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Von Baerlexa | Erstellt am: 19.03.08 10:38 | Beitrag Nr.: 126.855 | Weitere Beiträge |
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„Bei der Überwachung und Lösung der eigenen Schwierigkeiten sind zunächst einmal die Banken selbst gefordert” 19. März 2008
Der Bundesbank-Präsident Axel Weber hat in einem Interview deutlich Kritik an der Forderung des Deutsche-Bank-Chefs Josef Ackermann geübt, die Finanzkrise mit einer konzertierten Aktion von Banken, Regierungen und Notenbanken zu bekämpfen.
„Bei der Überwachung und Lösung der eigenen Schwierigkeiten sind zunächst einmal die Banken selbst gefordert“, sagte der Bundesbankpräsident dem „Handelsblatt“. Ackermann hatte am Montagabend bei einer Diskussionsveranstaltung deutlich gemacht, dass er an die Selbstheilungskräfte der Finanzmärkte allein nicht mehr glaubt.
Angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten dringt Weber auf mehr Transparenz. „Alle Finanzmarktteilnehmer sind aufgefordert, zeitnah über ihre Risiken zu informieren“, sagte er. Misstrauen sei „nur durch Offenlegung des Wertberichtigungsbedarfs zu beseitigen“.
Weber richtete seinen Appell für mehr Transparenz nicht nur an die Banken, sondern an alle Finanzmarktakteure - Fonds, Private Equity-Unternehmen und Hedge-Fonds eingeschlossen. „Die jüngsten zusätzlichen Verwerfungen resultieren ja nicht nur aus dem erneuten Wertberichtigungsbedarf von beaufsichtigten Kreditinstituten, die ihre Bilanzen vorlegen müssen, sondern auch aus Problemen beim Liquiditätszugang von Investmentbanken, sowie aus Solvenzproblemen bei einzelnen Private Equity-Unternehmen oder Hedge-Fonds“, sagte er.
„Irgendwann wird Inflationsdruck entstehen“
Finanzfachleute haben unterdessen mit gemischten Gefühlen auf die Zinssenkung der amerikanischen Notenbank (Fed) reagiert. Dabei kam die Sorge zum Ausdruck, dass die Inflationsgefahren steigen.
Die Krise bekämpfen - aber wie? Die amerikanischen Währungshüter hatten am Dienstag angesichts der Turbulenzen auf den Finanzmärkten und aus Sorge um die schwache Wirtschaft den Leitzins abermals kräftig gesenkt. Der geldpolitische Rat der Federal Reserve (Fed) unter Führung seines Vorsitzenden Ben Bernanke beschlossen, den Zielzinssatz für Tagesgeld um 0,75 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent zu verringern. Es war die sechste Zinssenkung seit Herbst vergangenen Jahres. Nach der Zinssenkung hatten die New Yorker Börsen den Handel lebhaft beendet - besonders Finanztitel hatten gestern kräftig zugelegt.
„Die Fed hat gezeigt, dass sie sich in erster Linie darauf konzentriert, der Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen, und wegen der Inflation werden sie sich später Sorgen machen, sagte Daniel Libby von Sands Brothers Select Access Fund. Joseph Foster von Van Eck International Investors Gold Fund kritisierte den Schritt mit deutlichen Worten. „Durch die agressiven Senkungen wird irgendwann Inflationsdruck entstehen. Man kann die Zinssätze nicht andauernd senken ohne irgendwann eine gegensätzliche Reaktion zu erwarten.“
Gebäude der Federal Reserve Bush bekundet Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft
Auch in der Fed selbst hatte zuvor offenbar Uneinigkeit über den Zinssenkungskurs geherrscht. Jedenfalls fiel die Entscheidung, den amerikanischen Leitzins um 75 Basispunkte zu senken nicht einstimmig: Zwei Mitglieder des geldpolitischen Entscheidungsgremiums hätten sich gegen eine derart starke Zinssenkung ausgesprochen, hieß es in der Mitteilung der Notenbank.
Der Präsident der Vereinigten Staaten George W. Bush sagte kurz nach der Zinssenkung, er habe weiterhin Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft. Sollten weitere Aktionen für die Stabilität nötig sein, würden Regierung und Notenbank handeln. Bush verteidigte darüber hinaus das Verhalten seiner Regierung im Zusammenhang mit der Krise auf den Finanzmärkten gegen Kritik. Die Regierung handle „zielgerichtet und entschlossen“, so wie es die derzeitigen wirtschaftlichen „Spannungen“ erforderten, sagte Bush am Dienstag in Jacksonville im Bundesstaat Florida.
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Von patare71 | Erstellt am: 19.03.08 22:25 | Beitrag Nr.: 126.965 | Weitere Beiträge |
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Am Montag hatte Ackermann gesagt, er glaube «nicht allein an die Selbstheilungskräfte der Märkte». Diese Äußerung hatte ihm Kritik eingebracht. Nun sagte der Bank-Manager, er bedauere, dass diese Worte eine «Systemdiskussion zur Rolle des Staates» ausgelöst hätten.
Ackermann unterstrich seine Forderung nach einer konzertierten Aktion von Regierungen, Notenbanken und Marktteilnehmern, um das Finanzsystem zu stabilisieren und die sozialen Kosten der Krise zu begrenzen. Ziel müsse sein, die Abwärtsspirale der Kurse an den Finanzmärkten zu stoppen, und ein Übergreifen der Finanzkrise auf die reale Wirtschaft zu verhindern.
In der Beurteilung der Lage sei er sich mit Bundesbankpräsident Axel Weber einig, mit dem er am Mittwoch telefoniert habe, betonte Ackermann. Weber war Ackermanns Forderung nach einer konzertierten Aktion entgegengetreten. Bei der Lösung der Schwierigkeiten seien zunächst die Banken selbst gefordert, sagte Weber.
Zur Lage der Deutschen Bank wollte sich Ackermann nicht äußern. Darüber werde bei Vorlage des Quartalsberichts am 29. April informiert.
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Von patare71 | Erstellt am: 19.03.08 22:28 | Beitrag Nr.: 126.966 | Weitere Beiträge |
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Von patare71 | Erstellt am: 19.03.08 22:31 | Beitrag Nr.: 126.967 | Weitere Beiträge |
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Von Baerlexa | Erstellt am: 20.03.08 14:26 | Beitrag Nr.: 127.029 | Weitere Beiträge |
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Von newtrader | Erstellt am: 20.03.08 19:13 | Beitrag Nr.: 127.109 | Weitere Beiträge |
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FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank AG (News/Aktienkurs) hat laut einem Zeitungsbericht als einziges europäisches Großinstitut beim Notverkauf der durch die Hypothekenkrise angeschlagenen Investmentbank Bear Stearns mitgeboten. Erst am Samstagnachmittag habe sich die Frankfurter Bank aus den Verhandlungen zurückgezogen, schreibt das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. Die Bank habe dazu nicht äußern wollen.
Vieles spreche dafür, dass die US-Notenbank Fed, die den Verkauf organisierte, einen Europäer nicht zum Zuge kommen lassen wollte, schreibt das "Handelsblatt". So habe die Fed Kreditlinien von 100 Mrd USD gefordert, habe es aus Bankenkreisen geheißen. Von den wenigen Instituten in Europa, die dies gewährleisten könnten, habe die Deutsche Bank als einziges mitgeboten. Am Ende kam die New Yorker Investmentbank J.P. Morgan Chase&Co zum Zug.
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Von newtrader | Erstellt am: 25.03.08 19:56 | Beitrag Nr.: 127.380 | Weitere Beiträge |
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Chartanalyse der Deutsche Bank (News/Aktienkurs) - Aktie
Die Deutsche Bank Aktie bewegt sich in einem intakten Abwärtstrendkanal, sodass der Chartverlauf zur Zeit folglich wenig aussichtsreich erscheint. Aufgrund des ausgeprägten Abwärtstrends entsteht grundsätzlich erst nach Abschluss einer umfassenden Bodenbildung eine Trend- und somit eine Stimmungsänderung. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist allerdings selbst der Ansatz dieser notwendigen Bodenbildung noch nicht zu erkennen. Aufgrund der zur Zeit schlechten Kursentwicklung verbunden mit der Möglichkeit einer weiteren Abwärtsbewegung ist die Deutsche Bank Aktie daher lediglich eine Verkaufsposition.
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Von newtrader | Erstellt am: 25.03.08 19:57 | Beitrag Nr.: 127.381 | Weitere Beiträge |
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BMW-Vertriebschef Stefan Krause wird neuer Finanzchef der Deutschen Bank. Wie das Geldhaus am Donnerstag mitteilte, soll
BMW-Vertriebschef Stefan Krause wird neuer Finanzchef der Deutschen Bank. Wie das Geldhaus am Donnerstag mitteilte, soll Krause am 1. April in den Vorstand einziehen und zum 1. Oktober Anthony di Iorio als einflussreichsten deutschen Finanzchef beerben. Das Verhältnis des BMW-Managers zu Konzernchef Norbert Reithofer galt als gespannt. Reithofer hatte mehrfach die Renditeschwäche des Autobauers bemängelt. Der Wechsel in die Finanzwelt bedeutet für Krause einen Karrieresprung. Beobachter räumten ihm nur geringe Chancen ein, Reithofer an der Spitze von BMW nachzufolgen.
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Von newtrader | Erstellt am: 25.03.08 20:14 | Beitrag Nr.: 127.387 | Weitere Beiträge |
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Von newtrader | Erstellt am: 25.03.08 20:16 | Beitrag Nr.: 127.389 | Weitere Beiträge |
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Frankfurt am Main – Wird die Postbank Teil der Allianz
? Der Münchner Finanzkonzern und seine Tochter Dresdner Bank hätten beim Mehrheitseigner Post
und bei Teilen der Bundesregierung "die besten Karten", zitiert das aktuelle "Handelsblatt" nicht näher beschriebene Finanzkreise.
Die Allianz sei außerdem der Wunschpartner der Postbank. Auch in Aufsichtsratskreisen werde die Einschätzung geteilt, dass die Allianz unter den inländischen Interessenten der bevorzugte Kandidat sei.
Bisher hatten auch die Deutsche Bank
und die Commerzbank
ihr Interesse an der Bank mit den meisten Privatkunden in Deutschland signalisiert. Unter Berufung auf Insider berichtete das "Handelsblatt" weiter, bis vor wenigen Wochen hätte die Commerzbank beim Finanzministerium als Favorit für eine Übernahme gegolten.
Inzwischen gebe es aber Zweifel, ob die zweitgrößte deutsche Bank wegen der Belastungen der Finanzkrise eine Postbank-Übernahme überhaupt stemmen könne. Außerdem gebe es bei der Bundesregierung die Sorge, dass eine fusionierte Bank anschließend zum Ziel einer ausländischen Übernahme werden könnte.
Mit der Allianz als Partner entstünde dagegen ein Riesenkonzern, der kaum von einem ausländischen Unternehmen geschluckt werden könnte.