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Von huetter69 | Erstellt am: 23.04.08 21:18 | Beitrag Nr.: 130.339 | Weitere Beiträge |
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FRANKFURT (AWP International) - Die Deutsche Bank ist nach den Worten von Vorstandschef Josef Ackermann bereit für weitere Zukäufe in Deutschland. "Wir werden, wenn sich eine sinnvolle Gelegenheit bietet und Wert für die Aktionäre geschaffen werden kann, auch in Zukunft bei der Konsolidierung des deutschen Bankenmarktes eine aktive Rolle spielen", sagte Ackermann am Mittwoch in Frankfurt.
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Von huetter69 | Erstellt am: 23.04.08 21:20 | Beitrag Nr.: 130.340 | Weitere Beiträge |
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Von Baerlexa | Erstellt am: 24.04.08 15:52 | Beitrag Nr.: 130.428 | Weitere Beiträge |
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Auf den internationalen Geldmärkten deutet sich eine entscheidende Entspannung an: Laut "Financial Times" will die Deutsche Bank ein milliardenschweres Kreditpaket verkaufen. Der Deal gilt als erstes Zeichen für ein mögliches Ende der Finanzkrise.
Frankfurt am Main - Die Nachfrage ist da, das Angebot steht: Laut "Financial Times" bereitet die Deutsche Bank den Verkauf eines milliardenschweren Kreditpakets vor. Gerüchten zufolge umfasst es rund fünf Milliarden Dollar. Zum Kreis der möglichen Käufer zähle die Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts, schreibt das Blatt. Sollte der Deal gelingen, sei dies ein Zeichen dafür, dass sich die Lage an den Märkten allmählich beruhige.
Deutsche-Bank-Chef Ackermann: Kreditverkauf soll Abschreibungsbedarf reduzieren Der Handel mit fremdfinanzierten Übernahmen gehörte einst zu dem lukrativsten Geschäft der Deutschen Bank überhaupt. Jahrelang war das Institut als Kreditgeber für Beteiligungsfirmen aufgetreten und hatte diese Darlehen später über den Kapitalmarkt an Investoren weiterverkauft. Zuletzt jedoch entwickelten sich hieraus für die Deutsche Bank die größten Belastungen. Insgesamt hatte die Bank Ende 2007 noch Kredite und Kreditzusagen in Höhe von 36 Milliarden Euro in den Büchern.
Nun allerdings scheinen die Investoren allmählich zurückzukommen, was Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann als positives Signal wertete. In jüngster Zeit konnte das Institut nach Angaben von Insidern bereits Käufer für milliardenschwere Kreditpakete finden. Der jetzt angepeilte Deal würde den Abschreibungsbedarf der Bank weiter reduzieren. Laut "Financial Times" soll das Geschäft in der kommenden Woche bekanntgegeben werden - zusammen mit den Zahlen für das erste Quartal.
Diese lassen allerdings nicht allzu viel Gutes erwarten: Wegen der weltweiten Finanzkrise hat Deutschlands größtes Geldhaus keinen sonderlich erfolgreichen Start in das neue Geschäftsjahr hingelegt. Erstmals seit fünf Jahren könnte unter dem Strich sogar ein Quartalsverlust stehen. Experten erwarten im Schnitt einen Fehlbetrag von 163 Millionen Euro - nach einem satten Gewinn von 2,13 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Auch beim Vorsteuerergebnis gehen sie von einem Minus in Höhe von 251 Millionen Euro aus. Im Jahr zuvor stand noch ein Gewinn von mehr als 3,1 Milliarden Euro in den Büchern.
Weltweite Krise reißt Löcher in die Bilanzen
Der Grund hierfür ist die Verschärfung der Krise in den ersten drei Monaten des Jahres. Die Deutsche Bank bereitete die Märkte daher schon kurz nach Ende des ersten Quartals auf neue Abschreibungen in Höhe von 2,5 Milliarden vor - das ist mehr als im gesamten vergangenen Jahr, als die Krise mit gut 2,3 Milliarden Euro zu Buche schlug.
Die Ziele des Vorstandes für 2008 halten Branchenexperten bereits für überholt. Das angepeilte Vorsteuerergebnis von 8,4 Milliarden Euro für 2008 dürfte kaum mehr realistisch sein. Die Bank selbst hatte dieses bereits vor einem Monat in Frage gestellt. Selbst Optimisten rechnen mittlerweile mit einer Milliarde Euro weniger - die durchschnittliche Schätzung liegt bei 5,6 Milliarden Euro.
Ein Schlag für Deutsche-Bank-Chef Ackermann - der hatte die Krise Ende 2007 für sein Haus bereits weitgehend abgehakt. Ihm zugutehalten muss man jedoch, dass die Deutsche Bank im Vergleich zu Wettbewerbern bisher relativ glimpflich davongekommen ist. Die UBS oder die Citigroup haben mit Abschreibungen zu kämpfen, die mehr als fünfmal so hoch sind.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,549426,00.html
sil/Reuters/dpa-AFX
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Von huetter69 | Erstellt am: 24.04.08 18:01 | Beitrag Nr.: 130.470 | Weitere Beiträge |
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Von huetter69 | Erstellt am: 24.04.08 18:02 | Beitrag Nr.: 130.472 | Weitere Beiträge |
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Von Baerlexa | Erstellt am: 29.04.08 10:25 | Beitrag Nr.: 130.868 | Weitere Beiträge |
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Die Deutsche Bank rutscht in die roten Zahlen: Erstmals seit fünf Jahren meldet das Kreditinstitut einen Quartalsverlust. Wegen der Immobilienkrise verbuchte das Unternehmen ein Minus von 141 Millionen Euro.
Frankfurt am Main - Das Powerhaus des deutschen Bankenwesens verliert an Kraft. Jahrelang sprudelten die Gewinne, doch die Kreditkrise in den USA hat der Deutschen Bank mächtig zugesetzt. Unter dem Strich sei ein Minus von 141 Millionen Euro angefallen, nach einem Überschuss von 2,1 Milliarden Euro im Vorjahr, teilte die größte deutsche Bank am Dienstag in Frankfurt am Main mit. Der Verlust entsprach 27 Cent pro Aktie.
Deutsche Bank: Gewinnentwicklung auf der Kippe
Vor Steuern lag der Verlust bei 254 Millionen Euro nach einem Gewinn von 3,2 Milliarden Euro im Vorjahr. Insgesamt belastete die Finanzkrise die Deutsche Bank zwischen Januar und März mit 2,7 Milliarden Euro - das sind 200 Millionen Euro mehr als kurz nach Ende des Quartals angekündigt.
"Im ersten Quartal des Jahres war die Lage an den Finanzmärkten so schwierig wie noch nie zuvor in der jüngeren Geschichte", sagte Vorstandschef Josef Ackermann. Das große Ausmaß der Finanzkrise vor allem im März habe "natürlich auch seine Spuren im Quartalsabschluss der Deutschen Bank hinterlassen".
Der Deutsche-Bank-Chef blieb für die Zukunft optimistisch: "Wir sind zuversichtlich, aus dieser Krise stärker denn je hervorzugehen." Die Gesamterträge der Deutschen Bank halbierten sich in etwa zwischen Januar und März auf 4,6 (Vorjahr: 9,6) Milliarden Euro.
Einen Teil der hohen Verluste aus dem Investmentbanking zum Jahresauftakt konnte die Deutsche Bank durch den Verkauf von Beteiligungen und durch ein besseres Privatkundengeschäft ausgleichen. Per Ende März hielt das Unternehmen noch 2,9 (Ende Dezember: 4,4) Prozent an Daimler, 1,5 (1,7) Prozent an der Allianz sowie 3,8 (5,2) Prozent an Linde . Die bereinigte Eigenkapitalrendite vor Steuern - die Zielgröße der Deutschen Bank - lag im ersten Quartal bei minus drei Prozent nach plus 44 Prozent im Vorjahr.
Trotz dieser Entwicklung blieb die Zahl der Mitarbeiter im ersten Quartal nahezu konstant bei rund 78.200. Gegenüber dem ersten Quartal 2007 bedeutete dies sogar ein Plus von mehr als 5000 Stellen.
Auch niedrigere Personalkosten trugen dazu bei, einen Teil der Verluste auszugleichen: Trotz des Stellenausbaus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fuhr die Bank ihre Personalkosten um fast ein Drittel zurück. Sie lagen zwischen Januar und März 2008 bei 2,93 Milliarden Euro nach 4,33 Milliarden Euro im Vorjahr. Dies ist vor allem auf die deutlich geringeren Bonuszahlungen zurückzuführen, die wegen der eingebrochenen Erträge kräftig zurückgeschraubt wurden.
kaz/dpa/dpa-AFX
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,550298,00.html/AP
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Von patare71 | Erstellt am: 29.04.08 14:04 | Beitrag Nr.: 130.913 | Weitere Beiträge |
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Dies sagte Finanzchef Anthony di Iorio am Dienstag in einer Telefonkonferenz. Die Deutsche Bank wolle daher keine Angaben über das zu erwartende Ergebnis im laufenden Jahr machen.
"Vision" negativ beeinflusst
Bis Anfang Februar hatte die Deutsche Bank an ihrer "Vision" eines bereinigten Vorsteuergewinns von 8,4 Milliarden Euro für 2008 festgehalten. Mitte März war das Management erstmals davon abgerückt und hatte im Geschäftsbericht betont, dass die Rückgänge und Belastungen infolge der Kapitalmarktkrise möglicherweise nicht mehr durch Erfolge in anderen Bereichen aufgefangen werden könnten. Bei einer stärkeren Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds könne die "Vision" negativ beeinflusst werden, hiess es damals.
Wertberichtigungen über 2,7 Milliarden Euro
Die Deutsche Bank musste im Auftaktquartal im Zusammenhang mit der Finanzkrise Wertberichtigungen von insgesamt 2,7 Milliarden Euro vornehmen und rutschte erstmals seit fünf Jahren in die roten Zahlen. Vor Steuern stand ein Verlust von 254 Millionen Euro. Ohne Gewinne aus Beteiligungsverkäufen hätte das Minus vor Steuern nach Zieldefinition bei 1,1 Milliarden Euro gelegen.
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Von patare71 | Erstellt am: 29.04.08 14:06 | Beitrag Nr.: 130.914 | Weitere Beiträge |
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Die UniCredit hat die Titel der Deutschen Bank (News/Aktienkurs) nach Zahlen mit "Buy" und einem Kursziel von 95 Euro bestätigt. Alles in allem sei der Verlust im ersten Quartal nur wegen der hohen Beteiligungsverkäufe wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Andreas Weese in einer Studie vom Dienstag. Das Institut trennte sich von Beteiligungen an Daimler (News/Aktienkurs), der Allianz (News/Aktienkurs) und Linde (News/Aktienkurs) und erzielte dadurch einen Buchgewinn von insgesamt 854 Millionen Euro.
Der Verlust in der Sparte CIB sei überraschend hoch ausgefallen, so Weese weiter. Das habe vor allem an dem deutlichen Minus im klassischen Investmentbanking (CB&S) gelegen. Daneben hätten die Ertragstrends im Kapitalmarktgeschäft selbst bereinigt um die veröffentlichten Abschreibungen enttäuscht. Die stabileren Geschäftssparten hätten aber wenigstens ein gemischtes Bild abgegeben. Da die Bank momentan leicht über dem anvisierten Ziel für die Kernkapitalquote (Tier 1 Ratio) liege, sehe er aber keinen Grund für eine Kapitalerhöhung.
Eine Buy-Empfehlung der UniCredit wird ausgesprochen, wenn die erwartete Gesamtrendite in den nächsten 12 Monaten die Eigenkapitalkosten der Aktie übersteigt./
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Von wirthsald | Erstellt am: 06.05.08 23:22 | Beitrag Nr.: 131.635 | Weitere Beiträge |
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Von wirthsald | Erstellt am: 06.05.08 23:23 | Beitrag Nr.: 131.636 | Weitere Beiträge |
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DJ Dt-Bank-Privatkunden-Leiter bekräftigt Sparten-Gewinnziel - Welt
BERLIN (Dow Jones)--Die Deutsche Bank AG (News/Aktienkurs) hat ihr Gewinnziel für die Privat- und Geschäftskundensparte bekräftigt. Der für das Privatkundengeschäft zuständige Manager, Rainer Neske, zeigte sich im Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) "sehr optimistisch", den Vorsteuergewinn seiner Sparte im laufenden Jahr auf 1,3 Mrd EUR zu steigern.
"Es besteht kein Grund, an dem Ziel nicht mehr festzuhalten", sagte Neske der Zeitung. Im ersten Quartal hatte der Unternehmensbereich einen Vorsteuergewinn von 304 Mio EUR erzielt.
Außerdem mahnte Neske Fusionen in der deutschen Finanzbranche an. "Die Konsolidierung der Banken in Deutschland ist ein wichtiges industriepolitisches Thema", sagte er. Rasche Zusammenschlüsse seien entscheidend dafür, dass hiesige Institute im internationalen Vergleich mithalten könnten. "Eine funktionierende Volkswirtschaft braucht große, starke Banken, die sowohl im Inland als auch international führend sind", so Neske.
Zu konkreten Übernahmeplänen wollte sich der Manager nicht äußern, signalisierte jedoch unter anderem Interesse an der Postbank. "Am besten wäre es natürlich, es gäbe gleich zwei oder drei solche Banken [in Deutschland]", sagte Neske. "Die Frage ist nur: Ist das realistisch? Wenn man sich die Situation anschaut, kommen einem da Zweifel."
Im deutschen Privatkundenmarkt erwartet der Deutsche-Bank-Manager weiterhin einen scharfen Wettbewerb und damit neue Kampfpreise bei Tagesgeldzinsen und anderen Konditionen. "Es gibt keine Branche, in der Discounter wieder verschwunden wären, nachdem sie aufgetaucht sind", sagte Neske.