Login

Login   

Kolumnen

mehr...
Stephan Heibel: 10.10.08 23:23 Fehlende Rahmenbedingungen...
Norbert Lohrke: 10.10.08 08:09 Microlending statt Megaburning
Norbert Lohrke: 09.10.08 08:06 Impotenz trotz Viagra

Börsenbrief des Tages

mehr...

Forum > Sonstige Branchen > Ackermann warnt vor neuen Schockwellen

Forum wählen

DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 10.10.2008 19:58)
Letzter Kurs: 31,30 EUR WKN: 514000 DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: -6,20 EUR Symbol: DBK
Veränd. in %: -16,53 % ISIN: DE0005140008
Volumen 603.052 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 0,000 Ask 0,000
(0,00) (0,00)

Thema: Ackermann warnt vor neuen Schockwellen

Thema Nr. 45369  
Thema eröffnet von:  Baerlexa Beiträge: 106 Bewertung (1):
am: 08.02.08 17:47 Gelesen gesamt: 1388    
Letzter Beitrag von:  Baerlexa Gelesen heute: 8      
am: 15.09.08 22:17          
< 1 2 3 | 4 | 5 6 7 8 9 10 11 >   Alle anzeigen
 
Bookmarken bei: Bookmarken bei Del.icio.us Bookmarken bei digg Bookmarken bei FURL Bookmarken bei reddit Bookmarken bei Feed Me Links Bookmarken bei Technorati Bookmarken bei Blogmarks Bookmarken bei Co.mments Bookmarken bei Yahoo My Web Bookmarken bei Newsvine Bookmarken bei Mr. Wong Bookmarken bei Ma.gnolia Bookmarken bei Stumble Upon Bookmarken bei Google Bookmarks Bookmarken bei RawSugar Bookmarken bei Squidoo
Von  Zahlenfee Erstellt am: 31.03.08 21:29 Beitrag Nr.: 128.049 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Deutsche Bank muss Schadenersatz zahlen Der Rechtsstreit gilt als richtungsweisend für die Frage, wie detailliert eine Bank über die Risiken einer Geldanlage aufklären muss - und er endete mit einer Niederlage: Die Deutsche Bank muss der Stadt Würzburg die Verluste aus riskanten Zinsgeschäften teilweise ersetzen.

Würzburg - Ganz durchsetzen konnten sich die Stadtwerke Würzburg nicht - trotzdem ist die Entscheidung ein erster Erfolg: Die Richter entschieden, dass die Deutsche Bank nur Schadenersatz in Höhe von rund 950.000 Euro leisten muss. Gefordert hatten die Versorgungsbetriebe (WVV) insgesamt rund 2,6 Millionen Euro.

 

Die Verluste waren dem städtischen Unternehmen durch den Abschluss sogenannter "Spread-Ladder-Swaps" entstanden. Bei diesen Derivaten geht es im Kern um eine Wette über den Abstand kurz- und langfristiger Zinsen. Erhöht sich dieser, profitiert der Käufer. Verringert sich die Differenz jedoch wie in den vergangenen Jahren, drohen dem Kunden Verluste. Mit ähnlichen Produkten haben viele Stadtkämmerer in den vergangenen Jahren die Schuldenlast der Kommunen teils deutlich reduziert.

 

Die WVV hatte geltend gemacht, sie sei von den Beratern der Deutschen Bank nicht ausreichend über das hohe Risiko dieser Geschäfte aufgeklärt worden. Der Ansicht folgten die Richter: Zur Aufklärung über mögliche Risiken habe die Deutsche Bank lediglich ein Kurvendiagramm der Zinsentwicklung zwischen den Jahren 1994 bis 2004 vorgelegt. Informationen über die Zeit danach habe die Bank aber ausgeblendet.


Richter weisen Verkehrbetrieben Mitverschulden zu

Die Haftung der Bank begründeten die Richter aber auch damit, dass die WVV nicht auf die Unvereinbarkeit der Verträge mit dem Spekulationsverbot einer kommunalen Körperschaft hingewiesen hatte. Allerdings treffe die Würzburger ein erhebliches Mitverschulden, weil sie nicht selbst die Vereinbarkeit der Verträge mit den öffentlich-rechtlichen Vorschriften geprüft hätten. Nichtig seien die Verträge deshalb aber nicht, wies die Zivilkammer eine entsprechende Forderung der WVV zurück. Der Würzburger Prozess wird deutschlandweit mit Interesse beobachtet: Ein gutes Dutzend Kommunen und Unternehmen streitet mit der Deutschen Bank aus denselben Gründen. Ende Januar hatte das Landgericht Magdeburg im Fall der Heidewasser GmbH, bei dem es um einen Schaden in Höhe von 750.000 Euro ging, zugunsten der Deutschen Bank entschieden. Das Kreditinstitut habe anleger- und anlagegerecht beraten und auch auf das in der Höhe theoretisch unbegrenzte Risiko der Swap-Geschäfte hingewiesen, sagten die Magdeburger Richter damals.

Noch ist das Urteil allerdings nicht rechtskräftig. "Wir werden Berufung gegen das Urteil einlegen", sagte der Rechtsanwalt der Deutschen Bank, Christian Duve, nach der Urteilsverkündung. "Dabei erwarten wir, dass die Einschätzung einer Pflichtverletzung korrigiert wird."


mik/Reuters/ddp/dpa


Quelle:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,544439,00.html

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 01.04.08 09:21 Beitrag Nr.: 128.082 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
1. April 2008, 08:52 Uhr +++ Eilmeldung +++ Milliardenschwere Belastung für Deutsche Bank Die Deutsche Bank erwartet für das erste Quartal Belastungen aus der Finanzmarktkrise von 2,5 Milliarden Euro. Das teilte das Institut am Dienstag in Frankfurt am Main mit.

Der Aktienkurs sinkt vor Börsenbeginn kräftig. Die Deutsche Bank rechnet für das erste Quartal mit Abschreibungen in der Höhe von von 2,5 Milliarden Euro. Das teilte das Institut am Dienstag in Frankfurt am Main mit. Ursache seien Kreditzusagen auf Finanzprodukte bei gewerblichen Immobilien und verbriefte US-Wohnungsbaukredite.

Gleichwohl erwarte die Deutsche Bank am Ende des ersten Quartals 2008 eine Kernkapitalquote innerhalb ihres Zielkorridors von 8 bis 9 Prozent. Ihren Zwischenbericht zum ersten Quartal 2008 werde die Deutsche Bank wie geplant am 29. April veröffentlichen.

Die Bedingungen und das Marktumfeld hätten sich in den vergangenen Wochen „erheblich verschlechtert“, erklärte das Geldinstitut weiter. Bislang war das Geldhaus von der US-Immobilienkrise, die durch den Handel mit schlecht gesicherten Immobilienkrediten ausgelöst worden war, weitgehend verschont geblieben. Die Aktien der Deutschen Bank sind am Dienstag vorbörslich über drei Prozent gefallen, nachdem das Kreditinstitut weitere Abschreibungen in Milliardenhöhe für das erste Quartal angekündigt hat. Die Papiere lagen 20 Minuten vor Handelsbeginn beim Handelshaus Lang & Schwarz 3,4 Prozent im Minus.
„Die Deutsche Bank hat das Timing genutzt, um sich an die UBS ranzuhängen und den Markt dann nicht noch einmal zu verunsichern. Das wird heute noch einmal zu einem Sellout bei den Finanzwerten führen“, sagte Marktanalyst Heino Ruland von FrankfurtFinanz.

Quelle:
http://www.welt.de/wirtschaft/article1858570/Milliardenschwere_Belastung_fuer_Deutsche_Bank.html

 

Von  springer1968 Erstellt am: 07.04.08 17:47 Beitrag Nr.: 128.808 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Deutsche Bank soll sich aufspalten
Die Deutsche Bank soll sich nach dem Willen zweier Aktionäre von ihrem Investment-Banking trennen. Der durch spektakuläre Auftritte auf vielen Hauptversammlungen bekannte Universitätsprofessor Ekkehard Wenger und sein ebenfalls in Würzburg lehrender Kollege Leonhard Knoll wollen durchsetzen, dass sich die Bank angesichts der Finanzkrise darauf vorbereitet, das Kapitalmarktgeschäft binnen zweier Jahren abzuspalten.

FRANKFURT. Deutschlands größtes Geldhaus veröffentlichte am Montag Wengers Antrag zur Tagesordnung des Aktionärstreffens am 29. Mai. Die streitbaren Aktionäre fordern zudem eine Beschränkung risikoreicher Geschäfte in den USA und drei weitere Änderungen der Satzung. Alle Punkte werden vom Vorstand der Bank abgelehnt. Der Branchenprimus hatte zwar wegen der Krise mehr als vier Mrd. Euro abschreiben müssen, schlug sich aber bislang weitaus besser als die viele anderen Großbanken weltweit. Beobachter rechnen nicht damit, dass große Fondsgesellschaften, die den Löwenanteil der Aktien des Instituts halten, dem Antrag folgen werden.

 

Auch beim Deutsche-Bank-Konkurrenten UBS hat ein Großaktionär, der frühere Konzernchef Luqman Arnold, die Aufspaltung der Bank gefordert. Allerdings plädiert er dafür, die Investmentbank unter dem Dach einer Holding zu halten.

Die beiden Wissenschaftler begründen ihre Forderung nach einer Aufspaltung der Bank damit, dass Investmentbanken sich von Fußball-Vereinen nur unwesentlich unterscheiden: „Letzten Endes wird alles an die Spieler verteilt und für den Verein bleibt nichts.“

 

Multi-Milliarden-Boni für die Spitzenkräfte der Banken in guten Jahren korrespondierten mit Jahren, in den Blasen platzen und in denen die Aktionäre auf den Verlusten sitzen bleiben. Im statistischen Durchschnitt sei Investment-Banking kein Geschäftsmodell, das auf Dauer und mit Erfolg in Publikumsaktiengesellschaften betrieben werden könne, argumentieren die beiden Aktionäre. Wenger und Knoll wollen zudem Sonderprüfungen durchsetzen, da sie etwa in der Vergütung von Führungskräften in den vergangenen Jahren einen Verstoß gegen die Sorgfaltspflichten vermuten.

 

Wenger war in der Öffentlichkeit bekannt geworden, als er auf einer Hauptversammlung von Daimler aus dem Saal getragen wurde, weil er das Redepult nicht räumen wollte. Auf dem jüngsten Aktionärstreffen der IKB drohte er mit einem ähnlichen Verhalten. Eine gewaltsame Entfernung Wengers vom Mikrofon war allerdings nicht nötig, da es ein zweites Rednerpult gab.

 

Von  springer1968 Erstellt am: 07.04.08 17:49 Beitrag Nr.: 128.809 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
DEUTSCHE BANK : Die Hausse-Signale sind intakt. Image
© DAYGRAPH
ZUSAMMENFASSUNG
Der MACD ist positiv und liegt über seiner Signallinie. Diese Konstellation unterstreicht die gute Ausrichtung des Papiers.Man kann sehen, dass das Hausse-Potential des RSI noch nicht ausgeschöpft ist.Die Stochastiken befinden sich ebenfalls in der Überkaufzone, eine kurzfristige Korrektur ist wahrscheinlich.Die gehandelten Volumen liegen unter dem Durchschnitt der Volumen der letzten 10 Tage.

BEWEGUNGEN UND AKTIENSTÄNDE
Das Papier erlebt eine technische Erholung. Es liegt unter dem beweglichen Durchschnitt über 50 Tage, der aber schlecht ausgerichtet ist. Bei einem Rücksetzer liegt die erste Unterstützungslinie bei 67,21 EUR, vor einem Test von 62,51 EUR im Falle eines Umschwenkens. Bei der Hausse ist die Widerstandslinie bei 83,63 EUR die Zwischenstufe vor dem Hochstand von 88,32 EUR.

 

Von  springer1968 Erstellt am: 07.04.08 19:23 Beitrag Nr.: 128.820 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Hat Ackermann Informationen zurückgehalten?


Die Deutsche Bank hat ihre Abschreibungen wegen der Finanzkrise mehr als verdoppelt. Die Illusion, die Krise weitgehend ohne Blessuren überstanden zu haben, hat empfindlich gelitten.


Deutsche-Bank-Chef Ackermann muss Farbe bekennen dpa

Am vergangenen Dienstag reiste Josef Ackermann zu einer Investorenkonferenz nach London. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, doch er hatte etwas mehr im Gepäck als sonst. Denn kurz nachdem die Schweizer Großbank UBS einen Quartalsverlust von umgerechnet 7,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt hatte, bekannte auch der Chef der Deutschen Bank Farbe. 2,5 Milliarden Euro wird das Institut im ersten Quartal abschreiben. Damit haben sich seine Wertkorrekturen im Zuge der Finanzkrise auf nun knapp fünf Milliarden Euro mehr als verdoppelt.

 

Die von Ackermann gepflegte Illusion, dass die Deutsche Bank die Krise weitgehend ohne Blessuren überstanden habe, hat empfindlich gelitten. Der Bankchef muss sich nun fragen lassen, ob er die Öffentlichkeit nicht früher und deutlicher über die anstehenden Berichtigungen hätte informieren sollen – und ob deren Ausmaß wirklich überhaupt nicht absehbar war.

 

Sicher, verglichen mit der UBS sind die neuerlichen Milliarden nicht viel. Die Schweizer Großbank musste nun insgesamt bereits 25 Milliarden Euro abschreiben. Auch wenn die Bank meint, endlich einen Schlussstrich gezogen zu haben, sehen einige Analysten das Institut nach wie vor in einer „existenzbedrohenden Krise“.

 

Eine schlechte Nachricht im Echo einer noch schlechteren zu veröffentlichen war ein gutes Timing der Deutschen Bank. Die Börse honorierte die Offenlegung mit Kursgewinnen. Doch die Höhe der Abschreibungen überrascht für eine Bank, deren Chef gerade zu Beginn der Krise mit dem Finger auf andere zeigte. Zwar hätten „alle mit weiteren Abschreibungen gerechnet, aber das war mehr als erwartet“, sagt ein Analyst einer deutschen Privatbank. Zumal Ackermann noch im Februar bekräftigt hatte, an seiner „Vision“ eines Gewinns von 8,4 Milliarden Euro vor Steuern für das laufende Jahr festzuhalten. Eine spätere Korrektur sei nicht auszuschließen, warnte er vage. Die Bank werde die bei Bedarf umgehend kommunizieren.

 

Für das vierte Quartal hatte sie den Wert der Kreditpakete aus Übernahmen um gerade mal 50 Millionen Euro nach unten korrigiert. Sonstige Abschreibungen hatte es nicht gegeben. Auch das führte dazu, dass Ackermann für das Gesamtjahr ein Rekordergebnis vorlegen konnte. Und es entstand der Eindruck, dass die Deutsche Bank das Schlimmste hinter sich habe.

Das änderte sich jedoch schon wenig später.

 

Ackermanns Andeutungen wurden in den vergangenen Monaten zunehmend vorsichtiger. So schrieb er im am 26. März vorgelegten Geschäftsbericht, dass Abschreibungen und ein rückläufiges Geschäft im Investmentbanking „die Erreichung unseres veröffentlichten Gewinnziels negativ beeinflussen könnten“. Wenige Tage zuvor hatte er mit dem beiläufigen Nebensatz, dass die Selbstheilungskräfte des Marktes in Amerika nicht ausreichten, eher unfreiwillig für Aufsehen gesorgt. Schon früher hatte er sich sehr skeptisch geäußert. So hatte er bereits im Januar prognostiziert, dass sich der „Kollaps“ der Marktpreise fortsetzen werde.

 

Genau der macht der Bank jetzt zu schaffen. Er trifft etwa ihre Kredite aus Private-Equity-Übernahmen wie etwa der der britischen Drogeriekette Alliance Boots durch den Investor KKR . Derartige Kreditpositionen der Deutschen Bank belaufen sich auf insgesamt 36 Milliarden Euro. Ein entsprechender Index der Ratingagentur Standard & Poor’s fiel im ersten Quartal um acht Prozentpunkte auf ein Tief von 87 Prozent. Die Pakete lassen sich demnach im Schnitt nur mit einem Abschlag von 13 Prozent verkaufen, falls überhaupt.

Es ist durchaus möglich, dass sich die Preise wieder erholen.

 

Anders als bei den berüchtigten Subprime-Krediten gibt es hier bisher keine Ausfälle. „Das sind eigentlich gute Unternehmen, wir sehen hier auf dem Zweitmarkt Chancen“, sagt der Chef einer großen Anlagegesellschaft. Allerdings spekuliert er, dass die Preise noch weiter fallen. Auch Ackermann rechnet mit anhaltend „schwierigen Marktbedingungen“.

 

Doch „dass es hier noch deutliche Korrekturen geben wird, war schon Anfang des Jahres absehbar“, sagt ein hochrangiger Investmentbanker. Denn da wurden bereits Pakete mit Abschlägen von bis zu zehn Prozent verkauft. Dennoch haben die Banken ihre Werte zunächst nur zögernd angepasst. Möglich macht das die Bewertung nach Marktpreisen, die einen gewissen Spielraum offen lässt. Ob die 50 Millionen im vierten Quartal realistisch waren, lässt sich deshalb kaum prüfen. Damit hatte die Deutsche Bank den Wert ihrer Pakete um knapp 650 Millionen Euro — also etwa zwei Prozent — reduziert. Auch Marktführer Goldman Sachs schrieb im ersten Quartal eine Milliarde Dollar bei Übernahmekrediten ab und hatte Ende vergangenen Jahres nur „bescheidene Korrekturen“ vermeldet.

 

Weh tut der Deutschen Bank zudem, dass nun auch Pakete mit Krediten aus Gewerbe- und sogenannten Alt-A-Immobilien, deren Schuldner eine durchschnittliche Bonität aufweisen, betroffen sind. „Dass alle Werte in dem Ausmaß unter Druck geraten würden, konnte Ackermann Anfang Februar wohl nicht wissen“, sagt Dieter Hein, Geschäftsführer des Analysehauses Fairesearch. Dass es zu neuerlichen Korrekturen kommen würde schon. Hein hält es nun für möglich, dass die Bank im ersten Quartal einen Verlust melden muss.

 

Etwas weniger Euphorie hätte Ackermann also auch an seinem 60. Geburtstag, an dem er die Zahlen präsentierte, nicht schlecht gestanden. „Viele haben Zuflucht zur Salamitaktik gesucht“, lästerte er da über die Konkurrenz, die ihre Belastungen unzureichend offengelegt habe. Salami-taktik scheint auch ihm nicht gänzlich fremd zu sein.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 14.04.08 17:58 Beitrag Nr.: 129.361 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Deutsche Bank plant Kreditverkauf über 20 Milliarden US-Dollar

Die Deutsche Bank will sich ihrer Risikokredite sukzessive entledigen und versucht derzeit Kredite im Volumen von bis zu 20 Milliarden US-Dollar zu veräußern. Das berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Die Darlehen – bei denen es sich um Kredite zur Finanzierung von Übernahmen durch Beteiligungsfirmen handelt – sollen dabei in Tranchen verkauft werden.
Offenbar gibt es sogar schon eine Reihe von Investoren, die mit den Deutsche Bank Bankern in Verhandlungen stehen – darunter die Blackstone Group, Apollo Management LP und TPG, sowie Sankaty Advisors, eine Tochter der Bain Capital LLC – wobei eine offizielle Stellungnahme seitens der Deutschen Bank und der Buyout-Gesellschaften bisher noch nicht erfolgt ist.
Auch die Citigroup versucht derzeit, wieder Bewegung in den erstarrten Handel mit Kreditpaketen zu bringen: letzte Woche war aus Kreisen verlautet, dass sie den Verkauf eines 12-Milliarden-US-Dollar schweren Kreditpakets an Finanzinvestoren plant (Fonds professionell berichtete).
Anzunehmen ist, dass beide Institute bestrebt sein werden, zumindest einen Teil der avisierten Veräußerungsgeschäfte – sofern sie de facto tatsächlich zur Debatte stehen – noch vor der Vorlage der Quartalszahlen über die Bühne zu bringen. Diese ist bei der Citigroup für nächsten Freitag anberaumt, während die Deutsche Bank ihre Zahlen für die ersten drei Monate diesen Jahres am 29. April veröffentlichen will.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 14.04.08 18:02 Beitrag Nr.: 129.364 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Deutsche Bank: Privatkundengeschäft schwächelt



Analyst befürchtet weiteren Abschreibungsbedarf



Frankfurt am Main (pte/14.04.2008/11:30) - Nach Mrd.-Abschreibungen im Investmentbanking scheint nun auch das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank zu bröckeln. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, wird das Institut das selbst gesteckte Ziel eines gesteigerten Vorsteuerergebnisses auf 1,3 Mrd. Euro verfehlen. "Wenn sich nichts grundlegend ändert, werden wir kaum mehr als eine Mrd. erzielen", zitiert der Bericht einen Aufsichtsrat der Bank. Noch vor einem Jahr erzielte der Finanzdienstleister in dieser Sparte ein Rekordergebnis von knapp 1,15 Mrd. Euro. Die Problemgerüchte scheinen nicht unbegründet, da die Kundenberater dazu angehalten sind, um durchschnittlich zehn Prozent mehr Produkte an den Kunden zu bringen. Zudem will die Bank belastende US-Kredite angeblich möglichst schnell wieder loswerden.

-->Die Äußerungen von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann haben mich in der letzten Zeit sehr erstaunt. Noch vor anderthalb Monaten sollte das Unternehmen das anvisierte Ziel erreichen. Daran zu glauben, dass man bei der Bank keine Leichen im Keller hat und keine Abschreibungen mehr drohen, fällt angesichts der Äußerungen des Managers schwer", sagt Ingo Kreisinger, Leiter Aktienhandel Frankfurt bei der Baader Wertpapierhandelsbank im Gespräch mit pressetext. Die Börse reagierte prompt auf die Spekulationen, der Aktienkurs brach zum Handelsstart am Montag um fast zwei Prozent ein. Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (11:00 Uhr) notiert das Papier leicht erholt mit einem Minus von 0,62 Prozent bei 72,65 Euro.

Obwohl die Bank zu den Gerüchten bislang keine Stellung bezieht, gehen Brancheninsider davon aus, dass sich das Wertpapiergeschäft als zentrale Ertragssäule des Konzerns gegenwärtig im Abschwung befindet. Hinzu komme nun auch das schlecht laufende Privatkundengeschäft in Deutschland, heißt es. "Trotz aller Negativmeldungen sehe ich die Deutsche Bank nach wie vor als noch am gesündesten von allen deutschen Instituten. Vor allem ausländische Wachstumsregionen wie Indien, China, Polen oder Portugal sind mittel- bis langfristig sehr lukrativ", so Kreisinger gegenüber pressetext. Andere Analysten sehen diesen Trend ähnlich, wegen der Investitionskosten werde man dort momentan aber noch nicht viel verdienen. Zahlen für das erste Quartal 2008 werden am 29. April vorgelegt.

Aufgrund der Finanzkrise rechnet die Deutsche Bank für 2008 damit, ein Vorsteuerergebnis von 8,4 Mrd. Euro zu erwirtschaften. Dennoch seien weitere Abschreibungen zu erwarten, die zu rückläufigen Erträgen führen könnten. Da ein Großteil des Gewinns vom besonders von der Krise betroffenen Investmentbanking kommen soll, halten Insider die Prognose aber für überhöht. Nachdem die US-Bank Citigroup bereits in der vergangenen Woche bekannt gab, ein Kreditportfolio über zwölf Mrd. Dollar an die Private-Equity-Gesellschaften Apollo, Blackstone und TGP zu verkaufen im Gespräch mit pressetext berichtete: scheint nun auch die Deutsche Bank einen ähnlichen Weg gehen zu wollen.

Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge will man sich von einem US-Kreditpaket über 20 Mrd. Dollar trennen. Als Käufer würden Bain Capital LLC und Sankaty Advisors in Frage kommen, heißt es. Bei dem zur Disposition stehenden Paket handle es sich um Darlehen zur Finanzierung von Übernahmen durch Beteiligungsfirmen. "Der Verkauf ist eine Frage des Preises. Der erfolgreiche Geschäftsabschluss wäre für weitere Käufe jedoch von Vorteil", so Kreisinger abschließend.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 14.04.08 18:04 Beitrag Nr.: 129.365 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Deutsche Bank AG: reduzieren



 

Nach Pressemeldungen soll die Deutsche Bank AG ihre eigenen Ziele für das laufende Jahr in der Sparte Privat- und Firmenkundengeschäft verfehlen. Außerdem hieß es, dass Deutschlands größte deutsche Bank einen Käufer für ein 15 bis 20 Mrd USD schweres Kreditpaket sucht. Zwar wird dieser Verkauf eher positiv bewertet, jedoch ist ein Verkauf zum Nennwert nicht zu erwarten, weshalb weitere Abschreibungen drohen. Kurzfristig erwarten die Analysten von Equinet dabei keine positiven Neuigkeiten von der Deutschen Bank und stufen die Aktie daher unverändert nur mit "reduzieren" ein. Auch das Kursziel für den Wert sehen sie weiterhin bei 64 Euro.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 14.04.08 22:36 Beitrag Nr.: 129.405 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Deutsche Bank: Die Prognosen bröckeln


Nach Milliardenabschreibungen im Investmentbanking kriselt es bei der Deutschen Bank offenbar auch im bislang als vergleichsweise sicher geltenden Privat- und Firmenkundengeschäft. Die Bank schweigt zu einem entsprechenden Pressebericht.
Die Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt

Zum Handelsstart bricht die Aktie am Montag um knapp zwei Prozent ein.
Nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" wird Deutschlands größte Bank ihr selbst gestecktes Ziel im Privat- und Firmenkundengeschäft 2008 voraussichtlich verfehlen. Insider rechneten nicht damit, dass das Vorsteuerergebnis auf 1,3 Milliarden Euro gesteigert werden könne, meldet das Magazin. "Wenn sich nichts grundlegend ändert, werden wir kaum mehr als eine Milliarde erzielen", zitierte die "Wirtschaftswoche" einen nicht namentlich genannten Aufsichtsrat. Im vergangenen Jahr hatte die Bank in dieser Sparte vor Steuern ein Rekordergebnis von knapp 1,15 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Das Wertpapiergeschäft als wichtige Ertragssäule breche derzeit ein, heißt es in dem Bericht. Dazu stagniere das Privatkundengeschäft in Deutschland. Große Zuwachsraten verbuche die Deutsche Bank zwar im Ausland. In Indien, China, Polen oder Portugal rechne sie mit Zulauf. Viel verdient werde dort im Moment aber nicht: Der Aufbau der Filialnetzes in diesem Ländern kostet die Bank viel Geld.

Die Deutsche Bank lehnte einen Kommentar zu dem Bericht ab und verwies auf der Zahlen für das erste Quartal am 29. April. Auf Konzernebene erwartet die Bank für dieses Jahr ein Vorsteuerergebnis von 8,4 Milliarden Euro. Wegen der Finanzkrise hat das Institut dieses Ziel aber bereits in Frage gestellt. Vor drei Wochen erklärte die Bank, die anhaltend schwierigen Marktbedingungen könnten im Investmentbanking zu weiteren Abschreibungen und rückläufigen Erträgen führen. Da ein Großteil des Gewinns vom besonders von der Krise betroffenen Investmentbanking kommen soll, halten auch viele Analysten die Prognose mittlerweile für deutlich zu hoch.

 

Bank will angeblich Kredite loswerden


Unterdessen meldet das "Wall Street Journal Europe", die Deutsche Bank wolle sich von Unternehmenskrediten im Volumen von bis zu 20 Milliarden Dollar trennen. Bei den Krediten handele es sich um Darlehen zur Finanzierung von Übernahmen durch Beteiligungsfirmen.

In der vergangenen Woche gab es ähnliche Berichte über die Citigroup. Die US-Großbank plane, ein zwölf Milliarden Dollar schweres Kreditpaket an Finanzinvestoren zu veräußern, hieß es in offiziell unbestätigten Meldungen. Die Banken haben seit Monaten Schwierigkeiten, diese riskanten Darlehen los zu werden. Das führte bei den Investmentbanken wie der Citigroup bereits zu Milliardenabschreibungen.

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 14.04.08 22:39 Beitrag Nr.: 129.406 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 129405 von huetter69 - 14.04.08 22:36:33 Uhr

Die Deutsche Bank sollte vielleicht mal Ihre hohen Kontoführungsgebühren streichen, dann klappt vielleicht auch wieder mit den Privatkunden.

 

< 1 2 3 | 4 | 5 6 7 8 9 10 11 >   Alle anzeigen