Banner Rotation

Login

Login   

Kolumnen

mehr...
Stephan Heibel: 10.10.08 23:23 Fehlende Rahmenbedingungen...
Norbert Lohrke: 10.10.08 08:09 Microlending statt Megaburning
Norbert Lohrke: 09.10.08 08:06 Impotenz trotz Viagra

Börsenbrief des Tages

mehr...

Forum > Deutschland > Insiderhandel bei Air Berlin?

Forum wählen

AIR BERLIN PLC REGISTERED SHARES EO -,25

Aktueller Kurs (Frankfurt, 10.10.2008 19:15)
Letzter Kurs: 3,01 EUR WKN: AB1000 AIR BERLIN PLC REGISTERED SHARES EO -,25 Chartbild
Veränd. abs.: 0,10 EUR Symbol: AB1
Veränd. in %: 3,44 % ISIN: GB00B128C026
Volumen 72.453 Stück Typ: Aktie
Geld/Brief:
Bid 2,97 Ask 3,04
(400,00) (400,00)

Thema: Insiderhandel bei Air Berlin?

Thema Nr. 14974  
Thema eröffnet von:  charttechniker Beiträge: 142 Bewertung (7):
am: 19.06.07 16:03 Gelesen gesamt: 1813    
Letzter Beitrag von:  antiPRO Gelesen heute: 2      
am: 15.07.08 15:02          
| 1 | 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 > »   Alle anzeigen
 
Bookmarken bei: Bookmarken bei Del.icio.us Bookmarken bei digg Bookmarken bei FURL Bookmarken bei reddit Bookmarken bei Feed Me Links Bookmarken bei Technorati Bookmarken bei Blogmarks Bookmarken bei Co.mments Bookmarken bei Yahoo My Web Bookmarken bei Newsvine Bookmarken bei Mr. Wong Bookmarken bei Ma.gnolia Bookmarken bei Stumble Upon Bookmarken bei Google Bookmarks Bookmarken bei RawSugar Bookmarken bei Squidoo
Von  charttechniker Erstellt am: 19.06.07 16:03 Beitrag Nr.: 18.129 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

Laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" sollen führende Manager des im SDAX notierten Konzerns Insiderhandel im Zusammenhang mit der Übernahme der dba betrieben haben. Polizei und Finanzaufsicht durchsuchen Geschäftsräume der Fluggesellschaft und Privatwohnungen. Den Angaben zufolge filzen rund 50 Polizeibeamte und Mitarbeiter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) seit Dienstagmorgen die Büros der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft. Zudem werden die Privatwohnungen unter anderem von Unternehmenschef Joachim Hunold und des Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Zurnieden durchsucht. Das teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit. Ein Sprecher von Air Berlin bestätigte die Durchsuchungen auf Anfrage der FTD. "Wir finden die Aktion absurd." Air-Berlin-Chef Hunold betonte: "Wir sind sauber."



Es bestehe der Verdacht, dass die Beschuldigten seit Anfang Juni 2006 Insiderwissen über die geplante Übernahme des Wettbewerbers dba durch Air Berlin verwendet haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Sie hätten kurz nach Abschluss einer Geheimhaltungsvereinbarung über den Beginn von Übernahmeverhandlungen massiv Aktien der Berliner Fluggesellschaft im Gesamtvolumen von rund 1,5 Mio. Euro erworben, noch ehe eine Ad-hoc-Mitteilung über den Erwerb der dba veröffentlicht worden sei.

 

Wie denkt ihr da drüber?Viel zu tun für die BaFin zur Zeit!

 

Von  WEBSTAR1 Erstellt am: 19.06.07 16:05 Beitrag Nr.: 18.130 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
zuerst ohne genauer informiert zu sein, aber die Bafin hat auch im letzten jahr eine menge ermittelt und zu tun gehabt, aber viel dabei raus gekommen ist nicht.

 

Von  bidandask07 Erstellt am: 19.06.07 16:13 Beitrag Nr.: 18.134 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

dazu mal ein Bericht gefunden auf managermagazin .de

 

INSIDERGESCHÄFT

Verboten und schwer nachweisbar


Insidergeschäfte benachteiligen andere Marktteilnehmer. Deshalb sind sie verboten. Allerdings sind solche Geschäfte schwer nachweisbar. Nur in den wenigsten Fällen kommt es zu offiziellen Ermittlungen, nicht einmal ein Zehntel der Verfahren endet mit einer Verurteilung.

Frankfurt am Main - Beim Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren sollen die Eigner dieser Papiere möglichst gleiche Chancen haben. Deshalb sind in Deutschland wie in der gesamten EU oder in den USA so genannte Insidergeschäfte verboten.

© SPIEGEL ONLINE Großansicht Vertrauliche Informationen: In der Regel besitzen sie Manager und Aufsichtsräte eines Konzerns
Insider sind etwa Manager oder Aufsichtsräte eines Unternehmens, wenn sie vertrauliche Informationen über bevorstehende wichtige, kursbewegende Ereignisse erlangen, etwa eine Übernahme oder einen Verkauf einer Unternehmenstochter. Wer dieses Wissen vor einer Veröffentlichung nutzt, um Aktien zu verkaufen oder zu kaufen, macht sich in Deutschland seit 1994 strafbar.

Überwacht wird der Aktienhandel in Deutschland von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie geht auffälligen Aktienkursbewegungen nach und überprüft routinemäßig jede Fusion oder Übernahme auf möglichen Insiderhandel. Das Wertpapierhandelsgesetz sieht dafür Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren vor.

 

Allerdings ist Insiderhandel schwer nachweisbar. So kommt es nur bei wenigen Verdachtsfällen zu Ermittlungen, wie jetzt im Fall der Fluggesellschaft Air Berlin oder erst vor wenigen Tagen gegen ein Vorstandsmitglied des Modekonzerns Escada. Die BaFin beklagte im Januar, dass seit 2001 von 550 Ermittlungsverfahren nur 40 mit einer Verurteilung geendet hätten. Zumindest sind die gesetzlichen Bestimmungen in den vergangenen Jahren verschärft worden. Vorstände und Aufsichtsräte müssen ihre Ver- und Zukäufe von Aktien veröffentlichen. Banken müssen Verdachtsfälle der BaFin melden.

manager-magazin.de mit reuters

 

Von  Vollpfosten Erstellt am: 19.06.07 19:59 Beitrag Nr.: 18.150 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:
Das wäre auch wieder ein Hammer wenn das zutreffend wäre! Zur Zeit geht die Luzi richtig ab an der Börse! 

 

Von  DerSeher Erstellt am: 19.06.07 20:02 Beitrag Nr.: 18.151 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

Das ist ja nicht zu glauben!! Zur Zeit ist die Börse von Skandalen geprägt! 

Wie wird sowas denn ermittelt hat da jemand "Erfahrung" mit?  

 

Von  badday Erstellt am: 20.06.07 06:52 Beitrag Nr.: 18.157 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

 

Durchsuchungen wegen möglichem Insiderhandel bei Air Berlin

 

Wegen des Verdachts des Insiderhandels bei der Fluggesellschaft Air Berlin haben die Polizei und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am Dienstag bundesweit Firmenräume und Wohnungen durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart mitteilte, waren in Berlin, Stuttgart, München, Düsseldorf, Bonn und Langenfeld insgesamt zehn Objekte betroffen. Die Ermittlungen richten sich gegen sechs Beschuldigte, darunter der Konzernchef Joachim Hunold und der Aufsichtsratsvorsitzende der Fluggesellschaft. Ein Sprecher von Air Berlin wies

den Vorwurf des Insiderhandels als «absurd» zurück.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass die Beschuldigten seit Anfang Juni 2006 Insiderwissen über die geplante Übernahme einer Luftfahrtgesellschaft in München verwendet haben, um massiv Aktien zu erwerben. Dabei handelte es sich um die Übernahme der dba im vergangenen Sommer, wie Air Berlin bestätigte.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, kurz nach Abschluss einer Geheimhaltungsvereinbarung zum Beginn von Übernahmeverhandlungen Air-Berlin-Aktien im Gesamtvolumen von rund 1,5 Millionen Euro gekauft zu haben, noch ehe eine Ad-hoc-Mitteilung über den Erwerb der Münchener Luftfahrtgesellschaft veröffentlicht wurde. Allein der Vorstand und der Aufsichtsratsvorsitzende sollen Aktien im Wert von 1,47 Millionen Euro erworben haben.

Das von der Staatsanwaltschaft Stuttgart geführte Ermittlungsverfahren kam aufgrund einer Strafanzeige der BaFin zustande. An den Durchsuchungen waren den Angaben zufolge rund 50 Polizeibeamte und BaFin-Mitarbeiter beteiligt. Der Schwerpunkt lag in Berlin. Dort wurden neben den Air-Berlin-Firmenräumen auch drei Wohnobjekte durchsucht. Ziel der Aktion war es, Geschäftsunterlagen sicherzustellen. Die Auswertung und die weiteren Ermittlungen werden nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft «längere Zeit in Anspruch nehmen».

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin hatte dba im August 2006 von dem Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl übernommen

 

ddp)

 

Von  charttechniker Erstellt am: 20.06.07 07:35 Beitrag Nr.: 18.158 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

Wenn man die Berichte so verfolgt dann fragt man sich wie diese Herren mit so niedriger Intelligenz einen Vorstandsposten bekommen haben?Wie kann man nur so von sich eingenommen sein das man denkt es merkt keiner?

Traurig das das so ist und die ehrlichen Anleger einen Grund mehr haben zu zweifeln.

 

Von  breakevenpoint Erstellt am: 20.06.07 08:09 Beitrag Nr.: 18.161 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

Die Leute scheinen alle zuviel Geld zu verdienen und die Gier auf noch mehr Geld vertrübt ihnen die Sinne!

Ich hoffe im Namen aller Anleger das dort Beweise gefunden werden und die,die sich die Taschen voll gemacht haben verknackt werden!  smiley

 

 

 

Von  bidandask07 Erstellt am: 20.06.07 08:14 Beitrag Nr.: 18.162 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

was geht denn bitte momentan an der Börse ab?

 

19.06.2007 14:52
Insiderhandel mit Air Berlin-Aktien?
Ist für Air Berlin-Chef Joachim Hunold, der jüngst den Karnevalsorden erhielt, Schluss mit lustig? Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn und andere Manager von Air Berlin wegen des Verdachts auf Insiderhandel. Die Aktie stürzt ab.
Air Berlin-Chef Joachim Hunold Air Berlin-Chef Joachim Hunold ist ins Visier der Justiz geraten

Aufregung bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft: Am Dienstag durchsuchten zahlreiche Polizeibeamte und Mitarbeiter der Börsenaufsicht BaFin die Berliner Konzernzentrale sowie Privatwohnungen und Firmenräume in mehreren Großstädten. Dabei stellten sie angeblich umfangreiches Beweismaterial sicher.

1,5 Millionen Aktien gekauft kurz vor dba-Deal
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart verdächtigt Hunold und fünf andere Personen, die meisten Manager von Air Berlin, vor einem Jahr Insiderwissen über die geplante Übernahme der Fluggesellschaft dba zum Kauf von Air Berlin-Aktien genutzt zu haben. Die sechs Beschuldigten sollen kurz nach Abschluss einer Geheimhaltungsvereinbarung zum Beginn von Übernahmeverhandlungen Aktien von Air Berlin im Gesamtvolumen von rund 1,5 Millionen Euro erworben haben. Als die Übernahme am 17. August 2006 bekannt gegeben wurde, schossen die Aktien um bis zu zwölf Prozent in die Höhe.

Air Berlin bestreitet Vorwürfe
Bei Air Berlin wies man die Anschuldigungen energisch zurück. "Aus unserer Sicht sind die Aktienkäufe alle korrekt abgewickelt und gemeldet worden", erklärte ein Sprecher der Fluggesellschaft. Er bestritt, dass zum Zeitpunkt des Aktienkaufs der dba-Deal schon beschlossen gewesen sei.

Die Ausnutzung von Insiderwissen für Börsengeschäfte wird nach dem Wertpapierhandelsgesetz mit Geldstrafen oder gar Gefängnis bis zu fünf Jahren geahndet. Meist ist es aber extrem schwierig, einen Insiderhandel nachzuweisen. Die meisten Strafanzeigen, die die BaFin an die Staatsanwaltschaft weiterleitete, endeten in der Vergangenheit ergebnislos.

Aktie auf Sturzflug
Nach der Mitteilung der Staatsanwaltschaft über den Verdacht des Insiderhandels brachen die Aktien von Air Berlin um bis zu acht Prozent ein. Am Nachmittag belasteten zusätzlich negative Aussagen von Ryanair-Chef Michael O'Leary den Kurs. Laut einem Medienbericht rechnet er mit einem harten Jahr und schlechteren Marktbedingungen.

Air Berlin war vor einem Jahr an die Börse gekommen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten notiert die Aktie inzwischen deutlich über dem Ausgabekurs. Anfang Mai erreichte das Papier mit rund 20 Euro seinen höchsten Stand.

 

http://boerse.ard.de/content.jsp?go=meldung&key=dokument_234764

 

 

 

Von  huetter69 Erstellt am: 20.06.07 11:23 Beitrag Nr.: 18.180 Weitere Beiträge
Diesen Beitrag:

@charttechniker

 

Die Posten zu bekommen ist eine Sache aber wie sich die Herren aufführen wenn sie diese Posten inne haben grenzt schon an Größenwahn.

 

Glauben die eigentlich die hätten eine Tarnkappe auf und keiner sieht oder merkt was?

 

| 1 | 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 > »   Alle anzeigen