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Markus Fugmann: 21.08.08 11:44 Marktausblick 21.08.08 für... |
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Norbert Lohrke: 21.08.08 08:59 Vorstände auf Abwegen |
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Rohstoffspiegel: 20.08.08 21:42 Exploration auf Hochtouren... |
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Von patare71 | Erstellt am: 19.05.08 18:56 | Beitrag Nr.: 132.923 | Weitere Beiträge |
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Frankfurt -
Der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat der Kritik von Bundespräsident Horst Köhler an den Finanzmärkten widersprochen. "Nur ein kleiner Teil des Finanzsystems hat den Markttest nicht bestanden", sagte der Banker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Insgesamt habe das Krisenmanagement funktioniert.
Ackermann kritisierte auch Köhlers Einschätzung, die Weltfinanzmärkte hätten in der aktuellen Krise kurz vor dem Zusammenbruch gestanden: "Davon kann keine Rede sein." Er sehe zudem keine Anzeichen für eine neue Weltwirtschaftskrise. Die Auswirkungen auf die Realwirtschaft seien erträglich.
Zu Köhlers Bezeichnung der Finanzmärkte als "Monster" sagte der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, er wolle das nicht kommentieren. Ackermann warnte aber: "Es wäre schädlich für unser künftiges Wirtschaftswachstum und unseren Wohlstand, Finanzinnovationen generell zu dämonisieren."
Es sei den Krisenmanagern in Geschäftsbanken, Notenbanken und Aufsichtsbehörden gelungen, "ein extrem kompliziertes System wie das heutige Weltfinanzsystem im Griff zu behalten. Das ist eine beachtliche Leistung und sehr beruhigend". Ackermann lehnte es ab, ein von Köhler gefordertes Schuldbekenntnis abzulegen. "Ich fühle mich da nicht angesprochen", sagte er: "Schon im vergangenen Sommer habe ich gesagt, dass die Banken Fehler gemacht haben - inklusive wir selbst."
Der Deutsche-Bank-Chef sprach sich dafür aus, auf Basis einer sauberen Ursachenanalyse gemeinsam den Schaden zu begrenzen. "Ich bin an einer Problemlösung interessiert, an nichts anderem."
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Von springer1968 | Erstellt am: 19.05.08 18:58 | Beitrag Nr.: 132.924 | Weitere Beiträge |
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Von springer1968 | Erstellt am: 20.05.08 10:28 | Beitrag Nr.: 132.994 | Weitere Beiträge |
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Ackermann habe die Deutsche Bank in einer "stürmischen Grosswetterlage" der internationalen Finanzwelt mit grossem strategischen Weitblick zu einem der führenden Bankhäuser Europas gemacht.
Dieses Engagement sei nicht nur der Deutschen Bank zugute gekommen, sondern habe auch die internationale Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland erheblich gestärkt.
In der Schweiz wurde der Finanzplatz bekanntlich wegen dieser Grosswetterlage geschwächt. Allein die UBS musste bisher rund 40 Mrd. Franken abschreiben.
Die Laudatio im November im ehemaligen Bundestag in Bonn wird der Präsident der Europäischen Kommission und Preisträger 2007, José Manuel Barroso, halten.
Ackermann, seit 2002 Chef der Deutschen Bank, war lange Zeit wenig populär in Deutschland. Im so genannten Mannesmann-Prozess war er angeklagt gewesen, ex-Vorständen Millionenbeträge zugeschoben zu haben.
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Von springer1968 | Erstellt am: 20.05.08 11:05 | Beitrag Nr.: 132.997 | Weitere Beiträge |
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Im juristischen Dauerstreit zwischen dem Medienunternehmer Leo Kirch und der Deutschen Bank (News/Aktienkurs) am Dienstag (10.15 Uhr) ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Das Landgericht Frankfurt verhandelt eine Anfechtungsklage von Kirch gegen Beschlüsse der Hauptversammlung des Konzerns im Jahr 2007. Wie bei etlichen früheren Klagen führen die Kirch-Anwälte an, dass Fragen bei dem Aktionärstreffen nicht ordnungsgemäß beantwortet worden seien und stellen die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat infrage.
Kirch macht die Bank für den Niedergang seines Medienimperiums mitverantwortlich, weil sich der damalige Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer Anfang 2002 in einem Fernsehinterview kritisch zur Kreditwürdigkeit Kirchs geäußert hatte. Dass Kirch grundsätzlich Anspruch auf Schadenersatz von Breuer und der Bank hat, hatte der Bundesgerichtshof (BGH) festgestellt.
Nach Angaben eines Deutsche-Bank-Anwalts geht es dieses Mal vor Gericht auch noch einmal um die Frage, ob die Bank für etwaigen Schadenersatz von Kirch Rückstellungen bilden muss. Die Deutsche Bank hatte das stets verneint, weil aus ihrer Sicht kein kausaler Zusammenhang zwischen dem Breuer-Interview und dem Zusammenbruch der Kirch-Gruppe besteht.
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Von springer1968 | Erstellt am: 20.05.08 11:07 | Beitrag Nr.: 132.998 | Weitere Beiträge |
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Die Deutsche Bank ist einem Zeitungsbericht zufolge an Teilen der zur belgisch-niederländischen Finanzgruppe Fortis gehörenden Bank ABN Amro interessiert. Das berichtete die Zeitung "Het Financieele Dagblad" am Dienstag unter Berufung auf mit dem Verkaufsprozess vertraute Personen. Die Deutsche Bank lehnte einen Kommentar ab.
Fortis hatte ABN Amro im vergangenen Jahr zusammen mit der britischen Royal Bank of Scotland und der spanischen Santander für rund 70 Mrd. Euro übernommen. Der Verkauf wurde von den Wettbewerbsbehörden unter der Auflage genehmigt, dass Fortis verschiedene Geschäftsbereiche verkauft. Davon betroffen sind etwa das Firmenkundengeschäft, die Factoring-Sparte IFN Finance BV und die Tochter Hollandsche Bank Unie.
Die Zeitung berichtete, die Deutsche Bank sei grundsätzlich an all diesen Geschäftsbereichen interessiert. Neben dem größten deutschen Geldhaus schaue sich auch die französische Großbank BNP Paribas Teile der zum Verkauf stehenden Sparten an.
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Von Zahlenfee | Erstellt am: 22.05.08 21:36 | Beitrag Nr.: 133.383 | Weitere Beiträge |
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Das Investmentbanking schadet der Deutschen Bank, sagen zwei Aktionärsvertreter. Sie fordern, den Geschäftszweig zu verkaufen
Die Aktionäre der Deutschen Bank werden auf ihrer Hauptversammlung am kommenden Donnerstag darüber abstimmen, ob sich das Geldhaus von seinem Investmentbanking-Geschäft trennen soll. Diesen Antrag haben die Würzburger Professoren Leonhard Knoll und Ekkehard Wenger gestellt. Ihre Begründung: Dieses Geschäft sei so riskant, dass es sich für eine Aktiengesellschaft mit Kleinaktionären nicht eigne.
Überdies profitierten davon nur die Manager, die in guten Jahren hohe Boni kassierten, während die Aktionäre die Verluste in schlechten Jahren zu tragen hätten. »Investmentbanken unterscheiden sich von Fußballvereinen nur unwesentlich«, begründen die Ökonomen ihren Antrag. »Letzten Endes wird alles an die Spieler verteilt, und für den Verein bleibt nichts.«
Peinlich für Bankchef Josef Ackermann: Die Professoren rechnen detailliert vor, dass sich ein Investment in Aktien der Deutschen Bank in den vergangenen zehn Jahren schlechter rentiert hat als eine Anlage in risikolose Bundesanleihen – ein Armutszeugnis für den Vorstand. Gleichzeitig sind die Gehälter der Topmanager stark gestiegen. »Jeder Investmentbanker, der verschwindet, ist ein Gewinn für die Bank, die er verlässt«, heißt es in dem Antrag. Die Banker könnten das Geschäft ja übernehmen und auf eigenes Risiko fortführen.
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Von panchito | Erstellt am: 24.05.08 09:01 | Beitrag Nr.: 133.579 | Weitere Beiträge |
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Von panchito | Erstellt am: 24.05.08 09:02 | Beitrag Nr.: 133.580 | Weitere Beiträge |
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Das Investmentbanking schadet der Deutschen Bank, sagen zwei Aktionärsvertreter. Sie fordern, den Geschäftszweig zu verkaufen

Josef Ackermann
© Ralph Orlowski/Getty Images
Die Aktionäre der Deutschen Bank werden auf ihrer Hauptversammlung am kommenden Donnerstag darüber abstimmen, ob sich das Geldhaus von seinem Investmentbanking-Geschäft trennen soll. Diesen Antrag haben die Würzburger Professoren Leonhard Knoll und Ekkehard Wenger gestellt. Ihre Begründung: Dieses Geschäft sei so riskant, dass es sich für eine Aktiengesellschaft mit Kleinaktionären nicht eigne.
Überdies profitierten davon nur die Manager, die in guten Jahren hohe Boni kassierten, während die Aktionäre die Verluste in schlechten Jahren zu tragen hätten. »Investmentbanken unterscheiden sich von Fußballvereinen nur unwesentlich«, begründen die Ökonomen ihren Antrag. »Letzten Endes wird alles an die Spieler verteilt, und für den Verein bleibt nichts.«
Peinlich für Bankchef Josef Ackermann: Die Professoren rechnen detailliert vor, dass sich ein Investment in Aktien der Deutschen Bank in den vergangenen zehn Jahren schlechter rentiert hat als eine Anlage in risikolose Bundesanleihen – ein Armutszeugnis für den Vorstand. Gleichzeitig sind die Gehälter der Topmanager stark gestiegen. »Jeder Investmentbanker, der verschwindet, ist ein Gewinn für die Bank, die er verlässt«, heißt es in dem Antrag. Die Banker könnten das Geschäft ja übernehmen und auf eigenes Risiko fortführen.
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Von panchito | Erstellt am: 24.05.08 09:04 | Beitrag Nr.: 133.581 | Weitere Beiträge |
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Von panchito | Erstellt am: 24.05.08 09:05 | Beitrag Nr.: 133.582 | Weitere Beiträge |
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