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Von Siggi | Erstellt am: 23.05.08 18:37 | Beitrag Nr.: 133.529 | Weitere Beiträge |
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Aktien der Freenet AG (News/Aktienkurs) haben am Freitag leichte Abschläge verzeichnet und sich damit vergleichsweise gut gehalten. Gegen 10.40 Uhr gaben die Titel des Telefonanbieters um 0,36 Prozent auf 10,92 Euro nach. Der Technologiewerte-Index TecDAX fiel zeitgleich um 0,89 Prozent auf 866,27 Punkte.
Eine Einstweilige Verfügung gegen die Übernahme von Debitel durch den Konkurrenten Freenet war am Donnerstag vom Landgericht Kiel abgelehnt worden. Das Gericht entschied damit über einen Antrag des Freenet-Anteilseigners MSP Holding gegen die Ausgabe neuer Freenet-Aktien. So wollten die MSP-Muttergesellschaften United Internet (News/Aktienkurs) und Drillisch (News/Aktienkurs) den Debitel-Kauf durch Freenet auf juristischem Wege verhindern. Händler sagten, die Ausgabe neuer Aktien belaste den Freenet-Kurs. United Internet fielen um 0,14 Prozent auf 13,87 Euro.
"Der Markt hat die Gerichtsentscheidung weitgehend erwartet", schrieb Analyst Stefan Borscheid von der WestLB in einer aktuellen Studie. Dies erkläre auch die unspektakuläre Kursreaktion bei Freenet. Allerdings könnten United Internet und Drillisch gegen das Urteil Einspruch einlegen. MSP fordere in einem zweiten Antrag, über den noch nicht entschieden worden sei, die nächste Hauptversammlung so bald wie möglich abzuhalten - für Borscheid wäre das vor der Ausgabe neuer Freenet-Aktien an den Finanzinvestor Permira, dem Drillisch gehört. Seiner Einschätzung nach hat der Markt bereits eingepreist, dass die von United Internet angestrebte Freenet-Übernahme scheitern wird. Entscheidend sei, dass Permira mit den neuen Freenet-Aktien fast 25 Prozent an dem Unternehmen halten würde. Damit würde es für United Internet und Drillisch auf der nächsten Freenet-Hauptversammlung deutlich schwieriger, eine Mehrheit zu finden. Borscheid bestätigte die Freenet-Aktie mit "Add" sowie einem Kursziel von 13 Euro. Das Votum für United Internet lautet weiter "Buy", das Ziel 20 Euro.
Nach Einschätzung von equinet-Analyst Adrian Pehl ist United Internet seinem Ziel, das DSL-Geschäft von Freenet zu übernehmen, keinen Schritt näher gekommen. Auch er sah in der Gerichtsentscheidung keine Überraschung. In drei Wochen könnten United Internet und Drillisch zwar ein offizielles Gebot für den gesamten Freenet-Konzern vorlegen. Doch angesichts der jüngsten Aussagen von United-Internet-Chef Ralph Dommermuth sei dies sehr unwahrscheinlich. "Die Situation bleibt undurchsichtig", fasste Pehl zusammen. Er bleibt bei seinem "Accumulate" Votum für United Internet und hält auch am Kursziel von 15,50 Euro fest.
Das Kieler Urteil kommt auch für die DZ Bank nicht unerwartet. Angesichts fehlender stichhaltiger Gründe des MSP-Antrags gegen eine Kapitalerhöhung bei Freenet bewertete Analyst Joeri Sels diesen als "Verzweiflungsakt". Dennoch rechnet er damit, dass MSP in der nächsthöheren Gerichtsinstanz Revision einlegen und so einen letzten Versuch machen wird, auf die Stimmverteilung der kommenden Freenet-Hauptversammlung Einfluss zu nehmen. Joeri bewertet die Freenet-Aktie mit "Kaufen"./gl/la
ISIN DE000A0EAMM0 DE0005089031
AXC0049 2008-05-23/10:52
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Von Siggi | Erstellt am: 23.05.08 18:38 | Beitrag Nr.: 133.530 | Weitere Beiträge |
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Deutsche Technologiewerte haben sich am Freitag etwas schwächer präsentiert. Der TecDAX verlor am Vormittag 0,73 Prozent auf 867,65 Zähler. Angesichts des Brückentags nach dem gestrigen Feiertag sowie der am Montag geschlossenen Börsen in New York und London sei der Handel ruhig, sagten Börsianer.
Aktien der Freenet AG (News/Aktienkurs) gaben um 0,09 Prozent auf 10,95 Euro nach und hielten sich damit besser als der Markt. Eine Einstweilige Verfügung gegen die Übernahme des Telefonanbieters Debitel durch den Konkurrenten Freenet war am Donnerstag vom Landgericht Kiel abgelehnt worden. Das Gericht entschied damit über einen Antrag des Freenet-Anteilseigners MSP Holding gegen die Ausgabe neuer Freenet-Aktien. So wollten die MSP-Muttergesellschaften United Internet (News/Aktienkurs) und Drillisch (News/Aktienkurs) den Debitel-Kauf durch Freenet auf juristischem Wege verhindern. Händler sagten, die Ausgabe neuer Aktien belaste den Freenet-Kurs. United Internet stiegen um 0,50 Prozent auf 13,96 Euro. "Der Markt hat die Gerichtsentscheidung weitgehend erwartet", schrieb Analyst Stefan Borscheid von der WestLB in einer aktuellen Studie. Ähnlich äußerten sich andere Analysten.
Eine Studie ließ Q-Cells-Papiere (News/Aktienkurs) um 2,43 Prozent auf 85,17 Euro fallen. Die WestLB hatte die Aktie des Solarzellen-Herstellers von "Add" auf "Hold" abgestuft und sie von ihrer "Mid & Small Cap Focus List" genommen. Dafür wurden Papiere des Biotech-Unternehmens QIAGEN (News/Aktienkurs) ("Buy", Ziel 18,30 Euro) sowie des Glasfaser-Spezialisten ADVAOptical Networking (News/Aktienkurs) ("Buy", Ziel 3,90 Euro) neu aufgenommmen. QIAGEN verloren moderate 0,52 Prozent auf 13,34 Euro, die nicht mehr im TecDAX notierten ADVA-Titel gewannen 3,69 Prozent auf 2,81 Euro./gl/la
AXC0052 2008-05-23/11:14
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Von Siggi | Erstellt am: 23.05.08 18:41 | Beitrag Nr.: 133.531 | Weitere Beiträge |
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Der Internet-Dienstleister United Internet (News/Aktienkurs) prüft eine Berufung gegen das gestrige Urteil im Fall Debitel. "Wir warten noch auf die schriftliche Urteilsbegründung", sagte ein Sprecher am Freitag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Dann werden wir uns mit unserem Partner Drillisch (News/Aktienkurs) beraten."
Das Landgericht Kiel hatte gestern eine Einstweilige Verfügung gegen den Konkurrenten Freenet (News/Aktienkurs) (News/Aktienkurs) abgewiesen. Mit ihr wollten United Internet und Drillisch die Übernahme des Mobilfunk-Dienstleisters Debitel durch Freenet blockieren. Konkret ging es darum, die Ausgabe neuer Aktien zu verhindern, mit denen Freenet AG (News/Aktienkurs) (News/Aktienkurs) den Kauf von Debitel stemmen will.
Freenet wolle die Übernahme von Debitel "unabhängig von einem möglichen Berufungsverfahren" fortsetzen, ließ das Unternehmen nach der Urteilsverkündung wissen. United Internet und Drillisch sind mit 26,33 Prozent an Freenet beteiligt. Sie wollen das Unternehmen zerschlagen, um an die Einzelteile Internet und Festnetz sowie Mobilfunk zu gelangen./das/wiz
ISIN DE000A0EAMM0 DE0005089031 DE0005545503
AXC0080 2008-05-23/13:02
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Von Baerlexa | Erstellt am: 27.05.08 14:06 | Beitrag Nr.: 133.778 | Weitere Beiträge |
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Büdelsdorf (AP) Das Telekommunikationsunternehmen Freenet darf den größeren Wettbewerber Debitel kaufen. Das Bundeskartellamt habe die Übernahme der Debitel Gruppe am Dienstag freigegeben, teilte Freenet im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf mit. Damit könne die Transaktion nach Vorliegen der weiteren Voraussetzungen, wie beispielsweise Börsenprospekt und Börsengenehmigung, vollzogen werden.
Freenet zieht mit dem Kauf von Debitel auf dem Mobilfunkmarkt auf Platz drei hinter T-Mobile und Vodafone und wird nach eigenen Angaben der größte netzunabhängige Telekommunikationsanbieter in Deutschland.
http://de.news.yahoo.com/ap/20080527/tbs-freenet-darf-debitel-bernehmen-f8250da.html
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Von wirthsald | Erstellt am: 04.06.08 20:17 | Beitrag Nr.: 134.484 | Weitere Beiträge |
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Von wirthsald | Erstellt am: 04.06.08 20:26 | Beitrag Nr.: 134.485 | Weitere Beiträge |
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 20.06.08 11:25 | Beitrag Nr.: 136.442 | Weitere Beiträge |
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Freenet und DSL
Freenet hat sich zum geplanten Verkauf des DSL-Geschäftes geäußert. Freenet teilte gestern mit, der Konzern wolle jetzt Interessenbekundungen von möglichen Käufern einholen. Analysten erwarten, dass der Verkauf zwischen 400 und 600 Millionen Euro einbringt. Das könnte Freenet Analysten zufolge dann nutzen, um die Debitel-Übernahme teilweise zu finanzieren.
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 20.06.08 11:34 | Beitrag Nr.: 136.443 | Weitere Beiträge |
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HB HAMBURG. Sie gilt als Indiz dafür, dass Freenet damit rechnet, die Fusion mit dem Mobilfunkdienstleister Debitel noch vor diesem Termin unter Dach und Fach zu bekommen. In Finanzkreisen wird mit einem Closing Ende Juni oder Anfang Juli gerechnet. Damit würde dann rechtzeitig zur Hauptversammlung der bisherige Debitel-Haupteigner Permira mit 25 Prozent neuer Freenet-Großaktionär.
Die miteinander verbündeten Freenet-Aktionäre United Internet (UI) und Drillisch verlieren dadurch ihre bisherige Sperrminorität. Für die zum Einstieg des Finanzinvestors nötige Kapitalerhöhung braucht Freenet keinen Hauptversammlungsbeschluss. Der Anteil der von UI und Drillisch gehaltenen Holding MSP verwässert sich damit auf 18,9 Prozent von zuletzt 25,2 Prozent.
Um den Hauptversammmlungstermin hatte es ein juristisches Tauziehen gegeben. UI und Drillisch waren vor Gericht mit dem Versuch unterlegen, Freenet zu einem früheren Aktionärsversammlungstermin zu zwingen.
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Von birgit schiemann | Erstellt am: 20.06.08 11:35 | Beitrag Nr.: 136.444 | Weitere Beiträge |
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Die Analysten von SES Research haben die Aktien von freenet (News/Aktienkurs) von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft.
Das Kursziel wurde von 11,90 Euro auf 18,00 Euro erhöht.
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Von Neitka | Erstellt am: 26.06.08 19:14 | Beitrag Nr.: 137.267 | Weitere Beiträge |
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Von Holger Schmidt
26. Juni 2008
Auf der Hauptversammlung des Telekommunikationsunternehmens Freenet planen die Großaktionäre United Internet und Drillisch, den kompletten Freenet-Aufsichtsrat abzuberufen, das Kontrollgremium anschließend neu wählen zu lassen und dem Vorstand das Vertrauen zu entziehen. Drillisch verlangt in einem Schreiben an den Freenet-Vorstand, das der F.A.Z. vorliegt, entsprechende Punkte auf die Tagesordnung der Hauptversammlung am 8. August zu setzen. Geht der Plan auf, sollen dann unter anderem der ehemalige E-Plus-Chef Uwe Bergheim und der 1&1-Vorstand Andreas Gauger als neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt werden. Zudem soll die Hauptversammlung Sonderprüfungen beschließen, ob der Freenet-Vorstand beim Kauf der Debitel-Gruppe seine Pflichten verletzt habe und welche Umstände zur verzögerten Einberufung der Hauptversammlung geführt haben.
Ob United Internet und Drillisch mit ihrem Plan Erfolg haben, hängt wesentlich von den Mehrheitsverhältnissen auf der Hauptversammlung ab, die sich bis dahin noch ändern können. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass United Internet und Drillisch ihren Anteil bis dahin auf 29 Prozent aufstocken werden. Damit lässt sich auf der Hauptversammlung schon viel bewirken. Entscheidend wird aber sein, ob die neuen Aktien, die Freenet für den Kauf von Debitel an den vorherigen Eigner Permira gezahlt hat, rechtzeitig vom zuständigen Richter ins Handelsregister eingetragen werden, um auf der Hauptversammlung schon stimmberechtigt zu sein. Nach Angaben aus Finanzkreisen haben die Anwälte von United Internet und Drillisch den Richter schon dezent darauf aufmerksam gemacht, dass er persönlich haftbar ist, wenn durch die schnelle Eintragung der Aktien ein Schaden für United Internet oder Drillisch entstehen sollte.
Eckhard Spoerr: „Alle sind von der Debitel-Transaktion überzeugt“
Freenet-Chef Eckhard Spoerr versucht nun, möglichst viele Aktionäre zur Hauptversammlung zu bringen und auf seine Seite zu ziehen. „Wir haben mit allen institutionellen Investoren gesprochen. Alle sind von der Debitel-Transaktion überzeugt“, sagte Spoerr. Die Beurteilungen der Analysten und die Aktienkursentwicklung zeigten die Richtigkeit seiner Strategie, sagte Spoerr. Er hofft auch auf die Kleinaktionäre, die mit der Region verbunden sind und die Arbeitsplätze erhalten wollen.
Spoerr findet vor allem das Vorgehen des United-Internet-Chefs Ralph Dommermuth befremdlich. „Der Versuch, den gesamten Aufsichtsrat und Vorstand eines börsennotierten Unternehmens auf einen Schlag komplett abzuservieren, ist neu in Deutschland. Um möglichst günstig an Freenet-Geschäftsbereiche zu kommen, nimmt Herr Dommermuth in Kauf, dass Freenet ins Chaos fällt und Aktionärsvermögen vernichtet wird. Das ist Bonanza und nicht Corporate Germany“, sagte Spoerr.
Frank Rothauge, Analyst des Bankhauses Sal. Oppenheim, sieht den Ausgang der Hauptversammlung vollkommen offen. „Die große Frage ist, ob die Permira-Aktien rechtzeitig eingetragen werden. Wenn das gelingt, sieht es gut für das Freenet-Management aus“, sagte Rothauge. Wenn der Großaktionär Credit Suisse auf Seiten von Freenet stehe, stiegen die Chancen weiter. Denkbar sei allerdings auch, dass einige institutionelle Investoren gerne ein neues Freenet-Management sehen, das unbelastet von den Querelen der Vergangenheit arbeiten könnte.
Genau um diese Frage gehe es eigentlich auf der Hauptversammlung. „Die Debitel-Übernahme ist durch. Es geht allein um die Frage, ob das Freenet-Management an Bord bleiben soll oder nicht“, sagte Rothauge. Auch er sieht die neue Strategie, sich nach der Debitel-Übernahme auf den Mobilfunk zu konzentrieren, als richtig an. „Die neue Strategie ist ein gewaltiger Nutzen für alle Aktionäre. Wir begrüßen auch die Entscheidung, die DSL-Sparte zu verkaufen. Freenet ist in diesem Geschäft nicht mehr länger wettbewerbsfähig und hat allein im vergangenen Jahr 80 Millionen Euro verbrannt“, schreibt Rothauge in seiner Bewertung. Er hält die Freenet-Aktie, die zurzeit bei rund 11,50 Euro gehandelt wird, stark unterbewertet und sieht einen fairen Wert von 17 Euro.