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Themenbeitrag Nr.1

 
Von  Stargold123 Erstellt am: 19.08.08 16:30 Beitrag Nr.: 142.765 Weitere Beiträge
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BMO hat eben die Amitelo Abzocke zum Short ausgerufen !!!!!!!!!!

 

Dieses mal hat er aus Swiss Hawk seine Lehren gezogen und gewartet bis es wohl KAUM HÖHER GEHT

 

DER BEREINIGTE kURS WÄRE 3 EURO


Die Zocker werden bald weiter ziehen, die Alteigner sind wohl auch fein raus nun beißen den letzten die Hunde,

 

BMO kann seine Massen zusammen ziehen, die Trades weißen darauf hin das einige schon seinem Ruf gefolgt sind.

 

Also Achtung liebe long, viel Erflog liebe ShorterSmileySmiley den werden ihr wohl auch habenSmiley


--

meine Meinung, aus meiner Sicht, so wie ich das sehe ;-)

 

Themenbeitrag Nr.2

 
Von  Invest2049 Erstellt am: 19.08.08 16:35 Beitrag Nr.: 142.767 Weitere Beiträge
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Themenbeitrag Nr.3

 
Von  Wallstreetoffline Erstellt am: 19.08.08 16:49 Beitrag Nr.: 142.769 Weitere Beiträge
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habe ich garde auch bekommen, der brauch wohl auch Kolhe. Vielleicht nicht nur gewartet bis zum vermeindlichen High, denke mal er hat die Welle mitgeritten

 

Themenbeitrag Nr.4

 
Von  Invest2049 Erstellt am: 19.08.08 17:02 Beitrag Nr.: 142.772 Weitere Beiträge
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Im Gespräch mit www.4investors.de hat Amitelo-CEO Jan Malkus jede Verantwortung für mögliche Fehler abgewiesen. Amitelo habe sorgfältig gearbeitet und den Splitt rechtzeitig bei den verantwortlichen Stellen gemeldet. Fehler des eigenen Unternehmens könnten zu 100 Prozent ausgeschlossen werden, so Malkus, der die Verantwortung für die Probleme und eventuelle Fehler bei einzelnen Depotbanken sieht.

 

http://www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=topstory&ID=3063

 

 

 

Themenbeitrag Nr.5

 
Von  Stargold123 Erstellt am: 19.08.08 17:30 Beitrag Nr.: 142.780 Weitere Beiträge
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Scheint so als würde sich nun was bei der Aufsicht tun, oder doch nur ein technisches Problem, ahbe mehrere RT wegen mehreren Depots und alle stehen fest.smiley

 

 

17:07:38 bG 8,10 1150 17:07:12  8,00 6500 17:05:14  7,84 1000 17:04:04  7,83 1000 17:03:26  7,80 570 17:02:48  7,80 18 17:02:25  7,75 1000 17:01:51  7,75 65 17:01:37  7,75 400 17:00:47  7,80 2000


--

meine Meinung, aus meiner Sicht, so wie ich das sehe ;-)

 

Themenbeitrag Nr.6

 
Von  Stargold123 Erstellt am: 19.08.08 17:31 Beitrag Nr.: 142.781 Weitere Beiträge
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was passiert bei einer Handelsausetzung mit den Shorts die heute warscheinlich aufgenommen wurden?smiley


--

meine Meinung, aus meiner Sicht, so wie ich das sehe ;-)

 

Themenbeitrag Nr.7

 
Von  ambesten Erstellt am: 20.08.08 14:41 Beitrag Nr.: 142.880 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

20.08.2008 13:38

DGAP-News: World of Investment AG (deutsch)

World of Investment AG: Amitelo: Unglaubliche Vorgänge um Swiss Hawk wiederholen sich

World of Investment AG / Research Update/Stellungnahme

20.08.2008

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Zürich, 20.08.2008: Im Diskussionsforum von World of Investment sorgt derzeit vor allem Amitelo (http://worldofinvestment.com/wkn/AMITELO_AG_INH_SF_2/A0F5YA/VO1/) für große Diskussionen. Nicht das erste Mal stehen die Schweizer damit im Fokus der Börse. Waren im vergangenen Jahr die wirtschaftlichen Probleme des Telekommunikationsanbieters der Grund, so ist es diesmal eine Kapitalmaßnahme, die für reichlich Gesprächsstoff sorgt.

Doch der Reihe nach. Mitten in die Abwicklung der jüngst angekündigten Kapitalerhöhung hinein hat Amitelo einen Reverse Splitt im Verhältnis 100:1 beschlossen. An und für sich keine große Sache: Im Fall eines solchen Splitts würde ein Anleger, der 100 Amitelo-Aktien zum Kurs von 0,026 Euro besitzt, nach dem Splitt nur noch eine Aktie, dann aber zum Kurs von 2,60 Euro im Depot haben. Rechnerisch also kein Unterschied.

Dass eine solch alltägliche Sache dennoch extreme Auswirkungen haben kann, zeigt der Fall der Schweizer. Die hatten es offensichtlich sehr eilig, diese Kapitalmaßnahme durchzuziehen. Noch am 13. August wurde diese Maßnahme für die kommende außerordentliche Hauptversammlung als Tagesordnungspunkt zur Abstimmung gestellt, wie aus der Einladung auf der Amitelo-Homepage hervor geht. Diese Versammlung soll am 5. September in Zürich stattfinden. Am 18. August dann der überraschende Schritt vom Unternehmen: Der Splitt 100:1 wird durchgezogen, maßgeblich waren die Depotbestände vom 15. August nach Handelsende.

Ein Vorgehen, das in Finanzkreisen große Verwunderung hervorruft. Es sei völlig unverständlich, so Frankfurter Marktbeobachter, warum ein Unternehmen eine solche Entscheidung erst den Aktionären zur Abstimmung gebe und dann weit vor dem Abstimmungstermin dennoch ohne Aktionärsbeschluss durchziehe. Noch unverständlicher sei dies vor dem Hintergrund, dass es offenbar keine Gründe gab, die den schnellen Schritt ohne Zustimmung der Generalversammlung notwendig machten. Ein Zusammenhang mit der jüngsten Kapitalerhöhung des klammen Telekommunikationsunternehmens wird ausgeschlossen. Amitelo hatte bereits im Vorfeld signalisiert, dass diese vollständig an den Mann gebracht werden konnte.

Könnte man dies noch vielleicht kopfschüttelnd abhaken, verbieten dies im Fall Amitelo allerdings die Ereignisse der vergangenen beiden Tage. Dabei ist der massive Kursanstieg der Aktie, die am Dienstag zeitweilig mehr als 8 Euro erreichte, nur das nach außen hin sichtbare Zeichen eines Vorgangs, der eigentlich unglaublich erscheint. Denn offensichtlich haben nicht alle Banken den Reverse Splitt so rechtzeitig verarbeitet, dass am Montagmorgen korrekte Depotbestände ausgewiesen wurden. Tatsächlich konnten offenbar eine ganze Reihe von Anlegern Pre-Splitt-Bestände zu Nach-Splitt-Kursen verkaufen. Im Klartext: Wer davon betroffen war, dessen Amitelo-Depotposition hatte sich über Nacht um 10.000 Prozent im Wert gesteigert - natürlich zu 99 Prozent ein reiner Luftwert, der aber dennoch über die Banken gehandelt werden konnte.

Das Ergebnis war großes Chaos, denn auf einmal waren mehr Aktien im Umlauf, als die Gesellschaft eigentlich ausgegeben hatte. Die Nachricht machte schnell die Runde, stieß auch im WOI-Board auf massives Interesse und große Diskussionen. Die Spekulationen kamen schnell in Gang, vor allem, wie die Banken die zuviel verkauften Bestände wieder decken wollen - schnell war eine Shortsqueeze-Spekulation geboren, die die Kurse von Amitelo in die Höhe jagte.

Geboren war ein 'gordischer Knoten', den es nun zu entwirren gilt. Dies auch vor dem Hintergrund, das einige Banken ihre Versäumnisse offenbar nachgeholt und den Splitt mittlerweile verarbeitet haben. Das führt offenbar bei einigen Anlegern, die am Montag Pre-Splitt-Bestände verkauften, zu weiterer Verwirrung, denn nun haben sie Minusbestände in Amitelo-Aktien im Depot, wären damit 'short' gegangen. Entsprechende Einträge sind jedenfalls in den einschlägigen Internetboards nachvollziehbar. Ob diese Anleger aus Sicht des WPHG überhaupt Short-Positionen hätten eingehen dürfen, ist eines der großen Fragezeichen bei den Vorgängen der vergangenen Tage und könnte noch für reichlich Diskussionsstoff, eventuell sogar Schadenersatzklagen gegen die beteiligten Banken sorgen.

Was fest steht: Durch diese fehlerhaften Verkäufe waren mehr Aktien im Umlauf, als das Unternehmen ausgegeben hat. Dies zu regulieren, ohne die fehlerhaften Trades rückgängig zu machen, scheint eine schwierige Sache, da sich nach den Fehlverkäufen die Zahl der Aktien durch 'normale' Käufe und Verkäufe nicht mehr regulieren lässt. Eine andere, viel diskutierte Variante: Die Banken binden sich die Probleme ans Bein, werten die zuviel verkauften Kundenbestände als Shortposition im Eigenbestand mit entsprechender Deckungspflicht - die Basis der Shortsqueeze-Spekulation der letzten beiden Tage. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass die Banken diese Variante freiwillig vollziehen werden, zumal durch das Nachholen der Splittbuchungen in den Depots nun erst mal der Anleger den schwarzen Peter in Form eines negativen Amitelo-Depotbestands hat.

Eine mögliche Rückabwicklung der Geschäfte wäre übrigens eine der Möglichkeiten, mit der der Amitelo-Kurs heftig ins Wanken geraten kann. Damit würde nämlich aus der Shortsqueeze-Spekulation die Luft gelassen, ihr die Basis komplett entzogen. Ob die Vorgehensweise der Banken im jeweiligen Einzelfall rechtmäßig oder nicht erfolgte, werden zukünftig vielleicht Schiedsstellen und Gerichte entscheiden müssen. Was definitiv feststeht: Die Letzten haben in diesem Fall die Hunde gebissen und das in einem Markt, der definitiv nicht nach üblichen Maßstäben zu messen war. Peinlich ist die Situation allemal für die beteiligten Banken, die nicht in der Lage waren, den Splitt rechtzeitig technisch zu berücksichtigen.

Was bleibt, ist eine Menge Verunsicherung, teilweise Frust und zumindest ungläubiges Staunen unter den Anlegern über die Vorgänge. Amitelo sieht sich unschuldig, weist jede Verantwortung von sich und sieht die begangenen Fehler bei den Banken. Man habe sich an die Formalitäten gehalten und könne 100-prozentig Fehler beim Unternehmen ausschließen. Eingeräumt wird, dass der Beschluss, den Splitt durchzuziehen, sehr kurzfristig von Seiten des Verwaltungsrates getroffen wurde - und zwar nur vom Verwaltungsrat. Was man machen wolle, wenn die Generalversammlung keine Zustimmung zum Splitt gebe, wird offen gelassen. Das sei Sache des Verwaltungsrates.

Die Sichtweise von Amitelo mag am Markt längst nicht jeder teilen. Im Gegenteil: Stimmen, dass die Kommunikation und das plötzliche Durchführen des Aktiensplitts für das entstandene Chaos mitverantwortlich seien, sind alles andere als ein Einzelfall. Gerade die trotz noch ausstehenden Beschluss der Generalversammlung gefällte Entscheidung der Gesellschaft, den Splitt ohne vorherige öffentliche Ankündigung in kürzester Zeit durchzuziehen, wird massiv kritisiert.

Zudem wird spekuliert, ob sich bei dem folgenden Handelschaos einige Leute die Taschen kräftig gefüllt haben. Dabei spielt sicherlich auch eine Rolle, dass die Vorgänge bei Amitelo einem Dejavu-Erlebnis gleichkommen. Alles schon mal dagewesen, heißt es von Börsianern. Verwiesen wird auf die jüngsten Ereignisse bei Swiss Hawk (http://worldofinvestment.com/wkn/SWISS_HAWK_AG_INH_SF1_20/A0LGQ5/YQ O/). Auch dort kam es zu einem Reverse-Splitt, auch dort kam es aufgrund des Kursanstiegs zu einer Shortsqueeze-Spekulation. Die Aktie explodierte im Kurs förmlich, hat mittlerweile aber rund die Hälfte der Kursexplosion auch wieder abgegeben. Ein warnendes Beispiel für die euphorischen Amitelo-Bullen?

Dass die Entscheidung bei Amitelo, den Splitt zügig vor der Generalversammlung durchzuziehen, offenbar unmittelbar nach den Ereignissen bei Swiss Hawk gefällt wurde, ist eine der vielen erstaunlichen Ereignisse, die es in den vergangenen Tagen zu verzeichnen gab.

Dass der 'Fall Amitelo' damit abgeschlossen ist, glaubt am Markt übrigens kaum jemand. Wir werden unsere Leser auf dem Laufenden halten.

World of Investment AG Stockerstr. 32 CH-8002 Zürich Phone: +41 (0) 43 500 35 35 Fax: +41 (0) 43 500 35 44 E-Mail: info@worldofinvestment.com Handelsregisternummer: CH-170.3.030.083-2 Zuständiges Handelsregister: Zug, Schweiz Sitz der Gesellschaft ist Zug / Schweiz

20.08.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

---------------------------------------------------------------------------

AXC0099 2008-08-20/13:37


 

 

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-08/artikel-11563760.asp

 

Grade bekommen per Alert, das ist ja mal oberklasse.hoffentlich wird der Fall weiter so ins Licht gezogen. Amitelo Mitarbeiter sollten schon mal Richtung Dubaismiley auswandern wenn sie noch nicht da sind.

 

Themenbeitrag Nr.8

 
Von  ambesten Erstellt am: 20.08.08 15:59 Beitrag Nr.: 142.886 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

die meisten müssten so bei rund 8€ short gegangen sein, ist der kurs drüber wirds mit dem was schon gekauft wird nochheftiger.

 

 

 

 

Themenbeitrag Nr.9

 
Von  informationsknecht Erstellt am: 21.08.08 21:30 Beitrag Nr.: 143.025 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

"

21.08.2008 18:57  Wundersame Kursgewinne bei Amitelo Seit Wochenbeginn ist die Amitelo-Aktie scheinbar um unglaubliche 40.000 Prozent nach oben geschossen. Grund für den Kurssprung war anfangs noch der Reverse Split und das damit verbundene Umstellungschaos. Zuletzt trieben Short-Eindeckungen den Kurs.

Noch vor einer Woche war die Amitelo-Aktie ein fast schon in der Versenkung verschwundener Penny-Stock. Das Papier notierte nach den zahlreichen Negativ-Berichten über angebliche Luftaufträge und ein nicht vorhandenes operatives Geschäft nur noch bei drei Cent.

Doch seit Montag ist wieder Leben in der Bude. Die Aktie notiert inzwischen bei über 19 Euro. Der märchenhafte Kurssprung ist teilweise technisch bedingt. Denn am Montag führte Amitelo einen so genannten Reverse Split durch. Im Verhältnis eins zu 100 wurden Aktien getauscht. Das heißt: Für 100 Aktien bekamen die Anteilseigner eine Aktie. Rechnerisch lag also der Kurs am Montag bei drei Euro.

Shorteindeckungen als Kurstreiber?
Dass der Kurs seither aber auf über 21 Euro gesprungen ist, dürfte noch andere Gründe haben. So könnten etwa Short-Positionen als Kurstreiber funktionieren. Mit Schuld daran könnten die Online-Banken sein. Mehrere von ihnen haben nämlich offenbar die Umbuchung der Bestände nicht rechtzeitig vorgenommen, werfen Anleger in Internetforen vor. Anleger konnten so ihre alten Aktienbestände zu Nach-Split-Kursen verkaufen. Damit waren plötzlich mehr Aktien im Umlauf. als Amitelo eigentlich ausgegeben hatte.

Nachdem die Banken den Split endlich verarbeitet hatten, weisen offenbar Anleger, die Pre-Split-Bestände verkauft hatten, Minusbestände im Depot auf. Sie sind quasi unbeabsichtigt short gegangen. Offenbar müssen die Banken diese Short-Positionen nun schließen und sich am Markt mit Amitelo-Aktien eindecken ("covern").

Zeitgleich zum Reverse Split führt Amitelo derweil eine zweite Kapitalerhöhung durch, die angesichts der enormen Kurssteigerung der vergangenen Tage auf den ersten Blick an Attraktivität gewinnt. Die im Verhältnis 9:7 ausgegebenen neuen Aktien sind mit einem Preis von 2,40 Schweizer Franken (umgerechnet 1,48 Euro) relativ billig im Vergleich zum aktuellen Kurs. Doch Vorsicht: Die neuen Inhaberaktien unterliegen einer Haltefrist (Veräußerungssperre) von einem Jahr nach deren Ausgabe!

Online-Broker in der Kritik
Die Online-Banken betonen derweil, dass sie an dem Umstellungschaos nach dem Reverse Split keinerlei Schuld tragen würden: Die DAB Bank gab auf Nachfrage von boerse.ARD.de zwar zu, dass am Montagvormittag die Depots noch nicht umgestellt worden seien, in dieser Zeit habe es aber keinen Handel gegeben. Gegen Mittag verhängte dann die Bank nach Auskunft eines Sprechers eine Handelssperre. Erst im Laufe des Montagnachmittags konnten die Aktien zu den Nach-Split-Kursen ordnungsgemäß gehandelt werden. Ein DAB-Bank-Sprecher begründete die Verzögerung mit dem Hinweis, dass man erst am Montagmorgen vom zuständigen Wertpapierabwickler über den Reverse Split informiert worden sei.

Bei der ING-Diba reagierte man schneller. Hier wurde schon ab 9.40 Uhr der Handel für eine Stunde gestoppt. Zuvor waren noch die Altbestände handelbar. Laut eines Sprechers der Bank sei aber keine einzige Amitelo-Aktie bis 9.40 Uhr verkauft worden.

Keine Versäumnisse wollte die Sparkassen-Direktbank S-Broker einräumen. Es habe keine Fehler zu Lasten von Kunden gegeben, beteuerte die Kommunikationsabteilung.

Einminütiger Fehler bei der Börse Stuttgart
Auch die Börsenbetreiber und Skontroführer wiesen jegliche Verantwortung von sich. "Wir als Börse stellen nur die Preise", erklärte der Sprecher der Börse Stuttgart. Er gab zu, dass nach der ersten Kursfeststellung um 10.01 Uhr am Montag zwischen 10.03 Uhr und 10.04 Uhr ein falscher Preis ermittelt worden sei. Dies sei aber sofort wieder korrigiert worden und habe auch nichts mit dem Reverse Split zu tun, betonte er. In dieser kurzer Zeit seien keine Umsätze getätigt worden und kein Schaden entstanden.

Etwas mehr Zeit ließ sich der Skontroführer der Deutschen Börse, RG Securities. Der erste Kurs wurde um 10.49 Uhr mit 300 Stücken festgestellt, erklärte Sebastian Ostermann von RG Securities. Die Information über den Reverse Split sei ordnungsgemäß erfolgt. Am Freitag habe es vier Mal eine Mitteilung der WM-Gruppe zu diesem Schritt gegeben. Am Montagfrüh sei eine weitere Mitteilung gefolgt. Ein Sprecher der DAB Bank meinte hingegen, dass es ein sehr ungewöhnliches Verhalten einer AG sei, am Freitag nach Börsenschluss einen Reverse Split für Montag anzukündigen.

Weiße Weste von Amitelo?
Amitelo selbst weist jede Mitverantwortung an dem Handelschaos um das Reverse Split von sich. Amitelo habe sorgfältig gearbeitet und den Split rechtzeitig bei den verantwortlichen Stellen gemeldet, erklärte Amitelo-CEO Jan Malkus gegenüber dem Börsendienst "4investors". Er sieht die Verantwortung für die Probleme bei den Depotbanken. Auf der Internet-Homepage von Amitelo sucht man freilich einen solchen Kommentar zum Handelschaos vergeblich.

In den Internet-Foren wird darüber spekuliert, ob Amitelo mit der Zusammenlegung der Aktien den Kurs optisch aufpeppen und sein Image des Penny-Stocks abstreifen wollte. Als Vorbild wird der Reverse Split von Swiss Hawk genannt, der eine Woche früher stattfand und ebenfalls am Freitagabend kommuniziert wurde. Die Aktie sauste kurzfristig nach oben, gab aber inzwischen wieder einen Teil der Gewinne ab.

Das Chaos um den Reverse Split von Amitelo hinterlässt also viele offene Fragen. Vor allem die Banken stehen jetzt unter Erklärungsdruck. Schlimmstenfalls drohen ihnen Schadenersatzklagen. Aber auch mancher Anleger sollte sich fragen, ob er genau über den Reverse Split informiert war, bevor er die Aktie kaufte. "Solche Splits", resümiert Nebenwerte-Experte Matthias Schrader von GSC, "stiften halt immer Verwirrung"."

 

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_307398
--

An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1.
Man muß nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.

 

Themenbeitrag Nr.10

 
Von  informationsknecht Erstellt am: 21.08.08 21:34 Beitrag Nr.: 143.029 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

Also der erste Bericht von ARD Boerse zum Thema AMitelo war schon echt arselig (Mo oder Die) - damit hat der Redakteur nur seine Wörter vollgeschrieben ohne wirklich was zu sagen.

 

Aber der heutige Erguss scheint wirklich fast 1:1 von der gestrigen Kolumne von worldofinvestment abgeschrieben zu sein.

 

Traurig für die ARD


--

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