United Internet ist an dem DSL-Geschäft interessiert, Drillisch am Mobilfunkgeschäft./mur/ck

ISIN DE000A0EAMM0 DE0005089031 DE0005545503

AXC0019 2008-04-20/16:43

 

Themenbeitrag Nr.49

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Entsafter Erstellt am: 21.04.08 14:41 Beitrag Nr.: 130.005 Weitere Beiträge
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http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_288084

20.04.2008 16:50 Verhandlungsmarathon bei Freenet Drei Wochen nach der ersten Ankündigung ringt Freenet noch immer um die Übernahme des Mobilfunkanbieters Debitel. Am Wochenende gab es weitere Details.

 

Der Freenet-Aufsichtsrat habe den Vorstand gebeten, die offenen Punkte bezüglich des Debitel-Kaufs zu klären, damit im Aufsichtsrat kurzfristig eine Beschlussfassung erfolgen könne, sagte eine Freenet-Sprecherin am Sonntag. Das Kontrollgremium hatte sich am Freitag getroffen.

Unterschrift in wenigen Tagen?
Am Samstag berichtete die Onlineausgabe des Magazins "Focus", dass bereits in den kommenden Tagen die Verträge mit Debitel-Eigner Permira sowie den beteiligten Banken unterschrieben würden. Damit würde der mit rund 19 Millionen Kunden drittgrößte Mobilfunkanbieter Deutschlands nach T-Mobile und Vodafone D2 entstehen.

Nach Informationen des Magazins kostet Freenet der Kauf des Konkurrenten rund 1,6 Milliarden Euro. Davon seien 1,1 Milliarden Euro Schulden von Debitel. Um den Kauf zu finanzieren, wolle Freenet eine Kapitalerhöhung im Wert von knapp 400 Millionen Euro durchführen. Die rund 32 Millionen neuen Aktien sollten in den Besitz von Permira übergehen, das die Papiere erst nach einer einjährigen Frist komplett verkaufen dürfe. Freenet wolle Permira außerdem 200 Millionen Euro in bar zahlen, und werde von dem Finanzinvestor im Gegenzug ein Verkäuferdarlehen von rund 100 Millionen Euro erhalten.

Durch die Kapitalerhöhung wäre Permira künftig mit 24,9 Prozent an Freenet beteiligt und würde damit zum größten Anteilseigner aufsteigen. Gleichzeitig würden die Großaktionäre United Internet und Drillisch mit der Maßnahme ihre Sperrminorität verlieren – falls sie nicht weiter aufstocken.

United Internet hat noch nicht verloren
Der Deal ist ohne den geplanten Verkauf des DSL-Geschäfts kaum denkbar. Auf diese Weise könnte United Internet auch ohne eine Komplettübernahme von Freenet an dessen begehrte DSL-Kunden kommen. Weiterer Streit um den Preis des DSL-Geschäfts, der nach internen Planungen zwischen 400 und 600 Millionen Euro liegen soll, scheint indessen vorprogrammiert.

Ende März hatte Freenet mitgeteilt, den größeren Wettbewerber Debitel kaufen zu wollen. Zudem hatten Anfang April United Internet und Drillisch mitgeteilt, dass sie die Verhandlungen mit Freenet über eine Übernahme wieder aufgenommen haben. United Internet will das Büdelsdorfer Unternehmen jedoch nur ohne Debitel übernehmen und hat sich in Briefen gegen die Verhandlungen mit Permira gewandt. Den reichlich unterkühlten Briefwechsel mit United Internet hat Freenet auf seiner Website veröffentlicht (siehe Link).

 

Themenbeitrag Nr.50

 FREENET AG INHABER-AKTIEN O.N.
Von  Entsafter Erstellt am: 21.04.08 14:43 Beitrag Nr.: 130.006 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
21.04.2008 10:27 Freenet spannt Anleger auf die Folter Die Anleger haben nur endliche Geduld: Drei Wochen nach der ersten Ankündigung ringt Freenet noch immer um die Übernahme des Mobilfunkanbieters Debitel. Dem TecDax-Titel bekommt das am Montag schlecht.

 

Im frühen Geschäft ruschte die Freenet-Aktie um bis zu 7,8 Prozent ab. Am Wochenende hatte es lediglich weitere Details darüber gegeben, wie die Einigung mit dem Debitel-Eigner Permira aussehen könnte.

Der Freenet-Aufsichtsrat habe den Vorstand gebeten, die offenen Punkte bezüglich des Debitel-Kaufs zu klären, damit im Aufsichtsrat kurzfristig eine Beschlussfassung erfolgen könne, hatte eine Freenet-Sprecherin am Sonntag erklärt. Das Kontrollgremium hatte sich am Freitag getroffen.

Unterschrift in wenigen Tagen?
Am Samstag hatte die Onlineausgabe des Magazins "Focus" berichtet, dass bereits in den kommenden Tagen die Verträge mit Permira sowie den beteiligten Banken unterschrieben würden. Damit würde der mit rund 19 Millionen Kunden drittgrößte Mobilfunkanbieter Deutschlands nach T-Mobile und Vodafone D2 entstehen.

Nach Informationen des Magazins kostet Freenet der Kauf des Konkurrenten rund 1,6 Milliarden Euro. Davon seien 1,1 Milliarden Euro Schulden von Debitel. Um den Kauf zu finanzieren, wolle Freenet eine Kapitalerhöhung im Wert von knapp 400 Millionen Euro durchführen. Die rund 32 Millionen neuen Aktien sollten in den Besitz von Permira übergehen, das die Papiere erst nach einer einjährigen Frist komplett verkaufen dürfe.

Durch die Kapitalerhöhung wäre Permira künftig mit 24,9 Prozent an Freenet beteiligt und würde damit zum größten Anteilseigner aufsteigen. Gleichzeitig würden die Großaktionäre United Internet und Drillisch mit der Maßnahme ihre Sperrminorität verlieren – falls sie nicht weiter aufstocken.

United Internet hat noch nicht verloren
Der Deal ist ohne den geplanten Verkauf des DSL-Geschäfts kaum denkbar. Auf diese Weise könnte United Internet auch ohne eine Komplettübernahme von Freenet an dessen begehrte DSL-Kunden kommen. Weiterer Streit um den Preis des DSL-Geschäfts, der nach internen Planungen von Freenet zwischen 400 und 600 Millionen Euro liegen soll, scheint indessen vorprogrammiert.

Ende März hatte Freenet mitgeteilt, den größeren Wettbewerber Debitel kaufen zu wollen. Kurz darauf nahm Freenet auch die Verhandlungen mit United Internet und Drillisch über eine Übernahme wieder auf. United Internet will das Büdelsdorfer Unternehmen jedoch nur ohne Debitel übernehmen und hat sich in Briefen gegen die Verhandlungen mit Permira gewandt. Im Fall des Debitel-Kaufs hat UI-Chef Ralph Dommermuth zudem mit einer Klage gedroht. Den reichlich unterkühlten Briefwechsel mit United Internet hat Freenet auf seiner Website veröffentlicht (siehe Link).



http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_288142

 

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