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Kolumne: Warum trifft es UBS so viel stärker als Credit Swiss?

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Autor Andreas Woelfl Bewertung:
Erstellt am: 02.04.08 10:30 Antworten: 0  
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Kolumne: Warum trifft es UBS so viel stärker als Credit Swiss?

Die UBS hat mit ihren hohen Abwertungen offensichtlich reinen Tisch gemacht und kann sich unserer Ansicht nach spätestens 2009 wieder darauf konzentrieren den erfolgreichen Wachstumsweg fortzusetzen. Credit Swiss hat es deutlich weniger erwischt als UBS und das liegt zu einem guten Teil daran, dass CS einfach nicht so aggressiv in den strukturierten Papieren engagiert war wie die UBS, aber nicht nur, wie eine Tabelle zeigt die ich einer Merrill Analyse gefunden habe

 

 total exposureCS valueconsrevative valuepotential write down
leveraged finance32,193,7901,3
commercial real estate22,996,6901,6
net subprime CDO2,4  1,2
other Subprime1,8  0,2
Alt-A25  0,2
Conduits15,4100940,9
SIVs3,187431,6
… Direct2,283251,5
… credit line0,9100940,1
total80,2  7,00

 

Minerva-Fazit: Credit Swiss hat deutlich geringere Abwertungen vorgenommen als UBS und z.B. auf das Conduits-Portfolio im Volumen von 15 mrd CHF noch keinerlei Abschreibungen vorgenommen. Wenn Merrill in ihren Annahmen richtig liegt, könnte CS dieses Jahr also noch negativ überraschen. Zum Verhältnis: Credit Swiss verfügt über ein Eigenkapital in der Höhe von  30,6 mrd CHF - eine Abschreibung von 7 mrd CHF wäre also schon signifikant und würde die Tier 1-Ratio auch auf unter 8% drücken. Merrill hält in der Analyse daher auch fest, dass nicht davon auszugehen ist, dass im Q1 bereits alle potenziellen Write Downs den Weg in das Zahlenwerk finden werden.

 

Disclaimer: Minerva Investments ist ein VVG-konzessionierter Finanzdienstleister im Bereich Investments, Zertifikate, Vermögensverwaltung, Aktien-CFDs Online Trading - siehe auch http://www.minerva-investments.com  auf auf der Homepage befindet sich auch die Disclaimer-Logik. Im konkrenten Fall trifft kein Punkt zu.

 

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