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Forum > Sonstige Branchen > Ackermann warnt vor neuen Schockwellen

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DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N.

Aktueller Kurs (Frankfurt, 05.09.2008 19:55)
Letzter Kurs: 57,52 EUR WKN: 514000 DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. Chartbild
Veränd. abs.: 0,22 EUR Symbol: DBK
Veränd. in %: 0,38 % ISIN: DE0005140008
Volumen 30.587 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 57,52 Ask 57,60
(500,00) (500,00)

Thema: Ackermann warnt vor neuen Schockwellen

Thema Nr. 45369  
Thema eröffnet von:  Baerlexa Beiträge: 102 Bewertung (1):
am: 08.02.08 17:47 Gelesen gesamt: 1126    
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Von  newtrader Erstellt am: 25.03.08 20:18 Beitrag Nr.: 127.390 Weitere Beiträge
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Deutsche-Bank-Top-Manager
Russische VTB wirbt ab

Das zweitgrößte russische Geldhaus VTB will das Investmentbanking aufbauen und wirbt dazu hochkarätige Banker von der Deutschen Bank ab. Der bisherige Vize-Chef des Frankfurter Instituts in Russland, Yuri Soloviev, soll künftig das Kapitalmarktgeschäft der VTB verantworten, wie die staatlich kontrollierte Bank mitteilte.

Nach einem Bericht der Zeitung "Vedomosti" nimmt der 37-jährige Top-Investmentbanker das halbe russische Analysten-Team mit. Deutschlands größtes Finanzinstitut lehnte eine Stellungnahme ab.

Mit der neuen Investmentbank will die VTB am Heimatmarkt etablierten Wettbewerbern wie der Deutschen Bank Marktanteile abjagen. In den nächsten beiden Jahren sollten 500 Mio. Dollar in dieses Geschäft investiert werden, sagte VTB-Chef Andrei Kostin. Insgesamt wolle VTB in diesem Zeitraum 400 Leute einstellen. Die Bank hofft, mit dem Aufbau des Investmentbankings stärker von dem überdurchschnittlichen Wachstum in Russland und vielen ehemaligen Sowjet-Republiken profitieren zu können. Der Boom der Wirtschaft habe die Nachfrage nach Fusions- und Investitionsberatungen sowie Wertpapier-Emissionen kräftig erhöht, erklärte die Bank. VTB-Chef Kostin betonte, er sehe noch großes Potenzial in diesen Märkten.

 

Von  Baerlexa Erstellt am: 26.03.08 13:33 Beitrag Nr.: 127.455 Weitere Beiträge
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FINANZMARKTKRISE Deutsche Bank bezweifelt eigene Gewinnprognose Jetzt erreicht die Kreditkrise doch noch die Deutsche Bank: Wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten stellt Deutschlands größtes Geldinstitut sein für dieses Jahr angepeiltes Ergebnis in Frage. Pikant: Das Gehalt von Bankchef Ackermann stieg trotzdem. (das war doch klar) Frankfurt am Main - Noch profitiert er vom vergangenen Jahr: Die Vergütung von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann stieg zwar mit gut sechs Prozent nur halb so stark wie im Vorjahr. Insgesamt verdiente der Bank-Manager 13,98 Millionen Euro, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht des Geldinstituts hervorgeht. Ackermann gehört damit erneut zu den Spitzenverdienern in Deutschland, zusammen erhielten die Vorstandsmitglieder 33,2 Millionen Euro.

Deutsche-Bank-Chef Ackermann: "Umstände können Gewinnziel negativ beeinflussen"

 

Tatsächlich hat die Bank den Gewinn im vergangenen Jahr trotz einer Milliardenbelastung infolge der Finanzmarktkrise um sieben Prozent auf 6,5 Milliarden Euro gesteigert. Trotzdem hinterlässt die Finanzkrise ihre Spuren: Die Deutsche Bank stellt ihre Ziele für das laufende Jahr infrage. Die anhaltend schwierigen Marktbedingungen könnten im Investmentbanking zu weiteren Abschreibungen und rückläufigen Erträgen führen, erklärte Deutschlands größtes Geldhaus weiter.

Diese negativen Effekte auf der Ertragsseite könnten möglicherweise nicht durch Erfolge in anderen Geschäftsbereichen kompensiert werden. Dies gelte vor allem dann, wenn das Wirtschaftswachstum anders als erwartet zum Erliegen komme. Die Deutsche Bank strebt eigenen Angaben zufolge für 2008 einen Vorsteuergewinn von 8,4 Milliarden Euro an.

 

"Diese Umstände können die Erreichung unseres veröffentlichten Gewinnziels negativ beeinflussen", teilte das Institut mit. Für dieses Jahr peilt die Deutsche Bank

 

Von  huetter69 Erstellt am: 26.03.08 20:20 Beitrag Nr.: 127.530 Weitere Beiträge
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Ackermann muss mit der Schadenfreude leben


Josef Ackermann, das ist sicher, wird erneut den Spitzenplatz unter den Vorstandschefs im Dax einnehmen. Auf 14 Millionen Euro für 2007 kommt keiner. Die hohe Summe geht in Ordnung – aber nur unter einer Voraussetzung. Sollte die Bank 2008 schlechter abschneiden als geplant, muss sich das auf seine Vergütung auswirken.

Josef Ackermann, das ist sicher, wird erneut den einsamen Spitzenplatz unter den Vorstandschefs im Börsenoberhaus Dax einnehmen. Auf 14 Millionen Euro für 2007 kommt keiner – auch nicht Daimler-Chef Dieter Zetsche, der sein erfolgreiches Geschäftsjahr mit Geld und Aktien im Wert von zehn Millionen Euro vergütet bekam.

Dennoch geht die hohe Summe in Ordnung. Die Deutsche Bank ist bislang wie kaum ein anderes Geldhaus durch die Krise gekommen. Im Vergleich zu weitaus weniger erfolgreichen Managern an der Spitze globaler Banken hat Ackermann sogar noch Maß gehalten. Wenn für die Zukunft eine Voraussetzung erfüllt ist: Sollte die Bank 2008 schlechter abschneiden als geplant, muss sich das dann auch auf die Vergütung niederschlagen. Und es ist ziemlich sicher, dass Ackermann seine Ziele nicht erreichen wird. Beim Erfolg des Vorjahres war eine gehörige Portion Glück im Spiel. Wenn nun aus der Krise des US-Hypothekenmarkts eine globale Finanzkrise wird, werden sich tiefe Einschläge in der Bilanz nicht mehr verhindern lassen.
Vor diesem Hintergrund ist auch Ackermanns Aussage vom Beginn vergangener Woche zu sehen, als er dem Markt seine Selbstheilungskräfte absprach. Der Vorstandschef, der in den vergangenen Monaten wie ein Star gefeiert wurde, hat der Öffentlichkeit da schon die Ausrede präsentiert, warum es die Deutsche Bank jetzt doch erwischt.

Diese Ausrede ist durchaus plausibel. Allerdings darf sich Ackermann angesichts des selbst gepflegten Starkults um seine Person nicht wundern, wenn die Schadenfreude bei seinen Konkurrenten nun groß ist.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 26.03.08 20:23 Beitrag Nr.: 127.531 Weitere Beiträge
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Allerdings darf sich Ackermann angesichts des selbst gepflegten Starkults um seine Person nicht wundern, wenn die Schadenfreude bei seinen Konkurrenten nun groß ist.

Bei der Summe, würde mir die Schadenfreude der anderen am Allerwertesten vorbei gehen.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 26.03.08 20:28 Beitrag Nr.: 127.532 Weitere Beiträge
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FRANKFURT (AP)--Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft, ob sich der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank AG, Josef Ackermann, der Vorteilsgewährung schuldig gemacht hat. Das Ermittlungsverfahren sei auf der Grundlage einer Privatanzeige eingeleitet worden, sagte ein Behördensprecher am Samstag der Nachrichtenagentur AP.

Darin werde Ackermann der Vorteilsgewährung an den Ex-Finanzstaatssekretär und heutigen Deutsche-Bank-Berater Caio Koch-Weser beschuldigt, sagte der Sprecher und bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatt".

Die Deutsche Bank nannte einen Medienunternehmer als Urheber der Anzeige. Die Staatsanwaltschaft wollte dies auf Nachfrage nicht bestätigen. Der Sprecher sagte lediglich, die Anzeige habe zu einem Anfangsverdacht gegen Ackermann geführt.

Bei der Deutschen Bank hieß es, die Anschuldigungen seien unbegründet. "Wir haben volles Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsbehörden und gehen davon aus, dass auch die weiteren Ermittlungen rasch erneut die Haltlosigkeit aller Vorwürfe zeigen werden", sagte ein Sprecher.

Hintergrund des Streits ist eine umstrittene Bundesbürgschaft für einen Kredit der Deutschen Bank an den russischen Energiekonzern Gazprom: Der damalige Staatssekretär Koch-Weser zeichnete die Absicherung des Darlehens durch den Bund im Oktober 2005 ab. Wenige Wochen später verkündete die Deutsche Bank, dass sie Koch-Weser als nicht operativ tätigen Managing Director einstellen werde.

Oppositionspolitiker kritisierten damals, Koch-Weser wechsele zu einem Institut, das von Aufträgen der rot-grünen Regierung profitiert habe. Der ehemalige Staatssekretär im Finanzministerium habe bei der Auftragsvergabe eine wichtige Rolle gespielt.

Bei den aktuellen Ermittlungen geht es um die Frage, ob Ackermann dem Staatssekretär für die Bundesbürgschaft eine Gegenleistung in Aussicht stellte. Dem "Handelsblatt" zufolge dürfte das Verfahren gegen den Manager bald eingestellt werden, weil es keine Zeugen von Gesprächen zwischen Ackermann und Koch-Weser zu dem Thema gebe.

 

Von  huetter69 Erstellt am: 27.03.08 21:37 Beitrag Nr.: 127.660 Weitere Beiträge
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Von der Deutschen Bank nicht täuschen lassen


Da zuletzt ohnehin von den Analysten nur noch ein Vorsteuerergebnis von 6,8 Mrd. Euro erwartet worden ist, reagierte der Markt gelassen auf die Gewinnwarnung der Deutschen Bank. Doch dass sie robuster als andere Banken in die Krise geht, täuscht.


 

Von  huetter69 Erstellt am: 27.03.08 21:40 Beitrag Nr.: 127.663 Weitere Beiträge
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Hier noch mal, aber jetzt vollständig.

Von der Deutschen Bank nicht täuschen lassen

Da zuletzt ohnehin von den Analysten nur noch ein Vorsteuerergebnis von 6,8 Mrd. Euro erwartet worden ist, reagierte der Markt gelassen auf die Gewinnwarnung der Deutschen Bank. Doch dass sie robuster als andere Banken in die Krise geht, täuscht.

"Ach wirklich?" scheinen sich die Anleger da gedacht zu haben, als die Deutsche Bank am Mittwoch von turbulenten Finanzmärkten sprach und ihre Gewinnprognose für 2008 kassierte. Noch nicht einmal um Dax-Tagesverlierer zu werden, hat diese Gewinnwarnung gereicht, obwohl erst kürzlich die Telekom und Siemens für deutlich weniger geköpft wurden. Dass der Markt nicht schärfer reagierte, könnte zwei Gründe haben. Zum einen lag der Konsens ohnehin schon lange unter dem Konzernziel von 8,4 Mrd. Euro für das 2008er-Vorsteuerergebnis - zuletzt bei 6,8 Mrd. Euro.

 

Zum anderen könnte das Publikum mittlerweile das Muster in der Öffentlichkeitsarbeit von Josef Ackermann entdeckt haben. Gebiert sich die Bank hierzulande gern als Mahner, Lehrer und Vorbild, ändert sich der Ton vor Bekanntgabe suboptimaler Meldungen schnell. Man erinnert sich an die Folge: Kritik an den Vorständen kleinerer Rivalen - demütiger Auftritt im ZDF - Bekanntgabe von über 2 Mrd. Euro Korrekturbedarf zum dritten Quartal. Diesmal sollte sein viel zitiertes Lamento, der Markt könne es allein nicht mehr richten, das Terrain wohl vorbereiten.


 

 

Gewinne-privatisieren-Verluste-sozialisieren-Debatte hinaus ist Ackermanns Aussage besonders ärgerlich, da die Deutsche Bank sich willentlich krisenanfälliger gemacht hat, indem sie zur Optimierung der Eigenkapitalrendite ihre Bilanz immer stärker hebelte. Die Reduzierung der BIZ-Eigenkapitalquote (Tier eins bis drei) von 13,5 auf 11,6 Prozent innerhalb von zwei Jahren ist da noch das kleinere Übel. Legt man die in den USA ebenfalls herangezogene Eigenkapitalquote (grob definiert als Kernkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) zugrunde, sieht die Lage schlimmer aus. Während die US-Banken hier im Mittel auf sechs Prozent kommen, sind es in Europa nur drei, und die Deutsche glänzt gar mit 1,5 Prozent als Schlusslicht, wie die Citi Group festhielt. Die Diskussion, wie sinnvoll es aus aufsichtsrechtlicher Sicht ist, sich nur auf eine einzige Kennziffer zur konzentrieren, dürfte angesichts der Marktverwerfungen an Intensität gewinnen. Insbesondere da sich einmal mehr zeigt, wie schnell die der BIZ-Kernkapitalquote zugrunde liegenden Annahmen wackeln, vor allem hinsichtlich Korrelationen.

Angesichts der nun höher als erwartet ausgewiesenen Risikopositionen ist es da von der Deutschen Bank schon recht vermessen zu erwarten, "von einer Flucht in Qualität durch Firmenkunden profitieren zu können".


 

 


 

 

 

Von  KGV Erstellt am: 28.03.08 18:36 Beitrag Nr.: 127.752 Weitere Beiträge
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Deutsche Bank verkaufen
Landesbank Berlin
Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der Landesbank Berlin stufen die Aktien der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) weiterhin mit "verkaufen" ein.

Nachdem die vorläufigen Zahlen für 2007 bereits am 08. Februar vorgestellt worden seien, habe die Deutsche Bank nun ihren vollständigen Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr publiziert. Darin verweise der Ausblick 2008 auf die schweren Verwerfungen am Kapitalmarkt und die große Unsicherheit für den kurzfristigen Geschäftsverlauf. Die Bank warne vor weiteren Abschreibungen und sinkenden Erträgen im Investment Banking, die möglicherweise von anderen Bereichen nicht ausgeglichen werden könnten. Dies würde das Gewinnziel für das laufende Jahr "negativ beeinflussen".

Die Deutsche Bank versuche anscheinend einerseits, eine Revision des Vorsteuerziels für 2008 von EUR 8,4 Mrd. um jeden Preis zu vermeiden, wobei sie andererseits die Prognosequalität jedoch so stark verwässere, dass am Ende niemand mehr von einer Nichterreichung überrascht sein könne. Es stelle sich die Frage, ob dies noch der von der Deutschen Bank gern geforderten Offenheit, Transparenz und Klarheit oder vielmehr einer Gewinnwarnung auf Raten entspreche.

Vor diesem Hintergrund belassen die Analysten der Landesbank Berlin ihre Empfehlung für die Aktie der Deutschen Bank auf "verkaufen". (Analyse vom 28.03.2008) (28.03.2008/ac/a/d)

 

Von  patare71 Erstellt am: 31.03.08 10:47 Beitrag Nr.: 127.955 Weitere Beiträge
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Deutsche Bank

 

Die Aktie notiert noch 24,97 Prozent unter dem durchschnittlichen Kursziel der Analysten. „Die kurzfristigen Aussichten sind nach wie vor höchst unsicher“, erklärte Bankchef Josef Ackermann in einem Brief an die Aktionäre.

 

Von  patare71 Erstellt am: 31.03.08 10:49 Beitrag Nr.: 127.956 Weitere Beiträge
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Die Deutschen Bank will nicht vor 2010 einen Nachfolger für Josef Ackermann benennen: "Es ist eine wichtige Aufgabe für den Aufsichtsrat, im Jahr 2010 - nicht 2008 - für Herrn Ackermann einen überzeugenden Nachfolger zu präsentieren".

Deutsche Bank will Ackermanns Nachfolger nicht vor 2010 präsentieren
Dies sagte Aufsichtsratschef Clemens Börsig dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Der Deutsche-Bank-Chef will nach eigenen Worten im Jahr 2010 aufhören.

 

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