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Forum > World of Sofa-Talk > AMERO wasn das?

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Thema: AMERO wasn das?

Thema Nr. 57048  
Thema eröffnet von:  Illuminati Beiträge: 26 Bewertung (6):
am: 06.05.08 23:45 Gelesen gesamt: 485    
Letzter Beitrag von:  antiPRO Gelesen heute: 2      
am: 15.08.08 15:22          
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Themenbeitrag Nr.1

 
Von  Illuminati Erstellt am: 06.05.08 23:45 Beitrag Nr.: 131.650 Weitere Beiträge
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Komme garde vom Fussball, na ja aus der Sportsbar, habe dort in der halbzeit mit einem Bekannten gesprochen über dies und jenes. Er musste dann kurzfristig weg aber als ich ihm meinen WOI Namen veraten habe, hat er nur beim gehen gesagt: der amero ist dann ja auch dein Ziel. Was genau ist das. Soweit wie ich bin soll das eine Währung werden die zwischen Amerika und Europa funktioniert. Wie genau k.A. Soll was mit den Illuminaten und den Freimaurern zu tun haben mehr weis ich nicht kann mir einer dazu was berichten?

 

Themenbeitrag Nr.2

 
Von  magnumT Erstellt am: 06.05.08 23:51 Beitrag Nr.: 131.651 Weitere Beiträge
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http://oyleractionphotos.com/images/Freak.jpg">#

OJEEEEE



http://bp0.blogger.com/_TOhN30WGw1w/RvLTlvayZxI/AAAAAAAAARw/gAZxE1f1PLI/s400/Bong%2BFreak.jpg">


und das ist der zukünftige Zentralbank Vorsitzende

 

Themenbeitrag Nr.3

 
Von  BlackTuesday2410 Erstellt am: 07.05.08 00:19 Beitrag Nr.: 131.652 Weitere Beiträge
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Super wie ich sehe kann der eine nicht schreiben und der andere nicht googeln.

deswegen bewegte Bilder


http://de.youtube.com/watch?v=6hiPrsc9g98

http://de.youtube.com/watch?v=yFUo92FVCG8&feature=related

http://de.youtube.com/watch?v=15yzzw1ym74&feature=related

http://de.youtube.com/watch?v=mM0fPrcIETc&feature=related

http://de.youtube.com/watch?v=SfwhTjAXfS8&feature=related

http://de.youtube.com/watch?v=iEnHMHqGge8&feature=related

http://de.youtube.com/watch?v=V6wGrU70slw&feature=related

Amero

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Amero (von America und Euro oder Peso) ist ein Begriff, der von Verschwörungstheoretikern als Bezeichnung für die Währung einer hypothetischen künftigen nordamerikanischen Währungsunion ("North American currency union") verwendet wird. Er beruht auf der Vorstellung, die Regierungen der Staaten Kanada, USA und Mexiko planten unbemerkt von der Öffentlichkeit die Errichtung einer nordamerikanischen supranationalen Organisation ("North American union") mit einer gemeinsamen Währung und weitreichenden Kompetenzen ähnlich der Europäischen Union.[1]

In offiziellen Stellungnahmen wird regelmäßig die Existenz derartiger Pläne ausdrücklich verneint.[2][3] Dennoch erfährt der Begriff Amero und die ihm zugrunde liegende Verschwörungstheorie in den USA ein gewisses Medienecho.[1][4]

Quellen [Bearbeiten]

  1. a b The amero conspiracy, International Herald Tribune vom 25. November 2007
  2. Myths vs Facts, SPP.gov, U.S.Dept. of Commerce, abgerufen am 5. Februar 2008
  3. President Bush Participates in Joint Press Availability with Prime Minister Harper of Canada, and President Calderón of Mexico, Offizielle Veröffentlichung der Pressestelle des Weißen Hauses, 21. August 2007
  4. http://www.youtube.com/watch?v=6hiPrsc9g98

 

Themenbeitrag Nr.4

 
Von  Illuminati Erstellt am: 07.05.08 00:20 Beitrag Nr.: 131.653 Weitere Beiträge
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magnumT hat folgendes geschrieben: http://oyleractionphotos.com/images/Freak.jpg">#

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und das ist der zukünftige Zentralbank Vorsitzende


welcher von beiden bist du?smiley

 

Themenbeitrag Nr.5

 
Von  Illuminati Erstellt am: 07.05.08 00:29 Beitrag Nr.: 131.654 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 131652 von BlackTuesday2410 - 07.05.08 00:19 Uhr

na dann ich melde mich wenn ich sie durch habe, danke erst mal

 

Themenbeitrag Nr.6

 
Von  Stargold123 Erstellt am: 07.05.08 01:13 Beitrag Nr.: 131.655 Weitere Beiträge
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Auch wenn der Euro inzwischen kräftig gestiegen ist so scheint dem ein- oder anderen Leser meine These vom Dollarcrash doch noch reichlich übertrieben. Geduld, so schnell geht es nicht. Aber der Fall des Dollars hat in Wirklichkeit längst begonnen.

Zeit also für ein kleines Update von der aktuellen Finanzfront:

Widmen wir uns zunächst kurz dem Dollar. Der Greenback wird nämlich nachweislich immer unbeliebter. Ein paar Beispiele gefällig:

1) Israel wünscht sich seine Subventionsmilliarden aus den USA künftig lieber in Euro als in Dollar. Hier der Artikel ( man beachte die bildhafte Geste der Ministerin.)

2) Kein Öl aus Venezuela mehr gegen Dollar. Auch Venezuela bevorzugt künftig den Euro wie man aus der Rohstoffwelt erfährt

3) Der Dollar wird bereits abgeschrieben
Behalten wir das Thema also weiter im Auge.

Zu guter Letzt aber noch ein richtiger Knaller. Ich hoffe Sie erinnern sich noch an mein Posting in Sachen Amero? Falls nicht, hier ist der Link.

Und genau zu diesem Thema habe ich eine wirklich ungewöhnliche Meldung gefunden. Hier ist sie:

Der ehemalige mexikanische Präsident Vicente Fox bestätigte gestern bei Fox in der Larry King Show ganz offen die gemeinsamen politischen Absichten den US- und Canada-Dollar sowie den mexikanischen Peso durch den Amero zu ersetzen. Hier der Link dazu.

Das ist sicherlich kein Versehen oder unvorsichtiger Versprecher. Vielmehr bin ich sicher, dass das Thema Amero jetzt nach und nach in die Medien gelangt. Der Amero wird bald saloonfähig. Achten Sie einmal darauf.


 

 


--

Jeder macht das was er will, jeder macht das was das beste für jeden selber ist. Wer auf andere zeigt und nicht die Fehler bei sich sucht fällt ins Nichts. Wer sich nicht informiert kann direkt gehen. Manchmal kann es schneller gehen als man denkt, deswegen muss man einfach schneller gehen

 

gez m.

 

Themenbeitrag Nr.7

 
Von  magnumT Erstellt am: 07.05.08 01:15 Beitrag Nr.: 131.656 Weitere Beiträge
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Illuminati hat folgendes geschrieben:
magnumT hat folgendes geschrieben: http://oyleractionphotos.com/images/Freak.jpg">#

OJEEEEE



http://bp0.blogger.com/_TOhN30WGw1w/RvLTlvayZxI/AAAAAAAAARw/gAZxE1f1PLI/s400/Bong%2BFreak.jpg">


und das ist der zukünftige Zentralbank Vorsitzende


welcher von beiden bist du?smiley






sorry

 

Themenbeitrag Nr.8

 
Von  BlackTuesday2410 Erstellt am: 07.05.08 01:19 Beitrag Nr.: 131.657 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 131655 von Stargold123 - 07.05.08 01:13 Uhr




smileysmileysmileysmileysmiley

 

Themenbeitrag Nr.9

 
Von  Illuminati Erstellt am: 07.05.08 01:24 Beitrag Nr.: 131.659 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
gute Nacht, danke das es doch schnell ging mache mir da mal Gedanken drüber, hat mich echt überrascht, wäre natürlich schön zu sehen das die Amis am Arsch sind. Melde mich morgen wieder.

 

Themenbeitrag Nr.10

 
Von  Stargold123 Erstellt am: 07.05.08 01:28 Beitrag Nr.: 131.660 Weitere Beiträge
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Dieser Beitrag bezieht sich auf Themenbeitrag Nr. 131655 von Stargold123 - 07.05.08 01:13 Uhr

der Autor des Beitrags scheint fest an seiner Theorie zu hängen, ich weis nicht genau ob es so weit schon ist aber zumindest nach denken kann man ja mal drüber. Was wären die Folgen? Was wären die Nachteile und Vorteile. Wer hat die Nachteile. Ein Sturm durch can und usa oder mex und die Währung wäre platt.

--

Jeder macht das was er will, jeder macht das was das beste für jeden selber ist. Wer auf andere zeigt und nicht die Fehler bei sich sucht fällt ins Nichts. Wer sich nicht informiert kann direkt gehen. Manchmal kann es schneller gehen als man denkt, deswegen muss man einfach schneller gehen

 

gez m.

 

Themenbeitrag Nr.11

 
Von  Stargold123 Erstellt am: 07.05.08 01:29 Beitrag Nr.: 131.661 Weitere Beiträge
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Illuminati hat folgendes geschrieben: gute Nacht, danke das es doch schnell ging mache mir da mal Gedanken drüber, hat mich echt überrascht, wäre natürlich schön zu sehen das die Amis am Arsch sind. Melde mich morgen wieder.


im A.. der Herr bittesmileysmiley

gn illu


--

Jeder macht das was er will, jeder macht das was das beste für jeden selber ist. Wer auf andere zeigt und nicht die Fehler bei sich sucht fällt ins Nichts. Wer sich nicht informiert kann direkt gehen. Manchmal kann es schneller gehen als man denkt, deswegen muss man einfach schneller gehen

 

gez m.

 

Themenbeitrag Nr.12

 
Von  magnumT Erstellt am: 07.05.08 01:35 Beitrag Nr.: 131.662 Weitere Beiträge
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Themenbeitrag Nr.13

 
Von  magnumT Erstellt am: 07.05.08 01:40 Beitrag Nr.: 131.663 Weitere Beiträge
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http://www.wisebread.com/europe-has-the-euro-are-you-ready-for-the-amero

Europe has the Euro. Are you ready for The Amero?

30 comments

Posted April 4, 2007 - 09:47 by Paul Michael

Filed Under: Personal Finance

Hold onto your hats. (Or should that be dollars?) The Amero is coming. I’ve heard a lot of talk over the last few years about a new currency called the Amero that will replace dollars and pesos.

I thought at first it was just conjecture and gossip, but the more I have researched it, the more I believe it is not only real…but coming soon. And as a writer who has your best monetary interests at heart, I feel you need to know at least a little about this.

A North American Union (NAU) with a common currency is not a new idea. Herbert G. Grubel, a senior fellow of the Fraser Institute, came out with a book entitled “The Case for the Amero” in September of 1999. But the mass media has largely ignored it, with both the supporters and critics of the plan being relegated to obscure talk radio and Internet sites (hopefully, this one doesn’t fall into the latter).

However, since 1999 a case has been building for the new currency, and some believe the current administration is setting the stage for the introduction of the Amero very soon, as soon as 2010 some believe. The lack of serious intervention on illegal immigration coupled with the continued devaluation of the dollar and its weakness in the world economy is in fact the perfect place to set the foundation for a new currency. Or so I’ve been told by various economists with far more smarts than myself.

The Security And Prosperity Partnership Of North America.
This is where many people believe the Amero will stem from. This is not a phantom organization or conspiracy theory, the SPP exists and you can view it yourselves at www.spp.gov . It was a 'dialogue' (some say agreement) between President Bush, Prime Minister Harper and President Fox to enhance security and prosperity among the three nations (prosperity for whom is obviously debatable).

What you’ll notice is that the SPP is a trilateral partnership established to keep North America a safe and secure place to live and work. So why the open borders and lack of serious control on illegal immigration? Surely such a plan would involve tighter security, not weaker.

Well, it comes down to this. If there is a plan in the works to create a union of Canada, the USA and Mexico, the last thing you’d want to do is close the borders. Quite the opposite. You want open borders. It’s good for business. And as we all know, big business and large multi-national corporations are always looking for new ways to make a profit. The NAU and the Amero is one such way.

The AMERO – who benefits?
That’s the big question. Now, in Europe the Euro was not such a bad idea (although I know many people who disagree). The countries of Europe are all fairly well matched economically. So, it made sense to simply create a Euro and encourage cost-effective trade between all the separate nations (of course my home country Great Britain is still being difficult…as we always are). It also reduced a whole bunch of costs associated with exchange rates, fees and so forth.

However, Canada, the USA and Mexico are hardly the same economically. For a world super-power like the USA to consider diluting its economy with that of Canada and a ‘third world’ nation like Mexico, rife with corruption, seems at first ill-conceived. Unless, of course, the ultimate goal is to create “corporatism” – the merger of big business with big government (and something Mussolini referred to as the foundation of fascism).

Basically, with the NAU, multinationals are dealing with one currency (the Amero), one controlling entity (government) and one set of rules for all. And the benefit? Simple. To enable the sale, purchase and movement of goods across the former three nations effortlessly and cheaply. And let’s not forget the creation of a super-cheap workforce and the eventual destruction of the middle class (which is already happening).

As you can tell, I’m clearly not a supporter of the NAU. But I’m not a supporter of any policy that seeks to make the rich even richer, and make a profit at the expense of the public. As Tom DeWeese wrote in his article for the American Policy Center, “The SPP is not about free trade. Its use of public/private partnerships creates an elite of certain, chosen global corporations which basically become part of government at the expense of their competition and our national independence.”

The NAFTA Super Highway.

Also known as the Trans Texas Corridor, this is another huge benefit to big corporations that would be made possible by the NAU and the Amero.

It is basically a massive super-highway, ten lanes wide, with rail lines, utility corridors and natural gas and oil power lines running down the center. It’s purpose? To transport containers loaded in foreign lands (Indonesia, China etc) from Mexican ports, through the USA and up to Canada with massively reduced transportation costs. Such a move would only decrease the security of America, to such an extent that the borders would literally be wiped out. And the flood of Mexican trucks using the highway would not be required to meet current US standards of safety. Getting the picture? At the end of the day, the Amero is a move to will make a select few so rich, they’ll make Bill Gates look like a welfare case. Money is power…and ultimately, that’s what this is all about.

What can you do about it?
Well, keeping yourselves informed is the first step. I haven’t even scratched the surface here. So far, the public has been kept in the dark about the Amero and the NAU, and before you get a chance to protest you’ll be spending you new, devalued currency and wondering what happened.

Here are the links to several sites you can read. I have included information that’s both for and against the NAU and Amero, you are all smart people, you can chew the facts over and make up your own minds.

More reading.

http://www.humanevents.com/article.php?id=15017

http://www.nascocorridor.com/pages/about/about.htm

http://en.wikipedia.org/wiki/American_currency_union

http://oldfraser.lexi.net/publications/critical_issues/1999/amero/

http://www.americanpolicy.org/more/security.htm

http://www.spp.gov/security_agenda/index.asp?dName=security_agenda

http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=50618

http://www.cfr.org/publication/8102/building_a_north_american_community.html

http://www.spp.gov/report_to_leaders/index.asp?dName=report_to_leaders

http://www.canadians.org/

http://en.wikipedia.org/wiki/North_American_Union

http://www.humanevents.com/article.php?id=15497

http://www.answers.com/topic/security-and-prosperity-partnership-of-north-america

http://www.newswithviews.com/Spingola/deanna9.htm

http://www.scics.gc.ca/cinfo06/850105007_e.html

http://www.prosperitypartnership.org/

http://aftermathnews.wordpress.com/tag/borders-and-immigration/page/2/

http://www.american.edu/TED/dollar.htm

 

Themenbeitrag Nr.14

 
Von  magnumT Erstellt am: 07.05.08 01:50 Beitrag Nr.: 131.664 Weitere Beiträge
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Themenbeitrag Nr.15

 
Von  magnumT Erstellt am: 07.05.08 01:56 Beitrag Nr.: 131.665 Weitere Beiträge
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Zerschlagt die Warenterminbörsen gegen den Hunger in der Welt!

SEPTEMBERWEIZEN ist ein Film [von Peter Krieg, 1980] über und gegen die Mythen, die sich um Weizen, Hunger und die ranken, die damit umgehen. Josef von Ägypten ist der erste dieser mythischen Figuren um den Weizen. Seinen Ruf als Ernährer verdankt er im Grund einer gutorganisierten Spekulation gigantischen Ausmaßes. Selbst in der Darstellung der Bibel ist unschwer erkennbar, dass Josef die Hungersnot, der er seinen Ruf verdankt, selbst erzeugte."

Es ist aber heute nicht mehr der Volksverdummer Josef, sondern neben dem sterilen Gensamen herstellenden Konzern Monsanto die wie eine kriminelle Organisation funktionierende Chicagoer Warenterminbörse, die die Welt heute in den Hunger treibt. Der Film erzählt auch, wie das funktioniert:

„Die Weizenbörse von Chicago ist seit ihrer Gründung 1848 das Zentrum des Weltweizenhandels. Hier werden die Preise gemacht. Hier werden in Minuten Vermögen gewonnen und verspielt. Aber Spieler vollen sie nicht sein, die Spekulanten. Sie reklamieren für sich eine ökonomische Funktion - sie tragen das Risiko für Wetter, Katastrophen, Kriege..."

 

Die Spekulanten kaufen vor der Ernte das Getreide zu einem spekulierten Wert auf. Die Farmer können somit zu festen Preisen kalkulieren. Der Bauer kann also gar nicht für die horrenden Getreidepreise verantwortlich sein, er ist schon kein Eigentümer mehr, das ist der Spekulant. Er kaufte die Ware, weil er von einem höheren Preis als der Bauer ausgeht. Die meisten Spekulanten kannten aus Insiderquellen schon Bushs Biospritprogramm, bevor dieser das offiziell verkündete. Man konnte alleine mit diesem Insiderwissen und der normalen Inflationserwartung etwa mit einem 20-30% höherem Preis rechnen.

Wenn der Besitz am Zielstichtag auf ihn übergeht, verkauft er die „Ware" etwa nicht umgehend, sondern er hortet sie erst einmal wie Josef, hält sie damit knapp und treibt noch einmal die Preise hoch.

Die Geldmenge M3 im €uroraum stieg im Februar 2008 gegenüber dem Vorjahr um 11,3%. Ziehen wir davon die Bruttosozialproduktsteigerung von 2% ab, verbleiben eine Inflationsrate von 9,3%. Offiziell wird zwar von 3,4% gesprochen, aber das wird nur bei einem Warenkorb der Minister zutreffen mit viel Computeranschaffungen. Für den Normalbürger mit Kindern mit viel Nahrungsmittelbedarf trifft eher ein Warenkorb mit 9,3% zu. Alleine Getreide, Saat und Futtermittel stiegen im Großhandel im März schon um 52%. Die Spekulanten in Chicago haben also voll zugelangt, nicht nur hier, weltweit. In Mexiko, wo Bushs Biospritprogramm verstärkt hinzukommt, stiegen die Mais und Tortillapreise schon bis zum Vierfachen. Die Unesco warnte bereits, dass sie dem Nahrungsmittelhilfebedarf nicht mehr nachkommen könne. Nur, damit ein paar superreiche Zocker noch reicher werden können, müssen jeden Tag tausende arbeitslose Kollegen und die Familien elendig verrecken. Wars das, wenn wir sterben. Macht es Sinn, für eine solche Welt zu leben? Es ist doch total sinnlos, aber jetzt wird bald Schluss damit sein, die ersten formieren sich schon.

Als ob es nicht mit dem Rohstoffklau, der Zollschranken-, der Asylpolitik und der in Amerika gemachten Weltinflation genug wäre, muss noch die Politik des Zocken mit Menschenleben dazu kommen, einfach ekelhaft. Die Geldmenge M3 stieg in Amerika um 19,2% und die Inflation in den USA von vielleicht 15%  überträgt sich in die ganze Welt mittels der „Importierten Inflation", da die USA mit allen wichtigen Ländern Handel treibt und Amerikas Importanteil oft, wie im Falle Chinas 50% beträt (mit bezulieferten Ländern). Es steigen die Exporte von China in die USA und durch steigende Nachfrage steigen die Preise. Deutschland exportiert mehr nach China und so geht die amerikanische Inflationskrankheit wie eine ansteckende Viruskrankheit um  die ganze Welt. Wenn Amerika hustet,  zittert die ganze Welt und jetzt wird es ein Infarkt für die kapitalistische Weltwirtschaft sein.

Der IWS-Chef gab schon zu, dass noch mit über eine Billionen Dollar fauler abzuschreibender Schulden zu rechnen ist, und es werden noch 3, 4, ohne Ende.

. Wir sehen, das blinde marktwirtschaftliche System wird wohl seine letzten Schritte machen, da ist auch das Ackermännche ratlos.

Was beruhigend ist, dass der Gegenpart zum Kapital, die Truppen der Arbeiterklasse sich schon langsam in die Kampfpositionen begeben. Kapital und Arbeit stehen sich diametral gegenüber. Die Wertschöpfung wird im Verhältnis zum investierten Kapital, dem nationalem Betriebsvermögen, immer kleiner, d.h., wenn der Kapitalist mehr haben will, bekommt der Arbeiter weniger. Das Kapital will die Mehrwertrate erhöhen und geht entweder nur wie bei den Heuschrecken auf Kosten der Substanz, mit dem Rohstoffklau beim Konkurrenten, was wir ja im Moment auch stark erleben, oder der massiven Kürzung des Lohnanteils. Massiv schon deshalb, weil die geringere Mehrwertrate ja das gesamte vorgeschossne Kapital für den Lohn sowie für die Maschinen profitabel verzinsen muss. Deshalb fallen die Kürzungen ja oft auch im zweistelligen Prozentbereich aus, z.B. beim Siemens-Handy-Werk wurden die Löhne vor der Entlassung um 26% gekürzt und 2 Jahre später dann dennoch entlassen.

Der Lohn besteht aus physischen und traditionellen Anteilen, wobei die physischen Elemente die sind, die man unbedingt zum Wohnen, Essen und für die Kindererziehung benötigt und die traditionellen die darüber hinaus erkämpften Elemente sind, die in einer Gesellschaft der Tradition entsprechen, wie Kino oder Konzerte. Die Krise in der globalisierten Marktwirtschaft scheint den Kollegen, die mehrheitlich noch in der kapitalistischen Logik denken, unausweichlich, wie eine Naturkatastrophe. Deshalb bewegen sich zuerst die Arbeiter, die sogar unterhalb der physischen Grenze liegen und nur von der Substanz existieren und sie kommen explosiv mit aller Macht. Fast gleichzeitig kommen sie rund um die Welt, von Westafrika über Ägypten, Mexiko, Bangladesh, Brasilien, Vietnam, Haiti und, und und (siehe Fotoreihe). Sie sind nicht zufällig von den Ländern, in denen es auch eine große Arbeiterklasse gibt, z.B. Ägypten (85% BIP in der Industrie und Dienstleistungsbereich), Mexiko (95%), Vietnam (96%). Es muss aber erwähnt werden, dass in diesen Ländern im Dienstleistungsbereich ein hoher Anteil vom Kleinbürgertum besteht, aber denen wird auch nichts anderes übrig bleiben, als sich den Arbeitern anzuschließen.

Der Weltwährungsfond warnt vor weltweiten Unruhen, es sind bei ihm natürlich nicht die Spekulanten der Warenterminbörsen schuld sondern nur das Biospritprogramm. Wie hahnebüchend falsch das ist, sieht man doch alleine daran, dass Umweltminister Gabriel das Biospritprogramm vor einer Woche zurücknahm und dennoch die Lebensmittelpreise lustig weiter steigen

 Bei den Herrschenden herrscht höchster Alarmzustand, denn die Brotbewegung trägt von Anfang an wie natürlich den Keim vom authentischen Sozialismus in sich. In Afrika forderten sie schon Preiskontrollen. Die Festsetzung der Preise schlägt das Spekulantenpack in die Flucht, die Kollegen produzieren und vertreiben selber. Preiskontrolle führt zur besten Schule für den Sozialismus. In Ägypten stellte sich die offizielle Gewerkschaft gegen den Generalstreik und verhinderte ihn zusammen mit 150 Zivilbullen. Trotzdem setzten die Kollegen den Generalstreik wieder zum 9.5. an. Dazu braucht es dann einen Streikrat. Dieser wird sich im Laufe der Brotkämpfe in den Arbeiterrat umbenennen, aber gemach, gemach, das kommt ja in meinem Buch erst im 4. Kapitel, 1. Absatz vor, das geht ja schneller als im Drehbuch In Ägypten erwägt auch die Polizei wegen der Nahrungsmittelteuerung zu streiken. Wie will die Bourgeoisie die Brotkämpfe da noch aufhalten?

Bald wird die Brotbewegung auf Europa übergreifen. Alle Kollegen sind sich plötzlich einig, dass die Arbeiter in Ägypten und Haiti Recht haben mit ihrem Kampf, „bei jedem Einkauf von Lebensmitteln steigen die Preise". Jetzt sprechen die offiziellen Zahlen bei uns in Deutschland bei Lebensmitteln von Preissteigerungen von 7,5 - 9,6% und bei Getreide gar um 52%. Da dürften die Nachschlagbrotkämpfe bei uns ja bald ausbrechen, vielleicht noch in diesem Jahr. Noch kreisen die Brotkämpfe um Europa herum, aber bald stechen sie ins Zentrum vor.

http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=4351&Itemid=294


Deutschland – Verlierer der Globalisierung? Teil 2 von dubidu | Düsseldorf |  559 mal gelesen Hauptstadtgespräch der RP und des DIAS mit Hannelore Kraft (Vors. SPD NRW), Sir Michael Arthur (britischer Botschafter in Berlin) und Dimitrios Argirakos (Vorsitzender DIAS), moderiert von Sven Gösmann, Chefredakteur der RP Am 16. April hatten die Rheinische Post und das Düsseldorfer Institut für Außen- und Sicherheitspolitik zum 2. Hauptstadtgespräch ins RP-Verlagshaus eingeladen. Das Thema: „Deutschland in der Globalisierung“.

Konnten die Spezialisten aus den Bereichen Politik, Diplomatie und Wissenschaft Antworten auf die Kernfrage unseres Themas geben?

Einmütig erklärten sie Deutschland überwiegend zum Gewinner der Globalisierung. Immer wieder wurde auf die deutsche „Exportweltmeisterschaft“ verwiesen, ohne diesen vermeintlichen Erfolg näher zu begründen. Der Satz „Deutschland ist Exportweltmeister!“ ist gesetzt und dient gleichfalls der Begründung für Deutschlands Globalisierungs-Gewinne.

Auf der anderen Seite betonten sie einstimmig die große Herausforderung, der sich Deutschland stellen muss, sowie die damit verbundene Notwendigkeit, verbindliche Regeln auf internationaler Ebene zu schaffen.

Hannelore Kraft wies darauf hin, dass die Globalisierung nicht allen Deutschen nutze. Gerade die Debatte um den Rückzug Nokias aus NRW habe deutlich gemacht, dass die Globalisierung Arbeitsplätze exportiere. Der Bürger könne diese Politik weder verstehen noch nachvollziehen und eine zunehmende Politikmüdigkeit zeichne sich ab.

Deutschland müsse dem Globalisierungsdruck stärker entgegen steuern. Zwar sei die Globalisierung ein Erfolgsmodell für Deutschland, doch sollten auch in der sozialen Marktwirtschaft und im Wettbewerb faire Regeln gelten. So gebe es keine staatliche Kontrolle der Finanzmärkte und der so genannten Hedge-Fonds; in der derzeitigen Finanzkrise habe der Markt versagt - die Zeche zahlten Arbeitnehmer und Bürger. Bei den DOHA-Gesprächen habe sie eine Debatte über faire Regeln des internationalen Wettbewerbs vermisst.

Geistiges Eigentum sei international nicht geschützt. Es gebe keine politischen Zielsetzungen und Politik verliere Einfluss auf wirtschaftliche Entscheidungen. Der rheinische Kapitalismus oder auch die soziale Marktwirtschaft könne ein Exportschlager für viele andere Länder sein. Für die Zukunft Deutschlands seien Bildung sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung sehr wichtig. Gerade die Grundlagenforschung sei eine deutsche Domäne, die von vielen anderen Ländern, besonders von China aufgrund kultureller Nachteile, nicht kopiert werden könne. Sie wandte sich gegen das Konzept des schlanken Staates, denn es dürfe nicht alles privatisiert werden. Der Staat habe eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Bürgern. Nur der Staat könne langfristige Ziele setzen, der Markt wirke immer nur kurzfristig. Abschließend forderte sie den „vorsorgenden Sozialstaat“, was nicht mehr Staat, sondern einen „effizienten Staat“ bedeute.

Michael Arthur sprach sich für ein Mindestniveau des sozialen Netzes aus. Der Wettbewerb sei der Kern der Globalisierung. Die Wörter Globalisierung und Multikultur seien in der deutschen Sprache negativ besetzt. Zwei Prozent der Bevölkerung Englands stamme aus Indien und diese zwei Prozent leisteten fünf Prozent der englischen Wertschöpfung. In Deutschland gebe es zwanzig Prozent der Bevölkerung mit Migrations-Hintergrund. „Multikulti“ sei für wirtschaftlichen Erfolg maßgeblich.

Er stimmte Frau Kraft zu, dass Bildung und Wissenschaft die Kernpunkte der Zukunftsfähigkeit seien. Er plädierte für eine Mindeststeuer für Unternehmen und für soziale Mindeststandards in Europa. Er wies darauf hin, dass England schon lange den Mindestlohn habe. Soziale Leistungen seien wichtig, jedoch müsse die Flexibilität größer sein – hier sei England Vorbild für Deutschland. Auf europäischer Ebene werde in Zukunft mehr Druck von den NGOs (Nichtregierungsorganisationen) auf wirtschaftliche Entscheidungen ausgehen. Schließlich müsse die internationale Politik allgemeinverbindliche Werte schaffen. Er sehe zwei große Herausforderungen der Globalisierung: den Terrorismus, worüber es in Deutschland fast keine Debatte gebe, und den Klimawandel.

Für Dimitrius Argirakos ist die Globalisierung nichts Neues, neu sei nur der Grad der Vernetzung. Im Grunde sei die Globalisierung bei den Deutschen noch nicht angekommen und Deutschland habe die Konsequenzen noch nicht begriffen. Das Internet verbreite in „realtime“ ungefilterte Nachrichten. Blogger machen Meinung! So haben alle Marktteilnehmer weltweit direkten Zugriff auf Informationen. Die deutsche Bevölkerung sei auf die Globalisierung schlecht vorbereitet.

Er stellte eine schleichende Erosion der Nato und auch innerhalb der EU fest. So gebe es keine einheitliche Sicherheitspolitik und keine einheitliche Haltung gegenüber China. Ein internationales Finanzsystem müsse geschaffen werden, Deutschland sei nur für die nächsten zwei Jahre gegen die Kreditausfälle abgesichert und der Gesamtschaden könne noch nicht geschätzt werden.

Der Krieg gegen den Irak sei auf Pump finanziert, die Zeche zahlten wir alle – auch Deutschland. Amerika reagiere bereits auf den Finanzcrash: die USA planten den Amero, eine Einheitswährung der Kanadier, US Amerikaner und Mexikaner.

Auch die Golfstaaten werden im Jahre 2010 eine gemeinsame Währung einführen.
Nun müsse über die Aufnahme des Mittleren Ostens in die EU und über eine transatlantische Freihandelzone, welche EU und USA verbinde, nachgedacht werden.


Die Rolle des Staates in den Zeiten der Globalisierung bedürfe einer Klärung. Diese Debatte werde in den nächsten Jahren eifrig geführt werden. Im Grunde gebe es zwei Strömungen, die vorgeben Antworten auf die Globalisierung gefunden zu haben: eine realpolitische sowie eine werteorientierte, mehr protektionistische.

Argirakos gab zu, noch keine Antwort auf die Herausforderungen der Globalisierung zu haben. Die Krisen der nächsten Jahre werden Reformen antreiben. Es müsse über den internationalen Urheberrechtsschutz und den Ort der Versteuerung von Dienstleistungen nachgedacht werden – wo versteuert der Inder seine Leistung, wenn er Software für ein globales Unternehmen entwickelt?

Frau Kraft überzeugte durch engagierte Parteinahme für den Sozialstaat und wirkte ehrlich und glaubwürdig. Allerdings konnten ihre politischen Steuermaßnahmen, einschließlich der oft wiederholten Mindestlohnforderung, die meisten Gäste nicht überzeugen.

Sir Arthur wirkte sehr souverän und war dann besonders überzeugend, wenn er aus dem Nähkästchen seiner weltweiten diplomatischen Aktivitäten plauderte. Einen gewissen Abstand zum Thema verhehlte er nicht und es hatte den Eindruck, dass er sich geistig bereits in seinem Häuschen in Frankreich befand, um sein Rentnerdasein zu genießen.

Dr. Argirakos beeindruckte durch geschliffene Rhetorik und Fachwissen. Ihm war anzumerken, dass er schon seit vielen Jahren sich mit dem Thema auf unterschiedlichen Ebenen beschäftigt.

Sven Gösmann moderierte professionell und trug seine Fragen witzig und charmant vor. Bei der sich anschließenden Diskussion wirkte er maßvoll auf manche Gäste ein, die eher Selbstdarstellung im Sinne hatten, anstatt vernünftige Fragen zu stellen.

Fazit: Wirklich Neues konnten die Zuhörer nicht erfahren und die Frage, wie Deutschland konkret auf die Globalisierung reagieren muss, blieb unbeantwortet. Mögliche Antworten werden im nächsten Teil untersucht.

Eindrucksvoll war der herrliche Panoramablick auf Düsseldorf und Umgebung von der Terrasse der 14. Etage. Ein Zeichen? http://www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTICLE::328357&hxmain_category=pjsub::opinio::/selbstportraet


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http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=6932


das ist so das aktuellste was grade erwähnt wird und per google gefunden wird.

ich sach auch mal nacht, echt interessantes Thema hätte ich eben noch nicht gedacht.smiley

 

Themenbeitrag Nr.16

 
Von  WEBSTAR1 Erstellt am: 07.05.08 08:23 Beitrag Nr.: 131.669 Weitere Beiträge
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wer profitiert? wer verliert? welche Auswirkungen können Katastrophen haben, ist es vielleicht schon zu spät für die USAner. China kommt zu schnell, und wenn alle Chinesen lesen können, byby USA.


Can und USA ja aber nicht mexiko, schwächt imo nur noch mehr.

 

Themenbeitrag Nr.17

 
Von  Illuminati Erstellt am: 07.05.08 13:00 Beitrag Nr.: 131.710 Weitere Beiträge
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Auch die Golfstaaten werden im Jahre 2010 eine gemeinsame Währung einführen.
Nun müsse über die Aufnahme des Mittleren Ostens in die EU und über eine transatlantische Freihandelzone, welche EU und USA verbinde, nachgedacht werden.


hy morgen....
smiley

wie gehts. habt ihr euch mal überlegt was der obere Passus überhaupt bedeutet, wenn sich dies alleine bestätigt dann sollte doch eigentlich in 10 Jahren keiner mehr die USA kennen. Golfstaatenunion grenzt an die Chinesen und asiatischen Verbünde...zu guter letzt ein starkes Europa ohne labile Länder. Wenn ich Bush heißen würde würde ich umziehen.


 

Themenbeitrag Nr.18

 
Von  HUIBUH Erstellt am: 11.05.08 14:10 Beitrag Nr.: 132.098 Weitere Beiträge
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Deutschland - Verlierer der Globalisierung? von dubidu | Düsseldorf |  417 mal gelesen Dubidu startet die Fortsetzungsserie "Globalisierung" mit Teil 1 und der Frage, ob Deutschland Globalisierungs-Verlierer ist. Nur 22 Prozent der Befragten einer repräsentativen Umfrage des Bundesverbandes deutscher Banken aus dem November des Vorjahres glauben, dass Deutschland eindeutig zu den Gewinnern der Globalisierung gehört.

Kann sich die Mehrheit der deutschen Bürger irren? Schauen wir uns die Fakten an.

Als Argument wird wie ein Pawlowscher Reflex immer wieder ins Feld geführt: "Ja, wir sind doch Export-Weltmeister!" schreien alle Globalisierungsgewinn-Apostel, einschließlich solcher Profis, wie der Wirtschaftsweise Peter Bofinger oder der autodidaktische Ökonom Oskar Lafontaine.

Analysieren wir diese Aussage etwas näher, dann fallen zwei Fakten schwer ins Gewicht:

Deutschland war bis 2006 tatsächlich Export-Weltmeister bei der Warenausfuhr. Nun gehören Dienstleistungen heute untrennbar zur Leistungskraft einer Volkswirtschaft, d.h. wir müssen auf den Exportwert der Güter und Dienstleistungen schauen. Und dann sieht es schon etwas anders aus, denn die USA lagen vor Deutschland. Das sollte uns nicht wundern, denn wir nutzen doch alle Lizenzen von Microsoft und googeln wie die Weltmeister.
Zudem sind wir nur ein Vizeweltmeister auf Zeit, denn im nächsten Jahr wird China an Deutschland vorbeiziehen.

Ein vermeintlicher Exportweltmeister ist nur dann ein wahrer Weltmeister, wenn er nicht gleichfalls auch Importweltmeister ist. Denn dann könnten sich Importe und Exporte nahezu ausgleichen. Schauen wir also auf den so genannten Außenbeitrag, den Saldo aus Exporten minus Importen. Und der ist tatsächlich positiv, weil Deutschland mehr exportiert als importiert.

Nun sollten wir klären, was der positive Saldo aus Ausfuhr und- Einfuhr wirklich bedeutet. Nun, dieser Saldo wird zunächst einmal geschmälert durch die so genannten Übertragungen; das sind beispielsweise Geldüberweisungen unserer Gastarbeiter in ihr Heimatland. Wenn wir von diesem Überschuss noch die Zunahme der Devisenbestände der Bundesbank abziehen, dann erhalten wir eine Größe, die Nettokapitalexport genannt wird.

Und das ist eine Größe, die vom deutschen Kapitalmarkt ins Ausland fließt und dem Inlandsmarkt nicht mehr für Investitionen zur Verfügung steht. Also ist der Überschuss tatsächlich ein Kapitalverlust, denn das Kapital hätte auch im Inland investiert werden können. Die vermeintliche Exportweltmeisterschaft ist nichts anderes als ein Staubsauger, der das Kapital aus Deutschland absaugt.

Was bedeutet das für Deutschland? Zunächst einmal machen deutsche Exportunternehmen hohe Gewinne, von denen sie dann hohe Managergehälter zahlen können. Die Exportindustrie wächst und gedeiht ebenso wie die Arbeitslosigkeit.

Jede Bilanz hat zwei Seiten. Schauen wir nun ein wenig genauer auf die Schattenseite:

Von 1991 bis 2005 gingen im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands 3,09 Millionen Arbeitsplätze verloren. Zur gleichen Zeit nahm der Importanteil der deutschen Wertschöpfung drastisch zu und die Investitionsquote der für den Binnenmarkt produzierenden Unternehmen nahm beunruhigend ab. Warum?

Durch den starken Kostendruck, hervorgerufen durch die Globalisierung, haben deutsche Unternehmen wie folgt reagiert: sie haben sich aus arbeitsintensiven Gewerben zurückgezogen, das Feld den Osteuropäern und den Asiaten überlassen und mehr in so genannte kapitalintensive Technologien investiert. Einfach ausgedrückt: statt Textilien, produzieren wir nun Solartechnologie!

Bleiben wir beim vereinfachten Beispiel:
Für die Produktion einer Solarzelle, die 8 Arbeiter in einer Stunde herstellen, verzichten wir nun auf die gleiche Wertschöpfung, die vor wenigen Jahren noch 10 Arbeiter in der Textilindustrie erzielt haben. Und zwei Arbeiter müssen nun zuhause in die Röhre schauen und sehen, dass sie mit Hartz IV einigermaßen über die Runden kommen.

Mit anderen Worten: die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportindustrie haben wir mit der gegenwärtigen hohen strukturellen Arbeitslosigkeit und des schwachen Binnenmarktes teuer erkauft. Aus diesem Grund neigt der Verfasser eher dazu, sich der Meinung des Volksmunds anzuschließen.


Teil 2: Volkswirtschaftliche Korrekturmaßnahmen im Zeitalter der Globalisierung

Teil 3: Ist die Globalisierung ein Status Quo oder existieren Alternativen?


Foto: Pixelio/Welthandel/Stephanie Hofschlaeger


 

Themenbeitrag Nr.19

 
Von  HUIBUH Erstellt am: 11.05.08 14:11 Beitrag Nr.: 132.099 Weitere Beiträge
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Deutschland – Verlierer der Globalisierung? Teil 2 von dubidu | Düsseldorf |  610 mal gelesen Hauptstadtgespräch der RP und des DIAS mit Hannelore Kraft (Vors. SPD NRW), Sir Michael Arthur (britischer Botschafter in Berlin) und Dimitrios Argirakos (Vorsitzender DIAS), moderiert von Sven Gösmann, Chefredakteur der RP Am 16. April hatten die Rheinische Post und das Düsseldorfer Institut für Außen- und Sicherheitspolitik zum 2. Hauptstadtgespräch ins RP-Verlagshaus eingeladen. Das Thema: „Deutschland in der Globalisierung“.

Konnten die Spezialisten aus den Bereichen Politik, Diplomatie und Wissenschaft Antworten auf die Kernfrage unseres Themas geben?

Einmütig erklärten sie Deutschland überwiegend zum Gewinner der Globalisierung. Immer wieder wurde auf die deutsche „Exportweltmeisterschaft“ verwiesen, ohne diesen vermeintlichen Erfolg näher zu begründen. Der Satz „Deutschland ist Exportweltmeister!“ ist gesetzt und dient gleichfalls der Begründung für Deutschlands Globalisierungs-Gewinne.

Auf der anderen Seite betonten sie einstimmig die große Herausforderung, der sich Deutschland stellen muss, sowie die damit verbundene Notwendigkeit, verbindliche Regeln auf internationaler Ebene zu schaffen.

Hannelore Kraft wies darauf hin, dass die Globalisierung nicht allen Deutschen nutze. Gerade die Debatte um den Rückzug Nokias aus NRW habe deutlich gemacht, dass die Globalisierung Arbeitsplätze exportiere. Der Bürger könne diese Politik weder verstehen noch nachvollziehen und eine zunehmende Politikmüdigkeit zeichne sich ab.

Deutschland müsse dem Globalisierungsdruck stärker entgegen steuern. Zwar sei die Globalisierung ein Erfolgsmodell für Deutschland, doch sollten auch in der sozialen Marktwirtschaft und im Wettbewerb faire Regeln gelten. So gebe es keine staatliche Kontrolle der Finanzmärkte und der so genannten Hedge-Fonds; in der derzeitigen Finanzkrise habe der Markt versagt - die Zeche zahlten Arbeitnehmer und Bürger. Bei den DOHA-Gesprächen habe sie eine Debatte über faire Regeln des internationalen Wettbewerbs vermisst.

Geistiges Eigentum sei international nicht geschützt. Es gebe keine politischen Zielsetzungen und Politik verliere Einfluss auf wirtschaftliche Entscheidungen. Der rheinische Kapitalismus oder auch die soziale Marktwirtschaft könne ein Exportschlager für viele andere Länder sein. Für die Zukunft Deutschlands seien Bildung sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung sehr wichtig. Gerade die Grundlagenforschung sei eine deutsche Domäne, die von vielen anderen Ländern, besonders von China aufgrund kultureller Nachteile, nicht kopiert werden könne. Sie wandte sich gegen das Konzept des schlanken Staates, denn es dürfe nicht alles privatisiert werden. Der Staat habe eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Bürgern. Nur der Staat könne langfristige Ziele setzen, der Markt wirke immer nur kurzfristig. Abschließend forderte sie den „vorsorgenden Sozialstaat“, was nicht mehr Staat, sondern einen „effizienten Staat“ bedeute.

Michael Arthur sprach sich für ein Mindestniveau des sozialen Netzes aus. Der Wettbewerb sei der Kern der Globalisierung. Die Wörter Globalisierung und Multikultur seien in der deutschen Sprache negativ besetzt. Zwei Prozent der Bevölkerung Englands stamme aus Indien und diese zwei Prozent leisteten fünf Prozent der englischen Wertschöpfung. In Deutschland gebe es zwanzig Prozent der Bevölkerung mit Migrations-Hintergrund. „Multikulti“ sei für wirtschaftlichen Erfolg maßgeblich.

Er stimmte Frau Kraft zu, dass Bildung und Wissenschaft die Kernpunkte der Zukunftsfähigkeit seien. Er plädierte für eine Mindeststeuer für Unternehmen und für soziale Mindeststandards in Europa. Er wies darauf hin, dass England schon lange den Mindestlohn habe. Soziale Leistungen seien wichtig, jedoch müsse die Flexibilität größer sein – hier sei England Vorbild für Deutschland. Auf europäischer Ebene werde in Zukunft mehr Druck von den NGOs (Nichtregierungsorganisationen) auf wirtschaftliche Entscheidungen ausgehen. Schließlich müsse die internationale Politik allgemeinverbindliche Werte schaffen. Er sehe zwei große Herausforderungen der Globalisierung: den Terrorismus, worüber es in Deutschland fast keine Debatte gebe, und den Klimawandel.

Für Dimitrius Argirakos ist die Globalisierung nichts Neues, neu sei nur der Grad der Vernetzung. Im Grunde sei die Globalisierung bei den Deutschen noch nicht angekommen und Deutschland habe die Konsequenzen noch nicht begriffen. Das Internet verbreite in „realtime“ ungefilterte Nachrichten. Blogger machen Meinung! So haben alle Marktteilnehmer weltweit direkten Zugriff auf Informationen. Die deutsche Bevölkerung sei auf die Globalisierung schlecht vorbereitet.

Er stellte eine schleichende Erosion der Nato und auch innerhalb der EU fest. So gebe es keine einheitliche Sicherheitspolitik und keine einheitliche Haltung gegenüber China. Ein internationales Finanzsystem müsse geschaffen werden, Deutschland sei nur für die nächsten zwei Jahre gegen die Kreditausfälle abgesichert und der Gesamtschaden könne noch nicht geschätzt werden.

Der Krieg gegen den Irak sei auf Pump finanziert, die Zeche zahlten wir alle – auch Deutschland. Amerika reagiere bereits auf den Finanzcrash: die USA planten den Amero, eine Einheitswährung der Kanadier, US Amerikaner und Mexikaner.

Auch die Golfstaaten werden im Jahre 2010 eine gemeinsame Währung einführen.
Nun müsse über die Aufnahme des Mittleren Ostens in die EU und über eine transatlantische Freihandelzone, welche EU und USA verbinde, nachgedacht werden.

Die Rolle des Staates in den Zeiten der Globalisierung bedürfe einer Klärung. Diese Debatte werde in den nächsten Jahren eifrig geführt werden. Im Grunde gebe es zwei Strömungen, die vorgeben Antworten auf die Globalisierung gefunden zu haben: eine realpolitische sowie eine werteorientierte, mehr protektionistische.

Argirakos gab zu, noch keine Antwort auf die Herausforderungen der Globalisierung zu haben. Die Krisen der nächsten Jahre werden Reformen antreiben. Es müsse über den internationalen Urheberrechtsschutz und den Ort der Versteuerung von Dienstleistungen nachgedacht werden – wo versteuert der Inder seine Leistung, wenn er Software für ein globales Unternehmen entwickelt?

Frau Kraft überzeugte durch engagierte Parteinahme für den Sozialstaat und wirkte ehrlich und glaubwürdig. Allerdings konnten ihre politischen Steuermaßnahmen, einschließlich der oft wiederholten Mindestlohnforderung, die meisten Gäste nicht überzeugen.

Sir Arthur wirkte sehr souverän und war dann besonders überzeugend, wenn er aus dem Nähkästchen seiner weltweiten diplomatischen Aktivitäten plauderte. Einen gewissen Abstand zum Thema verhehlte er nicht und es hatte den Eindruck, dass er sich geistig bereits in seinem Häuschen in Frankreich befand, um sein Rentnerdasein zu genießen.

Dr. Argirakos beeindruckte durch geschliffene Rhetorik und Fachwissen. Ihm war anzumerken, dass er schon seit vielen Jahren sich mit dem Thema auf unterschiedlichen Ebenen beschäftigt.

Sven Gösmann moderierte professionell und trug seine Fragen witzig und charmant vor. Bei der sich anschließenden Diskussion wirkte er maßvoll auf manche Gäste ein, die eher Selbstdarstellung im Sinne hatten, anstatt vernünftige Fragen zu stellen.

Fazit: Wirklich Neues konnten die Zuhörer nicht erfahren und die Frage, wie Deutschland konkret auf die Globalisierung reagieren muss, blieb unbeantwortet. Mögliche Antworten werden im nächsten Teil untersucht.

Eindrucksvoll war der herrliche Panoramablick auf Düsseldorf und Umgebung von der Terrasse der 14. Etage. Ein Zeichen?

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Themenbeitrag Nr.20

 
Von  HUIBUH Erstellt am: 11.05.08 14:19 Beitrag Nr.: 132.101 Weitere Beiträge
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die Zeichen stehen meiner Meinung für den Amero, alle anderen Wirtschaftszonen planen andere Wege sich von den USA und deren Herrschaft los zu lösen, Die Chinesen horten ÖL, die Saudis etc sitzen auf ihren Reserven, Die Fördermengen von Shell und Co sollte man mal vergleichen mit dem was an den USA Europa MArkt geht und was wo anders hin läuft. Die Länder stellen sich still und leise auf, und meiner Ansicht nach ist ein Zeitplan am Kursverfall des Dollars zu erkennen. Wir können bald zum Shoppen in den Billigurlaub fahren, wenn es soweit ist verlieren die großen USA ihre Macht, das Vakuum ist natürlich gefährlich, aber die anderen stehen bereit um es zu füllen, D hält sich noch raus, aber kann schnell bei so einem Szenario scheitern und die falsche Richtung einschlagen. Wir renne den USa meist hinterher. Amero bedeutet eine starke Konzentration auf Nordamerika, passiert dort was wird es die Verbündeten ebenfalls schwächen. Ein sterbender Riese ist seit längertem die Nato, keine Macht viel Verwaltung. Es fallen mehr und mehr die Organe der Welt auseinander.

Und das gefährlichste ist wenn der jetzige Riese seine Verletzungen bemerkt, ich denke das kommt einem angreifendem Bär gleich, was tun die USa wenn sie ihren Machtverlust spüren? Krieg?

 

Themenbeitrag Nr.21

 
Von  WEBSTAR1 Erstellt am: 11.05.08 20:10 Beitrag Nr.: 132.130 Weitere Beiträge
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Nach 17 Verhandlungsjahren: Freihandelsabkommen mit der EU greifbar naheDie Europäische Union steht nach langen und überaus zähen Verhandlungen vor dem Abschluss eines Abkommens für eine strategische Partnerschaft mit den Ländern des Golfkooperationsrats. Allerdings gibt es noch immer keine klare europäische Strategie für diese Region. Die Golfstaaten beginnen deshalb den Blick nach Asien zu wenden.Von Loay MudhoonEM 05-07 · 31.05.2007

in Freihandelsabkommen soll künftig die Grundlage für eine weitere Vertiefung der politischen Beziehungen zwischen der EU und den Länder des Golfkooperationsrats bilden. Die Wirtschaftsministerin der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Sheikha Lubna Khaled Al-Qassimi, will dieses Abkommen mit der Europäischen Union „noch während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft unterzeichnen. Ich denke, das könnte im Mai oder Juni passieren“, sagte die Ministerin in einem Interview mit der Deutschen Welle am 10. Mai 2007.

Zwei Tage zuvor hatte das 17. Gemeinsame Rats- und Ministertreffen der EU und der Länder des Golfkooperationsrats (GKR) in Riad stattgefunden. Die Unterzeichnung jenes Freihandelsabkommens zwischen beiden Wirtschaftsblöcken, über das sage und schreibe seit 17 Jahren verhandelt wird, stand dabei im Mittelpunkt.

Die angestrebte Freihandelszone mit der Europäischen Union sollte eigentlich schon 2006 verwirklicht werden. Die Gespräche zwischen beiden Seiten waren jedoch im vergangenen Sommer abgebrochen worden, weil die EU den GKR- Staaten eine unzureichende Öffnung ihres lukrativen Finanzsektors und ihres Baugewerbes für europäische Investitionen vorwarf. Nach Beseitigung der Meinungsverschiedenheiten könnte nun, so die optimistische Einschätzung ranghoher Diplomaten, ein Freihandelsabkommen im Januar 2008 in Kraft treten.

Europas vitale Interessen in der Golfregion

Die Bedeutung der Beziehungen zwischen der EU und dem GKR beruht in erster Linie auf der starken wirtschaftlichen und energiepolitischen Abhängigkeit. Schon 2003 hatte der EU- Beauftragte für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), Javier Solana, in der von ihm vorgelegen ersten, Europäischen Sicherheitsstrategie diese Abhängigkeit deutlich gemacht: „Europa ist der größte Erdöl- und Erdgasimporteur der Welt. Unser derzeitiger Energieverbrauch wird zu 50 Prozent durch Einfuhren gedeckt. Im Jahr 2030 wird dieser Anteil 70 Prozent erreichen. Der größte Teil der Energieeinfuhren stammt aus der Golfregion sowie aus Russland und Nordafrika.“

Die EU ist somit faktisch auf die Energielieferungen aus den Ländern des GKR angewiesen. Gleichzeitig sind die Mitgliedstaaten des Rates ein wichtiger Absatzmarkt für die Europäische Union. 2004 lagen die Exporte der EU in die Staaten des Golfkooperationsrates bei 40 Milliarden Euro. Die EU ihrerseits importierte Waren und Güter aus dem GKR-Raum im Wert von 25 Milliarden Euro. Mit der Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens könnte sich nach Einschätzung der EU-Kommission das Volumen des Außenhandels der beiden Blöcke in kurzer Zeit mehr als verdoppeln. Und auch die Investitionen von europäischen Unternehmen am Golf würden den Prognosen zufolge weiter wachsen. Schon heute ist die EU einer der größten Investoren in den Ländern des GKR.

Bildung einer Währungsunion nach dem Vorbild der Euro-Zone

Der Golfkooperationsrat, dem Kuwait, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman angehören, wurde 1981 als Reaktion auf die Bedrohung durch Irans bekundeten Willen zum Export seiner Revolution gegründet. Das Ziel der Organisation besteht in der Verbesserung der Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik sowie in der Förderung der wirtschaftlichen Kooperation zwischen den Mitgliedern.

Obwohl sich die Integrationsdynamik dieses wichtigen subregionalen Kooperationsmechanismus als begrenzt erwies, da das Generalsekretariat des GKR in Riad nur mit geringen Kompetenzen ausgestattet ist, bleibt er viel versprechend. Nach dem Vorbild der Euro-Zone wollen sich die GKR- Staaten zu einer Währungsunion zusammenschließen. Sollte dieses Vorhaben bald realisiert werden, könnten sich die Absatzmöglichkeiten für Europa in einem bis dato kaum vorstellbaren Maße steigern.

Das Machtvakuum muss gefüllt werden – Europa braucht dafür endlich eine Strategie

Das ausgehandelte Freihandelsabkommen soll auch die Grundlage für eine weitere Vertiefung der politischen Beziehungen zwischen der EU und den Ländern des Golfkooperationsrats bilden. Sicherlich stellt dies langfristig einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer strategischen Partnerschaft zwischen der EU und den Ländern des GKR dar. Allerdings hat die EU für diese geopolitisch so wichtige Region keine überlegte Gesamtstrategie. Um den sicherheitspolitischen Herausforderungen in der Golfregion gerecht zu werden - und vor allem Europas vitale Interessen am Golf zu wahren -, bedürfte es längst mehr als bloßer Handelsliberalisierung.

Der vom Bundesaußenminister Steinmeier propagierte „Wandel durch Verflechtung“ erweist sich angesichts des immensen Reformbedarfs und Konfliktpotentials in den Ländern der Region als störungsanfällig und deshalb nicht tragfähig. Hinzu kommt: Das offensichtliche Scheitern der USA im Nachkriegsirak, das ihre Gestaltungsmöglichkeiten und die Kreditwürdigkeit in der Region erheblich begrenzte, hat dazu geführt, dass die Erwartungen an die Rolle der Europäischen Union ständig großer werden. Dies auch deshalb, weil das entstandene Machtvakuum derzeit von keinem regionalen Akteur  aufgefüllt werden kann.

Europa benötigt eine umfassende, kohärente Strategie, die den Strukturwandel der GKR- Staaten in seiner ganzen Komplexität unterstützt: also Förderung einer Öffnung der Märkte und deren Deregulierung, Diversifizierung der Wirtschafsstrukturen, Stärkung der Bildungsangebote und der Humanentwicklung, aber auch Förderung der Kernelemente der Demokratie wie Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit, Unabhängige Justiz und Meinungs- und Pressefreiheit.

Wollen die Europ