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Forum > Sonstige Branchen > Ackermann warnt vor neuen Schockwellen

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DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 25.07.2008 19:55)
Letzter Kurs: 58,65 EUR WKN: 514000 DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: -0,54 EUR Symbol: DBK
Veränd. in %: -0,91 % ISIN: DE0005140008
Volumen 41.353 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
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Thema: Ackermann warnt vor neuen Schockwellen

Thema Nr. 45369  
Thema eröffnet von:  Baerlexa Beiträge: 98 Bewertung (1):
am: 08.02.08 17:47 Gelesen gesamt: 918    
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Von  huetter69 Erstellt am: 23.04.08 21:18 Beitrag Nr.: 130.339 Weitere Beiträge
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Deutsche Bank will weiter aktive Rolle bei Konsolidierung in Deutschland


FRANKFURT (AWP International) - Die Deutsche Bank ist nach den Worten von Vorstandschef Josef Ackermann bereit für weitere Zukäufe in Deutschland. "Wir werden, wenn sich eine sinnvolle Gelegenheit bietet und Wert für die Aktionäre geschaffen werden kann, auch in Zukunft bei der Konsolidierung des deutschen Bankenmarktes eine aktive Rolle spielen", sagte Ackermann am Mittwoch in Frankfurt.


Der Deutsche-Bank-Chef betonte, dass die globale Expansion in Schwellenländer und die USA für sein Institut wichtig sei. Die Transformation zu einer globalen Investmentbank bezeichnete er als strategische Weichenstellung. "Dennoch bleibt eine starke Basis im Heimatmarkt für unser Geschäftsmodell entscheidend." Die Aktivitäten der vergangenen Jahre wie etwa die Übernahme der Berliner Bank und der Norisbank zeigten das uneingeschränkte Bekenntnis der Bank zum deutschen Markt. Die Deutsche Bank hatte kürzlich ihr Interesse an der Deutschen Postbank signalisiert, sollte diese von der Mutter Deutsche Post zum Verkauf gestellt werden.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 23.04.08 21:20 Beitrag Nr.: 130.340 Weitere Beiträge
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Ackermann sieht Anzeichen für Stabilisierung - Weitere Risiken

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche-Bank-Chef  Josef Ackermann sieht erste Zeichen für eine Stabilisierung der Finanzmärkte. „Es stimmt mich positiv, dass die Investoren in den vergangenen Tagen wieder an die Märkte zurückkehren“, sagte Ackermann am Mittwoch in Frankfurt. Ein positives Signal sei es, dass sich auch Kredite für fremdfinanzierte Übernahmen (Leveraged Loans) wieder verkaufen ließen. Ackermann warnte aber vor voreiligem Optimismus. Es bestehe die Gefahr neuer Fragezeichen und Unruhen. „Man kann nur hoffen, dass es nicht zu neuen Schockwellen kommt.“ Die Finanzmärkte bräuchten eine „gewisse Zeit der Stabilisierung."

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 24.04.08 15:52 Beitrag Nr.: 130.428 Weitere Beiträge
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KREDIT-VERKAUF

Deutsche Bank nährt Hoffnung auf Ende der Krise

Auf den internationalen Geldmärkten deutet sich eine entscheidende Entspannung an: Laut "Financial Times" will die Deutsche Bank ein milliardenschweres Kreditpaket verkaufen. Der Deal gilt als erstes Zeichen für ein mögliches Ende der Finanzkrise.

 

Frankfurt am Main - Die Nachfrage ist da, das Angebot steht: Laut "Financial Times" bereitet die Deutsche Bank den Verkauf eines milliardenschweren Kreditpakets vor. Gerüchten zufolge umfasst es rund fünf Milliarden Dollar. Zum Kreis der möglichen Käufer zähle die Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts, schreibt das Blatt. Sollte der Deal gelingen, sei dies ein Zeichen dafür, dass sich die Lage an den Märkten allmählich beruhige.

 

Deutsche-Bank-Chef Ackermann: Kreditverkauf soll Abschreibungsbedarf reduzieren Der Handel mit fremdfinanzierten Übernahmen gehörte einst zu dem lukrativsten Geschäft der Deutschen Bank überhaupt. Jahrelang war das Institut als Kreditgeber für Beteiligungsfirmen aufgetreten und hatte diese Darlehen später über den Kapitalmarkt an Investoren weiterverkauft. Zuletzt jedoch entwickelten sich hieraus für die Deutsche Bank die größten Belastungen. Insgesamt hatte die Bank Ende 2007 noch Kredite und Kreditzusagen in Höhe von 36 Milliarden Euro in den Büchern.

Nun allerdings scheinen die Investoren allmählich zurückzukommen, was Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann als positives Signal wertete. In jüngster Zeit konnte das Institut nach Angaben von Insidern bereits Käufer für milliardenschwere Kreditpakete finden. Der jetzt angepeilte Deal würde den Abschreibungsbedarf der Bank weiter reduzieren. Laut "Financial Times" soll das Geschäft in der kommenden Woche bekanntgegeben werden - zusammen mit den Zahlen für das erste Quartal.

 

Diese lassen allerdings nicht allzu viel Gutes erwarten: Wegen der weltweiten Finanzkrise hat Deutschlands größtes Geldhaus keinen sonderlich erfolgreichen Start in das neue Geschäftsjahr hingelegt. Erstmals seit fünf Jahren könnte unter dem Strich sogar ein Quartalsverlust stehen. Experten erwarten im Schnitt einen Fehlbetrag von 163 Millionen Euro - nach einem satten Gewinn von 2,13 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Auch beim Vorsteuerergebnis gehen sie von einem Minus in Höhe von 251 Millionen Euro aus. Im Jahr zuvor stand noch ein Gewinn von mehr als 3,1 Milliarden Euro in den Büchern.

Weltweite Krise reißt Löcher in die Bilanzen

Der Grund hierfür ist die Verschärfung der Krise in den ersten drei Monaten des Jahres. Die Deutsche Bank bereitete die Märkte daher schon kurz nach Ende des ersten Quartals auf neue Abschreibungen in Höhe von 2,5 Milliarden vor - das ist mehr als im gesamten vergangenen Jahr, als die Krise mit gut 2,3 Milliarden Euro zu Buche schlug.

 

Die Ziele des Vorstandes für 2008 halten Branchenexperten bereits für überholt. Das angepeilte Vorsteuerergebnis von 8,4 Milliarden Euro für 2008 dürfte kaum mehr realistisch sein. Die Bank selbst hatte dieses bereits vor einem Monat in Frage gestellt. Selbst Optimisten rechnen mittlerweile mit einer Milliarde Euro weniger - die durchschnittliche Schätzung liegt bei 5,6 Milliarden Euro.

Ein Schlag für Deutsche-Bank-Chef Ackermann - der hatte die Krise Ende 2007 für sein Haus bereits weitgehend abgehakt. Ihm zugutehalten muss man jedoch, dass die Deutsche Bank im Vergleich zu Wettbewerbern bisher relativ glimpflich davongekommen ist. Die UBS oder die Citigroup haben mit Abschreibungen zu kämpfen, die mehr als fünfmal so hoch sind.

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,549426,00.html

 

sil/Reuters/dpa-AFX

 

Von  huetter69 Erstellt am: 24.04.08 18:01 Beitrag Nr.: 130.470 Weitere Beiträge
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Analystenschätzung
Deutsche Bank mit Verlust


Die Deutsche Bank hat wegen der weltweiten Finanzkrise wohl den miserabelsten Start in ein Geschäftsjahr seit langem hingelegt. Erstmals seit fünf Jahren könnte unter dem Strich sogar ein Quartalsverlust stehen. Das zumindest schätzen Analysten.

Auch Deutschlands größtes Geldhaus ist empfindlicher von den Marktturbulenzen betroffen als lange gedacht. Die Ziele des Vorstandes für 2008 halten Branchenexperten angesichts der trüben Aussichten für das Kerngeschäft Investmentbanking bereits für Makulatur. Daher sei nicht auszuschließen, dass das Institut mit dem Zwischenbericht am Dienstag bereits die Jahresprognosen senken wird, glauben Experten.

In den ersten drei Monaten verschärfte sich die Finanzkrise nochmals, was bei vielen Banken tiefe Löcher in die Bilanzen riss. Besonders im März verteuerte sich die Refinanzierung weiter, und die Preise für strukturierte Anleihe-Produkte gingen erneut auf Sinkflug. Die Deutsche Bank bereitete die Märkte daher schon kurz nach Ende des ersten Quartals auf neue Abschreibungen in Höhe von 2,5 Milliarden vor. Das ist mehr als im gesamten vergangenen Jahr, als die Krise mit gut 2,3 Milliarden Euro zu Buche schlug.

Anleihehandel weiter am Boden

Die Höhe überraschte, denn Bankchef Josef Ackermann hatte die Krise Ende 2007 für sein Haus bereits weitgehend abgehakt. Im Vergleich zu Wettbewerbern wie der schweizerischen UBS oder der Citigroup, deren Abschreibungen mehr als fünf Mal so hoch sind, ist die Deutsche Bank bisher aber immer noch relativ glimpflich davongekommen.

Zu den Wertberichtigungen kommen Analysten zufolge empfindliche Ertragseinbußen im Investmentbanking hinzu, da besonders der Anleihehandel weiter am Boden liegt. Diese Belastungen dürften auch nicht durch Zuwächse etwa im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden oder durch Beteiligungsverkäufe ausgeglichen werden. "Auch sinkende Boni für die Investmentbanker werden einen Verlust nicht verhindern", sagt Dieter Hein, Bankenexperte vom Analystenhaus Fairesearch.

Unter dem Strich erwarten Experten im Schnitt einen Fehlbetrag von 163 Millionen Euro nach einem satten Gewinn von 2,13 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Auch beim Vorsteuerergebnis gehen sie von einem Minus aus, und zwar in Höhe von 251 Millionen Euro. Vor einem Jahr stand hier noch ein Gewinn von mehr als 3,1 Milliarden Euro in den Büchern.

Mit dieser Hypothek dürfte das angepeilte Vorsteuerergebnis von 8,4 Milliarden Euro für 2008 kaum mehr realistisch sein. Die Bank selbst hatte vor einem Monat das Ziel bereits infrage gestellt. Selbst die optimistischsten Experten rechnen mittlerweile mit einer Milliarde Euro weniger - die durchschnittliche Schätzung liegt bei 5,6 Milliarden Euro.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 24.04.08 18:02 Beitrag Nr.: 130.472 Weitere Beiträge
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Deutsche Bank AG: sell (Société Générale Group S.A. (SG))

 

Paris (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Société Générale, Alan Webborn und Sabrina Blanc, bewerten den Anteilsschein der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008 (News/Aktienkurs)/ WKN 514000) weiterhin mit "sell".

Die Deutsche Bank habe am 1. April bekannt gegeben, dass die Abschreibungen im ersten Quartal 2008 voraussichtlich 2,5 Mrd. EUR betragen würden. Des Weiteren sei der Verlust vor Steuern im Bereich Investment Banking auf 1,3 Mrd. EUR beziffert worden. Für das erste Quartal werde von Unternehmensseite insgesamt ein Vorsteuerverlust von 731 Mio. EUR erwartet.

Bei der Société Générale gehe man davon aus, dass die Deutsche Bank das Niveau der Vorjahresdividende auch im aktuellen Geschäftsjahr beibehalten könne. Sollten sich die Marktbedingungen allerdings weiter verschlechtern, dürfte dieses Niveau nur schwerlich aufrecht zu erhalten sein. Für das Geschäftsjahr 2008 reduziere man die EPS-Prognose deutlich von 8,89 EUR auf 5,69 EUR (KGV: 13,1). Für das Geschäftsjahr 2009 senke man die EPS-Schätzung von 9,76 EUR auf 9,40 EUR (KGV: 8,0). Das Kursziel belasse man bei 64,00 EUR.

Das Rating der Börsenanalysten der Société Générale für das Wertpapier der Deutschen Bank lautet nach wie vor "sell".

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 29.04.08 10:25 Beitrag Nr.: 130.868 Weitere Beiträge
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IMMOBILIENKRISE

Deutsche Bank meldet erstmals seit fünf Jahren Verlust

Die Deutsche Bank rutscht in die roten Zahlen: Erstmals seit fünf Jahren meldet das Kreditinstitut einen Quartalsverlust. Wegen der Immobilienkrise verbuchte das Unternehmen ein Minus von 141 Millionen Euro.

 

Frankfurt am Main - Das Powerhaus des deutschen Bankenwesens verliert an Kraft. Jahrelang sprudelten die Gewinne, doch die Kreditkrise in den USA hat der Deutschen Bank mächtig zugesetzt. Unter dem Strich sei ein Minus von 141 Millionen Euro angefallen, nach einem Überschuss von 2,1 Milliarden Euro im Vorjahr, teilte die größte deutsche Bank am Dienstag in Frankfurt am Main mit. Der Verlust entsprach 27 Cent pro Aktie.

 

Deutsche Bank: Gewinnentwicklung auf der Kippe

Vor Steuern lag der Verlust bei 254 Millionen Euro nach einem Gewinn von 3,2 Milliarden Euro im Vorjahr. Insgesamt belastete die Finanzkrise die Deutsche Bank zwischen Januar und März mit 2,7 Milliarden Euro - das sind 200 Millionen Euro mehr als kurz nach Ende des Quartals angekündigt.

 

"Im ersten Quartal des Jahres war die Lage an den Finanzmärkten so schwierig wie noch nie zuvor in der jüngeren Geschichte", sagte Vorstandschef Josef Ackermann. Das große Ausmaß der Finanzkrise vor allem im März habe "natürlich auch seine Spuren im Quartalsabschluss der Deutschen Bank hinterlassen".

 

Der Deutsche-Bank-Chef blieb für die Zukunft optimistisch: "Wir sind zuversichtlich, aus dieser Krise stärker denn je hervorzugehen." Die Gesamterträge der Deutschen Bank halbierten sich in etwa zwischen Januar und März auf 4,6 (Vorjahr: 9,6) Milliarden Euro.

Einen Teil der hohen Verluste aus dem Investmentbanking zum Jahresauftakt konnte die Deutsche Bank durch den Verkauf von Beteiligungen und durch ein besseres Privatkundengeschäft ausgleichen. Per Ende März hielt das Unternehmen noch 2,9 (Ende Dezember: 4,4) Prozent an Daimler, 1,5 (1,7) Prozent an der Allianz sowie 3,8 (5,2) Prozent an Linde . Die bereinigte Eigenkapitalrendite vor Steuern - die Zielgröße der Deutschen Bank - lag im ersten Quartal bei minus drei Prozent nach plus 44 Prozent im Vorjahr.

Trotz dieser Entwicklung blieb die Zahl der Mitarbeiter im ersten Quartal nahezu konstant bei rund 78.200. Gegenüber dem ersten Quartal 2007 bedeutete dies sogar ein Plus von mehr als 5000 Stellen.

 

Auch niedrigere Personalkosten trugen dazu bei, einen Teil der Verluste auszugleichen: Trotz des Stellenausbaus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fuhr die Bank ihre Personalkosten um fast ein Drittel zurück. Sie lagen zwischen Januar und März 2008 bei 2,93 Milliarden Euro nach 4,33 Milliarden Euro im Vorjahr. Dies ist vor allem auf die deutlich geringeren Bonuszahlungen zurückzuführen, die wegen der eingebrochenen Erträge kräftig zurückgeschraubt wurden.

kaz/dpa/dpa-AFX


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,550298,00.html/AP

 

Von  patare71 Erstellt am: 29.04.08 14:04 Beitrag Nr.: 130.913 Weitere Beiträge
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Deutsche Bank will sich nicht mehr zu Ergebnis im laufenden Jahr äussern


 

Dies sagte Finanzchef Anthony di Iorio am Dienstag in einer Telefonkonferenz. Die Deutsche Bank wolle daher keine Angaben über das zu erwartende Ergebnis im laufenden Jahr machen.

 

"Vision" negativ beeinflusst
Bis Anfang Februar hatte die Deutsche Bank an ihrer "Vision" eines bereinigten Vorsteuergewinns von 8,4 Milliarden Euro für 2008 festgehalten. Mitte März war das Management erstmals davon abgerückt und hatte im Geschäftsbericht betont, dass die Rückgänge und Belastungen infolge der Kapitalmarktkrise möglicherweise nicht mehr durch Erfolge in anderen Bereichen aufgefangen werden könnten. Bei einer stärkeren Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds könne die "Vision" negativ beeinflusst werden, hiess es damals.

 

Wertberichtigungen über 2,7 Milliarden Euro
Die Deutsche Bank musste im Auftaktquartal im Zusammenhang mit der Finanzkrise Wertberichtigungen von insgesamt 2,7 Milliarden Euro vornehmen und rutschte erstmals seit fünf Jahren in die roten Zahlen. Vor Steuern stand ein Verlust von 254 Millionen Euro. Ohne Gewinne aus Beteiligungsverkäufen hätte das Minus vor Steuern nach Zieldefinition bei 1,1 Milliarden Euro gelegen.

 

Von  patare71 Erstellt am: 29.04.08 14:06 Beitrag Nr.: 130.914 Weitere Beiträge
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ANALYSE: UniCredit bestätigt Deutsche Bank mit 'Buy' - Ziel 95 Euro

 

Die UniCredit hat die Titel der Deutschen Bank (News/Aktienkurs) nach Zahlen mit "Buy" und einem Kursziel von 95 Euro bestätigt. Alles in allem sei der Verlust im ersten Quartal nur wegen der hohen Beteiligungsverkäufe wie erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Andreas Weese in einer Studie vom Dienstag. Das Institut trennte sich von Beteiligungen an Daimler (News/Aktienkurs), der Allianz (News/Aktienkurs) und Linde (News/Aktienkurs) und erzielte dadurch einen Buchgewinn von insgesamt 854 Millionen Euro.

Der Verlust in der Sparte CIB sei überraschend hoch ausgefallen, so Weese weiter. Das habe vor allem an dem deutlichen Minus im klassischen Investmentbanking (CB&S) gelegen. Daneben hätten die Ertragstrends im Kapitalmarktgeschäft selbst bereinigt um die veröffentlichten Abschreibungen enttäuscht. Die stabileren Geschäftssparten hätten aber wenigstens ein gemischtes Bild abgegeben. Da die Bank momentan leicht über dem anvisierten Ziel für die Kernkapitalquote (Tier 1 Ratio) liege, sehe er aber keinen Grund für eine Kapitalerhöhung.

Eine Buy-Empfehlung der UniCredit wird ausgesprochen, wenn die erwartete Gesamtrendite in den nächsten 12 Monaten die Eigenkapitalkosten der Aktie übersteigt./

 

Von  wirthsald Erstellt am: 06.05.08 23:22 Beitrag Nr.: 131.635 Weitere Beiträge
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eutsche Bank: UBS fährt Beteiligung zurück

 Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die schweizerische Großbank UBS AG (ISIN CH0024899483 (News/Aktienkurs)/ WKN UB0BL6) hat ihre Beteiligung an der Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 (News/Aktienkurs)/ WKN 514000) reduziert.

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat der Stimmrechtsanteil der schweizerischen Großbank an dem im DAX30 notierten Finanzkonzern am 25. April die Schwelle von 3 Prozent unterschritten und liegt seitdem bei 2,82 Prozent.

 

Von  wirthsald Erstellt am: 06.05.08 23:23 Beitrag Nr.: 131.636 Weitere Beiträge
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Dt-Bank-Privatkunden-Leiter bekräftigt Sparten-Gewinnziel - Welt


DJ Dt-Bank-Privatkunden-Leiter bekräftigt Sparten-Gewinnziel - Welt

BERLIN (Dow Jones)--Die Deutsche Bank AG (News/Aktienkurs) hat ihr Gewinnziel für die Privat- und Geschäftskundensparte bekräftigt. Der für das Privatkundengeschäft zuständige Manager, Rainer Neske, zeigte sich im Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) "sehr optimistisch", den Vorsteuergewinn seiner Sparte im laufenden Jahr auf 1,3 Mrd EUR zu steigern.

"Es besteht kein Grund, an dem Ziel nicht mehr festzuhalten", sagte Neske der Zeitung. Im ersten Quartal hatte der Unternehmensbereich einen Vorsteuergewinn von 304 Mio EUR erzielt.

 

Außerdem mahnte Neske Fusionen in der deutschen Finanzbranche an. "Die Konsolidierung der Banken in Deutschland ist ein wichtiges industriepolitisches Thema", sagte er. Rasche Zusammenschlüsse seien entscheidend dafür, dass hiesige Institute im internationalen Vergleich mithalten könnten. "Eine funktionierende Volkswirtschaft braucht große, starke Banken, die sowohl im Inland als auch international führend sind", so Neske.

Zu konkreten Übernahmeplänen wollte sich der Manager nicht äußern, signalisierte jedoch unter anderem Interesse an der Postbank. "Am besten wäre es natürlich, es gäbe gleich zwei oder drei solche Banken [in Deutschland]", sagte Neske. "Die Frage ist nur: Ist das realistisch? Wenn man sich die Situation anschaut, kommen einem da Zweifel."

 

Im deutschen Privatkundenmarkt erwartet der Deutsche-Bank-Manager weiterhin einen scharfen Wettbewerb und damit neue Kampfpreise bei Tagesgeldzinsen und anderen Konditionen. "Es gibt keine Branche, in der Discounter wieder verschwunden wären, nachdem sie aufgetaucht sind", sagte Neske.

 

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