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| Thema eröffnet von: | Zuchtbulle | Beiträge: | 11 | Bewertung (0): | |
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| am: | 30.01.08 17:13 | Gelesen gesamt: | 143 | |||
| Letzter Beitrag von: | Siggi | Gelesen heute: | 0 | |||
| am: | 20.05.08 21:57 |
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Von Zuchtbulle | Erstellt am: 30.01.08 17:13 | Beitrag Nr.: 102.851 | Weitere Beiträge |
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TrendInvest empfiehlt heute Münchner Rück spekulativ zum Kauf:
TopFavorit"spekulativ" ,relative Stärke, IntradayChart ok,relativ hohe Umsätze -> dürfte mE weiter steigen:
M.Rück(muv2)Börse:X,Kurs:120,93+6%,Tagesumsatz:500Mill.Euro,T raderStop:118(mit
steigendem Kurs nachziehen)
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Von wirthsald | Erstellt am: 25.02.08 15:48 | Beitrag Nr.: 121.522 | Weitere Beiträge |
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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Münchener Rück peilt nach dem Rekordgewinn des vergangenen Jahres für 2008 etwas bescheidenere Ziele an. Schließlich hatten Immobilienverkäufe und Unternehmenssteuerreform 2007 rund 800 Millionen Euro zusätzlich in die Konzernkasse gespült, was sich nun in einer Anhebung der Dividende auf 5,50 Euro je Aktie widerspiegelt. Beim operativen Gewinn geht es hingegen abwärts. Nach einem Rückgang um fast 400 Millionen Euro 2007 hält Finanzvorstand Jörg Schneider für 2008 einen doppelt so starken Einbruch für möglich, wie er am Montag bei der Vorlage der vorläufigen Jahresergebnisse in München sagte. Unterdessen will die Münchener Rück weiter zukaufen.
An der Börse wurden die Nachrichten positiv aufgenommen. Der Kurs kletterte bis zum Mittag um 1,91 Prozent auf 118,83 Euro. Die Ziele für 2008 seien "nicht überambitioniert", sagte WestLB-Analyst Thomas Noack. Die Zahlen für 2007 entsprächen den vorläufigen Ergebnissen. Analyst Lucio Di Geronimo von der UniCredit sah in den Zahlen keine großen Überraschungen. Das Ergebnis sei solide ausgefallen, sagte er. "Auch dass die Münchener Rück ihr Gewinnziel hochhält, ist ein Zeichen der Stärke - ganz im Gegensatz zur Allianz, die aufgrund der Marktschwäche ihren Ausblick etwas aufweichen musste."
ZUKÄUFE FÜR ERGO
Die Münchener Rück bekennt sich zu ihrer Erstversicherungstochter ERGO (Hamburg-Mannheimer, Victoria, D.A.S.) und fasst für sie weitere Zukäufe ins Auge. Die ERGO sei "integraler Bestandteil" der Münchener Rück, sagte Konzernchef Nikolaus von Bomhard. Für 2008 sei bei der ERGO mit Übernahmen im kleineren und mittleren Bereich zu rechnen. "Mittel" bezeichne dabei eine Größenordnung von einer Milliarde Euro. Im Rückversicherungssektor seien Zukäufe weniger wahrscheinlich. Wenn, dann gehe es eher um kleinere Zukäufe.
Nach dem Rekordergebnis von 3,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr strebt die Münchener Rück für 2008 einen Überschuss von 3,0 bis 3,4 Milliarden Euro an. In den kommenden Jahren soll er ebenfalls 3 Milliarden Euro überschreiten. Dabei will der Konzern 25 Prozent des Gewinns oder mindestens eine Milliarde Euro an die Aktionäre ausschütten. Bei der Rendite auf das Risikokapital (RoRaC) strebt die Münchener Rück weiterhin nachhaltig 15 Prozent an. 2007 hatte der Konzern ein RoRaC von 20,2 Prozent erzielt, das allerdings von den Sondereffekten getrieben wurde. Die Subprime-Krise traf die Münchener Rück lediglich am Rande: Mit 166 Millionen Euro fielen die Abschreibungen im vergangenen Jahr nur leicht höher aus als angekündigt.
KATASTROPHEN DRÜCKEN OPERATIVEN GEWINN
Das operative Ergebnis ging unterdessen von 5,5 auf 5,1 Milliarden Euro zurück. Dies führte der Vorstand auf eine erhöhte Belastung durch Naturkatastrophen zurück. Diese könnten sich auch 2008 belastend auswirken. Weil auch das Kapitalanlageergebnis niedriger ausfallen dürfte, rechnet Finanzvorstand Schneider mit einem um 800 Millionen Euro niedrigeren operativen Gewinn. Bei den gebuchten Bruttoprämien verzeichnete die Münchener Rück einen Rückgang um 0,5 Prozent auf 37,26 Milliarden Euro. Die verdienten Nettoprämien sanken um 0,1 Prozent auf 35,68 Milliarden Euro. Das Kapitalanlageergebnis wuchs um 3,3 Prozent auf 9,27 Milliarden Euro.
In der Rückversicherung erzielte die Münchener Rück 2007 operativ einen Gewinnrückgang um 5,6 Prozent auf 4,16 Milliarden Euro, während die Bruttobeiträge um 3,1 Prozent auf 21,52 Milliarden Euro nachgaben.
Die Erstversicherung verzeichnete operativ einen Gewinnrückgang um 0,6 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro. Die Bruttobeiträge legten um 3,2 Prozent auf 17,29 Milliarden Euro zu. Die Erstversicherungstochter ERGO soll ihren Auslandsanteil bis 2012 auf ein Drittel steigern und ihr Geschäft in Asien mit Schwerpunkten in Südkorea, Indien und China weiterentwickeln. Auf den süd- und osteuropäischen Märkten soll dazu 2008 eine Vertriebskooperation mit der UniCredit starten. Im Inland soll ERGO das profitable Wachstum verstärken.
EPS VON 18 EURO GEPLANT
Das Unternehmen bestätigte sein Ziel, den Gewinn je Aktie (EPS) ohne Sondereffekte bis zum Jahr 2010 auf 18 Euro zu steigern. Im vergangenen Jahr betrug das bereinigte EPS 15,26 Euro. Zusätzliche 2,64 Euro steuerten die Sondereffekte bei. Die Bruttoprämieneinnahmen sollen sich im laufenden Jahr 37,5 bis 38,5 Milliarden Euro belaufen, davon 21,5 bis 22,5 Milliarden in der Rückversicherung und 17,5 bis 18 Milliarden in der Erstversicherung. Für die kombinierte Schaden-Kosten-Quote peilt der Konzern in der Rückversicherung 98 Prozent und in der Erstversicherung einen Wert unter 95 Prozent an.
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Von wirthsald | Erstellt am: 25.02.08 15:50 | Beitrag Nr.: 121.527 | Weitere Beiträge |
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Finanzkrise und Naturkatastrophen hat die Münchener Rück gut überstanden und legte für 2007 sogar ein Rekordergebnis vor. Für vorsichtige Anleger ein attraktives Investment.
Der Münchener Versicherungskonzern verbuchte im vergangenen Jahr mit 3,9 Milliarden Euro den vierten Rekordgewinn in Folge. Die Anleger können sich freuen, denn die Münchener Rück… stockt die Dividende von 4,50 Euro auf 5,50 Euro auf. Zur Kurspflege will der Konzern bis 2010 Aktien im Wert von drei Milliarden Euro zurückkaufen.
Die Rekordzahlen wird Konzernchef Nikolaus von Bomhard …im laufenden Geschäftsjahr allerdings nicht überbieten können. In den 3,9 Milliarden Euro Gewinn 2007 waren einmalige Sondereinkünfte enthalten: Gewinne aus Immobilien- und Aktienverkäufen. Das fällt in diesem Jahr weg. Von Bomhard geht davon aus, dass der Konzern für 2008 nur noch 3,0 bis 3,4 Milliarden Euro Gewinn macht. Das Hauptgeschäft des Dax-Konzerns besteht darin, Erstversicherer zu versichern.
Der Wind wird rauer
Das Umfeld werde schwieriger, kündigte der Vorstandsvorsitzende an – auch deshalb, weil die Münchener Rück den Versicherern wohl höhere Rabatte einräumen muss. Der Gewinn in den kommenden drei Jahren soll jeweils rund drei Milliarden Euro betragen, sagte von Bomhard.
Der Kurs legte am Montag um mehr als zwei Prozent zu. Bislang konnte die Münchener Rück oft positiv überraschen: Der Gewinn war meist höher als vorher vermutet. Im vorigen Jahr etwa kam dem Konzern zupass, dass weniger Naturkatastrophen für Versicherungsschäden sorgten.
Turbulenzen gut überstanden
Analysten werteten positiv, dass der Konzern sein Erstversicherungsgeschäft, das zweite Standbein, stärken will. In diesem Geschäftsfeld sind höhere Gewinnspannen zu erzielen. Konzernchef Nikolaus von Bomhard sieht die Erstversicherungstochter Ergo – mit den Marken Hamburg-Mannheimer, Victoria und DKV – als Wachstumskarte. Die Münchener Rück erwarb bereits Beteiligungen in Osteuropa und der Türkei und will weiter zukaufen.
19 von 42 Analysten plädieren dafür, Münchener-Rück-Aktien zu kaufen, 19 sind zumindest für halten und nur vier sind für den Verkauf. Als Zielkurs in kommenden zwölf Monaten sieht die Mehrzahl 143 Euro an – derzeit notiert der Wert bei 119 Euro. Das wäre ein Aufschlag von 20 Prozent. Darin enthalten ist offenbar die Hoffnung, dass die Zahlen des Konzerns in Zukunft überraschen. Die Münchener-Rück-Aktie ist sicher kein Überflieger, sondern eher eine konservative Beimischung für das Depot.
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Von wirthsald | Erstellt am: 25.02.08 15:52 | Beitrag Nr.: 121.530 | Weitere Beiträge |
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, Analyst der SEB, bewertet die Münchener Rück-Aktie im aktuellen "AnlageFlash" mit dem Rating "strong buy".
Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer habe mit seinen heute Morgen veröffentlichten ausführlichen Eckdaten zum Geschäftsjahr 2007 wie erwartet gute Zahlen präsentiert. Danach habe das Haus zum vierten Mal in Folge ein Rekordergebnis erwirtschaftet. Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 3,9 Mrd. EUR (+11,9%) und einem Gewinn je Aktie von 17,90 EUR habe die Münchener Rück die eigenen Ziele deutlich übertroffen. Hierin sei aber auch ein einmaliger Steuereffekt aus der Unternehmenssteuerreform in Höhe von 0,4 Mrd. EUR enthalten. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (RoRaC, auf das risikoadjustierte Kapital) sei mit 20,2% markant über die eigene Zielgröße von 15%, die dauerhaft angepeilt werde, gesprungen.
Mit diesen exzellenten Zahlen fahre das Haus die Früchte der letzten Maßnahmen ein. Hierzu gehöre das ausgezeichnete Risikomanagement genauso wie das nun seit einem Jahr laufende Effizienzsteigerungsprogramm "Changing Gear". Beide Geschäftsbereiche hätten ihre Beiträge geleistet. Operativ sei das Ergebnis auf 5,1 Mrd. EUR nach 5,5 Mrd. EUR gesunken, weil sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Naturkatastrophen ereignet hätten (was aber wieder als eher "normales Schadenjahr" bezeichnet werden könne).
Die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio, CR) in der Rückversicherung habe daraufhin auf 96,4% nach 92,6% angezogen, was hiermit unter der langfristigen Zielgröße von 97% liege. In der Erstversicherung habe die CR bei 93,4% nach 90,8% gelegen. Die Aktionäre würden von diesem Spitzenergebnis in Form einer deutlich auf 5,50 EUR nach 4,50 EUR erhöhten Dividende profitieren. Der Ausblick sei unverändert positiv. Das Unternehmen peile für das laufende Jahr beim Jahresüberschuss 3,0 Mrd. EUR bis 3,4 Mrd. EUR an. Die Aktie sei mit einem 2008er KGV von 7,6 relativ günstig bewertet.
Aus Sicht der technischen Analyse ist die Aktie der Münchener Rück eine Halteposition, so Gregor Claussen, Analyst der SEB. Nach anfänglichen Kursverlusten zu Beginn des Jahres stabilisiere sich die Aktie oberhalb der leichten Unterstützung bei 106,73 EUR. Das markttechnische Umfeld habe sich auf mittelfristige Sicht verbessert. Die Overbought/Oversold-Indikatoren würden wieder nach oben drehen und die Aufnahme einer Aufwärtsbewegungsdynamik signalisieren. Es sei daher wahrscheinlich, dass die Aktie den Widerstand bei 119,21 EUR einem Test unterziehen werde. Allerdings stoße der Wert dabei noch auf eine zweite Hürde, nämlich die gewichtete 13-Wochen gleitende Durchschnittslinie, die derzeit bei 120,39 EUR verlaufe (fallend).
Bei einem signifikanten Ausbruch über beide Marken würde sich ein Kaufsignal mit einem Kurspotenzial bis 128,44 EUR ergeben. Es bleibe aber abzuwarten, ob ein Ausbruch überhaupt gelinge. Denn das langfristige Trendumfeld habe sich bisher nicht verbessern können und bescheinige dem Wert einen Überhang an Abwärtspotenzial und -dynamik, der vonseiten des MACD sogar noch ausgebaut werde. Daher müsse nach einer vorerst seitwärts laufenden Entwicklung nochmals mit weiteren Kursverlusten gerechnet werden. Einen Rückgang unter die Unterstützung bei 106,73 EUR halte man jedoch für weniger wahrscheinlich.
Aus fundamentalen Gesichtspunkten stufen die Analysten der SEB die Münchener Rück-Aktie mit "strong buy" ein und bestätigen ihr Kursziel von 148 EUR.
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Von patare71 | Erstellt am: 09.05.08 12:13 | Beitrag Nr.: 131.924 | Weitere Beiträge |
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Münchener Rück nach schwachen Zahlen tiefer
Mit Verkäufen haben Anleger am Donnerstag auf die Quartalsbilanz der Münchener Rück reagiert. Die Papiere gehörten mit einem Minus von 1,9 Prozent auf 122,30 Euro zu den größten Verlierern im Dax. „Das operative Ergebnis liegt zwar über den Erwartungen“, sagte Marktanalyst Heino Ruland von FrankfurtFinanz. „Der Reingewinn, die Bruttobeitragseinnahmen und die Schaden/Kosten-Quote bleiben jedoch dahinter zurück.“ Daher bedürfe es einer genaueren Betrachtung, um herauszufinden, wie das gute operative Ergebnis zustande komme. „Gerade nach Hannover Rück hatten wohl einige erwartet, dass die Geschäftsentwicklung eins zu eins übertragbar ist“, sagte ein anderer Börsianer. Der norddeutsche Rückversicherer hatte die Analystenerwartungen übertroffen.
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Von patare71 | Erstellt am: 09.05.08 12:14 | Beitrag Nr.: 131.925 | Weitere Beiträge |
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Die Analysten von JPMorgan stufen die Aktien der Münchener Rück (News/Aktienkurs) weiterhin mit "Overweight" ein.
Das Kursziel wurde von 169 Euro auf 165 Euro gesenkt.
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Von wirthsald | Erstellt am: 09.05.08 12:58 | Beitrag Nr.: 131.934 | Weitere Beiträge |
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Von Siggi | Erstellt am: 20.05.08 21:54 | Beitrag Nr.: 133.053 | Weitere Beiträge |
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MUNICH (Thomson Financial) - Munich Re (News/Aktienkurs) said that it managed the sale of $300 million in securities linked to earthquake risks in Japan on behalf of Japanese mutual insurance company Zenkyoren.
Munich Re took on risks from catastrophic earthquakes in Japan from Zenkyoren and handed them on to its Cayman Islands based subsidiary Muteki Ltd., which securitised them and sold them on to capital markets, the German reinsurer said in a statement.
The risk notes, which were given a Ba2 rating by Moody's, expire after three years.
The risk spread payable to investors is 4.40 percentage points above the three-month Libor and an additional risk premium of 3.5 percentage points applies if a 'moderately severe' earthquakes happen that do not fully trigger the bond, according to the statement.
The deal is part of a programme that allows Zenkyoren to transfer risks of earthquakes and other natural catastrophes to the capital market for a total volume of up to $1 billion.
ludwig.burger@thomsonreuters.com
lb/ejp
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Von Siggi | Erstellt am: 20.05.08 21:55 | Beitrag Nr.: 133.054 | Weitere Beiträge |
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DJ Münchener Rück platziert für Kunden Erdbebenrisiken am Markt
MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (News/Aktienkurs) hat für einen Kunden Erdbebenrisiken im Volumen von 300 Mio USD am Kapitalmarkt platziert. Der Rückversicherer teilte am Freitag mit, es sei dazu auf den Cayman Islands die Zweckgesellschaft Muteki Ltd gegründet worden, die die Risiken des größten japanischen Versicherers auf Gegenseitigkeit, Zenkyoren, übernommen und über eine dreijährige Anleihe an den Kapitalmarkt transferiert habe.
Knapp 40% des Anleihevolumens wurden über die Münchener-Rück-Tochter Munich Re Capital Markets bei Investoren in der Europäischen Union und der Schweiz platziert. "Die Emission belegt erneut, dass Investoren trotz der aktuellen Kreditmarktkrise sehr aufnahmebereit sind für verbriefte Versicherungsrisiken", erklärte Vorstandsmitglied Thomas Blunck und kündigte weitere Transaktionen dieser Art an.
Durch die Verbriefung erhält Zenkyoren Deckung für Schäden aus schweren Erdbeben in Japan. Die Münchener Rück agierte alleine als Strukturierer der Transaktion. Sie trägt den höheren Absicherungsbedürfnissen von Zenkyoren nach mittelschweren Erdbeben Rechnung. Im Gegenzug erhalten die Investoren einen höheren Zinsaufschlag ("step-up risk premium"), um "mark-to-market"-Verluste zu verhindern.
Konkret werden die Notes mit einem Zinsaufschlag (Spread) von 4,40 Prozentpunkten über dem 3-Monats-Libor versehen. Der zusätzliche Zinsaufschlag ("step-up risk premium") beträgt 3,50 Prozentpunkte.
Die Muteki-Programmstruktur erlaubt es Zenkyoren, über weitere Emissionen im Gesamtvolumen von bis zu 1 Mrd USD zusätzliche Erdbebenrisiken oder Risiken aus anderen Naturgefahren auf den Kapitalmarkt zu transferieren, erklärte die Münchener Rück.
(END) Dow Jones Newswires
May 16, 2008 04:22 ET (08:22 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones&Company, Inc.
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Von Siggi | Erstellt am: 20.05.08 21:56 | Beitrag Nr.: 133.056 | Weitere Beiträge |
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Die schwachen Börsen und ungewöhnlich viele Naturkatastrophen sorgten für schwache Zahlen beim weltweit zweitgrößten Rückversicherer.
Die schwachen Börsen und ungewöhnlich viele Naturkatastrophen sorgten für schwache Zahlen beim weltweit zweitgrößten Rückversicherer. Der Gewinn brach im ersten Quartal um knapp 20 Prozent auf 785 Millionen Euro ein. Trotzdem rechnet der Konzern für 2008 weiter mit einem Nettogewinn von 3,0 bis 3,4 Milliarden Euro (2007: 3,9). Die Finanzkrise belastet die Münchner bislang kaum. Die Aktie reagierte mit Kursverlusten. Ein Neueinstieg lohnt sich in diesem Umfeld nicht, investierte Anleger sollten einen Stoppkurs setzen. (dm)
Tendenz: ähnlich wie der Gesamtmarkt
www.finanzen.net/go/843002
Bei den Euro-Favoriten handelt es sich um Empfehlungen früherer Ausgaben, die unter ständiger Beobachtung der Euro-am-Sonntag-Redaktion stehen.