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Rohstoffspiegel: 06.09.08 13:31 Die Rohstoff-Woche -... |
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Thomas Grüner: 05.09.08 17:56 Grüner Fisher Kolumne:... |
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Markus Fugmann: 05.09.08 11:03 Update Wochenausblick... |
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Von patare71 | Erstellt am: 17.06.08 13:33 | Beitrag Nr.: 135.960 | Weitere Beiträge |
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Der Deutschen Bank droht im Zusammenhang mit ihren CDO-Geschäften in den USA weiterer finanzieller Ärger. Eine große US-Regionalbank beschuldigt das Geldinstitut des Betrugs und will jetzt Schadensersatz in Millionenhöhe.
New York - Eine große US-Regionalbank hat die Deutsche Bank wegen Verlusten mit komplexen Schuldverschreibungen (CDOs) verklagt, die in der Finanzmarktkrise massiv an Wert verloren haben.
Die M&T Bank Corp, an der seit langem die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway des Investors Warren Buffett mit 6,1 Prozent (Stand 31. März) beteiligt ist, bezifferte ihr Minus am Montag in ihrer Beschwerde beim Obersten Gericht des Bundesstaates New York auf 82 Millionen Dollar (rund 53 Millionen Euro).
Die Deutsche Bank und die den Handel abwickelnde HBK Investments LP hätten die sogenannten Gemstone-Wertpapiere auf betrügerische Weise als "sicher, unbedenklich und nahezu risikofrei" beschrieben, hieß es in der Klage.
Die Anbieter hätten die Vorgaben für solche Geschäfte und das Gebot gebührender Sorgfalt bei der Auswahl und Bündelung der verkauften Kredite oder Anleihen massiv verletzt.
Das deutsche Unternehmen habe den Ratingagenturen Unterlagen über Qualität und Ausfallsicherheit der CDOs vorenthalten, die das Tochterunternehmen an Investoren wie M&T verkauft hatte. Mit diesen Informationen wäre die Bonität der CDOs laut M&T geringer eingeschätzt worden
Für die Deutsche Bank ist es nicht der erste Rechtsstreit wegen CDO-Geschäften. Ein Sprecher der Deutschen Bank lehnte eine Stellungnahme zu dem Vorwurf gegenüber manager-magazin.de ab.
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Von panchito | Erstellt am: 18.06.08 16:11 | Beitrag Nr.: 136.201 | Weitere Beiträge |
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FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank AG (News/Aktienkurs) steht in Großbritannien wegen einer umstrittenen Handelsempfehlung in der Kritik. Das Kreditinstitut soll Kunden im Vorfeld von Kapitalerhöhungen bei der Royal Bank of Scotland und bei HBOS geraten haben, die Bezugsrechteemission zwar zu zeichnen, die Aktie aber gleichzeitig leer zu verkaufen, berichtet der britische "Telegraph" unter Berufung auf eine Empfehlung der Deutschen Bank. Die Finanzmarktaufsicht FSA habe die Deutsche Bank deshalb nicht-öffentlich kritisiert.
In der vergangenen Woche hatten Shorttrader die Aktie von HBOS tatsächlich unter den Emissionskurs von 275 Pence gedrückt. Die Börsenaufsicht Financial Services Authority hatte daraufhin die Publizitätspflichten von Shorttradern bei Bezugsrechtsemissionen verschärft.
Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte, die Handelsstrategie sei marktneutral gewesen und hätte sich nicht auf den Aktienkurs ausgewirkt.
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Von Baerlexa | Erstellt am: 01.07.08 23:04 | Beitrag Nr.: 137.826 | Weitere Beiträge |
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Trübe Stimmung an den Börsen: Der Dax sackt um 1,6 Prozent ab, der amerikanische Dow Jones notiert ebenfalls im Minus. Besonders heftig trifft es Finanztitel - der Aktienkurs der Deutschen Bank bricht um bis zu sechs Prozent ein, der Kurs der Schweizer UBS fällt auf ein Rekordtief.
Frankfurt am Main - Der Dienstag war ein schlechter Börsentag: Zum 20-jährigen Bestehen des Deutschen Aktienindex' (Dax
) herrschte bei den Anlegern trübe Stimmung. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer sackte bis Handelsschluss um 1,6 Prozent auf 6315 Punkte ab. Der MDax
gab 2,7 Prozent nach, der TecDax
verlor 2,3 Prozent. Auch in den USA gingen die Kurse deutlich nach unten: Der Dow Jones Index
notierte am Abend 1,1 Prozent im Minus.
Derzeit macht sich an der Börse allerdings große Unsicherheit breit - zum Teil immer noch wegen der weltweiten Finanzkrise. Entgegen früheren Beteuerungen ist das Kapitel nicht abgeschlossen - zumindest wollen sich die Anleger nicht darauf verlassen. Aktien aus der Finanzbranche gehörten denn auch zu den größten Tagesverlierern. Das Papier der Deutschen Bank
verbilligte sich zum Teil um sechs Prozent, gegen Abend erholte es sich etwas. Titel der Commerzbank
schlossen 3,9 Prozent im Minus.
Besonders hart traf es die Schweizer Großbank UBS
. Am heutigen Dienstag kündigten vier Verwaltungsratsmitglieder ihren Rücktritt an. Die Aktien des Instituts brachen bis auf 20,00 Franken ein - und erreichten damit den tiefsten Stand ihrer Geschichte. Im Verlauf des Tages gaben die Titel mehr als sechs Prozent nach. Probleme hat das Unternehmen auch wegen seiner möglichen Verstrickung in einen US-Steuerskandal (mehr...).
Eine Belastung für die Märkte stellt nach wie vor auch der hohe Ölpreis dar. Je teurer Energie ist, desto stärker steigt die Inflation - und desto größer wird der Druck auf die Europäische Zentralbank, die Zinsen zu erhöhen (mehr...). Das jedoch könnte die Konjunktur abwürgen, was Aktionären kaum gefallen dürfte.
In den USA sackte der Dow Jones Index in der ersten Handelsstunde auf knapp hundert Punkte ab. Ökonomen fürchten, dass die hohen Ölpreise den Privatkonsum dämpfen, der für zwei Drittel der Wirtschaftsleistung des Landes steht.
Gegen Abend notierte der Dow dann aber wieder stärker. Ein unerwartet starker ISM-Index gab dem Aktienmarkt Auftrieb. Der Index, der die Stimmung unter den US-Einkaufsmanagern misst, lag im Juni mit 50,2 Punkten über den Prognosen von Analysten, die im Schnitt mit 48,6 Zählern gerechnet hatten. Werte über 50 Punkten deuten auf eine anstehende Besserung der Lage hin
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,563299,00.html.
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Von KGV | Erstellt am: 02.07.08 14:54 | Beitrag Nr.: 137.907 | Weitere Beiträge |
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Deutsche Bank AG: Deutsche Bank gibt Hinweis auf das Ergebnis des zweiten Quartals 2008
Deutsche Bank AG (News/Aktienkurs) / Vorläufiges Ergebnis
02.07.2008
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Die Deutsche Bank hat heute mitgeteilt, dass sie auf der Grundlage ihrer gegenwärtigen Erwartungen damit rechnet, dass sie für das zweite Quartal 2008 einen Gewinn ausweisen wird, wenn sie das Quartalsergebnis wie vorgesehen am 31. Juli veröffentlichen wird. Bei einem solchen Ergebnis wird die BIZ-Kernkapitalquote (Tier-1) der Bank in der Größenordnung von 9 Prozent liegen. Daher erwartet die Bank nicht, dass die Ertragslage im zweiten Quartal Kapitalmaßnahmen erfordert. 02.07.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
--------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Emittent: Deutsche Bank AG Theodor-Heuss-Allee 70 60486 Frankfurt a. M. Deutschland Telefon: +49 (0)69 910-00 Fax: +49 (0)69 910-38 591 E-Mail: Deutsche.Bank@db.com Internet: www.deutsche-bank.de ISIN: DE0005140008 WKN: 514000 Indizes: DAX, EURO STOXX 50 Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Frankfurt (Prime Standard), Hannover, Düsseldorf, Stuttgart, München, Hamburg; Terminbörse EUREX; Auslandsbörse(n) NYSE Ende der Mitteilung DGAP News-Service ---------------------------------------------------------------------------
AXC0014 2008-07-02/07:40
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Von KGV | Erstellt am: 02.07.08 14:57 | Beitrag Nr.: 137.908 | Weitere Beiträge |
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Die Deutsche Bank (News/Aktienkurs) will im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückkehren und sieht keinen Bedarf für eine Kapitalerhöhung. Auf Grundlage ihrer gegenwärtigen Erwartungen rechne die Bank damit, für das zweite Quartal 2008 einen Gewinn auszuweisen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit.
Die Kernkapitalquote (Tier-1) werde dann bei rund neun Prozent liegen. Daher erwarte die Bank nicht, dass die Ertragslage Kapitalmaßnahmen erforderlich mache. Die Deutsche Bank war im ersten Quartal wegen der Belastungen aus der Finanzkrise erstmals seit Jahren in die roten Zahlen gerutscht./fj/sb
ISIN DE0005140008
AXC0017 2008-07-02/07:59
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Von KGV | Erstellt am: 02.07.08 15:04 | Beitrag Nr.: 137.910 | Weitere Beiträge |
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Die Deutsche Bank (News/Aktienkurs) will im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückkehren und sieht keinen Bedarf für eine Kapitalerhöhung. Auf Grundlage ihrer gegenwärtigen Erwartungen rechne die Bank damit, für das zweite Quartal 2008 einen Gewinn auszuweisen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit.
Die Kernkapitalquote (Tier-1) werde dann bei rund neun Prozent liegen. Daher erwarte die Bank nicht, dass die Ertragslage Kapitalmaßnahmen erforderlich mache. Die Deutsche Bank war im ersten Quartal wegen der Belastungen aus der Finanzkrise erstmals seit Jahren in die roten Zahlen gerutscht./fj/sb
ISIN DE0005140008
AXC0017 2008-07-02/07:59
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Von KGV | Erstellt am: 02.07.08 15:08 | Beitrag Nr.: 137.911 | Weitere Beiträge |
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Frankfurt (derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten der Aktie der Deutschen Bank AG.
Aus Sicht der technischen Analyse sollten Aktien der Deutschen Bank nicht gekauft werden. Das Unternehmen befinde sich in dem seit Mitte 2007 ausgebildeten intakten Abwärtstrend.
Der Wert habe von seinem Hoch im Mai 2007 über 54 % an Wert verloren und teste derzeit seine starke Unterstützung bei 52,08 Euro. Die Indikatorenlage sei weiterhin negativ. Das längerfristige Trendumfeld weise einen Überhang an Abwärtspotenzial und -dynamik auf, der ausgebaut werde. Uneinheitlich Impulse kämen von den mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren. Während der RSI im Überverkauft-Bereich weiter falle, würden sich die Stochastiks auf niedrigem Niveau stabilisieren.
Aufgrund des Überverkauft-Szenarios rechnen die Handelsexperten bei der SEB AG kurzfristig mit einer leichten Erholung, die allerdings bis zur oberen Begrenzungslinie des Abwärtstrends (aktuell bei 76,03 Euro, wöchentlich fallend) begrenzt sein dürfte. Ausbruchsversuche darüber wären sehr unwahrscheinlich, solange das langfristige Trendumfeld negativ bleibe. Der Abwärtstrend dürfte somit weiterhin bestand haben, sodass weiter fallende Kurse nicht ausgeschlossen werden können.
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Von Baerlexa | Erstellt am: 11.07.08 17:55 | Beitrag Nr.: 139.013 | Weitere Beiträge |
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Die französische Crédit Mutuel kauft die Citibank - und die Deutsche Bank geht leer aus. Konzernchef Ackermann gerät jetzt unter Zugzwang: Um in Deutschland zu wachsen, muss er unbedingt die Postbank übernehmen. Doch andere Interessenten könnten ihn leicht ausbooten.
Hamburg - Für die Kunden ändert sich nichts, für die Arbeitnehmer auch nicht - und trotzdem ist die Meldung für den deutschen Bankenmarkt von größter Bedeutung: Die französische Genossenschaftsbank Crédit Mutuel kauft dem angeschlagenen US-Riesen Citigroup
seine deutsche Tochter Citibank ab (mehr...).
AFP
Deutsche-Bank-Chef Ackermann: Wird der Branchenprimus abgehängt?
Das Besondere daran: Auch die Deutsche Bank
hatte für die Citibank mitgeboten - und sie ging leer aus. 4,9 Milliarden Euro zahlen die Franzosen für das Privatkundengeschäft der Citibank. Mehr, als Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hinlegen wollte.
"Es war richtig, dass die Deutsche Bank diesen hohen Preis nicht gezahlt hat", sagt ein Branchenkenner zu SPIEGEL ONLINE. Trotzdem hat das Geldhaus jetzt ein Problem: Denn bei den anstehenden Übernahmen und Fusionen auf dem deutschen Bankenmarkt könnte der Branchenprimus abgehängt werden.
Mit der Citibank wäre Ackermann auf der sicheren Seite gewesen. Nun muss er schauen, dass er den Anschluss nicht verliert: Beim nächsten zum Verkauf stehenden Institut muss er zum Zug kommen - sonst ziehen ihm die Konkurrenten davon.
"Für Ackermann wird es Zeit, selbst aktiv zu werden", sagt Hans-Peter Schwintowski, Bankenexperte an der Berliner Humboldt-Universität. "Im weltweiten Vergleich ist die Deutsche Bank eher klein. Da besteht Nachholbedarf."
Konkret heißt das: Ackermann muss mitbieten, wenn die Deutsche Post
demnächst die Postbank
verkauft. Und er muss vermutlich einen hohen Preis zahlen, um die anderen Interessenten zu übertrumpfen.
Als Mitbewerber für die Postbank gelten vor allem die niederländische ING-Bank
und die spanische Banco Santander
. "Die werden sich die Postbank sehr genau anschauen", sagt ein Insider. Beide Institute würden ihre Position auf dem deutschen Markt durch eine Übernahme extrem stärken - und das dürfte ihnen einiges wert sein. Mit anderen Worten: Der Deutschen Bank droht eine teure Übernahmeschlacht.
Verschärft wird das Problem durch den sich anbahnenden Zusammenschluss der Commerzbank
mit der Dresdner Bank. Zum einen entstünde dadurch ein gefährlicher Konkurrent: Erstmals könnte es eine andere Privatbank mit der Deutschen Bank auf ihrem Heimatmarkt aufnehmen. Zum anderen könnte der neue Zweier-Gigant ebenfalls für die Postbank mitbieten - und im Falle eines Zuschlags zu einem noch mächtigeren Dreier-Giganten werden.
Bisher hatte die Bundesregierung als Hauptaktionär der Deutschen Post stets erklärt, die Postbank solle an ein inländisches Institut verkauft werden. Die Begründung: Der Finanzsektor sei eine Schlüsselbranche, und die solle nicht in ausländische Hände fallen. Experten glauben diesen Beteuerungen jedoch nicht: "Wenn ein Ausländer mehr bietet - warum sollte die Post das ablehnen?", sagt Schwintowski von der Humboldt-Universität.
Sollte sich die Dresdner Bank mit der Commerzbank zusammen tun, wäre die Furcht der Regierung ohnehin unbegründet: Neben der Deutschen Bank gäbe es dann einen zweiten, nationalen Champion - der drohende Ausverkauf der Branche wäre abgewendet.
Vielleicht sieht die mögliche Zweier-Bank auch ganz anders aus, als gedacht. Bisher war immer eine Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank im Gespräch. Nun wird an der Börse jedoch gemunkelt, dass die Dresdner Bank praktisch gar nicht mehr zum Verkauf stehe. Statt einer Übernahme durch die Commerzbank stehe das Gegenteil bevor: "Die Dresdner Bank könnte ihrerseits die Commerzbank übernehmen", sagt ein Frankfurter Analyst.
Geld genug wäre dafür jedenfalls da: Das Mutterhaus der Dresdner Bank ist der Allianz-Konzern
. "Die Lösung ist nicht übermäßig wahrscheinlich. Aber sie wäre zumindest smart", sagt der Analyst.
Ein Indiz spricht zumindest für diese Variante: Immer dann, wenn Gerüchte über angebliche Treffen der Dresdner Bank mit der Commerzbank kolportiert werden, steigt der Aktienkurs der Commerzbank - so zum Beispiel am gestrigen Donnerstag. Wäre die Commerzbank diejenige, die für die Dresdner Bank bietet, müsste der Kurs eigentlich fallen. Falls jedoch eine Übernahme der Commerzbank bevor steht, würde ein steigender Aktienkurs Sinn machen.
Für die Postbank heißt das: Ihre Zukunft ist völlig offen. Vielleicht geht sie an die Commerzbank/ Dresdner Bank. Vielleicht aber auch an die Deutsche Bank - oder an ein ausländisches Institut wie ING oder Banco Santander.
Möglicherweise ergibt sich aber auch eine ganz andere Lösung: Schwintowski von der Humboldt Universität hat ein ganz spezielles Szenario entworfen. Demnach könnte die Postbank an ein russisches Institut verkauft werden. "Deutschland investiert sehr viel in Russland", sagt Schwintowski. "Möglicherweise ist jetzt die Zeit für einen Gegendeal."
Wenn der übrige Bankenmarkt - Deutsche Bank und Commerzbank/ Dresdner Bank - in deutscher Hand bleibt, könnte die Bundesregierung an einem solchen Geschäft durchaus Gefallen finden - "vor allem wenn der Preis stimmt", sagt Schwintowski. "Und der Preis ist für die Russen wohl das geringste Problem." Russische Finanzinstitute haben in den vergangenen Jahren sehr viel Geld verdient, vor allem dank des Rohstoffbooms im eigenen Land.
Eines steht nach dem Citibank-Deal an diesem Freitag jedenfalls fest: Die lange erwartete Bankenkonsolidierung in Deutschland wird spannend - und sie könnte schon bald beginnen. "Man wird noch die Quartalszahlen Anfang August abwarten", sagt ein Branchenkenner aus Frankfurt am Main. "Danach wird es losgehen."
Spätestens dann muss Ackermann zeigen, ob er beim ganz großen Spiel noch mitmachen kann. Experte Schwintowski warnt: "Wenn sich die Deutsche Bank nicht vergrößert, wird sie eines Tages selbst übernommen.
"http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,565311,00.html
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Von Baerlexa | Erstellt am: 31.07.08 21:51 | Beitrag Nr.: 141.227 | Weitere Beiträge |
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Die Finanzkrise belastet die Deutsche Bank: Der Gewinn des Geldinstituts ist im zweiten Quartal um drei Viertel zurückgegangen. Branchenbeobachter hatten allerdings mit noch höheren Belastungen gerechnet.
Frankfurt am Main - Die Immobilienkrise hat der Deutschen Bank die Bilanz verhagelt: Wertberichtigungen von 2,3 Milliarden Euro ließen den Vorsteuergewinn im zweiten Quartal um drei Viertel auf 642 Millionen Euro einbrechen, teilte Deutschlands größtes Geldhaus am Donnerstag mit. Unter dem Strich blieb wegen der Auflösung von Steuerrückstellungen ein Überschuss von 645 Millionen Euro. Das entspricht einem Minus von 64 Prozent.
noch mit einem Verlust abgeschlossen: 2,7 Milliarden Euro musste die Bank damals auf ihr Portfolio abschreiben.
Die Finanzkrise schlug auch im turbulenten zweiten Quartal noch einmal kräftig mit 2,3 Milliarden Euro zu Buche. Seit Beginn der Krise vor rund einem Jahr summieren sich die Belastungen damit auf über sieben Milliarden Euro.
Damit hält sich die Bank im Vergleich zu anderen großen Investmentbanken weiter relativ gut. Abschreiben musste das Institut in den vergangenen Monaten vor allem US-Wohnungsbaukredite mittlerer Qualität. "Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte bleiben wir vorsichtig", sagte Vorstandschef Josef Ackermann. Engagements in Risikopositionen würden weiter zurückgefahren.
Trotz der neuen Belastungen scheut Ackermann nicht vor Zukäufen zurück. Die Bank werde das Kerngeschäft durch Wachstum aus eigener Kraft und durch "sinnvolle Übernahmen" weiter ausbauen. Das Geldhaus, das zuletzt bei der deutschen Citibank nicht zum Zuge gekommen war, hat unter anderem ein Auge auf die Postbank
geworfen.
cvk/Reuters/dpa-AFX/AP
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Von Baerlexa | Erstellt am: 14.08.08 21:11 | Beitrag Nr.: 142.379 | Weitere Beiträge |
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Die Österreichische Bundesbahn macht riskante Finanzgeschäfte mit der Deutschen Bank - und fühlt sich dabei übervorteilt. Deshalb klagen die Österreicher, schreibt eine Zeitung. In dem Land hat der Fall einen Skandal ausgelöst.
Hamburg - Die Österreichische Bundesbahn ist in hochriskante Finanzgeschäfte mit der Deutschen Bank verwickelt, von der sie sich bei den Verträgen über den Tisch gezogen fühlt, schreibt die "Financial Times Deutschland".
AP
Züge der österreichischen Bahn: Aufregung wegen hochriskanter Geschäfte
Deshalb hat die Bahn nach Informationen der Zeitung bereits am 26 Juni Klage gegen das Geldinstitut eingereicht.
Bei den Geschäften handelt es sich um sogenannte Credit Default Swaps. Das sind Absicherungsgeschäfte für hochriskante, teils ausfallgefährdete Kredite im Umfang von 612,9 Millionen Euro, die die Deutsche Bank an 205 Firmen vergeben hatte.
Die Österreichische Bundesbahn hatte für die Kredite die Haftung übernommen und bekommt dafür von der Bank eine jährliche Prämie. Die Kredite laufen bis 2013 und bis 2015. Die Österreichische Bundesbahn ist mit 40.000 Mitarbeitern und Erlösen von rund sechs Milliarden Euro der größte staatliche Konzern Österreichs.
Das pikante für die Bahn: In den Verträgen erkennen beide Parteien an, dass auch die Bahn Geld bezahlen muss, und zwar unabhängig davon, ob die Bank aus den Geschäften einen Verlust erleidet, schreibt das Blatt. Die ÖBB-Juristen interpretierten die Verträge so, dass die Bahn in den Jahren 2013/2015 in jedem Fall 612,9 Millionen Euro an die Deutsche Bank zahlen muss. "Das ist eindeutig sittenwidrig und nichtig einzustufen", zitiert die Zeitung Kreise der Bahn.
Die Deutsche Bank wollte sich zu den Vorgängen nicht äußern, es gilt allerdings als unwahrscheinlich, dass die Bank bei gutem Verlauf der Geschäfte tatsächlich die rund 612,9 Millionen Euro bezahlen müsste. Doch das reicht den Österreichern nicht: "Der Passus steht nun einmal im Kaufvertrag, damit ist der ganze Vertrag nichtig", heißt es von Seiten der Bahn.
Österreich sei derzeit in heller Aufregung wegen der Geschäfte, schreibt die "FTD". Dort werde die Frage heiß diskutiert, weshalb die Bahn einen derartigen Vertrag überhaupt unterschrieben hat: "Die Verträge waren 400 Seiten lang. Wenn wir das wahre Ausmaß der Geschäfte gekannt hätten, wären wir nie darauf eingegangen", zitiert die Zeitung es aus Kreisen der Bahn.
Das Geschäft hat in dem Land einen handfesten Skandal ausgelöst: Finanzchef Erich Söllinger wird die Bahn im Herbst verlassen, ÖBB-Chef Martin Huber schied unter anderem wegen der Geschäfte im Frühjahr aus dem Unternehmen aus, schreibt die Zeitung.
Für die Deutsche Bank ist der Prozess nur einer von vielen: In Deutschland ist die Bank in Rechtsstreitigkeiten mit Kommunen, kommunalen Unternehmen und Mittelständlern verstrickt. Dabei ging es meist um hochriskante Zinsspekulationsgeschäfte. Die anhaltenden Prozesse könnten dem Image der Deutschen Bank schaden: Eigentlich will das Geldinstitut seine Geschäfte mit Mittelständlern ausbauen. Andauernde Prozesse sind allerdings nicht gerade vertrauensfördernd.
cvk